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Hersfelöee Tageblatt

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Nr. 12

Sonnabend, den 14» Januar

1922

UüÄlrLK des KabinellS Bäo^»

Poincaree mit der Neubildung des Kabinetts betraut.

»^>U«s Paris wird gemeldet: Das Kabinett Briand ist zurückgetreten. Es verlautet, daß Poincaree mit der Bildung eines neuen Kabinetts betraut worden sei. Wre weiter aus Paris gemeldet wird, hatte Millerand um 8 Uhr eine Unterredung mit Poincaree, der sich bereit er- klärte, die Kabinettsbildung zu übernehmen. Man spricht von einer Kombination Poincaree-Doumergne. Poin­caree will Domnerque ins Kabinett bringen, um die Linke des Senats zu befriedigen. Für das Finanzmini­sterium im Kabinett Poincaree wird de Lasteyrie ge­nannt. Man nimmt an, baß Poincaree Biviani zu feinem Außenminister ernennen wird, der als solcher nach Cannes gehen wird.

' *

Schneller, als man es erwartet hat, ist Briand von den Ereignissen, die sich zwar schon seit längerer Zeit in Paris vorbereitet hatten, aber immer wieder in ihrer Entwicklung durch das taktisch-geschickliche und rheto- ' risch-gewandte Auftreten Briands bei der Verteidigung seiner Politik gehemmt worden waren, von dem Scyau- platz der politischen Weltbühne hinweggesegt worden. Dem aufmerksamen Beobachter sind die Vorgänge an der Seine nicht verborgen geblieben. Es konnte bet ihm kein Zweifel über die Strömungen bestehen, die in Pa­ris beständig, wenn auch nur langsam, anwuchsen und denen sich Briand mit der ganzen Kraft seiner Persön­lichkeit und Klugheit cutgegenstemmte, aber auch nicht darüber, daß er den Kräften, die gegen ihn anstürmten, einmal unterliegen müßte. Die Haupttriebkraft war Poincaree, der Kriegspräsident der Republik, der in sei­nem Chauvinismus und Deutschenhaß keine Grenzen kennt. Jetzt hat er Briand zur Strecre gebracht, um sich selbst an dessen Stelle zu setzen und als abermaliger Lei­ter der französischen Politik seine unheilvolle Rolle in der Weltpolitik und Weltgeschichte weiter zu spielen.

Aristide Briand hatte am 17. Januar v. JS. zum sie- benen Male die Ministerprüsidentschaft als Vertreter des Blocks der Mitte", dem er angehört, übernommen. Die rechtsgerichtete Presse in Frankreich hatte die Wieder­kehr Briands damals gerade nicht mit Wohlwollen und Vertrauen ausgenommen. Auch wurde einem Kabinett keine lange Leberrsdauer prophezeit, wett die nationali­stische Presse Frankreichs in ihm nur einenDilettan­ten", aber nicht einenFührer" erblickte, der zur Bewäl­tigung einer außergewöhnlich schwierigen Lage sür fähig gehalten wurde. Trotzdem hat sich Briand fast ein Jaar lang auf seinem Posten behauptet. Dies war ihm, dem Wandelbaren, aber auch nur dSyurch

»ME pv,MNM*dMs!MV und seine Handlungen. stets der augenblicklichen Lage anpützte und Augenblickslomn- gen anstrebte, die ihm zwar wiederholt das fßertraucn der Kammer erbrachten, aber doch einmal zum Ver­hängnis werden mußten. Briand, der ehemalige Sozia­list, hatte sich ganz in die GedankeNiOnae Clemenceans hineingelebt und verfolgte diese Politik gegenüber Deutschland mit eMer Hartnäckigkeit, die den Chauvini­sten in ihrer Verschwörung gegen Wir immer wieder den Wind aus den Segeln nahm, bis Samt me Folgen der Wahnsinnspolitik von Versailles ihn jetzt zu Fall brachten. ,

