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Hersfelder Kreisblatt

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

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Nr. 242

Sonnabend, den 28. Oktober

1922

Sanierungsbestrebungen.

In Berlin werden in der nächsten Woche Verhand­lungen der Reparationskommission beginnen. Außer Barthou, Braöbury, Salvago, Raggi und Delacroix werden auch noch andere hervorragende Finanzsachver­ständige mit teilnehmcn. In dieser Woche haben, eben­falls in Berlin, bereits Beratungen innerhalb der Reichsregierung und auch Besprechungen zwischen ihr und den Parteien und verschiedener Sachverständiger stattgefunden und werden noch weiter abgehalten. Sie betreffen in erster Linie die Währungsfrage und da wie­derum die der Stabilisierung der Mark. Auch hat der Kanzler mit prominenten Vertretern der Bankwelt, vor allem mit Mitgliedern der Geschäftsleitungen der D- Banken, eine Unterredung gehabt, die sich ebenfalls um die Währungsstabilisierung drehte, und vor allem auch um die Devisenordnung. Ferner hat die Reichsregie- rung bekannte ausländische Finanzsachgrößen zu einer Konferenz nach Berlin gebeten, um von ihnen über die Frage der Markstabilisierung ihr Urteil einzuholen. Es ist dies vor allem der bekannte englische Professor Key-,

«es, der sich ja namentlich in den letzten Jahren durch sein unbestechliches und klares Urteil über die Welt­wirtschaft und den Wahnsinn des Versailler Friedens ganz besonders in Deutschland einen klangvollen Kanten gemacht hat. Auf der Tagung in Hamburg hatte er vor kurzer Zeit ganz besonders freimütig sein Urteil über den Wahnsinn der Reparationsproblems-Behandlung abqeaeben. Werner wird auch der Präsident der Niedere ländlichen Bank Vissering erscheinen. 'Er ist in Finanz­kreisen eine einflußreiche Persönlichkeit und hat schon auf den Konferenzen in Brüssel und Genua mitgewirkt. Auch Piervont Morgan soll zu dieser Konferenz in Ber-

Auch Pierpont Morgan soll zu dieser Konferenz lin erscheinen. Er ist bekanntlich der Vater der dem­nächst in Paris einzuberufenden Sachverständigen-Kon- fcreuz. Und dann auch noch der bekannte Gustaf Casfel aus Stockholm, der besonders in Valutafragen Bescheid weiß und über sie ein vorzügliches Buch geschrieben hat. Es heißt, daß man auch an die Herren Loncheur und Luzatti herantreten will, die ja bekannte Valutaspezia- kisten sind. Der Reichsfinanzminister Dr. Hermes, der sich zur Zeit immer noch krank zur Kur in Krinngen aufhalt, wird trotzdem an den Verhandlungen teilneh-

;?S®i'E SMS a » nanzielle Elend riesenhoch gestiegen sind, abgehalten Den. Geplant waren sie schon lange, anfschiebend r wirkten hauptsächlich der Sommerurlaub des

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werden. Geplant waren ne nyon ränge, u,»iwrev^v aber wirkten hauptsächlich der Sommerurlaub des Reichskanzlers und die .Krankheit des ReichSfinanzmi- nisters Dr. Hermes. Auf keinen Fall aber ist die Svn- Dersachverständigenkonferenz in Berlin auf Druck der Reparationskommission veranlaßt worden. Stete bei­den Konferenzen fallen nur ganz zufällig zusammen.

ftst Die Konferenz der Reparationskommission m Ber­lin hat Bradbury als Urheber. Er soll Barthou dazu überredet haben, um sich eingehend mit ihm über die Wirtschaftslage Deutschlands zu informieren. Nament­lich wollen beide sich über die Devisenordnung und die Kapitalflucht genaue Kenntnis holen. Nur mit Muhe MWÄÄÄ

sie von ultimativen Förde- runäen 7prechem'"Von der deutschen Regierung sollen Maßnahmen verlangt werden, die einem Dikrate glei­chem Die an gedrohte Finanzkontrolle tritt alio wieder scharf in den Vordergrund. Ob die Berliner Konferenz das deutsche Volk wenigstens einige Schritte aus dem Sumpf des Finanzelend herausbringen wird, das laßt sich schwerlich bei den vielen Entmischungen, die wir an nieten Konferenzen gehabt haben, Voraussagen. Eine

Das Reiseprog'.amm der Repko.

