tzersfelöer Tageblatt
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Heesfelöbr frasblatr
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Amtlicher MMger fite öm Kreis Hersfelü
Dienstag» den 3 Januar
bezogen 6,50 Mark, bei freier Zustellung ins Baas. •& Druck und Verlag van Ludwig Funk. Buchdrudcerei in Bersfeld, (Ditglied des VDZV.
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Das unnachgreNge Frankreich.
Der französische Kammerausschuß für auswärtige Angelegenheiten hat jetzt die jüngsten Erklärungen Brtands über die auswärtige Politik Frankreichs einer Prüfung unterzogen. Sie scheint für Sen Premierminister nicht sehr günstig ausgefallen zu fern, denn aus dem Entschluß, Sen Der Ausschuß faßte, muß man Sen Eindruck gewinnen, daß er sich in seinem Urteil mehr, als man erwartet hatte, von der nationalistischen Opposition leiten ließ. Die Kommission sprach den „Wunsch" aus, Briand möge im Laufe der kommenden Konferenz stets Darauf Hinweisen, daß Frankreich bezahlt und wieder hergestellt werden müsse, und Satz Deutschland in seinen Verpflichtungen weder einen Aufschub noch eine Erleichterung gewährt werden solle.' Zu gleicher Zeit Hielt Briand vor dem Senat eine längere Rede über Die auswärtige Politik, und feilte Erklärungen gipfelten dort in den Sätzen, daß Frankreich keinen Centime nachlasfen wolle, und Saß, sollte es sich notwendig erweisen, Opfer zu bringen, diese Opfer von anöeren gebracht werden müßten. Der französische Ministerpräsident hat damit vor seinen erbitterten Feinden aus dem Lager Poincarees die Segel gestrichen. Er entschuldigte sich sozusagen, er verteidigte sich, ohne daß man den Eindruck gewinnen konnte, daß er seiner Sache sehr sicher wäre. ,
Die vielen Vertrauensbezeugungen Der französischen Parlamente haben vielleicht bet manchen Den Eindruck erweckt, als sei die Stellung Vriands heute sicherer denn je. Hinzu kam Der Rücktritt Berthelots, Der ebenfalls zur Festigung der gegenwärtige« französischen Regierung beitrug. Diese Dinge mögen jedoch nicht über die Tatsachen hinwegtäuschen, daß Briand noch gewaltige polit sche Stürme erleben wird, bei denen es recht zweifelhaft erscheinen muß, ob er die genügende Kraft sie zu über tehen, besitzen werde. Die Opposition wird dem Min sierpräsidentcn zu gegebener Zeit ihre Rechnung vorlegen. Sie wird auch dazu alle Mittel aufwenden, Die ihr der Verlauf Der bisherigen und noch kommenden Konferenzen in Die Hand gibt. Vorläufig läßt sich natürlich noch kein sehr klares Bild gewinnen. Die Konferenz von Cannes oder vielleicht erst Die beabsichtigte europäische Wirtichaftskonserenz wird einige positive Ergebnisse zeitigen, ans denen man etoen Einblick in die Arbeiten Vriands wird gewinnen können. Die rnner- politische Spannung in Frankreich ist ja durch Die beständige Aufregung, die »KW die politischen Zu- 5arnn><'»"'ü.nfte.. der, lebten Ze^I h-rB-j^LLL^sLN-.
