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Reisfelder Tageblatt

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Hersfel-er Kreisblatt'

Amtlicher Anzeiger für den Kreis tzersfel-

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Nr. 178

Dieustag, den 1. August

1922

Schwere Sorgen.

Rn 6er Chesbesprechung über die framölWie AA- worinote auf das deutsche Ersuchen zur Herabsetzung un­serer Ausgleichszahlungen kamen die schwersten Beden­ken über Form und Anhalt der Note zum Ausdruck. Voi allem findet man in RegierungSkreisen den schroffer Ton und die Rückkehr zur ultimativen Form auffallend sowie den Umstand, daß kurz nach dem deutschen Gesuck um ein Moratorium für die Reparationszahlungen die Franzosen allein diese Ablehnung erteilt haben, obwohl es sich doch um Rechte und Pflichten handelt, die auch ihre Alliierten als Mitunterzeichner des Bersailler Vertrages betrekfen. Vor allem ist man der Ansicht, daß ein Stün- -ungsgefttch für Zahlungen aus dem Schiedsgerichts­verfahren von dem Gesuch auf Stundung der Reparal- tionszahlungen nicht zu trennen ist, daß also notwendig beide Fragen gemeinsam entschieden werden müssen und die Franzosen zum mindesten sehr voreilig gehandelt haben.

m> DerBerliner Lokalanzeiger" berichtet: Am Sonn­tag fand in der Reichskanzlei unter dem Vorsitz des Reichskanzlers eine zweite Besprechung mit dem Reichs­finanzminister und de« Chefs der verschiedenen Ressorts statt. Gegenstand der Beratung war wiederum die fran­zösische Nöte über die Ausgleichszahlungen und die deut­sche Antwort, die bis zum Sonntag, 6. August, fertig- K" ?Ht sein muß. Die ganze Besprechung stand unter schweren Druck des am Sonnabend eingetretenen neuen Marksturzes. Er hat auch die Möglichkeit eines nochmaligen Entgegenkommens, das vielleicht beabsich­tigt war, völlig zerstört. Der Entwurf der deutsche» Antwort ist in der am Montag stattfindenden Kabi­nettssitzung formuliert werden. Es soll beabsichtigt sein, die deutsche Antwort «och vor Ablauf der ivtägigen Friste, Mitte der Woche, abzusenden.

Der Bericht des Garantiekomitees.

Der Bericht des Garantiekomitees beschäftigt sich zuerst mit den vier deutschen Budgets, nämlich dem or­dentlichen Etat, dem außerordentlichen, dem Etat der staatlichen Unternehmungen und dem Reparationsetat. Das Garantiekomitee schlägt' eine Reihe von Ausgaben vor, die gestrichen werde» sollen. Andre rstK_^ -^m Lxspar»inen »n^: ^^«»W^veimtr'^ENsMr untersu- sfenwwtfr'T?^^ an Ersparnissen, die die deutsche Regierung nach Ansicht des Garantiekomitees erzielen könne, wird auf etwa 30 Milliarden Papiermark oder 300 Millionen Goldmark geschätzt. Außerdem schlägt das Garantiekomitee eine Reihe neuer direkter und indirekter Steuern vor, wodurch die deutschen Ein­nahmen erhöht werden können. Die Hauptsache sei, die Kapitalflucht zu verhindern und d,e Mark zu stabM- sieren. Die Schlußfolgerungen des .Berichtes betonen, daß es- angebracht sei, eine internatrouale Anleihe zu­gunsten Deutschlands aufzulegen.

Die Londoner Konferenz.

es Sie englische Antwort auf die in London überreichte französische Note, in der noch einmal die Notwendigkeit einer Konferenz vor dem 13. August unterstrichen wird, wird am Montag in Paris erwartet, weil der englische Premierminister das Ende der Woche auf seinem Land­sitz zugebracht hat. Frankreich soll in seiner 9tote sich prinzipiell damit einverstanden erklärt haben, daß Ita­lien und Belgien an den Verhandlungen teilnehmen.

Nie wieder!

