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yersfelöer Kreisblatt"

MMcher MZeßger fir örn Kreis Hsesfelö

Nr. 800

Freitag- den 23. Dezember

1921

IMAUWW öW IO^ntaktet

Wie das so üblich ist, begleitet insbesondere die sran- Höstsche Presse die Londoner Verhandlungen zwischen Briand und Lloyd George mit einem Lärm, der darauf schließen lassen soll, als ob die Dinge nickt ganz nach Wunsch gingen. Sieht man aber genauer zu, so schält sich doch aus dem Wust widersprechender Nachrichten be­reits das Gerüst eines Kompromisses heraus, das letzten Endes als Ausgleich der bestehenden Schwierigkeiten zu gelter, hätte. Diese Schwierigkeiten sind wirtschaftli­cher und zugleich politischer Art, und man muß das Ge­schick Lloyd Georges bewundern, wie er die finanziellen Wünsche Frankreichs mit seiner diplomatischen Hand in seinen Kalkül einzustellen versteht, der sich ganz in der Richtung bewegt, die von vornherein für die Tendenz der englischen Politik maßgebend ist.

Mehrere gegensätzliche Gesichtspunkte stehen stch in dem Verhandlungsspiel in London diametral gegenüber. Frankreich soll nach dem Wunsche Englands seine Zu­stimmung zur Bewilligung eines Moratoriums an Deutschland erteilen. Für dieses Entgegenkommen ver­langt Paris Zugeständnisse. Diese beziehen sich in der Hauptsache auf eine Kontrolle der deutschen Finanzgeba- rung durch die Alliierten. England seinerseits glaubt die Lösung der schwierigen Finanzfrage nicht durchsetzen au können, ohne neben der Bewilligung eines Zahlungs­aufschubes Deutschland auch eine bemerkenswerte Er­leichterung seiner finanziellen Verpflichtungen einzurüu- mem Dies wiederum kann nur geschehen durch Ver­minderung der Deutschland auferlegten Besatzungskosten, was aber eine völlige oder teilweise Aufhebung der mi­litärischen Besetzung der Rheinlande zur Voraussetzung hat. Wird aber das Heereskontingent der Verbündeten aus Deutschland zurückgezogen, dann fühlt sich Frank­reich in seiner Sicherheit bedroht und verlangt eutipre- chende Garantien. Diese Garantien hat es bisher in ei­nem Allianzverirage mit Amerika und England erblik- ken zu müssen gemeint, aber während Amerika von eu­ropäischen Bündnisplänen nichts wissen wollte, gingen auch England die französischen Ansprüche auf eine Mili- türkonventton zu weit. Einen Ersatz für die französi­schen Bedingungen scheint man aber jetzt in London in der Gestalt eines Neutralitätsvertrages in Bezug auf die zu räumenden Rheinlands gefunden zu haben, wo­bei das Ueberrafchende ist, daß auf englischen Wunsch auch Deutschland selbst in einen derartigen Vertrag ein- bezogen werden soll. Das heißt also, sobald eine der drei Mächte militärisch etwas gegen die Rheinlande un­ternehme, die beiden anderen Staaten verpflichtet sein sollen, die verletzte Neutralität des Grenzgebietes zu schützen. LMe'Frage eine .Kickt ttügeMÄe.Lmung. die zugtrzch^Frankreich die aewünschte Amerheti geben würde, während sie ihm andererseits jeden Verwand zur Aufrechterhaltung seiner riesigen Rüstungen nähme, und ebenso könnte Deutschland den dadurch geschaffenen Zu­stand der jetzigen Bedrückung deutschen Gebietes durch fremde Truppen vorziehen.

Allerdings scheint England zu einem derartigen Schützender französischen Interessen nur unter der Be­dingung bereit zu sein, daß Frankreich nicht nur den Washingtoner Flottenstandard anerkeunt, sondern daß es auch in der Unterseebootfrage nachgibt. Hier scheint aber die eigentliche Schwierigkeit zu liegen, insofern als Frankreich auf seine Unterseeboote seiner Kolonien we­gen nicht verzichten zu können meint. Hic Rhodus, hic faltai

Die BesprechuNgen in London.

