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Hersfelöer Tageblatt

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Amtlicher Mzeiger für -en Kreis Hersfel- • Buch druck er ei in Bersfeld, niitgfied des VDZV. :

Mr- 288 Freitag den S Dezember 1921

Dauerutagung in Berlin.

fc* Am 15. Dezember wird im großen Saale des Herren- Haufes eine politische Kundgebung der gesamten deut- Men Landwirtschaft statrfmden. Der Reichsausschutz der Herrischen Landwirtschaft, ein Seitenstück zum Reichsver- »Sand der deutschen Industrie, hat sich vor wenigen Ta­gen, einer Anregung des Reschslandbundes und der Ber- Bigung der deutschen Bauernvereine folgend, dazu ent° offen, die deutsche Landwirtschaft zu dieser Kundge- tg aufzurufen. Gegenstand der Tagung sind die ak- tuellen wirtschaftspolttischen Tagesfragen, die eigentlich Won Lebensfragen des deutschen Volkes geworden sind. Es gilt für die Landwirtschaft, zu dem Kriegsentichädi- Kungsproblem Stellung zu nehmen. Auch die damit zu- ffammendenhängenden Etenerfrage« erheischen das bt= «rekte Handeln der landwirrschaftlichen Berufsvertretun- Ken, in welcher Form auch immer diese Steuerfragen von Her Regierung und vom Parlament engefaßt werden Zrögen. Ebenso dringend ist die Stellungnahme zur Syrage der LebeNsmittelnerforgnua des Volkes. wobei an Line möglichst direkte Versorgung der Großstädte und Her Konsumentenorgamsanonen gedacht wird. Wie die Heutsche Landwirtschaft im einzelnen ihre Politische Hal­tung präzisieren wird, stehr dahir;. Als Fingerzeig kann Hie Resslution dienen, die am K. November die Bor- Wnde und Vertreter sämtlicher deutschen Bauernver- Vine (Vereinigung der deutschen Bauernvereine) anlätz- ilich einer in Berlin abgehaltenen Sitzung angenommen Haben. Es wird darin die Möglichkeit der Erfüllung ve- Mitten, doch die Bereitschaft bekundet, mit allen Kräften All der Herstellung des Gleichgewichts im eigenen Staats- Haushalt wie an der Erfüllung der FriedeuSbedingun- Hen mitzuwirken, die der Leistungsfähigkeit Deutschlands entsprechen. Die bevorstehende Tagung der deutschen Landwirtschaft wird rein sachlich von größter Bedeutung sein. Einflußreiche Bauernführer wie Rösicke, Hepp Meichslandbund), Kerckerinck-Borg (Bauernverein), Dr. Heim, Franz Behrens (Landarbeiterverband), führende Älgrarpolitiker wie der Präsident des Reichswirtschafts-- ^cats, Edler von Braun, und andere, die auch als rein po. Mische Persönlichkeiten gewirkt haben, werden der Ta­gung ihr Gepräge geben.

Die Grenzfestsetzung in OberMesien.

Mr hat eine Mitteilung der VMckafterkonferenz erhal- sen, die Arbeite« der Unterausschüsse zu beschleunigen. Ralonder hat dem Vorsitzenden der Botschafterkonferenz geantwortet, daß er durchaus die Gründe für eine schnelle Unterzeichnung des deutsch-polnischen Abkommens wür- Hige, daß man aber nicht übersehen dürfe, daß das Ab- Tomme« mit größter Vorsicht und Sorgfalt ausgearbeitet werden müsse. Er könne daher keine «trift annehmen, die den von ihm geleiteten Verhandlungen von vornher­ein aufgezwungm würde. Calonder versprach, daß er Hen Botschafterrat über den Gang der Verhandlungen auf dem Laufenden halten werde und ersuchte den Bot­schafterrat seinerseits, auch ihn von dem Fortschreiten in Kenntnis zu setzen, die die Arbeiten der mit der endgül­tigen Grenzfestsetzung betrauten Kommission machem Es sei in der Tat notwendig, daß die Grenzfcstsctzung und die Vorbereitung des Abkommens möglichst znr sel­ben Seit beendet feien, damit die Besetzung durch die in- teralltierten Truppen nicht unnötig verlängert meroe. Wie es in der Mitteilung des Völkerbundssekretariats weiter heißt, waren sowohl die deutsche wie die polnisch« Abordnung dagegen, die Vollsitzung, in der sie ihre Ar- Heiten Calonder unterbreiten sollen, vor dem 15. Januar abzuhalten. Calonder schloß sich dieser Auffassung an, da di« zu lösenden Probleme tatsächlich erst eine metho- bische Untersuchung erfordern. Außerdem müßte man »er polnischen Abordnung Zeit lassen, um Fühlung mit »er Bevölkerung der Zone zu nehmen, die Polen rugc- iprochen wurde.

