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Hersfelöer Tageblatt

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Nr. 8S

Sonnabend, den 15. April

ISSL

Das Sonferenzschiff

Lloyd George hat in der Eröffnungssitzung der Ge- Nueser Konferenz auch noch ein zweites Mal gesprochen und zwar im Laufe der Diskusstoy. Seine Rede war in erster Linie an die Herren Tschitscherin richtet, in zweiter Linie aber waren sie Kern des Konferenzzimmers ' Mausgesprochen. Er legt

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rs in alle Richtungen der Welt Je herzhaft den Finger auf die 'erenz oder besser der Friedens- _____________ ____ ____^enskonferenz trug eigentlich in ven Falten ihrer Toga schon wieder neue Kriege oder mindestens Konflikte oder, wie sich Lloyd George aus-

Nordhoff. Dritter Ausschutz sWirtschastsfragen): Vor­sitzender: Hirsch; stellvertretender Vorsitzender: Weigert; Sachverständige: Baltrusch, Bücher, Erkelenz, Hagen, Hu^, Rostenberg, Cremer, Kreuter, Lübseu, v. Mendels­sohn, v. Räumer und Wissell; Referenten: Berger und Löwe. Vierter AuSschutz (Berkehrsfragen): Vor~ der: Stichler; Sachverständige: Bücher, Cuno, Lübsen und Cremer.

Die bevtsche Frage im Hintergründe.

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drückte:Nichts ist so mit Explosivstoff geladen wie etne Friedenskonferenz". Man braiccht gar kein hochgelehr­ter Gesckichtskundiger zu sein, um ein Dutzend, ja, ein Halbes Jahrhundert solcher Friedenskonferenzen vor- gählen zu können, die auf ihren grünen Tischen neue Kriegskeime züchteten. Um möglichst viel Explosivstoff von der Genueser Konferenz von vornherein fernzu- Kalten, ist Lloyd George bestrebt, allzu viele Fragen, selbst wenn sie auch wichtig erscheinen, auszuschalten

von der ( halten, ist wyv vywtHv wmcui, uujh viviv , selbst wenn sie auch wichtig erscheinen, auszu und nur den klaren Kurs der Canner Konfereriz zu Segeln. Der Engländer ist Seemann. Und deshalb ist es begreiflich, daß Lloyd George gerade in dieser Dis­kussionsrede seemännische Vergleiche anwendete. So isprach er vom Konserenzschiff. Diesem dürfe keine allzu große Ladung aufgevackt werden, wenn es nicht sunt Sinken gebracht werden sollte. Unter den Ertrinkenden würde dann auch Herr Tschitscherin mit sein. Gerade an die Adresse Tschitscherins war, wre erwähnt-, die Rebe Lloyd Georges mit gerichtet, dessen Forderungen nach Ansicht des britischen Ministerpräsidenten weit über den Rahmen der Genueser Konferenz htnüusgehen. Auch für Lloyd George darf ja in Genua der Canner Boden Richt verlassen werden. Die Canner Beschlüsse sind nach Seiner allerdings recht zweifelhaften Ansicht klar Mieder gelegt; eine Behauptung, die allerdings Herr Lschttscherin darum energisch bezweifelte. Lloyd George auf der Genueser Konferenz ein Duell zwrschc" scherin und Barthou auf jeden Fall vermeiden,

