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Hersfelöer Tageblatt hersfelöer Kreisblatt" MmLücher Mnzekger für den Kreis HersfelS

dir. Ä7S Donnersts«, den 24. November 1^21

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Kranz Kunk in Hersfelü. Kernsprecher Nr. 8. :

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Ungelöste MoMeme.

w Zwischen den amerikanischen und japanischen Dele­gierten finden fast täglich Besprechungen über die Ab- rüstuugsplüne zur See statt. Aus diesen Beratungen sickert natürlich mancherlei durch, was keineswegs als unbedingt sicher angesehen werden kann. Bezeichnend ist jedoch, daß jetzt ziemlich allgemein behauptet wird, man wäre im Großen und Ganzen einer Einigung bereits recht nahe gekommen und brauche nur noch Einzelheiten sestzusetzen. Die Artige der ASrühnng zu Laude wird jedoch von den meisten praktisch als ungelöst angesehen. Viel haben dazu die letzten Erklärungen Vrmnds bei- getragen, aus denen klar hercörging, daß Frankreich in­folge der cmgcblicheu Gefahren, die ihm vom Osten her drphen, auf keinen SaU abrüststl will Eine weitere wich­tige Frage, die ebenfalls von einer Lösung noch weit ent­fernt erscheint, ist die der LGdbefefkigüng. Ueber sie sind überhaupt noch keine Meinungen ausgetauscht wor­den, und man erwartet, naß sie täglich bei der Benand- lung der Grundsätze für den fernen Osten in den Vor­dergrund der Beratungen treten werden. Die Verhand­lungen über das Verhältnis zu China sind von den Dele­gierten der beteiligten neun E malen fortgesetzt worden.

Die Beratungen über China.

** Offiziell wird der nachstehende Bericht aus Washing­ton verbreitet: Dienstag morgen um 11 Uhr trat die Kommission für die Frage des fernen Ostens zu einer Sitzung zusammen. Es waren alle Mitglieder anwe­send mit Ausnahme von Shidehara. Zur Verhandlung stand die Eivs<brä«kutra der armintstrUiveu Berwal- tung Chinas. Dabei widmete man der Verwaltung der staatlichen Einkünfte Chinas besondere Beachtung und nahm Berichte und Vorschläge der Souöerkommission über diese Punkte entgegen. Es wurde beschlossen, der Sonderkommission für China die Befugnis zu erteilen, über alle einzelnen Punkte Gutachten von Sachverstän­digen einzuholen. Darauf wurde die Sitzung auf Mitt­woch nachmittag vertagt.

^ Das Echo der Rede Briarrds in England.

«vs Bei Seit Besprechungen der Landabrüftnngsfrage Tennen auch hoffnungsvollere Versicherungen zum Aus­druck. Man neigt der Ansicht zu, daß die Warnung, die' Briand erhob, nicht allgemein ernst genommen würde. Einem Bericht derTribuna" zufolge sind die engli­schen Delegierten der Ansicht, Briand habe die Gefah­ren, die Frankreich von DestfEka«- aus drohen, sehr stark übertrieben und unter den gegen- ärsigen Mecht- verhältnisien die Bedrohung Frankreichs zu kratz dar- "Möwe ivefeniff^ verrifmern könnte, oSne sich einem wirklichen Risiiko auszusetzen. Besonders wird Briand tibelgenommen. daß er in seiner Rede nicht ein Wort fand für die Hilfe, die Großbritannien während des Krieges Frankreich geleistet hat, und daß er Englands Angebot, wie es im Parlament geäußert worden sei, so hingestellt habe, als ob er es dahin deute, daß die Ver- Vereinigten Staaten Frankreich gegen weitere Angriffe seitens Deutschlands sicherstellen sollten. Dies erkläre, so meinten einige Engländer, Balfours Balsours Be- merknnqen und besonders fein Hinweis auf dw Zahl der Briten, die im Kampfe für Frankreich fielen. Die englischen Delegierten hätten Briands Rede wohl in den höchsten Ausdrücken gelobt, aber sie seien in der Billigung seiner Ausführungen zurückhaltend gewesen.

Garantie der Friedensabsichten DeuLschlauds.

«»Der deutsche Botschaftsrat in Washington, Freiherr von Thermann, hat, wie dieChicago Tribunes meldet, erklärt, er glaube, daß Deutschland gewillt sei, einem 'internationalen Gericht eine Garantie zu geben, um Frankreich die Furcht vor einem neuen Kriege zu neh­men. Er fügte hinzu, Deutschland wünsche zu arbeiten, ohne gestört zu werden und ohne eine Besetzung des Ruhrgebiets fürchten zu müssen. Deutschland sei ferner gewillt, diese Garantie in solcher Form zu geben, daß die Welt Deutschlands Aufrichtigkeit anerkennen müsse.

