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Hersfelöer Tageblatt

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Franz Funk in Bzisfeld. + Fernipredier Dr. 8.

Gersfelöer Kreisblatt"

Amtlicher Mnzeiger für den Kreis HersfelS

Erscheint jeden Wochentag Der Bezugspreis beträgt monatlich für Bersfeld u. durch die Post bezogen 20.00 Mk., bei freier Zustellung ins Saus, Abholer 18.00 Mk. * Druck und Verlag non budmig Funks Buchdruckerei in Bersfeld, (Diiglied des VDZV.

Nr. 153 Montag, den 3. Juli

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EnWannung.

Die politische Lage hat eine sichtbare Entspannung er, fahren. Das ist in erster Linie dem Kompromiß zuzu- schreiben. das über die Getreideumlage durch die Ber­mittlung des Zentrums geschloffen wurde sodaß nun­mehr die Parolegegen den Brotwucher" als Grund ei­ner Reichstagsauflösung entfällt. ®S verbleibt mithin unter den Gesetzen, die noch zu erledigen sind, neben der Zwangsanleihe, die aber wohl keine unüberwindlichen Schwierigkeiten mehr bietet, noch das Gesetz zum Schutze der Republik. Hier besteht die Annahme, daß irgend eine Einigung erzielt werden wird. Wenn dies aber nicht der Fall ist, dürfte kein Grund vorhanden sein, unter die­sem Felögeschret das Volk zu neuen Wahlen aufzurufen. Eine Wahlparole wider die Ausnahmegesetze würde den rechtsgerichteten Parteien erheblichen Zuwachs bringen, so daß auch bei den Mehrheitssozialtsten kaum noch die Lust besteht, wegen des Schutzgesetzes gewaltsam eine Ka­tastrophe herbeizuführen. Sollte das Gesetz keine An­nahme finden, so bleibt der Reichsregierung immer noch der Ausweg, einstweilen mit der Sonderverordnung so lange weiter zu regieren, bis der Reichstag zu besserer Stunde wieder zusammentritt, um dann der Frage erneut näher zu treten. Die ruhigere Auffassung machte sich auch im ganzen Reichstag bemerkbar, wo die erregte Sttm- tmmg einer gemäßigteren Auffassung weicht.

Die Getrerdeumlage endgültig angenommen.

' ^Berlin. (T. U.) Im Reichstag wurde am Son«- «beud der Gesetzentwurf über die Getreideumlage mit 217 gegen 137 Stimmen angenommen. Dafür stimmten die Sozialdemokraten, das Zentrum, die Demokraten, die Unabhängigen und ein Teil der Bayerischen Volks- Partei. Nach der Vorlage wird also eine Umlage wie im Vorjahre von 2% Millionen Tonnen erhoben. Der Preis beträgt 6900 Mark für die Tonne Roggen für Weizen 7400 Mark, für Gerste 6700 Mark, für Hafer "6500 rk.

D« NatHenaumord.

Die Lieferer der Mordwaffe« verhaftet.

AuS Berlin wird crmUch g-mrett^

1?$erltner1S^ Parket nach Schwerin geführt. Dort sind durch Berliner Beamte der Sekretär des Deutschvöl­kischen Schutz- und Trutzbundes oom Bezirk Mecklen­burg, Erich Bade, sowie der ebenfalls im Sekretariat des Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes tättge Ange-i stellte Christian Alsemann, ein früherer Seekadett, festge- nommen worden. Bade und Ilsemann wurden am Tage vor der Mordtat von den Mördern, die zu einer angeb- licl^n Probefahrt von Berlin nach Schwerin gefahren waren, besucht. Bei diesem BetE hat Ilsemann den Mördern die Maschinenpistolen übergeben, die am Tage darauf zur Ermordung Rathenaus benutzt wurden.

Die Personalien des RathsnaumörderS Fischer.