»-«.Der Sonderberichterstatter derT. U.* in Genua hat an Delegiertenkreise die Frage gerichtet, was sie für die wichtigste Angelegenheit der Konferenz halten. Aus Kreisen der engüschen Delegatio« wurde geantwortet: Die wichtigste Frage ist die russische Frage. Die Fra«- zosen sind tiberzeugt, daß neben der russischen Frage im Laufe der Verhandlungen auch die deutsche Frage in den Vordergrund des Interesses rücken wird, sie sagen daß sie sich kar darüber sind, daß die wirtschaftliche Sanie­rung Deutschlauds das allergrößte Interesse in Anspruch nimmt, fürchten aber, daß diese Sanierung auf Kosten Frankreichs erfolgen solle. Die Rusien betrachten als die wichtigste Frage die russtsche Frage selbst. Von Pc sönlichkeiten, die der deutschen Delegation nahestehl wird versichert, daß die de«tsche Fr<me bereits in 5

ie Sauie-

peil, den

Hiittergr««b gedrängt worden sei. Die russische Frage stehe gegenwärtig im Mittelpunkt des allgemeinen In­teresses. Man dürfe aber nicht vergessen, daß die Lö­sung der russischen Frage in erster Linie von der Lösung des deutschen Problems abhängig fei.

Die deutsche« Vorschläge.

»»Die deutschen Denkschriften weisen darauf hm, muernde Bereinigungen zu schaffen, deren Organe ver- nittelnb eingreifen sollen. Die Denkschrift für Finanz- ...4: davon aus, daß als maßgebende Ursache für Verfall der Währung die Passivität der Zahlungs- rz anzusehen ist. Es wird der Antrag aus Ein-

ßage« geht n Verfall

en

Tschitscherin und Barthou auf jeden Fall .

selbst wenn er auch in vielen Punkten auf Serien LschttscherinS als klarblickender Staatsmann stehen muß. Aber in erster Linie gilt es, seemännisch zu handeln, d. h. das Genueser Konferenzschiff nicht zu überladen, da

were See in Sicht ist. Nur in emem Punkte hat in seiner Diskussionsrede Lloyd George offen und ei auf Tschitscherins Seite gestellt, und das ist in der

Abrüstungssrage, die allerdings nichr m_

bilanz anzusehen ist. Ei. .^ ^ . ..... .

setzung einer Unterkommission zur Vorbereitung eines internationale« Abkommens gegen die Steuerflucht ge­stellt. Als diskutabel erscheint für Deutschland der Vorschlag, der die Schulden der Schulduerlander durch internationale Vereinbar««gen auf ein erträgliches «nd durch Arbeitsleistung abzubürdeudes Matz herabsetzt. Weiter wird in diesem zweiten Vorschläge gesagt, daß

zu gewinnen. In Frankreich, wo man eine« vorys»' Derrtschlands auf der Konferenz von Genua ermattA hatte, ist man im allgemeinen mit der Rede des dem< schen Reichskanzlers Dr. Wirth zufrieden, weniger hl Italien und England, wo man mehr Unterstützung t$* wartet hätte.

Kulistenarbeit Rathenaus?

»»Paris. Die Havasagentur verbreitet eine MeUmAg aus Germa, wonach der detttsche Außenminister Dr. Rathe««« versucht haben soll, eine eine der alliierten De­legationen zu bestimmen, die E«tschSdig««gsfrage auf der Genueser Konferenz anzuschneiden. Er soll aber kein Erfolg gehabt haben.

Französische RervvsttSt.

»» Genf. lS. C.i HavaS meldet über die beiden erste« Konferenztage in Genua, daß die bisherigen Ausetn- andersetzungen keinerlei Beeinträchtignng der franzS« fischen Anifassung ergeben hätten, wonach die Abrü- stungs- und Friedensvertragsftagen auf der Konferenz nicht zur Beratung stehen dürfen. Die den Kommisst»- nen vorzu legenden Beratmrgsgegenstände würden die Einigkeit der Alliierten beweisen. Die Havasagentur scheut sogar nicht davor zurück, mit dem Rückzug der französischen Delegierten auf der Konferenz von Genua zu drohen, falls die Beratungen über den Rahmen der Konferenz hinansgehen würden.

Reife Standings nach Genna.

»»London. (D. A. Z.) Wie dieTimes" aus Koxeu- Hagen melden, hat sich der bekannte dänische Sozialisten- führer Standing nach Genua begeben. Die Gründe für seine Reise zur Konferenz nach Genua sind unbekannt.

