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Hersfelder Kreisblatt

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

Erscheint Dienstaa, Donnerstag and Sonnabend. Der BernaspretS beträgt durch die Dost bezogen monatlich 50. Mk.. für Hersfeld 40- Mt., Abholer 35. Mk. / / Anzeige«, preis für die einspaltige Detitzeile oder deren Raum 4. Mt., für auswärts 5. Mt., die Retlamezeil» 15. Mt. / / Druck und Verlag von Ludwig Fonts Buchdruckerrt tu Hersfeld, Mitglied des Derelus Deutscher Zeitungs-Derleger. / / Für die Gchriftlelluaa verantwortlich Franz Font in HerSfeld. / / Fernsprecher Nr. 8.

Nr. 232 Donnerstag, den 5. Oktober 1922

Die Ariegsschuldfrage.

Die neuesten Hetzblüten imTemps".

^-Aus Paris wird gemeldet: DerTemps" beant­wortet die vom Reichskanzler vorgetragenen neuen Dar­legungen über die Schuldfrage mit einem Leitartikel, der einen überkriegerischen Ton anschlägt. Nur Deutsch­land, so heißt es darin, habe den Krieg gewollt und ihn vier Jahre lang vorbereitet. Deutschland betrachte sich nicht als besiegt und nicht als Schuldiger am Kriege und glaubt, es sei deshalb nicht verpflichtet, die ihm aus­erlegten Wiedergutmachungen zu leisten. DerTemps" kommt auch auf die Haltung der deutschen Presse zu dem Konflikt im nahen Osten zu sprechen und glaubt feststellen zu können, daß die deutsche Presse die Vor­gänge aufgebauscht und dazu benutzt habe, eine neue europäische Konstellation anznknnüigen, aus der Deutsch­land mit seinem Bestreben, aus der jetzigen Lage her- auszukommen, Nutzen ziehen wollte. DerTemps" schließt: Wir halten die Wacht am Rhein, um Deutsch­land zur Erfüllung zu zwingen und werden, wenn es die Torheit begehen sollte, einen Krieg im Westen noch einmal Heraufzubeschwören, der zivilisierten Welt zu verstehen geben, daß es keinen anderen Frieden und keine andere Rettung für Europa gibt, als durch das endgültige und unwiderrufliche Ende der deutschen Macht.

DerTemps" versteht sich aufs Hetzen, oas muß man ihm lassen. Er rührt die Kriegsschuldfrage mit in den Orientbrei und gibt schließlich Deutschland die Schuld an dem Orientkonflikt.

Vivianis Gegenäubermtgen.

1 Wie dasBerliner Tageblatt" erfährt, wird voraus­sichtlich von berufener Seite eine Antwort auf Vivianis Aeußerungen zu dem Interview des Reichskanzlers in der Schuldfrage erfolgen. Es kann indessen schon jetzt darauf hingewiesen werden, daß er die neuen Tatsachen, die aus Rombergs Schrift hervorgehen, unberUcksichckgi läßt und die alte französische Version wiederholt. Wes­halb der Reichskanzler, wie Herr Viviani meint, über dre diplomatischen Archive mit größerer Bescheidenheit spre­chen soll, ist nicht recht einzusehen, da die von ihm gelei­tete Regierung die deutschen Geheimarchive unteiner Vollständigkeit geöffnet hat, die Herrn Vtviam gestatten, aus deutschen Geheimdokumenten zu zitieren, während die französische Regierung ihre Archive noch immer ängst­lich verschlossen hält. Den 900 unverkürzten deutschen Dokumenten stehen lediglich die 160 des französischen Gelbbuches von 1914 gegenüber, von denen bereits meh­rere als Fälschungen festgestellt wurden.

