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Miede könnten an die trübere* Besitzer M« ztrrScker^- ki und ebensoweuia könne Schadensersatz dafür geleistet -werden. Dagegen seien die früheren Besitzer der heute ^nationalisierten Betriebe berechtigt, sich an den am bildenden Finnen au beteiligen.
Die Schlacht i« Dublin.
Eine Meldung ' des SonderberichterstaSerS des ^.Dailv Expreß" besagt, daß die Truppen des irischen Dreistaates in die Four Courts in Dublin eingedrungen ff:nd. Einer der Hauptteile der Festung stand unter stur» Lern Artilleriefeuer. Der Kamps war eingestellt worden, um dem Befehlshaber der Ausständigen eine zweite Möglichkeit zur Uebergabe zu geben. Er lehnte wie- Serum ab. Hierauf wurde das Artilleriefeuer wieder «ufgenommen, bis eine der Hauptmauern niedergelegt war und die Freistaattruppen eindringen konnten. Ein Kroßer Teil der Ausständigen hat sich bettits ergeben, -der übrige Teil verteidigt sich jedoch noch. Es seien ; viele Gefangene gemacht worden. Unter den irische» Freistaattruppen gab es eine Anzahl Tote.
Anslosung des Bundes der Frontsoldaten.
Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mittektt, hat der Lhiuister des Fnnern, Severma, am 30. Funi fok gende Verfügung erlassen: Auf Grund der 88 1 mro 3 i der Verordnung ytm Schutz der Republik vom 26. Juni >922 löse ich den Verba»- nattovalgestnnter Frontsoldaten e. B. mit anen Landesverbänden. Bezirks- und Orts» groppen heute auf. aez. Severmg.
Verhaftungen in der Erzberger-Mor-asfäre.
w Aus Osnabrück wird gemeldet: Hier wurden die seutschnationalen Führer Fabrikant Fritz Fremdling. Fabrikdirektor Paul Mever und der Parteisekretär Landwehr wegen Beihilfe zur Ermordung Srzbergers verhaftet. Eine polizeiliche Durchsuchung des Büros der Deutschnatiovalen Partei ergab schwer belastendes Material.
Der Lohnstreik in der Frankfurter Großindustrie.
»-» Die Arbeiter der gr-oßindustriellen Verriebe Frauk- mrts lehnten in einer Beriaunaluna sie von den Ber- sretern der Organisationen gefaßten Beschlüsse und 93or= schlüge als ungenügend ab. Sie ^ordern die volle Aus- Mtung des entstandenen Lohnansralls — die Konferenz satte sich auf 75 Prozent geeinigt — und sofortige Regelung des Tarifs für Füll. Es finden nunmehr Verhandlungen statt.
Ablehuuua des Streiks der Werftarbeiter.
*♦ Hamburg. (T. U.) Bei der Abstimmung der organisierten Werftarbeiter sind insgesamt 3072 Stimmen abgegeben worden. Von diesen lauteten 2036 gegen die Annahme und 1030 für die Annahme des Schieds- kvcuches. Da bei der Abstimmung Wer den Schiedsspruch, der den Werftarbeitern eine Lohnerhöhung von 12 Prozent bringt, und dessen Ablehnung gleichzeitig 'eine Streikerklärung bedeutet. Sie nach den Satzungen Hes Metallarbeiterverbandes hierfür notwendige Drei- mertel-Mehrheit nicht erreicht wurde, so gilt der Schiedsspruch als angenommen.
Die Frage von Tanger.
** Paris. Wie der »Jntransigeant" mittettt, wird sich Mmisterpräfident Poincaree in der zweiten Hälfte des Juli wieder nach London zu Verhandlungen mit Lloyd George begeben. Es handelt sich diesmal ausschließlich «t die Frage von Tanger, Wer die die französische und englische Regierung stch einigen wollen, bevor sie vo ■ ‘ny^ep^WM^nWuMtfirtMdein >. Räch dem Blatte wird der französisch-englische Pakt dtesmai besprochen werden, da die französische Regierung der Ansicht sei, erst nach Regelung aller fchweöenden Fragen hierüber zu verhandeln. Nicht ansgeschloffen allerdings sei es, daß während der Anwesenheit Pvin- , ca«es in London wiederum die Frage des nahen Ostens } behandelt vnrd. Nach Mrtterlungen. die in Paris etn- s getroffen sind, soll Minister Schanzer den Wunsch ausgesprochen haben, ebenfalls an den demnächsten Beratungen Wer die Tangerfrage teilznuehmen, wenn Spanien zu den Verhandlung aufgefordert wird. Die fraw- ; wüsche Regierung wird jedenfalls «ege» die Beteilis»«» Italiens an diesen Beratungen Einspruch erhÄen, da, ne den Standpunkt vertritt, daß diele Frage nur den Jatereffen Frankreichs, Englands und Spaniens be- crifft Es steht außerdem noch nicht fest, ob der Sultan von Marokko bei den Verhandlungen vertreten sein wird.
