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Hersfelöer Tageblatt

finzeigonpreis für die einspaltige Pelifzeile oder : deren Raum 4 Mark, für ausmärte S Mark, die Rektamezeile 15.Mk. Bei Wiederholungen : Dadilak. > Für die Sdirift'eiiung ueranfmortlidh : Franz Funk in Bersfeld. .+ Fernipredr-er Dr. 8.

Hersfel-LV Kreisblatt"

^^^^^^^f^^^ ^*^^1^01 ^»R^ fErtoeint Dom 1. Oktober möchenflidi dreimal. Der AUJWIUU Ä

135.00 (Hk.«Dru* und Vertag Don budmig Funks

Amtlicher Anzeiger für den Kreis yersfelö ; ^«m^.m^

Nr. 229

Dienstag, den 19, September

1922

tzwischeK Sa^to und ÄharybdLs

1 Die deutsche Regierung hat ihre Hoffnung auf die Bank von England gesetzt, die ein Konsortium schaffen Ifaa, das Belgien gegenüber die Bürgschaft dafür über­nimmt, Satz Deutschland tatsächlich innerhalb der sechs Monate die Summe von 250 Millionen Goldmark be= zablt. Dieses Konsortium soll dann bei Fälligkeit nach ,sechs Monaten den Betrag der Wechsel für Dentschland zunächst vorauslegen, Deutschland aber. eine weitere Frist von 12 Monaten gewähren. Erreicht der Prä­sident der Reichsbank Dr, Havenstein, der zn diesem Zwecke nach Loirdon gereist ist, die Bildung dieses Kon­sortiums, so bedeutet das kaum mehr als ein Hmaus- ,schieben der Hängesrist. Es würden die unerfüllbaren Forderungen dieses Jahres zu den unerfüllbaren For­derungen des nächsten Jahres hinzugelegt werden, um eine Atempause, eine Lebensmoglichkeit tür den Augen­blick zu gewinnen, immer in der Hoffnung, Satz das Wunderbare", der Sieg des gesunden Mentchenver- stairdes in den nächsten zwölf. Monaten erfolgen werde. Es ist aber auch klar, daß kem Konsortium eine solche 'Garantie übernimmt, ohne sich zu sichern d. h. ohne Pfänder. Diese Pfänder können aber nicht abgegeben werden ohne Zustimmung der Entente, öa nach dem Versailler Diktat und den späteren Abmachungen Deutschland die Verfügung über ferne Substanz nicht ohne Genehmigung der Reparationsglaubrger ver­nehmen darf. Wenn die neuesten Drohungen Pomea- rees nicht leerer Theaterdonner sind, bestimmt, den na­tionalen Block zn beschwichtigen, so wird drese Geneh­migung kaum gegeben werden. Zwe,fe los rst Po n- caree heute der Diktator 6er ReparatronskomMission, und es ist mehr als fraglich, ob Belgien cn dem Wuniche, seine Millionen zu erhalten, Frankreich den Gehorsam auskündigt. Dann aber ständen wir am Ende ter .G^ füllungspolitik, denn die Hergabe des Goldes der Reichv- bank ist, wie wiederholt ausgeführt, unmöglich, und der Reichskanzler hat noch in semer Letzten R^e sich aber­mals auf das Programm restgelegt: Erst dce Brotv^r- "« MÄSto mm«> «» tik nicht allmählich gewöhnt wären, so könnte man er­staunt fragen, warum Poinearee in Semfelben Augen- K da das mit seiner ZnMmmnng abgefchlosiM Sttnues-Lgbersae-Abkommen stich ____

Deutschland- durch neue Drodun-

die Möglichkeit nimmt, an. dieses. Abkommenerblich heranzugehen. Die neue franzoflschell Drohpölrtl^ ist nichts weiter als eine Sabotage dieses Abkommens, da» die Atmosphäre zwischen Frankreich und Deutschland entgiften soll. Poinearee macht v-senvar Ponttk N il verteilten Rollen. Am Morgen um den Wcr.nn seines Landes, am Ztbend n;it dem nationalen olmf, am Morgen praktische Politik des Wiederaufbaues, am Abend die der Zerstörung. Trotzdem nwchten nur hoffen daß aus den Wirrnissen diesnial noül ein Aus- BtexiÄaÄ srÄ» sx'ää und wenn es «er wie schon so oft, mit einem glatten Widersinn geschieht. ________ . _ . . ____

