Einzelbild herunterladen
 

8'

G

bt

Reisfelder Tageblatt

Anzeigenpreis für die einspaltige Peiiizeile oder : deren Raum 80 Pfennig, für ausinäiis 1.50 (Dark, ; die Reklamezeile 3 MK. Bei Wiederholungen i Dachlak. + Für die Sdiriftleitung neraniBorilidi : Franz Funk in Bersfeld. + Fernlpredier Dr. 8.

Hersfelöer Kreisblatt" k

Amtlicher MnZeiger für den Kreis Hersfelö I

Erschein! jeden Wochentag Der Bezugspreis befragt monatlich für Bersfeld 6.00 (Bark, durch die PoR bezogen 6.50 (Denk, bei freier Zustellung ins Baus. S Drude und Verlag non hudmig Funks Budidruckerei in Bersfeld, (Diiglled des VDZV.

Nr- 4

Donnerstag, den 5. Januar

1322

...... Briands Magen.

Die politische Taktik des französischen Ministerpräsi­denten nimmt allmählich merkwürdige Formen an. Noch bevor die offiziellen Besprechungen in Cannes be­gonnen haben, fühlte sich Briand veranlaßt, in einer Un­terredung mit einem englischen Pressevertreter die Grundzüge seines Programms, soweit es außerhalb der Reparationssraae liegt, darzustellen. Was er zuerst sagte, klingt nicht neu. Wenn er nur von FrankreichsSicher­heit" spricht, die von Deutschland und Rußland bedroht wäre, so mag man achselzuckend darüber hinwegsehen, und nur den Eindruck gewinnen, daß der Ton in Can­nes derselbe sein wird, wie der auf allen bisherigen Zu­sammenkünften der Staatsmänner des Feindbundes. Eigenartig muß es jedoch berühren, wenn Briand plötz­lich von einem angeblichen großen Bau von deutschen 11 Booten faselt. Daß er diedeutsche Gefahr" in nwg- lichst grellen Farben ausmalt, ist verständlich, wenn man daran denkt, daß die Herren Potnearee und Tardieu nur darauf warten, durch laute Schreie in der Boulevard­presse ihre Entrüstung darüber kundzutun, daß Briand vielleicht in dieser oder jener Weise einen Versuch einer sachlichen Darstellung mallste. Aber es ist doch recht merkwürdig, daß der französische Ministerpräsident ge­rade von der io heiklen Ubootsraae spricht, von einem Problem also, bet dem Frankreich eine so ungeheuer diplomatische Niederlage erlitten hat. Wenn man in Frankreich eine Gefahr ausmalen will, so darf man nicht von Ubvoten sprechen, ohne in England äußerst un­angenehme Erinnerungen wachzurufen. Und an einer Verärgerung Großbritanniens kann ja Briand nichts gelegen sein, denn in einem Ateniznge mit dieser Wen­dung sprach er auch von der Notwendigkeit eines en­geren Bündnisses mit England In der erwähnten Un­terredung hielt der erste Minister Frankreichs mit sei­nen Klagen nicht zurück. Er erklärte, daß Lloud George ihn in London vor den Kopf gestoßen habe, als er dem englischen Ministerpräsidenten den Plan einer neuen Entente cordiale unterbreitet hatte. Dabei weicht er al­lerdings etwas von der Wahrheit ab. Bei den letzten Verhandlungen in London ist allerdings von einem Bündnis zwischen Frankreich und England die Rede ge­wesen. Llond George ist auch soweit gegangen, dem Plane seine Zustimmung zu geben. Er tat dies jedoch nur unter der Bedingung, daß damit zugleich eine Zu- rückführuna der französischen Rüstungen zur See auf ein Minimum herbeiaesübrt werde. Dafür wollte dann England den Schutz Frankreichs zur See übernehmen. Briand hat auf dieses Angebot nicht geantwortet, wohl -ber kühlte sich fafl zu gleicher Zeit Hwr Viviani in Washington veraMkMsi Per .mtttmMwäj^ bi» ungeheure französische Flottensorderuna vorzulegen. Der Erfolg dieser Aktion ist noch in aller Erinnerung, und um so unverständlicher muß es erscheinen, wenn Herr Briand, wie erwähnt, die deutsche Gesahr in Ge­stalt voll Ubvoten ausmalt.

