Hersfelöer Tageblatt
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hersfelüer Kreisblatt-
Amtlicher Anzeiger Dr den Kreis Hersfel-
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Nr. »05
Freitag, den 1. September
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Schwindende Hoffnung.
m>Aus Paris Wird gemeldet: Aus einer -er Repa- krationskommisston nahestehenden Quelle wurde am Mittwoch spät abends bekannt, daß folgende Lösung als hehr wahrscheinlich angesehen werde« kann: Das -e«t- zcherseits verlangte Moratorium auf ein Jahr wird ver- -Weigert. Dagegen erklärt man sich damit einverstanden, daß die nächsten Raten an Belgien anstatt in bar in Schatzwechseln bezahlt werden. Hierfür werden keine Garantien oder Pfänder verlangt. Es läßt sich zur Stunde nicht sagen, ob die Drohung mit einem isolierten Borgehen Frankreichs auch für den Fall eines derartigen Beschlusses der Reparationskommission gilt. Die Reparationskommission hielt Mittwoch vormittag «nr eine offiziöse Sitznng ab. Die offizielle Sitzung zur end- gAtige« Beschlußfassung ist für Donnerstag nachmittag anveranmt worden. Man glanbt. daß Donnerstag abend Die Entscheidnng bekannt gegeben werden kann.
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Geringe Hoffnung......
d Aus Paris wird gemeldet: Da der Mittwoch keine Entscheidung gebracht hat, scheint nach der in maßgebenden Kreisen herrschenden Meinung die Aussicht auf ein gutes Ende wenig günstig und die Hoffnung auf eine Verständigung gering. .
-' Die Verhandlungen der Reparationskommission.
»-$. Aus Paris wird gemeldet: Die Reparationskommission trat Mittwoch nachmittag kurz vor 4 Uhr zu einer neuen Sitzung zusammen. Staatssekretär Dr. Schröder fuhr in seinen Darlegungen fort und vertrat weiter die deutschen Vorschläge. Die Reparationskommission hat sich darauf auf Donnerstag vertagt, ohne irgendwelchen Beschluß zu fassen. “ »«u^tte®»^»^ y
Der belgische Plan als letzter Answeg. - Äj
Der Pariser Berichterstatter des .Daily Telegraph" schreibt: In Greifen, die am meisten befugt seien, einer Meinung Ausdruck zu geben, herrsche die Ansicht vhr, daß sich eine Mehrheit für den britischen Vorschlag, aus die Reparationen bis zum Ende des Jahres ohne neue WdMmMen zu verzichten, nicht linden wird. Daraus Dürfe keineswegs folgen, saß das Erichen um ein Mo- mtorium damit abgelehnt wäre. Weiter meldet der Berichterstatter, in manchen Kreisen herrsche die Ansicht, daß der britische Delegierte vielleicht im letzten Augenblick an die Staatssekretäre Schröder und Bergmann herantreten werde, um mit ihnen den belgischen Plan zu erörtern.- ■ ,' j " * ■ ~—>.,
^-^ PEer Waruüüg vor OpttmisÄns. ^TT7
Der Pariser Berichterstatter der „Basler Nachrichten" schreibt seinem Blatt in der Reparationsangelegen- Heit über die Stimmung in Paris: Man hat hier in Paris mit Erstaunen die Nachrichten aus Berlin über die dortige optimistische Stwunung gelesen. Von hier Aus gesehen, ist für Deutschland keinerlei Anlaß zum Optimismus vorhanden. Wer etwa noch an eine ein- siimmige Entscheidung der WiedergutmachungskommN- sion zu glauben vermochte, sei durch die Unterredung sicherlich nicht ermutigt worden, die der englische Vertreter in der Reparationskommission, Bradburu, veröffentlichen zu lassen für nötig befunden Hac. , Daß ein Richter vor der Entscheidung des Gesamtgerichts ferne Meinung abgibt, ist ein Vorgehen, das hier befremdet. Das Vorgehen Bradburys ist nach sranzowcher Ansicht nuch darum schädlich, weil es. auf die Deutschen, emen ungünstigen Eindruck macht für den Fall, dan sie rm letzten Augenblick noch irgendeinen annehmbaren Vorschlag hätten machen wollen. Man sieht also fiter in Pa- tt§ nicht ein, wie der französische Standpunkt mit dem Biblischen in Uebereinstimmung gebracht werden könnte. Darum könne man den deutschen Optimismus nicht verstehen. ~ -
| Gegen eine Verpfändung von Schatzwechseln.
Aus deutscher Seite wird entschieden betont, daß bei den Reparationsverhandlungen weder eine Verpfändung von Schatzwechseln, da die Banken nicht daran dächten, eine Garantie dafür zu übernehmen, noch eine Verpfändung des Reichsbankgoldes in Frage komme.
Zweifel des „Vorwärts".