Wir brauchen Briand keine Träne nachzuwemen. Er hat ebenso wie seine Vorgänger nichts dazu beigetra­gen, die Wege zu ebnen, die zu einer Versöhnung oder wenigstens zu einer Abschwächung des Hages rn ,Frank­reich gegenüber Deutschland geführt hatten. Er hm mel- mebr die überlieferte Politik des Hasses, der Demüti­gung und Vergewaltigung weiter betrieben und dem deutschen Volke trotz seines guten Willens, mit Frank- reich zu einem ertrühlichen gegenseitigen Verhältnis zu gelangen, Enttäuschung über Enttäuschung gebracht. Aber gegenüber einem Poincaree wäre er doch das tlet= rare Uebel. Die Pariser Chauvinisten haben jetzt ißr Siel erreicht: Poincaree ist mit der Kabinettsbildung betraut worden, derselbe Poincaree, den der frühere ita­lienische Ministerpräsident MM als denTotengräber Europas" beze ch"et bat. der mit Jswolski der Haupt­schuldige an dem Ausbruch des Krieges ist. Das haben die bisher veröffentlichten Dokumente über die Ursachen zum Ausbruch des Krieges als unumstößliche Tatsache bewiesen. Nicht Deutschland hat auf den Krieg hingear- beitet sondern Poincaree, der nach seiner Wahl zum Präsidenten der Republik vorsätzlich und systematisch zum Kriege gegen Deutschland geschärt hat. Auch die Mobil­machung Rußlands hat er, obwohl sie der Parster Re­gierung rechtzeitig bekannt war, dem französischen Volke solange verschwiegen, bis die Mobilmachung in Deutsch­land angeordnet war. Was Deutschland von diesem Mann, der den Krieg bewußt und vorsätzlich herbeige- Wbrt l'at, erwarten darf, kann nicht zweifelhaft sein. Er wird die Tvtcngräbcrarbeit in Europa fortsetzen. Das deutsche Volk darf aber jetzt die Nerven nicht verlieren, sondern muß sich mit vollem Ernst der Lage klar werden, die durch den Kabinettswechsel in Frankreich geschaffen worden ist, dessen Ursache hauptsächlich tu den vermeint­lichen Zugeständnissen wurzelt, die Deutschland in Can- , «es wenn auch gegen neue Bedingungen, deren Folgen Air'die deutsche Wirtschaft äußerst verhängnisvoll hät- ! ten werden müssen, gewährt werden sollten.

! Die französische Presse zu Briands Rücktritt.

- w m^. jtz T.i Aus fast allen Zeitungen spricht die Sorge die Konferenz von Cannes nicht fortgeführt werden könne. Von Briand nird überall mit großer Achtung gesprochen, wobei natürlich das halbe Dutzend

ihm feindlich gesinnter Blätter eine Ausnahme macht. Es muß aber festgestellt werden, daß sich gegen Poin­caree so gut wie keine gegnerische Stimme erhebt. Wäh­rend noch vor einem Jahre dieVictoire" eine Regie­rung Poincaree eine Gefahr nannte, wird heute eer frü­here Präsident der Republik fast durchweg als der Mann der Stunde bezeichnet, wie ihn der Kammerpräsident Pe- ret genannt hat. Vielleicht könnte es so kommen. Schon seit langer Zeit war die Meinung ernsthafter französi­scher Politiker, daß erst dann Ruhe in die Welt kommen werde, wenn Frankreich durch die Periode Poincaree hin­durchgegangen sei. Möge diese Prophezeiung wahr wer- dem Inzwischen aber muß Deutschland sich auf ernste

Zeiten gefaßt machen.

r-s-Paris. (F. G. A.) Aus Cannes wird berichtet: chhen Abendstunden am Donnerstag war in renzkreisen das Gerücht verbreitet, der Prä- französischen Republik werde Briand mit der g des Kabinetts beauftragen. Ein solcher Op-

sident der s . . . Neubildung des Ka________ _______ timismus erscheint aber wenig berei

Sonnabend festgesetzte Abreise der belgischen und italie­nischen Delegat.onen beweist, daß der Oberste Rat diese Auffassung nicht teilt. Ein «ationalistifches Kabinett i« Frankreich mit Poincaree, oder wer es auch sonst sei, wird die von allen Einsichtige« als Notwendig erkannte Entwickelung vielleicht um Monate verzögern aber nicht aufhalten könucn.

