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3E

Nr 5

Freitag, den d» Januar

1SLS

Mshs DeMchlKNöl

' Ueber die zu behandelnden Pläne bei Leu kommen­den Beratungen in Cannes item augenblicklich noch tief­stes Dunkel gebreitet. Niemand weiß eigentlich, was dort geschehen soll, und in Paris beschäftigt man sich ernstlich mit der Frage, womit Lloyd George BriauL wohl zu überraschen gedenke. An der Seine scheint man überhaupt nicht allzuguter Stimmung zu sein. Die Un­sicherheit, die Unruhe und teilweise Angst macht sich dort von Zeit zu Zeit in Wutausbrüchen Luft. Unter Ab­lehnung jeder Verständigung sprechen die Blätter da­von, daß das greifbare Ergebnis her Konferenz in Can» «es ganz einfach eine Verstärkung der Kontrolle über Deutschland sowie eine Vermehrung der Vollmachten der Reparationskommission fein müßte. Die Schmähungen gegen Deutschland richten sich namentlich gegen unseren angeblichen passiven Widerstand, der auf die Unschlül- sigkeit der Alliierten zurückzuführe-i wäre. Deshalb jet eine vollständige Wendung der Dinge Herbeizufuhren und Deutschland einer härteren Kolitis auszu- setzen, als es jemals seit dem Waffenstillstand erduldet hätte. Dr. Liathenau solle seine Regierung darauf Hin­weisen, daß ein Mißverständnis zwischen den Berbüttde- len das Beunruhigendste für Deutschland fein könnte. Man rechnet also in Paris damit, daß Briand vielleicht als Opfer der nationalistischen Opposition soweit gehen würde, daß Llond George kein Mritel zur Herbeiführung eines Kompromisses mehr sehen würde. Frankreich stände dann allein, und es bildet sich ein, auf Deutsch­lands Samen» bereits ein schadenfrohes Lächeln zu be­merken, das es durch Drohungen im Keim ersticken will. Wehe Deutschland also, falls die Verbündeten sich ver­ständigen, da dies nur dann geschehen könne, wenn Eng­land und Italien die Forderungen Frankreichs anneh­men. Wehe aber auch dann, falls sie sich nicht verstanist- gen, und Frankreich freie Hand gelassen wird. Das sind jedoch nur alles leere Redensarten, hinter denen sich nicht allzuviel Kraft verbirgt. Nervostiät ist die richstge Bezeichnung für hie Stimmung, hie sich gegenwärtig jen­seits des Rheins breit macht.

' Auch an der Themse ist man indessen nicht gerade hoffnungsvoll gestimmt. Atan weiß dort ebenso gut rote in Pari«, daß ein Programm noch mcht festgrnetzl se: und daß man den Gedanken des Aufbaus Mittel- u d Osteuropas teilt ab liesstich Rußland« Durch esn Internats? - Me« Konsortium noch nicht soweit geführt tM>e. um ei­ner Kritik der Geschäftswelt standhatte« zu können. Man könne es als einen wirkungslosen Ausgleich zw.- schen zwei einander entgegengesetzteni AnstLien beMch- uen wenn man Deutschland in den allgemeinen W^d. * aufbauplan nur unter der BediWnyg hineinzubringen bereit ist, falls es die Hälfte seines Gewinnes alv ^-.pa- ration bezahlt. Selbst die StortScliffeblätter geben der Vermutung Raum, daß hinter diesem Plane vE^ Zwecke steckten, von denen man nichts wisse. Fedeufalls erwartet man in London von der kurzen Sitzung bey Obersten Rates in Cannes keineswegs die Schaffmig ei­ner Grundlage für eine neue Sera. Man wäre froh, wenn dort wenigstens die dringendsten Probleme ve^ Augenblicks behandelt würden, und wenn man nützliche Borschläge in der Reparationsfrage machte, denen die Entente Altstimmen könnte, jedenfalls müßte man ernst­lich einmal an eine Abänderung des Reparationsvlanes Lenken sel« es sich heranSfieilte, daß ohne ernstliche Schädigung des britischen Handels das gegenwärtige Sy­stem nicht fortgestthrt werden könnte.

