Hersfelöer Tageblatt
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Kranz Kunk in yersfelö. Kernsprecher Nr. 8. :
yersfel-er Kreisblatt'
Amtlicher seiger für den Kreis hersfelS
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Me RreditaWon,
Die Bedingungen der Industrie.
Nr-^n-^^ungen zwischen der Regierung und dem deutschen Industrie haben Donnerö- tag normittag begonnen. Anwesend war beim Reichs- Ä ^E'sen Einladung nur ein kleiner Kreis von" darunter Kmnes, Thyssem Hugenberg sowie ' In erster 8tnie wurde die Tartternns des Etats besprochen, da ohne den eine Kreditaktton W^wett nicht erfüllen könnte. Die Verhandlungen sollen forrgesetzt werden, und man hofft auf ein günsti- . ses Ergebnis.
■ Der Sprecher des Reichsverbandes Dr. Sorge führte «. a. aus: „Abgesehen von den unter Mitwirkung der parlamentarischen Instanzen zu lösenden Frauen Ser
. sparsamen Finauzwirtschast, der Befreiung des Wirt- iMftslebens von den ihm auferlegten Feüeln kommen iunachst Akte der Gesetzgebung in Fraaz, die es ermög- MEW mit der Reichseiseubcchn beginnend, die sonst in Wetstlicher Hand befindlichen Betriebe in privatWirt- Nastliche Formen zu bringen. Die Turchsüürmig solcher Maßnahmen ist möglich auf Grund eines durch die Gesetzgebung zu schaffenden Ermächtigungsgesetzes, das seit Verkauf zunächst der Reichseisenbahnen an eine Mvatwirtschaftlich-juristische Person in die Weg-- leitet.
Entlastung des Reiches von Arbeitskräften die we- her ihrer Zweckbestimmung nach noch tu wirtschaftlicher Beziehung volle Nutzung finden, kann nach Auffassung per Industrie nur in Verbindung mit großzügiaen Sied- Wge« erfolgen, die wieder an sich und nach ihre' ört- ^E Lage die nutzbringende Beschäftigung dieser Per- mlichketten sicherstellen. Die Durchführung dieser Kre- iftaktton einschließlich der Verhandlungen mit den ans- mrtigen Kreditgebern kann nur unter Führn» der ienischen Industrie und im Einverutehmen mit den'deut- Hen Banken erfolgen. Selbstverständlich muß, wenn M die deutsche Volkswirtschaft und damit der deutsche Saat aus den jetzigen Verhältnissen herausarbeiten will, sie Volksgemeinschaft, d. h. der Staat, denjenigen, die heute diesen jetzt freiwillig übernommenen Kredit znr irguna stellen^ in vereinbarender Weise knilore- nug gewähren." ' Der Reichskanzler nahm diese Mitteilungen ent- ^ckgcn und erklärte, daß die Reichsregierung zu den A«"-
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Berliner Pressesirmureir.
,>t-Die Mehrzahl der Berliner Morgenblatter bringt noch keinen Kommentar zu den Forderungen der Industrie. Die „D. A. Z." weist auf die mit einem vollkommenen Zusammenbruch gleichbedeutende finanzielle
- Zöge und die Unzulänglichkeit der Steuerpläne bin. In einer solchen Situation bedarf es großer und kühner Pläne, um zu retten, wag noch zu reiten ist. Mit Salb- elten muß es heute vorbei sein. Wenn die Industrie eine Unterstutzungsaktion für das Reich in die Wege -stet, dann greift sie die Aufgabe an, wie ein Kaufmann, -er sich seiner Verantwortung bewußt ist. Sie löst ein inanzielles Problem mit wirtschaftlichen Mitteln. Ueber die Aenderung des Friedensvertrages, der dem Eisen- 'Wwlan entgegensteht, sowie über einen Abbau der nn- 'löglich noch weiter zu tragenden Reparattousverptluh- mngen, müsse mit den eherualigen Gegnern verhandelt werden Auch für alle Fälle, wenn eine Aenderung des Londoner Tik«>.ts nicht zn erzielen ist, wird die Jndu- irie dem Reiche für die Erfüllung der Verpflichtungen hie erforderlichen Kredite beschaffen. — In der „V. 3" lehnt Bernhard die Bedingungen der Industrie ab. — In der „Freiheit", die die gesamte Arbeiterklasse zu stärk- ?em Kamof aufruft, wird von einem Erpressungsver- Mch des Großlatipals gesprochen. — Die „Rote Fahne" spricht von einem Raubplan.