Zufriedenheit in London.

»» London. In den hiesigen Kreisen ist man mit be« Anfang der Mächtekonferenz in Genua zuftteden. Man hebt besonders hervor, daß Lloyd George der geistige Führer der Konferenz ist.Evening Standard" schreibt, die AbrüstungS- und Wlederherstellmmsfrage stehe zwar nicht auf dem amtlichen Programm, die örterung dieser Fragen auf der Konferenz von Genua oder auf einer später einzuberufenden internationale* Konferenz sei aber unumgänglich.

Frankreichs Sträuben gegen die Abrüstung.

»»Genf. lS. C.) DerTemps" meldet aus daß die französis^-' -->-----^.- ---- ^

internationale

zur Sicherung der Verzinsung und allmählichen Ttlgung der Restschuld sowie zur Wiederherstellung normaler Wirtschaftsbeziehungen langfristige Stunduuge« oder internationale Kredite notwend^

i der Emvsinü-

en in Genua auf keinen Fall werden, Sloyd George nicht, ganz offenherzig Durchsetzung allgemeiner Ent- nserenz ein Fehlschlag sein

. das h^. zu erklären, daß ohne waffnung die Genueser --------. ^ ~ , .

würde. Aber kaum ist dieses herzhafte und ehrlrche Wort dem Munde Lloyd Georges entflohen, da macht er iofort wieder vor den Franzosen eine Berbeugring, indem er nachgiebig erklärt, daß selbstverständlich erst die Genue­ser Konferenz vorüber sein müsse, ehe an ^e allge­meine Entwaffnung gedacht werden könne. Mst müsse man wissen, ob die Nationen wirklich gemeinsam mit­einander marschieren wollen. Dies sestzustellen, ser ge­rade die Sache der Genueser Konferenz. Mit der Ent- masfnungsfrage. selber werde sich der Völkerbund oe- W8 ein Areopag, dessen Richter ihr Urteil ganz ach dem französischen Codex fällen.

Das Konferenzschiff foll nach Lloyd Georges Aeuße­rung nicht überlastet werden. Aber was nütü es, wenn es noch so regelrec

<nueser Ko:

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rützt es, wenn höchst wertlose port bringt?

es noch so regelrecht geladen ist und, nur höchst wertlose oder überflüssige Ware in den Friedensport bringt? Dann ist es in den falschen Hafen etngesahren. Dann war seine Fahrt vergeblich. Erst menn ein Konferenz- schiff unter seiner Ladung auch die geklärte Reparations- M Abrüstungsfrage birgt, dann kann an E einem Wirklichen Friedenskonferenzschiff, r^en, das den rich­tigen KurS eingeschlagen hat und in Sem richtigen Hafen landen wird.

Die KommWonsSeratungen.

»»Die russische Delegation hat sich am Mittwoch von M-gens 10 Uhr bis spät abends mit der Prüfung der Denlkchrift der alltterten Sachverstandmen beschäftigt.

ist das Gerücht im Umlauf, daß die russische Delega- Uon die allgemeine Diskussion auf der Basis Ser Londo- . per Beschlüsse der Sachverständigen ablehnen wnd. Ob die Bemühungen Schanzers und Evans bei den 9»usten erfolg haben werden, ist noch ungewiß.

Die Finanzkommission.

^Die Unterkormnisston der Finanzkommission hat eine Sitzung abgehalten. Nach kurzer T idluiiioitnmöe beschlossen, daß die Kornmission für Donnerstag nach- Mag 4 Uhr zu einer Vollversammlung K'sanimcnbe- ofen werden soll. Ueber die Valntafrage ist bereits UM gesprochen worden.

Die politische Kommission

-4 Gemra. (F. J) Die für Donnerstag angesetzte erste 8N^e^WMäk s U stritt Honen und Material aus Moskau erivarterl.

f Die dentsche« Mitglieder der Kommissionen.