.»-»Aus Berlin wird gemeldet: Der „Vorwärts" schreibt an der Spitze seiner Ausgabe vorn Donnerstag, früh unter der Ueberschrift „Grenzen der Erfüllungsmöglichkeit" u. a.: Das erste Zusammentreffen der deutschen Unterhändler mit den Vertretern der Reparationskorn- anission am Mittwoch Vormittag läßt den in der letzten Zeit von der Auslandspreise zum Ausdruck gebrachten Optimismus über den Ausgang der Reparationsbesprechungen nur wenig berechtigt erscheinen. Die Re- parationskommission steht dem letzten deutschen Ver- mittlungsvorschlag nicht direkt ablehnend gegenüber, aber sie beabsichtigt vorläufig auch nicht, ihn als Basis zur Bewilligung des von Deutschland beantragten Moratoriums anzuerkennem Die letzten deutschen Angebote werden in Paris nur als Garantie für die deutschen Sachlieferungen betrachtet, sodaß man als Garantie für die Stundung der Barleistungen neue Forderungen aufstellt. Das Reichskabinett beschäftigte sich Mitt- . woch abend auf Grund der neuen aus Paris eingegan- ■genen Mitteilungen nochmals mit der Reparations- I frage. An der Auffassung der Reichsregierung hat sich V nichts geändert.
| Absage Hardings a« Cox.
In „Neunork World" hat der frühere amerikanische «-Gouverneur Cox seinen Vorschlag über die Entsendung «des Obersten House als amerikanischen Delegierten in «die Reparationskommission erneuert. Die Washina- ■ tonet Regierung hat bereits ablehnend darauf geam- Uwortet, indem sie'erklärte, daß sie inforrWürtsch kyrt-
wayreno über die europäischen Angelegenheiten unterrichtet sei, und Satz sie die Zeit abwarte, um einen for- mellen Anteil an der Wiederherstellung des finanziellen Gleichgewichts zu nehmen.
E»tscheid«t-e Sitzung der Reparatiouskomrnissio«. J
«-»Paris. Wie die Morgenblätter melden, findet am Donnerstag morgen eine inoffizielle Sitzung der Repa- rattonskommission statt, während die entscheidende Sitzung für Dmmerstag nachmittag angesetzt ist.
Frankreichs Absichten auf das Ruhrgebiet.
»* Paris. (F. Z.) Die französische Regierung hat am Mittwoch durch eine Agentur verbreiten lassen, daß die zuständigen Stellen vom Kriegsministerium den Befehl erhalten hätten, die Pläne für die Besetzung des Ruhr- gebiets vorzubereite«, um für jede Eventualität gerii- stet zu sein. Wie „Oeuvre" meldet, hat die französische Regierung außerdem in Brüssel offiziös anfragen lassen, welche Haltung Belgien gegebenenfalls einnehmen würde.
- ^ U« das Gold der Reichsdank.
»7» Paris. Es bestätigt sich, daß in den nichtamtlichen Besprechungen der Versuch gemacht wurde, eine vorläufige Regelung der nächsten fälligen deutschen Barzahlungen dadurch zu ermöglichen, daß Deutschland an Belgien Sechsmonatswechsel geben soll, für die Belgien die Unterschrift der Reichsbank erlangen soll und die durch Golddepots in voraussichtlicher Höhe von 276 Millionen Goldmark im Auslande garantiert werden soll. Die Reichsbank hat nicht geglaubt, für diese Güld- abgabe die Verantwortting übernehmen zu können.
Die Zusammenkunft der Ernährungsminister.
»-»-Berlin. (F. G. A.) Die vom Reichsernährungsminister angekündigten Maßnahmen gegen die Teue- Mng werden voraussichtlich in der für Montag und Dienstag nach Hamburg einberufenen Konferenz der Ernährungsminister der Länder greifbare Gestalt annehmen. Neben der allgemeinen Regelung der Lebens- mittelversorgnng wird die Frage der Transporte aus den landwirtschaftlichen Ueberschutzgebieten erörtert werden. Beim Anhalten des günstigen Wetters hofft man, die Lchtvierigkeri^r Lu -überWNden. Weiter wird die Kartoffelverforgunkf rm allgemeinen geregelt vordem Den Städten soll aufgegeben werden, ähnlich wie dw Stadt Berlin Kartoffelreseroen für die Einwohnerschaft anzulegen. Für die Freigabe größerer Zuckermenge« soll mit Hllfe der Behörden eine Konttngentierung der Zuckerwaren durchgefichrt werden. Die ^leischversor- Bttng soll durch Einfuhr von Gefrierfleisch sichergesteM werden. Um eine Speisung der HilfsbedÄrftige« zu er- möglichen, soll mit dem Plan etner Geldunterstützung an die Städte nähergetreten werven. Für .die Landwirtschaft soll durch Bereitstellung von Reichskredtten die Düngerwersorgnng gesichert werden.