r^Die Verhandlungen zwischen Lloyd George und Briand gehen nur sehr langsam von slatten. Bisher hat sich, obwohl die Besprechungen in freundlicher Form ge­führt werden, keine Möglichkeit gezeigt, zu einer Eini­gung zu kommen. In der Frage der Entschädigungen und der Znriickztehnng der Bcfaimuastrnppen aus dem okkupierten Gebiet sind die Meinungen nach wie vor ebenso verschieden wie in den ersten Tagen der Begeg­nung. Die Franzosen vertraten auch in der letzten Sitzung noch den Standpunkt, daß energische Maßnah­men gegen Deutschland angewendet werden müßten, während Lloyd George befürchtet, dadurch das Kabiuett Wirth zu sehr zu erschüttern und die europäischen Schwierigkeiten noch weiter z« vermehren. Die in Lon­don geführten Behandlungen zwischen englischen Sach- verftäudigen einerseits und Rathenau, Fischer und Ha- penftein andererseits haben wesentlich dazu beigetragen, die Ansichten gewisser politischer Kreise Englands über die deutsche Leistungsfähigkeit zu ändern. Infolgedessen plädiert Lloyd George für eine bedentende Reduzierung der Schuldsumme, die in erträglichen und erfüllbaren Grenzen festgesetzt werden sollte. Die französischen De­legierten haben dagegen bis zuletzt die Ansicht vertreten, daß Deutsüstand nur versuche, sich seinen Verpflichtungen zu entziehen. Die Sachverständigen haben am Mittwoch den ganzen Tag versucht, eine einheitliche Formel zu finden, die den Bedürfnissen und Wünschen aller Par­teien gerecht werden sollte. Augenblicklich besteht noch so wenig Aussickt aus eine Einigung, daß Briand seine Rückreise, die am Donnerstag nachmittag erfolgen sollte, vorläufig aufgeschoben hat. Er wird nicht vor Sonn­abend nach Paris zurückkehren. Auch Lloyd George hat infolgedessen seine Dispositionen-ändern müssen. Er wollte spätestens Freitag verreisen, muß aber auf diese Reise verzichten und wird sich lediglich am Sonnabend auf fein Landgut Cheguers begeben, evtL auch in London bleiben.

HsWsrrg auf ZuEMmhms bss Besatzung?

k» Paris. Dr. Walter Rathenau hatte am Mittwoch nachmittag mit dem englischen Schatzminister Sir Robert Horne eine Unterredung. Wie der PariserMatin" mitteilt, ist es nicht ausgeschlossen, daß Dr. Rathenau von dem Vorsitzenden der Kriegslastenkommission in Parts, der augenblicklich in London weilt, um mit Briand und Loucheur über Reparationsfragen zu be- . raten, auskunftsweise gehört worden ist. Die Stim­mung in der französischen Presse geht dahin, daß der Vorschlag des englischen Ministerpräsidenten, die alliier­ten Truppen ans dem Rheinlande zurückzuziehen uu6 das Gebiet zu neutralisieren, nicht auf ernstlichen Wider­stand Frankreich stoßen könne. Der Präsident der Ver­einigten Staaten von Nordamerika hat grundsätzlich be­schlossen, daß die amerikanischen Truppen bis spätestens Januar und Februar aus dem Rheinlande zurückzuzie» hen seien. Ebenso wird England mit dem Abtransport seiner Truppen im Rheinland in allernächster Zeit be- gtnnem Belgien vertritt den Standpunkt, daß die bel­gischen Truppen in der belgischen Industrie und in der Landwirtschaft viel notwendiger seien als zur Besetzung des Rheinlandes. Allein kann Frankreich die Besetzung der Rheinlande nicht durchführen, zumal die französi­schen Truppen ebenso gut wie die belgischen in den Fabriken und in der Landwirtschaft beschäftigt werden können. Allerdings müsse Frankreich darauf dringen, daß Deutschland die im Januar und Februar fälliges Reparatiousraicu zahlt. Die Ansichr der englischen Sachverständen einschließlich des englischen Minister­präsidenten ist die, daß Deutschland diese Zahlungen wohl leisten könne, daß das aber den Bankerott Deutsch­lands bedeuten würde, den weder England noch Ame­rika wünschen. Aus diesem Grunde hat der englische Ministerpräsident in seiner letzten Besprechung mit Briand darauf hin gewiesen, daß man in Demschlaud eine festere Regierung als das augenblickliche Kabiuett Wirth nicht erreiche« könne. Das Kabinett sei eine ehr­liche Regierung, die. wenn sie zu weit getrieben würde, einer anderen Platz machen müsse, die weniger ehrlich und bereit sein würde, die auferlegten Lasten wenigstens teilweise zu erfüllen. Die gegenwärtigen Verhandlun­gen über den Berfailler Frieden, die neu aufgenommen werden müßten, bedeuteten für Europa dasselbe, was die Washingtoner Abrüstungskonferenz für den Stillen Ozean bedeute. Es müsse erreicht werden, daß man Deutschland als zahlungswtlligen Teilhaber einer er­heblich kleineren von ihm zu leistenden Summe für das . Plan zur Wiederherstellung des Kredits und des Han­dels in Europa gewinne, dann würde es auch möglich ! sein, Rußland an diesem Plan zu beteiligen: denn ohne | Rußland könne nicht Deutschland und ohne Dentühland könne nicht Rußland und oimr bc we könnte KlM Eu­ropa wiederhergestellt werderu Infolgedessen fassen die Pariser Zeitungen in ihren letzten Leitartikel, das Ge­samtergebnis dahin zusammen, daß der englische Mini­sterpräsident seinen Standvunkt vollkommen geändert habe. Frankreich wolle und müsse Sicherheiten haben, und Lloyd George wolle diese nicht anerkennen, sondern vertrete nunmehr mit Amerika den Standpunkt, daß Frankreich lediglich die Ursache für alle Uuruhen in Eu­ropa sei und dadurch als der Störenfried für den Han­del und Verkehr sowie für das ganze Wirtschaftsleben anzusehen sei. Diese Auffassung des englischen Minister­präsidenten Jet jedoch vollkommen abwegig. Frankreich werde sich in dem Augenblick bescheiden, wenn es Si­cherheiten erhalte, die ihm das Wiederaufblühen feiner Wirtschaft und seines Handels febst ermöglichen Im übrigen habe Frankreich bewiesen, daß es tatsächlich nach­giebig sei. Frankreich habe den Vorschlag des amerika­nischen Staatssekretärs Hughes in Washington, die Ab- rüstung der französischen Flotte auf den Stand von 1,75 vorzunehmen, angenommen, sodaß es wahrscheinlich zu einer vollkommenen Einigung in der Frage der Entfe- stigung des Stillen Ozeans kommen werde. Dadurch habe Frankreich bewiesen, daß es nicht von der Absicht erfüllt sei, die ihm neuerdings wieder von England nach­gesagt worden sei.

