i Anzeigenpreis für die einspaltige Petitzeile oder ; $ deren Raum 80 Pfennig, für auswärts 1.50 Mark, : : die Reklamezeile 3.— Mk. Bei Wiederholungen r | Dachiaft. + ■ Für die 5±rifffeftung Derantmortlich : | Franz Funk in Bersfefd. ^ Fernsprecher Dr. 8. •
^8‘ i ä^^^ ^5^^^ ^^^^^ rkklckelvt jeden Bochentag Der Bezugspreis beträgt
v! wW^v i monatlich für 5ersfeld 6.00 (Dorfe, durch die Pott
/ ' • bezöge« 6.50 Mark, bei freier Zustellung tos'
• Mmtlicher MZeigsr Dr den Kreis hersfelS I " Budidrudrerei in S^s^,°MUM6^?^VM^ ;
Nv 10
lgMtL-^MMMMÄil8»MMrWÄStEM«»!^'t!Er»Ll§M3»««rMSSM«WkMMWr?^N9>^M^^
Donnerstag, den 12. Januar
1023
Cennes — Ms WWWwG
«^ Bafel. tS. C.) Die „Basier Nachrichten" melden aus Cannes: Am Dienstag abend sind die Beratungen des Obersten Rates über die deutschen Garantien abgeschlossen worden. Am Mittwoch haben die Beratungen über die Kontrolle der deutsche« Finanzen begonnen. Die Deutschland auserlegten Bedingungen sollen erst den deutschen Vertretern in Cannes bekanntgegeben werden, die Rede und Antwort zu stehen haben, an den Beratungen der Konferenz jedoch nicht teilnehmen dürfen. Nach allem, was aus Cannes von unterrichteter Seite verlautet, sind Sie AediMnngen, die Deutschland in Cannes auf er legt werden sollen, für Deutschland entwürdigend. Die denische Finanzhoheit besteht «ur noch dem Namen nach. — Die „Neue Züricher Zeitung" meldet aus Cannes: Das Ergebnis der Konferenz des Obersten Rates in Cannes wird Deutschland eher entsetzen als befriedigen. Die Bewilligung eines Zahlungsaufschubs dient den Alliierten nur als Mittel zum Zweck, sich die Finanzkontrolle über Deutschland anzu- eignen. Die Alliierten sind jetzt nicht nur die Militär!» scheu, sonder« auch die finanzielle« Herren Deutschlands. Die deutschen Finanzen unterstehen vom 1. April ab den Anordnungen der alliierten Kontrollkommission in Berlin.
Im ganzen 2170 Millionen Goldmark.
w Ueber die Grundlage des neuen Abkommens für die Entschädigung wird aus Paris berichtet: Deutschland hat für das Jahr 1822 anstelle von drei Milliarden die Summe von 720 Millionen Goldmark in bar und 1450 Millionen in Sachleistungen zu zahlen.
r. Die Verteilung der dentschen Zahlungen.
. Außerdem meldet der Sonderberichterstatter des „Daily Telegraph": Bei der prtvateü Beratung der Ministerpräsidenten über die Verteilung der deutschen Zah- l««gen war man einverstanden, daß Belgien von den 720 Millionen 560 Millionen und Frankreich 140 Millionen erhalten solle. Von der ersten bereits gezahlten Milliarde sollte England 50 Millionen, Italien 81 Millionen, die in der internationalen Bank liegen, erhalten. Es sei nicht festgesetzt worden, von wann ab man beginnen solle, Frankreich den Wert der Saargruben zu Lasten zu schreiben. Inzwischen werde Frankreich in bar “ ItrfiT Waren evenfomet bekommen, wie es bekommen hätte, wenn kein Moratorium gewesen wäre. Bei der Wiederaufnahme der Vollsitzung habe Loncheur einen letzten Versuch gemacht, 200 statt 140 Millionen zu erhalten. Es sei schließlich beschloßen worden, daß die Franzosen in Paris die Zustimmung zu dem Plan ernholen sollen. Wahrscheinlich werde von Millerand die Entscheidung abhängen. _ ' . „
Wie der Sonderberichterstatter der Havasagentur aus Cannes meldet, ist in Konfererizkrelfeu das Gerücht, verbreitet worden, der in Paris stattgesundene Mimster- rat habe nicht in derselben Weise wie die französische Delegation in Cannes die Regelung der Reparationsfrage, so wie sie entworfen wurde, aufgesatzt. Man bemerkt. Latz. wenn diese Nachricht sich bestätigt, der Oberste Rat vielleicht zu einer neuen Prüfung gewisser Frage« schreiten müsse, die grundsätzlich endgültig geregelt schienen.
