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hersfel-er Kreisblatt"

Amtlicher Mnzeiger für den kreis Hersfel-

Nr 106

Sonnabend, den 6. Mai

1938

Une Note öer RgmroflonsRomminton.

** an der Note der Reparationskommission über den Vertrag von Ravolio, die am Donnerstag der ReichS- xeaierung überreicht wurde, heißt es u. a.: Fm Artikel S des Vertrages von Rapollo verzichtet die deutsche Re­gierung auf alle Ansprüche Besät der Maßnahmen der Resetzlichen und der Maßnahmen der Sowjetregieruna, Sie diese gegen die Privatrechte deutscher Reichsange- höriger, die Rechte des Lteiches oder die der Länder qe- rrosfen hat. Die Reparationskomulission bemerkt dabei, Satz die deutsche Regierung nicht auf Rechte verzichten Kaun, die von ihr an die Reparationskommission gemäß § 260 des Vertrages von Versailles übertragen worden sind oder übertragen werden müsse«. Um jeden Zwei- fel in dieser Beziehung auszuschlietzen, bittet die Re- dparattonskommission die deutsche Regierung, ihr dies Zu bestätigen. Die Kommission glaubt sich zu der An­nahme berechtigt, daß für das Budget des Reiches keine meue Belastung infolge des Vertrages geplant ist, und sie wäre für ausdrückliche Versicherung über diesen Punkt dankbar. Bei völliger Anerkennung der An- Prengungen, die die deutsche Regierung zur Mitwir- Eung am wirtschaftlichen Wiederaufbau Rußlands und >Mr Wiederherstellung normaler Handelsbeziehungen zwischen Rußland und Deutschland zu machen beabsich­tigt. hält die Reparationskommission es doch für ihre jPflrcht, darauf hinzuwirken, daß alle möglichen Garau- ften schaffen werden, damit nicht die von Deutschland übernorFnenen Verpflichtungen Sie sachgemäße Aus­führung der Verpflichtungen beeinträchtige, die der Vertrag am Versailles ihm gegenüber den alliierten Mächten auferlegt hat. Die Kommission behält sich das Recht vor, von Zeit zu Zeit die Wirkungen zu ttber- prüsen, die sich aus der Durchführung des Vertrages von Ravollo ergeben, und alle Maßnahmen z« treffen, wenn solche die Verhältnisse wünschenswert erscheinen raffen sollten, und ihre Vorrechte und die Interessen Der genannten Mächte zu schützen.

Hermes fährt nach Paris.

»»Berlin. (F. G. A.) Der Pariser Korrespondent des B. T." meldet, daß der Reichsfinanzminister Dr. Her­mes in der nächsten Woche in Paris erwarbt wird. Er -wird, unterstützt vom Staatssekretär Schiffer, mit der Reparationskommission über die Gegenvorschläge ver­handeln, die Deutschland auf die letzte fran östsche Note gemacht hat. Diese Verhandlungen seien v m der Auf­gabe die der Staatssekretär Bergmannn i Paris zu «füllen hat, zu trennen.

Ems neue Mass der KoMrenZ? ^^MMHMHttMi Einer Unterredung den Reichskanzler Dr. Wirth in sehr eindringlicher Weise gebeten, die Abreise «ach Berli« ÄUfznschiebe«. Lloyd George hat gesagt, daß nach der Rückkehr Barthous eine Znsammenknnfi zwischen Bar- khou» Lloyd George, Wirth «nd Rathena« stattfinden soll. Diese Nachricht stammt aus zuverlässiger englischer ^Quelle. Sachlich kann man die Unterredung nach dieser Englischen Information als eine Art von Fortschritt be­trachten. Wirth hat seine Abreise damit begründet, daß in Deutschland ja nicht die gleichen Verhältnisse herrsch- len wie in den anderen Ländern, und daß die Konferenz «uf ein vollkommen totes Gleis angelangt sei. Lloyd George hat entsprechende. Zusicherung gemacht in Ge­sellschaft des englischen Kriegsministers Worthington Evans und des Lordkarrzlers Lord Birkenvead, eine Zu­sammenstellung von Personen, die deutlich genug für gh spricht. Die Unterredung wird von vielen als der egm« einer neuen Phase der Konferenz angesehen und »ürfte die Einleitung einer weiteren Reihe von wich­tigen Unterredungen bilden. Es ist aber nicht anzuneh- men, daß sich die Auswirkungen dieser Besprechungen schnell zeigen werden. Vielleicht ist es für den 15. Mai möglich, zu übersehen, ob diese Aussprachen Erfolg ge­habt haben. Wer die Mentalität gewisser Konferenz- kreise kennt, wird zunächst kein allzu günstiges Resultat von diesen Aussprachen erwarten, obwohl Bet einer großen Anzahl der Konferenzteilnehmer guter Wille vor- i Handen sein dürfte.