(Die optimistische Ausfassung über das Ergebnis der Londoner Besprechungen findet in den nachstehenden Meldungen jedoch keine Stütze.)

Mn neuer HmfoH Lloyd Georges.

** Rotterdam. (S. C.) DerRotterdamsche Courant" meldet aus London: Seit Dienstag ist die Stimmnug in der englischen Presse umgesrülage». In maßgeben­den Kreisen neigt man zu der Ansicht, daß man in diesem Umschwung der englischen Zeitungen die Bestätigung des Umfalls des englischen Ministerpräsidenten vor Briand erblicken kann. Selbst dieDaily News" schreibt, die Rücksicht, die Lloyd George auf Deutschland nehme, dürfe nicht zur Rücksichtslosigkeit gegenüber Belgien und Frankreich führen. Diese beiden Länder hatten be­reits ihren Staatshanshaltsetat für das Jahr 1922 auf der Grundlage der deutfchen Reparationszahlungen auf­gestellt und von den Parlamenten genehmigen lassen.

Freie Hand für Frankreich.

»^ Rotterdam. (S. E.) Der AmsterdamerTelegraaf" meldet aus London: Aus den Besprechungen der beiden Ministerpräsidenten kann mitgeicilt werden, daß Frank­reich bei Ausbleiben der deutschen Reparationszahlungen im Januar und Februar des kommenden Jahres seine militärifche Aktionsfreiheit He äiigt erhalten hat. ES bleibt also Frankreich unbenommen, im Falle der deut­sche» Nichiäavlnno weitere Gebietsteile im Rhsinlaude und an der Ruhr zu besetzen. Alle weiteren Fragen, wie die StundungS-. Kredit- und die Zyllsrage, sollen erst aus

der nächsten Konferenz, die Mitte oder gar EWs MmW staitfinbetr wird, entschieden wwerdeu.

Konkerenzev.

^Londo«. (F. G. A.) Havas bestättgt, daß tu der Besprechung des englischen und des französischen Mini­sterpräsidenten beschlossen worden ist, den Oberste« Rat in der ersten Hälfte des Januar nach Cannes einzube- rufem Zur gleichen Zeit wird wahrscheinlich in Parts die Sitzung des französischen, des englischen und des tta- ltenischen Außenministers zur Besprechung des Pro­blems des «ahes Ostens stattfindem Der Oberste Rat wird ebenfalls über eine etwaige Etnberuftrng einer internationalen Wirtschaftskonferenz z«r Wiederherstel­lung Mitteleuropas entscheiden. An dieser Konferrn- wird auch Rußland teilnehmen können.

Keine Teilnahme Deutschlands.

n* London. Reuter meldet, daß der englische Minister^ atent bereits in der Mitte der nächsten Woche nach

es reifen wird. Deutschland wird auf der SitzuuS des Obersten Rates nicht vertreten sein, aber es werde« Vertreter Deutschlands zu dieser Konferenz wie bet der letzten Konferenz des Obersten Rates berufen werde«.

Keine Herabmiuderuvg der Gesamtentschädigung.

