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Hersfelöer Tageblatt

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Hersfelöer Kreisblatt"

Amtlicher Anzeiger für den kreis Hersfelö

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Nr 135

Montag, den 12. Juni

um

Steifetn der Unleitze.

Ebenso wie die Pariser WeltwirtschastskoMrenz ist auch die Pariser Bankierkonserenz wie das Horiibekgn Schießen ausgegangen. In einer Sitzung am Lonn, abend soll der endgültige Beschluß gefaßt werden Vor- läufig ist den uriter dem Marterinstrnmenr von Veriaii- les leidenden Völkern der Welt und vor allem Europas Noch der schwache Trost gelassen, daß die Bankiers nach einer Karenzzeit von drei Monaten wieder zusammen- treten wollen, um dann von neuen zu versuchen, ob die Ausgabe einer internationalen Anleihe für Deutschland möglich sei. Daß aber nach drei Monaten sich die poli- tische Lage so geändert haben dürfte, daß eine Verwirk­lichung des Anleiuevlanes möglich sein würde, ist zwei­fellos eine Allusion, von der auch die Bankiers überzeugt gewesen sein dürften, als sie diesen Beschluß gefaßt ha­ben. Wir haben bereits gestern darauf hingewiesen, daß der Beschluß der Reparationskommission, dem Anleihe- ausschuß die Befugnis zu geben, eine Herabsetzung der Entschädigungssumme, die Deutschland auferlegt worden ist, zu prüfen, zunächst keine praktische Bedeutung hat, solange Frankreich unentwegt an den ihm sakrosankten, Deutschland mit Gewalt aufgezwungenen Verpflichtun­gen festhält. Von Bedeutung dagegen ist allerdings die Tatsache, daß sich zum ersten Mal eine Mehrheit im Re- Etionsausschutz für den Gedanken ergeben hat, daß Reparationslasten Deutschlands unerträglich und fällbar sind. Dies ist das einzige Ergebnis der Ban- usammenkunft in Paris.

Wenn man die Gründe berücksichtigt, die die Ban­kiers bewogen haben, ihre Mission als gescheitert zu be­trachten, so haben sie sich dabei von dem Gedanken leiten lassen, daß bei dem Widerstände Frankreichs gegen eine Herabsetzung der Entschädigungssumme in Deutschland die Garantien für eine internationale Anleihe nicht ge­geben sind und daß daher die Ausgabe einer solchen An­leihe von vornherein zum Scheitern verurteilt sei. So­lange das Ziel der französischen Politik auf die Anwen­dung weiterer Gewaltmaßnahmen gegen Deutschland ge­richtet ist, solange Frankreich damit droht, bei sich bie- leuöer Gelegenheit weitere deutsche Gebietsteile zu be­setzen, kann das Vertrauen der Welt, daß es den euro­päischen Mächten und besonders PF^nkr-üch wirklich Ernst mit der Aufgabe ist, von den Methoden der bishe­rigen Gewaltpolitik zu einem wirklichen Frieden zurttck- zukehren und mit allem Ernst an den Wiederaufbau der europäischen Wirtschaft und der Schaffung geordneter Währungsverhältnisse heranzugehen, nicht wiederkehren. Auch Verhandlungen der Alliierten untereinander wer­den wahrscheinlich zu einem Ergebnis nicht führen.

Die Bedingungen der Bankiers.