Vor dem Ende des Straßeubahuerstreiks in W«e».
»— Wien. Der Straßenbahnerstreik steht vor dem Zu- fammenbruch. Möglicherweise wird der Verkehr am Sonntag wieder ausgenommen. Die Straßenbahner haben die Widerstandskraft der Gemeindeverwaltung un- terschätzt. Auch fanden sie bei der Bevölkerung und bei der übrigen Arbeiterschaft keine Unterstützuna.
Die Stimmen der Vergangenheit.
Lriginal-Krimtnal-Roman von Hans Walter Schmidt
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(Nachdruck verboten.)
Sie strich sich ihre Kleider glatt. faltete die Hände aw < dem Schoße und begann:
„Meine Mutter Sicca war das schönste Mädchen des Stammes der Schoschonen, und die jungen Männer bewarben sich alle um ihre Gunst. Doch mußte»! sie 'ämt- f Heb zurücktreten vor zwei Bevorzugten: Diese waren das Stammesoberhaupt Tee Oro und dessen Freund, ein weißer Fäger, Bill Dotter. Beiden tat es sehr leid, daß sie dasselbe Mädchen liebten, aber die Liebe läßt sich nicht zwingen, sie tit frei wie der Vogel in der Luft sie kommt, wann sie will. Die Freunde schwuren, durch nichts die Gegenliebe Siccas wachzurufen und deren Wahl zu beeinflussen. Sicca aber liebte den Weißen mehr als Te< Oro und sagte ihm das. Da wurde sie sein und gebar ihm nach Jahresfrist ein herrliches Mädchen, meine Halb- fcdweiter Aja. Sicca war Christin geworden, und Ajo wurde es auch: daher hieß sie nicht mehr Aja, sondern Alice Votier. —
An einem Tage — die Stürme tobten unheimlich in den Klüften der Wellenberge — beschrift Bill Potier wie» der den Fagöpfad. — Er ist niemals zurückgekehrt. Nie- anand hat ihn jemals wieder gesehen. Der große Bär der «Gebirge hat ihn vermehrt" —
Sie hielt einen Augenblick inne und gedachte, düster (vor sich hinbrütend, der dunklen Vergangenheit.
„Meine Schwester Aja war damals ein Fahr alt, als 'er zum qroßen Gott einging," sprach sie dann feierlich. " „Er ist selig geworden, denn er war ein guter Mann, i Sicca aber trauerte ein Fahr und drei Monde um ihn ' und streute sich Asche auf ihr Haupt.
Da konnte ihr Leid Tee Oro nicht mehr ertragen. Er - entfernte die Asche von ihrem glänzenden Haar und fragte sie, ob sie ihm folgen wollte in sein Zelt. Da be» 4 aann in ihrem Herzen ein Vöglein zu fingen, und es i fang den Namen Tee Oros. Da ward sie sein Weib. Nach s'^lahresfrist gebar sie dem Sofern ein Mädchen, das war yttb. Sotma SitiMb die örü&e&sbe. Adeine SÄwest«. .Ai«
Der Reichspräsident empsina den Grafen LerchenfelS «einer Besprcchurrg über die schwebenden politische»
»-»Der Reichskommiffar des Gebreirs Gocha hat eine Zensur für bürgerliche Zeitungen angeordnet.
^-Anfolge des Streiks in den Berliner Druckereien sind «ur folgende Zeitungen erschienen: „Der Deutsche". „Täg. ftche Rundschau". »Berliner Börsenzeitung", „Bor- »ch^", Freiheit", „Deutsche Zeitung", „Rote Fahne".
Der Bezvgspreis der »Kölnischen Zeitung" beträgt Wl. Fuli in Köln 46 Mark, nach außerhalb 52 Mark. ^Zeilerwreis für Anzeigen ist auf 23 Mark und für WüSamen auf 90 Mark erhöht worden.