Protest der Eisenbahner.
' Donnerstag waren die Vertreter der Gewerkschaften der Eisenbahnbeamten und Arbeiter sowie der Haupt- lamteurat und der Hauptbetriebsrat der Reichsbahnen «usammengetreten, um mit dem Verkehrvmmister die ^rage der Zweckmäßigkeit der Entstaatlichung der Reichsbahnen zu erörtern. Sämtliche Organffattonen lind Betriebsvertretnngen sprachen sich mit großer Schärfe gegen jede Aenderung in der Betriebssorm der Reichsbahnen aus Sie überreichten dem Verkehrsminister folgen Erklärung mit der Bitte, sie unver- tüglich zur Kenntnis der Reichsregierung zu bringen: Die bevollmächtigten Vertreter sämtlicher Grotzorgani- lationen des Eisenbalmpersonals lehnen aus vaterländischen und wfttschaftlichcn Gründen die Privatisierung 4er Reichsbahnen in jeder Form ab und erklären, daß sie den Bestrebungen auf Entstaatlichnng der Bahnen mit der größten Entschiedenheit entgcgcntreten und in dieser Lebensfrage der deutschen Eisenbahner auch vorder Anwendung äußerster gewerkschaftlich nicht zurückschrecken werden. Vom Reichsverkehrsminister {wird erwartet, daß er seinerseits mit allen Kräften sich dinl Versuchen nach Privatisierung der Bahnen entgegen- ssellt.
Kabinettssißnng.
■ «^ Freitag vormittag wird die Reichsregierung eine K:.l'iiiettösitzung abhalten, in der sie sich mit der durch -die Einleitung der Besprechungen mit den Industrie- und Bankkreisen neugeschaffenen Lage beschäftigen wird.
Höflichkeitsbesuch der Reparationskommissio«.
^Die Reparativuskommission hat am Donnerstag dem Deichskanzler Dr. Wirth einen Höflichkeitsbeuich abge- LtatiK. Der Kanzler gab einen kurzen Ueberblich über
Sonnabend, den 1Ä. November
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finanzielle und Wirtschaftliche Lage Deutschlands, wobei er betonte, es sei unrichtig, daß die deutsche Regierung den Zusammenbruch der Mark absichtlich fördere.
Bekämpfung der BepHefllpeimkillpn.