Die Hauptfragen der Washingtoner Konferenz.

^ London. (F. Z.) An gutnnterrichteten Stellen ist man mit den Urteilen über die Situation sehr zurück­haltend. Die englische Regierung betrachtet den ganzen Komplex der Mrüsinngsfragen als ein einheUlicheS «MR»«

nicht s Verminderung der Landheerstärke bei den aroßcn Abrüstungspläuen eine Notwendigkeit geworden fest sondern daß auch die Flotten stärken Frankreichs und FtalienS allgemein herabgesetzt werden müßten. Die wichtigsten ^ bisher jedoch noch nicht unter- kncht tvorden Bon maßgebender Stelle wird erklärt, daß die Konferenz in Washington noch drei Monate dauern werde. _

Auf dem toten Punkt.

««toria lF G. A.j Aus Washington wird gemcl- d^ daß in den Kreisen der Teilnehmer an der Ab- rüstnnaskönferenz die Frage der Abrüstung zu Lande « «"au? dem toten Punkte «»gekommen betrachtet wird. K ist wie d-eZentral News" meldet, nicht wahr- Meimfch, saß die Konferenz zu einem Abkommen über diese Frage kommen wird.

Briands Erfolg in Washington.

Rccnf lS C> HavaS meldet aus Washington, daß der französische Ministerpräsident nach seiner Rede auf der von allen Konferenzieilneh- mern bcalüMvünsckt wurde. Besonders die Zustimmung NiapaE den Ausführungen Briands ist von großer politischer Bedentnng. Calv er- Uärte, ebensowenig wie Frankreich, ohne seine Sicher­

heit preiszugeben, auf deni Lande abrüsten könne, könne Japan seine Pfänder aus der Hand geben, die notwen­dig seien, um den Frieden im Osten aufrecht zu erhalten.

Harding antwortet Briand.

»^ Paris. Der Berichterstatter derChicago Tribune" bestätigt die Meldung, daß der Präsident der Vereinig­ten Staaten selbst in amtlicher Form auf die Rede des französischen Ministerpräsidenten antworten werde. Har- Ling werde sich in seinen Ausführungen an die Ent­schließung Knox halten, deren Abstimmung er seiner­zeit vereitelt hat.

Iapaus Antrag zur Seeabrüstung. «-»Washington. (L.-A.) Die japanischen Vertreter in Washington beantragten für Großkampsschiffe ein Ver­hältnis von 10:10:7.

Rollst besichtigt das Hanauer Werk.

«* H-mas. (9. G. A.) Der französische General Rol­let ist mit seinem Stäbe in Hanau einaetroffen, um das Werk Wolfgang M besichtigen. Der General nahm das gesamte Werk, und zwar nicht nur die umgestellten Be­triebe, sondern auch alle auf dem Fabrikgelände vorge­nommenen umfangreichen Zerstörungen in Augenschein.

Planmäßige ZusamASnkünfte.

«-»Karts. lF. G. M Wie der SÄrderberichterstatter desPetit Parisren" aus WaWngton meldet, Hat der amerikanische Staatssekretär Hughes dem französischen Minist erprasidenten nach seiner Rede auf der Abrü- sturrgskouserenz vorgeschlogen, daß malt ein System fe­ster ZusaruMeuküNfts entrichten müsse, um nach und nach alle alten Fragen und die neu entstaubenden lösen zu können.

Wirth 66er die Repurallonsh'age.