Aus Paris wird gemeldet: Das Nelseprogramm der Reparationskommission ist rein formeller Artl und en- bält zwei Punkte, und zwar ist es Aufgabe der Komnm- sion, sich über die budgetäre Lage Deutschlands zu^unter­richten und die vom Garanuekomtte-blStzer ausgeüme Tätigkeit zu untersuchen. Durch ^e letzte Frage ist auch indirekt die Frage der Finanzkontrolle eufgetedt.

Die englische Arbeiterpartei fordert Vertragsrevision.

Der Führer der englischen Arbeiierpartei Senders hat einem Mitarbeiter des »Matm" erklärtere englische Arbeiterpartei fordere die Revision der Friedensver träge, die mehr Unheil als Nutzen aestistet haben, ferner eine Bemessung der deutschen Reparationszahlungen in den Grenzen der Leistungsfähigkeit.

Die Reparationskohle« für die deutschen Industrie«.

Zu der Mitteilung desTemps", daß die frair.vst- sche Regierung bereits eine Entscheidung getroffen habe, über die Menge der den Geschädigten in Nordsrankreich zur Durchführung der privaten Sachlieferungsvertrage . zur Verfügung zu stellenden Kohlen erfahrt die u. ^von gut unterrichteter Seite, daß die beteiligten deut- mwen Industrien bisher über einen derartigen Entschluß ^öer französischen Regierung noch nicht unterrichtet sind.

Unmögliche Verhandlungsmethode".

»»Unter obiger Ueberschrist berichtet der »Vorwärts* , u. a. über die Parteiführerbeiprechung: Im Verlauft ßdcr Verhandlungen stellte sich Heraus. daß die-gesamte 7 Partei der bürgerlichen A cbeitsgevieiuschaft bereits in mehreren Sitzungen Borschläge zur Aenderusig der De- ' visenordnuna vorbereitet Harte. deren Durchführung dre

Devisenordnung vollkommen unsterwühlt. Diese Bor- schlage waren der Regierung doch noch nicht bekannt ge­geben worden. Das Blatt erklärt dazu, die Verhand­lungen müssen den Eindruck erwecken, daß ein Zusam» Wertarbeiten zwischen den in den Besprechungen vertre­tenen Parteien nicht länger möglich ist. Es geht einfach nicht an, daß die Wer tret er der Arbeitsgemeinschaft sich an eingehenden Vorbesprechungen auf einen Vorschlag einigen und festlegen und dann als geschlossener Block in die Besprechungen mit der Regierung eintreten. Die Regierung ist keine Regierung jener Arbeitsgemein­schaft, der auch die Deutsche Volkspartei angehört. Die jetzige Koalitionsregrerung kann auch nicht die Brücke sein zu der Arbettsgcmeinschaft und der Fraktion der Bereinigten Sozialdemokraten, da sich hier offenbar eine feste bürgerliche Gemeinschaft gegen die Sozialdemo- kratie zu bilden im Begriffe ist und da die in der Regie­rung sitzenden bürgerlichen Parteien Anschluß an die außerhalb der Regierung stehende Deutsche Volkspartei suchen. Dies schafft einen unerträglichen Zustand. Auf sozialistischer Seite ist bei den angegebenen Gründen und unter den gegenwärtigen Zuständen die Grundlage für weitere Verhandlungen nicht gegeben. Wahrscheinlich werden die Reichstagsfraktionen in den nächsten Tagen erneut zusammentreten.