Das Schicksal Wilnas.

Litauer Regiernngskreisen wächst die Erbitte, rung über die offensichtliche Begünstign«« PolenS gcgcn- «ber Litauen durch den Völkerbund. Der Umstand, daß die Einberufung der Wilnaer Volksvertretung durch den Völkerbund gebilligt worden ist, bestätigt aufs neue, daß dieser trotz seiner früheren Proteste die Festsetzung Polens in Wilna als vollendete Tatsache hinnimmt. Die Mitglieder der internationalen Kontrollkommission wol­len am 16 Januar Litauen und Wilna verlassen und die ventrale Zone ihrem Schicksal überlasten. $>n Litauen befürchtet man natürlich, daß alsdann abermals eine pol­nische Offensive unternommen werden würde.

Die Londoner Verhandlungen.

»-»Berlin. (B. 8.) Die Abreise Dr. RathenanS aus London ist, wie die „B. 8/ berichtet, neuerlich verschoben worden. Die Ausdehnung des Londoner Aufenthalts hängt, wie sich ergibt, mit der Reise Lonchcurs nach Lon­don zusammen, die nach französischen Meldungenauf «ine Anregung Lloyd Georges zurückzuführen ist. Aus gleicher Duelle erklärt man, daß Loncheur in London zu­erst mit dem euglifcheu Schatzkanzler und dann mit Sir Robert Horne und Rathenan gemeinsam konferieren wird. Die Londoner Verhandlungen über die Rcpara- tionSfrage sind also in ein entscheidendes Stadium ge-

Reise LoucheurS «ach London.

»-»Paris. (R. G. «.) Einer Einladung der britischen Realeruna zufolge wird sich der Wiederaufbauminister

-mrcheur vor: Paris nach London begehen, um mit Sir Robert Horne über die Reparationsfragen an Verhan­deln. Besorrders soll das Wiesbadener Abkommen er­örtert werden. Auch die Mrage eines eventuellen Mo­ratoriums an Deutschland wird beraten werden.

Beratungen über die ErlischäSkguusszshluug.

** Berlin. (L. SL) In der Reichskanzlei fand Don­nerstag vormittag eine vertrauliche Sitzung über die EntschMigungsfrage statt. Der deutsche Botschafter m PariS, Dr. Mayer, nahm an der Sitzung teil.

Nur den Stiller» Ozean.

»-»Paris. (I. G. A.) Der „Neuyork Herald" nrekdet aus Washington, daß num in offiziellen amerikanischen Kreisen der Ansicht sei, daß die Frage des Vierbundes für den Stillen Ozean einer eingehenden Prüfung zu unterwerfen sei. Es soll sich nicht um eine Allianz oder eine Entente in mflitärifchem Sinne des Wortes han­deln. Die vier Staaten, Amerika, England, Japan und Frankreich, würden sich verpflichten, in Merk Frage«, die den Stillen Ozean betreffen, nicht getrennt vorzu- gehen, sondern sich gegenseitig zu befragen und keiner» Krieg zu beginnen, bevor nicht die Sireiffrage den vier RundeSmächten unterbreitet ist. Die zwischen Ninerika und Japan schwebenden Fragen, wie z. B. die Befesti- gung des Stillen Ozeans, die Kabellinien und die Frage der Insel Map werden Gegenstand eines besondere» Vertrages sein, der seiner Vollendung entgegengeht. ,

Vertagung der Washingtoner Konferenz?

»-»Rstterdam. fE. C.) Der »Matin^ meldet aus Wa­shington: Die nächste Vollsitzung der Abrüstungskonfe­renz soll darüber entscheiden, ob nach Erledigung der auf­gestellten Tagesordnung die Konferenz geschlossen und eine neue Konferenz mit einer neuen Tagesordnung im Februar des nächsten Jahres einberufen werden soll oder ob die Konferenz schon jetzt weiter tagen soll. — Am kommenden Sonntag soll wiedernm in allen Kirchen der Bereinigten Staaten ein BetgotteSdienst für das Gelin­gen der Völkervereinigung stattfinden.

Hughes über die Washiugtoncr KonsersnA.

»* Rotterdam. (S. C.) Die „Times" meiden aus Reir- york: Der aurerikanifche Staatssekretär Hughes konnte im Senatsausschuß mitteilen, daß alle bisherigen Bera­tungen der Unterfornmiffionen von Erfola nefrövt Me»% . f Mßl, iT :ii-rtfffHiplii f i-—" ‘^-T“ Welt-ier^A ^-s tü

emeinschait mit den im Völkerbund vertretenen Natio­nen einzurichten. Auf eine Anfrage des Senators Jour- dvn über das Schicksal der abgerüsteten amcrikaruschen Kriegsschiffe erwiderte Harghes, die Kriegsschiffe sollten nicht demoliert werden, sondern als Handelsschiffe weiter Verwendung finden.

