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KersMerTageblatt

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9^ 140

Sonnabend, den IV. Juni

1933

Dis Räumung Ohsrfchlssiens.

Das Abkomme« unterzeichnet. -

* Aus Gleiwitz wird gemeldet: Donnerstag «ach» mittag wurde zwischen den Vertretern der Interalliier­ten Kommission einerseits und der dentschen und der polnischen Negier««» andererseits das Abkomme« be- rnglich der Uebernahme der an Deutschland und Pole« fallenden Gebiete »emätz dem Kriedensvertraae vom 28. Inli 1929 unterzeichnet und abgeschlossen. Die Sransos seu hatten gefordert, die politischen Gefangenen Ober- schlesiens nach Frankreich zn überführen. Nach lang-! wierigen Verhandlungen ist erreicht worden, daß die politischen Gefangenen in deutsche Gefängnisie des be- ketzteu Rheinlandes überführt werden. Die vor bett Sondergerichten der interalliierten Behörden «chweben- den Verfahren sollen vor deutsche Gerichte im besetztem

ien und der

bkommew bes

Rheinla«d gebracht werbe«.

*

Die Unterzeichnung des Räumungsabkonunens ist die letzte formelle Handlung für die Durchführung des: Raubes derjenigen oberschlesischen Gebietsteile, die un­ter Nichtachtung des deutschen Volkswillens in Ober- schlesien vom Völkerbundsrat Polen zugesprochen wor- t den sind. Innerhalb vier Wochen ist die Uebergabe die- - ser Gebietsteile nunmehr durchzuführen. Die Wunde/ die dem deutschen Volkskörper in Oberschlesien geschla­gen worden ist, wird und darf niemals vernarben. Das! deutsche Volk muß sich ohne Unterschied der Partei stets! des Unrechts bewußt bleiben, das ihm hier geschehen ist. Wir gebeir nachstehend Erinnerungen eines Mitarbei­ters im Rheinlande über die Eindrücke wieder, die er bei einer Reise nach Oberschlesien vor dem Kriege gewon­nen hat. Er schreibt uns: , , . .

Was war uns Oberschlesten? Leider fragen nur inti Westen erst jetzt danach. Vielleicht ist uns diese Irage auch schon während des Krieges aufgetaucht, als wrr erfuhren, daß von dort uns der ganze Rüstungsreichtum kam. Hätten wir doch schon früher in den schönen Ge­filden am Rhein und Main uns einmal klar gemacht, was uns Oberschlesien gewesen ist. Aber, hinter Bres- lan hörte für uns gebildete Deutsche die Welt am. Es begann da irgend ein unbekanntes Land, eins, das der Römer in denTristien" des Ovid schauernd aus glät­test und klingenden Versen kennen lernte.

Als mich einst das Schicksal nach Oberschlesien warf,

I ; % 'HiS VU- Ut vlv Ä0V^VW>WW4iu ^^-P*'****21 ~ ^ .~ V Bis Breslau sonnte ich ja den Osten, und Grußbragel war schon nach seiner Art und gemütlich in Zeder B-erse. Wer den Ecklesier. Kitzlina und die Kretschams nicht kennt, weiß nicht, was Gemütlichkeit ist. Aber als der Schnellzug viele Kilometer hinter Kandrzcen zuruckcu- lasfen hatte, da kam mich ein gelindes Grauen an. Da begannen die grauen Hochöfen und^ die kahlen Menge-- rüste, und als ich dann gar zwnwen Beuchen utck Komas^ Hütte die öden s^elder. die fahlen Salden den Walo von Essen, die feuerspeienden Türme mrd die ragenden Ei­senriesen sah, da zog ich ängstlichd^VordWS-u, bis der Kua einen Ruck gab und des Schalstes strimne.