Der Zweck der Romreise Tschitscherins.-

»-»-Aus Genua wird gemeldet: Der Wunsch Tschitsche­rins, nach Rom zu reisen, um den Papst zu besuchen, "wird bestätigt. Dieser Reiseplan steht im Zusammen­hang mit dem jüngsten Friedeusbrief des Papstes. In '-italienischen Konferenzkreisen wird vermutet, daß eine ! Verschmelzung der russisch-orthodoxe« mit der rümisch- , katholische« Kirche angestrebt werden soll. Papst Pius XI. habe in feinern jüngsten Briefe den ersten Schritt zur i Versöhnung getan, indem er alle Regierungen zur Ver- lländigung mit der Sowjetregierung aufgefordert habe. Wenn der Plan des Papstes gelingen sollte, kommt es & einer der größten Kirchen-Verschmelznnge« der Ge- yte. Aus anderen Kreisen wird gemeldet, der Plan des Papstes stehe im Gegensatz zu Bett Absichten der anglikanischen Kirche auf eine Versöhnung mit der : griechisch-orthodoxen Kirche.

Belgisches Mißtrauen gegen Lloyd George.

»»Donnerstag vormittag hatte Lloyd George eine Un­terredung mit Faspar, bet der Lloyd George gegen den belgischen Delegatiousführer sehr unfreundlich gewesen sein soll. Fn den Kreisen der belgischen Delegierten rechnet man jetzt ernstlich damit, daß Lloyd George es in Genua zum Bruch kommen lassen wolle, um dann kurzerhand abzureisen und im Unterbaust in einer gro­ßen Rede die französisch-belgische» Störenfriede anzu- mxn.

Hermes «per lstapallo «nd Menua.

Ueber die Besprechung des RetchsstnanzministerS Hermes mit den Parteiführern wird bekannt: Der Reichsfinanzminister behandelte in der Hauptsache wirtschaftliche und finanzielle Fragen. Von dem Ver­trage von Rapallo ist nur insofern die Rede gewesen, als Dr. Hermes feststellte, daß die Mißstimmung. Sie wegen des Vertrages anfänglich auch Bet einem Teile der Neutralen bestanden Bat. wieder normalen Bezie­hungen gewichen ist, sodatz wiederum ein gutes Einver­nehmen hergestellt ist. Fn der 'Hauptsache sprach der Minister über Valutasragen, über die Stabilisierung der Mark ««S über dre Kreditfrage. Er bemerkte da­bei, daß Deutschland in der Finanzkommission in Genua eine Reihe von Vorschlägen gemacht habe, die der Kom­mission so wichtig erschienen seien, daß sie in das offi­zielle Protokoll der Sitzung ausgenommen worden seien und demnächst mit veröffentlicht würden. Was die Frage einer internationalen Anleihe anbetrifft, so gab der Minister der Hoffnung Ausdruck, daß es gelingen werde eine .derartige Anleihe im Söchstbetrage von vier Milliarden aufzunehmen. Weiter wurde dann über den eventuellen Zusammentritt des Reichstages gesprochen, wobei der Minister dem Wunsche des Reichskanzlers Ausdruck gab, daß der Reichstag vorläufig nicht zu­sammentreten solle, solange die Konferenz von Genua noch tage. Der Aeltestenausschuß des Reichstages wird über diese Frage am Sonnabend Beschluß rasiern

Die Bedeutung des Rapallo-Bertrages.

»»Kopenhagen. Die angesehene russische Zeitung Pkonomitsthefkafa Schisn" veröffentlicht einen beach­tenswerten Aufsatz über die Bedeutung des deutsch­russischen Abkommens. Dieser sei der Anfang einer neuen Mächtegruppierung in Europa. Die gesamte deutsche Politik sammle sich jetzt um diesen Vertrag. Die deutschen Zeitungen hätten recht, wenn sie dieses Ab­kommen als das wichtigste Ergebnis Deutschlands nach dem Waffenstillstand und der Revolutton ansehen. Deutschland gewinne seine internationale politische Freiheit wieder. Es mache sich los von der Umzinge­lung des Verbandes und verbinde sich mit einer wach­senden konttnerrtalen Macht, nämlich RäterutzlanS.

Der Kernpunkt in Genua.

fes- Genua. (L. A.) Die Lage, wie sie sich seit dem Be- such^ des Reichskanzlers und des Autzenministers am Donnerstaa in der Villa Alberti gestaltet hat, läßt sich dahin charakterisieren, daß Lloyd George vor Erledi­gung der russischen Frage nicht daran denken könne und werde, irgendwelche der anderen dringenden Themen in Genua zu besprechen.

