ersfelöer Tageblatt
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Nv. 105
Freitag, des 5. Mai
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Meile DollflBnng der lionsereni.
Am Mittwoch fand die zweite Vollsitzung der in» ■ternattonalen Wirtschaftskonferenz von Genua statt. Die Russen waren bei Eröffnung der Sitzung nicht anwesend, sondern erschienen erst später. Der Vorsitzende Se Facta hielt die Eröffnungsansprache, irr der er aus- Mhrte: Von den drei technischen Kommissionen haben antet ihre Arbeiten beendet und ihren Bericht vorgelegt. And zwar die FinaMkommission und die Berkehrskom- imission. Ueber diese Berichte und die in Vorschlag «ebrachten Resolutionen soll die Konferenz verhandeln. Ach will in wenigen Worten versuchen, den Geist zu kennzeichnen, der diese Kommissionsarbeiten beseelte und den Anteil feststellen, den das Werk dieser Kommissionen an den gemeinsamen Aufgaben der Konferenz Hatte.
Auf der Tagesorduung der Finanzkommission ste- Hen Probleme, die die öffentliche Meinung in höchstrm Matze beschäftigen. Die Notwendigkeit der Kreditbeschaffung für eine grotze Anzahl von Ländern, die Wech- lelturse, der Geldumlauf, sind für alle das sichtbare Zeichen der allgemeinen Krise, unter der Europa leidet !^s wird höchste Zeit, datz ein Mittel gegen diese Krise gefunden wird, die der Hauptgrund der Einberufung Der Konferenz war. Die Finanzkommission imi tue verschiedenen Fragen eine nach der anderen, soweit sie im Bereich der Finanzkommission lagen, befmüDc.ft, in- Henr sie sich die Maßnahmen auferlegte, die einen fortlaufenden, wenn auch laugsameu Fortschritt bedeuten. Anden; die Kommission die von der Brüsieler Finanz- kommission angenommenen Beschlüsse sich in verichte- Senen Punkten zunutze machte, hat sie nach und nach Das Geld-. Wechsel- und Kreditvroblem behandelt.
Die Transportkommissiou stand einer Reihe wichtigster und dringendster Probleme gegenüber. Ohne eine Wiederherstellung der Transportmöglichkeiten aus den Borkriegszustand war eine Lösung der aktuellen Verkehrskrtse nicht zu erwarten. Materielle und politische Gründe könnten eine Wiederherstellung verhindern. Die Transportkommission hat weiterhin die materielle Wiederherstellung der Transportmittel in Europa und die Grundsätze ihrer internationalen Rege- ung ins Auge gefaßt, ohne jedoch der Souveränität der Haß ivtr nüs begliiErvürkfchen k>r««e« $n te» so ra,®
ordentlicher Ausdehnung und Dauer mit sich gebracht hat. ftn der Unterkommission für die Arbeiterfragen sind beinahe 10 Millionen Arbeitslose in der Welt festgestellt worden. Die Gründe dieser höchst beklagenswerten Situation wird in äußerst klarer Weise durch die in Genua versammelten besten Sachverständigen der Welt dargelegt werden. Vor allem sind es die einseitigen Lasten, die sich aus den Verpflichtungen und aus den Folgen des Krieges ergeben. Die Sachverständigen sagen: Wenn ein Land Verpflichtungen zugunsten des Auslandes hat, so müssen diese Verpflichtungen durch den Umsatz von Waren geregelt werden können. Dazu müßte der Gesamtbetrag der Weltausfuhr verdoppelt werden, wenn die Zinsen und eine kleine Amor- tisattonsrate der Kriegsschulden aufgebracht werden sollen. Weit davon entfernt, sich verdoppelt zu haben, ist der Weltmarkt, wie schon erwähnt, gegenwärtig auf zwei Drittel seines Umfanges vor dem Kriege zurück- gegangen. Dies hat so bedauerliche finanzielle Folgen nach sich gezogen, die unsere Finanzkommission tu so klarer Weise dargelegt hat. Die riesigen Lasten, unter denen die europäischen Nationen seufzen, führen einerseits zu schweren Störungen der Märkte in den Glüu- bigerländern und andererseits zu der ständigen Entwertung des Geldes in den Schuldnerländern und damit im Endergebnis zu einer ständigen Verminderung der Kaufkraft in allen Ländern. Es verwandelt sich die Last der internationalen Verschuldung in eine Verschärfung der Krisis. Das wird nicht aufhören, so lange die Völker Europas einer Gruppe von Männern gleichen, die, gewaltsam in einen engen Raum eingeschlossen, sich gegenseitig an die Gurgel fassen, anstatt gemeinsam ihre Befreiung zu erzwingen. All das ist in der Theorie sehr klar erkannt und zum Teil nicht erst seit heute. Was uns bisher fehlte, ist die PrariS. Untere Sachverständigen saaen uns die Krise kann nur durch eine Kombination von finanziellen und wirtschaftlichen Maßnahmen geheilt werden. Die Wiederherstellung der WcchKlkurse ist die erste Bedingung. Die Wiederherstellung der Freiheit der Handelsmärkte muß zu gleicher Zeit einolcren. lieber Stärkere muß dem Schwächeren zu HT^e kommen. Bon dieser Konferenz in Genua erwartet die Welt nicht nur die Thesen und Theorien. SiMr geben die Hoffnung nicht aus, daß die
