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kersfel-er Tageblatt

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Mmmchrr Mzergee für den Kreis yersfelo - o^e^

Nr. 270

Freitag, den 18. November

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»y lehnt Sas IndHflrtßangeöoi. »-»Im Reichsausschutz der deutschen Zentrumspartei, Der am Sonntag zu längeren Beratungen zusammen- »rat, nahm der Reichskanzler Dr. Wirth das Wort zu seiner eingehenden Rede über die innen- und antzenpoli- 4ische Lage. In seinen Ausführungen nannte er die po- ititische Lage mehr als verworren und unübersehbar. Er ging dann ganz besonders aus das Kreditangebot der deutsche« Industrie ein. Er bezeichnete dieses Angebot *18 unannehmbar und überhaupt als ««diskutabel. Von Einem modifizierten Angebot der Industrie, wie es neuerdings nach Pressemeldungen ausgearbeitet worden sein soll, sei ihm bisher nichts bekannt. Aus der Ver- sammlung heraus wurde ihm bei seinem Urteil über Das Industrieangebot lebhaft zugestimmt. Die schwer- KndustrieKeu Kreise des Zentrums ließen in der Aus- Wußsitzung keinen Zweifel darüber, daß sie sich mit der Entschließung des Reichsverbandes der deutschen Jndu- Prie niemals werden befreunden können.

wird möglicherrveise nicht vor Mitte nächster Woche stattfinden.

Wie uns unser Berliner M.MitarSeiter hierzu wei= ter meldet, überreichten die chinesischen Delegierten der Konferenz für den fernen Osten einen ausführlichen Plan über die Regelung des chinesischen Problems. Die Hauptpunkte sind: Vollkommene politische Unabhängig­keit Chinas, Unverletzbarkeit des chinesischen Territo­riums nnb Garantie einer Politik bet offenen Tür. Alle Abmachungen, die von den Mächten über China getrof­fen werden, sollen öffentlich bekannt gegeben werden. Der chinesische Plan erhält Forderungen, die nach?ln- sicht eingeweihter Konferenzkreise keine Aussicht auf An­nahme haben. Es ist jedoch wahrscheinlich, daß diese Forderungen als Grundlage für die weiteren Verhand­lungen dien-n werden. Die amerikanischen Delegierten haben dem chinesischen Vorschlag vorbehaltlich zuge- stimmt.

Die Stellung des Reichskabinetts.

Die Stimmung des Reichskabinetts in der Sitzung *nt Dienstag war, wie verlautet, fast ausnahmslos Legen die Borschläge des Jndustrieverbandes. Aus wirt- Waftlichen und politischen Gründen hielt man eine Ent- maatlichung der Reichseisenbahnen nicht für möglich. Da die Regierung voraussichtlich auch positive Vorschläge machen wird. so wurde die Frage besprochen, auf welche Weise sich eine größere Wirtschaftlichkeit bewirken lasse. Vornehmlich wurden Aenderungen im Verkehrsbetriebe erwogen. Man stand auf dem Standpunkt, datz sich eine größere Wirtschaftlichkeit besonders durch Zubilligung privatwirtschaftlicher Freiheiten an die Reichseisenbahn- keitnng ermöglichen lasse. Diese Freiheiten würden sich z. B. auf die Vergebung von Aufträgen und die gesamte untere Buchführung des Verkehrsministeriums be­ziehen. In parlamentarischen Kreisen verlautet, daß die Regierung einen ablehnenden Beschluß gefaßt habe.

Die Kreditverhandlungen.

-» Berlin. <T- U.) Die bisherigen Verhandlungen des Reichswirtschaftsrates in der Frage der Kreditak- tion des Reichsverbandes der deutschen Industrie haben disher als Ergebnis folgende Eitrzelvorfchläge gezei- tigt: 1) NtUiderung der Spannung zwischen dem Kredit mrd Debetzins, 2) Berücksichtigung des Bereitstellungs- kredtts, 3) Förderung des Barwechsels, 4) Förderung des Akzeptkredits, 5) Ausgestaltung des Mobilarkredits, Ausgestaltung des Sparkassenkredits für industrielle MMWWV^^DMGMiE Des Instituts der Privatballkiers, 10) Förderung der Ausgabe von Obligationen durch die mittlere Industrie unter Absatz im engeren Kreise ohne Inanspruchnahme

Frankreichs Unbehagen.

