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Kersfelöer Tageblatt

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HewfeSöer Kreisblatt"

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfel-

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Nr. 20

Dienstag, den 24 Januar

1922

Der gordische Knoten.

;* Wie derB. L. A." aus parlamentarischen Kreisen !«rfährt, sind die Verhandlungen in der Steuerfrage noch Micht weiter gediehen. Man nimmt an, daß neuerdings SÄwierigkeiteu aufgetaucht sind. Montag vormittag stritt die mehrheitssozialdemokratifche Fraktion im -Reichstag zusammen, um sich über die Frage des Steuerkompromisses zu unterhalten. Man hält es nicht für ausgeschlossen, daß diese Sitzung eine Ueberraschung . bringen wird.

Loebe über die KoMpromitzartSstchten.

: »^ Reichstagspräsident Loebe hielt am Sonntag vor der Arbeitnehmerschaft des gesamten A. E. G.-Konzerns isetne Ansprache, in der er erklärte, die innen- und außen- jPvlitische Lage mache das Steuerkamprsmitz zu einer !Sringenden Notwendigkeit. Es müßte zustande kommen, La die Entente befugt sei, Deutschland Steuern in einer Höhe aufzuerlegen, die nicht geringer sei als in den al­liierten Ländern. Die Erfassung der Goldwerte sei nur «ruf diesem Wege möglich, weil Zentrum und Demokra­ten unbedingte Gegner der Erfassung der Goldwerte seien. Der einzige Ausweg, der noch übrig bleibe, sei die Zwangsanleihe. Bis zum 27. Januar müsse Deutschland Her Reparationskommission eine Erklärung abgegeben haben. Deshalb müßte man sich in dieser Woche schlüs­sig werden, ob man den Weg der Zwangsanleihe öe- fchreiten wolle, um zwei bis drei Milliarde» einzubrin- Ken. Das Zentrum Hätte bisher seine Zustimmung zu dem Steuerkompromiß nicht erteilt, noch weniger die Demokraten. Wenn das Steuerkompromiß nicht gelinge, dann wäre ein Sturz der Regierung Wirth uuvcrmciö- rich. Es gäbe dann nur zwei Möglichkeiten: entweder eine Regierung Stresemanu oder eine Regierung Helfse- rich. Weiter erklärte der Neichstagsprüsident: Ich stehe dieser Entwicklung kühl gegenüber. Die internationale Lage ist gespannter denn je. Sollte das Kabinett ge­stürzt werden, so ist eine unausbleibliche Folge davon ein weiterer rapider Sturz der Mark. Wir wollen un- ser möglichstes tun, um das Erfüliungskabineti Wirth 's« htlie«, und die Unabhängigen aeheu mit uns. Ohne 'deren Mithilfe kann der Sturz der Regierung jeden Tag erfolgen. Zum Schluß erklärte Loebe: Wir stützen das

den Weg nach Genua anzutreten.

Die Dsmokratem gegen das SteuerLompromH.

«^Berlin. (S. C ) Der Reichskanzler empfing die Abgeordneten der demokratischen Fraktion. Wie ver­lautet, haben die Demokraten eine Unierstnu ng '-es Stenerkompromisses der Sozial demokraten ab gelehnt. Ebenso wurde der von dem Reichskanzler lebhaft ge­wünschte Wiedereintritt Dr. Rathenaus in das Nerchs- kabinett von der demokratischen Fraktion vorläufig ab- v-! Berlin. (F. G. A.) Die innenpolitische Lage hat, was nicht zu verkennen ist, seit Sonnabend eine gewisse Verschärfung erfahren. Während am Sonnabend eure Reihe von bürgerlichen Zeitungen die Meldung verbrei­tete, daß das Steuerkompromiß gesichert fei und am Montag perfekt werden würde, wird am Montag vor­mittag erklärt, daß von einer Verstand,guna -mischen Sorialdemokraten und Zentrum keine Rede fern könne. Die Sozialdemokraten wollen unbedingt an ihren For­derungen sesihalten. .

Die Sanierung des Reichsbudgets.

»-.Berlin. (S. C.) Die Beratungen im Reichskabinett in Sachen der bis zum 28. Januar Unzureichenden Bor- schläae über die Sanierung des deutschen Recchsoudget» haben bis jetzt noch zu keinem Ergebnis geführt. Am Sonntag fand wieder ein Ministerrat unter dem Vor­sitz des Reichskanzlers statt. In der Sitzung hat nach zuverlässigen parlamentarischen Jnjormatwnen der Neichssinanzminisier Hermes die Erklärung abgegeben, daß vor einer parlamentarischen Enngung über die neuen Steuervorlagen eine Neuordnung der Nerchs- finanzen nicht erfolgen könne.

