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hersftlöLT Kreisblatt"

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Nr. 306

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfel-

Sonnabend, den 31 Dezember

Der Eisendahnerstreik.

** Im Reichsverkehrsministercum erschienen am Don- «erstag Vertreter der Eisenbahnbeamten und baten um Auskunft, was die Regierung au tun gedenke, um einer Beunruhigung der bis jetzt dem Streik ablehnend aeaen- über stehenden Eisenbahnbeamten vorzubeugen. Der Vertreter des Ministers erklärte, daß alle Vorbereitun­gen zur Durchführung eines wenn auch beschränkten Personenverkehrs getroffen wären, ^aüs der Streik über seinen bisher örtlichen Charakter hinausgehen sollte. Das Reichskabinett habe in seinem Beschluß einstimmig bekundet, daß der Streik der Mitglieder des Westdeut­schen Eisenbahnerverbandes einen glatten Tarifbruch darstelle und mit Verächtern des Tarifgedankens nicht Verhandelt werden könne. Wie weiter verlautet, haben die Präsidenten der betreffenden Direktionsbezirke eine Aufforderung an die Streikenden zur sofortigen Wieder- anknahme der Arbeit erlassen, andernfalls sie fristlos entlassen werde«. In Kreisen der Berliner Eisenbah­ner-Organisationen wird gegenwärtig das Für und Wi­der der Elberfelder und Kölner Bewegung erörtert, Dürfte jedoch bereits am Freitag zu einer neuen Füh- Lungnahme der einzelnen Verbände führen. Die Ber­liner Betriebsräte des Deutschen Eisenbahner-Verban­des tagten am Donnerstag abend mit den Funktionären Ar den Musiker-Iestsälem Die Beratungen wurden je­doch so streng vertraulich geführt, daß nicht einmal die linksradikale Presse zuaclagen wurde. Die Gewerk­schaft deutscher Eisenbahner und Staatsbediensieter, die bereits eine Parole gegen den Streik erlassen bat, be­schäftigte sich Donnerstag abend mit der Frage, wie die mit dem Reichsverkehrsministerium schwebenden Ber- Handlungen trotz des Streiks beendet werden können. Der Vorstand der Reichsgewerkschaft Deutscher Eisen­bahner hat beschlossen, zunächst eine abwartende Haltung Mnzunehmen und letzte Entschlüsse wenigstens solange czurückzustellen, bis über eine Verständigung zwischen dem Deutschen Beamtenbund und dem Rcichsfinanzmi- nisterium positive Ergebnisse vorliegen. Der Berliner Vorstand des Deutschen Eisenbahnerverbandes hat für Freitag vormittag die Vorstände der übrigen Eisenbah­ner-Organisationen zu etner gemeinsamen Sitzung ein- geladen.

Ausdehnung des ErfenSahnerstreWs.

»»Berlin. lS. C.i Zum Eisenbahnerausstande liegen Meldungen aus Königsberg, Drrruum't,- --N»«i«,»«,- Mainz, Mannheim und Kiel vor. wonach die dortigen Eisenbahner beschlossen haben, für die Aufrechterhaltung der Forderungen einzutreten und die Urabstimmung in den Werkstätten vorzunehmen.

Beginn des Streiks in Berlin.

** Berlin. (T. U.) Die Sektion Berlin des Deutschen Eisenbahnerverbandes hat entsprechend d' n Beschluß

den Streik sämtlicher Eisenbahner Großbeenns prokla­miert. Um 11 Uhr verließe« bereits die ersten Arbeiter und Angestellten die Betriebe. Um 12 Uhr folgten ihnen eine große Anzahl Werkstättenarbeiter und Betriebs- anaefteUte. Bis zur Stunde konnte der Zugverkehr noch aufrecht erhalten werden, weil das Zugpersonal noch nicht verständigt war. Die Organisation nimmt an, daß bis abends 6 Uhr der gesamte Eifenbahnbetrieb i« Grotzberlin stilliege« wird. Das Fahrpersonal und die Lokomotivführer sind zur Stunde vom Streikbeschluß noch nicht verständigt und bisher noch im Dienst. Da einer Woche den Arbeitern ihre Sympathie umt die Organisation an, daß die bloße Be-

sie schon vor einer Woche den Arbeitern ihre Sympathie erklärten, nimmt die Organisation an, dass die bloße Be­nachrichtigung genügen werde, um auch sie zur Ein­stellung des Dienstes zu veranlassen.