'>»Petit Journal" schreibt der Unterredung zwischen Briaud und Hughes und der Entschlossenheit, mit der Briand den Standpunkt Frankreichs in der Abrüstungs- frage ausgedrückt habe, große Wirkung zu und ver­sichert, datz Frankreich in der Reparationsfrage befrie­digende Zusicherungen erhalten habe.Echo de Paris" sagt, daß Englands Diplomatie in WafUngtsu trium­phiere, weil England es durch gesetzt habe, die stärkste Flotte zu behalten und weil es im Austausch für den Verzicht auf das Bündnis mit Japan noch andere Zu- geständnifse zu erwarten habe. Es wäre unvorteilhaft, wenn über die Reparation gesprochen würde (I). In dieser Frage müsse Frankreich die Zeit und die Methode bestimmen. Wenn die Reparaiiorr gerade jetzt zur Be­sprechung feinte, dann würde es für Frankreich sehr un­vorteilhaft sein. Die Ereignisse in Washington bedeu­ten eine energische Ablehuuua der Politik der Allianzen, wie sie Briand aufstellt unb betreibt. Der Korrespon­dent desJournal" meldet sogar, daß Hughes auf die Worte Briands, Frankreich werde seinen Standpunkt darlegen, wenn nie Abrüstung der Landarmee besprochen werde, mit trockeuer, kalter und harter Stimme geant­wortet habe, wir werden also später hören, was Herr Briand zu sagen hat.

Zufriedenheit in Japan.

Die ehemaligen Werkstätterl des Heeres unb bet Marine sind schon alsbald nach dem Ansbrltch der Re­volution einer völlige« Umgestaltung unterzogen ~ ' den. Die Uebenführrng der Betriebe in den F-ric zustand wurde der Zcntralleituug übertragen. Aus verschiedenen Gründen wurde hierfür die Form des Privatwirtschaftlichen Unternehmens gewählt. Die Um­gestaltung der Werke in diesem Sinne war bereits er­folgt, als die Friedensbedingungen bekannt gegeben wurden. Schon von dieser Zeit hatten also die vormali­gen Reichswerke aufgehört, Fabriken im Sinne des Art. 268 des Vertrages zu fein. Um aber völlige Ge­wißheit darüber zu haben, daß nicht etwa auf Grund die­ses Artikels zu einer Schließung der Betriebe geschritten und damit die Existenz vieler Tausender von Arbeitern vernichtet werben konnte, wurde der Antrag an die Bot- scyafterkonferenz gerichtet, sie möge sich mit dem Fort­bestehen der Werke einverstanden erklären. Die Bot- scbafterlonferenz hat dieser Biiie staitgegebe« und ,hr Einverständnis an die alleinige Bedingung der Um-tcl- lung auf die Friedenswirtschaft geknüpft. Irgendwelche Forderungen wegen des zu wählenden Fabrikationspro- aramms hat sie nicht erhoben. Die von der Botschafter- lonfereuz gestellte Bedingung ist in Koltern Umfange er­füllt. Mit fehr großem Kostenaufwand ist die dauernde Umstellung der Werke auf reine Friedensarbeit überall durchgeführt worden. Daß dabei für die Wahl des Fa- brikationsprogramms die norhalldenen Maschinen und Einrichtmtgeu und Materialien, sowie die Fachkennt- uisse der in den Werken beschäftigten Arbeiterschaft mrt- bestimmend waren, ist felbstverstänSlich, zumal die Bot- schasterkonferenz sich ja gerade Mit Rücksicht auf die Weiterbeschäftigung dieser Zlrbeiter mit der Erhaltung der Betriebe einverstanden erklärt hatte. Das nach die­sem Gesichtspunkt gewählte Fabrikattonsprogramm ist der MiltärkontrollkomMssion und deren llnterkommis- Tionen niemals vorc«thalten worden. Die Umstellung der Werke ist unter ihren Augen vor sich gegangen. Die Kommissionen sind auch bisher offenbar der Ansicht ge­wesen, daß der von der Bötschasierkonferenz gestellten Bedingung Genüge geschehen ' r"3

in die neueste Zeit feinen W

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Friedens-

** In allen Kreisen der japanischen Bevölkerung, in den Zeitungen wie in den Klubs und auch in den poli-

vorschlägen.

amertkau

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Vorstoß Italiens gegen Frankreich?

nt war; denn sie haben bis

___________ Widerspruch erhoben. Nach langer, mühevoller Zlrbeit glaubte die Leitung der Deutschen Werke", die mit der Umstellung verbundenen Schwierigkeiten überwnnden und eine gesunde wirt­schaftliche Basis gefunden zu haben, die der Arbeiter­schaft eine bleibende sichere Existenz gewährleiftett konnte. Da fetzte plötzlich Schlag auf Schlag eine Reihe

der Börse.

Berhandlnuge» zwischen Industrie und Landwirtschaft.