»^, Aus Paris wird gemeldet: Dre Revaratronskom- mission begann mit-der Herausgabe von halbjährlich er­scheinenden Heften, die in französischer und englucher Spräche Dokumente und'Statistiken enthalten werden. Die hauptsächlichsten Artikeln des ersten Heftes behan­deln die Naturalleistungen nach dem WanenMüstandv- abkommen. die Barzahlungen und die Okkupatronsko- sten. Ein Mitarbeiter desJutransigeant" zitiert aus dem Kapitel der Okkupationskostsn folgende Zrfzern: Bis zum 30. April 1921 betrug die Ausgabe für dre Ok­kupation 2132 Millionen Goldmark für die Alliierten und 1011 Millionen für die Vereinigten Staaten, was nach dem jetzigeil Kurs auf den Monat 314 Millionen Fran­ken oder pro Tag mehr als 10 Millionen Franken aus- macht. Der französische Journalist ist ehrlich genug, selv Entsetzen darüber auszudrucken, und er fügt zur Ent­schuldigung der Reparationskommission nur hinzu, das! dieser nicht die Kontrolle der Ausgaben, sondern nur ore Buchführung (!) zustehe. Die Reparationskommission kündiot noch weitere Veröffentlichungen eines demnächst erscheinenden Weißbuches an, das uuntlW offizielle Schriftsätze aus den Verhandlungen und Korrepouden- zen mit Deutschland seit dem 5. Mai 1921 enthält.

EiRstsMÄgdsrAeindseligkeiken.

Ein in London eingegangenes Telegramm besagt: Der Waffenstillstand hat begonnen. Die Nationalver-^ sammlung hat Mustapha Kemal ermächtigt, die Einstel- lnng der Feindseligkeiten und die Unterbrechung der mi­litärischen Operationen an allen Fronte« anznordne«. i

Dre Luge in KoKsiKNimopel»

t»* Pariser Meldungen zufolge wird aus Koustantkno- pet berichtet, daß alle Nachrichten über Unruhen, die in der Stadt ausgebrochen wären, unrichtig seien. Konstan- ünoyet erwarte in vollständiger Ruhe die Ankunft der nationalen Regierung. Der Sultan seichurch feine Ge­sundheit gezwungen, sich zurnckzuziehen, aber die Mel- dung über seine erfolgte Abdankung sei verfrüht. Die Regierung von Konstantinopel hat die Vertreter in Pa­ris und Rom angewiesen, ihre Aemter an die Vertre­ter der nationalen türkischen Regierung abzutreten. Die Gesandten Konstantin opels sollen mit Rücksicht auf die finanzielle Lage zurückberufen werden. (Zu beachten ist bet allen französischen Meldungen, daß sie alles in möolicßit schöner Beleuchtung darstellen, weil Frank- Ireich das größte Interesse. Hat, die in dem Orientkonfliki verwickelten mid beunruhigten Gemüter zu besanstrgen.)

Der Beginn des Waffenstillstandes.

Aus Konstantinopel wird über Paris gemeldet, daß der Waffenstillstand begonnen hat. Die neutrale Zone bwn Tschanak ist noch nicht geraum, doch haben sich die ^Türken acht Meilen von den englischen Stellungen zu- Trückgezogen. Die englischen Teilnehmer an der Konfe- Ärenz in Mui uia sind abgereist. JIer Umgebung ge- ^genüüer gaben sie der Hoffnung Ausdruck, daß die Ver­

handlungen in Muoania den Beginn einer Einigung darstellen werden.

Kemal drängt auf Besetzung Thraziens.

Kemal Pascha erklärte, er könne nicht mehr lange warten, um zuzusehen, ob die Griechen Thrazien räu­men werden. Denn falls sie ihre Stellungen weiter be­festigen. so würde der Kampf für die türkische Armee um so schwieriger werden. Dieser Kampf müsse unbe­dingt vor Einbruch des Winters beendet sein.

Kemal wünscht in Smyrna zu konferiere«.