^Die'vom AktionsausschußNie wieder Krieg" und 30 pazifistischer Verbänden anläßlich der 8. Wiederkehr des Tages des Kriegsausbruches in Berlin einberufene Friedensdemonstration hat am Sonntag mittag einen imposanten Verlauf genommen. Neben den großen Pla­katen mit der Aufschrift:Nie wieder Krieg" sah man Schilder, auf denen es hieß:Die Waffen nieder, ver­weigert die Herstellung von Mordwerkzeugen!" Außer­ordentlich groß war die Zahl der ausländischen Gäste. Um 12 Uhr eröffneten Musikvorträge mehrerer Kapel­len die Friedensdemonstration. Dann sprachen Schau­spieler verschiedener Berliner Bühnen einen Prolog, an dessen Vortrag sich die Ansprachen zahlreicher Redner ««schlössen. Die Ansprachen betonten zunächst, daß die Nie-wieder-Krieg-Demonstrationen sich allmählich von Deutschland auf fast alle europäischen Länder und auch auf Amerika ausgedehnt hätten. Ucberall seien die Ge­fahren die gleichen, sei ein wirbliger Friede noch nicht eingekehrt, werde der Boden für neue kriegerische Kon­flikte geschaffen. Darum habe die Parole der Kriegsgeg­ner nicht nur für heute, sondern für <wue 50 Fahre zu lauten: Wachsamkeit und Alarmbereitichaft. Nachdem die Redner mit einem Hoch auf die Verbrüderung der Völker und auf die Internationale der Kriegsgegner ihre Ansprachen beendet hatten, schloß die Kundgebung mit abermaligen musikalischen Vortragen. Zu gleicher ,Zeit mit dieser Berliner Kundgebung haben Nie-wieder- Krieg-Demonstrationen in mehr als 250 Städten Deutschlands wie auch im Auslande, in England, Frank­reich, Holland, Skandinavien, in öen^staaten der ehcma- Ligen österreichisch-ungarischen Monarchie, in der W-chweiz. in Portugal und Amerika stattgefunden.

Handstreich auf Konstantkonopel.

I Auf dem griechisch-'"rkischen, Kriegsschauplatz in .Kleinasien ist es seit langem ziemlich still. Wenigstens Wind die dortigen Vorgänge hinter die Ereignisse unS Möte, die sich im übrigen Europa abspielen und mit Wcnen es zu kämpfen haß vollständig zurückgetreten. »Jetzt kommt aus Konstantinovel die Meldung, daß Sie

Griechen einen Gewaltstreich gegen Konstantinopel pla­nen und daß sie zu diesem Zwecke Truppen in Roöosto, etwa 120 Kilometer westlich von Konstantinopel, gelan­det haben. Es liegen uns folgende Meldungen vor:

Eingreifen Frankreichs?

Französische Truppen haben Befehl erhalten, die Tschataldscha-Linie gegen einen etwaigen Vormarsch der Griechen zn besetzen.

Fenergefecht mit türkischer Gendarmerie.

J » Aus Konstantinopel wird zu der Landung griechi­scher Truppen in Rodosto gemeldet: Eine griechische Patrouille, die die neutrale Zone betreten hatte, wurde nach kurzem Feuergefecht von der türkischen Geudar- Merie zurückgewiesen.

25 000 Griechen in Rodosto.

ü«-Aus Smyrna wird berichtet, daß der griechische Oberkommandierenöe die Autonomie proklamiert hat. In Rodosto dauert Sie Landung griechischer Truppen an. Man schätzt die dortigen griechischen Truppen auf .25 000 Mann. ,

Die Vorgänge auf dem BalSam

^ Adrianopel. sV. T.) Eine wichtige Erkläruna So der englische General Harrington, Chef der alliiert« Truppen in Konstantinovel, auf den Protest des türki scheu Großwesiers gegen die griechischen Truppenkon zentrationen in Thrazien abgegeben. Der Genera sagte, die Türken sollten die in den letzten Monaten st Konstantinopel entdeckte Verschwörung der Kemalistei zur Besetzung Konstantinopels nicht vergessen, und ga! zu verstehen, daß auch Sem britischen Heere die Freihei der Aktion gegenWer Konstantinopel gelassen werde, mühe. Das wird hier so ausgelegt, daß heute Sie Neu tralität von Konstantinopel aufgehoben und Konstau tinopel als gewöhnliche Stadt zum Kriegsschaupla, zwischen Griechen und Türken erklärt werden konnte also wäre es zur Besetzung durch die Griechen freigege­ben. Die Nachricht machte in Griechenland großen Ein­druck. Stratos erklärte, Griechenland könne nicht län­ger tatenlos bleiben. Die Stärke der englischen Trup­pen in Konstaninopel beträgt etwa 5000 Mruun die,

«er Italiener 20M

Autonomie Smyrnas. Französische Orieutsorste«.

»-s- Paris. (L. A.) Englische Blätter melden aus Athen: In Smyrna proklamierte öer griechische Ober­kommandierende im Namen seiner Regierung. Sie Autw nomte Smyrnas. Er forderte in einem Aufruf die Be­völkerung auf, allen nationalistischen und religiösen Haöer zu vergessen uns einig zusammenzuleben. Die einzelnen Bestimmungen der neuen Verfassung sollen in den nächsten Tagen bekanntgegeben werden. Ferner wird französischen Blättern gemeldet, Saß die Griechen fortfahren, Truppen in Rodosto zu lanSen, was gegen die alliierte Regelung der thrazischen Grenze verstößt. Man befürchtet deshalb in Paris, daß die Kemaliste« diesen Bruch der Vereinbarung benutzen werden, um ihrerseits Konstanttnopel zu besetzen.