Taktlosigkeit.
Der Sonderberichterstatter des „Daily Telegraph" meldet aus Cannes: Die Sitzung der Finanzminister fei äußerst lebhaft gewesen. Eine lange Debatte sei wegen des britischen Vorschlags entstanden, die Reparationskommission von Paris nach Berlin zu verlegen und den Garantieausschutz abzuschaffen. Die Franzwen wollten letzteren in Berlin haben und den Reparationsaus- schuß in Paris behalten. Die Engländer schlugen vor, der Berliner Vorsitzende sollte einer anderen Station angeboren als der französischen, worauf Loncheur eine ziemlich unglückliche Rede hielt, in der er durchblicken ließ, ein englischer Vorsitzender würde es an Energie fehlen lassen und Deutschland gegenüber unangemessene Milde zeigen. Da die britische Delegation sich wegen dieser Erklärung verstimmt zeiglc, hätten Doumer und der Dolmetscher versucht, diese taktlose Aeußerung weg- zuerklären. Die Atmosphäre sei jedoch mit Elektriztät geladen gewesen.
Verzweislnugskauipf um Versailles.
Ein französischer Delegierter in Cannes sagte, es handele sich für Frankreich in Cannes und in Genua um nichts geringeres als um einen Berzweiflnngskamps um den Friedensvertrag von Versailles. Das amerikanische Sta ütal zeige sich jeder Kreditaktion unwillsöhrig. Der amerikanische Botschafter in London soll in vertraulichem Gespräch erklärt haben, es sei eine persönliche Meinung, daß das amerikanische Großkapital nur dann einer internationale« Kreditaktion zugingia sei, wenn der Friebensvertrag revidiert werde. Ein Moratorium bedeute garnichts. Man müsse Deutschlands Schulden arif ein erträgliches Matz reduzieren. Der Botschafter erklärte er habe diese persönliche Meinung aus Be- sprechungen mit amerikanischen Finanziers geschöpft.
* Die dentschen Vertreter in Cannes.
s »^ Am Dienstag fand in der deutschen Botschaft in Paris eine eingehende Beratung der deutschen Abord- nung statt. Kurz nach 5 Uhr verließ die Abordnung Baris, um nach Cannes zu fahren. Dort werden die Delegierten Mittwoch früh vom Obersten Rat gehört werden.
Englands Bündnis-Bedingungen.
Der Sonderberichterstatter des „Echo de Paris" in Cannes meldet über die Bedingungen bezüglich des Ab
schlusses eines englisch-französischen GaraNtievertrages, es fei die erwartete Antwort auf die französischen Bor- schläge noch nicht eingegangen. Vielleicht könnte Lloyd George mitteilen, ob die Downingstreet den französischen Vorschlag angenommen habe. Alsdann komme für Briand der wichtige Augenblick. Das brittsche Angebot sei von drei Fragen abhängig:
1. Briand müsse sich nicht nur an die internationale Ko«sere«z von Genua für gebunden erklären, fondern er müsse auch die Resolution, die Lloyd George vorge- schlagen habe, annehmen.
2. Frankreich müsse eine befriedigende Regelung der Aßtiget^ytstfie (?) gemäß dem Friedensvertrag anneh- men, d. h. öte Forderungen, die feit dem Waffenstillstand gestellt worden seien, aufgeben.
