Kersfel-erTageblatt
Anzeigenpreis für die einspaltige Petitzelte oder : deren Raum 1.— Mark, für auswärts 1.50 Mark, - die Reklamezeije 3.— MK. Bei Wiederholungen : Dachlak. ^ Für die Sdiriftleftung nerantoorilii :
Hersfel-er Kreisblatt"
^mtücher Anzeiger für öen Kreis Hersfelö
: Erscheint jeden Wochentag Der Bezugspreis betrügt • monatlich für bersfeld u. durch die Post bezog« 18.00 .sDfc., bei freier Zustellung Ins Saus, Abholer : 7.00 MK. &. Drude und Verlag non budwig Funks ; Buchdruckers! in Bersleld. (fiitglied des VDZV.
Nr. 88
Donnerstag, den 13 April
1923
Das Parlament Europas.
' , Das Parlament Europas in Genua hat nun seine Folgenschweren Sitzungen begonnen. Der Auftakt — Sie Eröffnung — war der stimmende Akkord. Auf der einen Seite England, sekundiert von Italien. Es zeigt den ehrlichen Willen, auf der Iriedensbahn und im Wiederaufbauwerk Europas einen Schritt weiter zu kommen. Auf der anderen Seite Frankreich, das sich allerdings großer Zurückhaltung bemühte und doch wie- -er bei einer geringen Veranlassung nervös wurde und Disharmonie in die Eröffnungssitzung braute. Die lächerliche Theatralik, daß die einladenden Mächte auf erhöhten Sitzen in dem europäischen Parlament thronen sollten, wurde zum Glück noch in letzter Stunde aufge- seben, und so saßen diesmal die Vertreter aller Völker, der Entente und ihrer Vasallen und der Mittelmächte. an einem großen Tisch und sprachen wie beim Turmbau zu Babel in den verschiedensten Sprachen, die allerdings ins Englische und Französische sofort übersetzt wurden. Möge der Turmbau zu Babel nicht das Symbol für die Konferenz von Genua sein! Barthou, der französische Delegierte, steht immer noch auf dem Poincarceschen Standpunkt, daß Deutschland nach wie vor das Opferlamm fein soll, während Lloyd George sich endlich eine Stufe höher geschwungen hat. Auch er sieht Deutschland noch lange nicht als gleichberechtigr an, aber er hat ihm wenigstens bis jetzt in seinen Reden den Rang eines Prüfungskandidaten gegeben. Ob Deutschland dennoch wahrend der Konferenz bis zur gleichberechtigten Höhe emporwachsen wird, das wird sich ja im Verlauf der Sitzungen ergeben. Rußland sucht von. vornherein steisnackig seine Gleichberechtigung unter den Völkern zu wahren. Das bewies der Vorstoß Tschit- scherms gleich am Tage der Eröffnung, "indem er energisch von vornherein die Abrüstung — das bezog sich ua- Airlich hauptsächlich auf frankreich — verlangte. Aber die Abrüstungsfrage darf bekanntlich in Genua genau so wenig gestreift werben wie die frage der Revision des Versailler friedens und der Reparationen. Genua steht auf dem Boden von Cannes. Das Lat bei der Differenz zwischen Tschttscherin und Barthou klar und deutlich Woyd George als Sekundant des französischen Delegierten erklärt, und de facta. der Konferenzleiter, sprang unverzüglich mit ein, indem er noch einmal hervorhob, -atz nur auf dem Boden von Cannes verhandelt werden würde.
Die Ouvertüre von Germa hat unten manischen Klana aezei^ —^— riwe^jiiy»^^ der kleinen Tschitsche TMNbou-Dissonanz. Wie -,e Oper selber verlaufen wird, das soll lieber nicht mit allzu großem Optimismus vorausgesagt werden, denn gerade unser Optimismus war bis jetzt immer bei den Konferenzen von Versailles bis Genf ein grausames Trugbild und schlug zuletzt in pessimistische Katerstimmuna um. Zu bedauern ist nur. daß in dem Orchester nicht Amerika mitsitzt, um dort wenigstens die zweite Geige mitzuspielen. Das empfindet am meisten gerade England, und hinter dem Humor Lloyd Georges — echt englischer guter Humor!