Ungewiß wie alles ist auch die Haltung Amerikas. Trotzdem man t sich dort allmählich eine Stimmung ge- aen Frankreich bemerkbar, die immer ernsteren Charak­ter annimmt So ist es jetzt im Repräsentantenhause zu einer ziemlich erregten Sitzuna gekommen, bei her ein Abaeordnelcr das große Mitgefühl mit dem UngliM Eu­ropas erwähnte und erklärte, daß die Vereinigten Staa­ten von Amerika bereit seien, die Schulden der asten Welt zu erleichtern, falls sich Las Bedürfnis hierzu nurf- lich fvbibar mache andererseits aber hinzufügte, daß Frankreich das allen Bitten und Anforderungen der Menschlichkeit zum Trotz unerschütterlich fest auf seiner großen Armee und auf der Zahl seiner Uboote, bteß-r grausamsten Kriegswaffe, bestände, kein Mitleid ver­diene Deshalb soll Paris auch sinkt aufgeforbert wer­ben seine Kriegsschulden an Amerika zu zahlen.

So bricht denn das gesamte ReparatimiSproblem, so­weit es über den Räumen der Verpflichtungen Deutsch­lands aegenüber ^ranfreieb hinausgeht, in sich selbst zu­sammen. Gegenwärtig herrscht noch Ruhe vor dem Sturm her jedoch baun mit unerbittlicher Schärfe ein» feiicn muß sobald die verhandelnden Parteien den Kon- ft'renAtiW) von Cannes verlassen. Die drohende Haciung Amerikas wird auf England den Eindruck nicht ver­sehen Eine entscheidende Wendung könnte allerdings auch noch Italien betbetfübren, indem es sich für oder gegen England bezw. Frankreich entscheide. Aber auch diese 5wssnniig ist angesichts der unklaren HMung der italienischen Reaicruna nur gering. So ist es denn auch Maß, wenn mitten durch die gegenwärtig berr» sAnd? unheimliche Ruhe die Wehe-Rufe der Fran­zosen klingen.

Der Nerze RNbÄsluNgsplan.

w SHitS Paris wird gemeldet: DieInformation" bc- v>»,-kt daß Frankreich und Belgien dem sogenannten Musischen *aorWaa ablehnend acaenttberstänLen, glaubt mier baftbWr ^ Abänderungen erfahren habe. Die Garantien, die von Deutschland verlangt werden

sollen, waren danach: 1. Abänderung des Bankstatuts nach Art der Berfasinng der Bank von England und der Bank von Frankreich, Ergänzung des Ausüchtsrates dnrch einen Vertreter, der von der Reparationskommis- sion bezeichnet wirb, aber des Agrements durch die deutsche Regierung bedarf. 2. Verpflichtung Deutsch­lands zur OrS-mng seines Budgets durch innere Anlei­hen. 3. Aufhörcu jeder AnterstMNugsvolitik, aller Subventkouerr und autzerorLeuMcheu Ausgaben. Dem Wiesbadener Abkommen wird England angebl-Ä unter gewissen Vorsussetznugeu zustimme«. Ueber die künf­tigen interallkierten KLussreuzeu werde erst beschlossen werden. Bei dieser Gelegenheit soll auch über die et­waige Herabfctznng der dLUtschsn Hchulden Beteten wer­den, deren Möglichkeit ebenfalls hanptfächlich von einem Verzicht Englauds auf seine Forderungen ab-Sugt.

Der französifchc Brtndnrsgedanke.

fj^ SerTemps" erwähnt, indem er nochmals an ein Bündnis zwischen Frankreich mrd England erinnert, Deutschlanö -nutzte später an den Abmachungen als Ntit- glied der Völkerbundsstaaten tetlnehmen. Ein englisch- französisches Bündnis sei die einzige Sicherheit für die Einführung Deutschlands als vollberechtigtes Mitglied in den Völkerbund.