Casio roth!" rief. Ich stand mitten in einer modernen Stadt, die nur deutscher Fleiß und Sinn Air Archrtek- tonik aufgebaut haben konnte. Mk seinen kaum rwrzi^ taufend Einwohnern war sie doch eine Groh.tuoi im Kleinen mit eleganten Läden, reinlichen Straßen^einem stilvollen Theater. Barietees, soliden Restaurant, vor- neSmen Bars und luxuriösen Hotels. Russische Offf- ;icre in llniformen mit klirrenden Säbeln. HochgoliN- nen in ausgesuchtester Toilette mit schwermütia-kuülen

und fein geschnittenen Gesichtern, behäbige deutsche Bür­ger das war das Publikum, das das Weinlokal, wo es billigen Tokaier und preiswürdiger Mosel und Bur­gunder gab, füllte. Und tief unter der Erde arbeitete deutsche Intelligenz mit polnischer Regsamkeit unermüd­lich Tag und Nackt: dehnte sich das Straßennetz einer unterirdischen Riesenstadt meilenweit bis nach Königs-, Bismarck- und Laurahütte, Beuthen und Tarnowitz aus.

Und wenn nachts die Welt da oben schlief, da zischten wie bei einem Riefenfeuerwerk mächtige Garben in der Nähe und Ferne zum dunklen Himmel empor. und tau­send und abertausend Lichter funkelten wie auf dem Erd­boden festgenagelte Sterne bis weit zum fernen Horizont. Teutscher und Pollacke aber gingen friedlich nebeneinan­der her, und höchstens wenn der Hagar und Bure einmal einen Liter Korn über den Durst getrunken hatten, zo­gen sie das Messer und schrien Pschakreff. Zeigte sich aber der Herr Schandarme, der grüne preußische Feldgen- darm, der nachts die einsame Landstraße schützte, dann machte der Pole eine tiefe Verbeugung und rief: .Gu­ten Abend, Pante Schandarme" und verlor das Gleichge­wicht und schlief.stumpfsinnig ein, bis er frühmorgens mit schwerem Katerkopf erwachte.

Das war das Oberschlesien von einst. Friedlich lebte der Deutsche mit dem Polen in den Städten und auf dem Lande. Sie achteten sich untereinander, und selbst der Parteihaß konnte ihre Gemeinsamkeit nicht stören. Der Pole hatte Respekt vor dem deutschen Ord- nungssinn, und der Deutsche verzieh der polnischen Gut­mütigkeit gar manches. Und wenn einmal ein ange­trunkener Pole mit seiner Wochenlöhnuna in ein Deli­katessengeschäft kam und sagte:Fräulein, was is das da, was Panie da eben gekauft hat, das schwarze, weiche Reis da." und wenn dann die Verkäuferin kurz sagte: Kaviar", und dann der Pure weiter stammelte:Auch will ich haben das Ka Ka ein Pfund," und wenn er dann hinausstorkelnd befriedigt zu sich selber sagte:Werd ich mir kochen lassen morgen," da lachte zwar das Publikum, aber nicht höhnisch und gehässig, sondern belustigt. Das war eben echte Burenart.

Und jetzt nun hat Warschauer Fanatismus oberschle- sische Gutmütigkeit so wild.ausgehetzt. daß sie zum Bau-

ditenbaß geworden ist. Schade, schade um die gutmütt- acn Vollacken. Sie sind nicht schlecht. Sie sind unmün­dige Kinder, die aber auch einmal groß und selbständig werben und erwachen, und dann erst werden sie einse- bey, wie ihre sogenannten Brüder in Warschau, die sie im Grunde ihres Herzens doch verachten, sie aus dem deutschen Paradies ins polnische Elend geführt haben.

Calonder in Oberschlesien.

»* Präsident Calonder ist Donnerstag nachmittag in Oberschlesien eingetroffen und auf der Station Dämbrau von dem deutschen Gesandten Dr. Eckhardt namens der Reichsregierung begrüßt worden.

, Die Entrechtung der Deuffchen in Pole«.