Briand kam dann tm Verlaufe der Unterredung,mit dem englischen Pressevertreter auf den weiteren Aus­bau feister Bündnisvläne zu sprechen. In Cannes will er tedensalls das Problem noch einmal ;wr Spräche bringen, will alles versuchen, um zu diesem heiß ersehn­ten Ziel zu gelangen, und er rechnet darauf, daß schließ­lich die große Enttänfchunc., die er an der Themse er­lebte. an der Maut stifte wieder am gemacht werde. Aber das englisch-französische Bündnis soll keineswegs der Abschluß des Allianzgedankens sein. Briand rechnet da- mit, daß alle übrigen Alliierten vielleicht auch Ame­rika sich diesem Bunde anschlietzen würden, dem man unter Umständen die Forn, des Vertrages geben könnte, der in Washington unter dem Namen Pazisik-Errtente zustande kam. Kurz gesagt, handelt es sich um die Bil­dung der Vereinigten Staaten von Europa, mit Aus­nahme der Nationen natürlich, die Frankreich nicht ge­nehm sind, ein neuer Bund zum Schutze der Pariser Mauern vor den nicht vorhandenen Wasten, vor der nicht vorhandenen riesenhaften Armee Deutschlands, und zum Schutze der französischen Küsten vor der in der Phantasie im Bau befindlichen riesigen dentschen Uboot- slotte. Die Umgruppierung des Feindbundes wird aber kaum auf diese Weise zustandekommen. Die Entente steht gegenwärtig am Scheidewege. Es bleibt ihr die Wahl, entweder am Gängelbande Frankreichs zn tair.cn, oder aber sich in Zukunft mehr von wirtschaftlichen Mo­tiven leiten zu lassen, um wenigstens eine Grundlage für die kommende europäische oder internationale Kon­ferenz zu schaffen, auf der endlich einmal daran gedacht werden soll, an den allgemeinen Wiederaufbau zu schreiten. Nach den bisherigen Erfahrungen, die man in dieser Hinsicht gemacht »hat schrumpft aber angesichts des Briandschen Tones alle Hoffnung wieder zusammen.

»* 3n der Entschädigungsfrage und der Konferenz von Cannes schreibt dieD. A. Z.": Solange Briand meint, ein Bündnisvertrag zwischen England und Frankreich fei die beste Grundlage für die Wiederherstellung Eu­ropas und Frankreichs, und daß Frankreich sich militä­risch gegen Deutschland und die bolschewistischen Heere sichern müsse, besteht keine Hoffnung auf eine großzügige Regelung der Entschädigungsfrage. Dies könne nur auf der Erkenntnis der wirtschaftlichen Gemeinschaft des gesamten Erdteils erfolgen, in der alle Elemente sich be­mühen, den anderen vorwärts zu helfen, nicht aber ihn mit Machtgelttsten zu unterstützen.

i Cannes.

i Reuters Sonderberichterstatter telegraphiert aus Cannes: Die große Anzahl der britischen Delegierten deutet auf den Umfang der Erörterungen hin, die Llopd George im Sinne habe. Alles hange jedoch von der Hal- tnng Frankreichs und der Haltung der übrigen Alliierten ab. Lloud George beabsicht'gt nicht, nur einzelne Fragen

Aiemui

zuteil and ein, sondern zu versuchen, etwas zu erreichen, was die verschiedenen europäischen Regierungen znsam- menbringt. Bezüglich der Reparationsfrage scheint die Ansicht vorzuherrschen, baß Frankreich erhalten müsse, was ihm zustehe. Man zeige volles Verständnis fiir Briands Schwierigkeiten dem Parlament und dem Lande gegenüber. Allgemein sei man der Ansicht, daß die Kon­ferenz länger als eine Woche dauern werde, da die Bera­tungen der Außenminister über die Probleme des nahen Ostens vielleicht ebenfalls an der Riviera stattfinden werden.

