Hersfel-er Tageblatt
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Nr. Z79
DienstOg, hen ^9. NsveMÄer
19LL
' PrMM gegen DriGRös M§ds.
Protestnote an Staatssekretär Hughes.
»»Der „Petit Parisien" läßt sich aus Berlin berichten, < Pas Reichskanzler Dr. Wirth ursprünglich die Absicht gehabt hat, aus die Rede Briands in Washington zu ant- Morten. Der Reichskanzler hat abSr davon Abstand genommen. Dafür fei vom Kabinett beschlossen worden, Dem amerikanischen Geschäftsträger Dresel eine Note zur Uebermittlung an den Staalsiekretär Hughes, den Bor- " sitzenden der Abrüstungskonferenz, zu übergebem Fn Dieser an Amerika gerichteten Note protestiert Deutsch- £ ,Ka»d gegen die Rede Briands, iusbesoudere gegen die von Briand a»sgestellte Vehanräung über ange&Iidje in Teutschtaud bestehephe militärische Geheimorga, Jisatiorreu.
< Die angebliche Absicht der Neichsregierung, gegen die Ausführungen Briands in WashUkgton zu protestieren, Ün der er Deutschland als Friedensstörer bezeichnet und
Daraus die Notwendigkeit ableitet, daß Frankreich nicht «brüsten könne, erfährt das deutsche Volk zunächst wieder aus französischer Quelle. Ob die Meldung des „Petit Parisien" in der Form richtig ist oder nicht, läßt sich nicht eher sagen- bis die Bestätigung von teutscher amtlicher Leite vorliegt. Nachdem Deutschland einen eigenen Ge- Mäftsträger in Washington hat, ist es nicht recht zu verstehen, daß der amerikanische Geschäftsträger in Berlin, Dresel, mit der Uebermittlung der Note betraut worden sein soll. Aus jeden Fall aber scheint die deutsche Regierung in Washington Schritte in der Richtung unternommen zu haben, daß sie der Regierung der Vereinigten Staaten ihre Bereitwilligkeit zugesagt hat, auf Wunsch Vertreter zur Abrüstungskonferenz zu entsenden, die Auskunft darüber geben können, ob und was an den Anschuldigungen Briands wahr sei. Gleichzeitig soll sie tauch auf die Reparationsfrage hingewiesen und gebeten Haben, auf der Washintoner Konferenz in eine Prüfung Dieser Frage einzutreten, weil der jetzige Zahlungsmodus M den größten Schwierigkeiten gebührt habe und undurchführbar sei. Es liegt darüber folgende Meldung
Aus Washington vor:
' Bereithaltung Lettischer Delegierten für Washington.
»-.Der teutsche Geschäftsträger in Washington, von ^T Hermann, hat der amerikanischen Regierung mitgeteilt, ;Mß Deutschland bereit sei, eine Delegation nach Washing- Äon zu entsenden, die bevollmächtigt sein soll, die von Wriand gerLünsWe» Garantien tät DMschlauds sried- «££$»» E-,»«,»-.» zu gevert. Glem:secl!g hat LHermann Witgeteilt, daß Deutschland eine Behandlung der Frage Her Reparationen für dringend und wichtig ausieht; denn ^ine Durchführung des fetzigen ZahlungSproblems würde nur dazu führen, daß tu Wirklichkeit niemand etwas ^^^Von amtlicher amerikanischer Seite wird versichert, daß man der deutsche» Regierung bereits zu verstehen gegeben habe, sie möge alle Vorbereitung-» für die Ent- senLnng einer kleinen Delegation wirttchssMÄer und militärischer Sachverständigen treffen, der das Recht zuge- ktanden werde, das Problem der Rüstungen zu prüfen und die Frage der Reparation zu erörtern.
Präsident Härtung hat die Absicht, Deutschland in dce nenzuschasfende VAkernereinignug eiumbeziehen, die den Völkerbund ersetzen soll.
