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HersfelöerTageblatt

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; Erscheint jeden Wochentag Der Bezugspreis beträgt monatlich für Bersfeld 6.00 Mark, durch die Po» : bezogen 6.50 Mark, bei freier Zustellung ins ; Baus. ä Druck und Verlag von budwig Funks * Buchdruckerei in Bersfeld, (Ditglied des VDZV.

Nr. « E

Dienstag, den 14. März

1938

Der sanfte Druck AMsritss.

Washington zeigt, daß es auch noch da ist uns daß «s bei aller Abneigung gegen Europa nicht gewillt ist, sich bei der Regelung der der großen Weltwirtschafts-. .fragen als überflüssig ausschalten zu lasset?. Daher be­ginnt es, den von der amerikanischen Presse angekündig­tensanften Druck" in Wirksamkeit treten zu lassen. Zu­nächst hat es seine Forderung für die von ihm veraus­lagten Besatzungskosten in Paris präsentiert. Nur eine Kleinigkeit: rund eine Goldmilliarde Mark. Der An­spruch ist absolut einwandfrei. Wird er aber befriedigt, dann dürften Frankreich und die anderen Ententelän- Scr, dte sich bereits in die deutschen Zahlungen geteilt haben, wie der Berliner sagt:mit frischgewaschenem Halse" dastehem . p

Am schnellsten scheint der Engländer seme Fasiung wiedergewonnen zu haben, wenn nicht die Auffassung berechtigt ist, daß dem Thcatercoup bereits entsprechende Verabredungen zwischen London und Washington vor- gusgegangen sind. Sir Horne erklärte im Aufträge sei­ner Regierung, daß England auf feinen Anteil an der deutschen Schuld zu verzichten bereit sei. Außerdem wurde von der Finanzkommission eine Erwägung in Betracht gezogen, wonach die deutsche Reparationsschmö Don rund 135 Milliarden in zwei Teile geteilt würde, von denen der eine, 65 Milliarden, zur Verfügung Ame­rikas bleiben solle. Offenbar sind in diesen Betrag die Guthaben eingerechnet, die Amerika ber den Alliierten hat, sodatz also in dem Augenblick, wo Amerika seme sämtlichen Auslandsschulden streicht, dieser Betrag von 65 Milliarden sofort Deutschland erlassen werden konnte. Ohne Frage liegt ein deraruger Antrag bereits in oer Richtung der amerikanischen Wünsche. Jedenfalls wäre eine Summe von 70 Milliarden, die Deutschland zu zah­len hätte, immer noch ein Pollen, der weit über feine Zahlungsfähigkeit Hinausgin,,e. ja, man darf sogar jagen, daß eine solche scheinbar ermäßigte Forderung für Deutschland noch gefährlicher wäre, als die bishe­rige, insofern als die völlig unerfüllbarenAnsprüche eine reine Chimäre waren, die gerade wegen ihrer Unsrnnig- ikchland nicht einmal im äußersten Sinne ver- Vslichtete, während unsere Gläubiger bei der IMM»K^ Einer Summe, die wir zur Nor leisten können, nichts unversucht lassen werden, um uns bis zur letzten Er­schöpfung unserer Mitte. zu drangsalieren.

^Immerhin, weniger als te ist jetzt PeMmiSmu» am «katze. Amerika erscheint auf der Brldflache und wird tonen Einfluß geltend machen. Es wird dies tun, nicht 8wa Deutschland zuliebe, für das die Stimmung auch freute noch jenseits des Ozeans ein- wenig herzliche üt.