. Der Belagentugszusia«- in @kimik und Benthe« Wwieder verschärft worden. Mn Laufe der letzten Tage 8«d' in Beuthen zwei Einwohner von Franzosen schwer »mt worden.
Der Nestor -er Sozialdemokratie. der Neichstagsab- gWrdnete v. Vollmar, ist in seiner Villa in Oberbayern gestorben.
^ Für die Töt»«a von 13 Mann italienische» Truppe»» ftr'O-erichlesie« verlangt Italien von Deutschland und Polen 9 Millionen Lire, die an die Familien der Opfer M zählen sind.
«ta E«tmurf eines Gesetzes, das das gesamte Genos» ienfchaftsrecht neuordnen ioU, wird im zeitigen Herbst dem Reichstag zugehen.
Der italienische Ministerpraftdent de Facta hat den deutschen Botschafter in Rom au einer längeren politischen Anssprache empfangen.
PoNkische Nachrichten.
Die Zwangsauleihe im Steueransschutz. Der Steuer- ausschuß des Reichstages nahm den Bericht des Unterausschusses entge-len. Danach soll der ZeichuungspreiS ^tragen für die im Fulr 1922 gezeichnete Zwangsanleihe 97 Prozent des Nennwertes, für August 98 Prozent, für Oktober-November 100 Prozent, für Dezember 101 Prozent, für Januar 102 Prozent, für Februar 103 Prozent und vom 1. März ab 104 Prozent. ^ ’- "- ^
Annahme -er GetreideumlagS
AS. Sitzung -es Reichstages.
Auf der ^Tagesordnung stehen kleine A.., . .Abg. Luhut (U. S.) beschmiert sich in einer darüber, daß der im Kapp-Putsch vielgenannte Mr See v. Lömenfeld zum Kapitän des kleinen ______ sers Berlin berufen worden sei, obwohl er vielfacher soldatenmißhandlungen schuldig sei, in Schlesien und ru WestfaLn mit seiner Marinebrigade bestialische Morde begangen und im Munster- und Senuelager vanüalifch gehaust und Mtohlen habe.
Kapitän z. S. Putzer antwortet: Die Bestrafungen wegen Solöatenmitzhanölungea liegen 20 Jahre zurück. Dw gerichtliche Untersuchung über die Vorgänge in Schlesien haben keinen Schuldbeweis gegen ihn oder lerne Oftsziere ergeben. Im Ruhrrevier habe er im Auftrage der Reichsregierung gegen die rote Armee ge- kampst. Die Unregelmäßigketten bei Auflösung seines Freikorps fö unten ihm nicht zur Last gelegt werden. Er habe die Regierung in loyalster Weise unterstützt, sodatz zu einer Maßregelung kein Anlaß vorlag.
Auf eine Anfrage der lH««sicMoltttz
ale» wird re-
sei zu einer gegenwärttge» ante
den Bereinigten Staaten eingeladen worden. Die Kosten würden von dem einladenden amerikanischen Komitee getragen und der Reichsregierung erwüchsen Einerlei Kosten.
Abkommen über Str gaugeue Straftaten wird nommen.
drei Lesungen ange-
Der Rapallo-Bertras wird dem auswärtigen Ausschuß überwiesen.
Nach Erledigung einer Reihe kleiner Borlagen kommt das auf gemeinsamen Antrag aller Parteien mit Ausnahme der Kommunisten eingebrachte Gesetz auf Ersatz der durch Sie Besetzung deutschen Reichsgebiets verursachte« Perfo»e«schS-e« zusammen mit einem Gesetz über Teueruussmatzuahme» für Militärrentuer zur Verhandlung. Beide Gesetze werden in der Ausschußfassung angenommen. Angenommen wird ferner ein sozialdemokratischer Antrag, wonach der Paragraph, der auch Leichtbeschädigten und erwerbsfähigen Witwen unter Umständen die Zuschüsse zuspricht, aus einer Kaun-Vorfchrift zu,einer Soll-Vorschrift gemacht wird.
aber war vier Fahre alt. So wuchsen wir beide auf tm Calli des Häuptlings.
Als wir größer wurden, kam Pater Coelestin zu uns in unser Dorf, und er redete gute Worie vom ewigen Manitou. Mein Vater wollte erst nichts von ihm wissen, aber meine Mutter überredete ihn doch schließlich, daß wir zu ihm in die Schule gehen sollten. Meine Mutter war eben eine Christin. Und wir wurden es auch. Aja, meine Schwester und ich, Kolma Rida, die Lächelnde.