»* Wie dieT. u." erfährt, ist das Berliner Polizeiprä­sidium jetzt im Besitz genauer Personalien des Rathenau-- mörders Fischer. Lichtbild, Schriftproben sowie ausführ­liche Personalbeschreibung des genannten werden un gauzen Reiche öffentlich angeschlagen werden.

Verhaftung des Anisbesitzers.

Der Eigentümer des bei der Ermordung Rathenaus benutzten Kraftwagens, der zu Freiburg i. Sa. wohn­hafte Fabrikbesitzer Johann Küchenmeister wurde in Oetz in Tirol verhaftet und in das Bezirksgefängnis eingelre- sert. Die österreichischen Behöroen sehen dem Ausliefe- runasantraa entgegen. Küchenweifier ist Mitglied des Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes. Zu den neuerdings festgenommenen Mitwissern bezw. Teilneh- merrr an der Mordtat gehört auch der von der Stettiner Polizei ergriffene Kaufmann Werner Voß. der sich am Tage nach dem Morde nach Ahlbeck begehen hatte. Er ist von Beruf Seemann und gehört ebenso wie Küchennrei- ster rechtsradikalen Kreisen an.

Sie zechten nach der Tat.

Techow, der verhaftete Mörder Rathenaus, gab in seinem Geständnis weiter an, daß er mit Fischer und Krauer zusammen an einer verabredeten Stelle in der Nähe der Garage auf und ab gegangen sei. Er fei es dann auch gewesen, der dem Auto unterwegs die höchste Geschwindigkeit gegeben habe. Nach der Tat erlitt das Automobil eine Panne, die indes bald behoben war. Am Abend nach der Tat trafen sich die drei Mörder in einem Berliner Lokal und zechten dort. Am nächsten Tage trennten sie sich und Techow fuhr nach Halle, anstatt wie er angegeben hatte, nach dem Harz.

Mordkommando der Organisation C.

Die Hamburger Polizei ist an der Ermittelung der Mörder Rathenaus hcrvorragerrd beteiligt gewesen. Be­sonders bemerkenswert sind die Feststellungen über eine Abteilung der Organisation C. die unter Führung des verhafteten ehemaligen Offiziers Friedrich Warnecke stand. Es wird darüber gemeldet:

Die Abteilung Warneckes war der Organisation C, die sich in Provinzial- und Landesverbände ordnet, an- Sebert. Die Organisation C hatte ein Spreng-und dkommando, dem die Beseitigung politischer Per­sönlichkeiten oblag. Diesem gehörten u. a. die von der Berliner Polizei ermittelten Mörder Rathenaus an. Es war beabsichtigt, etwa zwölf führende jüdische Per­sönlichkeiten zu beseitigen, zu denen außer Rathenau tnoch Theodor Wolfs vomBerliner, Tageblatt" und der .Hamburger Bankier Marburg gehörten.. Der PoltLei-

präsidenr hatte öeshalv verrn Marburg vor dem Besuch der Gründungsversammlung des UeberseeklubS Ham­burg, wo er eine Rede halten wollte, warnen fassen. Schriftlicher Verkehr unter den Mitgliedern der Orga­nisation war ausgeschlossen. Die Ankündigung von Kurieren geschah durch kurze Telegramme. Solche Te­legramme wurden beschlagnahmt. Als Absender eines Telegramms wurde ein Mitglied der Hamburger Orga- risation ermittelt, das sich bei Absenkung des Tele- wamms in Berlin befand. Durch weitere Bernehmun- ;en ließ sich ermitteln, daß der in Hamburg festgenom- nene Privatdetektiv Niedrig den Auftrag hatte, das 'lutomobil zu fahren, in dem der Mörder Rachenaus ich befand. Er war, um die Einzelheiten zu besprechen, räch Berlin geholt worden, wo er mit den Tätern unter- jandelte. Der Hamburger Polizeibehörde gelang es einer, die Pension zu ermitteln, wo diese Unterredung geführt wurde. Auch konnte sie feststellen, daß das Kuto von auswärts geholt werden sollte. Als Bewaff- Mng der Mörder waren Pistolen und zwei Maschinen­pistolen vorgesehen. Die Unterhandlungen zerschlugen »ich, weil Niedrig keinen Führerschein besaß und zwei deute, die den Schein hatten, zur Verfügung standen. Auch über den Anschlag auf Scheidemann wurden Er- mittlimgen angestellt, die ergaben, daß er von denselben Kreisen ausgeführt worden ist. Der Hamburger Poli­zeipräsident schickte mit diesen Feststellungen einen Be- zmten nach Berlin, der am Dienstagabend dort eintöaf. Die Berliner Polizeibehörde nahm darauf die weiteren Nachforschungen auf, die im Zusammenhang mit dem bereits vorliegenden Material zur Ermittlung der Per­sönlichkeiten der Mörder führte.