Zin-m Cl^n^ handeln, S-nn es muß seine Handelsbeziehungen zu Europa schlemugst wiederherstellen, wenn es nicht sozusagen m seinem ei­genen Fett ersticken will. #

Paris wird gemeldet: Nach einer Meldung aus amerikanischer Quelle scheint die Washingtoner Regie­rung entschlossen zu sein, auf ihrer Forderung der Be- fatzungskosten zu beharren. Man will sogar auf ame­rikanischer Seite eine Revision des Pariser Fmanzab- kammens vom 11. März 1922 verlangen und an der Süll her erstell Milliarde Goldmark vom Jahre 1921 mit einer Milliarde Goldmark für die amerikani­schen Besatzungskosten beteiligt sein.

Der Beobachter Amerikas für Genua.

»»Washington. (B. T.) Der Botschafter der Ver­einigten Staaten in London, Harvey, wird vermutlich nicht als Beobachter zur Genueser Konferenz entsandt werden, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach wird die­ses flnit dem amerikanischen Gesandten in Paris zu- fallen. Die Stellung Harveys in London gilt seit des­sen Bankettrede bei der Begrüßung des von Washing­ton zurückgekehrten. Balfour als erschüttert. Man ist in Washington überzeugt, daß Harvey aus einer Neu­gestaltung der Verhältnisse in Großbritannien auch für seine Person die Konsequenzen ziehen wird und erwar­tet seinen Rücktritt für den Fall einer Neubildung des englischen Kabinetts.

Die amerikanische Forderung.

»-»Paris. (B. T.) Die Zeitungen sind verschiedener Meinung über die amerikanische Forderung, die den überraschenden Schlußesfekt der Konferenz bildete. Die meisten Blätter glauben, daß lediglich Gründe der inne­ren amerikanischen Politik das Vorgehen berMegierunA veranlaßt haben, obgleich diese Annahme durch die Kom­mentare der amerikanischen Zeitungen widerlegt w*. Als Ausweg wird heute allem die vomTemE eitt= deckte Richtung angesehen: man sollsch au Deu ch- land halten, Inzwischen meldet d eChicago Tribune , saf, mich einer Blättermeldung eine Erganznilgsforde- rung von 25 Millionen Dollar für die ^ vom 1. Mai 1920 bis zum 1. Mai 1922 unterwegs sei.

Der Arme von Europa.

Aus Paris wird gemeldet: Andre Tardlen beze>ch- ,,ct tm Echo national" den Schritt des am eriLautschen Vertreters bei der Reparationskommission, Beusen, als b ?m unfreundliches Vorgehen, daß die BeuMungen für die Organisation Europas unfruchtbar mache. ^ Es sei ' , ufreundlich- weil es den Aermsten vor die Fordernli- ^gen des Reichsten stellt.

Die Morakoriumsfrage.

- ^DerTemps" schreibt: Das Memorandum des 1 Kanzlers Wirth vom 28. Februar wird offiziell der Re- 1 paratiollskommission iiberwiesen DiL KrnnttNsio ^wahrscheinlich in kurzer Zeit Beschluß darüber fasfen,

ob Deutschland für 1922 ein Moratorium zu gewähren ist und befahendenfalls, welche Garantien gefordert werden müssen.

Eine internationale Attleihe für Deutschland.

«-» Ueber den Jlbschlntz der Berhandltlngen der Alliier­ten Finanzminister wird von der Agentur Havas eine halbamtliche Auslassung verbreitet, in der es u. a. heißt: Was die Kontrolle der deutsche» Finauzen betrifft, so ist es wahrscheinlich, daß die Machtbefugnisse des Ga­rantieausschusses verstärkt werden. Die deutsche An­leihe soll dazu dienen, das Kapital der deutschen Schul­den zu tilgen. Sie könne aber nicht dazu dienen, die jährlichen Zahlungen zu decken, die Deutschland zu ent­richten hat. Vielmehr sollen sie der Höhe ihrer Bege­bung entsprechend zur Aunulliernng der Obligationen der Serien A und B verwendet werden. Auf diese Weise wird der Zahlungsplan aufrecht erhalten. Was die Pfänder für die Anleihe anbelangt, so hat man au­ßer an die Zolleinnalmwu, die in Gold entrichtet wer­den können, an die Aufrechterhaltung der LSprozentige» Ausfuhrabgade gedacht. Diese Abgabe hat 1921 unge­fähr eine Milliarde Goldmark ergeben, ein Betrag, der ausreichend erscheint, um eine Anleihe in Höhe von 13 bis 14 Milliarden zu verbürgem Natürlich soll nicht die Reparattonskommission die Anleihe aitflegen. Vielmehr soll eine Operation durch ein FiuattzkvniürtiAm erfol­gen. Die Operation wird abhängig sein von der Auf­hebung der allgemeinen Hypothek, die auf den Einnah­men Deutschlands beruht.