togd kesrge 86er to lDiedermff6mL

Aus London wird gemeldet: In der Central-Hall in Westminster hielt Lloyd George vor einer vieltau- sendköpfigen Zuhörerschaft seine anaeknndiate große Rede auf der nationalliberalen Konferenz. Der Mini- stersrüfident sprach zunächst seine Zu------------- .

aus, daß cS gelungen wäre, die ^reiheit Irlands inner- haw des Rahmens des britischen Reiches herzusteüen. Hinsichtlich der Gerüchte über dre kommenden Neuwah­len zum Parlament sagte er, das Parlament könne nicht aniaelöst werden, bis die Arbeiten über eine gesetzmä­ßige Einführung einer provisorischen Regierung in Ir­land ab geschloffen wären. Lloyd George fuhr fort: Ob d e Wahl früh oder spät kommt, wir haben nur eine Po- litikdem Lande zulegen: die Politik, die die Bedürf­nisse des Landes und der Welt verlangt. Der Handel Der ganzen Welt ist in einer schlechten Berfassung, schlech­ter, als es jemals der Fall war. Das internationale , Vertrauen war die Grundlage des inieruattoualen Han- ' Äs Das Problem, das Großbritannien und der gau- »err Welt aenenübersieht, kann man in einem Satz zu- fammenaffen: die Wiederherstellung deS internationa- ; r-n Vertrauens. Um dieses Vertrauen wteberherzu- stellen muß aber in der ganzen Welt ein wirklicher Frieden ^eingesührt werden. Dies ist die Ausgabe, die allen Reg er mgen zufällt. Je weniger die Regierung in den Sande ich elt mifM desto bester i t es für den Sandel W die Regierung. In diesem Problem gibt

ufricdenheit damit-

es nur einen wichtigen Punkt, läßt uns diesen in un­sern Annalenaufnehmen: Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.

Lloyd George führte darauf aus, daß die Washing­toner Konferenz ein nennenswerter Erfolg gewesen wäre. Hätte eine solche Konferenz im Juli 1914 statt- gefunden, so wäre die Katastrophe, die im August ein- trat, vermieden worden. Sämtliche Nationen Europas ohne Ausnahmen wurden zu der Konferenz von Genua eingeladen, weil man wün che, mit den ewigen Kriegen und dem Kriegsgeschrei ein Echo z« machen. Ich ap­pelliere an alle Menschen, an alle Mächte und alle Herr­scher, die Gelegenheit haben, Krieg und Frieden zu be- ftimmen, zur Konferenz nach Genua zu kommen in dem Geiste des Friedens, dann wird auch ein Frieden her- vorgchen. Um einen Frieden zu erhalten, dann wird man auch zu Abmachungen schrecken, dir eine bedeutende Verminderung der Rüstungen herbeiführen. Die Na­tionen müssen das Risiko des Friedens aus sich nehmen wie das Risiko des Krieges. Die große Gefahr, die den Stationen jetzt gegenübersteht, in der Bankerott. Ueber die Frage der deutschen Reparation sprechend, erklärte Lloyd George, er gehöre nicht zu denen, die der Ansicht seien, daß Deutschland die Zahlung dieser Summe er­lassen werden müsse. Deutschland habe den Schaden mut­willig augerichtei (!). Frankreich guäle sich unter sehr schweren Lasten, um diesen Schaden wieder zu bedeck,- gen, desgleichen Belgien, Italien und andere Länder. Deutschläud solle bezahlen und Deutschland könne be­zahlen. Deutschland leide wie jedes andere Land unter dem großen Zusammenbruch des internationalen Han­dels. ' An zweiter Stelle nach Großbritannien Hänge Deutschland mehr vom internationalen Handel ab als jedes andere Land. Deutschland aber leide nur zen- weilig. Mit dieser Frage konuten sich die Sachverstän­digen besaßen. Tatsächlich seien die Sichverständigen auch, bevor die Konserenz von Cannes auseinaudergmg, zu einer Vereinbarung gelangt, die seiner Ansicht nach befriedigend war und die feines Erachtens für, Deutsch­land annehmbar war. Lloyd George, sagte weiter: Wir haben uns vorläusig darüber geeignet und ich hoffe, daß etwas derartiges auch später geschehen wird, wenn keine Torheit dazwischen kommt. Dies ist jedoch eine Frage, die erwogen und auf eine feste Grundlage ge­stellt werden muß, damit England weiß, woran es ist. Verzug ist yeMmlüb und ic eher diese Frage geregelt wrirde, desto ueber wäre es.

MÄerrLpMbarÄLmeril nach London.