Später lernte mein Vater einen weißen Fäger fett» «en, der an den Ufern des Creek merkwürdige Fallen aufstellte. Er fing darin die Bicber, deren Felle er für viele Dollars verkaufte. Er war ein wohlhabender Mann, und Tee Oro lud ihn zu sich ein: da sah er Aja, meine Halbschwester. Sie war schön wie die Morgenröte, und der Gott der Liebe berührte seine Seele. Er konnte ohne Aja nicht leben, und sie wurde sein Weib.
Er weilte zwei Monate in den Callis der Schoschonen und war sehr glücklich Da kam das Unheil. Er war sehr niedergeschlagen und berichtete meinem Vater voll Trauer, daß alle die Dollars, die er sich mühsam durch die Pelzjagd erworben, ihm gestohlen seien. Er habe dafür von den Weißen Papiere gekauft, die ihren Wert plötzlich verloren hätten.
Mein Vater sagte ihm, daß ein roter Mann seinem Bruder niemals wertlose Papiere für Dollars geben würde. Er möge jedoch wegen des Verlustes nicht trauern. Was ein Weißer verbrochen, würde ein Fuds- man wieder gutumchen. Er wisse eine Goldmine, die feiner des Stammes kenne, und er werde am nächste» Neumond den Bruder dorthin führen.
Aber den nächsten Neumond sollte Tee Oro, meftt Vater, niesn mehr erleben. Er wollte den Puma der Wälder erlegen. Doch sein Fuß glitt aus auf dem schlüpfrigen (heftetet, und er stürzte zu Boden. Der Panther aber grub feine Kralle tief in seinen Leib.
Da krachte ein Schuß, und von dem Blei des weißen Fagers ereilt, brach der Puma sterbend zusarmnen. Doch die Hilfe des Bruders kam zu spät. Tee Oro stand bereits in einem Mokassis m den ewigen Gefilden des großen Geistes. .. .. „-.,..
Ab äs Me EMsMAPE W« <^^ MHSy»»a der Zuschüffe bei einer weiteren Brotpreiserhöhung wird angenommen, desgleichen der Antrag Thiel, der die! Kürzung möglichst vermindert.
Als während der Abstimmung die Abgg. Dr. Helffe-- rich, Henuig und Wulle (du.) Mit anderen Deutschnationalen den Saal betreten, werden sie von den Abgeordneten der äußersten Linken mit stürmischen Rufen h Mörderft> „3taud!* ^Mördergestv-eli raus!" empftm-
entwurss
Getreideumlage.
In» interfraktionellen Ausschuß ist ein SomprvE vereinbart worden auf der Grundlage eines Rogge«-- preifes von 6900 Mark für die erste» vier Monate S«A Wirtschaftsjahres, während in den übrigen acht SB»« traten die inzwischen eingetretenen Veräuderunge» »«
Lage berücksichtigt werden sollen.
Abg. Schiele (dn.) bedauert, Saß diese Wirtschaftsleben so wichtige Frage zu einer gemacht worden sei und sucht nachzuweise Umlage zu einer Hemmung der landwir . Produktion führen müsse, ohne daß auf diese Weife dauernde Verbilligung des Brotes erreicht werden I
beu den Landwirten Mfließe. Nur in laWwr licher Freiheit könne die Landwirtschaft ihre HÄ gäbe der Volksernährung erfüllen.
Abg. Raukel (D. Bpt.): Die Sicherung der ernährung ist unser aller Ziel. Wir unlerscheiüeu nur in den Mitteln zur Erreichung derselben. , vertrauen der Landwirtschaft, daß sie das nötige getreide Wliefert ohne polizeilic geflthl und Verantwortung gedet den der Freiheit.
Abg. Krätzig (Soz.) wendet sich gegen die AMiMom -es Landbundes, der geradezu zum Aufruhr gegen die Regierung aufgerufen habe. _
Abg. Stcgernmn» (Ztr.): Was das Zentrum im Ausschuß erreicht hat, hcü dem Gesetz eine Form gegeben, die sich vor der Landwirtschaft sehr wohl oer-- txctcn
Abg. Dr. Hertz (U. S.): Dem Kompromiß habe« wir nur zugestimmt, weil wir nicht durch Scheitern der Umlage die Geschäfte der Rechten besorgen wollten.
Mg. Laug (Bayr. Bpt.) beantragt Beschrank»«« der Umlage auf zwei Millionen Tonnen.