Baldige Entschetduug der ReparationskomMissiou.

»»Aus Paris wird gemeldet: Die alliierten Finanz­minister haben nach dem Abschluß des Pariser Abkom­mens in einer amtlichen Bkitteilung erklärt, daß den Ententeregierungen zu empfehlen sei, ihre Vertreter bei der Reparattonskommission darauf aufmerksam zu machen, Satz so rasch wie möglich eine konkrete Losnug des gesamten Neparationsproblems gefordert werden müsse, um die Zahlung der Reparationen zu gewähr­leisten, sei es durch eine Gesundung der deutschen Reichsfinanzen mittels einer wirksamen Kontrolle, sei es durch die Auflegung von deutsche« Anleihen, die durch Solleinnahmen oder andere Einnahmen sicherzu- stellen sind.

Dentschlands Zahlungsschwierigkeiten.

Der Berliner Berichterstatter desMatin" erklärt, daß sich der Staatssekretär Simson mit Dr. Bergmann nach Paris begeben hätten. Beide sollen den Auftrag haben, der ReparationskommiEion darzulegen, daß der Knrsstand der Mark es der Reichsregierung demnächst nicht mehr gestatten werde, sich zur Vegleichnng der Rc- xaratiopen fremde DevifW" zu befchassc«.

Das Abkommen von Paris.

Die alliierten Finanzminister haben das Abkommen unterzeichnet, das u. a. besagt: Die Kosten der Besat­zungsarmee« vom 1. Mai 1922 sollen von Deutschland in folgender Weise bezahlt werden: 102 Millionen bel­gische Franken an Belgien, 2 Millionen Pfund Sterling an England, 460 Millionen französische Franken für Frankreich Von den Aufwendungen für die Natural- lieferungen soll Frankreich 65 Prozent und die anderen Mächte 35 Prozent erhalten. Die Höhe der Natnrallte- ferungen wird'von der ReparationSkoMMission be- stimmt. Das Abkommen von Wiesbaden wird auf die Dauer von 3 jähren festgesetzt. Auch die andern Mächte können ähnliche Abkommen mit Deutschland treffen. Die Kohlen sollen Frankreich nur zum innerdeutschen Koh- kenpreis auf Reparationskonto angerechnet werden. Von der ersten Goldmilliarde gehen an England 500 Mil­lionen. 140 Millionen an Frankreich, der Rest für die belgische Priorität mit Ausnahme einer Summe von 172 Papierlire, die für jtalien bestimmt sind. Der Rest der Forderungen Englands und Frankreichs für die,Be­satzungskosten wird bezahlt, wenn die belgische Prcorr- tat gedeckt ist. Für die Saarbergwerke werden 300 Mil­lionen Goldmark auf französisches Konto für 1922 gut geschrieben. Die Frage der Rückerstattung der belgr- schen Schuld an die Alliierten wird gemätz ten früher in Aussicht genommenen Lösungen behandelt werden.

Ueber Sie amerikanische Forderung wonach die Til­gung der amerikanischen Besatzungskosten durch die bis­herigen deutschen Reparationszahlungen erfolgen soll, einigte man sich dahin, daß die Finanzminister deswe­gen mit ihren Regierungen konferieren sollten

Die E»tscheid«ngcn der Finanzministerkonfereuz.