Auf eine im Reichstag gestellte Anfrage, die die deutsche Regierung auf den Entwurf einer Wahlordnung zum künftigen polnischen Reichstage hinwies, hat das: Auswärtige Amt in Berlin geantwortet, die beutfche Re-ä gierung verkenne keineswegs die Berechtigung der Be­fürchtungen, daß dieser Entwurf eine weitgehende Ver­kürz««» der staatsbürgerlichen Rechte der deutsche« Minderheit in Pole« bedeuten würde. Da es sich aöexj wek der Wahlordnung um eine innerstaatliche Angelegen­heit Polens handelt, habe die deutsche Regierung msbe- Were mit Rücksicht darauf, daß die endgültige Faffu«g der Vorlage stark umstritten ist. msher davon abgesehen,: die Bestimmungen, die sich in der Richtuna einer Beein­trächtigung der staatsbürgerlichen Betattgnng der beu^ scheu Minderheit auswirken werden, znw Gegemt eines diplomatischen Schrittes zu machen. Fur^Polur Obericoleßeu würde diese Wahlordnung gegebene- eine Verletzung des Artikels?6 des letzt E deutsch-polnischen Abkmmnens über Oberichlesien !stellen. Die deutsche Regierung verfolge bie weitere Wicklung mit gespannter Aufmerksamkeit und werde gegebenen Zeitpunkt mit den Handhaben, die das ober- schlcfifihe Abkommen bietet, und den völkerrechtlich an- erkannten Mitteln für die Rechte der deutschen Mm Bett eintreten.

Eröffnung der Haager Konferenz.

Aus dem Haag wird gemerdet:,.Donnerstag nachmtt- tag hat im Friedensvalast die Eröffnung der Haaa«^

SttoÄ H wieder7ihre Voräeschichte habem Die Zusannnensetzuna der Delegationen, dre tioch .nrcht alle einaetroffen find, ist ziemlich buntscheckig. Die nwisien Staaten haben neben ihrem Hauptdelegrerten ihren bie- staen Gesandten als Stellvertreter eruarmt. Die.DeK- gationen erschienen in ziemlich willkürlicher Starke. So haben die Engländer 5, dre Iranzosen nur einen Platz belcstt und Italien zwei. Die Oststaaten auch meist zwm. Am Freitag wird in die Besprechung kber die Geschäfts­ordnung für die Verhandlungen, dre Zahl der zu bil­denden Kommissionen usw.. eingetreten werden. ^e», dknfalls kommt zur Sprache, in welcher Weise dre Teil nähme der Russen an den Verhandlungen geregelt wer- ^ Ueber den Verlauf der Eröffnungssitzung wird ge­meldet: Der Dtintster des Auswärtigen von Karne^k begrüßte die Teilnehmer im Namen der nteöerlandis^ Regierrrua mit einer Ansprache, in der er das Blei tet Konferenz in Erinnerung brächte. Dre nrederlandische Regierung habe den Borschlag, dre in Genua nicht ent­schiedenen Probleme vorzubererten, arrgenommen. Sre fei der Meinung, daß es sehr vorteilhaft sein könnte, aufs neue zu versuchn, die Probleme -er Wrederaufr»cht««g Rußlands nud des Wiederaufbaues des Friedens auf einer gemerusamen Grundlage z« lösen. Dre nuwerlan- btfM ssiegterung betrachte es als ihre Pflicht, ück ihrer Trudr'ion oencu mit allen Mitteln in den Dienst dre er Sache zu stellen Der Minister wies auf die-Schwierig­keiten hin, die aus den tiefen Grundunterschieden in den Prinzipien und Methoden Sowjetrußlands und denen der Verwaltung der übrigen Staaten sich ergeben und darauf, daß das in Rußland Herrscher!de System den wirtschaftlichen Aufbau dieses Landes zu hrndern schern^ Nach der bedeutungsvollen Konferenz von Genua sei üne neue Periode eingetreterr, in der es darauf an- komme die grundlegenden Tatsachen zu regeln und den Versuch zu macberr, sie zu studieren und zu-gliedern. Der Wea z« einer ruvigen Ueberlegung sei geösfuet, Die Versammlung wählte darauf von Karnebeek emfinmnta zuni Vorsitzenden der Vorkonferenz.