,Di§ GsraMefraZs.

e^, DerBerl. Lok.-Anz." berichtet: Die Besprechunge« zwifchc« beut Neichsbankpräsidenten und der Ler«««g der Bank von England, die am Sonnabend begonnen haben, werden wahrschrinlich im Laufe des Msutagvorm'tiagv foAgesitzt «e». Die Berliner zustännge« Ste len nehmen an, daß im Laufe des Montagabends die ersten Nachrichten anS LouSvn Eintreffen werden, aus denen man sich ein Bild über den Stand der Singe machen lUttt. Die Rückkehr des Präsidenten^ Havenstein i» im M»fe des Dienstagabends zu erwarten. Sie belgische Reaiermm hat l-ekannttich dem hentfche« Gesandten -n Brüssel erklärt, daß sie damit sttfrieben sei, wemt sie eine Antwort der Lettische« Regiernng uaÄ der Rnckkuuft de^ Präsidenten Havenstein nach Berlin erhalte. Daher fitsten alle Mitteilungen nicht zutreffen, die von einem Vorgehen der Reparationskommission wissen wollen, weil die deutsche Regierung die Frist vom 1». September nicht eiugehalten habe.

Ein weiteres Sachlieserungsabkomme«.

Nachdem das Abkommen zwischesr Stmnes und Lubersac abgeschlossen wurde, ist auch in Wurttemverg in aller Stille ein Smhtteferrmgsabkommen zwrs.weu einer süddeutschen und etner stanzösischen Interessen­gruppe getätigt'worden, das für die süddeutsche Indu­strie von betonterer Bedeutung sein durfte. Nachdem oETm a eine deutsche Großbank, und zwar die -L-tutt- oarter Filiale der Commerz- unb Privatbank, für das Abkommen zu interessieren, wurde am 2. September der Vertrag von beiden Interessengruppen unterzeichnet.

Heraufsetzung des Amlagepreises.

Der Volkswirtschaftliche Ausschuß des Reichstages battc beschlossen, die Reichsregierung zu ersuchen, nnge- s.l.. im s bo des Gesetzes aber die Regelung des ^Verkehrs m Getreide der Ernte 1922 vorgesehenen Aus- IS FSS um mit ihm einen sie« ver- »Serien Verhältnissen rechnungtrageuden netten Prew «i^Sas crsie Drittel der Umlage festzusetzen. ..Der Au^- Xin demeemäß im ReichsministerlUM für Ernah- v ist benigeman in t 81t1-önuncimetre(cu. Die Preise n-ftP ^ sind im Gesetz auf 6900 Mark für E Änne Rogg?N und 7400 Mark für die Tonne Wei- ^nVntnt Seit der Festsetzung dieser Preise ist eine HmrfSS des Geldes eingetreten, was zu der ISXSS hat öie greife bereits für die-

»es erste Drittel zu erhöhen und die Spanne, die sich zwischen den freien Preisen und diesem festgesetzten Preis ergibt, zu vermindern. Eine einmütige Auf­fassung wurde in der Sitzung des Ausschusses nicht er­zielt. Die Mehrheit entschied sich für Heraufsetzung der Preise unter Berücksichtigung der nach dem Index fest- gestellten Produktionskosten der Monate August bis Oktober und des diesjährigen geringen Ernteertrages. Seitens des Reichsministers für Ernährung und Land­wirtschaft wurden diese Beschlüsse zur Kenntnis genom­men und erklärt, daß die erforderlichen Schritte für eine angemessene Erhöhung des Preises für das erste Drittel in die Wege geleitet werden sollen.

