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Hersklöer Tageblatt

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Nr. 198

Donner-tag, den 24. August

1922

TrWs Aussichten.

Abbruch der Berliner Verhandlungen?

t-* Aus Berlin wird gemeldet: Die Einzelbesprechun­gen zwischen den in Berlin weilenden Delegierten der Reparationskommission und den Vertretern der zustän­digen Reichsbehörden sind am Dienstag zu einem ge­wissen vorläufigen Abschluß gediehen. Die Herren Bradbury und Mauclere haben von sämtlichen beteilig­ten Ressorts ausgiebige Informationen erhalten und sind darauf Dienstag nachmittag vom Reichskanzler zu einer neuerlichen Besprechung empfangen worden, in deren Verlauf die Moratoriumskrage zum Gegen­stand einer ebenso gründlichen wie grundsätzlichen Er­örterung gemacht wurde. Die Unterredung verlief in durchaus konzilianter Form. Dr. Wirth legte auf be­stimmte Fragen der beiden Delegierten hin nochmals den bekannten ablehnenden Standpunkt der deutschen Regierung zur Frage der von Frankreich in London ge­wünschten produktiven Pfänder dar, und die Delegier­ten nahmen hiervon Kenntnis. Damit darf das erste

Stadium der Berliner Reparationsverhandlungen als abgeschlossen gelten. Vorläufig steht noch nicht fest, wann Sie nächste Zusammenkunft der Herren Bradbury und Mauclere mit der deutschen Regierung stattfinden werde. Für Mittwoch vormittag ist zunächst lediglich eine neue Chefbesprechung in der Reichskanzlei anbe- raumt worden. Die Lage wird allgemein sehr ernst be­urteilt. Wenn auch bisher keinerlei bestimmte Forde- rnngen an die Reichsregicrnng gestellt worden sind, so darf doch der Umstand nicht außer acht gelassen werden, daß im Grunde feit der Londoner Konferenz in sach­licher und prinzipieller Beziehung kein Schritt vorwärts getan werden konnte. Bei der intransigeanten Haltung des Kabinetts Poincarees erscheint eine Einigung auf mittlerer Linie äußerst erschwert. Das Reparations- problem wird solange der Erisapfel Europas bleiben, als es nicht aus dem Fahrwasser polnischer Diskussio­nen in das nüchterner wirtschaftlicherDiskussionen üöer- geleitet werden kann. Auch diesmal wieder droht die Gefahr eines Aufschubs der Entscheidung um Wochen, wenn nicht gar um Monate. Was das aber für die deutsche Wirtschaft zu bedeuten hat, bedarf keiner Aus

' * ~ - " eplante allge

deutsche Wirtschaft zu bedeuten hat, Bede einaWersetzung. Die Aussicht auf die wLWe.LsLparaüolELonferens tu BlülM,

November ist in der gegenwärtigen Urne ein recht ma­gerer Trost, denn es versteht sich von 'elbst, daß ein neues Profisorium lediglich eine Verschärfung zur Folge haben müßte.

Der Bericht desTemps".

o^Der PariserTcmvs" berichtet, daß die Berliner Verhandlungen der NeparationskoMmilston nur von kurzer Dauer sein und wahrscheinlich schon Donnerstag, spätestens aber Freitag zum Abschluß kommen werden. Die Verhandlungen erstreben nach Sem.,Tfnws" LM Einigung mit dem .W einen ewa^^^

verhindern, bis eine internationale Regelung der Re- parationssrage erfolgt ist. Das Blatt meint, die Dele­gierten der Revarationskommiiston würden als BediN- guna für eine neue Stundung die Kontrolle sämtlicher Gruben und Forsten aufrecht erhalten. Hingegen scheide die Beschlagnahme Ser Goldreserve sei ^c^bank end­gültig aus der Beratung aus. Andere Blatter versi­chern, es sei Sem Reichskanzler in der legten Bewrechuna gelungen, die Delegierten davon zu überzeugen, daß Deutschland sich unmöglich mit einer Kontrolle der staat­lichen Gruben und Forsten einverstanden erklären köllne. Man rechnet übrigens damit, das Deutichland neue Garantievorschläge machen wird.