Weiter wird uns hierzu gemeldet: ^ ^ _

»» Berlte. lB. T.t Wie dasV. T." hört, sind die Be­sprechungen der Organisationen unter sich, die Freitag vormittag stattgefunden haben, abgebrochen und am abends verschoben worden, um das Ergebnis der im ReichsverkehrSministerium am Freitag nachmittag statt- findenden Besprechungen mit den Organisationen abzu- warten. Der Zeitpunkt der Betriebseinstellung im Di­rektionsbezirk Großberlin steht noch nicht fest. Die Sek­tion Großberlin des Deutschen Eisenbahnerverbandes hat zwar schon einen Streikbeschluß gefaßt, doch ist noch keinerlei Zeitpunkt festgesetzt. Die Verbandsleitung des Deutschen Eisenbahnerverbarröcs hat sich vorbehalten, den genauen Zeitpunkt für den Beginn des Streiks den einzelnen Ortsbezirken noch bekanntzugeben. Die Ta- risoräanisattonen mit Ausnahme des freien Gewerk­schaftsbundes deutscher Eisenbahnerverbönde wollen erst die Verhandlungen mit dem Neichsverkebrsministerinm abwarien und werden ihrerseits ihre Mitglieder auffor­dern, in den Betrieben zu bleiben und die Arbeit auf- rechtzuerhalten, soweit es möglich ist.

Ein Aufruf der Berliner Eisenbahndirektion

«- Berlin. sB. T.) Mit Äüäficht auf die Streiksttm- mung, die in anderen Direktionsbezirken und and) im Direktionsbezirk Berlin unter den Eisenbahnbeamten und Eisenbahnarbeitern herrscht, hat der Eisenbahnpra- sident des Direktionsbezirks Berlin an alle ihm Nachge­ordneten Aemter. Bauabteilungen und Dienststellen nach­stehenden Aufruf gerichtet:Folgende Bekanntmachung ist sofort durch Anschlag zur Kenntnis zu briilgen: Ich mache darauf aufmerksam, daß alle Arbeiter, die die Ar­beit unbefugt niederlegen, sich des Vertragsbruches und 1 Beamten, die ihren Dienst unbefugt verlassen, sich eines c Disziplinarvergehens schuldig machen. Ich fordere da- her die Beamten und Arberter auf, ihren Dienst ord- 1 nungsaemäß zu verrichten und die Verwaltung in ihrem ' Bestreben, die Durchführung des Betriebes aufrechtzn- ' erbauen zu unterstützen. Hierbei weise ich auf die 'chwe- ' re« Schäden, die das Wirtschafts- und Geschäftsleben Berlins durch eine Störung im Esenbahnbetriebe erlei­den würde, bitt.

Fm Casseler Bezirk Ruhe.

»»Caffeh In dem Eisenbahndirektionsbezirk Cassel ist bisher alles ruhig, jedoch wird bei einem längeren An­dauern der Teilstreiks in Westdeutschland mit einem Krchlenmangel tm hiesigen Bezirk gerechnet.

In Sachse« wird gearbeitet.

»»Aus Dresden wird gemeldet: Unter den sächsisches Eisenbahnern herrscht Ruhe. Die Dresdener Eisenbahn- Werkstätten-Arbeiter haben den Eintritt in den Streik abgelehnt.

Maßnahme« für einen Notverkehr.