Die russische» Vertreter.

Vertreter der Sowietregiermkg für die Haager Konferenz wlwden Rakowski, Krstinski und Sokolnikow zVnimwü Während der Haager Verhandlungen dürfte xsch tscherin voraussichtlich in Berlin bleiben, um die ürekte Iüblunanabme mit der Haager Delegation auf- ceäitzuerbalten. ^.. ______ - i

Der Existenzkampf der Presse.

i Anläßlich der Tagung des Vereins Deutscher Bei» tnn^verleaer in Hamburg fand im Rathaus ein Empfang statt. Regierender Bürgermeister Dr. Diestet erinnerte in seiner Begrüßungsansprache an die schwe- ren wirtschaftlichen Nöte der deutschen Presse und be­tonte daß es eine Verarmung unseres Volkes und eme unerträgliche Erschlverung der politischen Mitarbeit al­ler «rette am staatlichen Wiederaufbau bedeuten würde wenn nicht Mittel gefunden würden, mit denen es müglich sei, die katastrophale Bedroh««» der deutschen Zeitnngc« abznwcnden. Vom Idealismus des Zei- tungsverleaers hoffe er, daß er die unerfreulichen Er- schetnunycn überwinden werde. Sie von innen 6er für

sas /stetmnasgewerbe ebenso verhängnisvoll drohe« wie die äußeren Gefahren. Die deutsche Presse sei einia in dem Willen, mitzuhelfen am Aufbau unseres Staats­wesens. Daraus erwachse ihr die hohe Verantwortung, schöpferisch mitzuarbetten. Wir haben, fuhr der Redner fort, wenig Möglichkeiten zur Zeit in Deutschland, ist das Ausland hinauszuwirken. Der wichtigsten eine ist der Geist der deutschen Presse. Ich bin sicher, daß Sie sich dieser hohen Verantwortung bewußt sind und daß Sie es alle als Ausgabe der deutschen Presse betrachten, der Welt klar zu machen, daß die sittliche Pflicht un­wirtschaftliche Notwendigkeit fordern, den Kampf zu be­enden, der nach dem Vertrag von Versailles nicht ab­geschlossen, sondern verewigt sein würde.

Namens der Zeitungsverleger sprach der erste Vor­sitzende des Vereins Deutscher Zeitungsverleger, Kom- merzienrat Dr. Krumbhaar, seinen herzlichen Dank für die liebenswürdige Begrüßung aus und erklärte sodann u. a.: In schlimmster See und schlimmstem Unwetter segelt die Flotte des deutschen Wirtschaftslebens. Sm trägt als kostbarste Ladung die Hoffnung auf Deuffch- lands Wiederqenesuna, an ihrer Spitze die Flottille der deutschen Zeitungen mit allen Zeichen der höchsten Lee­not. Mancher Mast wurde gekappt, manch wertvolles Gut über Bord geworfen. Am Ruder aber stehen Män­ner, durch das Leben erzogen, im Gefühl und Bewußt­fein ihrer Verantwortung. Versteht man auf dem Füh­rersitz die Signale nicht, die Bergnn» «nd H,lfe für die im aufreibende» Vorpostendienst sich zermürbende« Zei- t««»sleute fordern? Wird man an den Führerstelle» im Reich verstehen, um was es geht, wenn die selbstän­dige deutsche Presse vernichtet wird? Tritt diese Kata­strophe ein, so hat sich das deussche Volk zum zwerienmak entwaffnen lasten.

Das Sterben im Blätterwalds.

Das älteste Pforzheimer Blatt, die zweimal WdS erscheinendenPforzheimer Neuesten Nachrichten", stell­ten Ende Mai ihr Erscheine« ein. Das Blatt erschien im 129. Jahrgang.

DasOelsnitzer Tageblatt" hat mit dem 31. Mai das Erscheinen eingestellt. Das Blatt, das fett ewa 30 ^Jahren erschienen ist, wurde ebenfalls ein Opfer der Maßlosen Teuerung.