■ Amaermatzen verdeckt worden. Das hindert jedoch nicht, Satz Die sranjösische Opposition, Die sich ihrer. Stärke und ihres Einflusses wohl bewußt ist, alle Ereignnse sorgfältig notierte und sie nach ihrer Art auslegte. Da ist zuerst das französische Fiasko tu Washintou, dann die allgemeine Isolierung Frankreichs von den europäischen Staaten, die Annäherung Italiens an England, der Konflikt mit Spanien, die waghaluge.Politik in Kleinasien und Die wenig positiven Ergebnitzc der ^\^&^ Richter Vriands den Mund eigentlich noch nicht aufgetan. Aus den geringen spitzen Redensarten einiger Parieigeancr war ja nur zu er,e- hen, daß überhaupt eine Opposition gegen den Ministerpräsidenten vorhanden war. Bei näherem Zmeaeu mußte man jedoch deutlich * die verhaltene Wut Bemerken die diesen Redensarten zugrunde lag. Hier schlummert noch ein Orkan, der einmal zur furchtbarem Leben erwecke werden dürfte. Er könnte vielleicht schon einsetzen, wenn Briand von Cannes aus seine Schritte wieder zur Hauptstadt lenkt. Es erhebt sich nur Die groue Frage: was dann? Wenn Briand unter solchen Umständen vor seine Richter tritt, wenn diese keine Rück- ,cht mehr darauf zu nehmen haben, daß er das franzö- ische Volk in einer wichtigen Zusammenkunft zu ver- :roten hat, dann ist es ungewiß, ob die Enttäuschung. Die über kurz oder lang das ganze französische. Volk ergreifen mnß, Nicht doch fähig ist, einen Mann wie Briand aus dem Sattel zu heben. Es ist ein eigenes Ding mit dieser Unzufriedenheit. Man hat im ersten Siegerrausch und vielleicht noch mehr vor der für Frankreich gunstr- aen Enischeiduiia des Weltkrieges dem französischen Volke so waahalsige Versprechungen gemacht, daß einer, Der nicht von Dem Revanchegedanken Frankreichs ergriffen war, von vornherein sehen mußte, daß hier eine Er- simuna außerhalb des Bereiches aller Möglichkeiten lag. Man stellte sich die besiegten Gegner als eine Goldquelle ror, die nismald verficaen könnte, und die man durch allerlei technische Experimente nach Belieben zu grötze- ren Leistungen bringen könne. Man hatte vergessen, Daft das deutsche Volk einen lebenden Oraanismns Dar« stellt übersehen, daß die deutsche Wirtschaft nur ein Teil Der Weltwirtschaft ist, und Süß schließlich ein bau k e - r ottes Mitteleuropa ein Wirtschaftschaos ohne „stürben in Der gesamten Welt hervorrusen müsse. ES steht auch positiv fest, daß Frankreich entschlossen war, von Den schland Nicht mir eine über die heili gen Rc- »aranonen weit hinausgehende Kriegsentschädigung zu fordern, sondern daß es sich mit Der Absicht trug, und vielleicht auch noch bettle trägt, sogar Die Schulden des rnrtn schon Rußland aus Deutschland herauszuoressem 1. >Mc man sic bei unseren Nachbarn jenseits des Rheins all diese Dinge vor^^ ist ein Rätsel, und wird ein Rätsel bleiben. , ; Einigung mit den Eisenbahnern.
' Ausforberung »«r Wiedoransnahme der Arbeit
Zwischen den unterzeichneten Vertragsparteien des Ncichs-Lohntartsvertrags ist folgende Vereinbarung zu- t ilanbe gekommen:
"1. An öle Stelle des bisherigen OrtsklassenverzeiH- nisses des Lohntarifvertrags tritt das vom Reichsteg beschlossene Ortsklassenverzeichsis für Die Reichsbeamte«, dessen Verkündigung tot Reichsgesetzblatt unmittelbar bevorsteht, mit den Aenderungen, die bis zum 1. März d. I. durch einen Reichsrats- und Reichstagsausschuß noch getroffen werden sollen. Soweit in einzelnen Orten das bisherige Ortsklassenverzeichnis des Lohntarif- vertrags eine höhere Einstufung als das nunmehr übernommene Ortsklassenverzeichnis vorsieht, wird den Arbeitern, solange sie in einem solchen Ort beschäftigt sind, für die Dauer der Gültigkeit des Tarifvertrags der Unterschied daraus als persönliche Zulage fortgewährt. Für die Arbeiter der Bahnmeistereien wird der Lohn nach der Ortsklasse festgesetzt, in dessen Gemeindebezirk der Rottenführer ständig oder überwiegend tätig ist. Ist der Rottenführer gleichmäßig in mehreren Gemeindebezir- ken tätig, die nicht derselben Ortsklasse angehören, so ist der Lohn der höchsten Ortsklasse jener Gemeindebezirke zu zahlen. Die Bestimmung des 8 4 Ziffer 5 des Lohntarifvertrags wird aufgehoben mit der Maßgabe, daß 8 80 Ziffer 3 des Lohntarifvertrags entsprechende Anwendung findet. Vorstehende Vereinbarung tritt mit dem 1. Oktober 1921 in Kraft.