Der gekränkte Briand.
»-. Der französische Ministerpräsident Briand sprach sich gegenüber dem Sonderberichterstatter des „Matin in Washington, Lauzanne, über die Beschwerden des englischen Außenministers Curzon bezüglich des Avgora- Vertrages aus. Briand erklärte, man werfe Frankreich por, den Krieg zu wollen, man werfe ihm vor, eine große Armee zu unterhalten, und an dem Tag, wo von ihm ein Friede geschlossen würde, durch den man den Bestand der Armee in Syrien von 100 000 auf 30 000 oder 20 000 Mann herabsetze, werfe man Frankreich dav mich wor Da sei ein schlechtes Verfahren, das einen tendenziösen Prozeß gleichkommt. Niemand mehr als er sei für eine Politik der Entente: er wolle mehr als irgend -jemand ein gemeinsames Marschieren, aber nur unter der Bedingung der vollen Gleichberechtigung, nicht aber, daß Frankreich dabei zum Trabanten enes anderes
werde.
Eine Havasmeld«ng über den Zwischenfall.
»-. Der italienische Delegierte Scbanzcr hat nach einer Havasmeldnng dem italienischen Minister für auswar- Aae Angelegenheiten folgendes Telegramm , gesandt: Ich kabe die in der Kammer und im Senat vorgetragene Fraae vernommen, ebenso daß sie mit Stachdruck die nu- SKA der englischen Blätter dementiert haben Die Besprechungen auf der Konferenz sind zwar immer lebbakt aber stets korrekt gewesen. Briand hat Medervolt den französischen Standpunkt bestätigt. Ich Nabe sehr mit Nachdruck den italienischen Standpunkt nnsoivonderaesctzt Briand hat aber kein Wort gc- fmochen, das « entferntesten beleidigend sein
nett gewesen. Briand hat Standpunkt bestätigt. Ich
lömitc. ^ A^tz^eg ans der Verlegenheit.
, »-. Nach einer Meldung der „Chicago Tribune" aus W^nssliNlilün wirb öle itüiifcr^5 in bei ersten Hälfte beS ÄWÄÄ In der Zwischenzeit sollen aber die Ausschüsse ihre Arbeiten fortsetzen. Der Lon- doner Observer" sagt: Die Konferenz müsse so schnell itlieh vertagt werden, um im Frühjahr einer ; anderen Konferenz Platz zu machen, die sichmcht amdie . /Sncnhriifinun unö den fernen Osten beslhrankt, lonoern auch die europäischen Fragen und die Landheere zu behandeln hat.
- Driorrlsrügerk,
^ Die Kommissibu für den fernen Osten ist übereinge- kommen, prinzipiell die Anshebung der ausländischen Postniederlassungen in China zu beschließe». Eine Resolution in diesem Sinne soll von der tlnterkommissivn ausgestellt werden.
LloyS George fährt doch »ach Amerika.
^Lloyd George wird sich bestimmt am 3. Dezember nach Washington einschissen, um an der Beschlutzfass»ng über die Abrüstung zur See mitzuwirken.
Die Frage der Ei»laS»»g Deutschlands.
^ Washington. (F. G. A.) Die Bemühungen, Deutschland zu veranlassen, daß es Vertreter zur Washingtoner Konserenz entsendet, gehen auf die Vereinigten Staaten und England zurück. Von amtlicher amerikanischer Seite wird bereits versichert, daß diese Versuche offiziellen Charakter angenommen haben. Eine eigentliche Annäherung an die deutsche Regierung in dieser Frage hat aber noch nicht stattgesunden.
Neue franzoseufeiuSUche Ku«dgeSNUge» in Italien.
te- Mailand. sF. G. A.) Trotz den Dementis der Aeußerungen Briands in Washington hat eine Anzahl römischer Studenten vor her französische» Botschaft feindliche KuNdgebunge» veranstaltet.