»* Aus Paris wird gemeldet:Daily Mail" meldet aus Konstantinopel, daß Kemal Pascha sich mit der von den Alliierten vorgeschlagenen Friedenskonferenz einverstan­den erklärt habe, aber die Abhaltung der Konferenz in Smurua wünsche. Ferner soll die nationale Regierung die Absicht ausgesprochen haben, die Hauptstadt der Tür­kei nach Eski Schehir im Innern Kleinasiens zu verle­gen, da Konstantinopel nach der Schleifung der Befesti­gungen in der Dardanellen zu sehr den Angriffen zur See ausgesetzt sei.

/ Konstantin in Palermo.

Wie aus Paris gemeldet wird, ist König Konstantin in seinem Exil in Palermo eingetroffen. _

'Der Waffenstillstand in Kraft.

»^ Paris. DerMatin" meldet ans Konstauttnope daß der Waffenstillstand in Kraft getreten ist Mustaps Kemal Pascha hat von seiner Regierung Anweisung er halten, die Feindseligkeiten einznstellen und den Was fenstillstand zn respektieren.

«England gibt nacht

t-^ Paris. Aus London vorliegende Meldungen las sen erkennen, daß das englische Kabinett, das innerhal! der letzten 30 Stunden nicht weniger als vier Sitzungei abhielt, sich entgegenkommend zeigte. Alles weitere wir! der Konferenz in Mudauia vorbehalten, an der teilneh wen: Harrington, Kemal. General Jszet Pascha, öt Vertreter Frankreichs nüd Italiens, die Generäb Chargy und Montebelli. Die Konferenz wird über fol gende fünfte zu entscheiden haben: 1. Die Regeluuc des Zwischenfalles von Tschanak zwischen Harringtor und Kemal. 2. Die Frage des Waffenstillstandes zwi schen Griechen und Türken. 3. Die vorläufige Verwalt tung Thraziens während der Dauer der Konferenz. Ke- mal selbst hat sich nicht, wie ursprünglich berichtet, nad Angora begeben, sondern ist nach Brussa gefahren.

Kemal läßt sich nicht übertölpeln.

^ Paris.Chicago Tribune" meldet: Kemal hat a» &g»^

von Tschanak und Jsmid sein werde und daß er über den Frieden nicht eher verhandeln werde, bis die Räu­mung dieser Gebiete durchgeführt sei.

4-«-Paris. Nach einer Meldung desNeuyork Herald" aus Konstantinopel beabsichtigt Kemal, eine Volksab­stimmung in Westthrazien zu verlangen, eine Frage, dre jedoch der künftigen Friedenskonferenz überlassen würde.

Zur Konferenz von Mudauia.

^Pqxis. Havas berichtet aus Smyrna, daß bis jetzt noch feine Nachrichten über den Verlauf der Konferenz eingetroffen sind. In offiziellen Kreisen von Mudama bewahre man absolutes Stillschweigen. In türkischen Kreisen sei man über das Ergebnis dieser Ko-ucreuz sehr optimistisch.

Die englische« Forderungen für Mudauia,

S Paris. (V. Z.) Lord Curzon hat dem französischen Botschafter in London eine Denkschrift überreicht, nach der General Harrington beauftragt ist in Mudauia, fol­gende Forderungen zu vertreten: Rückzug der Surfet aus der neutralen Zone bis zu einer Entfernung, die jede Beunruhigung der englischen Truppen ausschlieut, Verbleiben der englischen Truppen auf dem asiatrichen Dardanellcu-Ufer, keine Räunrung von Ost-Thrazien durch die Griechen, solange Angora nicht auf die Vcrbün- dewn-Note vorn 23. September geantwortet hat, «eine Erörterung der künftigen Verwaltung von Thrazien, da die Friedenskonferenz dafür zustWdig ist.

Versprechuugen Kcmals.

4- Loudou. General Maürice drahtet derDaily Zrews" aus Konstantinopel: Kemal Pascha hat verspra­chen, während der Verhandlnugen in Mudanra weder Tschanak noch Konstantinopel anzugreifen.

Neue Zwischcufälle?