N#. London. LautDaily Expreß" haben die Bankiers im wesentlichen für eine Anleihe folgende Bedingun­gen vorgeschlagen: 1. Herabsetzung der deutsKe» Ge- samtentschädignngssnmmen um die Hälfte, 2. Die Un­terzeichner der Anleihe erhalten Vorzugsrechte über alle anderen Gläubiger in Bezug auf Zölle oder andere verfügbaren deutschen Sicherheiten, 3. Deutschland er­hält die Hälfte der Anleihe, 4. Deutschland ist nicht ver­pflichtet, irgend einen Teil der Reparationen wahrend eines Zeitraumes von 3 Jahren zu zahlen. und darf feine eigenen Finanzangelegenherten einschließlich der Steuerfrage selbst kontrollieren. Drei Mitglieder des Vankierausschusses seien entgültig für diesen Plan ge­wesen. Das belgische Mitglied hat ihn jedoch mit ernem gewissen Zögeru unterstützt, da Belgien fürchte, daß, wenn es sich endgültig gegen Frankreich stelle, Frank, ceich Vergeltung üben könne, indem es Belgien des neuen Zahlungsplanes, der Vorzugsrechte in Bezug auf die Bezahlung der Reparationen, die Belgien augenblicklich besitzt, beraube. Frankreich fordere als Preis für feine Zustimmung zu diesen Vorschlagen der Bankiers: 1. die Streichung sämtlicher Kriegsschulden, die Frankreich den Vereinigten Staaten und Groß­britannien schuldet, 2. Streichung aller weiteren Forde­rungen auf einem Anteil der herabgesetzten Revara- ttonen. Die Forderungen bedeuten ern unmögliches Opfer auf Seiten Amerikas und Grotz-Britannrens.

Vertagung um drei Monate.

wSit später Abendstunde wurde am Freitag der Pa­riser Presse von halbamtlicher frarrzösrscher Seite fol­gende Mitteilung gemacht: ... ~

Das Anleihekomitee ist in ferner Freltaguachmittag- fitznng zu dem Beschluß gelangt, daß im. Augenblick an­gesichts der gegenwärtigen Lage der Dinge keine Ent­scheidung über die Ausgabe einer internationalen.An­leihe getroffen werden könne, die dazu bestimmt rst, einen Teil der deutschen Wiedergutmachnngszahlnnge« z« decken. Infolgedessen hat das Anleihekomitee beschloffe«, sich auf drei Monate zu vertagen und dann seine Bera­tungen wieder aufzunehmen. _ .

Nach einer weiteren Meldung aus Paris , ist man dort der Ansicht, daß es vielleicht möglich wäre, eine Keine Anleihe nnterznbringen, die Deutschland zunächst über die Schwierigkeiten des Jahres 1922 hinweghelfen würde.

Ueber die Freitagssitzung des Auleihekomitees ver­lautet in der Morgenpresse allgemein, daß im wesent- iichen folgendes beschlossen wurde: DaS Bankrerkomitee nachtet unter den gegenwärtigen Umständen eine große ; internationale Anleihe für nicht möglich. Das Anleihe- komitee wird seine Arbeiten infolgedessen auf drei Mo- mte vertagen, während welcher Zeit die verschiedenen stgierungen Gelegenheit haben werden, über die Repa- lationsfrage unter sich in Verhandlungen einzutreten. Die Sonnabendsitzung der Konferenz hat die Ausgabe, »nie endaültiae Form für die in der Debatte am Frritag

gefaßten Beschlüsse zu finden. DerPetit Parisien" sagt, von einer Seite hätte man die für Deutschland mög­liche Reparationslast anf ungefähr 50 Goldmilliarden sestgelegt. DasOeuvre" weiß mitzuteilen, daß der Bericht, den die Sonnabendsitzung hervorbringen wird, sich Nur darauf beschränken wird, zu erklären, daß ge­genwärtig eine internationale Kreditaktion großen Stils ausgeschlossen sei.

Ein Lob -es deutschen Heeres.

e-#> Madrid. (L. A.) Die Rede, die der spanische Köni, am 7. Juni in Barcelona hielt, war in der Kamme: Gegenstand von sechs Interpellationen. Der Körn, hatte in dieser Rede erklärt, daß die geschlagene Arme, die deutsche Armee als Vorbild nehmen solle, die anet in der Niederlage ihre Ideale nicht aufgegeben und de­ren Disziplin nicht erschlafft sei. Ein Abgeordneter er­klärte, die Rede des Königs sei zum mindesten unzeid gemäß, besonders in einem Augenblick, da Spanien tret Frankreich einen Handelsvertrag abzuschlietzen und ii der Marokkoangelegenheit ein Abkommen zu errercher suche. Der Kriegsminister erklärte darauf, durch seim Worte habe der König nur auf die Disziplin, die von einer besiegten Armee gleichwohl reingehalten worden sei, Hinweisen wollen.