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^troffen würden, tev.e st

^vochc iwcymaiö zu cer neugeicha n werde... Reichsarbeitsmini

»^Sinter dem Vorsitz des Reichskanzlers begann die Aussprache zwischen den ^^rrteieu der bürgerlichen Ar­beitsgemeinschaft und den vereinigten soztaldemokrati- schen Parteien mit dem Ziele, eine Einigung über die Ausführungsbestimmungen zur Devisenordnimg und über weitere wirtschaftliche Maßnahmen zu finden. In seiner einleitenden Ansprache wies Dr. Wirth auf die durch die Anwesenheit der ausländischen Sachverstandi. gen und der Raparationskommission in Berlin ge­schaffene bedeutungsvolle außenpolitische Situation hin. Der Kanzler richtete an die Parteien die dringende Mah­nung, eine gemeinsame Plattform für eine starke Re­gierung zu suchen. Hermann Müller brächte die Forde­rungen der Sozialdemokraten vor. Er gab dazu die Er­klärung ab, daß, wenn nicht durchgreifende Maßnahmen getroffen würden. fet^eJGa^ im »LMM Woche Monuaiy zu der ucugelchaiwnen Sage Stellung nehmen werde.... Reichsarbeitsminister Robert Schmidt gab einen'eingehenden Ueberlick über die gesamte wrrt- schaftliche Lage und verwies dabei auf die zunehmende Passivität der Handelsbilanz. Die in der Genueser Denk- schrift gemachten Voraussagen hätten sich leider nur allzu sehr erfüllt. Der Zwang zur dauernden Einfuhr von Kohlen, Eisen und Zement belaste die Handelsbilanz außerordentlich. Trotzdem könne Deutschland auf eme Einfuhr dieser Arttkel nicht verzichten. Das.Kern­problem sei die Steigerung der Ausfilhr und, dre Er­höhung der Arbeitsleistung. Leider seien die bisherigen Versuche nach dieser Richtung hin wenig erfolgreich ge­wesen, insbesondere habe das Ueberschichtenabkommen im Ruhrgebiet in keiner Weise die darauf gesetzten Hoff- nungerc erfüllt. Es sei zu wMschen, dap nicht nur dre» Abkommen sich günstiger und starker auswirke, sondern daß auch Ueberschichtabkommen rn anderen Industrien geschaffen würden. Zmc Inkraftsetzung der Devisenver- ordnung bemerkte der Minister, daß es sich gezeigt habe, daß auch der Kleinhandel in den Devisentaumel hinem- aerisien wordeit sei. Den schweren Schädigungen der Volksgesamtheit durch die Devisenspekrilation muste ener­gisch entgegengewirkt werden.

In der Debatte sprach zunächst Streseman«. Er be­handelte das Reparatronsproblem und die gesamre wirk- schaftspolttische Lage und forderte die Regierung auf, ihre grundsätzliche Stellungnahme zum Revaratlons- problem klarzulegen. Dr. Wirth beantwortete die Rede Siresenianns mit einer ausführlichen Darlegung und machte wichtige vertrauliche Mitteilungen über die Täfigkeit der Regierung, insbesondere in den letzten sechs Monaten. Dr. Wirth versicherte weiter, die Re­gierung habe niemals passive, sondern stets aktive Po­litik in der Reparationsfrage gettreben. Was fime^per­sönliche Stellungnahme zu dem Problem des Tages an- gebe, so betone er, er sei weder der Kanzler der Soual- demokratie noch der bürgerlichen Arbeitsgemeinschaft, sondern stütze sich auf die gesamten Koalitionsparteien und betrachte sich als deren Kanzler. In den Vorder­grund der positiven Maßnahmen stellte Hilferdmgdie Stützungsaktion für die Mark Auch er fei der Mei­nung, das Reichsbankgold dürfe nicht zu Reparations­zwecken verwendet werden, aber die Benutzung zu emer währungspolittschen Aktion erscheine ihm ungefahrl Ä und im gegenwärtigen Augenblick geradezu notwendig. Erst bei einer gestützten Mark sei eine Besserung unserer Handelsbilanz möglich.