Der Redner ging dann zu dem Problem ver sseimn» tatst über und stellte fest, daß die Stabilität in den Wechselkursen eine unmittelbare Folge der Stabilität t» den Währungen sein würde. Die Hauptleitsätze in de» Genueser Beschlüssen wiederholten und verschöben dir Brüsseler Leitsätze wegen künstlicher Kontrolle der Va- lutaoperattonen. Der letzte Teil der Genueser Leitsätze handelt davon, daß das Juvestieruugskapital nach Sta- biltsierung der Währungen und Wechselkurse reichlich aus Ländern mit Ueberflutz an Leihkraft in Länder fließe, die Hilfe von uns brauchen. Ferner wies der Redner auf die geplante Gründung der Zentralen Im- ternattonalen Korporation (Central international Cor- poration) und der ihr angegliederten nationalen Gesellschaft hin. Alle in Genua vertretenen Regierunge» hätten sich vorbehaltlich der Zustimmung ihrer Parla- ' olche nationale Gesellschaften zu
mente verpflichtet, olche nationale Gesellschaften z» gründen, und das dafür nötige Kapital für diesen Zweck olle 20 Millionen Pfund Sterling betragen. Die Leit- Ztze enthielten prakt sche Vorschläge, von denen einige «fort durchzuführen seien, andere noch etwas aufge- choben werden müßten, die aber alle dazu angetan seien, ?en finanziellen und wirtschaftlichen Verkehr zwischen den Völkern der Welt zu erleichtern.
Polens Antwort an Tschitscherin.
«-»Genua. Der polnische Außenminister Skirmnt and- wortete Tschitscherin auf seinen Brief vom 30. April und versucht, -te Mißverständnisse zu beheben, die M aus Tschitscherins Schreiben ergeben haben. Die Note ist in durchaus versöhnlichem Ton achalten.
Das internationale Anleiheprojekt.
«-»Die Berliner Meldungen über bevorstehende Besprechungen des früheren Staatssekretärs Bergmann mit dem Wiederautmachunasansschuß in Parts und über angebliche Vorschläge Deutschlands zn dem in der letzten Note des Ausschusses berührten Frage werde in Pariser politischen Kreisen lebhaft besprochen. Man hegt aus französischer Seite die Hoffnung, baß Deutschland im Sinne der amerikanischen Vorschläge bei der Vorbereitung einer Anleihe aktiv mitarbeiten werde. Frankreich setzt große Hoffnungen aus die demnächst beginnenden Beratungen des vom WiebergutmachnngS-
r alt Lloyd ©cortte actaden.
ett ait einer energischen und schkeunigen
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ansschnn ernannten Anle^ekomilees, zu denen der
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fronen. Wir haben gezeigt, daß trotz großer Schwierigkeiten Männer guten Willens aller Nattonen sich bereit fanden zu einer Verständigung. Diese Verständigung ist von guter Vorbedeutung für unsere weiteren Arber- ten und für die Lösung der politischen Probleme, der
~ niete Anstrengungen widmen, damit das ge- seukeitiae Vertrauen wieder hergestellt und fruchtbare Sammmarbeit der vers^'^eucn Partc:en > '^eti wird.
Auf jene Weise entsprechen die Arbeiten den Zielen, Sie die Konferenz sich gefetzt hat. Eme Beriamm- luna, Sie sich mit den schwersten internationalen Proble- Men beschäftiqt, kann nur dann zu gutem Ende geführt werden, wenn alle ihre Mitglieder fest entschlossen sind, eine Atmosphäre der Verständigung zu schaffen, Sre.es SS die Interessen der Völker in einem Geiste der Gerechtigkeit und der Gleichheit zu studieren. Drese Bedingungen werden von der geaenwärtiaen Konrerenz verwirklicht werden. Auf diese Weise muß sie die Auf- merksamleit der ganzen Welt auf sich lenken Das ihr entgegengebrachte Vertrauen muß gerechtfertigt werben. Dieses Vertrauen ist für uns eine kostbare Kraft, die wir nach Möglichkeit ausnutzen müssen. Unsere Versammlung muß ein Beispiel darstellen und durch ihr Beispiel auf alle Völker mitten. Der Wiederaufbau, den wir alle anstreben, wird umso rascher und fruchtbarer vor sich gehen, als wir hier von dem gleichen Geiste durchdrungen und bereit sind, die großen Schwierigkeiten zu überwindeu. die sich dem uns zur Prüfung vorliegenden Problemen entgegenstellen. Die bisher geleistete Arbeit zeigt klar und deutlich, daß das Werk der Kouscreuz durchgeführt wird mit der Gemeinsamkeit der Absichten und getragen von dem Geist des Zu-
wir alle u
ZutammenarbeS finden werden.