Deutscher Kredit für die Ukraine.

^-Berlin. (F. G. A.) Krassin ist am SonnabenS früh für kurze Zeit zu Verhandlungen über. Monopol­fragen nach Moskau gereist. Wie der sowiet-ukrarnr- sche Autzenhandelskommissar mitteilt, ist mrt etnei Gruppe deutscher Banken ein Abkommen unterzeichne! worden, wonach diese Banken der Sowjet-Ukrcnne eine« Kredit von 100 Millionen Reichsmark gewähren. Dre deutschen Konzessionäre sollen ihre Arbeit bereits be­gonnen haben. Wie aus Moskau gemeldet wird, ver- anstaltete der Petersburger Sowjeteine feierliche Sit­zung des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten zur Bgrützung der gegenwärtig rn Petersburg wecken­den deutschen Jndustrievertreter. Die deutschen Herren erklären in der PetersburgerPrawda" datz ste von der Dauerhaftigkeit der angebahnten geichaftlichen Be­ziehungen überzeugt seien.

Die Verhandlungen im Bergba». _ t^ Berlin. (L. A.) Die Verhandlungen rm Bergbau nahmen nach amlicher Darstellung rn Lohnfrage und <äi^Aiif*nt,ä<*l^rtttit oirroTT rli>t'W<>flTrst>nfl^Tt WiP^iffllt. fj

r- Die Devisenspekulation.

»-«.Paris. Havas berichtet: Die Berichte Jennys rn der Finanzkonferenz über die Svekulatron rn Devisen und über den oeutschen Wechselkurs tntereiferten die Versammlung lebhaft. Die Spekulation in Devisen sei ebenso unvermeidlich, wie dre Svekulatron mit Mobil­werten. Sie wird durch das Gesetz über das L-erbot der Kapimnusfuhr eingeschränkt. Der Zriammenbruch der Mark sei der Kernpunkt der Entfchädigungsfrak^ und des europäischen Wiederaufbaues. Nach Ansicht der Deutschen sei der Vertrag von Versailles die Ursache des Marksturzes. Der Berichterstatter tritt dieser Behaup­tung entgegen und schlägt vor, die Ausführung des Ver­trages nachdrücklich z« betreiben. Das rst übrigens die Ansicht aller Teilnehmer. Die Sitzung am Freitag wrrd der Gründung eines Termrnmarktes für Devisen in Pa­ris gewidmet sein.

Katholische Jngendtagnng in Nürnberg.

München. (L. A.) In Nürnberg haben sich AM> Te­erte des 265 000 Mitglieder zahlenden katholischen

legierte vw «w w^ j«hh»ww. o»w-.~ , Juaendvereins zusammenaejunden. Besonders starr war das Rheinland vertreten, aber auch das Saarland mit 250 Delegierten. Als seine Vertreter zum ersten Mal wieder ins unbesetzte Gebiet kamen,, sauge« sie ine bei ihnen streng verboteueWacht am Rhein". Dre Mas- lerwersammlnng in Nürnberg wurde zu ernem starken

Bekenntnis zum Deutschtum.

Ungetreuer Angestellter.

** Halle. (« A.) Der Hilfskassierer Bruno Heuer oon der Sparkasse in Celle, der dort seit 5 Jahren beuhaftigt ist, ist nach Unterschlagung von 100000 Mark flüchtig ge­worden.

Waffenstillstand in China.