»»Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautet, wird das Reichsverkehrsministerium versuchen, einen wenn auch beschränkten Personenverkehr in den vom Streik be­troffenen Direktionen einzuletten. Man glaubt, daß die Durchführung des Verkehrs möglÄ sein werde, wenn nicht von den Ausständigen Sabotage an den Verkehrs- einrichtunaen geübt wird. Zum Schutz der Bahnstrecken usw. soll ein ausgedehnter Wachdienst eingerichtet wer­den. besten VorbereiMnaen bereits getroffen sind.

Der Streik im Kölner Bezirk.

«»Nach einer Meldung aus Köln ist am Donnerstag nachmittag um 2 Uhr auf den meisten Kölner Bahnhöfen ein großer Teil der Eiienbahner in den Streik getreten. Iür den übrigen Teil des Bezirks hat der Deutsche Eisenbahnerverband den Beginn des Streiks auf Krei- tag abend 10 Uhr festgesetzt. Trotzdem liegen bereits Nachrichten über Arbeitsniederlegnngen aus Neuß. Dür­ren und Troisdorf vor. Annahme und Empfang für alle Güter, auch Gepäck und Expreßgut, sind aeschlosfeu und werden mit sofortiger Wirknna in allen Kölner Bahnhöfen gesperrt werden. Ausgenommen bleiben nur auf Grund des Rbeinlanöabkomwens Sendungen von den und an die Besatznngsbehörden. Der Eisenbahn­direktionspräsident bat in einem Aufruf an die Beam­ten nnd Arbeiterschaft auf die Mutieren Gefahren eines Streiks im jetzigen Augenblick bruaewtesen.

Frankfurt.

v»Im Direktivusbezirk Frankftrri ist vorläufig noch alles ruhig. Die im Deutschen Eisenbahnerverband or­ganisierte Mehrheit der Eisenbahner hat für Freitag abend eine Vollversammlrrng sämtlicher Betriebsräte und Vertrauensmänner ein t -rufen, in der wahrscheinlich SWtellung zu den schwebenden Fragen genommen nürS,

W VMM z»'d«» «MEgun !vNt,,o und i." .«»D- 'i-

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Elbe selh.

»»Nach einer Meldung der Eiienbahndirs selb hat auch die Gewerkschaft deutscher E> Barmen-Rittershauien den Strcikbefebl cl Forderung «ach Rücktritt Grö«^

LS- K?lllHV?NL.. .^»«Sy ' ^if" b^h$3L_ abend drei Ene. rr puerverfummlungen s In ihnen wurde oer sofortige Rücktritt @ Reichsverkebrsmin sterium und seine Er einen Eisenbahnfachmann gefordert. ^< ErzMpatSiek««dgebURüe»L> =,

** Mannheim. lS. C.> In der besessen ^ein ofaU haben Beamtenversammlungen stattgefunden, so tu 8uS- wigsbafen, Pirmasens und Neustadt. Die Versamm­lungen verliefen zum Teil sehr stürmisch, nachdem Re­solutionen für die Unterstützung der deutschen EisenbaS- nerbewegung durch die Beamtenschaft anaeuommen worden waren.

Maßnahme« der Rheivlanökommisstim.

** Genf. sS. C.) Der .Demos" meldet: Die interal­liierte Rheinlandkommisston ist angewiesen worden, bet einer Gefährdung der Kvhlenlicfernngen au die Entente durch den deutschen Eisenbahnerstreik die MUrtarisie- mna der linksrheinische» Bahnen für Sie Dauer der Ge­fährdung durchznfübren.

Die große Koalition.

»»Wie aus parlamentarischen Kreisen verlautet wird Dr. Wirth einige Tage vor dem Wiederzusammentritt des Reichstags die Führer der Sozialdemokraten, des Zentrums, der Demokraten und der Deutschen Volks- partei zu einer Besprechung einladen, um ihnen nahe­zulegen, sich über ein Kompromiß für die Steuervor- lagcn zu einigen. Er wird dabei auch auf die schwierige außenpolitische Lage und daraus Hinweisen, daß die Finanzpolitik der Regierung in letzter Zeit von dem Gesichtspunkt ansaeaangen sei, daß eine Balanzierung des Etats durch die Steuern erfolgen müsse. Wenn es auch Hiebt gelingen werde, bis zur Steuerberatung die große Koalition zu schaffen, so sei er doch davon über­zeugt. daß es ihm gelingen werde, die genannten Par­teien zu einem Kompromiß in der Stenerangeleaenbeit zusanrmcrrzuführcm

ReSergabs OSerfchlefiens am 15» Januar.