8. Endlich müsse Frankreich sich mit England hinsichtlich des Vertrags von Angara einigen.
In einem besonderen Memorandum fordert die bri- tifche Regierung übrigens noch eine gemeinsame Regelung der Frage der französischen Unterfeebostflottille. Der Pakt enthalte die Berpflichümg Englands. Frankreich im Falle eines nicht provozierten deutschen Angriffs mit allen seinen Streitkräften zu unterstützen und sichert die Erfüllung der Artikel 42, 43 und 44 des Friedensvertrages von Versailles. Auch aus dem englischen Text geht hervor, daß der Eintritt deutscher Truppen in verbotenes Gebiet nicht ipso faTto den Eintritt Englands in den Krieg bedeuten würde. England sei auch frei, den Umständen Rechnung zu tragen und zu erklären, ob nach seiner Ansicht der Casus foederis eintrete oder nicht. Ein besonderer Artikel setzt fest, daß hre Dominions an den Pakt nur in dem Maße gestalten sind, in dem sie ihre Zustimmung dazu gegeben haben. Außerdem sei die Zustimmung der Parlamente Englands und Frankreichs nötig, bevor der Eintritt in den Krieg erfolge. Ueber ° die Dauer des Paktes sei noch nichts bestimmt.
Der Büud«isgeda«ke aufgegeSe«?
*» London. lF. G. A.) Aus Cannes wird berichtet:
Die Unterzeichnung des englisch-französischen Abkommens zur Sicherheit Frankreichs ist durch die versteckte Drohung des italienischen Ministerpräsidenten Bonomi, Italien werde ein neues Bündnis mit Deutschland schließen, wenn man Italien aus dem englisch-französischen (Saraimiuticjx^ Lurch die Forderung
Belgiens, in den Vertrag einbezogen zu werden, verzögert worden. Nach einer längeren Unterrednng^nit Vo- nomi und einer mit dem französischen Ministerpräsidenten, während dessen Curzon mit Jaspar verhandelte, erklärte der englische Premierminister, er hoffe, bis zum Abeird mit Italien und Belgien einig zu werden. Frankreich ist hauptsächlich bestrebt, den Schutzvertrag auf zwei Mächte zu beschränke::, damit er im Bedarfsfälle schneller wirksam werde. Die Dro- hrMÄ Lrs italiruischen Miniftrrprästdeuten, Italien werde seine früheren Bsziehungen zu Deutfchland wie-, der aufnehmen, scheint Briand allerdings veraulatzi zu haben, seinen Standpunkt zu ändern. Frankreich legt keinen Wert darauf, zwei unzufriedene Nachbarn an zwei Grenzen zu haben. — Der englische Kabinettsrat hat am Dienstag den Entwurf zu dem Allianzvertrag zwischen Frankreich und England geprüft. Nach Schluß der Sitzung wurde an Lloyd George in Cannes ein Telegramm gesandt. Wie von unterrichteter Seite verlautet, bat sich der englische Kabinettsrat ieder Aeußerung in dieser Frage enthalten und die Frage ganz und gar dem Gutdünken des englischen Ntinisterprüsidenten überlassen. Einer Meldung aus Cannes zufolge erklärte Lloyd George in einer Unterredung mit einem Pressevertreter, ein e«glisch-fra«MrsKes Bündnis käme nicht mehr in Frage, da dies ein unfreundlicher Akt gegenüber Italien bedeuten würde, den zu begehen, die fran- zösifKe und die englische Regiermrg nicht die Absicht hätten.
Ein Vorschlag Tschitscherins.
v^Jn einem zweiten Telegramm Tschitscherins wird nach einer Meldung ans Paris anstelle Genuas London als Ort der internationalen Wirtschaftskonferenz vor- geschlagen.
Rußland fordert eine Vorkonferenz.
w Moskau. (L. AI Die Sowjetregierung fordert den Zusammentritt einer Sonderkonferenz vor der Znsam- menfunft in Genua.
