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Nr. 19

Montag, den ZA» Januar

I933

L Papst Vsneditt XV. f.

m> Aus Rom wird unterm 21. Januar

<i gcruelSet: Papst Benedikt ist kurz nach Z Mitternacht entschlafen.

Der päpstliche Stuhl ist wieder einmal verwaist;' Papst Benedikt XV. hat seine Augen für immer ge­schlossen. Sein Kirchenregiment war nicht von langer Dauer, wurde doch der Kardinal Giacomo della Elftem nach dem Ableben seines Vorgängers Giuseppe Sarto, der als Pius X. Leo XIII. gefolgt war, erst während der ersten Kriegsmonats für den Stuhl Petri bestimmt. Am 21. September 1854 in Genua geboren- war er schon im jungen Alter von 24 Jahren Priester, in späteren Fahren Kabinetts- und Unterstaatssekretär am Heiligen Stuhl, um 1907 die Würde eines Erzbischofs von Bo­logna zu erlangen. In die Reihe der Purpurträger trat Giacomo della Elftem am 12. Mai 1914 ein, und schon wenige Monate später wurde er vom Kardinals­kollegium für würdig befunden, die Nachfolge des ver­dorbenen Pius x. anzutreten. Am 8. September 1914

_________ Aus x. anzutreten. Am 3. September 1914

»er als Sieger aus dem Conclave hervor, seine

rung zum Papst erfolgte am 6. September des­selben Jahres. Seine Papstherrschaft hat mithin nur wenig über 7 Jahre gewährt, während sein Vorgänger auf eine 11jährige Amtszeit zurückblicken konnte.

Der Heimgang Benedikts XV. muß weit über die "Grenzen des Katholizismus hinaus aufrichtige Teil­nahme erwecken. Benedikt XV. war kein Mann des politischen Kampfes wie etwa Leo XIII., er hat auch in kirchlichen OrganisationSfragen eine größere Zurück­haltung beobachtet wie noch fein Vorgänger Pms X., teilt ganzer Ehrgeiz bestand darin, nichts anderes zu fein, als wozu er sich als Statthalter Chrrstr auf Ersen berufen fühlte: ein Friedensfürst., Diesen Beruf hat er Mit unerschütterlicher Treue, mit bewunöernswerter Hingabe aufrecht erhalten. Und die Umstände wollten es, daß er für seine Friedenstätigkeit nur ein allzu- weites Feld hatte. Der größere Teil ferner Amtstätig­keit fiel in die Zeit des Weltkrieges. Als er in Den Va­tikan einzog, tobte auf Den Schlachtfeldern bereits seit Monaten Der Kampf der Waffen. Das Rad Der Ge­schichte war nicht mehr aufzuhalten, und wenn der neue Papst mit Schmerzen festen mußte, wie zu fernen Mützen die Welt, vom Wahnsinn ergriffen, sich in Blut walzte, so vermochte er Der entfesselten Kriegswnt emstwerlen loht Halt'zu gebieten. Aber während der folgenden Kriegsjahre Bot sich für den erhabenen Irredegsfürsten

