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Hersfelöer Tageblatt

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Nr 67

Montag, den SO. März

1933

Iranzöfischs MEssiE«.

Der französische Kriegsminister Maginot hat in der Kammer eine Rede gehalten, in der er die Frankreich angeblich von Deutschland drohendenGefahren" in den schwärzesten Farben schilderte, sodaß man sich, wenn man auch von Frankreich viel gewöhnt ist, doch über die kühnen Phantasien des neuen Kriegsministers im Ka­binett Poincaree wundern muß. Nach den Aussührun- gen Maginots bestünde für Frankreich die Gefahr, daß es sich schon in allernächster Zeit gegen einen Angriffs­krieg Deutschlands wehren müßte. Nach einem vorlie­genden Gesetzentwurf würde die deutsche Rheinarmee (!) Nötigenfalls um 6 Divisionen vermehrt werden können, «nd als Beweis für die Fabrikation von Waffen in Deutschland führte er an, daß jüngst genügend Artille- riematerial für 22 Divisionen (I!) gefunden worden sei. In dem gleichen Gedankengange bewegten sich seine weiteren Ausführungen, und selbst die harmlosen Sportvereine blieben nicht verschont. Hierzu wird halbamtlich von unterrichteter Seite aus Berlin u. a. gemeldet t

1 »»Deutschland bietet ein so vollkommenes Bild der all­gemeinen Abneigung gegen den Krieg, der vollkommen­sten moralischen Abrüstung, wie kaum ein zweites Land der Welt. Wenn diese Stimmung, die nach der Beendi- Huna des Krieges ausnahmslos Herrscht, jetzt da und dort Widerspruch erfährt, so ist dafür nichts anderes der Grund als die dem deutschen Volke dauernd bereitete« Demütigungen und Duale«, für die nicht zuletzt die Kontrollkommissionen mit veranttvortlich sind. Zu der immer wieder aufgewärmten alten Behauptung, es wur­den noch Waffendepots entdeckt, «mtz einmal nachdrück­lich gesagt werde«, daß seit dem 1. Oktober 1921 insge­samt überhaupt nur drei Fälle von Waffenfunde« dnrch die Militärkontrollkommission zur Kenntuis der deut­sche« Regierung gebracht worden sind. Die Frage der Eisenbahngleise im Schwarzwald ist so oft schon in ihrer rein wirtschaftlichen Bedeutung klar gelegt worden, daß 'rs unverständlich ist, wie auf diese Sache immer wieder zurückgegriffen werden kann. Was die Zahl der Dfft- ®iere der Reichswehr anbelangt, so entspricht sie durch­aus dem Friedensvertrag. Daß die Schntzpolizer nicht Militärisch organisiert ist, hat die Regierung in ihrer /Note an den General Rollet dargelegt. Die Behaup­tungen des französischen Kriegsministers, wie sie in der Treffe ausgenommen worden sind, entbehren jeder Be- tzrü«du«g. ..^er-

; »»Der russische Außenminister Tschitsiheri« hat am 15. März dem französischen Mintsterprastdenten und ^Äustenminister Poincaree eine Note über die Konferenz JÄSS lassen. Fn dieser Note warnt Tschitscherin die Staaten der großen und der kleinen Entente davor, mit einem von vornherein abgeschloße- nen und vereinbarten Programm nach Genua zu gehen. Eine Ausschließung des Grundsatzes kontradMatorr- fdier Verhandlungen würde die Konferenz von. Germa unfehlbar zum Scheitern bringen, denn die russische Re. eiertttt« werde sich nicht dazu hergebsu, die im voraav vereinbarten Beschlüsse der großen undderklemenEn. tentestaaten durch die Konferenz von Genna einfach re- MMeren zu lasst«. Die russische Regierung werde dem- nächst sämtlichen Regierungen eine Denkschrift zu stellen, aus der bervorgehe, daß die Sowietregieruug sowohl auf dem Gebiete der bürgerlichen Gesetzgebung als auch auf dem Gebiete des Staats- und Verfassungsrechst, die trüberen Zustände wieder hergestellt habe.

Die Vorbereitungeu für Ge«ua.

»»Aus London imrd gemeldet: Die Sachverstandigen- konferenz für die technische Vorbereitung der Konferenz von Genua tritt am Montaa in London zusammen. Der deutsche Sachverständige Dr. Bergmann war rm Laufe dieser Woche in London. Auf der Konferenz wird Bel­gien durch Cottier. Fapan durch Tokugawa und Aria, Frankreich durch Seydoux und Ave:wl und Italien durch Gianini vertreten sein.

Nollets neuestes Ansinnen.