«» Am 15. Januar sollen, rote die Pariser Blätter mel­den, die Polen zugesprochenen Gebiete Oberschlesiens übergeben werden. Der General Lerond hat das Groß­kreuz der Ehrenlegion für seine Tätigkeit erhalten.

Die Verhandlungen in Paris.

»»Aus Paris wird gemeldet: Die deutschen Vertreter haben die Reparationskommisston gefragt, ob sie eine so­fortige Antwort auf die 'Rote der Reparationskommisston vom 16. Dezember 1921 für nötig Halte Die Repara- tionSkominrssion gab zur Antwort, die deutsche Regierung sei selbst Richter darüber, ob es für sie zweckmäßig sei, auf die Fragen der Reparationskommisston zu antworten oder nicht, ob sofort zu antworten oder erst später. Das Gesuch der deutschen Regierung vom 14. Dezember be- treffend den Aufschub der Zahlungsfrist wird von der

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bezogen «.50 Mark. bei freier Zustellung in# ßaes. X Druck und Verlag dob budaig Funks

aus. * Druck und Verlag dob hudtnig Funks Budidruckerei in ßersfeld, CQiiglied des VDZV.

1981

Reparationskommisst on erst geprüft werden, wenn W Antwort der deutschen Regierung auf die in der Rote des Reparationskommission erwähnten Fragen vorliegt. Dts deutschen Vertreter haben die Reparattonskommissto« er­sucht, die Fortsetzung der Verhandlungen auf Sormabe»S zu vertagen.

Wenn Frankreich nur Geld bekommt!

»»Paris. Bei einer Beratung des Budgets des Mini- steriums des Aeutzern erklärte Ministerpräsident Briaud er habe in London erklärt, Frankreich müsse bezahlt und wiederausgebaut werden. Wenn Opfer gebracht werden müßten, müßten das andere tun. Was die Anwesenheit Deutschlands und Rußlands in Cannes anbelange, so sei die Frage noch nicht entschieden. Wenn aber Deutsch­land aus der WiederMichiung Rußlands Nutzen zögt und dieser den Reparattonszahlungen zugute käme, for dürfte das kein schlechtes Opfer sein.

AnbeschrSnüter Adootbau? ,

«»Aus Washington wird gemeldet, daß die Beratunge» über die Rationierung der Uboote jetzt endgUtig oberer schloffen seien. Die Mächte erhalten die Freiheit, festes Ubrote zo bauen, wie sie wollen.

Weiter wird aus Washington gemeldet: Es verlau­tet, daß eine Uebereinstimmung hinsichtlich des Höchst­maßes des Kalibers der SchiffSgeschütze erzielt worden ist und zwar soll es 16 Zoll nicht übersteigere.

Der Ubootkorisltkt.

»» Washington. lF. Z.) Die obstinate Haltung Frank­reichs, die sich erneut in seiner Weigerung seist sich fad Bezug auf die Stärke der Ubootflotte dem aUßemeineJt Abrüstungsprogramm auzupasten, wird hier als abficht-« liche Onertreiberei aufgefatzt und verstimmt deshalb die maßgebenden Kreise in hohem Maße. Staatssekretär Hughes konferierte mit Präsident Harding über die durch Frankreich geschaffene Lage. Vielfach wird äußerest daß Amerika auf Frankreich einen wirtschaftlichen Druck auS- üben sollte, wozu es als Gläubiger wohl imstande wäre. Infolge der von Frankreich geschaffenen Hemumifse ha­ben sich die Aussichten der Washingtoner Konferenzver- schlechtert.