Vanderlip über die Entschädigungsfrage.

Die PariserInformation" veröffentlicht eine Nn- terredung mit dem amerikanischen Bankier Vanderlip über Sie Revarationsfraae. in der dieser u. a. sagte: Die Lage Italiens und Ungarns ist schwierig, aber, in Deutschland ist sie am kritischsten. Hier ist das dring­lichste Problem Europas. Niemand bestreitet die Ge­rechtigkeit der französischen Ansprüche, aber es ist offen- sichtlich. Satz Deutschland die Summen, die man von ihm verlangt, nicht bezahlen kann. Mag der Stand der Mark freiwillig sein oder nicht, Deutschland nähert sich dem Augenblick, wo es die Kosten dafür zahlen muß. Es ist vom finanziellen Znsamrnenbrnch bedroht. Der Niedergang der Mark wird industrielle Depression, Ar­beitseinstellungen, Preissteigerungen im Innern und ernsthafte soziale Unruhen im Gefolge haben. Ich wie­derhole nod) einmal, die Haltung Frankreichs in der Reparationsfrage ist durchaus begreiflich, aber indem es viel verlangt, läuft Frankreich Gefahr, wenig zu er­halten, denn ein ruiniertes Deutschlannd wäre ein ab­schreckendes Beispiel für seine größeren Nachbarn und ------,..i dieses Jahres waren --------------- ^,.,^..ngnng einer bedeutenden internationalen Anleihe auf dem amerikanischen Markte

sogar für ganz Europa. Im Juni

die Aussichten für die Unterbringn

internationalen Anleihe anf dem a..^,..,ro-,. verhältnismäßig günstig. Frankreich hätte einen Teil davon bekommen können. Aber es war unmöglich, Deutschland einen Kredit zn gewähren, solange unter seinen finanziellen Lasten die Reparationen mit 132 Milliarden stehen. Heute sind die Aussichten viel schwie­riger, Senn der Niedergang der Mark hat die Lage Deutschlands erschwert. Vanderlip sprach dann von den interalliierten Schulden und erklärte, Amerika nimmt , die Haltung Europas sehr schlecht auf. Wenn seme st Schuldner zu ihm gekommen wären und ihm gezagt st hätten, ich kann nicht bezahlen, so und so sieht es bei mir ''aus dann wären die Rückzahlungsbedinaungen sicher­st lich gnädig gewesen. Man hatte selbst neue Anleihen ^bewilligen können. Aber die Diskussion. Sie bezüglich -der Schulden in Europa begonnen hat, hat die öffent- ö liche Meinung in Amerika beträchtlich abgekühlt. denn A diese Diskussion bezweifelt den amerikanischen Altruis- f mirs. Uebrigens soll man nicht übertreiben. Die euro- ckväischen Nationen, mit Ausnahme Englands, haben in "ihren Budgets nichts für die Rückzahlung ihrer Schul-

oen an Amerika vorgeleyen, so daß man sich sagen sann, daß die Schuldenfraae heute der Schlüssel der Finanz- laae itt. Ich,schließe damit. daß ich sage, ich sebe im Augenblick kein Heilmittel für Europa, und der Hori­zont ist weiter voller Wolken.

Lloyd George will Poinemee antworten.

»-* Wie aus London gemeldet wird, wird Lloyd George am Mittwoch bei einer Denkmalsenthüllung in Cric- ceth auf die Rede Poincarees antworten. Man glaubt daß er besonders betonen wird, daß die Sachverständigen Nch gegen Poincarees Pläne ausgesprochen haben Der "Zar" meint, es sei leicht, den Gedankengang des eng- lischen Premierministers vorauszusagen. Es sei eine billige Behauptung Poincarees. zu sagen, daß England versuche, tz-rankreich zu verhindern, Barzahlungen von Deutschland zu erhalten. England wünsche ebenfalls dringend, daß Deutschland zahle. Aber sämtliche Sach­verständigen seien Sarin einig, daß Sie Besetzung und die Beschlagnahme des Ruhrgebietes ein phantastischer Weg iet,_ um dieses Ziel zu erreichen. Der englische Standpunkt sei der, daß der sicherste Weg der sei, Deutsch­land ein Moratorium zu gewähren und eine interna- tionale Anleihe zu ermöglichen, von deren Ertrag Frankreich seine 52 Prozent erhalten werde.