— verbarg sich unverkennbar ernste Trauer. Von Genua, so rief der greife Walliser mit dem jugendlichen Feuergeiste aus. fei die Entdeckung Amerikas ausgegangen, und nun sollten diesmal die Vereinigten Staaten von Genua helfen, Europa von neuem zu entdecken. Das ist nun leider in Genua kaum mehr möglich, wo der yentfee nur als „Beobachter" sitzt. Aber Genua ist sicher nickt die letzte Konferenz, sondern nur eine von den Dutzenden, die noch folgen, und bei der nächsten wird hoffentlich Amerika nicht nur die zweite, fonbern vielleicht gar die erste Geige spielen, denn die europäischen Diplomaten haben auf allen Konferenzen eine beklagenswerte Hilflosigkeit gezeigt und werden auch vielleicht bei dieser mit ihrem Latein bald zu Ende sein.
«^ Basel. <S. C.) Die „Basier Nationalzeitung" meldet aus Genua: Die ersten Schwierigkeiten auf der Genueser Konferenz zeigten sich bisher nur in den rednerischen Auseinandersetzungen zwischen Tschttscherin und Barthou. Barthou lehnte mit ungewöhnlicher Hef- sigkeit zweimal jede Erörterung anderer wirtschaftlicher fragen auf der Konferenz ab. Auffallend war die komplizierte Art. in der Tschttscherin antwortete. Man glaubt, daß Tschttscherin eine zweite große Rede in den Nächsten Tagen vorbereitet. — Die Bildung der Kommissionen wird frühestens Donnerstag erfolgem Erst bann wird die Konferenz zu konkreten Borschlägen kommen können. Bis dahin sind die Reden der Staatsmänner weiter nichts als eine wohlüberlegte Agitation für die eigenen Völker. — Die französische Delegation ist nach Schluß der Montag-Sitzung zu einer Sonderbera- I hing zusammengetreten, die um 11 Uhr abends noch an- dauerte.
Die politische Kommission.
I t*r Vom geschäftsführenden Ausschuß der politischen I Kommission wurde beschlössen, den Delegierten die IDenkschrift der internationalen Sachverständigen aus I London zu überreichen. Tschitscherin erklärte, datz die I russischen Delegierten mindestens zwei Tage zum Stu- Itimn der Denkschrift brauchen. Hierauf wurde die leitiuna auf Donnerstag vertagt. An der Sitzung des Igeschäftsführenden Ausschusses der politischen Kommis- Mon nahmen Dr. Wirth und Dr. Rathen«« teil.
Die Kommissionen.
I 6*i Die Zahl der Kommissionen ist endgültig auf sieben ■eftgefeht worden: Die allgemeine Kommission, die poli- ■iW Kommission, die Finanzkommission, die Wirtschafts- ■nmmfficiL die Verkehrskommission, die juristische Kom-
Mission, die VollmachtenpLüfungskommission und die R edaktionskommis sion.
Doch Besprechung der Entschädigungsfrage?
»* Der Pariser „Neuyork Herold" läßt sich aus Genua melden: Die englische« Delegationskreise seien her Ansicht, daß die vorgefaßte Meinung, daß die Reparatious- srage in Genua nicht erwähnt werden dürfe, falsch sei. Die Ententestaaten würden allerdings Vorschläge zur Abänderung der Reparationen nicht zulassen, aber es könne nichts dagegen eingewendet werden, daß z. B. die Frage der Wechselkurse erörtert und dadurch die Aufmerksamkeit auf die Wirkung der Reparationen gelenkt werde.
10jähriger europäischer Friede.