Der Vorsitzende der interalliierten Milttärkontroll- kommission General Rollet ließ des Auswärtigen Amt nachstehende Note zugehen: . .. ......

Vor und während des Krieges führten die Z-vil- Sebörden eine gewisse Zahl von Urkunden, die die Aus- wvrnn« von Nclrrütcrungs- und ModilmachungShaud- Utnge« betrafen, die jetzt durch die militärischen Bestun- mungen des Friedensvertrages verboten sstid. Es wurde nun her. KoutrolllomM da^ mcht^ alle

hiefe Urkunden vernichtet wurden. Ein Te

sich noch in den Händen der BÜrgermerster und anderer örtlicher Behörden befinden. Die Kommission beehrt sich, «ochmalS nm die Vernichtung der noch übrig gebliebene« Archive zu ersuchen. Diese Vernichtung hat tu^Gegen­wart von Kontrotioff-zieren zu geschehen. die vMl den beteiligten Verbindungsstellen über die in dieser Hin­sicht getroffenen Maßnahmen zu unterrichte^ sind.^ Die Kommission bittet außerdem, ihr in möglichst kurzer Frist die Schritte mitzuteilen, b:e die deutsche Regierung !in Äusührung des Artikels 211 des Friedensvertrages ergriffen hat oder zu ergreifen gedenkt, um den vorer- w§ümen Zivilbehörden diejenigen DienstgeHafte zu ent- ^^ Hierzu ^^"rSnS Es ist möglich, 8 ääxsä

T Zivilvenva^ngsbehörden bezw. die Mobilmachsmgs- «anwetsunaen für die Gemeindevorsteher sowie die auf «L Gmnd derselben seinerzeit entstandenen Akten im Auge

hat, die bisher wegen ihrer völligen Bedeutungskostg- keit unbeachtet blieben. Sie betreffen nur die Pferde­aushebung und die Gestellung von Vorspann bei Ein- auartierung, haben aber mit dem Mannichaftsersatz und der Mobilmachung der Mannschaften nicht das Gerrngste zu tun.

Der Zweck des NotenboMbardements Nollets.

^Berlin. (T. R.j Wie derTägl. Rundschau" von unterrichteter Seite mitqeteill wird, ist vom 20. März an mit einer verstärkten Tätigkeit der interalliierten Mi- litärkontrollkoMMissionen zu rechnen. Die Fnstruktio- nen sind General Rollet in der letzten Sitzung des fran­zösischen obersten Kriegsrates von Ministerpräsidenten Poincaree erteilt morden. Es kommt dem General Rol­let darauf an, bis spätestens zum 1. April Unterlagen dafür an der Hmid zu haben, daß die Verhältnisse im deutschen Heere ein werteres Verbleibe« der Koniroll- kowMisfiou in Deutschland notwendig machen.

Ei« neuer Entwaffnnngskonflikt?

»?$ München. (S. C.) Gegen ö-e von der Reichsregie­rung angenommene neue Entwaffnungsnote der inter- alliieren Kommission hat eine Reihe süddeutscher Staa­ten, darunter auch Bayern, Einspruch erhoben. U. a. erklärte die bairerische Reqierung die Forderung der En­tente hinsichllich der Schntzvolizer in Bayern für undurch­führbar.

248 Millisue« Goldmark gezahlt.

Wie wir erfahren, ist die am 18. März fällige Deka- deuzahluug in Höhe von 31 Millionen Goldmark bereits an die Reparationskommtsston geleistet worden. Damit ist die 8. Zahlung erfolgt. Der Gesamtbetrag der bis­herigen Dekadenzahlungen beläuft sich auf 248 Millio­nen Goldmark.

Vor der Entscheid««« über das Moratori«A.

»» Paris. <F. G. A.) Der Reparationsansschutz be­gann am (Sonnabend seine Beratungen über das Mora­torium an Deutschland imb über die Garantieforderun­gen, von deren Aunahme die Gewährung des Morato­riums abhängig gemacht werden soll. Die Berhandlulr- gen, die streng geheim gehalten werden, sollen am Mon­tag fortgesetzt werden. Man nimmt an, daß der Aus­schuß am Montag die erwarteten Veschlüsie fassen wird.

Verhandlungen über einen amerikanischen Kredit.

r-<- Ge«f. (S. C.) DerGerald" meldet aus Renug^ Ä>»tiM worden sind.

Lloyd George in schlechter Stimmung.