Desavouier«»« BriandS.
o-» Paris. W G. A.) Der französische Ministerrat trat am Dienstag unter dem Vorsitz Millerands zn einer Sitzung zusammen. Der aus Cannes zurückgekchrte Fi- nauzminister Doumer wohnte der Sitzung bei. Es wurde der Inhalt des Telegramms an Briand beraten. Der Ministerrat erklärte sich mit d?r Haltung Briands in der Frage der Einladung Sowjetrußlands zu der europäischen Wirtschaftskonserenz in Genua nicht einverstanden. Die Minister verlangten, daß Sowjetrnßtaud sich verantwortlich verpflichten solle, die Bestimmungen des Obersten Rates vom 6. Januar vorbehaltlos anzuerken- nen, ehe es zur Teilnahme an der Konferenz in Genua eingeladen werde. Diese Desavouierung Briands, der sich in Cannes dem englischen Standpunkt in dieser Frage abgeschlossen hatte, daß die Anerkennung der Resolution dos Obersten Rates vom 6. Januar durch Rußland erst auf der Konferenz genügen würde, wurde noch am gleichen Nachmittag tu Cannes bekannt. Briand war über diese Nachricht aus Paris sehr erregt und begab sich sofort zu dem englischen Ministerpräsidenten, mit dem er eine längere Untern dung hatte. Ueber diese Unterredung wird jedoch strengstes Stillnhweigen bewahrt.
Neue Truppensendungen «acy nem ^enr;---3
^ Basel. lS C.) Die „Basier Nachrichten" melden! * aus Paris: Die Pariser Blätter erörtern immer imdn die Möglichkeit von «e«en ZwanysmaßKahmc» gegen- Deutschland, um es zur Erfüllung feiner EntfchädignngL-j verpslichümgen zu. zwingen, obwohl auf der Konferenz des Obersten Rates in Cannes die Anwendung von neuen Zwangsmaßnahmen überhaupt nicht erörtert worden ist. Immer noch gehen TrKPpcKsenSnuge« iw Frankreich nach dem Elsaß und in das besetzte Gebiet ab.. Am Dienstag passierten 1500 Mann, vie von Bordeaux: kamen, den Pariser Bahnhof und fuhren in östlicher Rtch- ' tung weiter.
Hughes lehnt ab. j
>^ Genf. (S. CJ Der „Temps" meldet aus Neuyvrk:- Der Vertreter der Preß-Assoziataon will von zustäudi-1 ger Stelle erfahren haben, daß Staatssekretär Hughes seine Ablehnung einer Teilnahme Amerikas an der eu-! ropäischen Wirtschaftskonserenz aufrecht erhält. Der ame«! rikanifche Staatssekretär soll erklärt haben, die Verei-, nigten Staaten von Nordamerika würden sich auch nicht an einer Finanzoperation für DeutschkanS und Rußland beteiligen.
Wie etkroMfche WkrLschaftskvnferevz.
Der Sonderberichterstatter der Havas-Agentur in Cannes meldet: Der interalliierte Ausschutz, der die Be-f dingungeu festsetzen soll, unter denen die Konferenz fit, Genua zusammentreten soll, hat unter dem Vorsitz Lou-' cheurs seine erste Sitzung abgehalten. Er hat den Text der Verhandlungen festgelegt, die an die verschisöcoen Staaten gerichtet werden sollen. Eine besondere Ntit- teilung wird an die Sowjetregierung ergehen, in der die' Aufmerksamkeit der letzteren auf die Bedeutung der Verpflichtungen hingelenkt wird, die der Oberste Rat beschlossen hat, von ihr zu verlangen. Der Ausschutz hat ferner das Programm der Arbeiten der Konferenz von Genua festgesetzt, das ausschließlich ökouomische und finanzielle Fragen nmfatzt. An der Spitze des Programms steht die Annahme der in der Resolution des Obersten Rates vom 6. Jarmar aufgeführten Bedingungen. Der Oberste Rat wird die verschiedenen Vorschläge des Ausschusses zu ratifizieren haben. Er wird endlich noch die Aufgabe haben, die Liste der Mächte, an die Ein- ' kadungen zu 6et-&mifcranM8W-@retttnr-«eWtft':5n^ sollen, festzuKtzen. Es rwch darum, ov die ruifh'men Nachfolgestaaten Georgien und die Ukraine ei«gslade« werden sollen oder nicht.
