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Nr» 895

SounsÄend- den 17. Dezember

1981

L BMe um ZahlUNgssuffchnS.

Unter den UltrmatuMsSedmgnngen kein Kredit.

Der Reichskanzler hat an den Präsidenten der Re- iParationskommifsion in Paris nachstehendes Schreiben gerichtet:

Herr Präsident! Wie ick der Neparatiorrskommtsfio« bei ihrer letzten Anwesenheit in Berlin erklärt habe, ist die deutsche Regierung auf das ernstliche bemüht ge- wese«, die beiden «ach dem Zahlungsplan vom 5. Mai 1921 bevorstehenden Zahlungen zn sichern. Da dies nnr Mit Hilfe einer im Auslande aufzubringen-en Anleihe geliNgen konnte und hierbei eine wesentliche Mitwirkung »er eügiischeu Finanzwelt unerläßlich war, hat Sie bettle Me Regierung in England wegen einer solchen Anleihe verhanöelt. Von maßgebender Stelle ist ihr jedoch er» midert worden, daß unter der Herrschaft der Bedingnn- Sett, die znr Zeit für die Zahlnugsverpflichtungev der deutschen Regierung gegenüber der Reparationsrommis- ?ion während der nächsten Jahre maßgebend feien, eine olche Anleihe in England nicht zn erlangen sei, ttttb zwar weder als langfristige Anleihe noch alS kurzfri­stiger Bankkredit. Unter diesen Umstände« kau« die dentsche Regierung nicht mehr damit rechne«, daß es ihr gelingen wird, diejenige« Beträge in voller Höhe zu be­zahlen, Sie nötig wäre«, um die am 15. Januar «nd 15. Februar 1922 fälligen Rate« zu bezahlen. Selbst Lei aller Anstrengung ttttb unter Nichtachtung ihrer Lndgetären Lage wird die Sentsche Regierung für diese Termine außer dem Wert der Sachleisinnge« und der aus dem Recovery Act nicht mehr als ungestihr 150 biS 200 Millionen Goldmark ankbringen können. Die deut­sche Regierung sieht s?ck daher genötigt, bei der Repa- rationskommission für die nicht erfüllbaren Restbeträge der Raten vom 15. Jannar nnd 15. Februar einen Zah- runasausschAb zn beantragen. Sie bcschränkt sich zu- «ächft auf diese« A«trag, obwohl sie sich bewußt ht, daß sie bei bett nächstfolgenScn Raten gleichfalls mit Schwie­rigkeiten zu rechne« haben wird.

' Genehmigen Sie, usw. (ses ) Wirth.

Die Note ist zugleich den alliierten Regierungen LUr Kenntnis gebracht worden.

gelingen

Das EntschädigungsproLlem ein Weltproblem.

95»3u dem deutschen Antrag auf MhlungZaufschuS schreibt dieGermania", das -Organ des Reichskauz.ers: Nun das Resultat? Es ist tn dem Kernsatz der nun ver­öffentlichten Note an die Reparationskommi'sion enthal- . ten: Es fei uns von matzgehender Seite der mi5iiinm= schen Finanzwelt auf unsere Bemühungen geantwortet r worden, daßunter der Herrschast der BöL.n älttg^n", d'e V zurzeit für die Zahlungsverpflichtungen der deutschen / Regierung gegenüber bet RKärgtlüMMLAimon wa F , ^ick e.< . ßgeoe-m tcieii, eine so