»» Loudo«. (F. G. A.) Während in gut unterrichteten Kreisen noch immer geglarrbt wird, daß der englische Premierminister persönlich am 10. April zur Ervfsnuug der Wirtschaftskonferenz nach Genua gehen wird, be­haupten die Londoner Abendzeitungen, Satz Lloyd George durchaus nicht in der Stiurmung sei, am 10. April nach Genua zu gehen. Er dürste wohl seinen Gang nach Genua noch in letzter Minute aufgeben. Man erklärt in iournaHuiiWn Kreisen, daß Lord Derby, dem der Posten des Staatssekretärs für Fichten überrraaen Worhenende Lloyd George nicht aufsu-

werden soll, am chen rveröe.

AMerik» macht Ernst.

«»»Washington, sekretär Hughes

(8. A.) Der amerikanische StaatS- hat eine Note an die Alliierten fertig- gestellt, in der die Rückerstattnvg der amerikauisKeu Bcsatznpgökoftcn gefordert wird.

Für die Zurückziehung der amerikanischen Truppe«.

»» Washington. (L A.) Unterwood, Lodge und Vo­rab sprachen im amerikanischen Senat gegen die Werter- belassung amerikanischer Truppen im rheinischen Bc- satzanrasgebiet.

Tagen von dem

Italic« gegen de« Auslieferungsgedanken.

e^. Rotterdam. (S. C.) DieMorningpost" meldet aus Rom: Die Instruktionen der neuen italienischen Re­gierung an ihren Vertreter im Botschafterrat, Grafen Sforza, lauten dahin, daß Re italienische Regierung rn der Frage der Krregsbeschnldigte«, die in den nächsten - en von dem Botschafterrat entschieden werden soll, die Auslieferung der deutschen Kricasbeschuld^gten ab- hi)nt Von derTribuna" wird diese Meldung be­stätigt.

der ?

Die VerüehrserdrofselANg.

Wenn man auch in England zu der Einsicht ge- Eommcn ist-, daß entgegen den Beschlüssen von Cannes eine weitere Erhöhung der Eisenbahntarife von Deutsch- land nicht verlangt werden könne, weil sie eine uner- träan&e Belastung des Verkehrs bedeuten würde, so ist doch die Reichsregierung gezwungen, trotz, dieser auch im Auslande durchgedrungenen Erkenntnis d e Güter­tarife abermals zum 1. April Zu erhoben, sind zwar um nicht wernger als 40 Prozent. Die Reichspost teilt da­gegen allerdings mit, daß bei ihr am 1. April eine Tarif- erhöhung noch nicht erfolgt, bereitet aber mschonender" Weise auf sie vor. Es liegen uns darüber folgeude halbaintliche Meldungen vor: .

Der Reichsverkehrsminister hat den Regierungen der Länder und den Mitgliedern des vvriausrgenRerchS- eiseubahnrates mitge-eilt, daß mit Rücklicht aus die starke Erhöhung der Ausgaben der Reichsbahn zum 1. JW 1822 eine Tariferhöhung nötig el D'esnchllchen Mehr- kosten sind für das Rechnungsjahr 1922 ant mindestens 14,6 Milliarden zu beziffern. D;^ verelikbarren GehaltS- unb Lohnerhöhungen werden eine weitere Belastung der persönlichen Kosten der Reichsbahn nm 8,o Pi>Il;arden Srinaeii, so daß eine GesamtmehrbelaMtns der Reichs«

bah« von 23 Milliarde« eintritt. Bei der .rnsgleichUiM des Fehlbetrags sollen die Personen- und Gepäckrarife geschont werden. Deshalb ist es erforderlich, die Güter- ««d Tiertarife ent>preche«d stärker heranzuzrche«. Dia seit dem 1. März geltenden Güter- und Tiertarife foCett vom 1. April 1922 ab um rund 40 Prozent erhöht wer­den. Da wegen der Kürze der zur Verstigung stehendem Zeit die Form eines allgemeinen Zuschlages gewählt werden muß, wird die neue Frachtberechnung in der Weise vorgenommen, daß die Gütertarife vom 1. Februar 1922 entsprechend erhöht werden. Die Erhöhung der Frachten für Eilgut hat auch eine entsprechende Steige­rung der Expreßgnttrachten zur Folge, jedoch wird von der Erhöhung der Mindestfrachten für Erpreßgut abge­sehen. Die organische Einarbeitung der Zuschläge in das Tarifsystem der Reichsbahn ist zum 1. Juli 1922 an ge­ordnet. Eine Erhöhung der Personentarife ist nicht in Aussicht genommen.