Die Auffassung in Berlin.

te* Berlin. sB. T.) Freitag nachmittag 6 Uhr hält die Reichsregierung eine Sitzung ab, in der sie sich mit der durch den Rtrtttritt des französischen Kabinetts geschaf­fenen Lage beschäftigen wird. In parlamentarischen Greifen ist man der Auffassung, daß man erst abwarten müsse, wie sich die Dinge in Frankreich weiter entwickeln werden und weidje PoUtik das Kab.nctt Poincaree, falls ein solches zustandekommeir sollte, treiben wird. Ins­besondere ist es von Wichtigkeit, abzuwarten, oo Poin­caree seine Politik an die Kammerversprechungen an­knüpfen wird, oder ob er die von Briand eingeschlagenen Wege verlassen wird.

Die euglisch-französischen Gegensätze.

^ Bafel. (S. C.) DerBasler Anzeiger" meldet aus Paris: Poincaree will bis Freilag abend dem Präsiden­ten der Republik die Ministerliste vorlegen. Poincaree hat am Donnerstag abend Briand das Portefeuille des Ministeriums des Aeußern angeboten. Briand hat aber abgelehnt mit der Erklärung, daß er keinerlei Möglich­keit sehe, die englischen Forderungen und Wunsche in Nebereiustimmung mit der frauzösischeu Kammer zn

bringen.

Der Eindruck in Amerika. ^

bei: Der Rücktritt des Kabinetts Briand hat in den Vereinigten Staaten eine große Ueberraschuug hervorge- rufen. In den politischen Kreisen glaubt man redoch nicht da:an, daß bie rechtsstehenden radikalen Elemente in Frankreich die Oberhand gewinnen werden. Jeden- salls macht Präsident Harding kein Hehl daraus, dar; er mit den Unruhestiftern in Europa durchaus unzufr;

den ist

Abbruch der Konferenz in Cannes.

Paris. Der Sonderberichterstatter der Havas-Agen- tur in Cannes meldet: Der Oberste Rat wird am Frei­tag vormittag um 11 Uhr zu eurer Sitzung zurammen- treten Die Mitglieder der Revarationskommunon wer­den an der Sitzung nicht teilrichmen. Auch dre dcutsaie Delegaiion wirb nicht mehr gehört werben, ^rankrerch wird auf der Sitzuu« des Obersten Rates durch den Uuierdirekwr des französischen Auswärtigen Amtev, La Roche vertreten, der von Briand die Anweisung erhal­ten hat, nur als Beobachter aufzutreten und uicht in die Debatte aurzugreisen. Wahrscheinlich wirb der Oberste Rat im Laufe dieser Sitzung beschließen, feine Fügung "^ C^EfS. C.) DasJournal des Debats" meldet: Die Konferenz in Cannes ist gescheitert. Die belgucksen und französischen Deleg-erten verlassen am M-eitan Can- nes. Loucheur ist bereits am Donnerstag abend nach Paris zurüüaekehrt. Das neue Kabinett findet eure neue Situation vor und ist durch feine Zugeständnisse an Llvud George gebunden, da Briand vor der Beschluß-

fassuua Cannes verlassen hat. t Ä ,. .,

>» Die Nachricht von dem Rücktritt des Kabinetts Briand lief bei dem Obersten Rat in Cannes ein, als dieser zil einer Sitzung versammelt war, in der Dr. Ra- theuan seinen Bericht erstattete. Lonchenr verließ sofort - - - ~ ~ ~ - ^"»fnyrun-

den Obersten Rat. Nach Beendigung der Ausführun­gen Dr. Rathenaus erklärte der Vorsitzende, da« ange­sichts des Fehlens einer alliierten Regierung die Be­schluß- und Verha«dl«ngsfWigkeit zweifelhaft sei. Die Frage müsse erst in einer internen Sitzung geklärt wer­den. Die Sitzung wurde darauf gegen oK Uür vertagt.