Llonö George in sehr bestimmter Form öer französi­schen Regierung erklären lassen, er bestehe darauf, daß das russische Memorandum ohne den belgischen Zusatz- antrag zustande fomnte. Sollte Frankreich vorziehen, an der Seite Belgiens zu bleiben, so würde es nicht mehr auf eine Verwirklichung des sogenannten Blak- kett-Projekts rechnen können, das die Herabsetzung und Befenttioe Regelung der Kriegsschulden vorstebt.

Auerkeuuuug der Sowjetregierung.

»»Paris. (F. Z.) Havas meldet aus Genua: Es be­stätigt sich, daß Lloyd George und Schanzer beschlossen haben, die sofortige Abstimmung über die Frage der Anerkennung der S.owietregiernng vornehmen zu las­ten, augenscheinlich, um die bevorstehende Entscheidung der Russen über das Memorandum günstig zu beein­flussen. Zu diesem Zweck ist innnerbalb der englischen und italienischen Delegation ietzt ein Ausschutz gebildet worden, der eine Anerkennung formell ausarbeiten soll. Diese beiden Ausschüsse haben im Laufe des Donners­tags unabhängig voneinander getagt. Die Russen ha­ben auf diese Schritte hin geantwortet, datz ihre endgül­tige Entscheidung nicht vor zwei Tagen fertiggestellt sein wird.

Die russischen Krediisorderunge«.

»»-Berlin. (F. G. A.) Nach Privatmeldungen aus Genua hat RakowSkt am Donnerstag abend der Fi- nanzkommissiorr ein Exposee überreicht, das eine Er­gänzung deS seinerzeit überreichten Memorandums über Sie wirtschaftliche Lage Rutzlands Sarstellt unS Se- tailliert Sie Höhe Ser geforderten Kredite angibt. Da­nach wird für die Landwirtschaft ein Kredit von etwa 8 Milliarden Goldrubel verlangt auf die Dauer von 35 Fahren, und zwar % der Kredite in landwirtschaft­lichen Maschinen, % in Geld. Für die Fndnstrie wird ein Kredit von 1 Milliarde Goldrubel auf die Dauer von 3 Fahren, für den Wiederaufbau des Transport­wesens werden 5 Milliarden Goldrubel für 5 Fahre ge­fordert. Als Garantie wird ruffischerseits in erster Li­nie die Konzession auf die Einnahmen aus den Steuern gemacht ulld schließlich das Monopolrecht der Alliierten auf gewisse Produktionszweige, wie Platin und Autzen- tzenöandel, zugestanden.

Tschitscherin über das neue Memorandum.

»»Rom. (F. Z.) Fn einem Gespräch mit einem ita­lienischen Journalisten bezeichnete Tschitscherin das Meworaudnm der Alliierte« als einen entschiedenen Rückschritt gegen die bisherige Berhandlungsbasis, die in seinem am 20. April an Lloyd George gerichteten und von diesem ausdrücklich anaenommenen Briefe vorge- fchlagcn worden ist. Das Memorandum lege den Rus­sen neue politische Lasten auf, z. B. die Neutralität in Znkunft. und berühre auch die russischeil Hauptinter­essen, nämlich eine Anleihe. Die Einsetzung eines Schiedsgerichts für die Entscheidung der Ententeländer sei unannehmbar, da sie dte russische Souveränität ver­letze.

Sr«Mch-pol«ische Besprechung.

*-»Ge««a. (B. T.) Zwischen Tschiffcherin und Skir- munt hat eine lange Unterredung stattgefunden. Bek dieser Zusammenkunft zwischen dem ersten russischem und dem ersten polnischen Delegierten wurde das Ver­hältnis zwischen den beiden Delegationen besprochen, das bekanMlich wiederholt sich in einem scharfen Noten­wechsel gezeigt hat. Dann gina das Gespräch auf die allgemeinen russisch-polnischen Beziehungen über. Von polnischer Seite erfährt man, daß die Unterreöuna be­friedigend verlaufen ist.

Die nächste Vollsitzung der Koufereuz.

»»Geuua. (B. T.) Fm Laufe des Freitags dürste auch die Wirtschaftskommission der Konferenz ihre Ar­beiten beenden. Da die Beschlüsse der Konnnission von der Gesamtkonferenz genehmigt werden müssen, soll z« Beginn der nächsten Woche wieder eine Plenarsitzung abgehalten werden. Darauf wird ein großer Teil der Sachverständigen Genua verlaffen, und die sogenannte ökonomische Kommission wird sich nur noch mit politi­schen Fragen beschäftigen.

Branting über das Ergebnis von Germa.