Die Veruehmunge« in der Nathenan-Msrdaffäre.

.^ Berlin. <F. G. A.) Die Polizei kommt der voll- stanöiaen Aufklärung des Mordes an Rathenau immer naher. Am Sonnabend wurden die zahlreichen Perso- nen die unter dem Verdachte der Mitwisserschaft, dm Begünstigung und auch der Beteiligung an dem Mord« festgenommen worden sind, nochmals vernommen uni Mm Teil einander gegenüber gestellt. Endlich kommer neue Häftlinge, aus dem Reiche an, die sich in Berltt oder der Provinz für rechtsradikale Bestrebungen ver- E OTmrrÄlSÄ Mehrzahl wird wohl nach der Vernehmung wieder ent­lassen werden. Der verhaftete Techow weigert sich nach wie vor, Namen von Mitgliedern zu nennen, und be­ruft sich auf seine ehrenwürtliche Schweigepflicht.

Die Verhaftvuge« in Hamburg.

. ^ Hamburg. (T. U.) Im Laufe des Freitags sind in Hamburg nette Verhaftungen von Personen, die der in den letzten Tagen oft genannten Gruppe Warnecke angehören sollen, vorgenommen worden. Im Interesse der Untersuchung verbietet es sich, heute schon Namen zu nennen. Es weitet sich mit der fortschreitenden Un­tersuchung der Kreis der Verdächtigen immer mehr.

Verbotene Organisationen.

»* Dresden. lT. U. Amtlich. Es besteht der Verdacht, daß zwischen einer Reihe nationalistischer Organisatio­nen unb der der Vorbereitung und des Bolldriageus po­litischer Morde dringend verdächtigen Organisation C Beziehungen bestehen. Es ist daher die Besorgnis be­gründet, daß durch diese Orgmrisattonen die Ruhe und Ordnung und der Bestand der Republik gestört wird. Auf Grund des 8 1 der Verordnung zmn Schutze der Republik hat daher der Reichsminister des Innern durch eine unter dem 1. Juli 1921 in derSächsischen Staats- zeitung" veröffentlichten Bekamitmachuua die nruhge- naunten Vereine und Verbände mit allen ihren Bezirks- nnd Ortsgruppen verboten und aufgelöst: 1. den Ver­ein Organisation C, 2. den Landesverband der naiional- aesinnten Soldaten, 3. den Verein Bund der Getreuen, 4. den Verein Kleinkalibrige Schützen, 5. den Verein Freikorps Oberland. 6. den Verein Stahlhelm.