. Seit langem beschäftigt sich die Oeffentlichkeit mit dem Problem, wie oer immer mehr um sich greifenden Devisenspekulation, die zu der Entwertung der deut- itfien Valuta zu einem nicht geringe?. Teil verträgt, Einhalt zu gebieten ieu Ist cs doch leider als eine wstste- hende Tatsache anzuieheu, daß sich der Devisenbandel langst nicht mehr auf diejenigen .Kreise beschränkt, die infolge ihrer- kaufmairnftchen Tätigkeit gezwungen sind, sich Devisen zu beschaffen, sondern daß gerade der „wilde" Devifenhandel, der sich zum Teil in Cafees und Gasthäusern abspielt, fast noch umfanareicher ist als der zunftmätzige. Dem berechtigten Verlangen der Leffent- lichkcit an die Regierung. Hier endlich einmal durchzu- greifeu, hat sich diese nicht verschlossen. Ein Gesetz, das die Devisenspekulatiorr treffen soll, ist in Vorbereitung. Dieser Entwurf, der zurzeft im Reichskabinett zur Beratung vorliegt, bezweckt in der Hauptsache, das große Publikum, insbesondere die bereits oben näher gekennzeichneten wilden Devisenhändler, von dem Ankauf fremder Geldsorten abzuschrecken und den Devisenhan- del wieder auf die Kreise zu befchräuken, die sich berufs- mäßig mit 'hm beschäftigen. Der Entwurf folgt bereits vorhanöetlen Spuren. In Oesterreich und Finnland hat man den Handel mit ausländischen Valuten durch gesetzgeberische Maßnahmen einzuengen versüßt, und namentlich in Finnland weist die Dürchführntig der Gesetzgebung gegen die Demseuspekulcuion ante Erfolge auf. Freilich muß dazu bemerkt werden, laß in Finnland, als einem reinen Sigtarland, dem Devifenhandel naturgemäß viel engere Grenzen geiferte sind als in dem stark exportierenden Deutschland, in dem beispielsweise die Zahl der Ausfuhrbewilligungen täglill 70 000 be- rrägt. Deutschland hatte bis vor einiger Ze i allerdings einen Regulator für den Tesiseuverkehr in Gestalt der Tevisenzentrale, durch die jeder Ankauf fremden Qkl= des zu erfolgenJatfe. Diese Zentroftsiernug war aber nur dadurch möglich, daß auch die Einfuhr - infolge der Zwangswirtschaft MammengescOt und ver-
sich Btcßctt.
Trotz der großen Schwierigkeiten, die einer nachdrücklichen Kontrolle des Verkehrs mit fremden Zahlungsmitteln enrgegenstehen, will die Regierung alles versuchen, um die Auswüchse des Devisengeschäfts und die spekulativen Devisenankäufe zu treffen und zu erschweren. Der Gesetzentwurf fußt in der Hauptsache auf folgenden grundlegenden Bestimmungen: Geschäfte in ausländischen Zahlungsmitteln dürfen nur mit oder durch Vermittlung von Banken oder Devisenmarlern abgeschlossen werden. Einzelne Personen, die nccht im Handelsregister eingetragen sind, sollen uerpfhcdict sein, ihre Anträge auf Abschluß von Geschäften in auslöudr- schen Banknoten. Devisen, Schecks oder Wechseln in doppelter Ausfertigung bei den Banken und Maklern unter Angabe ihrer genauen Personalien einzureichen. Die doppelte Anssertigung des AntragSformnlars ist dnrch die Bank oder den Makler dem für den Antragsteller zuständigen Finanzamt einzureichen. Die Banken und Makler haben sich über die Person des Antragstellers Gewißheit zu verschaffen.
Die maßgebenden Stellen sind ndi zwar darüber klar, daß das neue Gesetz zu einem wesentlichen Kursrückgang der ausländischen Zahlungsmittel nicht führen wird. Das Gesetz bezweckt aber vor allem, die Kliappheit des Devisenmaterials zu behebeu und durch Ausschaltttng und Abschreckung des privaten Handels die wilde Spekulation einzudämmen. In Zuknnst wird sich jeder, der Devisen kauft oder verkauft, zu lagen haben, daß feine Devisengeschäfte zur Kenntnis des Finanzamts kommen, das jederzeit in der Lage ist, den etwaigen Gewinn zu kontrollieren und steuerlich zu erfassen Wenn die geplanten Maßnahmen dazu beitragen werden, die zu einer volkswirtschaftlichen Gefahr gewordene ausgedehnte Spekulation einigermaßen einzudämmen, so wird der Zweck des Gesetzes im wesentlichen erreicht teilt.