^3Iu@ PariS wird gemeldet: Am Quai d'Orsay wer­den vier Noten vorbereitet, die am Montag nach London abgesandt werden sollen. In der ersten Note, die die Kousereur von Genua Setr?«t e ^'tf Poincaree die schriftliche Bestätigung, daß die Fräge oer Wiederg'inm- chung nicht zur Besprechung gelangen werde, und er drückt weiter den Wunsch aus, daß, salls Deuckailanö an eitlem Konsortium teilnimmt, die daraus fließenden Ge­winne auf Konto der Wiedergutmachung gezahlt werden sollen. Die zweite Store betrifft den Garantrevertrag. Die dritte Note gibt Einzelheiten über den Vertrag von Angora. und die vierte Note behandelt die Tauger-An- gelegenheit.

Forderungen Poincarees für Genua, kMH> Paris. (T. U.) Der französische Ministerpräsident Das dem englischen Ministcrpräiidenten m einer Note mttgetetit, daß er die Möglichkeit, selost nach Genua zu geben, in Erwägung ziehen wolle. Frankrench muffe aber verlangen, daß der englisch-franzoitsche ^-chutzver- trag noch vor der Konferenz in Genna abgeschloßen und daß Frankreich die Gewäbr erbalte, daß die Be­stimmungen des Bersailler Vertrages auf der Konferenz von Genua nicht angetastet würden unO dastder Oberste Rat anfangs Februar einberufen werde. Ferner stehe Frankreich auf dem Standpunkt, daß der englisch-franz zösifche Garantievertrag nichi nur ber direkten nugriffen auf Frankrei b in Wirksa nkeit treten müsse, sondern auch bei Angriffen Deutschlands auf feine oblichen Aach- barn und wenn deittsche Truppen in das besetzte neutrale Gebiet einmarschierten.

Poiucaree am Werke.

»* Genf. (S. C.) DasEcho de Paris" meldet daß Fraukreich bei den aUtierten Regierungen offiziell die Einberufnug des Obersten Rates für anfangs Februar beantragt hat zur Eitscheidung über die Wrrtschastöuur- fcrcnz in Genua und über die Usbernahme der deut­schen Kriegsbescl uldiglenprozeffe auf einen gemeinsamen amtierten Gerichthof.

h. London. In einem Leitartikel schreibt dieLUNday Erpreß": Die Politik PoincareeS habe den europäischen Handel zerstört. Um England zum Weißbluten zu brin­gen, wolle sie um einen 30jährigen Vertrag Mt,rmnk- reich abschließen, solle k sein eigenes TodeMrteil un­terschreibe» und sich selbst den Strick um den Hals legem

Eriveiternng des Garantievertrages.

Brüssel. Wie eine Brüsseler Zeiluna mitteilt, hatdie belgische Regierung der französischen Neaternnff den Borschlag gemacht, das belgisch-französische M litar- abkommen vom Jabre Bd) in den englischFranzöstschen Garantievertrag einzubeziehen. Dieser Allianzvertrag müßte dann nicht von den beiden Generalitaben, son­dern von Den beiden Außenministern unterzeichnet werden.

Geht Leuiu doch nach Genna?

»x Paris. (B. 3-) Nach einer aus Moskau eingetrof- fenen Meldung werden Lenin und TschitM«in die Führer der russischen Delegation auf der Wirtschasts- konfererrz in Genua sein.

Frantzrekch zahlungsunfShsg!

gemeldet: Der französisch« ischen Regierung mttgcteilL Lage ist, die nächste Zins- zn leisten.

Aus Washington wird gemeldet: Der französisch« Botschafter hat der amerikanischen Regierung mttgcteilL daß Frankreich nicht in der Lage ist, die nächste Zins» zahlnng der Kriegsschulden zu leisten.

Amerika, das wiederholt seine Verwunderung CW die französischen Rüstungen ausgesprochen hat, gab be­reits die entsprechende Antwort aus die Bitte. Der Ge­setzentwurf des Senats über eine Konsolidierung der alliierten Schulden, der die Zustiummng des Präsiden­ten Harding gefunden hat, spricht keinen Verzicht auf die Schulden aus, sondern er gesteht ZahlungserletH- terungen in weitestem Umfange zu. Der Zahlungster­min für die Schulden wurde um 5 Jahre verlängert. Der Senat wird am 26. Januar in die Beratungen ein-t treten. Die Resolution des Senators Mac Cormik wird, wie derPetit Parisien" aus Washington meldet, eine Debatte hervorrufen, die für Frankreich außerordentlich: sein wird. Die Amerikaner wurden durch die vo» Briand in Washington angeführten Dokumente nicht Werzengt. Man habe den Wunsch, Frankreich dazu r» ringen, daß es feine Rüstungen herabsetzt, indem Ame­rika es zwingen will, seine Schulden sofort -urück-u-

zahlen.

Z«M Tode des Papstes.