«h Paris. (T. U.) Pertinax schreibt im „Echo be Paris": Der erste Akt ist zu Ende gegangen. Nun wird sich der Borharrg über den zweiten Akt heben. Lloyd George wird feinen berühmten Plan einer internationalen Uebereinkunft für 10jährige Arureeferien vorbringen. Lloyd George bleibt seinem Versprechen von Boulogne treu und vermeidet es, in Genua eine Debatte über die allgemeiue Abrüstung anzuzetteln. Aber er verlangt von allen gegenwärtig vertretenen Staaten das Versprechen, gegenseitig die Grenzen während 10 Jahren zu re- spektierem Lloyd George rechnet darauf, daß er bannt allen Kräften, die in Europa für die allgemeine Abrüstung arbeiten, einen Antrieb gibt.
Die englischen Borschläge.
fr* Zürich. lS. C.) Die „Züricher Neue Zeitimg" meldet aus Genua, daß der englische Ministerpräsident die Absicht kundgegeben habe, Genua auch während der Dauer der Kommissionsberatungen nicht zu verlassen. Bor der Abreise der englischen Delegation in London ist in einer Kabinettssitzung beschlossen worden, daß die englischen Vorschläge für die Tagesordnung der Welt- tonferena erst in den kommenden Kommissionsberatungen bekanntgegeben werden sollten. Die Anwesenheit der Vertreter der englischen Bankwelt in Genua läßt auf die Vermutung schließen, daß auch die Regelung der Valutafragen sich unter den englischen Vorschlägen befindet.
Höflichkeitsakte.
^ Basel. <S. C.) Die „Basier Nachrichten" melden aus Genua: Sämtliche auf der G “ ' anwesenden alliierten Staatsmanne
schen Delegi
ettsakt nicht für «ob
erachtet. Die französischen Delegierten halten h räumlich von öen deutschen Vertretern entfernt, ' ' ’ tglischen und italienischen Delegierten üf- ühlen -er deutschen Delegation zu sehen
sich auch räumlich von währen- -ie eni
ters an den Stühlen -er deutschen Delegation zu sehen waren. — Die Genueser Zeitungen glauben, daß ein gewisser Optimismus nur dann begründet sein würde, wenn die französische Weigerung, die Friedensverträge zur Aussprache zu stellen, durch die Einwirkung -er übrigen alliierten Delegationen behoben sein wird.
Amerika und Genua.
^ Washington, (S. G. A.) In Washingtoner politischen Kreisen hofft man, daß nach dem Verlauf der Eröffnungssitzung der Konferenz in Genua mehr auf wirtschaftlichem als auf politischem Gebiete prakttscl-e Arbeit geleistet werden wird. Sollte der Konferenz ein Erfolg beschieden sein, dann wird men in freit Vereinigten Staaten von Nordamerika die Möglichkeit durchblicken
lassen, datz sich die Vereinigten Staate« aktiv an dem wirtschaftlichen Wiederanfban der europäischen Staaten beteiligen werden, einschließlich Rußlands, falls die russische Sowjetregierung befriedigende Reformen durch- führt. Wenn die Vereinigten Staaten von Nordamerika nicht an der Konferenz von Genua teilnehmen, so ist nicht daraus zu schließen, daß sie Gegner der Konferenz sind. Die Bereinigten State« erwarten vielmehr, daß die Konferenz eine Annäherung der Völker bringen wird und- daß aus ihr weitere Konferenzen hervorgeh! werben, auf der keine politischen Gegensätze ausgetragen werden, wodurch die Teilnahme der Bereinigten Staaten ermöglicht würde.
len
Nachlese.