Parts. (F. G. A.) Der französische Ministerprä­sident hatte am Mittwoch abend in London eine längere Unterredung mit dem belgischen Botschafter in Londonb Briand versicherte dem belgischen Botschafter, daß dw belgischen Prioritätsrechte durchgeführt würdem Nach wie vor bestanden Frankreich und England daraus, Satz der Wert der deutsche« Schuld auf 132 Milliarde» Golö- mark aufrecht erhalten würde.

Abreise Briauds aus Londo«.

6s* London. (F. G. A.) Der französische Minister-- sident wird am Donnerstag nachmittag seine Rückreise von London nach Paris antretem Als Ergebnis der Londoner Besprechungen wurde bei der letzten Ztttauv- menkunst der beiden Ministerpräsidenten, die am Don­nerstag vormtttaq um 11 Ubr stattgefunden hat, eine zufriedenstellende Grundlage für die weiteren Berhaud- lungeu formuliert". Die weiteren Besprechungen sollen anfangs Januar in Cannes stattsinden. *

Pessimistische Auffassung in Berlin. '

»^ Berlin. (S. C.) Aus zuverlässiger Quelle erfahre« wir, daß am Dkittwoch abend und Donnerstag morgen^ keine neuen Mitteilungen von Dr. Raihenau aus Lon-, don an amtlicher Stelle in Berlin eingegangen sind. Aus den Aeußerungen des Reickskanzlers Dr. Wirth unL. leitender Retchsstellen an Parlamentarier ist jedoch entnehmen, daß es nickt mehr so durchaus sicher erschein^, daß die Loudouer Besprechnngen einen für Deutschla«» aüncigc» Ansgang nehme« werden. Man^bnet tu ititt- lerrü&ülem.OTeHe* f*r - m*?*eT Iremit, dast'Mr lm Ja­nuar fällige dknZche 'Revarationszahlung in bar bezahlt werden mntz. Demzufolge foü nunmehr der Neuner, ausschntz zur Beschaffung des Revarattonskreditcs doch in den nächsten Tagen wahrscheinlich unmittelbar «ach den Weihnachtsfeiertagcu zu einer Sitzung zusammea- treten.

Eine Konferenz über den Osten.

^.Reuter meldet aus London: Es steht nunmehr fest, daß Lord Curzon sich am 8. Januar nach Paris begeben wird, um dort an einer Konferenz der alliierten Außen­minister zur Besprechung der Fragen des Ostens teil- Mehmen. Die Konferenz dürfte wahrscheinlich mehrere Wochen dauern.

Die Antwort an die Reparatjouskommissto«.

** Wie dasB. T." aus parlameniartfchen Kreisen hört, sind die Beratungen der zuständigen Ressorts über die Antwort auf die Note der Reparationskommission my im Gange. In parlamentarischen Kreisen ist man d. Ansickt, daß die deutsche Antwort kaum noch vor Weih­nachten erfolgen werde.

Belgiens Politik gegeuüber Deutschland.

».»Der neue belgische Ministerpräsident hat seine Pro- grammrede aehalten. Ueber Deutschland sagte The -- nis: Deutschland will sich seinen Berpflickinnge« ent­ziehen. Unser Prioritätsrecht ist ein heiliges Recht. Die Einführung des belgischen öffentlichen und privaten Rechts in Malmeöv und Eupen muß unverzüglick durch- geführt werden, um die ganze Organisation dieses Ge­biets nach belgischen Gebräuchen so schnell wie mögliS. zu regelm

Bon der Wasbtugtouer Konferenz.

e-* Wie aus Washington gemeldet wird, wurde von dc englischen Teilnehmern an der Abrüstungskonferenz di Erwartung ausgesprochen, daß die Konferenz bis zur Januar dauern würde. Die englische Delegation n auck Balfour werden bis znm Schluß tu Washingtc bleibem

Raiheua« Autzemniuister?

>* Berlin. (F. G. A.) DieD. A. Z " registriert d in Berliner unterrichteten Kreisen nmlaufende Gerück wonach der Posten des MinisierimnK des Sie «gern, de bekanntlich bisher im Reichskahinett noch unbesetzt g blieben ist und von dem Reichskanzler Dr. Wirth »:. waltet wird, demnächst durch den früheren Wiedereus- banminister Dr. Walter Ratllenan besetzt werden mit. BeröffenttiÄnng baverischer Doknwente mr Sci-n^s.e. »» München. (S. C.) Zur Kriegsschuidkrage sollen a fangS des nächsten Jahres die lmvertschen Dokumer. aus dem Ministerinn, des Acußcrn von den Jahr^ 1913 und 1914 veröffentlicht werden.

Polnische Drohung gegen Daszig.

»»Danzig. (L. A.) Der diplomatische Vertreter Po­lens in Danzig, Vizcministcr Plucinstt» hat sich dahm