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Politik einzugreifen und aus dem Elend zu retten, was noch irgend gerettet werden konnte.. Man, Innert sich, daß Benedikt XV. von sich aus verichnderstlich Versuche unternommen hat, um Der ftrtepofurie Eacha t ^u tun Auch eine Friedensanregung der deunchen Ncgierung nahm Benedikt XV. willig auf, freilich ohne den ge­wünschten Erfolg zu erzielen. Immer wieder suchte er wirch den Einsluß der Kirche und ihrer -^igrrne. ein baldiges Ende des Kriegswüteus herbeizuführen, und seine Umgebung schilderte den ganzen Schmerz der Ent- Mchung, der den edlen Mann stets von neuem er= miüfterte wenn er sehen mußte, wie aller guter Wille wichen Jntrigem an dem Blutdurst und an der Be- sw'äuktbeit der Menschen scheitern mußte. ^troüDem leate der Papst auch in solchen Augenblicken nicht die Hände in den Schoß, sondern organisierte Taten Der Charitas, um die Kriegsnot zu lindern, verwandte stch für das Schicksal der Kriegsgefangenen, deren furcht­bare Leiden ihm besonders nahe gingen, und strebte danach, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln den ^atz und das Rachegefühl auf beiden Seiten ein- rudämmen. Sicherlich war seine Aufgabe dabei Jeme leiste, denn die seiner Obhut anvertrauten Glau- «euLaenossen standen in beiden Lagern des scimvfey. Itn omeBr sein objektives Urteil Anerken- nuna das sich oft im augenfälligen Gegensatz zur all- aemeinen Auffassung gestellt hat. Wohl gab er zu, daß kn Belaien D nge passiert sind, die besser unterblieben wäZn aber er unterließ es auch nicht, das Vorgehen Deutschen durch gewisse Provokationen Der Belgier -u entschuldigen. Als nach Beendigung des Krieges DaS Komitee der Nobelstiftung seinen Friedenspi ew lieiteDift XV überreichte, herrschte wohl nur eine Mei- nun?darüber, daß eine würdigere Wahl nicht getrosten ,UC teilte weiß niemand, wer der Nachfolger Vene- dikts werden soll. Äber das eine ist gewiß, Da,> mit dem letzteren aus der Reihe jener Männer, Die auch während Der furchtbaren Kriegsepoche das Banner der Me schlichkeit lind brüderlichen Versöhnung hochgehal- baben der Besten einer ac chwunden ist, und daß die Welt die mehr als je unerschütterlicher Führer auf dem Wie zur Völkerverföhnung bedarf, ihres edelsten

Wohltäters beraubt ist.

Berlin lT. U3 Im Reichstag unterbrach Präsident

Loebe die Verhandlungeir und uiachte Mitteilung von

dem Ableben des Papstes. Der Papst habe die moralische Macht seines Amtes und alle seine * Kräfte eingesetzt für die Linderung menschlicher Leiden, st iVAnef h u ^ des Hasses und die Versöhnung der BN Das deutsche Volk nehme tiefen Anteil an

Dem frühen Tode des verdienten Mannes.

i Deutsches Volk, werde einig!

? ' @iue Rede Stegerwalds. psbrerv^eiushäuse in Berlin sprach in einer - imuPsentfdien WcwcrtWiafiSDunb veranstalteten öffent- ?w.t Soebniio WUnistebprüsident a. D. Sieger,vald

über das Thema:Der deutsche Gewerkschaftsbund in Staat und Wirtschaft". Es fei die Pflicht der Arbeitneh- merschaft, darauf hinzuwirken, daß die Reichseinheit in ' jeder Beziehung aufrechterhalten wird. Nur ein Volk, das einig in seinem Innern und in Den großen Fragen ist, kann auf die Dauer eine große Rolle in der Welt spielen. An dieser Aufgabe werde der Deutsche Gewerk­schaftsbund, ganz gleich, welchen polnischen Parteien seine Mitglieder angeboren, arbeiten. Die wirtschaft­liche Situation Deutschlands fei gekennzeichnet durch die Notwendigkeit, 1. die Bestimmungen des Versailler Ver­trages über die Entschädigung nach besten Kräften üurch- zuführen. 2. den Reichshaushalt zu orDnen und damit die Mark zu stabilisieren und 3. die Frage zu lösen, wie im nächsten Jahre das 60 Mill>.onen-Bol§ Deutschlands zu ernähren sei. Eine Vertragsänderung lasse sich nicht durch Gewalt erzwingen, sie werde aber durch Die wirt­schaftlichen Verhältnisse herbeigeisthrt werden. Steger- wald kam dann auf die große Hilssakt-on der Landwirt­schaft zu sprechen. Die Landwirtschaft sei der Meinung, daß aus dem heimischen Boden soviel mehr herausgeholt werden müsse, daß man dadurch 2% Milliarden Gold- mark sparen könne. Eine Annäherung an Frankreich hält Etegerwald für unmöglich.