Aus der Rede Tschitscherins ist folgendes benter» kenswert: Die russische Delegation halte an den Bor- beoallen fest die sie in den Kommissionen gemacht habe, sie bestehe eindringlich auf der Notwendigkeit, daß Nutz» land ermöglicht werden müsse, n" 5 der febiaen Wirt- schafts- und Finanzkrise heraus nrommcn, indem der Handsl und Verkehr mit dem Auslande wiederherae- stellt werde. Sie glaube, daß der Wiederaufbau Europas nicht beschleunigt werden könne, ohne daß die finanziell starken Staaten den Schwachen Hilfe leisten, wozu unbedingt Kredite unter den Regierungen nö- tia seien. Eine Monopolisierung des Handels sollte möglichst vermieden werden. Die russische Delegation dringe auf eine rasckmöalichste praktische Verwirklichung der acfatzten Beschlüsse, damit sie zur wirtschaftlichen und finanziellen Gesundung der ganzen Welt führen.
Das Plenum der Konferenz hat die Beschlüsse der beiden Kommissionen angenommen.
Die flrundfagen für den fmanMßn illißdgrüufßau
fammeuwirkens. Wir können also unsere Arbeiten mit Hoffnung «Mb Zuversicktlichkeit weiter führen.
Am Anschluß an die Rede de Factas erariii der Vorsitzende der Finanzkommission Worthinaton Evans das Wort zu lancieren und eingehenden Ausführungen, mit denen er die Beschlüsse der Finanzkommission be-
gründete.
Nach Evans sprach Picard, nach ihm ergriff Schan- zer das Wort. Es sprachen dann weiter der Holländer Karnebeck und der Schweizer Schuliheß, und dann kam Tschitscherin zu Wort. Auf die mit großer Aufmerksamkeit aufgenommene Rede des Russen folgte die des deutschen Delegierten Dr. Ratheuau, ebenfalls aufmerkiam entgegengenommen. Auch Dr. Rathenau sprach französisch. Sofort nach Beginn seiner Ausführungen jandte Lloyd George feinen Sekretär zur deutschen Delegatron und ließ von ihr eine englische Uebersetzung der Rede Rathenaus erbitten. Da eine solche Uebersetzung aber nicht vorhanden war, mußte die Rede des deut;chen Delegierten nochmals in englischer Uebersetzung gehalten
werden.
Die Rede Dr. Rathenaus.
Dr. Rathenau führte etwa folgendes aus: Seit zwei Jahren ist der Weltmarkt in einer beklagenswerten Weise gefährdet. Der Umsatz des Welthandels ist wenigstens um ein Drittel, wenn nicht gar anf die Hälfte seiner Größe der letzten Borkriegsiahre zusammenge- schrumpft. Dieser Rückgau.g des internationalen Han- Lels ist das bedenklichste Zeichen einer dauernden Verminderung der Kaufkraft, die in großen Teilen der «unt h^ nerbäLLmtsvolle. Arbeitsloliakeit von außer
die vom Finanzausschuß aufgestellt und von dessen Vorsitzenden Worthington Evans, begründet worden sind, lassen sich wie folgt zusammenfassen: Wenn auch einige der Brüsseler Finanzbeschlüsse für 1920 in Genua wieder zur Geltung kommen würden, so seien die Genueser Finanzberatungen doch mehr als eine bloße Wiederholung von Brüssel. Der Redner ging dann im einzelnen auf die drei Hauptthemen der Beratung ein, nämlich auf die der Währung, der Valuta und der Kredite, die alle drei eng miteinander verbunden seien. Die erste Entschließung stellt fest, daß die Festigung der Währung das Haupterfordernis für den wirtschaftlichen Wiederaufbau Europas fei. Das Haupthindernis auf dem Wege der Währungsfestigung sei die unbegrenzte Ver- mehrimg der Zahlungsmittel, und daher müsse zunächst der Notenpressö Beschränkung auferlegt werden, um den Haushalt eines jeden Staates durch Besteuerung ausgleichen zu können. Das wahre Heilmittel sei, die Staatsausgaben soweit herabzudrücken, daß sie aus der Einkommensteuer bezahlt werden könnten. Wenn dieses Verfahren zunächst nicht ganz durchgeführt werden könne, so lasse der Genueser Finanzbericht ausländische Anleihen als zeitweilige Ausnahmen offen. Die Wäh- ruvtzsfestigung beruhe doch nicht auf einer bestimmten Festigung des Marktes. In manchen Ländern könnte die Festiguna durch Festsetzung der Borkriegsparität, in anderen Ländern durch Festsetzung einer den gegenwärtigen Wechselkrrrsen der Münzeinheit sehr angenäherten Parität erreicht werden. Falsch sei es. anzunehmen, daß die Rückkehr zum früheren Stand die Lösung aller Schwierigkeiten bedeute. Auch in den Vereinigten Staaten mit threr Goldwährung feien seit dem Kriege die Verbraucherpreise den wildesten Schwankungen unterworfen. Die Genueser Leitsätze wollten jene Schwankungen in der Kauflust des Geldes verhindern. Eine solche Preisregulierung bedeute gleichzeitig eine Kredit- regulierung. Der erste praktische Schritt, den man tun müsse, sei der Zusammentritt der Banken, den die Bank von England einberufen solle. Zu dem internationalen Kongreß der Zentralbanken würden auch die Vereinigten Staaten eine Einladung erhalten: ohne deren Mit»
wirkuna könnten die Pläne nickt SurKgefüürt werden.