2. An allen Orten, in denen bisher in dem Lohntarif- vertrag UebertenernugszUschüsie vereinbart wurden, werden diese mit Wirkung vorn 1. Oktober 1921 vorläufig «m 1 Mark pro Stunde erhöht. Auf den Gesamtbetrag der Ueberteuerungszuschüsse wird der Unterschiedsletrag angerechuet, der sich aus einer Höherstufung durch Ueber, nähme des Beamten-Ortsklassenverzeichnisies ergibt. Diese Ueberteuerungszuschüsse gelten als Vorschuß auf die nach Ziffer 4 und 5 endgültig festzusetzenden Löhne und Ueberteuerungszuschüsse.
3. Im besetzten Gebiet werden vorläufig mit Wirkung ab 1 Oktober 1921 an denjenigen Orten, die sowohl nach dem bisherigen Ortsklassenverzeichnis des Lohntarifvertrags als auch nach dem nunmehr übernommenen Beamten-Ortsklassenverzeichnis zur Ortsklasse A gehören, Ueberteuerungssuschüsie iu Hohe von 1 Mark pro Stunde gewährt. Satz 3 der Ziffer 2 findet entsprechende Anwendung. . . =
4. Es wird festgestellt, daß nach einer Zusage des Reichskabinetts die allgemeinen Verhandlnnge« über die Gehalts- und Lohnbewegung am Donnerstag, den 5 Januar, im R eichssinanzmin isterium beginnen. MP werden mit Beschleunigung zwischen den vertragschließenden Parteien die bestehenden und ev. neuen Ueber- tcuernngszuschusse mit Wirkung vom 1 Oktober 1921 endgültig vereinbart. .
g. Streiklage werden nicht bezahlt. Maßregelungen wegen Rrbeitsniederlegnng finden nicht statt. Borbe- Hatten" bleibt' die Verfolgung von Gemaltmtmketten, Eingreifen in die VerwaltttKg, Betrieb und Verkehr.
7 . Aussührungsvereinbarunge« werden die vertragschließenden Parteien unmittelbar folgen lassen.
8 Die vertragschließenden Vererncarrnge« verpflichten sich, mit aller- ihnen zu Gebote stehenden Mitteln auf Die sofortige.M Der Arbeit hinms Veite«. Deutscher WW-ilshuetverbaud Gewerkschaft deutscher Eis-ubahuer und Siaatsbedieusteter. ?! "gemeiner Eife«- Vahuerverband. RsichSverTehrsministerium.
Die Streiklage.
^ ITcDcr die Lage im Reich liegen keine Nachrichten vor, auf Grund derer man sagen könnte, daß der Streik der Eisenbahnarbeiter sich weientstR verschärft g/stje ^'"ch in her Zusaln-neMtzuM der AuSstande hat sich nichts geändert. Die Beamtenschaft sowie diestn den Christlichen Gewerlschasten organisierten Arbeiter versehen den Dienst Allerdings treten die Wirkungen des Streiks, besonders in den direkt davon betroffenen Teilen des Reiches erst feist unliebsam hervor. I-ast ober- all wird der Fernverkehr nach Möglichkeit aufrecht er. Halten, während der Güterverkehr meist stilliegt.
Scharfes Eingreifen der RheinlandkourMissiorr.