Abreise der französischen Delegation.

m> Loucheur ist mit einem Teil der französischen Delc- gatior, aus Cannes abgereist. Lloyd George wird am Sonntag abreisen.

Dr. Nathenau vor dem Obersten Rat.

Nachdem Dr. Rathenau zuerst von dem Reparation^ ausschuß in Cannes gehört worden war, hat er jetzt auch vor dem Obersten Rat gesprochen. «Er hielt seine Rede in französischer Sprache und übersetzte gleich Satz für Satz ins Englische. Er teilte zunächst mit, daß Deu.fch- land am 13. Januar 75 Millionen und am ^ ^brnar 88 Millionen Goldmark zahlen könne, obwohl diese Zah­lungen die wirtschaftliche Lage Deutschlands kehr «n-

gSustig veeiuflusseu müßten. Die deutsche Regieruug fek weiter bereit, alle Matzuahmeu zu treffeu, um die Finan­zen in Ordnung zu bringen. Sie glaubt. Sie Steuer«! für 1921/22 zu verdoppeln. Ob aber solche Maßnahme» zu dem gewünschten Ergebnis führen würden, sei zwei«! felhaft, da man immer wieder mit Schwankungen »er deutsche« Valuta rechnen müsse.

Die Stunduugsfrage.

»^-Rotterdam. (S. C.) DerCourant" meldet aus Cannes: Die Konferenz ist durch die Stundungsfrage! gesprengt worden. Wahrscheinlich wird die Wiederher- stellungskommission, die in ihrer Mehrheit für eines Stundung an Deutschland ist, von sich aus die neuen deutschen Zahlungstermine festsetzen. Jedenfalls bleibt es bei der Aufhebung der Zahlung von 500 Millionen Mark am 15. Januar.

Die deutsche Delegation abgereist.

>--Paris. Aus Cannes wird gemeldet: Die deutsche Delegation reiste am Donnerstag ab.

Ein Mißverständnis.

* Paris. (F. G. A.) Zu der Rede Dr. RathenauS vor dem Obersten Rat wird noch bemerkt, daß nach ei­nem offiziellen Bericht Dr. Rathenau die Berettwillis- keit der deutschen Regierung besannt gegeben hätte, die Steuern für das Jahr 1921/22 zu verdoppeln. Hier scheint aber ein Fehler in der Berichterstattung oder ei« Mißverständnis vorzuliegen. Rathenan hat, der Mel­dung desTemps" zufolge, lediglich erklärt, um die Re- pürationszahluuqen leisten zu können, müßte Deutsch­land seine Steuereinnahmen verdoppeln. Das fei aber, nicht möglich, weil der Geldwert dadurch weiter ver-' mtndert werde. \

Was wird aus Genua?

^ Ca«nes. (B. T.) In alliierten Kreisen fürchtett man, daß die Wirtschaftskoufcreuz in Genua vollkom-

daß die Wirtschaftskoufcreuz in Genua----- zwecklos sein wird, weil Frankreich seine Politik - ' - - 1 ' Me Konferen«

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ändern werde. Man glaubt jedoch, daß b; . ,

von Genna stattfinden wird, weil die Einladungen dazu schon ergangen sind und weil auch das französisch-eng­lische Abkommen in Wirksamkeit treten wird. Man ffk in Cannes der Ansicht, daß eine neue Sitzung des Ober­sten Rates in etwa 10 Tagen in Paris oder Lonöorr

inden wird.

Eine englische Denkschrift.