Kundgebung des pommersHen Laudbnndes.

»^Jn der im Rabmett der Stettiner Landwirtschafts- Jammer einberufenen Generalversammlung des pom- merschen Landbundes sprach zuerst der Vorsitzende des Landbundes. Nach dem Jahresbericht hat der Pom- mersche Landbund im Jahre 1921 einen erheblichen Auf­schwung zu verzeichnen. Er u'i auf 131000 2'inOheDer augewachsen. Darauf sprach Gehet mrat Professor Vmgt- FrankfUrt über die Bedeutung. er wirtnhaftsftieüftchen Arbeiterbewegung. An einem guM Wirtschaftsleben sind Arbeitnehmer und Arb-itgeber interessiert. Der Bund habe Arbeitgeber und Arbeitnehmer unter einen Hut gebracht. Die WiedergZupon'M unserer Berhalt- uisse und der Wiederaufbau ses deutschen Baierlardes muß von der deutschen Lauowir.rchaft ausgeheu. Dar­aus sprach der frühere bayerische Ministerpräsident von Kahr. Er erklärte, immer wnwcr wird das Gerücht ver­breitet, wir hätten feparatrst.sche Ansichten. Diese Be­hauptung ist eine Gemeinheit und ein verbrecherisches Spiel mit dem Feuer, weil die, die das verbreiten wis­sen müssen, daß für Bayern die Treue kein leerer Wahn ist. Herr von Kahr erwähnte sodann die Ereignisse int Dem Versailler Vertrag. All? yM Demo- ,

Ligungen waren vergebüch. Anw wut in rar das S^- sal des deutschen Volkes feine Arbeit erlticheldend. Wir müssen wieder eine gcschlosseue Nation bilden, wie wir sie im Jahre 1914 waren. ^>err von Drewrst gab als letzter Redner die Antwort daraus, warum Herr von Kahr nach Stettin gebeten worden ist Man wollte end­lich nach dem 9. November 1918 einen deutftnen Staats­mann sehen, der ein wirkliches Rückgrat besitzt.

Deutschlands NaAe in Äse WeNWirtlHaft.

zu mawen. Was ific, sei Gewißheit

Aus London wird gemeldet: Asqnitb erklärte m einer Rede vor der Versammlung von Geschäftsleuten der- City, daß die Arbeitslosigkeit in noch nicht dage- wesenern Maße *fortdauere. Der wahre Grund der herrschenden Erwerbslosigkeit und des Niederganges des internationalen Handels Englands sei, daß andere Nationen nicht in der Lage seien, unter Bedingungen zu kaufen, unter denen England verkaufen könne und um­gekehrt. Bor dem Kriege sei Deutschland der beste Kunde und der größte Lieferant Runlands, Italiens, Oesterreichs und einer Anzahl kleinerer Staaten am dem Komment und der zweitgrößte Kunde und Liefe­rant Großbritanniens gewesen. Der industrielle und finanzielle ZnsammeNbruch Deutschlands mühe daher die ernstesten Folgen nach sich ziehen. Seit der Unter­zeichnung des Verfasster Vertrages hatten nicht we­niger als zehn europäische Konferenzen über die R^yc^ rationsfrage stattgefunden, die vor kurzem >nd-M Fiasko von Cannes kulminierte. Jede der Konferen­zen sei damit beschäftigt gewesen, das Werk der vorigen Konferenz abzuändern oder ungültig zu mameu. Was Die Welt, was die Geschäftswelt wolle, ftr Gewrpheit und Enligültigkeit. Diese werde man nicht erhalten, wenn man nicht ein für allemal im Allste der Tatsachen die unmöglichen Bestimmungen des Versucher Ver­trages abändere. (Beifall.» Es sei keine irrage der Milde gegen Deutschland, sondern eure Frage der eigenen Interessen für eine Anzahl von Staaten, die den ^ovh.- stand Europas nur neu schaffen könnten, wenn sie ihre gegenseitige wirtschaftliche Abhängigkeit voll erkennen. «Beifalls Eine wirkliche dauernde Wiederherstellung könne nicht stattfinden, bevor sich nicht die großen und kleinen Nationen bereit zeigten, das Erbe, das der Krieg zurückgelassen habe und das alle gemeinsam tragen müßtest, mutig auf sich zu nehmen.

