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Hersfelder Kreisblatt

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

Erscheint Dienstag, Dounerstag und Gounabenb. Der Bezugspreis beträgt durch die Bost bezogen monatlich 20. Mt.. für HerSfeld 40 Mt.. Abholer 35 Mk. / / Anzeigen- Preis für die einspaltige Betitzeile ober deren Raum 4. Mk., für auswärts 5 Mt., die Reklamezeile 15. Mt. / / Druck und Verlag von Ludwig Funks Bnchbrackerei in HerSfeld, Mitglied des Vereins Deutscher Zeitungs-Verleger. / / Für die Schriftlettung verantwortlich Franz Fuat In HerSfeld. / / Fernsprecher Nr. 8.

Nr. 236

Sonnabend, den 14. Gklober

1922

Politische Wochenschau/

Die Frage der Präsidentenneuwahl tritt immer mehr in den Vordergrund. Man ist sich ihrer ver- fassungsmaßigen Dringlichkeit ebenso bewußt, wie der mnerpolfitschen und finanziellen Schwierigkeiten. Und doch muß sie trotz des letzteren ihrer baldigen Lösung entgegensehen. Das Provisorium kann und darf nicht so weiter laufen. Das wünscht an erster Stelle Herr Ebert selber. Nur muß bei ihrer Lösung vor allem eins verhütet werden: keinen parteipolitischen Präsidenten. Herr Ebert hat, und das gestehen ihm auch die rechts­stehenden, Parteien zu, es verstanden, sich außerhalb des Parteikreises zu stellen. Findet man einen besseren, aber ebenso felbstzuchtsicheren, dann kann sich Deutschland hur gratulieren. Jedenfalls ist das Bestreben des Reichskanzlers zu begrüßen, einen überparteilichen Aus­schutz zu bilden, an dem alle regierungswilligen Parteien teilnehmen sollen. Der Sammelkandidat soll dann dem Reichstag am 3. Dezember vorgeschlagen werden. Zen­trum und Denrokraten haben bereits ihrer Meinung, Herrn Ebert wieder zu wählen, offen Ausdruck gegeben. Wie sich die Deutsche Volkspartei dazu verhalten wird, wird sich schon in nächster Zeit klar ergeben. Jedenfalls muß Deutfchlanö endlich aus diesem Ungewissen her­aus. Es steckt jetzt tiefer in Nöten als je. Der Dollar steigt wie eine drohende Springflut, und die deutsche Mark versinkt schier rettungslos im Sumpfe des finan­ziellen Elends. Die Hoffnung auf Abbau der Teuerung hat uns schmählich betrogen. Sie ließ uns einmal wieder zu zuversichtlich werden, denn wir haben ja nun endlich die heiß ersehnte Atempause in der Hast der Neparations- zahlungen. Aber was hat die uns geholfen? Der spe­kulierende Devisenankauf vieler Banken und Industrien, um sich vor Geldentwertung zu schützen, hat die Mark nun glücklich fast bis auf Null herabgedrückt. Die Re­gierung hat zwar jetzt Maßnahmen dagegen angekündigt, aber ob sie etwas helfen werden? Die Mark ist im Aus­lande nur noch ein wertloses Stück Papier. Kein Wun­der, wenn da wie in Wien auch in Deutschland in der Klasse der Arbeitnehmer der Ruf nach Golölöhnen laut wird. Und dabei ist in Wien, man höre und staune, doch jetzt plötzlich eine Teuerungsseukung «m 20 Prozent ein- zetreten, während bei uns die Teuerungszisfer im Ga­lopp vorwärts rast. Wenn das so weiter gebt, werden wir Wien bald überrannt haben, mit dem wir schon vor iroet Jahren finanzelendiglich Schulter an Lpwltex Le- -^MWWMMiWMÄrdLtt, wenn das Ausland nicht zur deüt- jchen Mark ein solches Vertrauen gehabt hätte, Laß man sie sogar bündelweise aufkauste. Und nun steht gar die Brüsseler Fiuanzkouserenz vor der Tür, die eine Lösung des Reparationsproblems kräftig in die Hand nehmen soll. Die Aussichten sind da bei unserer zum größten Pessimismus stimmenden wirtschaftlichen und finan­ziellen Lage durchaus nicht rosig, und das Gespenst der internationalen Fi«a«zk0Atrolle steigt wieder einmal drohend vor uns auf. Dann hätten wir Wren auch in politisier Ohnmacht erreicht.