Dor der KaMMisn des Friedens mit «merM
»»Berlin tB. T.l Wie das „B. T." hört, ist Freitag morgen mit einem Kurier aus PariS die Rütifikations- nrkunde über den bcntschmmerikan,scheu Frredensver- traa aus Washington in Berlin eingetroffen. Die Urkunde trägt die Unterschriften des Präsidenten Harding und des Staatssekretärs Hughes.
^Berlin. <L. A.) Wie der „L.-A." erfahrt, werden Freitag nachmittag zwischen 6 und 7 Uhr in der Reichskanzlei die Ratifikationsurkunden für den Friedensvertrag zwischen Amerika und Denftchland ausgetauscht werden Damit wird der Friedenszustmid wieder her-
geftvUt sein.
Die Kontrolle der Reparationskommissio».
ts, Berlin <S C.> Die Reparationskommission der Entente bat im ReichSsinanzmiuisterium vorgesprochen und die Vorlegung des Entwurfs für den neuen Staatshaushalt und der Regierungsvorlage für die neuen Gehaltserhöhungen für die Reichsbeamten gefordert.
Neue Forderungen General Nollets.
>♦ Berlin (S. E.l General Rollet hat in einem neuen Schritt bet der Reichsregierung die Aufstellung aller bei
1981
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der Rerchswehr und der Polizei geführten Maschine«, gewedre und Geschütze verlangt. Die. Aufhebung der mi. lriarischen Organisationen bei der Schutzpolizei würd« erneut bis zum Jahresende verlangt.
Heue lM'WrWmg der El|8nßo6n.
Für Güterverkehr um 86 Prozent schon ab 1. Dezember. _ Sm ordentftchen Haushalt der NcichSeisenbahv für 1921 war der Fehlbetrag auf 6,6 Milliarden berechnet worden. Inzwischen erhöhten sich die Ausgaben infolge der Gehaltserhöhungen im August und Oktober und der garten Steigerung der Materialpreise um 10,5 Milliar- 0Ev. Diesen Mehrausgaben stehen Mehreinnahmen in Hohe von 2,/ Milliarden aus der Erhöhung der Gütertarife uno der zum 1. Dezember bevorstehenden Per- fonentarife gegenüber. Der voranssichtliche Fehlbetrag würde sich damit um 7,-8 Milliarden oder von 6,5 auf 14,ö Milliarden erhöhen. Der Reichsverkehrsminißer mutzte demgegenüber eine weitere Tariferhöhung im Güter- und Personenverkehr in Aussicht nehmen. Es ist dabei Beabsichtigt, hinsichtlich der Gütertarife eine or- gannche ^. urchb lldnng vor zunehmen, wobei eine weitere Slasselung der Tarife zugunsten der für den Bezug von BedarsL-artikeln und den Absatz der Erzeugnisse ungünstig gelegenen Gebiete, namentlich Ostpreußen, vorgesehen ist. Die Vorschläge für diese Umbildung der Gütertarife werden dem vorläufigen Reichseifenbahnrat vor- gelegt. Die Vorarbeiten sind soweit gefördert, daß die neu durchgearbeiteten Gütertarife zum 1. Februar 1022 ein geführt werden können. Auch im Personenverkehr wird die Tariferhöhuiig vor dem 1. Februar 1922 aus techischen Gründen nicht durchgeführt werden können." Die Monate Februar und März im laufenden Haus- haltßrahr würden dnrch die Tariferhöhung Mehreinnahmen von zwei Milliarden erwarten lasten, so daß noch ein Fehlbetrag von 12,3 Milliarden Mark übrig bleibt. Infolgedessen sieht sich das Reichsverkehrs- mmisterruni genötigt, für den Güterverkehr bereits ab 1. Dezember 1921 einen Zuschlag von 50 Prozent d-rrkG rein rechnerische Erhöhung der Tarife eintreten zu lassen.
l^s FmanzZlend der Städte.
