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hersfel-er Kreisblatt^

Amtlicher Mnzeigsr für den Kreis HersfelS

Nr 72

Sonnabend, den 25. März

1922

'IDlederReljr der Fassung in Berlin,

Besprechungen des Kanzlers mit den Parteiführern.

* In der Besprechung, die der Reichskanzler Donners­tag nachmittag mit den Führern sämtlicher Reichstags- Iraktionen hatte, herrschte Einstimmigket darüber, daß trß abgewartet werden müsse, bis der amtliche Text des Schreibens der Reparationskommission in der Ueber- Ketzung feststeht und die einzelnen Punkte sachlich geprüft worden sind. Der Reichskanzler erklärte, erst dann zur Meparationsnote Stellung nehmen zu können. Der Reichskanzler sagte den Parteiführern zu, ihnen den amt­lich übersetzten Text so schnell wie möglich zugehen zu

i Der Reichskanzler wird vermutlich auch am DienS- kag vor dem Plenum des Reichstages über die Repara-

Aonsnote sprechen. In der Besprechung mit den Par­teiführern äußerte er sich dahin, daß von einer Regie­rungskrise zurzeit keine Rede sein könne. Eine solche komme nur in Frage, wenn er am Dienstag keine Mehr­heit finden sollte. Man hofft aber, daß seine Ausfüh- irungen die Zustimmung der Kompromißparteien erhal­ten würden. Der Kanzler hat im weiteren Verlaufe der Besprechungen wiederholt betont, daß auch die Regie­rung die Bedingungen der Note für widersinnig und un­erfüllbar hält. In parlamentarischen Kreisen rechnet man damit, daß auch von den maßgebenden Vertretungen der Arbeiterschaft Entscheidungen getroffen werden könn­ten, hie die Note verwerfen.

Was der Reichskanzler erklären wird.

es» Wie dasB. T." mitteilt, dürste die Rede des Reichs­kanzlers in der Reichstagssitzung am Dienstag über die Pariser Forderungen ungefähr folgenden Gedankengang haben: Dr. Wirth wird wahrscheinlich hervorheben, was Deutschland bisher Positives für die Wiedergutmachung geleistet habe. Er wird dann wohl auf die Unklarheiten, die in der Note der Reparationskommission enthalten find, eingehen und die Frage erörtern, ob sich noch Ver- Handlungsmöglichkeiten ergeben. Im weiteren Verlaufe feiner Ausführungen dürfte der Kanzler, wie man in

Knentarischen Kreisen annimmt, erklären, daß die ingung der in der Reparationsnote geforderten 60 Milliarden neuer Steuern unmöglich sei.

Hoffnung bis zum Grabesrande.

w> Ueber den Text der Reparationsnote sind in politi-

^>i444*~*^tiUe>bett*^Hac.£t Mvii^ - Tage . getreten. Insbesondere glaubt man die Forderung nach

60 Milliarden neuer Steuern so auslegen zu können, als ob sie durch die Zwangsanleihe ersetzt werden können.

Demgegenüber ist die Regierung informiert, daß die Re- parationskommiffion tatsächlich 60 Milliarden neuer Steuer» fordert. Die Auffassung der Parteien über die Forderungen der Reparationsnote ist durchweg die, daß die Forderungen sachlich unannehmbar sind. Im Zen­trum, bei den Demokraten und den Mehrheitssozialde- mokraten hofft man auf Abänderung der Forderungen dmch Verhandlungen.

Die Negiermrg Will sich wieder beugen.

m Berlin. lB. T.) Freitag vormittag um 10 Uhr trat die Reichsregierung zu einem Kabinettsrat über die Note der NeparationtztomMission zusammen. Nach Be­endigung der Kabinettssitzung empfing der Reichskanz­ler mittags den Präsidenten der Reichsbank, Havenstecll. Inzwischen hielt der Reichsftnanzmintfier Dr. Hermes mit den Staatsfekretären eingehende Ressortsbesprechun- gen ab. Nachmittags 4% Uhr findet ein Ministerrat un­ter dem Vorsitz des Reichspräsidenten Ebert statt, dem auch der Staatssekretär frischer betwohnen wird. StUe dasB. T. hört, hält man die Frage, ob in die 60 Mil­liarden neuer Steuern der Ertrag der Zwangsanleihe von der Reparationskommission schon mit eingerechnet worden ist, noch für ungeklärt. Innerhalb der Regie­rung bestehen darüber noch Zweifel. Aus diesem Grunde hat die Regierung durch den Botschafter in Paris, Dr. Mayer, ansrage» lassen, wie dieser Punkt der Note aus- zulegen ist. Die Aiitwort liegt noch nicht vor. Am Montag nachmittag wird in Berlin eine Zusammenkunft 5er Minister aller deutschen Staaten stattfinden, in der sie Lage, wie sie durch die Reparationskomuniston ge- fchaffeii worden ist, erörtert werden soll.