Eine von ber englischen Delegation ausgearbeiteie Denkschrift, die Briand durch Lloyd George zugestellk wurde, bewegt sich im wesentlichen in den Gedanken- gängen, die Lloyd George in seiner Rede in der Eröff­nungssitzung in Cannes versolgt. Die Tenkschrist sucht zunächst die Besoranisie Frankreichs hinsichlttch SHma,^ icrnns ferner Reporattonsansprüche und bezüglich ber Sicherheit vor deutscher Bedrohung zu zerstt-euen. Im übrigen wird u. a. ansgeführt, daß Frankreich nicht das einzige Laird sei, das unter den Kriegsfolgen leide, ins­besondere wirb auf bie 2 Millionen Arbeitslose in Eng­land und auf ähnliche Erscheinungen in anderen Ländern hingewiesen und der wirtschaftliche Zusammenbruch Mist tel- und Südeuropas sowie Rußlands gestreift. Ferner

eparariou be

hingewiesen und der wirtschaftliche Zusamm tel- und Südeuropas sowie Rußlands gestr ------- heißt es in dem Memorandum: Was die Repararion be­treffe, so sei die britische Regierung bereit, sich an bie Abmachungen zu halten, die in London getroffen worden seien und aus denen Frankreich beträchtliche Vorteile ziehe, während England nicht weniger beträchtliche Opfer bringen wolle. Es glaube, daß dieses Abkommen dem yauptsächlichsien Bedarf Frankreichs genügen könne bw zu dem Augenblick, in dem finanzielle Regelnugeu grv. ßereu Stils unternommen werden können, vielleicht in zwei oder drei Jahren. Die Sicherheit Frankreichs geyc: einen Angriff des Feindes wünsche England als er" Angelegenheit zu betrachten, die feine eigenen Interesse : berühre. Die britische Regierung glaubt, bau ine g: wünschten Ziele erreicht werden, wenn ein Abkomme: getroffen wird, wonach die beiden Nationen in einem nicht herausgeforderten Angriff Deutschlands gegen das französische Gebiet gemeinsam die Stirn bieten werd. . . In dem Memorandum wird ferner darauf hingewteseu, daß England einen Rttstuucswetti ewerb Frankreichs in bezug auf U-Boote nicht znlasien könne. Es müsse auch in dieser Beziehung ein Einvernehmen erzielt werden ebenso wie in der Frage des Friedens im Orient. Zun^ Schluß erwähnt das Memorandum die Wirtschaftskor fereuz und drückt die Hosfnrrng aM§, daß damit die a liierten Großmächte eine Acra des Friedens auf ihren eigenen Kontinent eröffnen werden.

Die Garantien für Frankreich.

Der Entwurf des Garanttevertrages zwischen Frai i reich nnd England besteht aus fünf Artikeln. Artikc: : besagt, daß England im Falle eines durch Deutschla ; provozierten Anariifs sich mit allen seinen militärische maritimen und Luftstrettkrästen sofort an die Te Frankreichs stellen werde. Artikel 2 erklärt, da« die ? titei 42, 43 und 44 des Versailler Vertrages den berd Regierungen ungenügend erscheinen, um die Bertest gung ihrer gemeinsamen Interessen und die Sickerb Westeuropas zu gewährleisten. Deshalb werden die b den Regierungen, falls diese Bestimmungen bedroht wer­den oder auch nur, wenn es zweifelhaft ist, ob eine v: artige Bedrohnna in Arrssicht stehe, aitfamincwiw Artikel 3 sagt, daß die beiden Regierungen auch über r meinsame Maßnahmen Vereinbarungen treifen wer?.' falls militärische Bestimmungen des Versailler Beri ges von Deutschland verletzt werden sollten. Siv sei erklärt, daß die Ratifikation des englisch-franzö- ' ' Vertraaes durch die Dominions notwendig sein >. .". damit die eiugegangenen Verpstichtungen auch für Geltung haben. Artikel 5 bestimmt, daß der Wer. n