Zur. Ergänzung -er Meldungen über die Reden Lloyd Georges, Dr. Wirths und Tschitscherins geben wir noch folgende wichtige Stellen wieder:
Lloyd George:
Die Ergebnisse dieser Versammlung iverden, ob sie gute oder böse seien, eine ungeheure Wirkung nicht nur auf das Schicksal Europas, sondern der ganzen Welt haben. Wir treffen hier auf -em Fuße völliger Gleichheit zusammen. Aber indem wir das tun, müssen wir die Gültigkeit der Bedingungen anerkennen, die bisher von allen zivilisierten Nationen anerkannt wurden. Dte erste ist, daß, wenn ein Land Verpflichtungen gegenüber einem anderem Lande oder dessen Staatsangehörigen übernimmt, es seine Verpflichtungen nicht verleugnen darf wegen einer Aenderung des Regimes. Die ziveite ist. daß es keinen Krieg gegen die Einrichtungen etnes anderen Landes führen darf. Die dritte ist. daß keine Nation einen Angriffskrieg gegen das Gebiet einer anderen Nation führt, die vierte, daß die Staatsangehörigen jedes Landes das Recht haben eine unparteiische Rechtsprechung vor fremden Gerichtshöfen zu finden. Diese Bedingungen sind in Cannes festgesetzt worden und bilden die Grundlage der Genueser Konferenz. Die Tatsache, -atz die Einladungen angenommen wurden, bedeutet an sich, daß auch die Bedingungen angenommen worden sind.
Das erste Bedürfnis Europas ist Frieden, ein wirklicher Stieben. Das Studium der wirtschaftlichen, finanziellen usw. Fragen ist gut, aber nur, wenn der
Friede wiederhergestellt ist und guter Wille zwischen oee Nationen herrscht. Sonst führen alle Besprechungen zu nichts. Wohl ist es wahr, daß tatsächlich der Kampf ein* gestellt ist Man hört aber noch immer die Meute Herr-, len. Europa ist durch diesen Lärm betäubt, das ist be«! trübend. Es zerstört die Grundlagen des Vertrauens, es peinigt die Nerven der ganzen Welt. Ich bin überzeugt, wenn in jedem Lande die Staatsmänner eitlen Aufruf an die Wähler, an das Gemüt richten würden, so würde die öffentliche Meinung aller Länder sich besser leiten lassen. Man muß sie belehren, daß das Unglück des einen noch nicht das Glück des anderen zu sein braucht. Die Welt bildet eine Einheit in wirtschaftliche« Beziehung. Hier zerfällt sie nicht in zwei Halbkugeln, itnb aus diesem Grunde möchte ich es bedauern, daß bie große Republik des Westens, Amerika, hier nicht vertreten ist. Wenn wir aber auf dieser Konferenz einen normalen Stand der Dinge herstellen können, so bin ich überzeugt, daß Amerika sich ilns anschließen wird. Es wird dies sogar mit Freirden tun. Lloyd George schloß: Wenn wir scheitern, so wird ein Gefühl der Berzweif« lang durch die ganze Welt gehe«. Wenn wir dagegen! Erfolg haben, so wird ein Strahl der Hoffnung «nd bc8 Vertrauens die Schatten aufhelleu, die «och den Gsift der Meilschheit umgeben.
Dr. Wirth:
Die europäischen Nationen müssen zu dem System' -es ungehinderten Handels zurückkehren und den Wirtschaftsverkehr von allen Fesseln frei »rächen. Ein Miß-, lingen der Konferenz würde die bestehende Wirtschaftskrise ins Unerträgliche steigern. In diesem Geiste werden wir also alle Vorschläge prüfen, und zwar daraufhin, ob sie geeignet sind, uns dem gemeinsamen Ziel näher zu bringen und werden von ««s a«s Borschläge^ mache«. Der Weg ist nicht ohne Gefährlichkeit, denu. Empfindlichkeiten einzelner Völker können leicht verletzt werben. De«tfchl«nd ist durch die Rot mit am schwerste« betroffen morde«, «nd das Problem der deutsche« Wirst« schaft ist auf das engste verbunden mit den Schwierigkeiten der anderen Nationen. Die Konferenz wird bie, verschiedensten Gebiete des Wirtschaftslebens zu prüfe» haben und die Grötze der Aufgabe soll uns ein An sein, die Verhandluugea m" fi!l|li:: -mtrü^*
ante Ueberzeugung aller enen Nationen ist.