Asguity feinte in seiner Rede weiter, daß jeder wirk­liche wirtschaftliche Wiederaufbau unmöglich sei, bevor Die Frage der Reparationen und der alliierten Schulden nicht endgültig geregelt sei. Zum Schluß nahm die -^er- fammiung einstimmig einen von Dr. Walter Leaf ein- gebrachten Antrag an, der fordert, daß der Handel und hie sndnllrie von Den Fesseln befre-t werben mußten,

Die Simfirio mfn d^n,FePn befrU werden mM Die ihnen durch die Jndnjtrieschutzbill aufgelegr fc und Die Freiheit zurückerhalten müßten, die sie vor dem Kriege genossen hätten. Bei der Begründung der Ent­schließung erklärte Leaf. Die deMche AnSfnhr nam Großbritannien habe in Der letzten Hälite dev Vorjahres sehr stark abgenommen. Im vierten Onmtal des Jay- yca 1921 habe Großbritannien für 8E Millionen deut­sche Waren einacsührt gegen 8« Millionen in der glei­chen Zeit des Jahres 1920. Je mehr deutsche Waren

eierr

man einMhre, umso mehr britische Waren werde man

verkaufen.

Wilder Eisenbahnerstreik m Sachsen.

»^Aus Dresden wird gemeldet: Der Ausstand der

Eisenbahner soll so durchgeführt werden, daß bis Sonn­abend nacht 12 Uhr der gesamte Betrieb stillgelegt wirb. Die sozialdemokratische Gewerkschaftsleitung erkennt den Ausstand nicht an. Die beiden bürgerlichen Eisen­bahnerverbände sind ebenfalls auf das schärfste gegen den Streik.

Streikgefahr in Hamburg.

e-* Die Verhandlungen der Verbandsleitung der Staatsarbeiter mit Dem Hamburger Senat über die Vorschntzfrage haben zu keiner Einigung geführt. Man einigte sich schließlich dahin, daß am Sonnabend ein vom Reichspostministerium gebildetes Schiedsgericht Zusam­mentritt. um einen letzten Einigungsveriuck zu machen. In linksradikalen Kreisen der Staatsarbeiter wird für

einen Streik scharf agitiert.

Steuerkompeomrh und große KoaMkon.

r^Berli«. (V. T.) Wie dasB. T." aus parlamen­tarischen Kreisen hört, ist das Steuerkompromiß zmr- schen Zentrum und Sozialdemokratie so gut wie sicher. Die allgemeinen Grundlagen bestehen Darm, daß an­stelle der von den Sozialdemokraten zuerst vorgcschla- gerre-t Erfassnnr der Sachwerte eine Zwangsanleche er­folgen soll. Die Zwangsanleihe ist etwa so gedacht, Latz jeder Besitzer eines großen Vermögens einen bestimm­ten Prozentsatz in dieser Zwangsarfteche anlege« vmß- Als zweiter Hauptpunkt des Kompromtsies gift die so- fortige Einziehung des zweiten Drittels des Reichsnot- opfers. Mit dem voraussichtlichen Zustandekommen dieses Kompromisses dürfte anch dre Bildung einer großen Koalition im Reiche erfolge«.

Der Reichskanzler wird sprechen! v^ Berlin. (F. G. M Der Reichskanzler Dr. Werth beabsichtigt, die große Debatte im Reichstag am Diens­tag mit einer Rede über den Stand der Reparations- fraaen zu eröffnen. Der Kanzler wird bei Dieser- Gele­genheit auf Die Reden Poincarees und Lloyd Georges antworten.