Gegen Mittag wurden die VerhaiMungcn abge­brochen und nachmittags um 3 Uhr wieder aufgenommen- Es sprachen in der Nachmittagssitzung noch Langer, .s>egermann, Räumer, Dr. Koch, Müller-Franken und ^treiemann. Nach eingehender Debatte wurden auf Borschlag^des Reichskanzlers zwei Ausschüsse gebildet, von denen der erste die Frage der Devisenvermdnung, der zweite die weiteren wirtschastspolitischen Anregun- acn die teils von der sozialistischen Partei, teits pon der bür'aertzchen Arbeitsgemeinschaft ausgegangen pud, be­handeln soll. Der erste Ausschutz trat sofort unter dem Vorsitz des Reichskanzlers zusammen. Die Grundlage der Besprechungen bildeten die vom Reichswirtschasrs- ministeriuM entworfenen AnsführungSesttmmuttgen zur Devisenverordnung., Es wurde öuuschen allen r ci- tretenen Parteien eine Einigung erzielt, io daß die führungsbestimmungen in kurzer Zeit verölstntlichi werden können. ,

__Bor dem Rücktritt Lerchenfelos.

Dr. Mayer als Nachfolger.

!»»« chen. (T. N.) Wie die »T. U.* a«s z«oek- -Ouelle erfährt, ist der Rücktritt des bayerischen äfideute« Lerchenfeld als bereits feftstehcudc ache^a«zusehe«. Asgesichts der Tagung der baye- N. Mkspartet ist mit der alsbaldigen Vollziehung veSjRucMtttes z« rechne«. Als «euer Miuisterpräfidenl rommt der -zetzige Staatsrat im Justizministcrium Dr. Mayer in Frage.

' Die AbSvLetMlsea bet DevifeavtSn»««.

>»»Aus Berlin wird gemeldet: Die »Germania* be« richtet zu den Besprechungen beim Reichskanzler: Dis Abänderungen der Devisene-rdnung beschränken sich am Die Vorschläge, die der Retchswirtschastsmtnister gemacht hat. Im allgemeinen kann man sagen, daß man mir Rücksicht auf Das Eintreffen der Reparattonskommissio^ in Berlin davon absehe, die Streitfrage auf die Spitze, zu treiben.' , '

> Ein Vortrag des OberreichsanwaltS.

k- Der'Verein für Fürsorge ehemaliger Strafgefange­ner hielt in Berlin dieser Tage eine Tagung ab, in des Oberreichsanwalt Ebermayer über Besterung und Sicher ruvgsmaßregel« tm neuen Strafgesetz sprach. Der Vor^j tragende berichtete Wer die Geschichte des Entwurfs unS Die geplanten Aenderungen. Künftig soll die Verschuld gung von TruMenhett bestraft werden. Das Gerichp kann auch auf Unterbringung in einer TriMerhettanstalh erkennen. Allerdings entscheidet nicht Das Gericht, son-. dern die Polizei über die Dauer der Unterbringung. Dr« gleiche Maßnahme ist auch bei der Jnternteruilg vom Geisteskranken geplant. Erst nach fünf Jahren muß ein neuer Gerichtsbeschluß herbeigeführt werden. Des Vortragende machte auch noch interessante Bemerkungen über Polizeiaufsicht und Gerichtshilfe sowie Wer das Begnadigungswesen und den Strafvollzug.

Zur Reise deutscher Industrieller nach Lao«.

Wie die Berliner »T. It" zu der Meldung, daß 40 deutsche Industrielle zur Vesichttgung des Wiederauf- baugebietes in Laon eingetroffen seien, erfährt, handelt es üö hierbei nicht um die im Verfolg üeL-E-tttr^L- ^lrbersac-ÄbkvnstnenS'KMtule Reift sllyreEr LeEchR: Industrieller und Wirtschaftler in das Wiederaufbau- Gebiet. Diese Reise ist vorerst auf unbestimmte Zeit ver­

schoben.