Amtliche Berichte über Sie ALrWmtgSkonfereuz.
r^-Washingto». Aus der Washingtoner Abrüstungskonferenz wurde beschlossen, von jetzt ab täglich amtliche Berichte auszugeben, um der Legendenbildung der Presse zu begegnen. Nach ausländischen Pressemeldungen sollte Staatssekretär Hughes vorgeschlagen haben, die Kriegsschulden aller Länder herabzusetzen. Einen solchen Vorschlag hätte Hughes nur mit Zustimmung des amerikanischen Senats aussprechcn sonnen. Im übrigen wird aber in dem letzten amtlichen Bericht erklärt, daß in keiner Weste daran gedacht werden könne, die Kriegsschulden herabzusetzen oder gar zu streichen.
PoweLMS GkrZet 6K de^Drbeit.
^Poiucaree hat in Bordeaux aus Anlaß eines Banketts im Zirkel national eine Rede gehalten. Darin erklärte er u. a.: Unser finanzielles G-eicimswicht wird nicht eher wieder hergestellt sein, bevor wir die Gewißheit haben, daß Deutschland regelmäßig bezahlen wird. Deck zwei Iahten haben die visitierten gegenüber Deutschland eine sonderLars Langmütigkeit bewiesen, wovon Deutsch- stand einen freventliche» Gebranch gemacht habe und woraus es sich bestrebt, neue Vorteile zu ziehen. Aber nachdem wir den Deuiscken zu Anfang Mai ein UJiima* , nun gestellt habe», müröert imr fe^e tWorst^ jevr Würde verlieren, wenn wir uns neue Konzessionen ab- ringen ließen. Wir haben das Recht, zu verlangen, Satz sie diesen Vertrag achten. Wir haben nicht nur das Siecht, wir haben auch die Mittel dazu. Wenn der derttiche Staat Bankerott macht, darin werden alle seine gegenwärtigen und zukünftigen Güter ein Unterpfand für nuserr Guthaben sein.
KeNWvrthy in VsrLrrr.
»-»-Der britische Parlamentarier Hauptmann Keu- worthy, der besonders durch seine mannhafte Opposition gegen den Versailler Vertrag und sein pazifistisches Auftreten im Unterhause weiten Kreisen bekannt ist, weilt gegenwärtig in Berlin. In einer Unterredung mit einem Mitarbeiter des „B. L.-A." führte er ungefähr folgendes aus: Ich stehe auf dem Standpunkt, daß die Wichtigkeit der Washingtoner Ko«fcre»z weit überschätzt wird. Der einzig mögliche Ausweg aus dem wirtschaftlichen Chaos, in dem die Welt und besonders Europa sich gegenwärtig befindet, besteht in der Schaffung der Vereinigte» Staaten von Europa. Dieser Gedanke stieß freilich sowohl bei den Regierungen wie bei den breiten Massen der Völker bisher noch immer auf den heftigsten Widerstand. Was aber wohl heute ichon erreichbar sein müßte, das wäre der tnternattouale Zusaurmenschlutz von Geschäfts- und Finanzleute» zu einer gemeinsamen und planmäßigen Sanier»ugsaktivn. Für besonders dringend hält Kenworthy ein gemeinsames Vorgchc« in Rußland, um die Bodenschätze dieses Reiches, insbesondere auch Sibiriens, zu heben; Rußland sei ohne Zweisel, so erklärte Kenworthy, auch ein Markt so« «»begrenzter Ausuahmefähigkeit, namentlich für die Produkte der Ma- fchinenindustrie, Lokomotiven uud andere Transportmittel ebenso wie für landwirtschaftliche Geräte. Ueber die ökonomische Sitnation Deutschlauds äußerte sich Ken- worthv sehr zurückhaltend, aber er glanbt nicht, daß Deutschland über die Januar- und Februar-Rate hinaus Reparationszahlungen werde leisten körrnen. Auch im eigenen Interesse der Gläubiger müsse man daher Deutschland eine angemessene Stundnug bewilligen.