i lZb" in Gngsanö Ä zu erlangen sei. Dieser Sag ver­

dient ««fmertfamiie WirL'.MM. und eine/ : d: der Erkenntnis kommen, daß zwar an sich das orimche Volk heute in den Augen der matzgrbenden Finanzivett Englands und damit natürlich auch der übrigen in Be­tracht zu ziehenden Welt nicht kreditunfähig genannt wird, daß aber das unter den Bedinguiigen des Londo­ner Mai-UltimatuniS stehende Deutschland keinen Krebst erhält. In diesem Sätze wirkt sich nicht nur die große internationale Eikenntnis vo,r den Grenzen -^s, die un­serer Zahlungsfähigkeit gesetzt sind, vielmehr steht hinter ihm auch die Ausfassung der Hochstuanz der «anzen Wett. Durch das KrebitreiMagen Deutschmndi.> ist das 8»eva- rationsproblcm als Weltvroblem ausgerollt worden, so­mit ist eine völlig neue Lage in der Politik der 3Vclt ge­schaffen, eine Lage, die eines Tages kommen mußte und die sich vielleicht nur früher eingestellt hat, als viele auf unserer Seite und weit mehr auf Leiten der Entente ge­dockt haben Mit ihr reef nete das Kabinett Wuth, und gerade dessc'ik (citenbct Geist, der Reichskanzler selbst der sie von Anfang an klar vorallSgeschaut und vorauSgesagt Hai, als er dieErfüllung" übernahm. An jenem denk­würdigen 10. Mai lat er es in seiner ersten Kanzlerrede unumwunden ausgesprochen:Die Verantwortung nir die weltwirtschaftttchcn Folgen des Ultimatums liegt auf der Gegeuseste." Diese Folgen haben sich in der ganzen Weltwirtschaft in schwerster Weise fühlbar gemackt und die Verantwortvna dafür kommt nun au^ her Gegenseite auch voll zum Ausdruck, indem die englische Hocksinanz diese Verantwortung für die gesamten Finanzen der Welt klar sieht und nickt minder klar artSsprickt: Unter den Nttimatumstedingungen gibt es für Denischland kei-

muß zu dem einzigen Ausweg, der dann noch eine grö­ßere Ausbeutung durch das internationale Kapital, ein Ersticken unter dem Druck indirekter und direkter Steuern erspart: zur Erfassung der Sachwerte. Das deutsche Proletariat muß heute handeln. DieGermania» schreibt: Es hat eine Enticheidungsstunde für die Zu­kunft der Welt und ihre Wirtschaft geschlagen.

w Berlin. Währen- die deutschnationale Presse ihr Urteil über die deutsche Note an die Reparationskorn- mission dahin zusammenfaßt, daß die Note den Zusam- menbruch der Erfüllungspolitik des Kabinetts Wirth be­deute, erklären -ie übrigen Blätter, das Urteil der eng­lischen Hockfinanz beurteile die Lage in Deutschland rich­tig. Die Aufrollung der ganzen Kreditfrage könne für Deutschland eine günsttge Wendung in der Reparations- frage bringen. DieD. A. Z." schreibt: Die Erklärung der englischen Hochfinanz sei das Grab für die bisherige Reparationspolitik der Entente. DerVorwärts" meint: Zwangsmaßnahmen könnten erst dann in An­wendung gebracht werden, wenn die Revarationskonr- mission gutachtlich erklärt habe, daß Deutschland absicht­lich nicht seinen Reparationsverpflichtungen nachkommen wolle. Auch dieFreiheit" hält es für einen Erfolg der deutschen auswärtigen Politik, daß jetzt die ganze Repa- rationsfrage neu auf Gerollt wird.

Eine Erklärung Ses ReichSk«uzlers.

»^Der Reichskanzler Dr. Wirth wird Freitag vormit. tag im Hauptausschuß des Reichstages eine Erklärung über Sie Note an die Neparationskounnission abgeben.

Das Märchen vom böses Wille«.

«-«-Aus Paris wird gemeldet: Die einzige Zeitung. Sie bisher einen Kommentar brächte, ist derIntranstgeant». Er bezeichnet die deutsche SHitteHmta als eine List, die Frankreich sich nicht gefallen lassen dürfe. Weil Dcnlsch- land gehört habe, daß Herr Loucheur einen Anleibeplan prüfe, und hoffe, daß bei der Besprechung zwischen Briand und Lloyd George vielleicht eine Erleichterung für die Zahlungen sich ergeben könnte, wolle es versuchen, zuerst einmal überhaupt nicht zu zahlen.

Die Reparütionskou ulissio« reist wieder nach Berli«.