5' Ein Mitwisser in Amerika verhaftet?

e-t Paris. Havas meldet aus Neuyork: Ein Funken­telegramm aus Berlin Hat von der amerikanischen Po­lizei ver'langt, sie möge den einlaufenden Schiffen größte Aufmerksamkeit schenken, um die Mitschuldigen an der Verschwörung, die zu dem Morde an Rathenmr gefiihrt hat, zu verhaften für den Fall, daß sie sich nach den Ver­einigten Staaten wenden sollen. Die Neuyorker Sicher­heitspolizei hat darauf auf dem PaffagierdampferPrä­sident Taft", der aus Europa angekorumen ist, den Pas­sagier Mac Petersen verhaftet, der ohne Wiffen des Ka­pitäns an Bord gekommen sei. Die Offiziere des Schif­fes hätten erklärt, Petersen habe ihnen nicht verheim­licht, daß er der Brigade Ehrhardt migehört habe und über alles unterrichtet gewesen sei, was den Mord an Rathenau betreffe. Er fürchte sich, nach Deutschland zu- rückzukehren, wett er bann zum Tode verurteilt werden würde.

Der Schutz der Repnblik.

>m Berlin. lF. G. A.) In der Besprechung der Mini­sterpräsidenten der Länder mit der Reichsregierung über das Gesetz zum Schutze der Republik hat sich die große Mehrzahl der einzelnen Staatsmimster für die Vorlage bei- Regierung ausgesprochen. Das Gesetz, das in we­sentlichen Teilen die Verordnung des Reichspräsidenten in eine Dauerform fassen will, wird bereits am Montag dem Reichsrat und am Dienstag dem lleeichstag zuge- hen. Es hat übrigens in den letzten Besprechungen eine allgemeine Reform erhalten, iodaß es sich nicht nur ge­gen rechtsradikale Bestrebungen richtet, sondern Mgc- mein den Schutz der republikanischen Verfassmig be­zweckt. f .

Gewerkschaften und Regiernug.

»-^Berlin. tS. C.f Die Besprechnuge« »es ReichM kauzlers mit de« Gewerkschaften sind am Freitag been» bet wordem Der Kanzler legte den Erschienenen die nem Ausuahmeverorduung vor, die die Todesstrafe zu« Schutze der Republik einführt. Er erklärte aber, üben dieses Zugeständnis nicht hinausgehr« zu können. Dir Vertreter der Gewerkschaften behielten sich ihre Eutschlis ßnng vor. Ihre Antwort aus die Ablehnung der Forde­rungen durch den Kanzler scheint der Sonnabend früh veröffenttichte Aufruf zu Straßenumzügcn am Tiensta« k. Iuli, zu sein. i

Die Mitgliederliste der Organisation C. - y-s Berlin. (S. C.) Dem Berliner PolizeipräsidimnM am Frettag abend die Entzifferung des GeheimschlnssW der Mitgliederliste der Organisation C gelungen. Die genaue Milliederliste liegt jetzt der nom Oberreichsan­walt mit der Untersuchung beauftragten Abteilung Ick des Polizeipräsidiums vor. Inwieweit auf Grund der Dritgliederliste Verhaftungen im Reiche erfolgen werden entzog sich bei Abgang dieses Berichtes noch der genauen Kenntnis.

Reue Verfolgung der Erzberger-Mörder. »-^Karlsruhe. <S. C.j Wie aus Offenburg gemeldet wirb, haben die bisherigen Eruttttelungen in Berlin- Hamburg und München zur Wiederaufnahme der Ver- ialgung der Mörder Erzbergers geführt. Beamte der Staatsanwaltschaft Offenburg sind nach Berlin gefahrene SS soll sich auf Grund bestimmter Aussigen die große lSahrscheinlichkeit ergeben haben, daß Schulz und Tilles- ;en, die Mörder Erzbergers, sich wieder auf deutschem Boden aufhalten und von Gesinnungsgenossen verborgen gehalten werden. .4»

Morgan wieder in Paris.

w Rotterdam. <S. C.) Wie der ^mtrcnti* aus Paris neidet, ist Morgan von London aus wieder in Paris em- letroffen. Er hatte Besprechungen mit dem Vorsitzenden ier Reparativnskommission und dem Pariser Vertreter »er Morgan-Bank. Alle Anzeichen deuten laut dem .Eourant" auf eme wiederausgenommene erhöhte Aktivi- ät Morgans in der Frage der Anleihe für Deutsch- and hin. ______________.nüh.^