o* Berlin. (S. C.j Die Beratungen im Reichskabinett über die Note der RepargtionSkomiiiisston 'raren noch nicht zu Ende geführt, als der Reichskanzler Dr. Wirth eine Besprechung mit dem englischen und italienischen Botschafter hatte. Auch am Donnerstag abend wur­den die Besprechungen des Reichskanzlers mit den Par­teiführern fortgesetzt, ohne daß der Reichskanzler eine Positive Erklärung über die Stellungnahme der Reichs- regtcruug abgeben konnte. Die Mehrheit der Parrecfüh- rer hat jedoch aus den Besprechungen mit dem Rcichv- kanzler den Eindruck gewonnen, daß eine bestimmte Ab­lehnung von der Neichsregieruna auf keinen Fall aus- Ksprochen werdeil soll. Es soll vielmehr durch Verhau kl­ugen mit der NeparatioilSkoiiimisston ""'sucht wer­de», eilte Milderung der Bedingungen lnrbeizufiihrem

Trügerische Hoffuuna auf Verhandlungen.

»^ Genf. (S. E.s Durch die Havasagentur sind an die französische Presse Erläniernngen zu der Note der Re- pargtivnSkom,nission an die deutsche Regierung über die Zahlungsbedingungen für das Jahr 1922 übermittelt worden. Der Bericht umfaßt mehrere Seiten. Weiter bringen die Pariser Zeitungen eigene Imormationcu aus dein französischen Außemni»ifterium. Aus der 'le der Artikel ist das Zngesländnts desTemps" be­merkenswert, daß die Beschlüsse der Reparationskom- mission im voraus von der Konferenz der alliierten Fi- no» Auiinifter in Paris gebilligt worden sind. Die Be-

S seien daher als endgültig anzusehen. Verhand- : mit der deutschen Regierung darüber seien da­her ausgeschlossen.

Der Sieg Dubais.

»»Genf. (6. C.) Der PariserMatin" schreibt: Die Beschlüsse der Reparationskommission über die deutschen Zahlungsverpflichtungen im Jahre 1922 sind das Ergeb­nis der letzten Besprechungen der Mitglieder der Repa- ratinnskommission in Berlin nach der Einsichtnahme in die Finanzpolitik Deutschlands. Die Beschlüsse ständen im Verhältnis zu dem Vorschlag des Vorsitzenden der Reparationskommission, Dubots.

Zustimmung der englischen Presse.

>* Rotterdam. (S. C.) Unter den englischen Zeitun­gen, die zu der Note der Reparationskommission an Deutschland Stellung nehmen, befindet sich nur eine ein­zige, die die Bedingungen, die Deutschland siir das Jahr 1922 auferlegt werden sollen, als zu weitgehend bezeich­net. Es ist dieDaily News". Das Blatt schreibt: Die Deutschland in der Note auferlegten Laiten übersteigert um ZOO Prozent die Leistungsfähigkeit Deutschlands und müssen zum Zusammenbruch der deutschen Finanzen und der deutschen Wirtschaft führen. den das Blatt für den fNonat Juli voraussieht.

Der Eindruck in England.

ee#. London. (F. G. A.) Der aufsehenerregende Sturz der Mark und die in London vorliegenden Meldungen, die besagen, daß die deutsche Regierung zurückzutreten be­absichtige, finden in den Londoner politischen Kreisen und in den Londoner Zeitungen große Beachtung. Es wird hervorgehoben, daß die Bedingungen der Reparations- komnnssion in den Berliner amtlichen Kreisen als un­annehmbar angesehen werden und daß die deutschen po­litischen Führer der Befürchtung Ausdruck geben, daß die Beschlüsse der Reparationskommission zu einem Chaos tu Deutschland führen würden.

Eine mannhafte englische Erklärung.

»^ London. Der Eindruck, den die Note der Nepara- tionskommission in Berlin gemacht hat, und der neue Sturz der Mark werden in den Londoner Morgenblät­tern ausführlich besprochen. Der Berliner Bericht­erstatter desDatlÄ Chronicle" schreibt, keine deutsche Regierung könne es übernehmen die Forderungen der Reparationskommission durchzuführen. Die augenblick­liche Regierung werde es bestimmt nicht tun. Wenn der fttiiter Dr. Wir .^Reichsiag tre­ten und erklären würde, er vc»rbsi

gen zuzustimmen, so werde er nicht eine einzige Stimme irgendeiner Partei dafür erhalten. Der Berichterstatter hebt hervor, daß infolge des durch die Note der Repa- rationskvmmission verursachten Sturzes der Mark die deutsche Reg'erung für die ausländisä>en Devisen, die sie zur Begleichung der Reparationszahlungen brauche, 50 Prozent mehr bezahlen müsse, als dies vor einem Monat der Fall gewesen sei.