Das Deutschtum, das sich einst so kräftig in aller Welt zeigte, liegt jetzt tief am Boden. Der Pole kann unsere Brüder imwiedereroberten Gebiet* schikanieren und drangsalieren nach Herzenslust, und Oesterreich muß znsehen, wie der Faszismus treudeutsche Bruder tu Tirol schamlos vergewaltigt. Der Faszistenangriff auf die gute deutsche Stadt Bozen treibt federn recht und billig Denkenden die Zornröte ins Gesicht., Allerdingt, stellt er auch der italienischen Regierung em trauriges Keuanis aus Der Fascio von dem Rutenbündel mit

dem Seit das im alten Rom vor jedem Volkstribunen getragen wurde, so genannt beherrscht jetzt ganz Jta- liöt. Er ist jetzt auf dem Marsche nach Rom, und König und Regierung Beuden sich vor ihm. Mussolinis Name hat jetzt in Italien denselben Zauberklang wie ernst der GaribaldiS. m

... Das ist ein gefährlicher Nationalismus, den Rom vielleicht einmal bitter büßen wird. Ganz anders schaut der der Angoratürken aus. Der ist gesund zielbewußt und bietet den Diktatoren von Edvres und Neuilly kühn die Stirn. Er setzt seinen Fuß auf Thrazien und Kon- Nantinopel und zwingt die Entente zu einer Konferenz, in der man mit Kemal Pascha verhandeln wird, rote mit einem Gleichberechtigten, mit ihm, den man einst Räuberhäuptling nannte. Er hat mit seinen Siegen den Scheinsultan, der im Banne der Alliierten stand, vom TÜrone gestoßen und macht sogar den Sessel Lloyd Geor­gs wanken. Dieser einst ^-^- ^-i-A-

.e und gefeierte

Seid ist jetzt bei seinen Landsleuten völlig in Ungrade gefallen. Er blies auch iyt Kampfe gegen den Orient in dieselbe Kriegsposaune wie 1914 gegen Deutschland. Pein Signal war ein lauter Sammelruf. Aber die Zei­ten Haben sich geändert und mit ihnen auch die Anschau- una^r Sein Sammelruf ist kläglich verhallt. England mist -nichts mehr von einer Knegspolitik wissen, und auch die Dominions versagen offen die Gefolgschaft. Der anstralische Premierminister Hughes hat Lloyd George niMim Unklaren gelassen. Jetzt sucht der Walliser, der vor acht Jahren mit geschwellten Segeln stolz au das hohe Meer hinausfuhr, auf gerettetem Boot das sichere . Ufer Ät erreichen. Mag es da nicht auch Herrn Poincaree ßüi den Obren klingen:Warte nur, Bälde ruhest du faucht*?

- kinomkonlrolle und Moratorium.

Aus Paris wird gemeldet: DerTemps" bestätigt. -, ^ in her letzten Sitzung der Reparattonskonnnifsion hhcr englische Vertreter Sir John Bradbury neue Bor- -i üdlä^ zur Eindämmuna des Weiteren Sturzes der Mark V i tßrer Stabilisierung gemach habe. Ueber die Eru-

zweiten beobachtet man Stillschweigen, doch erklärt das französische Blatt, daß die Vorschläge im wesentlichen darauf hinzielen, Deutschland eine verschärfte Finanz­kontrolle aufzuerlegen und gleichzeitig einen längeren Zeitraum seiner Barzahlung?« zu suspendieren.