Tschttscherin.
Die russische Delegation erklärt mit besonderem Hdruck, daß sie im allgemeinen Interesse des Wieder- öaues nach Genua gekommen ist. Die russische Dele- -3 schreibt die größte Wichtigkeit dem er ten Punkt Resolution von Cannes zu, der die gegenseitige An-
aufbaues nach Genua gekommen ist gation schreibt die größte Wichtig^ der Resolution von Cannes zu, der die gegenseitige Anerkennung der verschiedenen Wirtschaftssysteme und der verschiedenen politischen und wirtschaftlichen Formen die in den verschiedenen Ländern eristieren, proklamierte. Die wirtschaftliche Rekonstrnkttov Nntzlands, des größten europäischen Staates, mit unzählbaren Reichtümer« erscheint als unabwendbare Notwendigkeit für die Rekonstruktion der Welt. Rußland seinerseits erklärt sich bereit, mit allen Mitteln feiner Macht zur Lösung der Konferenz beizntragen. Rußland ist bereit, in Anbetracht der Bedürfnisse der Weltwirtschaft und der Entwickelung der politischen Kräfte der Welt wissentlich und freiwillig seine Grenze« z« öffnen, um die Schasfüng internationaler Trausttwege zu ermöglichen. Es ist bereit, der Kultur Millionen von Hektarflächen zu liefern. Es iS bereit, Konzessionen zu eröffnen, und zwar Waldkonzes- fionen, Kohlen- und Mineralgrubeukonzessionen vo« seinem unendlichen Reichtum, besonders in Sibirien, sowie Konzessionen aller Art, auch der Territorien der sowjetistischen Republik von Rußland. Die russische Regierung beabsichtige, zwischen der Industrie einerseits der Agrikultur und der Industrie Sibiriens anderseits eine Korporation zu bilden, die die Basis der europät-^ scheu Industrie erweitern würde, besonders was die Rohstoffe anbelangt.
Frankreichs Absichten auf das Ruhrgebiet.
^Rotterdam. In Londoner politischen Kreise» verlautet, daß Frankreich mit der AbMt umgeht, in das Rnhrgebiet einzumarschieren, wenn feststeht, daß die alliierte Reparationsko«>Missio« in Berlin die deutsche Antwortnote ablehnt. Die französische Regierung hält sich für ermächtigt, falls Deutschland seine Bcrpfltch» tnrcgen nicht erfüllt, eine separate Aktion nach dem Muster Frankfurts zu unternehmen. Die Reparationskommission in Berlin wird zunächst die Aushebung deS Moratoriums erklären und an die deutsche Regierung ein befristetes Ultimatnm richten. — Die „Westminfter Gazette" schreibt, daß diese Angelegenheit wichtiger se* als die Eröffnung der Genueser Wcltkonfercnz. Man hege in englischen maßgebenden Kreisen keine große Besorgnis, weil frankrcich -nrch einen solchen Schritt sich in Widerspruch mit dem Versailler Vertrag setzen würde.
s-r Paris, (f. G. A.i Die Agentur „Radio" glaubt zu wissen, daß die Reparationskommission ihren Gegen- beschlutz auf die Antwort der deutschen Regierung auf- fchiebeu wird, bis die Konferenz von Genua beendet ist.
Nationalistische Hetze in fraukreich.
** Paris. In den Pariser politischen Kreisen wird die durch die Antwort der deutschen Regierung aus die Note der Äeparativuskounnission in Verbindung mit dem neuerlichen bedauerlichen Vorkommnis in Oberschlesien geschaffene Lage als sehr ernst angesehen. Die nationo Mischen Kreise, Sie bereits feit einiger Zeit selbst am die Gefahr eines Bruches Utit England hin auf ein selb ständiges Vorgehen der Neparationskonmüssion dräng ten, halten den gegenwärtigen Augenblick für de« richtige« Zcitp««kt, eine eutscheideu-e Aktion an nutc -
t
e
< t r ; c r