Die Antwort Lloyd Georges bezieht sich auf eine neue Rede Poincarees, die er vor dem Generalrat des Maas-Departements gehalten hat. Er führte darin aus: Frankreichs Forderungen würden nicht immer von den besten Freunden begriffen. Diese hätten sich teilweise weniger stark als Frankreich gegen die Ansteckungsge­fahr durch den Bolschewismus gesichert und bildeten sich ein, durch unfruchtbare Verhandlungen ihn aufhalten zu sönnen. Teilweise wünschten sie, infolge der Lahm­legung der Industrie und der Arbeitslosigkeit, koste es, was es wolle, die auswärtigen Märkte wieder zu ge- winnen. Sie und Frankreich gingen jeder seine Wege und manchmal entfernten sie sich beide voneinander. Frankreich verstehe nicht, daß seit mehr als drei Jah­ren, wenn es sich um den Friedensvertrag und spätere Abkommen gehandelt habe, die Einigkeit unter den Al­liierten so oft auf Kosten Frankreichs (??) erzielt wer-

&MR ötvnsercnzen wie in Mr-Ste- parationskommission habe man von Frankreich ver­langt, es solle sich dem Willen der größeren Zahl, also der Mehrheit einiger an Sen Reparationen weniger in­teressierter Mächte beugen. Dies fei eine offenkundige Ungerechtigkeit. Die sicherlich Frankreich gegenüber nur von freundschaftlichen Gefühlen beseelte britische Regie­rung mache sich nicht Sen schweren Ernst der französischerr Finanzlage klar. Frankreich verlange, von Deutschland entschädigt zu werden Bei jedem Vorschläge Frank- iteüvU, gemeinfant zu dem unumgänglichen Zwange zu schreiten, um errölich bezahlt zu weröen, habe England widersprochen. Deutschland, das schon einmal im Ge­nuß eines weitgehenden Moratoriums gewesen sei, ver­lange noch ein weiteres. Könne es sich auf sein bona fiScs berufen und behaupten, Satz es das Opfer eines Mißgeschicks sei? Reichskanzler Wirth habe kürzlich Wcimals behauptet, Deutschland habe nicht absichtlich am Niedergang der Mark gearbeitet. Die englische Re­gierung selber habe dieser Behauptung in dem Gegen- entwurf, den sie dem französischen entgegensetzte, Gerech­tigkeit widerfahren lassen. Poincaree sagte dann wei­ter, er habe selbst eine Reihe von Verfehlungerc Deutsch- lanös festgestellt und diese Feststellungen seien ein kate­gorisches Dementi des deutschen Rechrfertigungsversu- ches Wie könne man behaupten, daß der Marksturz durch das Defizit der Haridelsbilanz und durch Las Zahlungsstatut veranlaßt worden iei? 1919 bis 1921 habe Frankreich dem Auslande sechs Milliarden zurück- gezahlt, so daß also Frankreich, dessen reichste Provin­zen durch den Krieg verwüstet wordcu feien und dessen Bevölkerung kaum dreifünstel der Senckchen Befrage, an das Ausland von 1919 bis 1921 ebenso infolge des De­fizits seiner HairSelsbUanz wie infolge der Rückzahlun­gen an das Ausland nngefähr 54¥3 Milliarden Papier­mark bezahlt habe, während Deuisailaud nur 52 Mil­liarden bezahlt habe. Diese Zahlen beweisen, Satz das Sinken der Mark rcicht durch die von Derlcschland ange= führten Gründe verursacht worden sei. Es sei verur­sach! wuröcn durch Sie grundlose Ausgabe von Reichs- lanknoien und durch den Kapitalexport. Deutschland habe sofort nach dem Waffenstillstand alle einschränken­den Gesetze unterdrückt. Infolgedessen hätten die be- (lüterten Deutschen alle ihre disponiblen Fonds, Titel und Werte in daS Ausland gebracht. So seien aus DcutschianS alle beweglichen Kapitalien am Vorabend der Ausführung des Versailler Vertrages herausge- örömt. Deutschland sei also an Sem verhängnisvolleu Sturz seiner Devisen selbst schnld. Die Reparations- immuission habe daher bereits mehrmals Gelegenheit gehabt, zu Deutschland zu sagen, ihr habt gegen eure elementarsten Handelsbedingungen verstoßen und wir werden den Alliierten vorschlagen, gegen euch die Sauk- ckvnen zu ergreifen, die wir für nötig halten. Pvin- , erree fuhr fort, wir waren sehr erstaunt, daß eine Rekla- mafton Englands wegen unserer Schnlöen uns in dem Augeitblick übermittelt wurde, in dem Deutschland an- kündigie, daß es nicht bezahlen wolle irnd in dem Eng­land Deutschlands Verlangen öffentlich unterstützte.