Für Neuordnung des Wuchergesetzes.
»-» Leipzig. (L. A.) Auf der Leipziger Messe hat der Reichsverband deutscher Spezialgeschäfte u. a. eine Entschließung für eine Neuordnung der Wuchergesetzgebung angenommen.
Besprechung mit den Parteiführer«.
^ Berlin. (T. U.) Wie die „T. U." erfährt, sind zu den Besprechungen mit dem Reichskanzler über die innen- und außenpolittsche Lage die Führer aller Reichstagsfraktionen von den Kommunisten bis, zu den Teutschnatwnalen für Donnerstag nachmittag geladen. ' Belgiens Berzichtleistung auss ZWangsmatzuahmen.
k* Genf. (S. C.) Dem „Mattii" zufolge haben die Belgier die Verzichtleistung auf Zwangsmaßnahmen bei Gewährung einer Anleihe für die deutschen ReparattonS- zahlungen vorgeschlagen und zwar zunächst auf die Dauer von zwei Jahren.
Einmütigkeft über die Zurückweisung der Euteutenote.
Berti«. (S. C.) Die Sitzung des Reichskabinetts ürn Mittwoch hat sich eingehend mit der Euteuleuote über die Aburteilung der deutschen Kriegsbeschuldigte« durch alliierte Gerichtshöfe befaßt. Die Beratung im Reichskabinett ist am Mittwoch noch nicht abgeschlossen worden. Doch herrschte Einmüttgkeit, daß die Note der Alliierten mit Protest zurückzuweisen sei.
Staatssekretär Schröder in der Reparattouskommissio«.
w Genf. (S. Cü Ueber die Sitzung der Reparattons- kommissiou am Mittwoch meldet Havas am späten Abend, daß die Reparattonskommission nach Anhörung des Berichtes des deutschen Staatssekretärs Dr. Schröder, ohne in eine Erörterung dieses Berichtes eingetreten zu sein, die Verhandlungen auf Donnerstag mittag 11 Uhr vertagt hat.
Plünderungen i« Wie».
^Wien. (S. C.) Am Mittwoch abend kam es M Plünderungen am Wel'" ' ' '
12 Uhr nachts 46 Bert
:stbahnhof. Die Polizei nahm bis ^Haftungen vor. ...
Vottseutscheid in Sachsen.
x Dresden. (L. A.) Der Rechtsausschutz des sächsischen Landtages hat mit den Stimmen der Bürgerlicher: und denen der Kommunisten beschlossen, dem Volksbegehren auf LanStagsanflösuug sMttzugebe« und den Landtag sofort aufjylöse». Ein Antrag der Sozial- demokraten, eine Verfassmrqsänderung vorzunehmen, um eine befristete Landtagsauflösung zu ermöglichen, wurde abgelehnt. Der Landtag wird ant 14. September über die Auflösung e«tsÄeihe«.
Der türkische Vormarsch.
»-»Angara. (L. A.)„ Eskeschehier ist von türkischer Kavallerie nach hefttgen Kämpfen besetzt worden.
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Französischer Spion auf dem Katholikentag.
Der Franzose Paul Pasquier, mit Festzeiä>en uns Teilnehmerkarte für den Katholikenmg versehen, hatte am Montag abend in Miinchen in die Festversammlunx der Pfälzer eindringen wollen, war aber zurückgewiesen worden und wurde am Dienstag festgenommen. EL stellte sich heraus, daß er Mitglied der Interalliierten Rheinlandkommissio« und Dolmetscher des General bc Metz in Speyer ist und sich seit drei Tagen unangemeldet unter Verletzung der fremden polizeilichen Vorschriften in München aufgehalten hatte. Er hatte offenbar die Absicht, im Dienste -es ftanzöfischen Generals sich in den Pfälzeraben- eivzvschleiche«, um dort Wahrnehmungen zu machen, die wohl ihren Widerhall in den französischen Vorgehen in der besetzten Psalz hätten finden sollen. _ , , ___
Die Maßnahmen gegen die Teuerung. ^ ^Berlin. (S. C.) Die Besprechnugen der Ministerpräsidenten ku Berlin habe« als Ergebnis die Zm stimmnng z« acht Gesetzesvorlage« gebracht, die v. a. die Reichskmrtrolle über die Preisfestsetzung verschärfe^ iedett Lebensmittelmvcher sowie jede spekulative Zurück- Haltuug von Ware« -es tägliche« Bedarfs mit Gefängnis non fünf Jahren und sofortiger Einziehung -er Han-elserlanbnis bestrafe«. Ueber die Rattonrernug von Zvcker, Milch, Fett und Kartoffel« wird erst die Kovfere«z der Ernährnngsmiuifter, die am 1. Septeo» ber in Hambr^g stattfür-et, endgültig Beschluß fassen.