^-Prag. In diplomatischen Kreisen der italienischen Hauptstadt herrscht Besorgnis wegen der zunehmenden Gärung gegen die Fremden in Konstanttnopell Dicw Gärung wird durch Kcmals Truppen noch gefchurt, die sich Luch den britischen Kordon dnrchgeschmuggelt da- ben Matt befürchtet den Ausbruch ernster Zwstckcu- fällc, die die Alln-rtsn vor neue Probleme stellen werden.

Ein griechischer Hemmschuh.

M. London. Der griechische Oberbefehlshaber in Tscha­nak hat den 9(üiierten in .ü'onstantinvpel nütteileu las­sen, daß es ihm nicht möglich sein wird, die neutrale Zone von Tschaialdscha zu respektieren, wenn die grie­chische Front weiterhin von türkischen Banden ayg." - teil werden sollte. Man befürchtet hier in dieser M : leilnug den Anlaß zu weiteren Zwifchoufällen.

Die Türken sind vorsichtig.

»ü< London. Nach einer Meldung aus Konftantiner hat die türkische Kavallerie, die gegenüber den vru' Linien bei Tschanak stand, sich etwas zurückgezogen. Türken stehen noch weit innerhalb der neutralen Zoo

!< Der Ursprung der türkisch-rusfischen Entente. ^

Der frühere österreichische Außenminister Czernitj teilt in der WienerNeuen Freien Presse" mit, er habe schon vor zwei Jahren von dem fertigen Plan eines Bündnisses der Türkei mit Sowjetrußland gegen die Westmächte erfahren, für den Fall, daß England eine, Revrsion des Friedens von Sevres nicht zustimme. Das leitende Zentrum dafür habe in Berlin bei Talaat Pa­scha gelegen. Es habe die Absicht bestanden, die Aus­einandersetzung mit England noch im Jahre 1921 vor» zunehmen. Sie sei aus militärischen Gründen verscho­ben worden. Dann habe auch die Ermordung Talaal Paschas verzögernd gewirkt.

I« ganz Deutschland nur 11000 Erwerbslose.

Im Reichstagsausschuß für soziale Angelegenheiten gab es lebhafte Auseinandersetzungen darüber, daß der Reichsrat nicht dem Beschluß des Reichstages gefolgt war, sondern für die Zulagen in der Unfallversicherung die Prüfung der Bedürfnisfrage wieder eingeführt halte.' Die Beschlußfassung wurde vertagt. Auf eine sozialde­mokratische Anfrage hin erklärte ein Vertreier des Reichsarbeitsministers, daß im ganzen Reiche gegen­wärtig insgesamt 11000 Erwerbslose vorhanden wäret« Bei einem so günstigen Stand des Arbeitsmarktes dürfte man aus finanziellen und außenpolitischen Gründen die Erwerbslosenunterstützung noch nicht erhöhen. Der Ausschutz wandte sich alsdann der Beratung der Aende­rung des Versicherungsgesetzes für Angestellte zn.

Der Nathenau-Mordprozetz.

Im Prozeß wegen des Mordes an Rathenau ver­kündete auf den entwand des Verteidigers Dr. Hahn, daß der Staatsgerichtshof verfassungswidrig und für die Rathenaumöröer nicht zuständig sei, der Vorsitzende Se- natspräsident Dr. Hagens nach kurzer Beratung den Sei Muß des Staatsgerichtshofes, daß er seine Zuständig­keit bejahe und den Antrag ablehne, das Verfahrezr dem Schwurgericht zu Überwerfen. Hierauf lehnte der Ver­teidiger Dr. Hahn den Staaisgerichtsbof als Gesamtge- richt ab, weil er sich nach politischen Gesichtspunkten zu-- sammensetze.

Die Neuregelung der Brotpreise.