Drohung mit militärischem Zwang.

»-»-Marschall Fach ist nach Cannes abgereist. Nach dem Matin" ist es die Aufgabe Fochs, militärische Notwen­digkeiten zu begründen, falls Deutschland ohne Erlaub­nis der Alliierten am 15. Januar das Londoner Abkom­men wider Erwarten nicht erfüllen sollte.

Aenderung in Italiens Haltnng in Cannes.

ih= Zürich. (S. C.) Der MailänderCorrere della Sera" meldet aus Rom: In Begleitung Orlandos ist der Fi- nanzminister mit nach Cannes abgereist. An Regie­rungsstelle wird erklärt, daß kein Separatantrag Ita­liens zur deutschen Frage in Cannes gestellt werden wird. Die deutsche Frage sei übrigens nur ein Bera­tungsgegenstand von acht anderen Materien, die sämt­licher! Cannes in drei bis vier Tagen erledigt werden sollen. '

»-»Rom. (B. T.) Im Ministerrat gab zunächst della Toretta ein Bild der Lage. Danach führte Bonomi aus, Italien werde an der Konferenz von Cannes mit dem­selben Bestreben zum Frieden und zur Völkerversöh­nung teilnehmen, das es auf allen früheren Konferen­zen betäligt habe. Sodann drückte der Ministerrat Bo- nomi sein Vertrauen darüber aus, daß er und della To- ratta die Interessen Italiens am besten wahrnehmen werden. -

Die Vexhaudluugeu mit der Neparationskommlssion.

w ®enf. (S. C.) DerTemps" meldet: Die Bespre­chungen der Reyarationskommission mit den Deutschen nähern sich dem Ende. Allgemein wird versichert, daß die Prüfung der von Deutschland eingereichten finan­ziellen Unterlagen die Beschlüsse der Kommission über die Jannar-Rate nicht geändert habe. Für Februar sind Sachleistungen in erhöhtem Maße zugestanden. Eine offizielle Antwort an Deutschland soll erst nach der Kon­ferenz in Cannes abgesandt werden.

Warum Deutschland in den Völkerbund soll!

<« «! »-DerMatin" meldet: Die Einve-

bearüu6crfVin,*""baß'M3*äemeto

Wirtschaftsgebiet es wünschenswert erscheinen laste, daß neben der Verbandswacht Polen auch Deutschland den Entscheidungen des B lkerbundes unterstehe.

Rathenau reist nicht nach Cannes.

»^ Paris. (B. TA Dr. Ratdenan hcgibt sich nicht nach Cannes. Es ist aber wahrscheinlich, datz er noch einme Zeit in Paris bleiben wird.

Druck Amerikas an? Frankreich.

»-»Washington. (L. A.) Im Reprä'en:antenhanse ist ein Antrag eingebracht worden, von Frankreich die Be­zahlung seiner Schulden zu vergangen. Es soll damit ein Druck auf Frankreich andgeübt werden, seine Rü­stungen einzuschränken.

Frankreich und Nutzland.

Aus Paris wird gemeldet: Hinsichtlich der Wieder­aufnahme der Beziehungen zu Rußland scheint sich Frank­reich nicht länger abseits halten zu möllern In Cannes soll man sich mit der Bildung einer »nlernationalen Ver- einignng zur gemeinsamen AusnUtznnz des natürlichen Reichtums Rußlands beschäftigen wollen.

Die sterbende Abrüstungskonferenz.

Zürich. <S. C.> DerTagesanzeiger" meldet aus ild: Die französische Delegation in Washington führt

Paris: Die französische Delegation in Washington fahrt Ende Januar zurück. DerHerald" bringt seit einigen Tagen optimistische Berichte aus Washington, die er­warten lassen, daß alle Unterfonuniffionen unmittelbar vor einem günstigen Abschlnß der Besprechungen stehen. DerMatin" nennt den 20. Januar als Schlußtag der

Konferenz.