NmerlkaS „ASrüsiuug".

»-»Washington. (F. G. A.) In seinem DeriHL an den Kongreß erklärt der amerikanische Kriegsminister, daß die Zahl der Offiziere in der amerikanischen Armee un-

genö sei. Er schlägt deshalb vor, die Zahl der Ka- n auf der Kriegsschule West Point zu verdoppeln. In dem Bericht wird weiter erklärt, daß in der ame- rikanischen Armee Versuche mit neuartigen Handgra­naten, Kanonen und Gasen gemacht worden seien. Dem Flugzeugwesen müßte größte Aufmerksamkeit zugewen- det werden, damit die Vereinigten Staaten in dem näch­sten Kriege eine zahlreiche Luftflotte besitze«. (Und da« im Zeichen der Abrüstungskonferenz.)

Japan nimmt ben Hugheschen Vorschlag a«. «-»NcuyoAk. Der „Neuyork Herold" meldet aus Tokio, daß der kaiserlich« Kabinettsrat in seiner letzten Sitzung dem Vorschlag des amerikanischen Staatssekretärs Hughes zur Flottenabrüstung im Berhälmis von 5:5:2 zugestimmt hat.

Lloyd George geht nicht nach Washington.

»-» Lloyd George hat in einer ASresie an die amerika­nische Presse als Antwort auf die zahlreichen Glück­wunschtelegramme zum Abschluß des Vertrages mit Ir­land »ritaeteilt, daß er sich endgültig entschlossen habe, nicht «ach Washington znr Nbrüftnngskon?erenz zu rei­sen. — Das Ulsterkabinett hat sich bereit erklärt, den Vertragsentwurf zu beraten. Die Regierungsanhärrger werden eine geheime Sitzung abhalten und ihren Be­schluß nach London senden. In den Negierungskreisen von Ulster herrscht die allgemeine Auffassung, daß die englischen Vorschläge in ihren Grundzügen annehm­bar sind.

Die Dringlichkeit der «enen Steuer«.

»» Berlin. (S. C.) Wie von parlamentarischer Seile mitgeteilt wird, bat sich der Reichskanzler in einer Zu­sammenkunft der Parteiführer über die Frage der Krc- ditbeschaffnng ausgelassen. Der Kanzler hat auch Hier vor jeder Hoffnung auf eine schnelle Hilfe der Alliier­ten gewarnt und nochmals die Dringlichkeit der baldi­gen Verabschiedung der neuen Steuergesetze betont. Von einem, wie gerüchtweise verlautet, an Deutschland von der Entente bewilligten langfristigen Moratorium wei­der Reichskanzler nichts.

Bayerischer Protest in Berlin. _

»» Berliv. (S. C.) Die banerische Regierung hat das Ersuchen des RcichSjustizministers Dr. Radbrnch, den direkten Verkehr des RetchsministeriumS mit den baye­rischen Justizbehörden zuznlassen, mit aller Entschieden­heit zuriickgewiesen. Wegen des Briefwechsels, den der ReichSjustiznrinister mit einzelnen bayerischen Justiz­behörden führt, ist eine Verwahrn«« des bayerische» Kadivetts bet der ReichSregtcrvng eingegangen.

Das Rätfekrate« übe» ein Moratorium.

v-r Berlin. (G. C.» Hier war das Gerücht verb«»et -aß Deutschland von ben Alliierten einen dreijähriser Zahlungsaufschub erhalten habe. Wie wir von amtliche, Seite erfahren haben, liegt eine amtliche Bestätigung #*, fer Meldung nicht vor. Es ist bisher von der deut tot* Regierung kein Antrag auf Stundung der im 8am*« fälligen deutschen Reparationszahlung nach Paris M« London abgegangem Aus der letzten Drohnote der V»: tentegarantiekmumission zur pünktlichen Begleichung «< Januar- und Februarzahlung und aus den letzten HÄ- vasmeldunge», daß die deutschen Reparations-al-lu»»:!, nach einer Erklärung von arntlicher französischer Seit? außerhalb jeder Erörterung stehen, ist zu ersehen, MC der Ernst, der Lage unverändert fortdauert.

Auch eine Kreditanfrage an AmerWa.

Berkk«. tS. C.) Wie aus parlamentarischen 8M= fen verlautet, sind außer an englische auch an ameriM- Nische Bankgruppen offizielle Arrfrageri der Reimoreqie- rung bezw. der ReichSbank wegen einer Krebitauieche ergangen. An der Börse und im Neichsbankdirektorm»« wird diese Nachricht als zuverlässig wiedergegeben.