»»Aus Paris wird gemeldet: Zu dem schon erwähn­ten Projekt Bradburys wird weiter bekannt, daß darin ein Vetorecht der Reparationskommission gegenüber neuen deutschen Noten-Emissionen verlangt wird. Die Gerückte, die zur Stunde nicht nachzuprüfen sind, wol­len wissen, daß bereits eine Note in diesem Sinne nach Deutschland gesandt worden ist.

Französische BlAterheste.

»»Aus Paris wird gemeldet:Journal des Debüts* schreibt, daß man von Deutschland nicht mehr mit Hilfe einer Finanzreform die Zahlungen bekommen könne. Nun gelte es, Pfänder zu nehmen und die Vorteile der Besetzung des Rheines auszunutzen.

. Fünfjähriges Moratorium? _ ,

»»Paris. lT. U.) Ueber das der Repärationsköm- miffion vorliegende Projekt Bradburys erfährt das Petit Journal* folgende Einzelheiten: Deutschland soll nicht für zwei, sondern für fünf Jahre von alle« Bar­zahlung?« freibleibe«. Dafür wird es der Reparations- kommission Wechsel oder Obligattonen ausfolgen, die jeder der alliierten Regierungen nach eigenem Gut­dünken und unter eigener Verantwortung und Garantie der Alliierten auf den Markt bringen kann. Die gesamte Garantie der Alliierten, die noch aus den letzten Wechsel­zahlungen an Belgien aufrechterhalten wurde, soll Weg­fallen und Frankreich für den Fall, daß es deutsche Ob­ligationen verpfänden und Dentschland seine Zahlungen nicht enthalten kann, allein die Verantwortung seinen Gläubigern gegenüber tragen.

Dieeinzige Sorge* der RepaeattoNskommissiott.

»»Paris.Journal des DebatS* schreibt in einer No­tiz zu den Verhandlungen der Reparationskommission: Die Stabilisierung der deutschen Devisen wird jetzt ein großer Gegenstand der Arbeiten der Kommission und wenigstens für den Augenblick ihre einzige Sorge Bib den. Die Kommission bemüht sich, neue Niatznahmen zu treffen, die dazu angetan -nd, das Vertrauen wieder berzustellen und die deutsche« Finauze« wieder anfzn- bauen. Die Kommission ist sogar mit der Prüfung eines

schäftigt. Dieser Plan, der als sehr kühn bezeichnet wird, wird jedoch, wie behauptet, nur mit zahlreichen Aeuöe, rangen angenommen werden. Bei der kritischen Lage des deutschen Wechfelurarkws muß unverzüglich gehan­delt werden. Die Kommission ist sich darüber vollkom­men klar und scheut sich nicht, dringende Maßnahmen zu treffen. ,~ .....

Deutschland soll für den Orient bützen?

im> Rom. Aus bestunterrichietcn diplomatischen Krei­sen verlautet, daß man sich in der italienischen Consu- lata über die neue Verschiebung der europäischen Lage, die sich aus der Orientkrisis entwickelt hat, stark beun-r ruhigt fühlt. Der Sieg Lord Curzous im englischen Ka­binett gegen Lloyd George soll nach Pariser Meldungen dazu geführt haben, daß Lord Curzon nach der letzten Konferenz in Paris den Franzosen als Aequivalent für, ihre Unterstützung Englands auf der Orientkonferenz einen Vertragsentwurf voraelegt hat, der den franzö­sischen Forderungen nach politischen und militärischen Garantien im Rheinlande in einem hier bisher unmög­lich gehaltene« Umfang entgegenfommt. In diesem englischen Vertragsentwurf werden auch die französi­schen Ansprüche auf das Saargebiet anerkannt. Bezüg­lich des Rukrgebietes scheint sich England gewisse Vorbei halte gemacht zu haben. Doch wird hier befürchtet, daß England auch in dieser Frage Frankreich noch weitere Konzessionen einräumen werde. Die neue Linie der englischen Politik würde auf Betreiben der Konservati­ven und der maßgebenden englischen Militärkreise ein- geschlagen, die der Drohung einer türkisch-russischen Front nicht anders als durch ein politisch und militä­risches Zusammengehen mit Frankreich begegnen zu' können glauben Man erwartet, daß sich die' erste Aus­wirkung der französisch-englischen Verständigung in ei­nem schroffen Auftreten des neuen französischen Vor­sitzenden der Reparationskommission Barthou gegen Deutschland sehr bald äußern wird.