Die RepsratisuSkommission wird einige H rren nach Berlin entfenben, die die Maßnasimcn prüfen wouen, d e zu einer Vereinfachung der deutschen Naturallieserungeu führen könnten.

Drohung mit der Finauzksutrolle.

Bbsendung dem englischen Kabknett Vorgelege«. Dek Wortlaut der Antwort ist von den anwesenden Stint* stern einstimmig gebilligt worden. Die -er deutsche»? Regierung mitgeteilten Bedingungen waren erforderlich^ so schreiben dieTimes", weil Deutschland nach Ansicht der Bank von England außer -er Goldreserve -er Reichsbank keine verfügbaren internationalen Wert« mehr besitzt.

Eine Sitzung des Gesamtvarstandes der Reichsdank.

fc* Dresden.

.Dresdener Nachrichten

melden aus Berlin: Der Gesamtvorstand der Deutsche« Reichsbank ist zu einer Sitzung am Sonntag mittag m?

Uhr nach Berlin berufen worden. Es wird von zu­ständiger Seite versichert, daß der Gesamtvorstand der Reichsbank Stellung zu den Absichten der Reichsregie- rung in der Reparationsfrage nehmen will. Die Reichs. regierung soll sich mit der Absicht tragen, einen Teil des noch in der Reichsbank vorhandenen Goldbestandes bei Entente zur Deckung der im Januar und Februar fälli­gen Reparationszahlung zuzuführen.

Die Kredithilfe der Judustrie.

e*t Düsseldorf. (S. C.) DieDüsseldorfer Nachrichten«' ntelben ans Berlin: In der am Donnerstag staitgefuu- denen Sitzung des Reichsverbandes der deutschen In­dustrie wurde beschlossen, vorläufig keine weitere« Ber» bandlvnge« mit der Reichsregierung über die Kredithilfr der devtschen Industrie mehr zu führen. Es wurde be­tont, der Reichskanzler Dr. Wirth erwarte jetzt alles Hekp von der bevorstehende« Fiuanzkonfereuz der Alliierte»

Ernste Auffassung im Verbände.

r-O. Paris. (B. T.) Die Zeit» r«en melden, daß der deutsche Botschafter Dr. Mauer ben Ministerpräsidenten Briand um eine Unterredung ersucht bade, bei der "~ wahrscheinlich die offtzielle Rote der -surfch-m Negier: mit dem. E werde.

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Berliner Pressestimme«.

«»Die Berliner Morgenblätter äußern sick eingehend über die nrrcmSfiditlidKü außen- und inremwlinW« Folgen der Wirth-Note. DieKreuzzei ung" betont: Die Stunde naht, wo es sich entfdtciber, yb das deustche Volk ivelterleben wird oder nicht. Das Sintern Wirth hat «n6 zum Falalismus verurteilt. Welche weiteren auch innerpvliiisckeu Kouseguenzen der Zuiammenbruch der Erfülluugspflicht hat, werden die nächsten Wochen !eft= reu. Bei der Mrtermng dieser Frage wird auch die Kri­tik an dem Verhalten des Kanzlers in den letzten Tagen nickt Vorbeigehen können. Er hat zmn mindesten ante Nnüstiscke^ über das Gelingen einer Anleihe oder eines Moratoriums aufkommen lassen. DerVor­wärts" sagt: Nur stärker als diktieren ist -ie Not. «ie wird alle Beteiligten schließlich doch zwingen, für ein ver­nünftiges Einvernehmen den Boden zu ebnen, auf dem die Weltwirtschaft wieder leben kann. DieRote Fahne" erklärt: Es ist jetzt die «stunde, wo das Proleta­riat keine Lraanikattvnen unverzüglich mobil machen