AoMldemokrMscher Parteitag.

t» Aus Augsburg wird gemeldet: In der Sängerhall« des Stadthauses wurde der diesjährige Partettagdec Sozialdentokratie eröffnet. Die sozialistischen Mnnstei and Abgeordneten sind vollzählig erschienen. Auch viel« Gäste aus dem Auslande sind anwesend, darunter Stau- ning, Slndersen und Johannsen-Disiiemark, Moeller- Schweden, Dams und Amwn als Mitglieder des eng- lischen Uitterhauses und SM^tfcfc&Äflmw^ te-vorsiuender Hermann Müller wies in seiner Eroid nungsansprache auf den Ernst der gegenwärtigen.Lag« filit." Er führte m a. aus: Wir stehen vor einem Wmter wie er uns furchtbarer auch im Kriege nicht gedroht hat Wenn nicht iroch in diesem Jahre mit dem System der ökonomischen Unterdrückung und politischen Provokation aufgehört wird, darin muß bald der Tag der Katastrophe über unser ganzes Volk hereinbrechen. Wenn Deutich­land zusammenbricht, so würde dieser Zusammenbruch oa«z Europa auf das schwerste erschüttern.. Wir brau­chen auch den Willen zur SelbstSehauptNNg im Innern. Wenn die bürgerlichen Parteien eine Notgemeinschaft des ganzen Volkes fordern, dann dürfen sie sich, auch nicht weigern, dem Volke LcSensmittel zu erschwingli- chen Preisen zur Verfügung zu stellen und die Zwangs­mittel des Staates zur Milderung der Ausbeutung an- zuwenden. Die Proletarier haben vom Segen der freien Wirtschaft genug. Die Mitteilung des Redners von dem AusschuMefchluh auf Erhöhung des Umlagegctreide- preises wurde mit Entrüstungskundgebungen ausgenom­men und seine Erklärung l^grützt, das; die Sozialdemo

ng an- c freien

leisten.

such derselben,

^e durch die Türken oder einen auf die europäische Küste überzusetzen, Wiverstand zu

gen können. Wir sind heute zur ung der Re- pnbHt besser gerüstet als je, weil nur nutzen, daß die Einigung der beiden sozialistischen Parteien nicht eine Tät des Verborgenen bleiben wird.

Der Parteitag wählte dann zum Vorsitzenden die Abgeordneten Wels-Berlin und Simou-Augsburg. Der Vorsitzende Wels begrüßte dann die zum ersten Male nach dem Kriege auf dem Parteitag erschienenen engli­schen Gäste. Mit lebhaften Beifall wurde folgendes Te­legramm des Reichspräsidenten ausgenommen:Dem Parteitag sende herzliche Grütze. Die Einigung ist heute mehr denn je eine Lebensfrage der Arbeiter. Sie ist aber auch ein dringendes starkes politisches Gebot. Meine besten Wünsche begleiten ihre Arbeit."

Darin folgten Begrüßungsansprachen der ansländ»- sche« Gäste. Stauninq-Däneurar! sprach dabei deutsch. Er erklärte, die Stärkung der deutschen Republik sei wirtschaftlich und kulturell von höchster Bedeutung für die internationale Politik und den internationalen So­zialismus. Der Engländer Davis wies darauf hin, daß die deutschen und englischen Arbeiter im Kampfe gegen den Militarismus und Rachegeist zusammengehen müssen. Briten, Deutsche und Italiener müßte:: dafür sorgen daß kein Krieg mehr sein dürfte. Wenn die eng­lische -Arbeiterpartei zum Siege komme, so werbe ein neuer Geist in England einzieheu. Die Einigung der deutschen Sozialdemokratie werbe für die Einigung der ganzen Welt das Signal sein. Die englische« Arbeiter protestieren auf das schärfste gegen bett Rachegeist der französischen Staatsmänner uns gegen die Uyterdrücknug des deutschen Volkes. Die schwedischen, belgischen und tschecho-slowakischen Vertreter oegrüsueu ebenfalls die Einigung. Mit Dankesworten an die ausländischen Vertreter schloß der Vorsitzende Wels die Erössnungs- sitzung. __ . ____

vsklilchlancks wirWastliche flöt :