Wie dieT. II." erfährt, haben zwischen Industrie «ud Landwirtschaft Verhaudlunden über die Entstaat­lichung der Eisenbahnen stattgefunden, die Ende der Woche fortgesetzt werden. In maßgebenden Kreisen der Industrie ist ein abschließendes Projekt über die Form der Ueberführung der Eisenbahnen in den Privatbesitz noch nicht ausgearbeitet. Die Industrie beabsichtigt, an die Lösung dieses Problems nur in Gemeinschaft mit den Vertretern der Eisenbahnbehörden und des gesam­ten Personals heranzutreten. Unter allen Umständen soll die Einheit der Verwaltung der Eisenbahn gewahrt bleiben. Dies schließt die Einrichtung einer Reihe von Generaldirektionen nicht aus. Auch die Tarisernheit soll nicht angetastet werden. Die Industrie vertritt mit allem Nachdruck den Standpunkt, daß wir erst nach Ord­nung unserer eigenen Finanzen für unsere Gegner ein verhandlungsfähiger Partner fein können. Solange SZsweise das Eisenbahndefizit allein den Ertrag der mmensteuer verschlinge, sei jedenfalls hieran nicht zu denken.

Besprechungen der Eiseubahncrorganisationen.

Auf Einladung des Ministers Gröner haben im Reichsverkehrsministerium Besprechungen der großen Eisenbahnerorganisationen über die Entstaatlichnngs- sraqe stattgefunden. Die entscheidenden Besprechungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern werden am Donnerstag stattfinden.

Ablehnung der bayerischen Eisenbahner.

Eine Vertrauensmännerversammlung des bayen- schen Eisenbahner-Verbandes nahm eine Protcstent- »chlietznng gegen die Auslieferung der Reichseisenbahnen an das Privatkapital an und legte das Gelöbnis ab, gegen die Ausliefermng der Eisenbahnen an das Privat- kapital als einer drohenden Versklavung des Eisenbahn­personals mit allen Mitteln Stellung zu nehmen.

Orienffragen in Washington.

»-< Aus Washington wird gemeldet: Balfonrs Rede, iUt der er den amerikanischen Vorschlag annimmt, machte auf der Konferenz einen ebensogmerr Eindruck wie der :amerikanische Vorschlag selbst. Hughes erklärte sich mit Walfours Vorschlag einverstanden und kündigte an, daß f er einen Vorschlag für die Abrüstung zu Lande machen i werde. Während der letzten Sitzung der Abrüstungs- : konferenz griff Staatssekretär Hugdas noch einmal in ! die Debatte ein, indem er sich mit der Frage der offenen Tür im fernen Osten beschäftigte. Er verlangte die ' wirtschaftliche und territoriale Unversehrtheit Chinas. . Wenn Amerika von Japan das Opfer seiner Rechte in Echantung und der Mongolei fordere, so müsse man auch ; von England die Aufgabe seiner Rechte in Mesopota- «tierr verfangen. Die nächste Vollsitzung der Konferenz

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DerIntransigeant" will wissen, daß Italien auf der Washingtoner Konferenz die Forderung der Flotien- abrüstung Frankreichs au'

sich Italien bereit, seinerseits auf einen Abrüstungsvor- schlag Frankreichs einzugehen, der die Flotten Frank­reichs und Italiens in das Verhältnis 8:6 für die großen Einheiten bringt.

Was die Welt erfahren darf.

»-^Die Kommission, die mit der Ausarbeitung des Ar­beitsprogramms für die Washingtoner Konferenz be­auftragt war. Hat beschlossen, daß die Verhandlungen öffentlich sein sollen, daß aber die vorbereitenden Arbei­ten in geschlossenen Sitzungen stattfinden sollen, was dahin anszulegen ist, daß die Oeffentlichkeit nur Saun zugelassen wird, wenn man sich über irgendeine Frage geeinigt hat, daß sie aber ausgeschlossen wird über Fra­gen, die Meiuuugsverschiedenhcitcn befürchterr lassen.

Abschluß der Washingtoner Konferenz im Dezember.

vs» Genf. (S. C.j DasJournal" des Debats" mel­det aus Washington: Ueber die Beratungen der Wa­shingtoner Abrüstungskonferenz wird inoffiziell mitge- teilt, daß nach Annahme der ersten Hardingschen Vor­schläge die Beratungen der Konferenz einen schnelleren Gang nehmen würden. Der Abschluß der Konferenz fei schon im nächsten Monat zu erwarten.

Protest gegen die Einschränkung des Schiffbaues.

o^ Rotterdam. (S. C.) DieTimes" melden aus Neuyork, daß die Werftarbeiter von Boston gegen die zu erwartende Einschränkung des Schiffsbaues, die durch die Hardingschen Abrüstungsvorschläge bedient ist, schärf­sten Einsprnch erhoben haben.

Die Frage der Abrüstnug zu Lande.