Der AnschlKg Englands.
Aus der Denkschrift des Sonderausschusses des Bundes britischer Industrieller, von der wir unsern Lesern Kenntnis gaben, liegt jetzt ein ausführlicher Auszug vor, aus dem Hervorgelst, daß die von der englischen Industrie erfolgte Pläne nicht nur, was ja ganz felbstvcr- ständlich ist, dw egoistischen Interessen dieser Industrie । undd «mit Englands zur Richtschnur nehmen, sondern daß sie das in einem Grade tun, der durchans zwerfcl- • haft läßt, ob wir nicht durch ihre Mitnahme aus dem Regen in die Traufe geraten würden. Von der Erkenntnis ausgehend, daß wir bei Innehaltnng der jetzigen W'cderhers>eNung§verpslichtv >'gen in kurzer Zeit erledigt sein müssen, wird eine völlige Umänderung der ZahluugLsttbstanz vorschlagen. Zunächst einmal sollen die Klassen von Waren und Arbeitsleistungen scharf ab= grenzt werden, durch die Deutschland seinen Verpfllch?
tungen gerecht werden darf. Die von uns zu liefernder» Waren sollen derart sein, daß sie nicht irgendwie den Industrien der alliierten Nationen ernstlich Schaden zufügem Deshalb «werden Stoffe vorgeschlagen wie
S. B. Kali,
prell Denischland zur Äobstofflieferurrg Herangezoge« rverd«e, die Verarbeitung der Rohstoffe zu Fabrikate« und der ganze Arbeitsgewirm daraus saßen den alliierten Länder» zusalleu. Weiter sollen unsere Verpflichtungen durch Arbeitsleistungen gedeckt werden: Rußland wird als deutsches Betätigungsfeld erwähnt, weiter aber auch z. B. Eisenbahnen, Häfen usw. in Afrika, Südaws- rika und Asien.
Ließe sich über diesen Teil der englischen Borschläse immerhin noch reden, so haben sich diese andererseits den Gedanken einer Erfassung der Goldwerte, nicht etwa durch das Reich, sondern durch die Feiudbuudst rten Ar nutze gemacht. Bestimmte Vorzugsaktien aller deutschen industriellen Nnteruehmungen, r ' ‘ ~ '
erste Hypocheken auf den Gruudve teilpapicre an den B>
besonders zu schaffende besitz, entsprechende An- . . ....... ^erkehrsttniLLnehmungen, den Eisenbahnen, den Kanälen, den SchifsahrtAtuien uff. und möglicherweise sogar an den Lerrischcu Banken und GrsßhmchelsnnLeruchmuugcn solle« an die Stelle der jetzt auf dem Deutschen Reich lastendcu Berotlichü ngen gegen den Feindbund treten.
Diese Sicherheiten sollten von der deutschen Regierung den Heinl »»dresr«u«ge» aurtzelläudigt und von diesen an Privatpersonen verkauft werden können. Dadurch würden wir den nationalen Charakter unserer Wirtschaft aufgeben.
Der Anschlag auf die Dieselmotorcu.