Französisch-japanisches Geheimabkommen.

«-»Washington. (F. 3.) Der Chef der französischen De­legation hat in amtlicher Form den von der ostsibirischen Vertretung veröffentlichten Text eines angeblichen fran­zösisch-japanischen Geheimabkommens als Fälschung Binnestent. In gleicher Weise dementiert Japan. Die Washingtoner Regierung hat diese Dementis angenom­men. Die Zeitungen, die aus der Angelegenheit eine große Sensation gemacht haben und sich nicht zu beruhi­gen vermögen, wollen jedoch wissen, daß das Staatsde­partement Schriftstücke besitzt, die die Enthüllungen be­stätigen. Die Presse verlangt eine gründliche Aufklä­rung des Zwischeusalls, der die amerikanische Oeffentlich- keit deshalb so erregt, weil die Enthüllungen bewiesen haben, daß Frankreich bei seiner Obstruktion gegen die Ideen des Staatssekretärs Hughes auf Japans Unter­stützung rechnet.

(Ein faules Provisorium?

Die Pariser ZeitungTemps" behauptet, Kenntnis von einer englisch-französischen Abmachung zu haben, die auf der Konferenz zu Cannes am 6. Januar den Mit­gliedern des Obersten Rates vorgelegt werden soll. Nach dieser Abmachung soll Deutschland aufgefordert werden.

vie Sm IS. Januar fälligen 500 Millionen Goldmark M vier Teil-Raten zu je 125 Millionen Goldmark am Januar, 15. Februar, 15. März und 15. April zu zahlem Weiter soll Frankreich verpflichtet werden, im Jahre 1922 von Deutschland Sachlieferungen im Werte von 1& Milliarden Goldmark und fiir die Jahre 1923 und 1924 im Werte von je 1^ Milliarden Goldmark anzunehmen. Wenn auch sehr zweifelhaft tft, daß diese englisch-sran-- zösischen Verabredungen in Cannes bestätigt werden, so steht doch mit ziemlicher Gewißheit fest, daß der Oberst« Rat keine endgültige Revision des Londoner Zahlungs-

planes vornehmen, sondern nur schaffen wird.

'orium

ein>

Es pflegt Bei internationalen Kongressen meist nur mühselig erzieltes Kompromiß herauszukommem Wir haben es bei den Konferenzen in Svaa im JuL