Die netten Bergarbeiterlöhne.

: Ans Berlin wird berichier: Die Bergarbetterver- bände hatten bekanntlich eine Lohnerhöhullg von 100 Prozent und Verdoppelung der sozialen Zulagenbe>m-- traat. Die Arbeitgeberverbände lehnten eine solche Er­höhung unter Hinweis darauf ab, daß gemäß den Index­ziffern lediglich eine Erhöhung von 25 Prozent sich recht­fertigen lasse. Zur Einigung kam es nicht, sodaß untes Vorsitz des Staatssekretärs a. D. von Moellendons durch den Retchsarbettsminister ein Schredsgericht eingesetzt werden mußte. Der Schiedsspruch erkannte ab L No­vember den Arbeitern über 20 Jahren eine Zulage von 60 Prozent, den Arbeitern zwischen 18 und 20 Jahren 40 Prozent und den Arbeitern unter 18 Jahren 30. Pro-- -ent zu. Außerdem wurde dl- Erhöhung der Sozialzu- lagen (Hausstands- und Kindergeld) von 20 auf 40

Mark ausgesprochen.

Verbot einer Kriegorehrnng.

»^ Aus Dresden wird gemeldet: Die für den L No» vember beabsichtigte Gedenkseier für die im Kriege ge­fallenen Kolonialkrieger mit einem Vortrag von Lettow- Vordeck Wer die oftaftikanischen Kolonien tm Weltkrieg ist vom Polizeipräsidenten in Dresden verboten worden. Gegen das Verbot ist Beschwerde eingelegt.

Verhängnisvolle Streikfolgen.

Aus München wird berichtet: Nach Miteilung des Statistischen Landesamtes sind in Bayern im eriten Halbjahr 1922 durch Streik und Ausu'errimgen insge- samt rund 5 Millionen Arbeitstage verloren gegangen. DaK bedeutet bei dem jetzigen Geldwert einen Wertver- lust in Höbe von mindestens 4 Milliarden Mark zur dw wirtschaftliche Produktion in Bayern. Dafür hatten auch nach den neuesten Kostenberechnnngen immer nocy 4000 Wchnräume hergestellt oder 65000 Altersrenten iechs Monate ein Lebensunterhalt von je 10 000 Mark mo­natlich gewährt werden sönnen.

Zweistündiger Telcpyoustrcik in BerN«.

»»Aus Berlin wird gemeldet:, Stnläßlich der Bctriebs- rätewahlcn der Telephonangest-llten kam es infolge eines Zusammenstoßes zwismen den sozialistischen und deutschnationalen Angestellten zu einem ^Eiftündigew Telephonstreik. Durch Verhandlungen wurde der Zlvt» schenfall wieder beigelegt. . .

Bonar Law auf der Agitatto«sretse.

Aus London wird berichtet: Bonar Law konferiert« mit feinen Ministerkollegerr und reiste nach GlEsow ab. um dort seine Wahlprogrammrede zu halten. Er ist von dem Hauptwahlmacber der Konscrvattven begleltet. Bo- nar Law hat die Presse zu der Mitteilung ermachttgt, Satz in der Bekanntgabe weiterer Ernennungen in der Reaiernna eine Verzögerung emtreten wird. Ais^ Ge­genkandidat Bonar freie wird der Liberale Sir Geroge Paisb auf treten. -

Eiuiauna der Repko über das VeUiaer Programm.

»»Pafis Die Reparatisnskommission einigte sich über das Programm ihrer Arbeiten wühreiid ihres Aufent- Haltes in Berlin. Indirekt werde die Kontrollfrage ge» fteüt roerden ^^ französische Ziele. .

»»Paris. In politischen Kreisen wird viel gesprochen. Laß Präsident 4 Millerand _ den. aus Berlin zurnckae-.