Bersiimmuug in England.

fe* Loudo«. (F. 3 ) Die neuerliche Weigerung Frank­reichs, sich auf eine Reduzierung seiner ITbootfordmina

willen, da sie den Erfolg

und der britischen Politik vorerst zu einem Wesentliche« Teil vereitle und die Lösung dieser Frage einer späteren Konferenz Vorbehalte. Zweifellos wird durch diesen Konflikt auch die Atmosphäre für Gauner verschlechtert- Die Auffassung, daß Briand den Konflikt in der Uboot- frage in Cannes diplomatisch aasnngen wolle, wird von Der , Firnes" avgelehm. Das Blmniam aber, je u«hr England für seine Flottenrüstungen aufzitwenden ge­zwungen sei, desto weniger könne es sich leisten, feine fi­nanziellen Forderungen gegen irgendjemand aufzuheben. oder zu verringern. Hierdurch wird ein gewisser Zu sammenhang zwischen Washington und Cannes deutliv,. auSgedriickt.

Die kranke WeltWirtschaft.

Reichskanzler Dr. Wirth gewährte einem ttalieui- schen Journalisten eine Unterredung, in der er sich über das weltwirischaflliche Problem äußerte. Er sagte: Ur zu erkennen, daß die Weltwirtschast bis ins irmers Mark krank ist bedarf es nur eines Blickes auf die mt teleuropäischen Staaten. Ich verweise nur auf Rutzlau auf Polen und Deuischösterretch, die so gut wie völlig vom Weltmarkt ausgeschaltet sind. Aber auch Deuts^ land ist infolge der Verschlechterung der Markwähru als Käufer fremder Rohstoffe und fremder Waren ja r vollständig aus dem Weltmarkt ausaefchieden. Wir fh gegeriwärtig dabei, nach besten Straften unser innere. Budget vo« seinem Defizit z« befreie«, um dadnrcb znr Kvedttwürdigkeit und zur Stabilisierung der Mark bei- zutragen. Dieser Prozeß wird aUcrö ngd eine neue «r geheuerliche Belasinng unseres Handels und unsere» Verkehrs mit sich bringen. Die weitere Folge wird eine neue Teneruugswelle sein. Schon im Januar werden wir voraussichtlich mit einer wesentlichen Berte«er«n- der Brot- nnd Kohlenpreise zu rechnen baben und I Verbindung damit mit neuen Erhöhungen der Arbeit-: löhne. Alle diese Maßnahmen werden wir trotz ttr vielleicht verbängnisvo en Wirkungen nicht zöge: durchzuführen, um das im Auslande gegen uns gehe Mißirainn zu zerstreuen. Wir dürfen aber nicht v Zweifel darüber sein, daß eine neue Teuerung üi Dentfchland kommen wird und daß im ©tutersru der Belasttma unserer Prodnktton die Rrbeikslosigi auftaucht. Trotz alledem sind wir entschlosien, an k Gesundung der Welt mitzuarbeiten Nach mein Meinung kann nur eine große WircickaftSkonserenz ler beteiligten Länder diese aiaautffcbe Aufgabe lös

Die Not der Zettunqen.

In einer Petition an den Reichspräsidenten, 6 Reichsregierung und die Landesregierungen legen ; vereinigten Betriebsräte der Hamburger Zeitongs triebe in Gemeinschaft mit den Arbeiter- und Ange rv tevorganifatione» die schwere Krise dar, der ms Je tungswesen in den Nächsten Wochen entgcaenstcht u ^ machen auf die Gefahren eines solchen Zustandes für b: Allgemeinheit aufmerksam. Die Zeitungen, so rüb sie aus, sind heute mehr denn je ein Faktor und ein firmnenf des öffentlichen Lebens und aller gemein Nr gen Bestrebungen. Als solche haben sie 9lnfpriub ; . weitgehende Erleichterung ihrer Arbeit im Dienste des Gemeinwohles, da alle ihnen gewährten Erleichtern:: :.m automatisch der Vvlksaemeinschast in vervielfachrem