. EuischsidendesGefecht* in Cannes.

»--> Paris. (8. A.) Der englische Schatzkanzler Sir Ro­bert Hörne erklärte dem Vertreter derDaily Mail", daß in Cannes die Frage euifchiede« werden Müsse, ob Deutschland tatsächlich vor der Gefahr des Znsamme«- bruchs stehe oder ob es die Alliierten zu betrügen ver­suche. DieDaily Mail" schreibt, daß die Engländer sich auf der Konferenz bemühen werden, Zahlnugsrncör- litäte« in einer Weise festzusetzen, die sowohl die Ver­bündeten vollkommen befriedigen als auch die gerne n- karueu Interessen Europas vor Schaden bewahren nn.r= den. Außer dem Kapitel der Entschädigungs- und der Ubootsraae würde auch die Frage der eugkisS-srauäösi- schen Allianz beraten werde». Diese Allianz könnte met leicht dazu dienen, ein Einvernehmen der beiden Staa­ten in anderen Fragen herzustelleu» Die Engländer seien jedenfalls entschlossen, in Cauves das erfs! übende Gefecht in der EntsKähisEgSgeM 5» sElageu.

Schwierige BerHiubwWck in Caurres.

»-»PartN (8. A.) Die französische Protze Bereitet darauf vor. daß sich die Verhandlungen in Cannes sehr schwierig gestalten werden.

(rtn uw-e Pfau Z»" M«M^Vei-«pp W^'snupa?

m London. Aus Cannes wird gemeldet: Bei der ersten Zusammenkunft des englischen und des franzölnche» MinisterprästdentM in Cannes soll angeblich ein neuer Plan zur Stabilisierung der Währung erörtert worden sein. Es soll ein grundsätzliches UebeE0M«en er- z-elt worden sein. Aiktzeröem- wird Mitgeteilt, daß Ko- penb^^ als geeigneter Ort für die euroxa-sche Wirt­schaft- ts-u'e euz in Aussicht genommen sei. Das Nähere über diese Konferenz soll in Cannes beschloße» werden.

Abreise der belgische» Dclegatio». , , w®ie dein ichen Minister Tveunis. und Fasvar sind am Mittwoch. Begleitet von ihren Serreraren. zur Kon­ferenz nach Cannes abgereist. Sie haben den Anftraa. die belgischen Prioritätsrechts zu,verteidigen. Die Bn.s- seler Äreudvlätter melden, daß sie wrt wichtiaen Doku­menten ausgerüstet feien, die vom ^vlvay-Fnn'tut für t>ie Revaratiouskommiisiou gesammelt worden sind.

Rätselhafte Haltnug Italiens.

>^Wte aus 3ivm gerueldet wird, '- e:ierte demL^ssa« gero" zufolge die Mission des Genera.dirertors de. emviftf.cn Schatzamtes Faes, der von Lloyd George eut- savöt worden war, um mit der rialterrischen .negrernr^g wegen der wirtschaftliche» Vorschläge LloydGeorges Fühlung zu rrehme«. Faas habe ^ttstelien musten, daß die ilslieuische» Minister üver dre WrrtsÄaswNotttik nicht einig seien. Bonomi sowie die tcchm,cheu M'.rnster Eoleri und Denava hätten zwar Llond Georae zuae- sunimt, den. gen stehen della Toretta und die übrigen Minister unter dem Einfrüß der iMlieinsclun Mitglie­der der Reporatienslemmstnon der etfnfh.im eines arotzen ."chuanzorganisums zum WieLcraukoau remdselm uu.a.1.Lu. Schwindender Optimismus.

W Wie der Berl »er ,Tgg" aus iniorm ertcn Kreisen erfährt ist die Hoffnung auf eine« günstigen ^Ausgan« der Verhandlungen stark gcfuuke«. Von amtlicher Seite wird bereits offen Angegeben, daß es noch nicht feststem, ob Rnthenau nreb Cannes reisen wird. Wenn man ßc« rückstchtigt, daß man mit einer Rene Dr. Rathen aus nach Cannes bestimmt rechnete, so konnte man aus der Mitteilung den Schluß ziehen, daß die Grammen etye Reise Rathcuaus nach Canrrcs überhaupt mcht wünsche».