Rnfsischc Gelder für die Berliner Sowjet vertretet»

'>^ Kspenhaven. tL. E ) Die „National Tidende" mel- oet aus Moskau: Nach einer Stellung der „Prawim" hat die russische Sowjetregierung der SorvjetvcrtretuM in Berlin für das erste Vierteflabr 1922 eine Gesamt­summe von 400 Millionen Goldrute! zur Förderung bet Handels- und politischen (!) Beziehungen Smojetruh- ianös in Mitteleuropa zur Verfügung gestellt.

Schon wieder eine Note.

^ ^^^'. ^‘ ^ > Der „Basler Anzeiger" meldet cmö Paris: Die Botschafterkonferenz hat eine Note über Me am 15. Jannar fällige deutsche ReparationszahluuL nach Berlin gerichtet.

VEandlunge« über einen neuen BergarHeiterchry.

«-^ Esse«. (L. A.) Die Bergarbeiterverbände des Rub»- gebletes kündigten den seit dem L November gültige« Lohntarif zum 31. Dezember 1912.

« Berlin. (B. T.) Wie das „B. T." erfährt, beginn« um Sonnabend im ReichsarbeitsministeriuM neue Bey- Harchlungen mit den Bergarbeiter« über die von thue« Auf Grund der Teuerung gestellten neuen Gebaltsrorde- rungen.

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ist auf die Sauer eines Jahres ein vorläufiges Har?- delsabkommc« abgeschlosie« «nd in Lissabon «uterzeiH- «et worden.

Allerlei vsm Taste.

»-» Die Gerüchte, daß im Bergrevier Söflach WSh»e«s eine Sowjetregierung ausgerusen worden sei, sind falsch^ Es handelt sich um die Betättgung kommunistischer Agr-' tatoren, die von der Gendarmerie unjerdrückt wurde.

In Bochum ist eine Gewerkschaftsschule der ckrift- lichnationalen Arbeitnehmer errichtet worden.

»-»Das englische Parlament wird am 14. Dezember z» einer Sondersitzung zusammentreten, um ben irischer Vertrag zu ratifiziert«. Der König wird die Sitzung er­öffnen.

o-»Valso«r hat nach einer Meldung -es „Star" Llos» George mitgeteilt, die Konferenz würde gegen Weihnach­ten vertagt werden. Er selbst wird in diesen Tagen zü- rückkehren.

** Zwischen -er Reicksbauk «nd der Bank vo« Eaglau» sind die direkten Beziehungen wieder ausgenommen wor­den, die seit dem Kriegsausbruch rubten. Das ist da» Eraebnis von Verhandlungen, Sie Reichsbankpräsidenk Havenstein vor kurzem in London geführt hat.

Der Betriebsrat der Berliner Hochbahngesellschafb hat der Dirckiion eröffnet, daß die Belegschaft am Frei­tag früh wegen nnznlanglicher Regelung der Löhne t» den Streik treten wird.

Die Mitglieder der de«tschnaiioualen Fraktiov st» Landtage haben einen Antrag gestellt, Richtlinien sestzu- setzen, die von den Behörden bei Anwendung der Preis- treibcreivervrdnuna zu beachten sind.

Der kommunistische Parteisekretär Alfred Lemck, ei» Führer -es mitteldeutschen Aufstandes, ist verhaft«» worden.

flousOalfefieralung im Landtag.

79. Sitzung des Preußischen Landtages.

Ohne Aussprache werden zunächst die RusführnnaS» kestimmungen zum BeamtendiensteinkommensgeseS nach den Beschlüssen des Ausschusses für Beamtenau- gelegenbeiten angenommen, ebenso eine ganz« Reihe vv» Gesetzentwürfen zur Aendernug der Diensteinkommenr- fütze der Beamten und Lehrer.

Dann wird die Beratung des LandwirtschaftsetatO fortgesetzt. A». Schlange (du.) siebt eine Rettung vo» der drohend«» Ernährunaskatastrophe nur in einer Steigerung der landwirtschaftlichen Produktton. DiE Landwirtschaft könne aber nicht zur Produktionssteige-' rung kommen, wenn die benttge Steuergesetzgebung auf­recht erhalten werde. Abg. Klantzner (U. S.) befürwortet Anträge seiner Freunde auf Sozialisicruug des Grund besitzes und Enteignnna solcher Gitter, deren Besitz« i sie nicht rationell bewirtschaften. Abg. Westerman» (Dem.): Die Siedlung muß gefördert werden. Die Zwangswirtschaft hemmt die Prodirktion. Den Land­wirten darf man nicht allgemein Wucher vvrwerscn. Redner bekämpft dann die unabhängigen und kommu­nistischen Anträge.

Um 5 Uhr wird die Beratung auf 5-3 Uhr abend«, vertagt.