Das erntn stete Frankrerch.

o-r Genf. (S. C.) DerTemps" meldet, daß der fran- Bsische Boffchaftervertreter in Berlin beauftragt worden ei, dem Reichskanzler das Befremden der Alliierten aus- Rsprechen wegen seiner Angriffe auf die Allnerten an- äßlich des Verbrechens an dem Minister Rathenau unb' hn aus den ungünstigen Eindruck hinzuweisen, den die^ lugerechtfertigten Beschuldigungen im derttschen Parla- nent bei allen Alliierten hervorgerufen hätten. Von bet: Lntsendimq einer Protestnote nach Berlin sei Abstand renommen wordem

Warum Helfferich aus Berlin abreiste.

Zu der Meldung desVorwärts", daß der deutsch- aationale Abgeordnete Helfferich ant Donnerstag nach­mittag, nachdem die Verhaftung Günthers bekannt wurde, Berlin plötzlich verlassen habe, geht derB. Z." eine Zuschrift der Deutschnationalen Volkspartei zu, wo­nach Oberregierungsrat Weiß am Donnerstag vom Po­lizeipräsidium aus dem im Reichstage anwesenden Gra­fen Westarp mittettte, es sei dringend anznraten. daß Helfferich bis auf weiteres Berlin verlasse, da sein Name im Zusaunnenhang mit der Nachricht über die Dtittätev- schaft des Mordes an Rathenau genannt werde und die Polizei sich für den Schutz Helfferichs nicht vollkommen verbürgen könne. Auf Wunsch der deuffchnationalen Fraktion verreiste Helfferich vorübergehend.

Wie aus Neustadt a. d. Hardt gemeldet wird, drang dort eine Anzahl junger Burschen in die Trikotfabrik Helfferichs ein, um nach dem Abgeordneten zu sucheu. Helfferich war nicht anwesend.

Die Zufamensetzuug des Staatsgerichtshofe».

Der Reichspräsident hat zu Mitgliedern des Staats­gerichtshofes zum Schutze der Republtt ernannt: den Senatspräsidenten berm Reichsgericht Dr. Hagen als Vorsitzenden, den Württembergischen Gesandten in Ber­lin Hilderrbrand, die Reichstagsabgeordneten Verbands- vorfi^enbcr Jäckel in Berlin-Grünan, Schriftleiter Er­kelenz in Berlin, Bauuffchuleuweg, den Reichskanzler a. D. Fehrenbach sowie die Reichsgerichtsräte Döhn und Dr. Baumgarten.

Als Stellvertreter sind ernannt der Senatspräsideut beim Reichsgericht Dr. Schmidt, die Reichstagsabgeord- neten Reichsminister a. D. Wisset, Vcrbanösvorsitzenöer Brandes in Stttttgart und Schriftleiter Joos aus München-Gladbach sowie der Reichsgerichtsrat Seiler. Ferner sind als stellvertretende Mitglieder in Aussicht genommen Universitätsprofeffor Hans van Calker und der Reichsgerichtsrat Niedner. Bon beiden ist icdoch eine Aeußerung, ob sie das Amt mmehmen, noch mcht eingegangen.

Die Haager Konferenz.

* Aus dem Haag wird gemeldet: Die nichtruMsche Un- tcrkommissiou für das Plivatemeutum ist zu einer Sit­zung zusammenqetreicn unk hat die von der russischen Delegation behaudeste Frage der russischen Wertpapiere besprochen. Die Veryanoluosen der Kommission waren vertraulich.

Der russische Delegierte Sokelnikow äußerte sich dem Matin"-Korrespondenten gegenüber, daß die Sousietre- merung eine Verpflichtung zur Zahlung der Kriegsschul­den nicht ane trennen könne. Dagegen müsse die Frage -er Borkriegsschulden untersucht und zu einer Regelung geführt werden. Die gegenwärtig natio -alliierten Be,