Die deutsch-russische» Beziehungen.

^Berlin. (F. G. A.) Wie von zuverlässiger Seite mitgeteilt wird, wird sich Der Ansschnß für auvwarft.ge Anwesenheiten im RerckMag am Montag mit .dem

Tarn tigen. Darunter befinden sich die Rußlands, Die der Berliner Sowietvertreter aus ^ kau überbrachte und am Frestag dem Reichskanzler in einer längeren Unterredung mitgeteilt 6at. DMe Bor- schläge beziehen sich auf einen roesewlkchen Ausbau und eine Erweiterung des deut ch-rirssrsche» Vertrages vom 6. Mai. Dabei wird auch Die Frage der Wiederauf- uabme Der diplomatiscken Beziehungen zwnmen Deutsch­land und Rußland besprochen werden. Außerdem lind in Berlin Bevollmächtigte Der russischen Regierung em- getroffen, Die die Aufgabe haben, der Relchsregreruug die erforderlichen Garantien zu geben, um Die tätige Mtt« arbeit der dentschen Wirtfchaft sobald als möglich er­langen zu können.

Das Deutschtum in Uns^n.

s^ Vnöapest. Eine Abordnung der aus ^tinftir^en Be­freiten Deutschen ersuchte den ungarischem Ministerprä­sidenten um Förderung des deutschen Unterricht» m Uuaarn. Graf Bethlen sagte Die Erfüllung meses Wu^ sches zu und erklärte, das Deutschtum sei ein wichtiger Faktor in Ungarn. Jemand der deutsch preche, sei a» und für sich ein Kulturmensch.

Das neue Wahlrecht in Ungarn.

^Budapest. Die ungarische Regierung will in nächsten Woche der Nationalversammlung ben WM. rechtsentwurs unterBreiton. 3 an am würden wah ck'e^ ech- tiat fein die Männer über 24 Jahre, die 10 Jabre »W^ rische Staatsbürger und »wer Jahre an Demtctoen Wohnort ansässig sind und mindestens vier ^olf3wub Hassen besucht haben, die Frauen über ftill Jahre, die entweder Drei Kinder haben oder acht Mft^schulklafnu besucht baden oder deren Mann die HoMchule beutdü hat. Es würden danach iu WtUUbn Miuruer uv» 600 000 Frauen das Wahlrecht ausüben konnem Wabl- Bar sind Männer über 30 Jahre. In Budapelt soll Listenwahl eingeführt werden. Die Mw^en stud gegm eine öffentliche Abstmrmmlg. Die Wahl soll tur Mat t ifolgnt. Die wesinngarische Frage

»^ Budapest. Der frühere ungarische Neglernngskom- miffar in Westungarn Graf Sigran, griff das ungarische Reaiernno in der 'Nationalversammlung wegen rkreS schlauen Verhaltens" in Der westnnaarismcn Frage hef­tig am Es sei nicht das Verdienst der ungarischen Re- aier mK gewesen, daß Oedenburg und Umgebung bei tnaarn verblieben sei. Es sei and . öftUch gewesen Westtmaaru für Ungarn zu erhalten. Wi 'tig iet, daß der Vertrag von Trimmn jedenfalls durch Den nusgana Der wcstunäarischen Angelegenheit durchb vwcn sei.

Bvm Hexenlcsscl aus dem Balkan

Skutari. SD Das erst vor wenigen '-i "

bildete albanische Kabinett Djasercuw ist 'ftrn'Gcn^V Alle nationalistischen Beis haben :tz Elo-fan eine 0> - genregicrnng gebildet.

Das Hnugerelend in r-nMai i.

^ Berlin. (8. 91.) Prosesior MüMcns. d.r Le'mr der deutschen Hilfsexvedition für Die denru: cu munam E- biete, ist in Berlin eingefrotreu und mot c ,wu co-wüt- h-rnDen Bericht über das Elend in Rupland.