ßndröiffß edles MMsitHen Miers in SeuWÄNllj
Das Pariser Blatt „La Victotre" hat kürzlich Auszüge aus Briefen eines aktiven französischen Offiziers über feine Eindrücke in Deutschland veröffentlicht. „Wenn man sieht," so führt der Br-esschreiber aus, „mit welchem Ernst, welcher Gewisienhaftigkeit und welche«! Fleiß in diesem Lande jedermann seine Arbeit verrich-' tet, dann ist man, selbst als französischer Chauvinist, wie: ich. voller Staunen und Bewunderung. Der Stratzen- bahnschaffner ist gefällig und höflich und verrichtet pünktlich feinen Dienst. Die kleinen Geldscheine bringt erj sorgfältig in einer Geldtasche unter, anstatt sie durcheinander hineinznstovfcn wie seine Pariser Kollegcnt- Dann ist der Beamte sauber, rasiert und trägt gewichste Schuhe. Der Bankbeamte in seinem geräumigen, wohl- ausgcstatteten Bureau ist voller Aufmerksamkeit un» Zuvorkommcuheit. Welch ein Unterschied, wenn man die Löcher von französischen Bureaus sieht sowie den; Mangel an elementarer Erziehnna und guter Haltung bei so vielen Beamten! Der Polizeibeamte trägt eine: gutsitzende Uniform. Sein Benehmen ist tadellos kor-' reft; durch nichts läßt er sich in der untadeligen Ausübung seines Dienstes beirren. Die Kauflente und Ge-! fchäftsangestellten sind im allgemeinen immer gefälli« und liebenswürdig, selbst wenn man nichts sanft. Die Kellner in den Hotels sind anfmcrksam nnd höflich. (Einen Fehler haben sie: sie arbeiten zu langsam, doch liegt der»Grund dafür in ihrer allzu straffen, methodi- fcben OräanCat on.) Die Kellner sind ehrlich, sehr höflich und wissen einen strengen Abstand zn wahren. Kürzlich beobachtete ick auf dem Kölner Bahnhof den Zugführer SeS Mainzer SchnellzuaS. Sorgfältig faL er seine Lokomotive nach und nnterinchte sie ebenfo genau wie ein Rennfahrer seinen Wagen vor dem Rennen. Etkenbahnunfälle gibt es in Deutschland fast nicht, ohne Zweifel deshalb nicht, weil jeder einzelne so dienst- eifria ist. Bei uns jedow ereignen sich so viele Unfälle, daß manche Deutsche nicht umbinkünnen, darüber zu lachen. . . . Im Süden von Dttsieldork kann man an der Eisenbahnstrecke eine Kolonie von etwa 80 schönen Häusern festen, die wohl Arbeiterßänscr sein müssen, jedoch wie große Stilen auSfehm. Wm Anblick dieser in kurzer Zeit errichteten schönen Vanton bedauerte ich lebhaft, daß man den Wiederaufbau Nordfrankreichs niM den deutschen Arbeitern übertragen hat, um dort ebensolche Häuser zu ersinnen. Vielleicht wäre Nordfrankreich jetzt schon micherberacftent . . Ich hatte geglaubt, in Duisburg und Rubrort schwarze schmutzige Städte annttreffen! Wie sauber ist aber dort alles, wie behaglich und geordnet!"
Das Stetterkompromitz «-scheitert.
»-»Verli«. (S. C.) Die VerhauHlnugen über ein Konr- promiß bei den neuen Steuervorlagen sind grscheitert. Die Sitzung der Stenerausschüsse am Dienstag ist resnl- tatloS anseinandergcgangeir. Die Koalitionsparteie« bleiben mit ihren Vorschlägen in der Minderheit. Der am 17. Januar zusammentretende Reichstag wird sich mit den neuen Stenervorlagen noch Hiebt besassen köimem