»»Kopenhagen. Der schwedische Ministerpräsiderst Branting, der nach Schweden zurückgekehrt ist, äußerte sich Pressevertretern gegenüber: Die russische Frage ist auf der Konferenz von Genua nicht unmittelbar gelöst worden. Aber es sei schon viel gewonnnen, wenn die Konferenz die Veranlassung zu fortgesetzten Konferen­zen würde. Es sei von der größten Wichtigkeit, daß zu« ersten Male seit 1914 Deutschland und Rußland mit eingeladen worden seien. Dieser Schritt könne unmög­lich wieder rückgängig gemacht werden. Die Konferenz von Genua sei nicht genügend vorbereitet gewesen und es sei zu hoffen, daß die Berhanölunaen der Sachver­ständigen zu einer neuen Konferenz führen würden. Die Verschiedenheiten in der Denkweise Ost- und Westeuro­pas müßten ausgeglichen werden. Branting teilte mir. daß er nicht nach Genua zurückzukebren gedenke.

Rücktritt Barthous?

»»London. Man scheint hier zu erwarten, Satz die Russen angesichts der französisch-belgischen Haltung eine Vertagung der Unterbandrunaen um drei Monate vor­schlagen werden, und daß Barthon zurücktritt.

Unterredung Lloyd Georges mit Barriere.

»»Gens. (S. C.) Havas meldet Donnerstag Abenü ans Genua: Nach der Unterredung zwischen Lloyd George, Dr. Wirth und Rathenau ist am Nachmittag eine etnstündige Konferenz Lloyd Georges mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der französischen T-legä- tion, Barriere, erfolgt. Fn dieser Konferenz machte

den Deutschen. Der französische Botschafter hatte keine Veranlassung, gegen Sie im bunöesfreunblichen Geiste gemachten Darlegungen Lloyö Georges Einwendungen zu erheben.

Euglisch-russisch-deutscher WirtschaftsSlock.

Der Berichterstatter des >Neuyork Herold" in Ge­nua meldet: Falls Lloyd George sein Wahlvrogramm durch das Scheitern der Konferenz von Genua verloren gehen sollte, so würde er ein neues suchen. Auf diesem Wege wäre er' entschlossen, Einzelabmachungen mit Rußland und Deutschland zu treffen. Der Berichter­statter will diese Nachricht aus Kreisen der englischen Delegation erhalten haben. Der Abschluß eines Wirt­schaftsblockes zwischen England, Rußland und Deuffch- land würde weite Streife der Liberalen für Lloyd Ge­orge gewinnen, besonders jene, die auf Keynes schwö­ren. Lloyd George wäre auch entschlossen, evtl. die En­tente mit Frankreich auszulösen, worüber er aber erst das englische Volk befragen würde.

Das deutsch-finnische Abkommen.

Das zwischen Finnland und Deutschland getroffene vorläufige Abkommen regelt zunächst die Frage der Handelsreisenden, hiusichtlich derer beide Parteien sich Meistbegünstlgung zusagen. Besondere Bestimmungen sind über die Behandlung der mttgefüürtcn Muster ge­troffen. Für die Behandlung der Kauffabrreischiffe ist Meistbegünsttgung zu gesagt und für den Eisenbahnver­kehr verabredet, daß die Angehörigen des anderen Staa­tes den. Inländern gleichgestellt sein sollen. Endlich findet die Frage der beiderseitigen konsularischen Ver­tretungen ihre Regelnng. Fn dem Kuterzeichnungspro- tokoll erklären sich beide Tette damit einverstanden, daß die Frage der deutschen Zivilschäden in Finnland einem besonderen Abkommen vorbehalten bleibt. Am Schluffe des Vertrages ist in Aussicht genommen, daß Sie Ver­treter beider Staaten demnächst in Verhandlungen über ein Wirtschaftsabkommen auf breiter Grundlage eintre- ten. Das Abkommen wird demnächst in beiden Ländern Sen gesetzgebenden Körperschaffen zur Ratifikation vor­gelegt werden.

Der Konflikt über die Teneruugszulagcu.

Die Mitteilung des WTB. über die Lohn- unS Ge- Saltsverhanölungen in Berlin erfährt durch private Mel­dungen eine Beleuchtung, wonach die Besprechungen als abgebrochen und die Verhandlungen als enSgülttg ge­scheitert anzusehen sind und zwar infolge des Wider­spruchs des ^Allgemeine« deuffchen Gewerkschaftsbun­des" und desAfa-Bundes", während die Veamtenver» tretet zur Wetterführung der Berattmgen geneigt wa­ren. Bei der ablehnenden Halttma der Arbeiter- und Angestellten-Organisationen soll auch eine Verstimmung, Sie zwischen ihnen unS Sen Beamtenvertretern wegen der Wortführerfrage entstanden war, beiaetragen haben. Nach der Ablehnung durch§L D. G. B." und ^Afa" sprachen die Regierunasvertreter ihr Bedauern aus, daß nunmehr Sie Verbanölunaerr als. ßefcüttteti betrachtet-'