Im Steuerausschuß des Reichstages wurde die De­batte über die neuen Steuern erlagen der Regierung fort­gesetzt. U. a. nahm Reichskanzler Dr. Wirth das Wort und führte aus: Die Reparaüvuskommissiou ist nach Berlin gekommen, nicht etwa, um das Problem der Re­paration oder etwa gar die ökonomischen Grundlagen für den in London ausgestellten Zahlungsplan mit uns zu erörtern oder mit uns über die Modalitäten der Zahlun­gen zu verhandeln. Nein, sie ist ausschließlich nach Ber­lin gekommen, um die Sicherheiten für die Zadluugs« in Geld am 15. Januar und F-ebruar festzustellen und für ihren Zweck, soweit das möglich ist, etwas schriftlich sestzulegen und um den alliierten Regierungen darüber Mitteilung machen zu können. Alle diejenigen, die ge­meint haben, daß hier in Berlin der Augenblick gekom­men sei, das große WobiM der Repgratiwa, ^aL ein WIr-^ach-pr^vl'^i G, S :tiuto, find vMr»«tzE^VS^ ist die Frage eines MoratWKvK nicht zum Gegenstand einer offiziellen Disrussion gemacht worden. Ich fasse zu­sammen: Ueber die großen Fragen ist nicht verhandelt worden, der Nachdruck liegt auf dem Wortverhandelt". Dazu war die Neparationskommission nach ihrer eigenen Erklärung garnicht nach Berlin (Klommen. Im Laufe der Verhandlungen mit der Reparationskommission hat sich herausgcstcllt, daß die gesamte Reparationskommis- sion wie auch die interalliierten Regierungen mit außer­ordentlicher Sorgfalt, ich darf auch sagen, mit außeror­dentlichen Hoffnungen der Kreditaktion der denischen Industrie und den Verhandlungen der Industrie mit der denischen Regiernng gefolgt sind. Mehr als einmal ist von Seiten der Reparationskommission der Wunsch an mich herangetreten, nun Definitives über den Stand dieser Kreditaktion zu erfahren. Der Reichskanzler machte dann Mitteilung davon, daß auch bei der Repa­rationskommission die Erklärung daß eine positive Aeu­ßerung über die erwartete Kredithilfe der Industrie noch nicht gegeben werden könne, außerordentlich verstiMMend und enttänschend gewirkt habe. Die Reparationskom- mission habe zunächst ihre Abreise in Erwägung gezogen, sich aber dann entschlossen, die Besprechungen in Berlin weiterzuführen in der Hvjfnuno, daß die Verhandlun­gen des Steichskanzlers mit der Industrie doch wenig­stens einige Anhaltspunkte für einen Erfolg ergeben würden. Die Reichsregierung beabsichtigt, in einer posi­tiven Darstellung die unverzüglich notwendiger» Maß­nahme»» in kitrzester Frist mitzuteilen. Die Regierung hat Wert darauf gelegt, in dieser Krebitaktion nicht etwa nur die Industrie für sich allein isoliert arbeiten zu las­sen, sie war auch bestrebt, diese Krcdttaktio»» nach zwei Seiten hin zu fördern, einmal nach der Seite hin, die ge­wisse Bürgschaften übernehmen soll, sofern von der Gelö- geberfeite solche verlangt werden. Ich will bei dieser Ge­legenheit nichr verschweigen, daß bei den Sondierungen von unsrer Seite auf fremden Geldmärkten wie bei den Sondierungen der Industrie, sich die Frage des lang- friftigen Kredits aufs engste verknüpft erwies mit der Frage der Washingtoner Konferenz und daß trotz ge­wisser Bercitwilligkeitserklürnngen sich ernstlich Aus­sichten für eine langfristige Kreditgktion auf dem Welt­markt erst dann eröffnen, wenn die Wajhingwner At­mosphäre sich etwas geklärt haben wird.

Weiter erklärte der Reichskanzler, daß er aber der Sreditaftton mit gewisser Zuversicht entgegerlsehe. Falls in Washington eine Klärung möglich sei, sei die Regie­rung bereit, aub einen Mittelweg zu geben wegen lang­fristiger und kurzfristiger Kredite. In Frage komme, daß die Industrie vielleicht unter gleichzeitiger Förderung der Kreditaktion aus lange Sicht einen Vorschuß erhalten könne, der zur Abdeckung der Januar- und Febrnarver- pflichtungen herangezogen werden könne. Der Reichs­kanzler rechtfertigte es, daß die Regierung in der Ver- gaugenheit einen kurzfristigen Kredit von 2,0 Millionen ausgenommen habe. Für die Zukunft sei dieser Weg der kurzfristigen Medite nach der eingetretenen großen ita*

tastrophe für die deutsche Mark jetzt nicht mehr möglich. Diese Erkenntnis sei auch bei der Reparatronskommif» sion vorherrschend. Der Reichskanzler erklärte, er sehe den Entscheidungen mit großer Spannung entgegen und er wollte die Kreditaktion mit der Industrie qemeinschaft- lich führen. Er sei nicht in der Lage, das Problem der Kreditaktion mit den übrigen von der Judustrie gestell­ten Frage»» in Verbindung zu bringen. Die Reichöre- gierung werde ihren Weg gehen, die Regierung neüme aber an, daß die Industrie neben ihr marschieren werde. Die Regierung werde damit die Politik fortfegen, die fit bisher betrieben habe.

Stirrnes AufenthalL m England.

-r^ Rotterdam. (S. C.) DerRolterdamsche Courant" meldet aus London, daß sich Hugo Stinues mit dem deut­schen Botschafter in London nach dem Landsitze des eng­lischen Minisierpräsidenien bcgeben habe. Die Londoner Presse erblickt in dieser Tatsache den politischen Zweck des Besuches Stinues. Der deutsche Großindustrielle mürbe mehrfach von Journalisten ausgesucht. Er lehnte jede Aeußerung über den Zweck und das Ziel seiner Reise ab.

Ei« Pla« Stinnes für Rußlands Wisoeranfüart.