W Basel. iS. 6.) DieBasier Nachrichten" melden aus Paris: Die gesamte Pariser Presse beurteilt Die Entscheidungen der Pariser Finaiizministerkonferenz mit großer Zurückhaltung. DerTemps", derMattn" und dasjonrnal des Debüts" schreiben, daß die in Aussicht nenommene internationale Anleihe solange in her Lust schwebe, bis die Veretutgten Staaten von Nord- amerika sich zur Teilnahme bereit erklären. Da Bad St aber ganz ausgeschlossen sei, blieben die Be- fwlttsse der alliierten Ftnanzminister über die Vertei­lung der Anleihe nur akademische Erörterungen ohne unmittelbare Folgen. *

Die Sachlieferurrgen.

»»Genf. lS. C.) Einer Meldung desTemps" zu­folge hat der WtedergutmachungsauSschuß der franzö­sischen Kammer einen Antrag verabschiedet, daß die freien Lieferungen der deutschen Firmen für die Wie- deranfbgugebiete in NorSfrankreich erst nach ^Einholung der Zustimmung französischer Kiemen.ziigelainm wer- den sollen und nur dann, wenn die Preise berdemschen Lieferanten niedriarr lmS als die von kranzösismer

Seite. Der Antrag wurde zum Beschluß erhoben. Di« Regierungsvertreter sagten eine Beachtung der Refo-i lution zu.

Neue Protestnote nach Paris.

w Berlin. tS. C.) Die Reichsregierung hat gegen dich neuen Vorschriften der Ueberwachungskommission be-^ treffend die Artillertninstruktion am Sonntag eine Pro-. testnote nach Paris abgehen lassen.

Die amerikanische« BesatzAvgskoste«.

** Gevf. ('S. C.) DerTemps" meldet, daß die For-^ derung öer amerikanischen Regierung nach Anteilzah­lung von 241 Millionen Dollar Besatzungskosten auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Obersten- Rates gesetzt worden ist, Sie kurz nach der Genueser; Konferenz stattfinden soll. Bis dahin bleibe es bei dem Berteilungsschlüfsel, der von der Finanzministerkon- ferenz ausgestellt worden ist.

Das Viermächteabkommen.

r» Rotterdam. (S. C.» DieMorningpost" melöet aus Neuyork: jm Senat bereitet sich nach der großen Rede. LodgeS ein Umschwung für die Annahme des Vier­mächteabkommens vor. Die Opposition ist durch Ab­gang von sechs Senatoren zur Regterungspartet ge­sprengt. Das Viermächteabkommen wurde erneut ant die Tagesordnung Ser Sitzung des Ausschusses am Donnerstag gesetzt.

Schwers Kämpfe in Johannesburg.

»»Rotterdam. lS. C.) DerRotterdamsche Cou- rant" meldet aus London: DieTimes" melde« über die Kämpfe in Johannesburg, daß bis Sonntag früh die Zahl der Toten auf 260 gestiegen ist. Darunter be­finden sich 67 Soldaten, die in den Straßenkämpfen ih­ren Tod gefunden haben. Die Zahl der Berwuudete« wird auf über 500 geschätzt. Ju Johannesburg stehe» die Börse, das Nachaus «nd der Bahnhof in flamme». Seit Sonnabend sind die Bahnanlagen in Johanncs- Wra von Streifenden nach schwere« Kämpfen besetzt.

»»London. Aus Johannesburg wird gemeldet: Die: Streikenden machen große A«streng«vgev, die Stadt z»i besetzen. In verschiedenen Teilen der Stadt finde»- ; schwere Stratzeukämpfe statt. Die Bevölkerung ist sehr | erregt.

Der Fall Hermes.