^Der Kampf gegen die Deolsenspokulätio». j

»»Aus Berlin wird gemeldet: Die veröffentlichte Nev« ord«uvg des Reichspräsidenten gegen die Devisenfpeku-i lation wird nicht die einzige Maßnahme der Reichst

Die Notverordnung des NekchdprSsidevtcn. s

des Reichspräsidertte« gegen die Spekulation in aus­ländischen Zahlungsmitteln verbietet auf Grund des Ar­tikels 48 der deutschen Reichsverfassung Forderung und Annabure von Zahlungen m ausländischen Zahlungs­mitteln bei Anlandsgeschäften. sowie dem Kleinhandel Verkauf und Preisstelluna tu inländischen Zahlungs­mitteln auf Grund einer. auSiänSikchen Ebruna. Der

Erwerb ausländischer Zahlungsmittel ist nur unter vor­heriger Genehmigung der Prüfungsitelle zulässig, in de­ren Bezrrk der Auftraggeber sein Gewerbe. Niederlas­sung, seinen Wohnsitz oder seinen Aufenthalt hat. Tsv Genehmigung bedarf es nicht, wenn der Auftrag von- der Reichsbank oder von Banken oder Bankiers oder von einer Perfon ober Persvnenveretnigung erteilt wor-, den ist, die im Handels- oder GenoffenschaftSregister! eingetragen ist und der die zuständige Handelskammer! eine Beschleunigung darüber erteilt, daß ihr Gewerbe­betrieb Geschäfte regelmäßig mit sich bringt, zu deren Abwickelung Zahlungen nach dem Auslande notwendig! find. Banken und Bankiers dürfen (veschäfte in aus­ländischen Zahlungsmitteln nur abschlietzen, wenn sie sich Wer die Person des Antragstellers vergewissert ha­ben. Die Auftraggeber haben vor allem beim Abschluß einen geschäftlichen Beleg einzureichen, aus denen ihr Name, Stand, Gewerbe, Niederlasfung, Wohnsitz oder Aufenthaltsort, Finanzamt und Gegenstand des Ge­schäfts und, soweit es sich um den Erwerb ausländischer Zahlungsmittel handelt, der Verwendungszweck ersicht­lich ist Ergibt die Prüfung, daß die ausländischen Zah­lungsmittel zu anderen als den zugelassenen Zwecken erworben oder verwendet worden sind, so kann die hier­für bestimmte Stelle anordnen, daß diesen Erwerbern künftig ausländische Zahlungsmittel nur nach vorheri­ger Genehmigung der zuständigen Prüfungsstelle abge­geben werden dürfen. Geschäfte, die entgegen dem Ver­bot des § 1 abgeschlossen werden, sind nichttg.

Bot des 8 1 abgeschlossen werden, sind nichttg.

Die festgesetzten Strafen in der Notverordnung unk Gefängnis bis zu drei Jahren und Geldstrafen in Höhe! des Ein- und Zehnfachen des Wertes der auslänöifchem Zahlungsmittel oder eine dieser Strafen. Sie treffen auch Inhaber von Bankgeschäften, deren gesetzliche Ver­treter, Bevollmächttgte und eingestellte, wenn sie vor­sätzlich ausländische Zahlungsmittel ohne die vorherige Genehmigung der zuständigen Reichsbankanstalt ab­geben. In leichteren Fällen kann eine geringere als die; zulässige Mindeststrafe erkannt werden. Wer die Tat ahrlässig begeht, wird mit Geldstrafe bis zmn Fünf- achen des Wertes der ausländischen Zahlungsmittel be-i traft. Bei vorsätzlicher Zuwiderhandlung sind die aus­ländischen Zahlungsmittel, auf die sich die strafbare Handlung bezreht, zugunsten des Reiches einzuzieüen, sofern sie einem Täter oder Teilnehmer gehören. Wer

vorsätzlich oder fahrlässig die vorgefchriebenen Angaben unvollständig oder falsch macht oder die von Unn M^L MMMMWMVE-'^^LZ^LMM^,^ 'toder, falsch gM, wird rmt GelLsrraseDis zu 1 Mklkwn Mark bestraft. '