»^-Freitag morgen 10 Uhr beginnen im Reichstagsgebäude d e Verhandlungen des außerordentlichen deutschen Stadtetages, zu dem die beiden Großoraaniiatio- ^l^sts-^ 1&tr?g?ie?e'r^
Der einzige Punkt der Tagesorünung ut der PM.Mrm Reich in einer dringenden Form vorstellig zu werden, um es zu einer Nckaktib» zur Sanierung der städtischem Finanzen zu bewegen. Es ist das erste Mal, daß der Deutsche Städtetag seine Aiitglieder zu einer außerordentlichen Sitzung berufen hat. und man wird dem Berliner Oberbürgermeister glauben dürfen, was er bei der Ankündigung sagte, daß er sich nur aus äußerster Not heraus entschlossen habe, diesen Schritt zu tun. Aber die deutschen Städte glauben, sich nicht mehr mit bloßen Resolutionen und Petitionen an das Reich begnügen zu können, sondern wollen aus der Tagung das dringende Ersuchen an das Reich richten, sich der vor dem Ruin stehenden kommunalen Finanzen anzunehmen. Wie groß die Finanznot der Städte in der Tat ist, dafür bietet die Reichsüauptstadt selbst ein krasses Beispiel. Berlin lebt von kurzfrifftge» Krediten, deren Tilgung immer wieder neue Kreditaufuahmen erfordern. Der Versuch, dMh eine Anleihe diese knrzfristigen Kredite in einen langfristigeil Kredit umzuwandeln, iereiferte bisher, obwohl es sich nur um etwa den dritten Teil der dringend erforderlichen Summe handelte, „nur" um 509 Millionen. Es ist Berlin bisher nicht möglich gewesen, diesen Betrag auf dem Geldmarkt, der für Kommunal- anleihen so ungünstig wie möglich ist, zu bekommen, und die Aussichten dafür sind auch künftighin, wie der Berliner Kämmerer ansführte, sehr trübe. Allen deutsche» Städten geht es nicht besser als Berlin. Man kann er den Stadtverwaltungen unter diesen Umständen nicht übelnehmen, wenn sie sich um Hilfe an das Reich wen- den. Eine andere Frage ist es, ob das Reich mit seiner nicht minder verzweifelten Finanzlage zu einer solche» Hilfe überhaupt fähig ist. Uns erscheint das sehr zweifelhaft. Schließlich muß u. E. ein wichtiger Umstand beachtet werden Die Gemeindefiumrzen find ein Teil der öffentlichen Fittanzerr, erscheinen aber nicht im Etat der Reiches. Wenn es heißt, Deutschland bat soundsoviel Dcsizit, so fehlt bei diesem immer der immense Fehlbetrag der Gemeinden. Der Etat ist also immer noch zu optimistisch. Wie aber das Reich imstande sein soll, die Deckung der Fehlbeträge in den Gemeindennanzen z» übernehmen, ist nickt zu ersehen, auch nickt, wie es möglich sein soll, den Kommunen — darauf gebt eine weitere Forderung des Stadtetages hinaus — einen größeren Anteil an der Reickseinkommensteuer zu überlasten. Nian muß die Verhandlungen der Tagung abwarten, um zu sehen, ivelche positiven Vorschläge vor bereitet werden, und ob es möglich sein wird, dem Reich einen Weg für die „Notaktion" zu zeigen.
Die Anionomie für Oberscklesie».
-^ Berlin. ,S. E.1 Ueber die Autonomie der bei Dentsckland verbleibenden Teile OberschlesienS fit weben gegenwärtig Verbandlungen zwischen der Reiwsregie- runa und der preußischen Staatsregierung. Wie uns aus zuverlässiger Quelle gemeldet wird, zeigen sich bei den in Frage kommenden preußischen Stellen und auch bei den Reicksrekiorts Bestrebungen, die Autonomie für die vbericklesischen Teile als unerwünscht für das Deutschtum anzusehen, zumal die Wirtschaftseintett