Me die Eisenbahndirektion Köln mitteilt, ist von der interalliierten Rheinlandkommission der Befehl einge- troffcn daß das gesamte Personal der Eisenbahndlrek. tioncu Köln und Elberfeld durch die Besatzungsbehörde» requiriert wird Der gesamte Personen, und Guterrer- kehr sei sofort in vollem Umfang wieder aufzunehmeu. Das Personal wird der interalliierten Feidelsenbahnkom- missiou, Unterabteilung Köln, unterstellt.
Weiter wird gemeldet:
<^Es ist im Attgenblick noch nicht möglich, einen Ueber« blick darüber zu gewinnen, ob und inwieweit die zwi- fd-cn dem Reicksverkehrsminister und den Spitzenorga- nisa.ionc« der Eisenbahner getroffenen Bereinbarnngcn wirksam geworden'ftnd. Der Nenjahrsfeiertaa war sa- l«tlf» von nngttnsttgem Einfluß darauf daß diZeVcr- einbarnngen sofort znr allgemeinen Kenntnis der Streikenden kamen.
Die Lage im GisenHahnerftreik noch ungestört «-»Berlin. (S. C) Die Berschlechtrruna i»' Eisenbahnverkehr hat am Neujahrstage zu einer «erscharfrmg der Lage und zu weiteren Beiriebsein,chrankungen Gfulut. Jsi dem Direktionsbezirk Berlin fallen etwa 30 Prozent aller Lokalztige aus. In den meisten Beiriebsver,amm- lungen in Berlin ist das "Abkommen mit der Regierung verworfen worden Dennoch erwarten Die Orga- uisatiomn, daß am Montag die Mehrzahl der E'senbaa- ner im Dienst erscheinen wird und daß eine Wiederaufnahme der Arbeit im Laufe des Tages erfolgt.
Die deutsche Schuldenzahlung.
Englisch-französisches Abkommen.
^. BrianS soll nach dem „Petit Parisien" erklärt haben, wenn Deutschland nicht zahle, würden automatisch die „Sanktionen" tu Kraft trete«. und wenn eine Herabsetzung der deutschen Schulden ms Auge gefaßt werde, so sei formell zwischen ihm und Lloyd George abgemacht worden, daß der Anteil Frankreichs für das Jahr 1922 feine Minderung erfahren könne Der Unterschied werixt durch Ermäßigirngen, Die Sie Stotterten auf ihre AinccLe nehmen oder mit ihrem Einverständnis durch eine Verstärkung der Lieferungen in natura ersetzt werden, Sie Deutschland leisten soll. Was Cannes betrifft, so sei ein fest umrissenes Programm, hervorgegangen aus genauer Kenntnis der Sachlage, noch nicht ausgestellt worden. Weiter erklärte BrianS, eine Schuld, die durch Verträge festgesetzt sei, könne weder aufgelöst noch in irgend einer Form vermindert werden ohne Einverständnis aller Unterzeichner, in erster Linie aber der Gläubiger und der Länder, Sie von den Zahlungen Nutzen zögen.
Buch Braunkohle« für die Euteuts.
&sr Nach einer Meldung aus Borna (Sachsen) soll nunmehr auch das mitteldeutsche BraunkohleugeStet zur Kohlenliefsrung für die Entente heraugszogeu werde«.
Rückzahluug der ungarischen Schulden an Frankreich.
e^ Zwischen Ungarn und Frankreich find bezüglich Der BorkriegssckulSen Verhandlungen im Gange, die die leichtere Rückzahlung dieser SümlSen an Frankreich ermöglichen sollen. Sie belaufen sich auf 140 Millionen Franken an rückständigen Coupons und auf 260 Millionen an Privatfchulöen.
Keine Stuusung der Jan na r-Rate.