Hierzu dravtet uns noch unser Berliner Dr. F.-Mit-

w Die Frage, ob Dr. Rathenau sich von Paris aus nach CgnneS begibt oder nicht, ist immer nomnirin annz ! aufgeklärt. An Berliner unterrichteter «Kelle vermag man die Nachricht desBerl. Taaebl*. daß Dr. Ralhe- i neu seine Reise nach Cannes aufmmeben bat weder zu bestätigen noch Alt dementieren. Daraus M ittt schließen, daß über die Reise noch beraten wird und daß sie nwg- lifhcrwcife erst in einigen Tagen erfolgt. Der Pariser Korrespondent desBerl. Taaebl* dagegen bleibt bei seiner ersten Erklärung, daß Dr. Rathenau sich nicht imck Cannes beerben v rd. und fügt noch binzn. daß es Dr. Rathenau varbehalten bleiben müsse, die Gründe seines Verzick'tS selbst bekannt zu geben. Jedenfalls dürfe man aus diesem Verzicht weder vessimistische noch optimistische Fvlgernnaen für die deutsche Sache ziehen.

Um Rathenau.

«-« Berlin. (F. G. A.) Der .Korrespondent desTcmps* meldet: Dr. Simons, der Privatsekretär Dr. NathennuS,

erklärte, Rathenan werde nicht nach Cannes «ehen. T werde bereits in den nächsten Tagen über Köln nach Bev ihr zurückkehren.

^ Cannes. (F. G. A.)Neuyork Herald" erklärt, t ai aus offiziellen Kreisen verlautet, Dr. Rathenau werd« in Cannes als Privatmann erwartet werden

GKi Sszahlte FronvIgte.

Der Finanzausschuß des Botschafterrates ha: ft^ «v neut mit der Frage der Zulagen der KontrollkommH stonsnntglieder befaßt, und ihre Höhe erneut festgesetzt Diese neuen Sätze sollen für September und Oktob« 1821 endgültig sein, für die Zeit ab 1. November indei vorläufig. Gleichzeitig ist die Bestimmung getroste, daß der Finanzausschuß des Botschafterrates die HöU dieser Zulagen alle acht Wochen erneut prüft. Nach die­sen vorläufigen Sätzen, Leren Erhöhung also ausdrück« lich Vorbehalten wird, erhält der Vorsitzende, Genera! Rollet, »70 000 Mam, erhalten OstiSiere in leiten der Stelluu« bis zum Major einschließlich 420 030 Mars Stabsoffiziere 270 630 Ma- k. Hauotleue, Oberleutnauts und Leutnants 257 560 Mark, Unteroffiziere 138 604 Mark und Mannschaften 81680 Mark jährlich. Ver­gleichsweise sei erwähnt, daß nach der neuen Gebühren« regelung in Deutschland- ein verheirateter deutscher Hauptmann, i^r sich im 4. bis 6. Dienstjahre seines Ran­ges befindet etwa die Hälfte von dem bekommt, was eine interalliierte Ordonnanz erhält! Es ist ferner ber- vorzuheben, daß die obige Entschädigung selbstverständ­lich den Leuten nur als deutsche Berpflegungszulage ne­ben dem Gehalt zukommt, das die Regierung ihres Lan­des ihnen zählte Dabei darf auch nicht übersetzen wer- !>en, daß hierzu noch die freie Unterkunft im Standort kommt, ferner freie Reiselmterkunft in den ersten Gastz, Häusern in anderen Orten, an denen die KommissiouS- Mitglieder zu tun haben. Daß diese Reisen auch zu den allerrnivaieflen Zwecken ausgenutzt werden, bedarf kei­ner Erwähnung.