«in Brief 12 Mark?

s»A«S Berlin wird gemeldet: Vom Reichspostministev wird mitgeteilt, daß die fortschreitende Geldentwertung die weitere Erhöhung der Post-, Telegraphen- und Fern- sprechgebühren nötig macht. Die Vorbereitungen sind jetzt zu einem gewissen Abschluß gekommen. Der Ver-j kehrsbeirat soll zum 24. Oktober einberufen werden. Als spätester Zeitpunkt der Einführung der neuen Gebühren! ist der 1. Dezember in Aussicht genommen. In Frage! kommt im allgemeinen ein lOOprozentiger Zuschlag zu den seit dem 1. Oktober gültigen Gebühren.

Danach würde also vom L Dezember an ein gewöhn­licher Bries im Ortsverkehr 4 Mark, im Fernverkehr 12 Mark kosten, eine Postkarte 8 Mark bezw. 6 Mark. Die Gebühr für das Päckchen würde sich auf 24 Mark belaufen und die für jedes Wort eines Telegramms! 10 Mark, wozu noch eine Grundgebühr treten soll. Für ein gewöhnliches Dreiminutengesprach nach Berlin aber sind vom 1. Dezember an 84 Mark (gegen 1 Mark vor fünf Jahren) zu entrichten.

Strafanträge im Fechevbach-Prozetz.

Je 15 Jahre Zuchthaus für die Angeklagten.

»»Aus Mönche« wird gemeldet: In dem vor dem Münchener Volksgericht seit neun Tagen verhandelten LanSesverratsprozetz gegen Fechenbach und Genossen hielt der Staatsanwalt Dresse tu dreistündiger Rede sein Plaidoyer. Er kam zu dem Schluß. daß die drei Ange-< klagten des vollendeten und versuchten Landesverrats schuldig zu sprechen seien und daß Fechenbach, Lembke und Gargas zu der Höchststrafe von je 15 Jahren Zucht­haus und 10 Jahren Ehrverlust zu verurteilen wären. Der Staatsanwalt sprach sein Bedauern aus, für Fe­chenbach nicht noch eine höhere Strafe beantragen zu kön­nen, da die Höchststrafe noch viel zu gering sei. Auch bei Gargas sei die Höchststrafe von 15 Jahren Zucht­haus viel zu niedrig. Nach dem TtaatSmnvalt nabm der erste Verteidiger, Justizrat Dr. Bernstein für den An­geklagten Lembke das Wort.

Die nute Kartoffelernte.

Der wirtschaftspolitische Ausschutz des Reichswirt- fchaftsrates hat einen eingehenden Bericht des Unter-

Heran anschließenden Erörterung Betonten die Vertreter kr Landwirtschaft, daß für die zur Zeit wieder wie im Vorjahr ein fegende Preissteigerung seitens der Land- vrrtschaft kein Aalatz gegeben ist, da die Ernte gut und ks Angebot reichlich ist.

Hrudenvurg als Präsidentschaftskandidat. - tÄrTV ^ gemeldet: DieBossis-be Zei-

S«v«lasfiger Quelle, -atz die Leitung der Deutschttatchvale« Volkspartei sich an Generalfeldmar- schMvonHiilLcnvurg mit dem Ersuchen gewandt Hat | eine öeufich«atto«ale Kandidatur auzuuehmcu. General- I feldmarschall von Hindenburg hat stch dazu bereit erklärt. I