*>» Paris. (L. A.) Der Korrespondent desPetit Pa- risien" will aus zuverlässiger Quelle erfahren haben, daß Hugo Stinues in London die Gründung eines interna­tionalen Konsortiums für die wirtschaftliche Wiederauf- richtung Rußlands vorgeschlagen habe, an dem Deutsch­land, Frankreich, England und Amerika beteiligt waren. Frankreich werde in diesem Trust eine bevorzugte Stel­lung eingeräumt werden, die ihm gestatten würde, hier­bei ebensoviel zu gewinnen, wie durch die deutschen Re­parationszahlungen, die Deutschland nach der Ansicht Stinnes' bald nicht mehr zu leisten in der Lage sein werbe.

Pariser Bcffirchtnngsn über StiuneS RAle.

Aus Paris wird gemeldet: Ueber den Aufenthalt von Stinnes in England verlautet, daß er hauptsächlich nach England gekommen fei, um mit deu Grubenbe­sitzern von Südwales über neue Geschäftsabschlüsse zu verhandeln. Die Schritte hierzu seien schon seit län­gerer Zeit von seinem Bureau in Cardiss ein geleitet worden. Stinnes habe schon im Jahre 1919 Verhaud- lnugsn mit erratischen Bergwerksbesitzer,» geführt, die er heute mit größerem Erfolg wieder ausgenommen habe, da die gegenwärtige schlechte Lage des euglifchen Kohlcn- marktes die GrnSenSesiber z» Ablchlnstcn mit Stinnes sehr geneigt »nache. Es seien schon größere Pdeugeu .-j^e-t^-Sit«^^

ligt sei, angekauft worden. Wie französische Blätter wissen wollen, soll Stinnes auch iu Australieu Verhand­lungen zur Gründung einer größeren Niederlassung be­gonnen haben.

Der WkeÄeraufbsu Nutzlands.

»---Die in Petersburg angefommenen Vertreter meh­rerer deutscher Industriefirmen haben Pläne für einen Wiederaufbau Petersburgs vorgelegt, die von den zu­ständigen russischen Stellen als annehmbar bezeichnet worden sind. Gegenwärtig finden Verhandlungen über die Bedingungen statt, unter denen der Bau vv« Wobu- häusern usw. den deutschen Firmen übertragen werden soll. Außerdem soll ihnen die Leitung für den Neuauf- ban des kürzlich abgebrannten Petersburger Telegra­phenamts übertragen werden. Mit den gleichzeitig an- gckommenen Vertretern amerikanischer Firu-en «n» Organisationen sind Verbanölunaen über ein Abkomme» ausgenommen worden, durch das diesen im großen Um­fange Ackerlaud zwecks Aussaat von Saatgetreide zur Verfügung gestellt werden toll.

Die Anflöfuvg der Kriegsgesellschaften.

^Berlin. Vom Reichsichatzministeriurn wird mitge­teilt, daß bisher 143 Kriegsgesellschaften aufgelöst und gelöscht worden sind. In Liquidation befinden sich 47 Kriegsgesellschaften, die ebenfalls bis Ende dieses Jah­res aufgelöst und gelöscht sein werden. Nicht in Liqui­dation befinden sich vier Kriegsgesellschaften und zwar 1. die Reichsgetreidestelle, 2. die Reichs-Schuhversor- gunaSfieHe, 3. die Einfuhrstelle für Getreide und Futtermittel und 4. die Seeversicherungsgesellschaft vom Jahre 1914.

Aufhebung der Temodilmachnngsvorschrtfte«.

»^Berlin. (F. G. A.j Im Zusammeuhana mit den gegenwärtig schwebenden Wirtschastsverhandlungen die auf eine SaUKrung der Staatsbetriebe abzieb n, wird auch die Aushebung der Demobilmachvngsvorfckriste» erwogen.

Die Plünderungen in Berlin.

>t Berlin. (S. C.l In Berlin sind bis Dienstag abend 21 Geschäfte von den Plünderern heimgesncht und total ausgeraubt worden. Die Beratungen über die Plünde­rungen, die im preußischen Ministerium stattfanden, sind am Dienstag noch nicht abgeschlosien worden. An den Besprechmiacu nahm auch der Reichswir!>ch<rftsininisier teil. Die Plünderunge» dehnen sich immer weiter aus.

Stnrm im Berliner Stadtparlament.

>* 3n stürmischen Auftritte« kam es in der Berliner Stadtverordnetensitzung bei der Beratung über dir Neun-Ptillioneuvoriage. Aus diesen 9 Millionen sollen Erwerbslosen besondere Unterstüynngen gegeben wer­den. Die Erwerbslosen waren sehr zahlreich auf der Tribüne erschienen. Sie begleiteten die Reden der Rech­ten mit Zurufen wieHalunken". Verbrecher,Ibr wußt alle an die Laternen". Auch zwei Stinkbombe!! wurden geworfen. Stadtverordneten Vorstchcr Caspan