In die einzelnen Kommissionen sind folgende deut, sclü Herren entsandt worden: Erster Ausschutz Für Ruß- 1 &: Vorsitzender v. Malyahn; Sachverständige. Bal° ' Ä Bücher, Cuno, Hüferämg, Melchior, v. Ramner ^und Wissen. Zweiter Ausschuß (Finanzsragen). Vor- siyender: Kreuter; Sachverständige: Bergmann, Bern- st bok Erkelenz, v. Havenstein, Hilferdmg, Hagen, Mel- a® v. Mendelssohn; Referenten: Dorn, Norden und

ij» Erkelenz, v. J d M, p. Mendelssoi

. In der Wirtschaftsunterkommissiorr schlug Hörne die Einberufung einer internationalen Konferenz der Notenbanken zur Untersuchung der Frage der Bargeld- zirkulation vor. An der Konferenz soll auch die Amerika Federal Reserve Bank teilnehuren.

Ein Dementi.

»»Der englische Finanzminister dementiert in Genua amtlich das Lloyd George zugeschriebene Prozekt für he« Armeefriede«.

Abreise vs« SachverfEndkgen nach Genua. »»Berlin. (S. C.) Am Mittwoch abeird um 8,10 Uhr sind weitere 18 dentsche Sachverständige von Berlin aus nach Genua abgefahren. An amtlicher Berliner Stelle wird erklärt, daß auf Grund der bisherigen Berichte aus Genua sich noch kein Urteil über die Haltuna der Konfe- rens zu der deutschen Frage fällen läßt Der bisherige Verlauf der Konferenz entspreche jedoch ungefähr den Erwartungen, die man in den amtlichen Berliner Krer- sen aekeat habe. Am Mittwoch abend wurde aus Ge­nua'gemeldet. daß der englische dremie nnm ist er Lloyd George am Mittwoch mittag eine 1% stundcge Unterre. d«Ng mit dem deutschen Außenminister Dr. Rathrnau gehabt hat.

Gerissene Diplomatie der Bolschewisten.

m. London. (L. A.) Der Chefredakteur derTimes" schreibt seinem Blatte aus Genua: Die Ehren der Kon­ferenz gebühren den Bolschewist^. Sie haben bi»her kein? Stehler beaanaen und geschickt manövriert. Er stellt dieFrage!obVAnerkennung noch zweifelhaft, wäre, U1TÄ fßdf * 911tC"Cstellte öe^ SöIfd)Wt jtCK ftHÖ WJT iXflC schwach. Wir haben 30 Arten von Politik, die Bolsche- misten aber nur eine. Die Bolschewisten waren daher in der Lage, den Gang der Kfuferenz z« bestimmen. Wenn ihre Polstik so klug wie ihre Stellung stark wäre, so könnten sie einen betMllichen Erfolg davon tragen. Wenn die französischen Delemerten «M voisichtm nug wären, könnten sie unter Umständen eine Fsolirrnng Frankreichs herbeiführe«. _

Günstige Anssichten für Rutzland.

Baris lR T ) Aus Loirdon wird demPetit Pa- risien" aemeldet daß Lord Curzon nicht nach Genua 2E S $& setn^ Stelle wird Lord BirkeMread nach Genua fahren. Wenn diese dNelduug Mtristü ve- derrtet sie nach englischer Auffasiung Günstiges für Sow- jetrußland. Lord Curzon ßilt als Gegner der allzu^ver- föhnlichen Politik gegenüber Rußland und hatte Lloyd George manche Schwierigkeiten bereiteü ^ord Birken Head dagegen ist Lloyd George treu ergeben urch hat l^ der gmrzeu Krise gezeigt, das er dem PremiermiWster in allen Ansichten zustmnnt.

Das Echo der Rede Wirths im Anslaude.