Katzenjammer über Pornearees Note.

»^ Paris. Die belgische Regierung hat sich in der Frage der Ausgleichszahlungen, in der die deutsche Re­gierung bekanntlich um eine Abänderung öes Abkom­mens vom 10. Juni 1921 ersucht hat, von der franzö­sischen Regierung getrennt, die, ohne einen Beschluß der In Paris versammelten verbündeten Ausgleichsämter abzuwarten, das deutsche Ersuchen, die Privatzahlungeu aus 500 000 Pfund Sterling herabzusetzen, abgelehnt und dabei ein auf 10 Tage besristetes Ultimatum ge­stellt hat. Wenn es wahr ist, was die Pariser Presse be­hauptet, daß die Vertreter der verbündeten Ausgleichs­ämter einstimmig beschlossen haben, ihre Regierungen zu ersuchen, das deutsche Verlangen abzulehnen, dann hat die belgische Regierung ihren Vertreter auf der Konferenz öffentlich verleumdet, und es wird in Paris angenommen, Saß sowohl die englische Regierung als auch die italienische Regierung sich auf denselben Standpunkt wie Belgien stellen werden. Die franzö­sische Regierung wtirde also auch in dieser Frage wie in der der auswärtigen Anleihe isoliert, es sei denn, sie könnte sich auf Siam stützen, die einzige auswärtige nichtverbündete Regierung Frankreichs, die sich seltsa­merweise trotz ihrer beschränkten Interessen auf der Ausgleichskonferenz in voriger Woche hat vertreten las­sen. Der Standpunkt der belgischen Regierung ist lo­gisch. Sie erklärt ausdrücklich, die Frage der Entschädi­gungszahlungen könne von der Frage der Ausgleichs­zahlungen nicht getrennt werden. Beide Fragen seien, wenn es sich um ein Moratorium handle, dem Geist nach miteinander verbunden, umsomehr, als der Ver­trag von Versailles für die Wiederherstellungszahluu- gen einen Vorrang geschaffen habe. Der Standpunkt der französischen Regierung wird übrigens auch in Pa­riser politischen Kreisen stark kritisiert. Der neue letzte beträchtlich Marksturz wird auf diese Haltung zurück- geführt. Als Verfasser der Note wird in gewissen Krei­sen Morris Herbette genannt, der bekanntlich für der Pariser Botschafterposten in Berlin in Aussicht genom­men ist

Französische Pionicrübnngen auf Sem Rhein.

Der Oberpräsident öer Rhetnstrom-BaukommissioN mcht auf Befehl der interalliierten Bau-Schiffahrts- oiiimiHtw folgendes bekannt: Französische Pionier- . nippen werden vom 31. Füll bis 5. August bei Sankt war llebersetzungsübungen mit Fähren abbalten.

Während dieser Zeit müssen älle'^Fahrzeuge^ zwischen Kilometer 54 und 55 mit der geringsten Geschwindigkeit sahren. Alle Schiffsbewegungen sind so auszuführen, daß die Ponwnfähre nicht behindert wird. Das Anlegen > Ankern für Fahrzeuge an den Landungssteg der Pontonfähre ist verboten.

Der angebliche Attentatsplan gegen Poivcaree.

Zu der Pariser Meldung, daß deutsche Monarchi­sten ein Attentat gegen den französischen Präsidenten Poincaree planen, und daß ein darauf zugegangener Bericht von der deutschen Regierung dem französischen Gesanöten in Berlin übergeben worden sei, erfährt Sie T. u." an zuständiger Stelle folgendes: Die schwe­bende Untersnchimg hat für die Richtigkeit der franzö­sischen Behauptung keinerlei Anhaltspunkte ergeben. Die deutsche Recherung hat in dieser Angelegenheit den französischen Gesandten in Berlin keinen Bericht er­stattet.

Kavinettssitzung.

»* Berlin. (L. A.) Dem für Montag einher fetten Kabinettsrat liegt ein vorläufiger Entwurf Ant­wort auf die französische Note vor. Wenn j, soll vor Ablauf der lOtägigen Frist die Antwort nach Paris übermittelt weröen. s

Polnischer Grenzitberfall. $

»^ Bresla«. (L. A.) Bon einer GrenzWerschreitung ' durch polnisches Militär unö polnische Polizei im west- i lichen Teil öes Kreises Tarnowitz berichtet öie ober- schlesische Presse. Danach liefen 10 polnische Infanterie- soldaten unö ein polnischer Polizeibeamter bei Larisch- Hof über die Grenze unö wollten sich dort anscheinend, in einer Ziegelei festsetzen. Ein vor ihnen flüchtender Mann meldete den Borfall öer deutschen Schutzpolizer, die darauf sofort mit einem Zuge von Broslawitz an-- rückte. Die Polen traten darauf den Rückzug an. Ernte- arbeiter sollen von den Polen mit Karabinern bedroht worden sein.