Kein Abbruch der Berttner Verhandlungen-

»^ Berlin. (B. Z.s Es ist irreführend, wenn ant Mittwoch alarmierende Gerüchte von einem Abdruck der BerSandlungen in die Welt geschleudert wurden Tatsache ist vicNneür, daß am Dienstag abend Vorschläge von deutscher Seite gemacht worden sind, die auf «iner

anderen Linie als der der prosuktiven Pfänder liegen: und die am Mittwoch Gegenstand weiterer Beratungen; Bilden.

Neue Besprechungen. 1

e-£ Berlin. <B. Z.) Die Aeußerungen der beiden al= liierten Delegierten zum Reichskanzler am Dienstag bildeten Gegenstand einer Chefbesprechung der beteilig­ten Ministerien, die am Mittwoch vormittag 10 Uhr be­gann. Anschließend daran haben die beiden Vertreter der Reparationskommission ihre Beratungen mit dem Minister Dr. Hermes und dem Staatssekretär Berg­mann fortgesetzt. Man glaubt nicht, daß die Beracun-, gen vor Wochenende beendet werden. Die beiden Ver-! treter der Reparationskommission werden am Mittwochs nachmittag 5 Uhr zu einer neuerlichen Besprechung »om Reichskanzler empfangen werden.

«^Berlin. (B. T.i Das Ergebnis der Unterhandlun­gen der beiden Delegierten der Revarattonskommission. mit dem Reichskanzler Dr. Wirth bildete Mittwoch vor­mittag Gegenstand einer Chefbesprechung, an der der Reichskanzler und der Reichsfinanzminister teilnah- mem Mittwoch vormittag waren die Herren Bradbury und Mauclere bei dem Reichsfinanzminister Dr. Her­mes. Die Besprechungen dauerten bis über Sie Mit- iagsstunöe an. Nachmittags 5 Uhr werden die Beiden; Delegierten vom Reichskanzler empfangen. Die Untere Handlungen sind noch voll im Gange. Es besteht eieft^ weilen keine Möglichkeit, Wer ihren Ausgang irgend-' etwas bestimmtes zu sagen. In den beteiligten Kreisen' herrscht nach wie vor eine ernste Stimmung. Ob die deutsche Regierung ihrerseits Anregungen über Gegen-^ Vorschläge machen werde, dürfte von dem Verlauf der Verhandlungen abbängem Der deutsche Standpunkt gegenüber der Pfänderforöerung Poincarees ist un- iweideutig festgelegt, was nicht ausschließt, daß doch noch! Versuche gemacht werden, die Debatte über den kritischen Vunkt hinwegzubrinaen.