Nur einmaliges Erscheine« der Berliner Tages­zeitungen? Die ungeheure Notlage der Presse wird vor- aussichilich in Bälde zu einer EinschrättkungSmaßnahme sühreo sie in Fachkreisen des Zeitungsgewerbes mehr und mehr unvermeidlich erkannt wird. Schon haben einige Berliner Tageszeitim«en die täglich einmalige ErscheinnNgsweise eingeführt, auch bei dem Verlag der Germania" besteht die Absicht, ab 1. Oktober zum ein­maligen Erscheinnngsmodus überzugeherr. Die unttle- ten Berliner Zeitnugsverlage fdeinen bereits grund­sätzlich die Zweckmäßigkeit einer solchen Einschränkungss Maßnahme erkannt zu haben, und wenn sie noch nicht allaeulein und mit sofortiger Wirkung im Berliner Zeitungswesen zur Durchführung gelangt, so liegt das in der Hmrptsache daran, daß zwei führende Veriags- Häuser >llosse und Illlstein sich vorderhand noch nicht im klaren sind, ob sie ihre Blätter ebenfalls nur einmal täg­lich erscheinen lassen sollen. Dock, dürfte zweifelsohne die ganze Entwicklung dahin führen, daß in längstens ein bis zwei Monaten die einmalige Erscheinungsweise bei der gesamten Berliner Tagespreffe zwangsläufig ^CiiÄSlÄ^ Stadt. Die Stadt Löbejürl bet Halle, die bereits einmal zahtungsunsähig war, weil die Kommunisten seinerzeit als Mehrheit im Stadkver- ordllcteukollegium den Etat.. ablehnM,^ist.Mt. wieder

zahlungsunfähig. Die Staot in iett mehreren ^agen ohne Straßenbeleuchtung, weil die elektrische Ucberlauö- zentrale, bei der die Gemeinde Schuldett hat, erst Geld verlangt, ehe sie weiter Strom liefert.

Neue Offensivpläne Kemals.

i Die Belgrader Blätter berichten übereinstimmend, Kemal Pascha beabsichtige, mit feiner ganzen Macht gegen Koustantinopel «nS Adriauopel vorzngehen ntty Thrazien zu besetze«. Kemal werde, um in Thrazien cinzudringen, Konstanttnopel umgehen, um so schneller mit den Griechen fertig zu werden.

Die griechische Armee bolschewisiert.

Flüchtlinge aus Smyrna, die in Cypern eintrafen, erklären, Mustapha Kemal verdanke fernen Sieg der Tatsache, daß die Hälste her griechischen Armee sich.bol­schewistischen Ideen ergab. Sofort nach dem türkischen Angriff auf Asium Karahistar wurde revoluttoMert. Die Meuterer riefen:Es kebe Lemn und TrotzrU" unb warfen ihre Waffen fort. Sie verbrannten die Städte, durch die sie kamen und gaben ihre gesamte Artillerie preis.

Englische Verteidigung der Meerenge«.

Aus Lo«do« wird gemelSet: Die englischen Somit nions, und zwar besonders Australien, sollen aufge- forbert werben, England bei der Verteidigung der mieten gen von Konstanttnopel gegen einen türkis chen Zlngrisf zu unterstützen. Diese Nachricht wird an amt­licher Stelle bestätigt. Verstärk»«gc« yt Wasser «nd zu Lande werben mit aller Geschwindigkeit auf den Weg gebracht Die englische Regierung hat bereits Gruechen- lanö, Jugoslawierr rurd Rumcttlien ausgefordert, eine Verteidigung der Meerengen einrmtttm und vor allen Dingen zu helfen, die neutrale Zone kZn von Eemaliiti= schen Trupperi zu halten. In intgirf^ti: a^oritatwen Kreisen wird bestätigt, daß England Jruicd atzttch bereit sei, gegebenenfalls Konstanttnopel an die Türkei zurück- zugeben, wenn der Frieden gesichert sei. Aber fo lange Kemal die Meerengen bedroht könne keine endgülttge Enficheidung getroffen werden. Die britische Regieru g beabsichtigt, sofort unb wemt nötig in ausgedehntem Matze/ die dem General Karringwn, dem, alliierten Oberbefehlshaber in Konstcurttnopel, zrrr Verfügung ste­henden Truppen zu verstärken, während autzerdein dem

Pest in Smyrna.