«-»Reichskanzler Dr. Wirth und Reichsantzenminister Dr. Ratheuan sind für Donnerstag vormittag zu einer Besprechung von dem euglifchen Ministerpräsidenten gebeten worden. Es handelt sich um eine Aussprache über die Frage einer Anleihe von Deutschland im Zu- sammenüang mit der de- i cken Außenpolitik. Man geht nicht fehl in der Annahme, daß Wirth und Rathenau in dieser Besprechung auch das Reparationsproblem anschneiden werden. Die italienische Delegation hielt am Mittwoch eine Besprechung über die Frage des Burgfriedens ab. So sehr man auch einen dauernden Frieden wünscht, steht man doch der Krane im Hinblick auf die gesamte Situation pessimistisch gegenüber.
Abreise deutscher Sachverständiger.
.»--»Am Donnerstag früh sind 20 Mitglieder der deutschen Delegation von Genua abgereist, nachdem die Arbeiten der Kommissionen, an denen sie beteiligt waren, beendigt sind.
Die Einbervfnnq der Signatarmächte.
** Die englische Pressestelle in Genua teilt mit, daß Lloyd George darauf bestehe, daß die Signatarmächte des Versailler Vertrages sich in Genua und nicht anderswo vor dem 31. Mai treffen sollen.
Ein halbamtliches Havas-Communiquee meldet: Lloyd George habe sich in seiner Unterredung mit Bar- thou nochmals eingehend über die Probleme ausgesprochen. deren Regelung er als dringlich ansieht und über die sich die französische Regiermra in den nächsten Tagen zu entscheiden haben werde. Das Hauptgewicht lege Lloyd George auf die schlennige Zusammenberufuug bei Konferenz der Signatarmächte, auf der die allgemeine Haltung gegenüber Deutschland festgelegt werden soll, falls dies bis zum 31. Mai seinen Verpflichtungen nicht Nachkomme. Lloyd George habe mit Nachdruck betont, daß Deutschland den Versailler Vertrag respektieren müsse, und er habe nochmals seinem dringenden Wunsche Ausdruck gegeben, daß Poincaree persönlich an diesen Beratungen teilnehme. Lloyd George lege ferner großen Wert auf eine baldige Regelung der territorialen und der Rechtsfragen in ©sie ' ' " "
Absicht habe, über die Zv kerbund entscheiden zu las,.... ______________
nung Ausdruck gegeben, daß es in der Frage des europäischen Burgsriedensvertrages zu einer Einigung komme und daß bas Problem der interalliierten Kriegsschulden durch die Mitwirkung der Vereinigten Staaten bald in einer alle Teile befriedigenden Weise gelöst
teuropa, wobei er offenbar die nteilung Ostaaliziens den Völ-
er der Hoff-
werde.
Der französische Ministerrat hinter Bartho^.
»-»Am Schlüsse des französischen Kabinettsrats am Mittwoch dankte Poincaree im Namen der Regierung Varthou für das Talent und die Autorität, die er in Genua entfaltete, um die Arbeiten der Konfev erleichtern (?) und die Interessen Frankreichs z . leidigen (!) Der Rat nahm Kenntnis von den Nachrichten aus Genua und Brüssel. Nach Prüfung der Lage beschloß die Regierung etnsttlmnig. daß Frankreich sich nicht von Belgien trennen werde. Barthou wird Freitag morgen wieder nach Genua abreisen. Der ^Temps" beglückwünscht die Regierung zu der Prornpr- Heit, mit der sie ihre Anhänglichkeit an Belgien zeige, indem sie sich die Unterzeichnung des Memorandums an die Sowjets vorbehält. J
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