Die italienische Kabi«ettskrise.

^ Rom. (B. ZJ Nachdem die SoJaüsten

schlag »uu<m, um den Faizuten

ooer der Rechten in eine Koalitwn einzutreten, hat Or­lando Sonntaa abend öem König erklärt, Satz er es ab- leüne, ein Kabinett zu bilden. Nach dem Besuch Or­landos ließ der König den Kammerpräsidenten de Nr- cola zu sich kommen. Der König hatte eine längere Un­terredung mit de Nicola.

«!- Rom. Währenö die Populären ihr Veto gegen die Rechte zurückgezogen haben, gingen die Sozialisten zum Angriff gegen öas drohende Ministerium Orlando vor. Die Fraktion erklärte, eine Entscheidung öes künf­tigen Parteitages in Rom vorwegzrmehmen und mit jedem Mittel, d. h. durch Eintritt in die Regierung oder durch öen Generalstreik, dieses Ministerium verhindern zu wollen, öas dem Ursprung der Krise nicht entspricht und die Gesetzlichkeit gegen die Rassisten nicht wieder berstellt. Die Sozialisten sinö nicht nur zur Mitarbeit, sondern auch zum Eintritt in öie Regierung bereit. Der Sozialistenführer Turattt ist zum ersten Mal nach dem Quirinal zum König gefahren. Die Krise ist somit wie­der auf hoher See. An Frage kommt ein Ministerium mit Einschluß oder Ausschluß sowohl der Rechten als auch der Linken. Das erste wäre ein Kabinett von Mussolini bis Turattt. Das zweite hätte eine zu schmale Basis. Aedemalls bleibt die Erklärung der Sozialisier die von den Rechtsparteien als recht verzweifeltes Ma­növer angesehen wird, ein historisches Ereignis in bei Geschichte des italienischen Parlmnents.

Rnssischer Protest.

»^,Die griechische Flotte nimmt seit einigen Tagen Ope ratwne« iw Schwarzen Meere vor. Die Sowjetregie ruug hat sich veranlaßt gesehen, dagegen in London zi protestieren. Die Antwort des Londoner Auswärtiger Amts ist ablehneuö. An öer Note wird erklärt, daß öi. Verbündeten in Genua öie russische Regierung aufge- foröert hatten, an einer Wiederherstellung des Friedertt im Orient zu arbeiten. Darin liege schon die Anerken- nung des zwischen Griecheulauö unö der Türkei herr­schenden Krleqszustanöes. Griechische Handlungen zu: See, wie Blockade, Zerstörung feindlicher Munitionsla­ger usw., seien öaher.vollständig legitim. Die Griechen hatten, solange sie nicht öas internatiouale Seekriegs­recht verletzten, öas Recht, ihre Overatwuen fortzusetzen, solange öer Kriea Lauert. - ^

Die bayerische Berorö««»» staatsrechtlich ungültig.

Der Staatsrechtslehrer der Münchener Universität Dr. Rothenbitcher, wies in einem öffentlichen Bortrax nach, daß öie bayerische Verorönung staatsrechtlich un- gültta ist und zur Auflösung öes Reiches führen müsse i Zeitungsverbote der Rheinlandkommission. i

Die Interalliierte Rheinlandkommission hat die in Elberseld erscheinendeBergisch-Märkische Zeitung" tont 1. August 1922 auf die Dauer von einem Monat verbo- , ten, weil angeblich ein ArtikelStreiflichter" in dieser Zeitung öie Würöe der Besatzungstruppen verletze. Die Interalliierte Rheinlandkommission hat die in Gnmniersbach erscheinendeGummersbacher Zeitung" vom 1. August ab auf die Sauer von drei Monaten ver­boten, weil ein Artikel besonders geeignet sei, die Sicher­heit der Besatzungstruppen zu verletzen.

Die Eredrosielung -es deutsche« Luftverkehrs.

Die Deutsche Luftreederei teilt mit, daß die Ein­schränkung ihres Flugdienstes nach Hamburg von: 1. August ab auf die fortgesetzte Steigerung der Betriebs- Unkosten zurückzuführen ist, die derartig lawinenartig anwachsen, - sie jeden Luftverkehr zu erdrosseln dro­hen. Wem: nicht bald eine Besserung ehttritt, werde die Deutsche Luftreederei gezwungen sein, den gesamten Luftverkehr eimmstellen. -