; Am L Juni ging wie dieLudwigsburger Zeitung" «nd dieUlmer Zeitung" auch die täglich sÄckeM« ^ i thu "

sieWaldenburger Zeitung" (Schienen) , die älteste ata des dichtbevölkerten Waldenburger Reviers, ihr Erscheinen ein. Infolge der wahnsinnigen Pa- reife ließ sich der Untergang der im 68. Jahrgang« inenden Waldenburger Zeitung nicht mehr aus» ~ ' lang eins der bedeutendste« ___________________ Ihr Untergang sollte der üieruna und der Allgemeinheit eine ernste Warnuna

Das Aulethe-Problem.

In unterrichteten Pariser Kreisen verlautet, daß bis französische Regierung durch ihren Gesandten in Was­hington bei der amerikanischen Regierung anfragen ließ, unter welchen Bedingungen Amerika der Freigabe der deutsche« Guthaben in den Vereinigten Staaten als Garantie für eine Anleihe zustimmen würde. Von der amerikanischen Regierung soll darauf die Antwort er­teilt worden sein, daß im Hirrblick auf das Gutachten des Anleihekomitees die internationale Anleihe vorläufig keine Aussicht habe, zustande zu kommen. Die amerik^ Nische Regierung trachte jedoch danach, die Fühlung mit den Alliierten aufrechtzuerhalten und werde eme« günstigeren Zeitpunkt für die Ausgabe emer Anleihe abwarten.

Die Lohnverhaudlungen im Ruhrbergbau.

Aus Berlin wird gemeldet: In den schwebende» Arbeiterfragen des Ruhrkohlenbergbaus wurden tu ven letzten Tagen neue Verhandlungen zwischen dem Zechen- verband und den Bergarbeitewerbänden im Recchvar- beitsministerium geführt. Im Verlauf der Berhandtun- c^n wurde zur Regelung der Lohnfrage er« Schieds­spruch gefällt, der den durch den Abbruch der Anleche- verhandlunqen gesMffeuen Verhältnissen Rechnung wägt. In der Frage des Maitteltarifs konnte.über eine Reihe weiterer Punkte die Verständigung zwischen den Parteien gefördert werden. Die beteiligten Verbürg werden sich bis zum 28. Juni schlüssig werden, ob sie den Manteltarif in der abgeänderten Form annehmen wol- len und ob auf der durch die Verhandlungen geschaffene« neuen Grrmdlage der Abschluß eines Uebcrstoudenab- kommens möglich ist.

Goldrubel für die Weltrevolutio«.

In Brüssel ist der Bericht Über die letzte Sitzung des kiauptausschusses der kommunistischen Partei in Mos- aku bekannt geworden. Danach führte Sinowjew aus, daß unter den Kommunisten in China und Ichmn be­deutende Summen für Propaganda verteilt worden seien; und in Polen,dem Krater der zukünftigen Revolutw» in Deutschland" seien auch andauernd große Summe» für diewohlbekannten Zwecke" notwendig Me Oppo­sition gab sich aber bei diefen Erklärringen nicht zufrie- den, und es wurde von Sinowjew verlangt, daß er uur- gehend ausführliche Abrechnungen über den Verbrauch der aus der Staatskasse eirtiwumienen Gelder, veröffent­lichen solle. Es stehe fest, daß über dreißig Miliioue» Goldrnbel durch die Dritte Internationale ausgegeben worden seien, ohne daß irgend welche Abrechnung vor- gelegt oder sonst Beweise für die rechMrätzige Berwerr- dunn dieser Summen veröffentlicht worden seien.

Gegen Schilt« der Sitzung war die Aufregttnq ge­waltig: die Mehrheit und die Mindercheit beschuldigten sich gegenseitig desVerrats an der guten Sache des Proletariats" und so weiter. IünfKontrolleure" des: Hauptausschusses sollen bereits nach dem Auslandab-, gereist" sein! - -s