»^Genf. (S. C.) DerHerold" meldet aus Washing­ton, daß die Berührung der Frage der Abrüsttrng zu Lande im weiteren Verlauf der Verhandlungen auf der Washingtoner Abrüstungskonferenz . unabwendbar fet. Bis jetzt liegt eine Aeußerung des japanischen Vertre­ters vor, wonach die Abrüstung zur See folgerichtig die Abrüstung 8tt Lande im Gefolge haben müsse. Für Japan sei diese Angelegenheit nach Einführung der all- genreinen Wehrpflicht in China von außerordentlich großer» lokalen Interesse.

Wetten auf den Ausgang der Konfereuz.

»-» Genf. (S. C.) DasEcho de Paris" meldet aus Nerryork, datz seit einigen Tagen Wetten auf den Aus- gang der Wasbingtouer Abrü^.....^^r^ sen werden. Bei Fahlbourn f....-.. --- .-------- . - -

der Abrüstung zur See folgende Abrüstung zu Lande

men Wetten auf den istungSkonferenz abge standen die Wetten fir

icschlos- "ir eine

6:1.

Die llete über die Deuldjen werke

Das Auswärtige Amt hat eine Note über die ,,Deut- ~~ - ' den Vorsitzenden der interalliierten

scheu Werke" an den Vorsitzenden der interalliierten Mliitarkvntrollkommittion gerichtet. Es beißt darin:

Seien.

den garantierten

in völligem"

afterkonferenz vom 10. Februar 1920 ortbestanö auf das äußerste gefähr-

Die einzelnen Maßnahmen und ihre Wirkungen sind in der Anlage 1 des Schreibens dargelegt. Anlage 1 enthält eine eingehende Zusammenstellung der von der Kontrollkommission gegen die verschiedenen Betriebe der Deutschen Werke A. G. gerichteten Maßnahmen unb eine Darstellung der Folgen, die sich aus der Durchfüh­rung dieser Maßnahmen ergeben würden

enthält eine eing Kontrollkommissu

In Anlage 2 sind die Zerstörungen urid sonstigen Maßnahmen geschildeA, die auf Anordnung der Kon­trollkommission in den einzelnen Betrieben durchgeführt

.......... ,_____________ ___________ _________ hgeführt worden sind, um den Werken den Charakter von Heeres- gutsfabriken zu nehmen und sie auf eine Friedensarbeit

umzustellen.

Zugleich ist die deutsche Botschaft in Parts beauf­tragt worden, der Botschafterkonferenz eine Rote gleiche« Inhalts zu übermitteln.

UnnLchgrebigüeil der Entente?

** Berlin. (S. C.) Die Arbeitervertreter, die mit dem

General Siollet über die Zerstörung der Teutschen Werke verhandelt haben, sind von dem Ergebnis der Bespre­chungen nur wenig befriedigt. Der Vorsitzende der De­legation erstattete in einer am Mittwoch Abend stattge- fundenen Versammlung der Arbeiter der Deutschen Werke in Spandau Bericht über den Besuch bei dem General Rollet. Er erklärte, daß wenig Hoffnung auf eine Aenderung der Entscheidung der Alliierten bestände: General Rollet habe im allgemeinen höflich auf die Fra­gen der Arbeiter geantwortet. Eine bestimmte Zusage hätte der General jedoch nicht gegeben.

eine Aendermig der Entscheidung General Rollet habe im allgemen

Zweck der Reise der Reparationskommissto«.

»-»Berlin. (T. U.) Die offiziellen Verhandln«»«» der Reparationskommission mit der deutschen Reichs- regierung haben Donnerstag mittag begonnen und wer­den in den nächsten Tagen zum Abschluß gelauaeu. Wie verlautet, ist die Reparationskommissiou thtf Dränge» des Pariser nationalen Blocks nicht abgeneigt, daß Deutschland für den Fall einer bald eintretenden Zah« lungsnufähigkcit ein Moratorium gewährt wird unter folgenden Sicherheiten: 1) eingehende Koutrolle deck Finanzwirtschaft, 2) Kontrolle der Produktion bei Hanptindnstriezweiae, die sich besonders ans das Ruhr- gebiet erstrecken soll. Vor allem wird die Reparations­kommission auf Zahlung der Jannar- und Februarrats anf alle Fälle bestehen. Die Kommissio» gedenkt, Ber­lin nicht eher zu rerlassen, bis diese Zahlungen tatsäch­lich sichergestellt Kitb. Voraussichtlich wird sich der} Reichskanzler am Sonnabend im Steuerausschutz über: die Reparationsfrage ausführlich verbreite«. ;

Interalliierte Finanzleute in Berlin.

»»Berti«. Seit einiger Zeit halten sich Persönlichkei­ten der interalliierten Finanzwelt in Berlin auf. Sie sind mit der Reparationskvumnssion hierher gereist unb sieben mit der Kommission nnb dem Reichskanzler in Fühlung.