Aus Berlin wird berichtet: Der Brotpreis wird itt Berlin im fontmenden Monat auf 70 bis 80 Mark her- aufgesetzt werden. Die Verhandlungen über die Regu­lierung der Brotpreise schweben zur Zeit noch zwischen dem Ntagistrat und den Bäckervereinigungen. Nach Ntit- teilung von zuständiger Seite droht die Broiversorgnng, soweit wenigstens Qualität des Gebäckes in Frage tommt nar tH^»«e-fMT»twtt *mfhr-^^ günstig zn gestalten. Bekanntlich haben die Komlnnnen den Borschlag gemacht zur Brotstreckung zurückzukehren und empfehlen Kartoffeln als Streckmittel zu verwen­den. In einer unlängst ftattgefundenen Sitzung mit den zuständigen Vertretern der Stadt haben die Vertre­ter der deutschen Bäckereiverbände auf die Gefahren hin- gewiesen, die sich für die Gesamtbevölkerung aus einer derartigen Brotstrccknng ergeben würden. Nach dem Urteil sachverständiger Chemiker ist die Qualität des dtesjährigen Brotniehles eine außergewöhnlich schlechte. Durch den Umstand, daß die Ernte zum großen Teil naß in die Scheuern eingebracht worden ist, wo das Mehr beim Auswahlen bereits muffig und nach dem Urteil der Sachverständigen eignet sich das frische Mehl bereits utcht znm Verbacken. Die Bäckereiverbände haben des­halb von dem Magistrat Berlin gefordert, seine gesam­ten Mehlbestände aus dem alten Erntejahr einzuvehal- ten, um durch Verschnitt des neuen Mehles mit dem vorjährigen eine einigermaßen brauchbare Mischung zu erhalten. Ein Zusatz von Kartoffeln zu dem diesjähri­gen minderwertigen Mehl würde nach Ansicht der be­teiligten Kreise und auch nach dem Urteil von Medizi­nern eine schwere Gefährdung der Volksgesnndnug be­deuten. Die Bäcker lehnen daher von vornherein eine Mischling des Mehles mit Ersatzmehlen aus Kartoffeln rundweg ab.

Neue Tariferhöhungen bei der Eisenbahn.

Der Verkehrsminister hat. wie aus Berlin gemeldet wird, den zuständigen Ausschuß des ReichseisenbahuratS zu einer Sitzung nach Berlin eingeladen, unt mit ihm über notwendig werdende weitere Tariferhöhungen im Güter- und Personenverkehr zu beraten. Dabei solle« nun) die Beschwerden der Öffentlichkeit über die biüW gen Personentarife für Ausländer besprochen werden. M Nachdem der Ausschutz des Reichseisenbalnwats, wie er-f inner (üb, am 16. September sich gegen die zum 1. Oktos der beabsichtigte starke Gütertariferhohung ansgesprr^ chen und eine geringe Larissteigerung vorgeschlagew hatte, ein Vorschlag, dem sich der Reichsverkehrsmiuistc^ damals anschlotz, muh nunmehr bereits sinn 15. Okts- her eine erneute üSprozeutige Erhöhung der Gütertarifs c utreten. Die kürzlich cingcfüOrten Notstandstarife für Kartoffeln und Obst sollen auch von der neuen Tarifer- höhung wieder nicht erhöht werden; sie bleiben also auf ihrer bisherigen Höhe. Eine kWprozentige Erhöhnnq der Serwsiewrife tritt wie besannt am 1. November n. Auch ihre weitere Erhöhung zum 1. Dezember wird: Jkssäuiß des SteichseksenbadrrrUtS besprochen werden.'!

Der Fechenbackprozeh.

Vor dem Volksgericht beim Landgericht Münchcu 1 begann bekanntlich die Verbannung in dem Landesvcr-1 ratsprozeß gegen den Sekretär Eisuers, KaufmäLn Fritz I R echen lach, gegen den Münchener Vertreter der Destt-I schen Allgemeinen Zeitung, Karlheinz Lembke, und ge-j gen den Herausgeber der Internationalen Korrescvn-^ lenz, Dr. Gustav Garges aus Berlin. Bei Beginn der