----- Berliu. Von der Marinekontrollronmrission unter Leitung des Zlomirals Charleton rourden bei der Firma Benz in Mamiheim die schrrellaufenden Dieselmotore beanstandet. Es handelt sich hier tmt drei Btotore. Die Beanstandung wurde damit begründet, daß der Bau von schnellaufenden Dieselmotoren in Deutschlarrd verboten sei. Das angebliche Verbot richtet sich aber nur gegen ilbootmotore. Die bei Benz beanstandeten Dieselmotore sönnen aber für tIBoote nicht verwendet werden, da sie nicht wasserdicht abgeschlossen sind und nicht mit einet Umsteuerung versehen sind, die es den Ubvoten e-tmäg* licht, rückwärts zu sahren. Die Angelegenheit soll -etzi Der Botschafter-konferenz unterSreitet werden, die sich darüber schlüssig werden soll, ob die Beanstanduna zu Recht besteht oder nicht. Das Verbot der Dieselmotore wäre ein folgenschwerer Eingriff in das deutsche Wirtschaftsleben und würde viele,A'deiter brottos^wachem. r«rlwrr nnnrTeiit ZwÄsel bestehen' Wie der BriMM der Botschafterkonferenz mich ausfallen möge, er wir? auf keinen Fall von Deutschland als bindend anerkannt werden. Mc Entscheidung der Botschafterkonferenz kann nur als eine Meinungsäußerung betrachtet rverden. Es ist die Anordnung getroffen worden, daß die zum EiM bau in Ubocte fertiggestellten Dieselmotore der Privat- industrie zu industriellen Zwecken zugeführt werden, Wenn die hierfür festgesetzte Frist verstrichen ist, ahnt daß die Dieselmotoren restlos in Privathand libergestihS worden sind, so liegt das in den natürlichen Verhältnis fen begründet, da hierfür irmnerhiu eine germiuu ZeS erforderlich ist.
Die Wahlen im Frersiaat Heffen.
»»Darmftadt. Nach dem vorläufigen GesanttergebnW Der hessiichen LandtagSwahlen. wurden insgesamt abgS- oeben 452 981 Stimmen. Davon erhielten die SoziaH. demolraten 148 579. bei der letzten Wahl 273 468, die Deutschnationale Volkspartei 24 006 (45 785), die Deutsche Volkspartei 68 908 (62 072), der Hessische Bauers vund 61308 (0), die Demokratische Partei 33 66g (116 252), das Zentrum 78 914 (108 539), u. S. P. 15 7» (90 770), Kommunisten 18 764 (0). Die übrigen Stims men sind zersplittert. Die Mandate verteilen sich wie- folgt: Sozialöcmokratcn 23 (31), Deutsch-NativUalk Volkspartei 4 (5), Deutsche Volkspartei 11 (7), ©esst» scbcr Bauernbund 10 (0), Demokraten 5 (13), Zemrnn» 12 (13), U. S. P. 2 (1), Kommunisten 3 (0). Danach verfügen die drei Koalitionsparteien CSentrum. Dem« traten, Mehrheitssoziaidenwkraieni über eine Mehrhe« von 10 Stimmen. Sie haben 40 Mandate gegenüber 38 der anderen Parteien erhalten. Neberraschend ist daH Resultat insofern, ms der Bauernburd, der bisher nicht vertreten war, 10 N-andate erhielt. Die Wühlbeteilt» guug war im allgemeinen gering.
Belgische Drohnvg an LuxeMdurtz.
»* K» der Luxemburgischen Kammer ist ein Antrag enti Vertagung des belgisch-luxemburgischen LtzirtichaftSaM kommens eingebracht worden. W e verlautet, soll die bei- gische Regierung hierauf beschlossen haben, eine Note ae die luxemburgische Regierung zu richten, worin gesaw wird, daß die Annahme dieses Antrages, ein gespannte- Verhältnis zwischen den beiden Regierungen zur Folg» haben würde.
Zur Abstimmung in OeSenburg.
Die Botschafterkonferenz hat beschlossen, zur S!M»" rung der Abstimmung in Qedenbnrg 450 alliierte Pol?-. Riffen ins Abstimmungsgebiet zu schicken. Diese Polizisten werden den Beständen entnommen, die noch immer in Oberschlesien sind. Das Abstimmungsgebiet muh vor her von Ungarn vollständig geräumt werden, uns Oesterreich muß vorher das Protokoll von Venedig mu- terzeichnen.
Weiter wird gemeldet: 'h
« Der Termin her Räumung Qcdeubnrqs durch Nu- garn ist noch nicht bekannt geworden. Die Beding»»- gen für die Uebernahme des AbstiimniurgsgebietS bims i (SnieutcoffUiere sind noch so uuklai. daß sie ketustL