»-»Bafel. (S. C.) Der „Baseler Anzeiger" meldet aus Paris: Es wird allgemein versichert, daß die Repara- tionskommisston berests die Stundung der deutschen Ia- nuarzahlung abgelehnt hat. Die Ableh.mng sei Deutschland seit Freitag abend bekannt. Ueber die weiteres
Zahlungen Deutschlands wird in Cannes entschieden.
»-»Zürich. (S. C.) Der „Tagesanzeiger" meldet aus Paris: Die Aufrechterhaltung der deutschen Zahlungs- yfli&t am 15. Januar wird in der Pariser Presse zu- stimwesd besprschen. Der „Temps" meldet, daß die Haltung der RepsrattbnUBMWiEvn eMM'mE. wa?
Belglen serrsugt seinen EutschäSigNngsautc-l.
»-»Rotterdam. (S. C ) Laut „Morni,:gpost" hat Sie belgische Rea-erung am 28. Dezember den alliierten Kabinetten an gezeigt, daß die belgische Regierung ihre Priorität aus die deutsche Januar- und Februarzahlung auf- recksterbalte und auch aus Etatsgründen auf den ungekürzten Eingang der deutschen Zahlungen angewiesen sei.
Die Pariser Sachverstäudigen-Verhaudlnngen.
«-.Basel. (S. C.) Der »Baseler Anzeiger" meldet aus Parts: „Havas" registriert das bisherige Ergebnis mit den wenigen Worten, daß die Besprechungen mit den Deutschen zu einer Abänderung der Beichlüße der yon= serenz nicht geführt hätten. Die weiteren Be,prechun- aen seien der Bewertung der deutschen eamleufungen und der deutschen Zahlungsfähigkeit für die fünf weiteren Zahlungstermine im Jahre 1922 gewidmet.
Auch eine Nenjahrsfrr«de!
>. Berlin. (S. C.) Die von der Entente überreichte Gesamtkostenaufstellung für die Monate Oktober. November und Dezember, abschließend mit dem 20. Dezember. beträgt 3,6 Milliarden Mark. Davon entfallen auf Unterbringung der Ueberwachungsausichüsse in ihren Standorten 2,3 Millionen Mark.
Trübe Aussichten.
ih Berlin. (S. C ) Die am Neujahrstage aus PariS eingeaangeuen Stachrichien enthalten noch kein Ergebnis der bisherigen Verhandlungen her Seutichen Delegierten mit der Revarationskommmiom Der Inhalt der Pteldungen läßt jedoch annehmen, daß auf eine volle Erfüllung der deutscheir Erwartungen in Paris nicht mehr zu rechnen fei.
Französischer Kriegsrat.
«-»Genf. (S. C ) Die Pariser Sonncagsblätter melden, daß die Besprechungen der französischen Korpsgenerale am 31. Dezember im Kriegsministerium in Parts bis spät abends gedauert haben. An den Beivrechungen hat auch Fach teiiaeiwmmen Ebenso waren die multariuhe» Attachees der alliierten Länder erschienen. Der INatm schreibt: Die Deutschen haben keine AuSsicht mehr, sich ihrer Zahlungsverpflichtung am 15. Januar zu entzte- hcn. Frankreich ist militärisch bereit, die Konsequenzen 3« sieben, ^x^nds Hoffnung auf CanseS.
v-, Genf. (S. C.) „Echo de Paris" meldet: Brtaud reist nach Cannes mit bestimmten Vollmachten des französischen Kabinetts. Briand äußerte sich ichr zuverlasst« über den für Frankreich zu erwartenden günstigen AuS^ gang der Besprechungen und über die erhoffte Zustimmung der Alliierten zum Vorgehen gegen ein nicht gutwillig zahlendes Deutschland.
Der Wiederaufbau Europas.
Die internationale Konferenz der Geschäftsmänner; in Paris ist beendet worden. Die kurze halbamtliche Note, die über diese wichtigen Verhandlungen auSgege- ben wurde, lautet: „Die Konferenz der industrielle« und finanziellen Delegierten Großbritanniens, Frank reidiS, Italiens. Belgiens und Japans bat mehrere Sit-