I. Die Indexziffer der Teuerung für August.
►* Berlin. (S. C.) I« der Sitzung der Gewerkschaften am Mittwoch wurde die Indexziffer der Teuerung für Monat August Mt schätzungsweise 46^ Prozent angegeben. J -i 1 —i—.. __
Maßnahmen gegen den kasoerkans.
Trotz der seit einiger Seit verschärften Grenzkontrolle zeigen sich die Auswirkungen des Ausverkaufs immer deutlicher. Die polizettichen Maßnahmen haben an der oberschlesischen Grenze einen gewissen Erfolg, vermögen aber die ungeheuren Aufkäufe durch die zahlreichen dort weilenden Tschechen nicht zu verhindern, denen nichts zu resuc stü. Me^KSszel M dazu überge- gangen, nicht ausfuhrfreie Waren an der Grenze zu beschlagnahmen und zur Sicherung der zu erwartenden Geldstrafen erhebliche Beträge einzuziehem _ .
Mit Genehmigung der interalliierten Rhernlanü- kommission hat die Polizeibehörde eine Verordnung er- laffen, die bis zum 25. September den Verkauf aller Gegenstände des täglichen Bedarfs und aller Lebens- und Genußmittel an Ausländer verbietet.
Die in den letzte« Wochen in den schlesischen Grenz- bezirken, besonders ist Breslan, immer stärker werdende Invasion valutastaEr Ausländer, besonders aus der Tschechoslowakei, hat mach einem Telegramm des „Berl. Tagebl." die Behörden zu besonderen Maßnahmen veranlaßt. Der Landrat des Kreises Glgtz fordert gesetzliche Unterlagen für ein strenges Vorgehen gegen die Auspllinderung Deutschlands. Der Oberstaatsanwalt in Neisse macht bekannt, daß er gegen jeden Gewerbetreibenden, der lebenswichtige Waren an Ausländer verkauft, wegen Beihilfe an verbotswidriger Ausfuhr strafrechtlich eingreifen werde. Der Oberpräsident von Niederschlesien erließ eine Polizeiverordnung gegen den Ausverkauf durch Altsländer.
Die Aufregung in Bayern
In München sind große Plakate angeschlagen, auf denen der bayrische Ordnungsblock und die ihm angeschlossenen Verbände wegen der Art und Weise des Abschlusses der Berliner Abmachungen und wegen des Verbots der Kundgebung aßt Freitag erklären, daß ne ledes Vertrauen zur derzeitigen bayerischen Regierung verloren haben. Zugleich hat der Landesausschug der Bayerischen Mittelpartei folgende Kundgebung erlassen: „Der Landesausschuß bedauert auf das lebhafteste, >,atz bei den Verhandlungen über die sogenannten Schutzgesetze die bayerischen Forderimgen nicht voll erfüllt worden find. Die offizielle Berichterstattung der Rcichs- regierung über die Vereinbarungen ist zudem geeignet, das Zutrauen zu der loyalen Durchführung Durch die unter dem Drucke der Straße stehende Relworegierung sehr Herabzumindern. Der Landesausschuß öerurteilt diese Halttmg der Reichsregierung aufs schärfste. Unbeschadet dieser Bedenken erkennt er jedoch an, dch es nicht möglich war, unter den gegebenen Verhältnißen einstweilen mehr zu erreichen und daß die bayerische Regierung und die bayerische Koalition irrn dieser Ereignisse willen einen Bruch mit der Reichsregiernn^ sticht verantworten sonnten. Er spricht deshalb der Mittelpartei sein Vertrauen aus und erwartet, daß der ■ jetzt begonnene Kampf gegen die verfassungswidrigen Schutz- gesetze und für die bayerischen Hoheitsrechte zielbewum fortgesetzt werde.
es nicht
Ae rÄferMungen vor dem rrMseliaSaSmmL
Die 2. Vollsitzung des Reichseisenbahnrates wtlrdi im großen Sitzungssaal des Potsdamer Bahnhofes durch Staatssekretär Stteler eröffnet. Ueber den Berlcmf der Sitzung erfährt die „T. U." folgendes: Nach Erledigung her geschäftlichen Formalitaten führte Staatssekretär Stteler aus, daß man heutzutage leicht geneigt sei, über , alle Tarifmaßnahmen zu klageri. Der Ueb-rgana der. Bahnen auf das Reich stehe mit dieser durch die Geld- - entmertung bedingten Steigerung der Frachffätze nichts in Zusammenhang. Die dlusrechterhaltung der Tarif-,, Hoheit der Länder hätte die Wirtschaft vor ststchen Tarif- steigerungen nicht geschützt, sie hatte aber ^üddeutschland die Staffeltarife nicht gebracht, mit denen die Reichs-