Die Reichspost teilt mit: Die Lohnerhöhungen und die Steigerung der Materialpreise zwingen die Postver- waltang erneut, die Ausgaben mit den Einnahmen in Einklang zu bringen. Durch die Verminderung des Ausgaben allein wird das nicht möglich sein, Inwieweit eine Erhöhung der Einnahmen möglich sein wird, daS zu entscheiden, wird davon abhängen, wann die Wirlun« gen der bisherigen Tariferhöhungen sich völlig über­blicken lassen. Am 1. April finden Tariferhöhungen nicht- statt. Jedenfalls wird vorher im Benehmen mit alle» zuständigen Stellen geprüft, wo Tarif- und Portoer- höhunge« möglich und einträglich fein kön«e«.

Die Koalttionserweiterung im Reiche.

»» Berli«. (S. C.) Die Besprechvage« zwische» dem Reichskanzler n«S den Führer« der Deutsche« Volkspartei find am Freitag fortgesetzt worden. Der Eiutritt der Deutschen Volkspartei in die Reichsregie­rung dürfe in den nächste« Tagen zur Tatsache werben.

Ein uenes Ansliefer«ngsgesetz.

»»Berlin. lB. T.j Wie dasB. T." hört, ist der Em-, Wurf eines Anslieferungsgesetzes numnehr im Reich» justizminisierimn fertiggestellt worden.

Mohrlmachu«g i« Nutzland.

»»Kopenhagen. (S. C.) DieNational Tibende*' meldet aus Riga: Die SllaF^Tnev^jg^^

zugestimmt °J« Moskau and Petersburg fordern essentH liche Anschläge zum freiwillige« Eintritt in die Rot^ Armee als Krankenpfleger ««S für den Sanität»^ dienst anf.

« Rotterdam. <S. EJ DieTimes" bringen eine» langen Artikel aus Helstngfors über die militärische»- Rüstungen Rußlands. Danach sollen ununterdroche« Militärzüge ans dem Innern Rnßlands nach dem We»- sten rollen. An der Grenze von Wilna könne man Paw- zerzug an Panzerzug sehen.

>>» Rotterdam. lS. C.) DieMorningpost" meldest aus Reval: Der PetersburgerPrawba" ist zu ent­nehmen. daß in der Zeit vom 1. bis 12. März in der» Militärbezirk Petersburg 1890 Offiziere der frühere» zaristischen Armee sich in die Anwerbeliste für die Rote Armee haben eintragen lassen.

Besprechungen beim Reichskanzler.

** Am Freitag fand im Reichstag eine Besprechung des Reichskanzlers mit den Parteien statt. Die Besprechur»- gen drehten sich um das Beemelmatis-Abkommen und die Verhandlungen mit der französischen Delegano» über eine Analeichung des Wiesbadener AbkommenS an den Beemelmans-Vertrag.

Der Sturz der Mark.

r» Aus Parts wird gemeldet: Das französische Außen-, minifterium ist gesparmt, welche Maßnahmen die deut­sche Regierung gegen das Sinken des Markkurses untev- nehmen wird. Die HavaSagentur in Berlin ist beauf­tragt, Nachforschungen anzustellen und alle Berichte dringend zu übermitteln.

Lloyd George vor dem Sturze?

Wie der Londoner Korrespondent desEcho de Pa­ris" berichtet, nimmt die Konservative Partei ene gleichgültige, selbst feindliche Haltung gegenüber Lloyd Cleorge ein. Dies dürfte wohl auch der Grund zur- AmiSablehnuug Lord Derbus sein. Die konservative Regierung, die dem Kabinett Lloyd Georges folgen werde, fei bereits vollständig gebildet.

Das neue Finanzabkommen.

»»Paris. (F. G. A.) Der fraitzöstsche FinanzmiM- ster qab dem Finanzausschuß der Kammer einen* geren Bericht über das Finanzabkouimen vom 1L März. Der Finmizminisler erklärte, daß dieses Abkom- men die Liquidation der Vergangenbett und das posi­tive Abkormrwn der Zukunft barfteHe. Weiter erklärte der FtnMrzmirüster. daß die alliierte Kontrolle sich auf die deutschen Finanzen, den Devisen-andel, die ReichS- bauk und den Haushaltsplan des Reiches erstrecken würde. Die alliierten Regierungen seien der Ansicht, daß Deutschland eine äußere Anleihe anmehmen müßte, um seinen Verpflichtungen ttadWümmen. Diese An leibe müsse durch materielle Eimmhmen aus Steuern. Zöllen usw. garantiert werden.

Der 1. Mai.

»»Berlin. lS. C.i Der ReichSvcrkehrSmiuistcr mw der Reichspostminister haben gleichlaufende Verfügun- gen an die Beamienschaft ergebe« lassen, die eine Ar- vkitsrube am 1. Mai und die Verweigerung des Dien­stes an diesem Tage untersagen unter Hinweis auf die aus dem Beamtenrecht sich ergebenden Folgen.