1920 und in London im Mai 1921 erlebt, daß die bandsmächte uns eine fertige Formel vorgelegt und ihre Annahme forderten. So droht uns auch die Cannes zu treffende Entscheidung als eine Formel o ein Ultimatum vorgelegt zu werden. Gewiß werden au die üblichen Drohungen nicht fehlen, durch welche dcuts Bedenken bisher stets, zwar nicht behoben, aber doch nie­dergeschlagen wurden. Sollte dieser Fall wieder eintre» ten, so wird die Reichsregierung keinen Zweifel darüber lassen, daß ein faules Provisorium den Rest unserer fi­nanziellen Kräfte aufzehren wird, und damit die deutsche Zahlungsfähigkeit in der Zukunft ausschließen würde. Es hat keinen Zweck mehr,die Empfindungen unsere« Gläubiger zu schonen". Wir müssen im eigenen Inter­esse wie auch in dem unserer Gläubiger Farbe bekenne«. Setzen die Reparationsmächte ihre Forderungen nicht auf ein erträgliches Maß herab, so schwindet die letzte Kraft bei uns, im Innern eine weitzielende Finanz- und Wirtschaftsreform zu beginnen. Unser Volk sehnt sich nach einem Herzhaften unverk'ausulierten Wort seiner Führer. Die Note vom 14. Dezember in welcher die Reichsregierung die Unerfüllbarkeit des Reparationspro­gramms erklärte und ein Moratorium forderte, hat den Weg für eine solche Aktion freigemocht. Und wenn auch unsere Gläubiger zunächst verärgert tun und sich in Ver­wünschungen gegen uns ergehen. so werden doch die Ver­nünftigen und Anständigen unter ihnen erkennen, daß die deutsche Aufrichtigkeit wertvoller ist, als die Wieder­holung allgemeiner Erfüllnngszusagen. Die Zeit arbei­tet nicht für uns wenn wir in der Zeit nicht arbeiten. Dieser Satz gilt wüst nur für die Bewältigung der inne­ren Probleme, sondern auch für die Selbstbehauptung nach außen. Der von Llopd George geplante Aufbau eMt«Mi». l«**»^e»^:ääÄaiäiB«£^^^ w?^* .tw der abschüssigen Bahn nach unten gleitet, oder wenn es zum Nutzen der Siegervölker in Osteuropa Kulturarbeit leisten soll. Wir dürfen von unseren inneren Kräften n'cht abermals eine Portion in das bodenlose Faß der Reparation hineinaießen und ebenso wenig finanzpoli­tisch eine kurze Ga'oenfrist erstreben. Kein Volk ist so elend, daß es verpflichtet wäre, auf jede Initiative zu verzichten. Bestehen bei unseren Gläubigern überhaupt Keime einer ernsten Avsbanabß'cht so werden diese Keime durch sehr ebrl'che Bekenntnisse nod eheliche Vorschläge nickt zerstört sondern gestärkt. Bestebm solche Keime nicht, so nützt nns g'^ch ble allerunterwürstgste und ent­sagungsvollste Politik nichts. Dr. Croll.

Obers Besten.

Calonder i« Kattowitz.

»-»Der schweizerische Bundesrat Calouder ist in Katto- witz eingetrossen. Am Mittwoch beg.bt er sich zur Jute - alliierten Kommission nach Ovpeln.

Wiederbeginn der Berhandinnge«.

»* Staatssekretär Lewald ist in Beuthen eingetroffe'. Dienstag abend haben bereits wiederum die Verhand­lungen zwischen beiden Delegationen begonnen.

Polnische Kontrolle des Grenzverkehrs.

»-»Wie dieT. U." aus guter Quelle in Ka towttz er­fährt, wird der Grenzverkehr in Oberschlcficn. soweit e: unter polnische Herrschaft kommt, von diesem Zeitpunkt an gcwisteu Leschrär: lungert unterliegen. Durch Gest ist nämlich in Polen dem Finanzminister Vollmacht ve liehen worden, den Geldverkehr mit dem Auslande fon den Verkehr an der Börse mit fremden Valuten zu ko trollieren.

Deulfdjiands Husfiiljtsn im fernen Offs

Die rechtliche und wirtschaftliche Stellung der De: schon in China mag augenblicklich vielleicht nicht als = tuelles Problem betrachtet werden. Der Versailler F: Lensvertrag, der Deutschland seiner Kolonien berau und durch den auch das deutsche Pachtgebiet aus chir schem Boden verloren ging, hat derartige Mißhelligke im Verkehr mit dem fernen Osten geschaffen, daß w versucht wäre, die Hoffnung auf die Wiedervusnahme > alten wirtschaftlichen und politischen Beziehungen r Reiche der Mitte auszugelren. Eine solche Anschau darf jedoch nicht Play greisem Regierungsrat Dr. Mm vom Reichswanderungsamt hat auf Einladung der t ternationalen Vereinigung für vergleichende Rechtsir senschaft und Volkswirtschaftslehre zu Berlin im fri. reit Reichskolonialministerium in längeren, höchst im essanten Ausführungen diesen Gegenstand einer nähe Betrachtung unterzogen. Er hielt mit nichts zuri ck m erklärte offen, daß Deutschland im Vergleich zu der £ m - ten, die siegreich aus dem Weltkriege hervergegangen auf chinesischem Boden einen schweren Stand habe« würde. Abgesehen von dem Verluste TsingtauS und dem