o-^ Berit«. Der offene Brief des Reichskanzlers DL- Wirth an den Präsidenten der französischen Republik bzw. den Vorsitzenden der Eutente-Finanzkommissim: hat so­wohl in den Londoner wie auch Pariser polMschen Krei­sen einen großen Eindruck gemacht. Die französisch- Presse ist der Ricinung, daß es wahrscheinlich ist. ba® der offiziöse Vorschlag desTemps" und desFigaro^ einer näheren Beratung unterzogen werden wird^ Schließlich mürbe auch die Möglichkeit erörtert werden^ Deutschland einen große« iuternatisuale« Kredit etnzu- räumen, der innerhalb 50 oder 100 Jahren ohne allzik große Zinsen amortisiert werden müßte. Die Ausfas- suna der Pariser Finanzkreise geht dahin, daß das frans zöstsche Budget auf das allc-rchwerste erschüttert werde» würde, wenn die Krife. die durch eine Nichtzahlung Deutschlands über die ganze französische Industrie, des ; Handel und die Landwrrtscl)aft h^ranfbefchmoren würde. : nicht in einem für Frankreich günstigen Sinne beseitigt würde. Die große Verelend«ng des Wirtschaftslebens i in ganz Europa let nicht auszu denken, wenn Deutschland

sen einen großen Eindruck gemach

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t Merrämst worden. Sie habe

b über kurz oder lang Hie Erklärirng d:c- jisfenrents erfolgen wn-he. Die Kommiß

es erwartet, daß über kurz oder lang die ©i Lärmig me- ses halbc« ^abisfements erfolgen würde. Die Kommis« fron wacht einen üiii^äöieL z^.ß a, cheu . denhchen Privatbesty und dem Siaatsvermvgc>.. (!) Die ReickS- regierung sei zwar nicht imstande zu zahlen, aber die wirklichen Mittel Deutschlands bleiben gewaltig. (!) Deutschland sei im Irrtum, wenn es auS Meinungs- versch'edeobeüen zwischen den V erbündeten rechne Es vergesse, daß es zahlreiche Mittel gebe, um Deutschland zum ; ahlen zu zwingen, auch wenn man nickt an kast- ipieltoe militärische Sanktionen (!) denke. Es sei viel­leicht möglich daß für die nächste« Zahlungen eilt kurz­fristiger Kredit gewährt werde, aber nickt umsonst Da die deutsche Regierung selbst den Beweis für ihre ftnan- giene Unsäkiakcit geliefert habe, habe sie den Berbiin- beten das Recht gegebcir, Deutschland eine Finanzkon­trolle ansznerlegen und sich Earautien u verschärfen. Die Neparationskommission halte ein System bereit (!). das die Sanierung der deutschen Finalen und damit die Zahlung der Schulden herbeifübreu könne.

Streicknua von 30 bis 40 Milliarden?

^ Washington. (F. 3.) Wie der Londoner Korre­spondent derEbicago Tribu n" aus ho-noff stellen Krei­sen ersah en hoben will, soll in englischen amtlichen Krei- Kn der Gedanke anfgetanckt sein, die betttfdien Repara- tionssckulden um 30 bis 40 iarden Goldmark hcv- abzusctzen. Diese Hcravietzu> a soll dadnrch e-möglicht werden, daß alle Pensionsansprsiche aus den Wiedergut- machungszahlungen ausgesHaltet werden.

Die ncttGcieitaffette Lage.

^ Berlin. tS. C.l Bon zuständiger Stelle wird uns mitgeteilt: Reichskanzler Dr. Wirth wird am Freitag vormittag um 11 ^ Hör vor dem Hauptausichuß des Reichstages eine Krkkärnng über die Note der deutschen Rcgiernng an die Revaratrouskommission über den Zah-- lunobauMmb abgeben. Die Berliner Presse, mit we­nigen Ausuahmen, stellt fest, daß die schon seit einigen Tagen im Umlauf befindlichen Gerüchte, wonach die Berhandluugen Dr. Ratheuaus in London wegen der Aufi ahme einer Kreditanleihe gescheitert feten, sick zu bestätigen scl einen. Am Freitag mittag um 12 Uhr beginnt die Sitznug des Answärtlgcn Rnssmnsies des Reickstaaes, für die ursprünglich als erster Gegenstand der Tagesordnung die Aussprgche über ostpolit-ickc Fra­gen angesetzt worden war. Es ist jedoch anznnehmen. daß man foforl in eine vertrauliche Erörterung der dnrch den Sck ist der deutschen Ncgiernng bei der Repara- rionskommisfio« neugeschaffenen Lage eintreten wird.