Eine amerikanische Stimme.

»^ Paris. (F. G. A.) Der Londoner Korrespondent derChicago Tribune" gibt der Aeußerung eines ange- sehenen amerikanischen Finanzmannes wieder, daß die Beschlüsse der Reparationskommission über die deutschen Zahlnugsr-erpslichtunaen im Jahre 1922 wahrscheinlich zum Bankerott Deutschlands und zu einer steigende» Arbeitslosigkeit in Dentschland führen würden. Deutsch­land werde nur noch dieses Jahr zahlen können

weiteres aus der ReparaUotisnale.

Der Wortlaut der gemeldeten Entscheidung der Rc- parationskommtssion enthält noch folgende Bestimmun­gen: Die Sachleistungen, welche von Deutschland zwi­schen dem 1. Mai 1921 und dem 31. Dezember 1922 an eine wegen ihrer Besatzungsarmeen forderungsbercch- ttgte Macht bezahlt werden, sollen mit Vorrang und entsprechender Berücksichtigung zum Ausgleich der Ko­sten der Besatzungsarmeen während desselben Zeit­raums verwandt werden. Nur ein etwa verbleibender Restbetrag soll gleichzeitig mit den Barzahlungen zum Ausgleich der NcparaiiousannuttütiM nach Festsetzung von Artikel 4 des Londoner Zahlungsplans von: 5. Mai 1921 gntgeschriebeu werden. Der Unterschied zwischen den auf Grund des Zahlungsplans und wegen der Be- satzungsarmeen geschuldeten und den 1021 1922 tatsäch­lich bezoblten Summen soll msiialstb 5 Proz. idhrlicher Zinsen eine Schuld Deutschlands bleibe», die über die Aunuitüte» des Zahlungsplans hinaus von ihm abge- dcdt werden soll, sobald die Reparationskommission es dazu in der Lage erachten wird.

Der vorstehende Aufschub soll zunächst einen proviso­rischen Charakter haben. Am 81. Mai wird die Nepara- tionskominission prüfen, was von der deutschen Regie- rung acschchen tst. um den von der Reparativilskommis- sion erwähnten Bedingungen Genüge zu leisten. Nach dieser Prüfung wird die Kommission den provisortichcn Aufschub entweder bestätigen oder für unwirksam erklä­ren. Wird er für unwirksam erklärt, dann werden die auf Grund der Entscheidung vom 13. Januar 1922 und der gegenwärtigen Entscheidung vorläufig gestundeten Summen einaefordert werden können, und müssen in den auf die Nugttltigkettserklärmig folgende» 14 Tagen bei Vermeidung der Inkraftsetzung des in § 17 der An­lage ll des Teils 8 des Vertrages vorgesehenen Verfah­rens gezahlt (d. h. die Versäumnis unverzüglich jeder beteiligten Machtangezetgt" und ihr gleichzeitigdie Vorschläge der Reparattonskommlsuon über die ange­bracht scheinenden Maßnahmen" mitgetetM werden. Sollte im Falle der Bestätigung des Aufschubs die Re- paratiouskommissiou zu einem späteren Zeitpunkt eine Verfehlung DeutschlaridS bei Erfüllung der einzeln auf­

geführten Bedingungen festsiellen, so würde der Auf­schub für ungültig erklärt und der Zahlungsplan so» wie er Deutschlana am 5. Mai 1821 mitgeteilt worden ist, vom Tage der Ungültigkeitserklärung des Aufschub» wieder in Kraft gesetzt werden.

Bennrnhignng in Amerika.

Der Washingtoner Berichterstatter derTimes* schreibt, die amerikanischen Regierungskreise seien ernst­lich beunruhigt über die gemeldeten Vereinbarungen der Reparationskommission in Bezug auf die deutschen Zah^ kungen und die Kontrolle, fite die Kommission in Deutsch» land auszuüben beabsichtigt. Es bestehe Unruhe wege» der Stellung Amerikas gegenüber Deutschland. Man sei der Auffassung, daß die Reparationskommission m Deutschland eine weitreichende Kontrolle errichten wolle und die Art, in der die letzten amerikanischen Forderung gen für Bezahlung der Ausgaben für die militärische Be­setzung ausgenommen wurde, werde als eine Andeutung der Art und Weise angesehen, in der diese Kontrolle wahrscheinlich ausgeübt werden wird, um die amerikani­schen Interesse« zu beeinträchtigen.

FrißdßndDßFmittlang im gnechW-AMchen Krieg.