»-«.Peking. (L. A.) Zwischen den beiden kämpsenden Parteien in China ist ein Waffenstillstand abgeschlossen worden. Es wurde eine neutrale Zone zwischerr Chrna and der Mandschurei gezogen.

Die japanische Kabinettskrise.

m- Tokio. Allgemein herrscht die Ansicht, daß Admiral Rato ersucht wird, das neue Kabinett zu bilden.

b^" Frankreich «nd die Haager Konferear.

K ** Parts. <F. G. A.) Ueber die Aussichten der Hag­rer Konferenz, die am 16. d. Mts. beginnt, schreibt daS ^Journal": Spätestens am 20. Juni soll ein Plan fer­tig gestellt worden sein und der Regierung eine Liste der Mächte mitgeteilt werden, die sich bereit erklären, «ckt ihr zu verhandeln. In diesem Augenblick tauchen zwei Fragen auf L die, ob die Denkschrift Poincarees irgendwie Aenderungen über das russische Problem herbeigeführt hat und 2., welches die Haltung Frank­reichs sein wird. Auf die erste Frage antwortet das Blatt, daß Poincaree die Denkschrift über die ©ntfebet* dung von Genua nicht geändert hat, wozu er auch übrigens gar nicht Sie Absicht hatte. Sie gab nur die Ansichten wieder, die die französische Regierung bei den Vorverhandlungen im Haag aufrecht erhalten wird. Im übrigen hätten lediglich nur diplomatische Unterhaltungen in Washington, London, Brüssel und Bern stattgefun- ben. Wenn in den nächsten Tagen diese Unterhaltuu- zen die Möglichkeit erkennen ließen, die Bedingungen in die Wirklichkeit umzusetzen, die Frankreich als un- irlätzlich erachtet, um ein gründliches Studium des

russischen Problems vorzunehmen, dann dürfte es un­möglich sein, noch weiter zu verhandeln. Hiermit sei die Antwort auf die zweite Frage gegeben. Bis deute Bat die französische Regierung noch keine endgültige mtscheidung Wer ihre Teilnahme an den am 15. d. M. beginnenden Präliminarverhandlungen getroffen.

»-^ Paris. (L. Ah Mehrere Pariser Blätter melden, daß der französische Gesandte im Haag angewiesen werden soll, am 15. Juni, wenn die alliierten Sachverständige», zu einer Vorbesprechung zusammentreten, eine Erklä­rung seiner Regierung abzugeben, worin die Zurück-^ ziehung des russische« Memorandums vom 1. Mai ge­fordert wird, um Frankreichs Teilnahme an den wei­teren Beratungen zu ermöglichen. Wetter fordert die französische Regierung die Entsendung eines Unter- suchungsausschnffes nach Rußland.

Die Reise des Garcuttieausschuffes.

d Paris. Der vom Wiederherstellungsausschutz ernge- fetzte Garantieausschutz begibt sich am Dienstag nach Berlin. Für jedes Land wird der amtliche Vertreter sowie ein Fachmann in Finairzangelegenheiten mitkom­men. DasJournal" berichtet: Die Anktmdigung, daß der Ausschuß sich dauernd in Berlin niederlasse, hat in deutschen Finanzkreisen große Erregung hervorgeruien. Bon einer Niederlassung in Deutschland, und zwar in Berlin, kann nicht die Rede fein, da etwas derartiges weder angekündigt noch durch das Abkommen rom 31. Mai bestimmt worden ist. Der Garantieausschun kommt zunächst wegen der mit Finanzmimster Hernies getrvii.e- nen VerWreöungen nach Berlin, teils um die vorgeie- henen Einrichtungen zu treffen, teils um Wer deren TvrchfWrunq zu verhandeln. >

Wirth und Ratheuau in Stuttgart.