Aba. Raufchmayer (Bayr. Landvd.) lehnt die w»» loge ab. . „
Abg. Svenen (Komm.) lehnt das Komprovntz eine Liebesgabe für die Agrarier ab und erklärt Freunde der freien Wirtschaft müßten ins ZuchtharS geschickt oder mindestens vor den Staatsgerichtshof ge-
Reichsernährnngsrninister. Dr. Fehr MWert -^ Unmöglichkeft, angesichts des iahen Sturzes der M jetzt zur freien Wirtschaft überzugehen. Er bitte dringend, die Vorlage nach dem Komprormtzantrag anz»-- uehmen^ ^ ^.^ ^ayr. Bpt.) sieht in dem Gesetz ^« Unglück, wird aber, wenn er auch gegen Le Umlage stimmt, nicht der von gewisser Seite eingebetteten Aschtatton folgen, die Umlage zu sabotteren.
I» der Abstimmung
rischen Volkspartei angenommen, demgemäß blecht «S bei der im Vorjahre festgesetzten Nmlagemcnge mm 2M Millionen Tonne».
Zu 8 2 über die von der Umlage freibleibende Mache- beantragt Abg. Körner (dn.), für Gegenden mit Mißernte dre Umlagemenge entsprechend herabzusetzen. — Abg. Dr. Böhme (Dem.) will die Frerlaffungsgrenze auf 10 Hektar festsetzen.
Nachdem Minister Mhr um Ablehnung des Antrages Böhme gebeten hatte, wird unter Ablehnung alle« AbänSerungscmträgc die Ausschutzfaffuug angenommeM Demnach bleibt Getreide bis M 5 Hektar von der Um» läge frei.
Eine weitere Bestimmung besagt, daß die Versor-- gung mit billigerem Brot nur auf Antrag eintritt nutz ^*'- ^ ^-—-— ^-»sonen ausgeschloffen find,;
s daß davon diejenigen Personen ausgeschloffen s I deren Einkommensverhältniffe ein Bedürfnis nicht
kennen lassen.
Die Preisreaelnna im 8 50 wird nach dem Kom--
Der Schmerz Föhn Weslys war groß. Aber all feine-, Liebe machte Tee Oro nicht mehr gesund. Er starb der Edelste, Beste in des »Freundes Arm. Doch sterbend noÄ wollte er den Freund zu einem reichen Manne machen,, damit er in seinen alten Tagen für sich und Aja nichts mehr zu sorgen brauchte. Er beschrieb ihm die Lage deß Goldader, die er allein wußte und die sein Eigcntunü war. Aber der böse Geist ließ ihn nicht ausredcn, son-, dern lahmte seine Zunge. Da kam der gute große Geim und nahm seine Seele von ihm. Auch er ist selig, denn E war ein guter Mensch." — :
Kolma Rida schwieg wiederum, um den Toter» »ureßi ihr Schweigen zu ehren. Pietät ist die schönste Tugend? der roten Raffe.
Dann fuhr sie in ihrer Erzählum, fort: »Foh« Weslv wußte die Lage der Miene und wußte sie doch; wieder nicht. Denn er kannte nicht ganz genau den Ort, wo sie verborgen war. Er erzählte davon seinem Weibe-, nachdem Tee Oro begraben war. Sie willigte ein, mW ihm zum Sakramento zu ziehen und die Mine zu suchen., Das taten sie auch, denn sie liebten sich so sehr. —
An den Ufern des leise rauschenden Rivers errichtete Föhn Wesly ein festes Blockhaus, worin er mit Aja,i seinem Weibe, wohnte.
Täglich gingen beide in die Berge, aber sie fanden die* Ader nicht, wenn sie auch hie und da Spuren von Gol» entdeckten. —
So hatten sie wieder einen Zug in die Berge unternommen. Da trafen sie Menschen. Weiße, wie Foh» Wesly einer war, welche in den Gebirgen nach dem fluchbeladenen Metall suchten. Sie sagten sich freundlich ,Good bau* und schlafen ein Bündnis, sogar schriftlirQ Sie alle wollten zusammen die Mine Tee Oros suchen. Wer sie fand, mußte sie mit den anderen teilen. — Und Föhn war so glücklich und fand sie. — Da reute es ihn,; was er den fremden weinen Männern versprochen. Dies Mine war doch sein Eigentum, und er allein hatte fiel s auch gefunden. Die Weißen hatten ihm dabei nicht gehot-t ren. . (Fortsetzung folgt.) ]