!>* Aus Rom wird gemeldet: Der Papst ist 5 Mrnutc» nach 6 Uhr nach heftigem Todeskampse gestorben. AM Sonntag haben die katholischen Minister im Vatikan vor- gesprochen und das Beileid der Regierung zum Ausdruck gebracht. Der Papst lag in weißem Gewand mit gel­ber Mitra, gefalteten Händen und sehr ruhigem schmer». losen Gesichtsausdruck da. Die Beisetzung findet wahr­scheinlich im Petersdom statt. Am Sonntag nachmittag fand in Anwesenheit des diplomatischen Korps die feier­liche Aufbahrung der Leiche des Papstes statt.

Die Papstrv5hl.

6@r^ München. (L. Atz Der Kardinal-Erzbischof Schulte aus Köln und Kardinal-Fürstötscliof Bertram aus Breslau reifen dieser Tage von München ans mit dem Kardinal-Erzbischof von Faul^aber zur Papstwaöl nach Rom. Der Nuutins Paccellt ist wegen der Verhand­lungen über das neue bayerische Konkordat unavkömm- - lieb und verbleibt in München. Zehn Tage nach dem ' Tode des Papstes ist oer Einzug ins Konklave. Die^- Papiiwayl lucro outu# zwelvr^wl ^^ukuäkvi^s entschieden.

Die Leitung des Bat»kans.

»-.Köln. sT. 1U Nach einer kircheuamtlichen Mettet--« lung des Erzbischofs von Köln liegt die Leitung der so* tbolischen Kirche bis zur endgültigen Neuwahl des Pap^ stes in den Händen der Kardinäle Caspari und SutcccA

Staatstrap^^ in Italien.

T'E Lo«. -K) A^ ?!. er ßen der Stadt sind belebt da auf Befehl des StaSt«lÄr.r^ öle xljinHe, -lonLert--. säle und Kinos geschloffen sind. Zum ersten Mac teil 1870 ist Staatstrauer ungesagt worden, was dadurch zum Ausdruck kommt, daß alle Ministerien, die Kammer, der Senat sowie die öffentlichen Gebäude im ganzes Lande Halbmast geflaggt haben.

Furchtbares E^end in Nusfland.

t-* Der Leiter der schwedischen Hilfsmission im rufst»; schen Hungergebwt, Generalkonsul Ekstra.rd, hat an9| Samara an den schwcdi-chen Staatsminister Branckng folgendes Telegrancm gerichtet: Die fürchterlichen Lei-, den der hiesigen Bevölkerung zwingen mich dazu, an- die Regierung und das Volk von Schweden einen flam-: meuden Aufruf zn weiterer Hilfe zu richten. Im Hun-^ gergebiet gibt es Bezirke, in denen sich die Bevölkerung in solchem Elend befindet, daß sie znm Wahnsinn getrie- : ben wird. Man hat schon Leichen gegessen. Jetzt be­ginnt man damit, Mensche» zu töten, «m sie aufznessemj

Die Verpfändsug des deutsche» Goldes.

^Rotterdam. (S. C.) DieTimes" melden, daß 200 Millionen Goldmark von der deutschen Reichsbank zum Zwecke der Lombardierung bei der Bank von England eingetroffen sind.

Die Landtagswahle« in Brannschwelg.

^Vrauuschweig. (S. C.) Bei den am Sonntag statt« gefundenen Landtagswahlen in Braunschweig haben dke bürgerlichen Parteien einen groben «ilmmenzuwams! errungen. Die bis jetzt vorliegenden Meldungen lape» jedoch annehmen, daß die bisherige sonaltstlsche MeHr- Heit im Landtage noch nicht gebrochen ist.

Die Streiklage in Sachsen.

o* Leipzig. (B. T.) Leipzig beteiligt sich vorläufig nicht am Streck der Eisenbahner. Der Verkehr auf dem Leipziger Hauptbalmhof konnte Sonntag aufrecht erhal­ten werden. Zwischen Leipzig und Dresden verkehrt von: Montag an ein staatlicher Kraftwagen. Der Fahrpreis be- trägt 250 Mark. In den Zwickauer Werkstätten sind die Eisenbahner Montag morgen in den Streck getreten Auch in Ehe münz traten die Werkstättenarbeiter um 9 Uhr vormittags in den Streik.

Die Kriegsbeschuldigtenprozesie.

s^ Geuf. (S. C.) Havas meldet: Die belgische Regie- : rang hat ihr Einverfländuis erklärt, daß dsr oberste Sel- , gische Gerichtshof tn Brüssel durch den Be,chluß der Al, e liierten mit der Durchführung der Aburtelung undAus. c lieferung der deutschen'Kricgsbeschuldigten für die ak- liierten Staaten beauftragt werde. |

Attslieferung bulgarischer Miüifter? I

«> Zürich. (S. C.) DerSecolv" meldet aus Tokio: v Der'Justizausschuß des japanischen Parlaments hat ein* 4