Doch' VsrsLRUgs^ Wer bis neuen Steuern.

«^-DerVorwärts* te-lt mit, daß die Befprechunge, der Führer der Koalitionsparteien mit dem Reichs­kanzler und dem Reichsfinanzminister bis jetzt noch nicht $it einer Einigung über die neuen Steuer«orlage, geführt haben.

Besprechungen Wer die politische Lag?.

e^Ser MeiSManÄeSGat lautVon. Ztg." einige stih- rende Parlamentarier der Regierungsparteien empfan­gen und sich mit ihnen über die innenpolitischen Folge» beraten, die sich aus der äußeren Lage ergeben. Vertre­ter der Teutschen VolkSpartei sind nicht hmzuaezoge» wordem

168 MiMarÄrm FehlSetrag.

r^ Berlin. (S. C.) Bs« zuverlässiger Seite wird nu» gemeldet: Die Ausgabe» des Reiches im Quartal Ok­tober-Dezember 1921 sind um mindesten 40 Prozent H8-» her als die Einnshmeu in dem gleichen ZritranA. De« Eicsamtadfchlnß im ReichshaushaltSetat am 31. Dezem­ber 1921 ergab einen ungedeckten Betrag von rund 16$ Mikmrdc:r Mark.

Ein Aufruf an die Landwirte.

»°» Berlin. (F. G. A.) Der Reichslandbund veröfsens- litch einen Aufruf an die deutschen Landwirte, in de» es beiß : Das Ziel der Landwirtschaft müsse eine Stei­gerung der Prodnkiiou sein, die DcutsÄlaud »sm A-S- lande unabhängig mache. Auch die kleineren Landwirt« müßten sich die Errungenschaften der Wissenschaft und Technik zunutze machen. Nicht größter Verdienst, ssy- ; Lern höchste Lei-uua müßten für die deutsche Landwirt­schaft maßgebend fein.

Die WirtschaftsSeihilfeu für Beamte im besetzten Sebiek ^Berlin. Die Wirtschaftsbeihilfen für die Beamte» im besetzten Gebiet werden vom Reiche nur bis SO v. ^ getragen. Preußen hat es abgelehnt, die restlichen *29 Prozent zu übernehmen. Die Zentrumsfraktion im I Landtage hat daher einen Antrag eingebrackt, in dem das Staatsministerium ersucht wird, die 20 Prozent der Staatskasse zur Last zu legen.

Die neuen Verhandlungen mit den Beamten.

»-»Berlin. (8. A.) Bet den am Donnerstag in BerN» begonnenen Verhandlungen mit den Svitzenoraauisa» tionen der Beamter: wird neben der allgemeinen Ge« haltßreqelrmg anch die Beamtcnvorbildnng erörtert werden. «

Neuer amorikauischer Botschafter für Berlin?

^Berlin. lF. Z.) Neuerdings ist in diplomatische» Kreisen wieder die Rede davon, daß Altan Hongbior^ Mitglied des aureribanischen Kongresses, den Berliner Botschasterposten übernehmen soll, während der bishe-- rige amerikanische Botschafter in Berlin, Dresel, falls e- seine Gesutchheit erlaubt, nach Wien gehen soll. Bei de» Berliner amtlichen Stelle« ist bisher noch keinerlei Nach­richt von einer Ernennung Houghtons eingetroffen.

Ausweisung des Fürsten Aivalaw.

»-«-Berlin. (8. A.) Bon amtlicher Seite wird mitge- teilt daß Fürst Awalow am 17. Dezember mit Frist bis zum 17. Faimar aus Deutschland ausgewiesen wor­den ist.

Anfhebnng der Betriebsräte im besetzten Gebiet? »-»Karlsruhe. lS. C.i Nach einer Meldung der Straßbnrger Zeitung" steht die Aushebung der Be­triebsräte bei den deutsche-! Eisenbahnen tm besetzten Gebiet durch die Interalliierte Kommission nnmittelbar bevor, nachdem angeblich feftocfteHt worden kein fan.