»»Genua. Die italienische ^esse begriK die Eröff­nung der Weltkonferenz in herzüchen ArUkeln, Die Haltung des französischen Hauptdelegierten Barthou wird als taktisch verfehlt angesehen. Man behandelt Frankreich jedoch sehr nachsichtig. "m seine Nermmtat nicht noch mehr zu reizem England sucht die öffentliche Meimrng i« den Bereinigten Staaten von Nordamerika

______________abge Die sränzösische Abordnung erachtet auch die unve liche Erörterung der Abriistungsfrage auf der Genues« Konferenz für nicht zulässig.

Drohung der Neparattonskommissio«.

»»Laut »Journal des Debats" wird dtc EatscheiduM der Reparalionskommisfion auf die dent'che Antwort am Donnerstag dem deutsche« Botschafter überreicht werden

In den Kreisen der französischen Delegation in Ge­nua verlautet, daß die Entsci>eidung der ReparatronS- koumnssiou über die deutsche Antwort bereits eingeirof- fen fet Die Reparationskomnnfsion werde Deutschland mitteilen, wenn es die im Mai fällige Rate von 50 Millionen Goldmark nicht bezahlen weroe. dann werde die Reparaftonskommission Deutschland zunächst i« Karenz erklären und die Mitteilmm an die Regierungen der Entente erstatten, die dann ihre weiteren Schritte zu beschließen hätten. Die franzosiMen Delegierten in Genua erklären, daß unter diesen Schritte,! nichts an* bercs als nette territorialeSanktionen" im Stadtgebiet verstanden werden können. Die Franzosen behaupten ferner, Minister Herrnes habe tn der Finauzunterkom-- urtsston geäußert, er könne für Deutschland ein endgül­tiges Budget erst anfffeUen, wenn er die neuen Repara» tio«szah!«ngen fenne. Die Franzosen behaupten, die» sei der erste verschleierte Versuch Deutschlauds, dre Re- parationsfrage in Genua auf die Tagesordnuna zu bringen. Die ftanzösischen Delegierten würden daher bei der ersten Gelegenheit erklären, daß sie, falls solche Versuche nochmals gemacht würden, sofort die Finanz- kmnmifsion verlassen würden.

Der Beschluß der Reparatiouskommisston.

»» Genf. (S. C.i DerMatin" meldet, daß die Nepa- rationskommtssion sich mit der ablehnenden deutschen Antwortnote befaßt hat. Es wurde der Beschlur, gefaßt, zunächst von den alliierten Regierungen Justrukttoue« über die Fraqe der Zwangsmaßnahmen ernzuhole«, falls die Notwendigkeit sich ergeben sollte, die Londoner Beschlüsse gegen Deutschland durchzuftihren.

w Genf. (S. C.i Das PariserJournal des DebatS" meldet, daß die Reparationskommission eine Sitzung ab­gehalten hat, in der sie dem Vorsitzenden Dubois ihr Vertrauen mrssprach und im Anschlnß daran sich mit der deutschen Antwortnote beschäftigte. Eine Mcb^eit für die Verlängerung der Deutschland bis 8nm 3L Mai gestellten Frist bat sich auch in drr SHmaa «Wt erge­ben. anch nicht für die Abänderung des BesMusies vom 21. März, der die Finanzkontrolle als VorbeLrugung für ein Teilmoratsrinm bis zum 1. ,»«n; erklärt. Die Nächste Sitzung her Reparationskmnmrssion findet am Mittwoch nach Ostern statt*

Ei« deutsch-französisches FarbenliefernugSabkomm-n? »»Yorkshire Evening News" berichten, daß die füll rende^ französische Farvstofftndnstrie wir dem deutschen Farbstofftrust ein Abkommen geschlossen habe, wonach Deutschland den Franzosen alle technuchen Un^st'itznn- aeu gewähre« und die Fabrikgehennnifle enilw' cn soll Man will sogar deutsche Chemiker in die frgn JüfAeti Laboratorien schicken. Als Gegendienst würden die