Havas veröffentlicht folgende amtliche Mitteilung? Die Minister des Aeubern von Großbritannien, Italiens und Frankreich haben nach Anhörung der militärische» Sachverständigen beschlossen, nach Konstantinopel, An- gora und Athen folgendes Telegramm zu senden: Die Außenminister der drei Großmächte, die in Paris zu- sammengekommen sind, um den Friede« im «ahe« Oste» wieder herzustellen und um Vorschläae über die Räu­mung Kleinasiens ohne neue Verluste an Menschenleben und Gütern machen zu können, sind der Ansicht, daß e» ernste Pflicht ist, den interessierten Regierungen unver­züglich eine sofortige Einstellung der Feiudseligkeite« za empfehlen. Die Bedingungen eines vorgeschlagenea Waffenstillstandes würden die folgenden sein: 1. Die Feindseligkeiten werden in der Nacht des 31. März um Mitternacht eingestellt. Die Feindseligkeiten bleiben ein­gestellt während der Frist von 3 Monaten, die sich auto» watisch verlängern würde, bis beide Kriegführenden die Bedingungen des Präliminarsriedens angenomme» hoben.

Der französisch-türkische Geheimoertrag.

e-#> Aus Paris wird gemeldet: Das geheime Zusatzpro» ZokLü zum B ertrage ^^.!VM.M^Ak«Kund der Re- öffenilicht worden. Danach verpflichtet sich Frankreich zur Gewährung einer Anleihe von mindestens 25 MU- kionen türkischer Pfund an die Regierung von Angora^ wovon 4% Millionen nur auszuzahlen sind. Ferne» verpflichtet es sich, an keiner Aktion teilzunehmen, fite eine Lvstrennung türkischen Gebiets mit großer mo­hammedanischer Bevölkerung erstrebt, und die moham» medanischen kirchlichen Güter nicht anzutasten, wohinge­gen das Kalifat seinen ganzen Einfluß zur Förderun- der Beziehungen zwischen Frankreich und den moham­medanischen Untertanen aeltend machen wird. Ferne« verpflichtet sich diss- französische Regierung, unter keine« Umständen eine politische oder militärische Aktion vor- zunehmen. Die Türkei verpflichtet sich, vet Vergednng ösfentlichcr Arbeite« sranzösische Firme« zu bevorzuge«» Die französische Reaieruna verspricht jede Unterstützung politischer und administrativer Natur zur Verhinderung et«er antitürkischen Bewegunq der Balkanmäckte und verspricht ferner, den türkischen Plan zur Wiederher­stellung der Grenze Armeniens vom Jahre 1913 zu un­terstützen. Die Gebiete jenseits dieser Grenze, die vv» einer mohammedanischen Mehrheit bewohnt sind, solle» eine autonome Verwaltung erhalten mit einem König aus einem alliierten Herrscherhaus? au oer Spitze, aber unter türkischer Oberhoheit. Die Türkei überläßt Frank­reich ihre Unterseekabel unter der Bedingung, daß sie unter türkischer Oberhoheit arbeiten. Frankreich ver­pflichtet sich, beim Wiederaufbau der türkischen Flott» zu helfen.

Bisher ist von frcmzösnclrer Seite stets abgeleugnÄ worden, daß ein Geheimvertrag mit der Regierung vo» Angora besteht.

Beifieflallung der ßelreidenmiage.

Aus dem Reichsernährungsministerirnn wird fiel T. U." über die Besprechungen mit den Vertretern der Länder, den ErnäbnmgS- und Landmirtschastsminister» über die GetreidebewirtsSasinng und die Ka toffelver- sorgung im nächsten Wirtschaftsjahre mitgeteilt:

Bei der Getreidewirtschaft war die Versammlung mit Ausnahme des Vertreters eines Landes, das sich die Stellungnahme vor behielt, der Auffassung, daß im gegen­wärtigen Zeitpunkt dem Endziel der freien Wirtschaft noch nicht zugesteuert werden könne, daß weiter der Ab­bau den Zeitverhältuissen Rechnung tragen müsse, und daß diese eine völlige Freigabe des Getreides für dar nächste Wirtschaftsjahr noch nicht gestatten. Demgemäß sprach sich die Versammlung für eine Umlage auch im nächsten Wirtschaftsjahre aus. In einer binnen kurzem eiuzuberufenden Refereutenbefprechung foll mit oe» Ländern an der Hand ihnen vorzulegenden Materials eine Erörterung über die GrundzHge einer entsprechen­den Gesetzesvorlage stattfinden. Bei Besprechung der Kartoffel versorg«ng wurden die Mängel der diesjäh­rigen Versorgung dargelegt und allseitig anerkannt. Je­doch wurde auch auf die Schwierigkeiten einer Wieder­einführung der Zwangswirtschaft und auch die Einfüh­rung der Kartoffelumlage nachdrücklich hingewiesen, ins­besondere auch auf das Risiko und die Schwierigkeiten.