Die Antwort der Bank von England.

r-^ Rotterdam. (S. C.s DieTimes» melden: Die Antwort der Bank von England auf die Anfrage der deutschen Regierung wegen einer Kreditanleihe bat, wie aus unterrichteten Kreisen mitgeteilt wird, vor ihrer

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" NuMnd bereits mit großem und nachrlserunaSmützise« Erfolge -nrücefct t habe. In welcher Weife das ganze

; westeurop-Lische Wirtschaftsleben durch die Einstellung der Zahlungen StutzlandS beeinflußt worden sei. lasse sich in diesem Augenblick noch nicht übersehen. Diesem Ber- bün-ete» Sgbe Irankreich ^ v-rdauken. daß es um die

. Früchte des erfolareich durchgeführten Krieges actom- men sei. Wenn Deutschland jetzt seine ZühluugSunfa-

; bigke-t erklären würde. d. 6. wenn es einfach seine Za^ = hingen an die Entente einstellen würde, dann sei auch ' Frankreich nicht mehr in der Lage, seinen Berpfltcktuw.

gen gegenüber England und den Bereinigten e-anten von Nordamerika in absehbarer Zeit nackzukommen. Auch an der Londoner Eity und in der Walstreet hat man sich veranlaßt gesehen, darüber Beratungen anzustellen,

! ob es -ie gegenwärtige Lage geraten erscheinen 1861 , überhaupt von den Reparastonszahlunaen einstweilen ganz abzusehen. DaS ganze Firmn.probiern soll bei b:

i Zusammenkunft der beiden Ministerpräsidenten von Eng ­land und Frankreich einer eingehenden Erörterung un­terzogen werden. Es ist höchst wahrscheinlich daß aus der Konferenz der beiden Staatsmänner eine Perständi- gun« über bis Finrnzyroblem zustande kommen wird. In unterrichteten Kreisen rechnet man damit, daß Eng­land und Frankre ch in eine große langfristige interna» tioualc Anleihe mit geringem Zinsfaß einwilligen wer­den- Ferner rechnet man damit, daß Deutschland einen Wbln«osanfschnb erhält. Es wird betont, daß eS Deutschland nicht daran gelegen sein könne, den W:«er-

; ausla» d?o:dsrakrekcks nvd Belgiens allzu lange Hin- l auSzuzögern. In Frankreich sind die BerhältnisW<ehr : ernst, da die französische Regierung augenblicklich mck weitz. wie sie das Bndaet für 1929 23 aufrecht erhalte soll, wenn die verfvrrd;cnen deutschen Zahlungen, di in den Einnabmee-at eingesetzt worden sind, nicht emg. hen. In sranzöstistKN politischen und Finanzkreisen i man der Meinung, daß ein liebereiukomnren mit bf gle chialls an dem Erdeihen des miltele«ropai,chci- Wirtschaftslebeus inie-estierien Ländern England m Nordamerika getrosten werden müsse. Man zwelfc auch nicht daran, daß sich ein feldKg llebereinkommen er möglichen lalle. Lediglich auf die Geschkcklichkeit BrianS- komme es an, wie Frankreich bei diesen Htr die Znknn des französischen Volkes anßermdentlich schwerwieaendc

: Fragen abick-ieiden würde. England habe mit Hilfe se . - neS großen Kolonialbesitzes sein Budget gleich so aufge- ! stellt, daß eS aus den Eingang der -Wischen Zahlunge>: von vornherein kein entscheidendes Gewicht zu lege r

brauchte.

Stellungnahme Englands zur Rote.

»^ Paris. (L. A.) Aus London wird gemeldet, da-' si,^ am Freitag der FinanzansWutz des englischen Aal! >. !L versammelt, um zu der deutschen Note Stellung m nehmen.