Belgiens Haltung in der Entschädignngsfrage.

w Paris. Eine gewisse französische Presse glaubt die' Entschließungen des Wiederherstellungsausschufses da­durch beeinflussen zu können, daß sie fast täglich meldet, He belgische Regierung stehe vollkommen an der Seite Poincarees und teile seine Ansicht, die Zahlungsfähigkeit sie höchst unproduktiv sind. Noch am Dienstag hat der ,Matin" eine Nachricht aus Brüssel verbreitet, aus der man schließen konnte, die belgische Regierung werde io- zar »Sanktionen" mitmachen und vertraulich an der Leite Poincarees marschieren. In einer halbamtlichen Rote zerstört nunmehr Belgien diese Hoffnungen. Es vird darin versichert, daß die belgische Regierung ihren stusschnßvertretern noch keine Weisung erteilt habe, sich her Abstimmung Wer einen Zahlungsaufschub für Deutschland zu enthalten und daß sie sich auf keinerlei Verpflichtungen gegenüber der französischen Regierung tingelassen habe. Wenn auch Frankreich recht habe, ge= Nisse Garantien zu verlangen, müsse man sich jedoch dar­über aussprechen. Belgien wünscht eine gesamte Rege­lung der Entschädigungsfrage in Verbindung mit der Angelegenheit der Verbandskriegsschulden.

Bayern nimmt das Berliner Abkommen an.

>-?>28ie dasB. T." hört, hat der bayerische Gesandte in Berlin Dr. von Preger, noch Dienstag abend dem Reichskanzler mitgeteilt, daß der bayerische Ministerrat und die Koalitionsparteien dem Inhalt der letzten Ber^ liner Untcrhandlnngen ihre Zustimmung gegeben hät­ten. Die Aufhebung der bayerischen Verordnung würde in Kürze erfolgen.

Abschiedskundgebung für Hindenburg in München.

Beim Reqiermrgsvräsidenten von Kahr fand ein gastliches Beisammensein statt, zu dem etwa 50 Persön­lichkeiten geladen waren. Um %10 Uhr marschierten mehrere Tausend Personen mit Fähnchen vor das Re- aterungsgcbäude, um dem Generalfeldmarschall von Hindenburg eine Abschiedshuldigung zu bereitem Hin- denburq hielt eine kurze Ansprache, in der er wiederum zur Einigkeit, Treue und Würde ermähnte, damit unser Vaterland wieder vorwärts und wieder zu Ehren komme. Die Menge sang das Deutschlandlied und brach in lebhafte Wiedersebenrufe aus. Generalfeldmarschall von Hindenburg ist, nachdem WM noch derakademtiche Gesangverein im Hofe des Regimentsgebauöcs eine Huldigung darbrachte, im Auto ins Baitrtidie Oberland abgefahren. Hindenburg bemerkte, daß ihn der Empfang in München tief er armen habe und daß er rhrr in seinem Leben nie vergessen werde.

Die englische Oricntuote.

Die Note der englischen Regierung über die Orient­frage, die am Sonntag in Paris überreicht worden ist, stellt die Antwort auf eine französische Note vom 3. Au­gust dar. Die englische Antwort erklärt sich mit dem Vorschlag der Konferenz einverstanden und schlägt als Ort Venedig vor. Als Grundlage der Verhandlungen sollen die Vereinbarungen gelten, die am 26. März zwi­schen Frankreich, Italien und England getroffen wor- . den seien. Sie sollen den Charakter von Präliminar-1 verhandlungen haben. Die Einladung soll an die die* R gierungen von Konstantinopel, Angora und Athen cr-z gellen. In der Frage des Schutzes der Minderheiten 8 erklärte sich die englische Regierung mit den von Fram-S reich vorgeschlagenen Maßnahmen einverstanden, vcr-S langt aber, da die Verhandlungen darüber auf der Va-k ßs des status guo, d. h. der augenblicklichen grienuicDen? Besetzung in Kleinasien geführt werden. Auf jeden Fall; Airste die Räumung nicht überstürzt werden. . ^