»-«-Bor etwa 800 geladenen Gästen hielt am Freitag in Stuttgart Reichskanzler Dr. Wirth eine große politische Rede. Er bezeichnete als das Ziel der deutschen Politik das Wohl -es deutschen Volkes und die Erhaltung seiner politischen nud wirtschaftlichen Einheit. Die große Auf­gabe der Erhaltung des Reiches könne aber nur unter der Mitarbeit der deutschen Arbeiterschaft aller Richtun- aen gelöst werden. Den Fortschritt in den politischen Beziehungen des Deutschen Reiches zu den früheren seiWlichen Staaten erkenne man deutlich an der Sprache, arbeit würde mcht nur Deutschland, sondern dem gan­zen dahinsiechenden Europa geholfen werden. Dann sprach noch Außenminister Dr. Rathenan über das Re­parationsproblem und die Veratuuge« -es Baukkonsor- tinmS i« Paris. Es sei dies der bedeutungsvollste un­wichtigste Schritt, der seit dem Ultimatum von London gemacht worden fei, denn die Antwort des Konsortiums auf die Frage, ob DeutschlaW die 132 Milliarden Gold- mark zahlen könne, sei ein glattes Nei«.

Die Höchstsummen für die Vesatzungökosteu.

In dem vom Obersten Rat gefaßten Beschluß über die Besatzrnlgskosten sind für die einzelnen Armeen fol­gende Höchstsummen festgesetzt worden: für die franzö­sische Armee 440 Millionen Franken, für die belgische, 102 Millionen Franken' und für die englische Armee 21 Millionen Pfund Sterling für das Jahr.

Ausdehnung des Belagerungszustandes.

»* Freitag nachmittag wurde über den Stadt- und Land­kreis Königshücke und abends über den Stadt- und Land­kreis Beuthen der BelagerungszustaW verhängt.

Uuterfchlaguug sequestrierteu deutsche« Eige«tums.

Der frühere belgische Abgeordnete Duysters, der wegen Unterschlagung sequestrierten deutschen Eigen- iums zu 5 Jahren Gefängnis verurteckt worden war, ist jetzt in der Berufungsinstanz zu 10 Jahren Gefängnis und zur Zahlung von zwei Millionen Franken Geld­strafe verurteilt worden.

Die Haager Konferenz.

Wie aus dem Haag gemeldet wird, hWen bisher Mölf Staaten die Einladung zu der Konferenz offiziell angenommen. Der Termin für die Teilnahme an der Monstren; ist neuerdings um mehrere Tage verlängert

Flottenbauprogramm Japans.

Daily Mail" meldet, daß das japanische Flotten- lawprogramm für das Jahr 1923 vier Kreuzer von 0 000 Tonnen, vier von 7000 Tonnen und 24 von 1500 Tonnen sowie 28 Unterseeboote' umfaßt. Das Blatt be- aerkt dazu, daß Japan mit der Erfüllung dieses Pro- xamms an leichten Kreuzern die größte Flotte besitzen oürde.

Allerlei vom Sag«

Im mitteldeutschen Bergrevier wird von kommu- kistischer Seite erneut eine lebhafte Agitation entfaltet.

Vom Brückenkopf Cobleuz werden neue französische ^ruppenverstärkungen gemeldet.

CaloWer wird am 12. Juni in Oberschlesien er- «rrtet.

HMW-lvMecklcher Städtetag.

Kirchhai«, 10. Juni.

Dem Berkehrstag folgte nachmittags die 29. HaupL Versammlung des Hess.-Waldeckschen Städtetages, ät durch dessen Vorsitzenden Oberbürgermeister Dr. Autom Fulda mit einem besonderen Gruß an Oberpräsiden Dr. Schwander eröffnet wurde. Bezug nehmend auf di immer neuen Lasten, die Reich und Staat den Städte: aufbürden (Fürsorge für Sozialrentner, Kleinrentn« und Wohnungswesen) erklärte er: Wenn das Rerch itiaj bald finanzielle Hilfe bietet, so müssen die Städte all mählich verelenden! Dagegen wendet sich aber der a«