Aus London wird gemeldet: In Smyr«a ist die Pest ausgebrochen. Da es unmöglich war, irgendwelche sanitären Vorkehrungen zu treffen, verbratet sich«- Krankheit mit großer Gcschwmdiqkeit und fordert täg­lich zahlreiche Opfer. Zwischen der Stadt und den vor Anker liegenden Schiffen ist jede Verbindung abge- fchnittem

Havenstein wieder in Berlin. .

^Berlin. (B. T.) Reichsbankpräsident Havenstein, der nach Abschluß seiner Londoner Besprechungen «b« die Frage der Garantie für die von Deutschland Belgien zu übergevende« Schatzwechsel Sonntag abend die eng­lische Hauptstadt verlassen hat, ist Montag Mittag i« Berlin eingetroffen. Kurze Zeit nach seiner Ankunft begab sich Havenstein nach der Reichskanzlei zum Reichs­kanzler Dr. Wirth, dem er über die Londoner Verhand­lungen ausführlich Bericht erstattete. Für Nachmittags ist eine Sitzung des Reichsbankdirektoriums anberaumt, in der Haoensteiu ebenfalls über seine Besprechungen in London Mitteilung machen wird. Dienstag vormit­tag wird voraussichtlich das Reichskabinett zu einer Sit­zung zusammen, um sich mit dem Ergebnis, der Ver- l anblunaen Havensteins zu beschäftigen. Wie bekannt

idens

znua zusinnmen, «w sich mit dem E-.

i andlnttgen Have«stei«s zu beschäftigen Ww bekc wird, hawe« die Besprechungen be* Reichsbankprasi^ ten eilten befriedigenden Verlauf genommen. Nach Ab- fchlntz der Beratungen des Reichskabiuetts wird sogleich die BcautWartung der belgischen Note erfolgen, wahr­scheinlich noch im Laufe dieser Woche. Der ReichsbauLf präsideut Haveustein war, wie dasB. T." noch Hort, auf seiner Reise von Staatssekretär Schröder begleitet

Die Verhandlungen Havensteins.

Paris. (B. 3.) Der Brüsseler Berichterstatter dcv Times" meldet: Wenn ürcichskmnkpräsident Havci^ stein, der sich in Berlin geweigert hat, seine Unterschrift für in sechs Dionare fällige Schatzwechsel Mt geben, g« genwärttg den Versuch macht, im Ausland eine Deckung zu verschaffen, so sei das eine Sache, die, w glaube man hier, die belgische Regieriuig nicht augehe., Die begliche Regieruna werde mir die ©arantien, die die deutsche Re--. merung unter alleiniger Verantwortlichkeit und unter Älisschluß Dritter utbiete, prüfen.

Verhandlungen des Handwerks mit StimteS.

^Berlin. (« A.s Die Wirtschaftsorganisationen des deutschen Handwerks haben wegen Beteilignng an der Ausstibrung des Stimres-Luversae-Bertrages Veitrand- Iitngen mit dem Stinnes-Konzern cingclcitet Brockdorff-Rautzau denticher Botschafter in Moskau? - »^Moskau. Wie aus politischen Kreisen erklärt wird, : bat die Rüteregiermtg bereits Kenntnis von der bevor- siebenten Ernennung des früheren Staats:^ttory im 4 deutschen Auswärtigen Amt, Grafen 'öriKUontJißitWtg der durch die Versailler FriedenSverhandlungen bekaiNi.Z geworden ist, ziu» deutschen Botschafter in Moskau ir^ halten und ist mit seiner Ernennung arundsäslick ein-k verstanden, lieber den Zeitpunkt des Amtt-antrrttsR>.e>.' Grafen Brockdorff-Ranvau ist noch ^iiststs bekannt. <se-