»»Berlin. lS. C.) Das Reichskabinett hat sich am? Sonnabend und Sonntag mit den Anschuldigungen des Frethett" gegen den Reichsfinanzminister Dr. .Herme« beschäftigt. Nack den Darlegungen des Ministers saS- Sas Kabinett ketne Notwendigkeit, das Urteil in dem! BeleidigungSprozeß gegen dieFreiheit" abzuwarte«' und bis dahin den Rttnister vom Amte zu suspendieren. Die Minister versicherten Dr. Hermes ihr Vertrauen.

Wiederaufnahme der Befold«ngsverha«dln»g'-a.

Die Besprechungen der Regierung mit der Zwöl- ferfontmiffion der Beamten-Gewerkschaften über die Besoldungsfrage hatten ein günstiges Ergebnis, sodatz die Verhandlungen im RcichsfinauzminisieAum wie- oer aufgeuvmmen werden konnten nnd varrusuchrlich zu Ende geführt werden können. Nach Abschluß der Verhandlungen wird eine amtliche Mitteilung erfolge«.

Das «e«e Bcamtenrecht.

«»Berlin. (L. A.) Wie derL. A--" hört, sind die Vorarbeiten zum neuen Beanncnrecht soweit gediehen, Satz ein Gesetzentwurf demnächst dem Reichsrat zugehe» wirö. In dem ©ntmnrf wird auch das Streikrecht der Beamte« hineingebracht werden. Streift ein lebens­länglich angestellter Beamter, so soll er Sie BeanUen- eiaenfebaft verlieren. Es steht ihm innerbatb vier Wo­chen das Recht der Klage zu. Endgültig entlaisiene Be­amte können frühestens nach fünf Jahren wieder ein­gestellt werdem

Die Gärung unter des Eisenbahner«.

»»Berlin. (S. C.) Am Sonntag haben im Direktiorrs- beztrk Berlin Versammlungen von gisenbarmarbettenf und Beamten stattgefunden. Mit großer Mehrheit wur-e ein Beschluß angenommen, daß der Vertreter der Reichs­gewerkschaft bet den neuen Verhandlungen im Rerchs- finanzministerium. Menne, nicht zurückgezogen werden soll. In Spandan, Berlin-Ost und Potsdam drohten die ReSner mit einem neuen Eisenbahnerstreik, falls der Reichskanzler Dr. Wirth seine dem Streiffomitee seinerzeit gegebenen Versprechungen nicht schnellstens erfüllt.

Urteil im Münchener Hschverratsprozcß.

»»Müncken. (L. A.f Der Senfatiousprozeß wegen LanSeSverrais gegen den pensionierten Lehrer Wolfs und den Ingenieur Hemberger, den früheren BetnebS- rat im bayerischen Luft-LlonS, bat seinen Abschluß ge­sunden. Das Urteil gegen Woln lautete aus 1?» jab^ Zuchthaus und gegen Henrberger an 6 Jahre Zncdrvans.

Dentsche Mehrheit i« Tvndccn.

»»Aus Tondern wird gemeldetk Die Stadtverordne­tenwahl ergab bei Abgabe von 1688 Stimmen eine Wahlbeteiligung von 89 Prozent. mir die Deutschen mürben 857, für die Dänen 538 und für die »osuilbe« mofraten 253 Stimmen abgegeben. Somit find .«wählt worden 8 Deutsche 5 Dänen und 3 Sozialdernokraten. Unter diesen befindet sich ein Deutscher. Die Diwane fetzungen für die Wahl waren für die Tauen icrr günstig, weil den dänischen Beamten ein Vorzugsrecht eingeräumt war. Sie brauchten nicht zwei jadre an­sässig zu fein, um zu wählen. Es ist also auch fetzt noch in Tondern eine deutsche Mehrheit vorhanden.

i Die französische Mordtat von Gleiwitz bleibt ««gesühnt.

Die Note der deutschen Regierurrg an die .sinteral- j liierte Kommission ist von dieser wie von dem Bot-