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Kersfelöer Tageblatt

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Kranz Kunk in Hersfeld. Kernsprecher Nr. 8. :

hersfelöer KreisbLatt"

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfel-

Erscheint jeden Wochentag Der Bezugspreis beträgt im noreus zahlbar, für ßersfeld 9.00 Mk., durdi die Post bezogen 12.00 (Dk bei freier Zustellung ins ßaus. Druck und Verlag von budmig Funks Budidrudrerei in ßersfeld, (Ditglied des VDZV.

Nr» 260

Sonnabend- den 5» November

1921

! knÄtlonsvchMHongea in Preußen,

Die Sozialbemokrate« gegen die große Koalition.

i b-r-DieGermania" schreibt: Landtagspräsident Leinert empfing im Laufe des Donnerstagnachmittags die Frak- Äionsvorsitzenden der Reihe nach, um sich mit ihnen über Sie politische Lage zu besprechen. Dabei erklärten die Vertreter sämtlicher bürgerlichen Parteien mit Entschie­denheit, daß ihrer Auffassung nach die Sozialdemokrati- ische Partei ihre taktischen Rücksichten zurückstellen müsse, weil die große Koalition eine Notwendigkeit sei. Mit besonderem Nachdruck betonte diesen Standpunkt das Zentrum. Aber auch die Demokraten machten diesen zu dem ihrigen. Die Sozialdemokraten haben demgegen­über daran festgehalten, daß nach den jüngsten Vor- Dommnissen im Reiche ihnen die große Koalition im Au­genblick nicht möglich erscheine. Die Verhandlungen sol- -len am Freitag fortgesetzt werden. Jedoch ist vorläufig ein Ergebnis noch nicht abzusehen und mit der für Frei­tag angesetzten Wahl des Ministerpräsidenten durch das Plenum des Landtages kaum zu rechnen.

Die Stellung der Deutschnationalen.

»«»Die Landtagsfraktion der Deutschnationalen Volks- partei beschloß, sie werde zu verhindern suchen, daß zur Leitung der preußischen Staatsgeschäfte ein Sozialdemo- krat berufen werde.

Die BsuMhrmgsn im bis grotzs Koalition.

»».Berlin. (T. U.) Die Bemühungen um eine schnelle Lösung der Regiernngsbildnug in Preußen werden eifrig fortgesetzt. Die in Frage kommenden Fraktionen hielten im Laufe des Freitagvormittags Sitzungen ab. Auch von Partei zu Partei fanden dauernd Befprechnngen statt. Die Aussicht, daß es doch iüoch gelingen werde, ein Kabinett auf breiter Basis zu bilden, ist stark gestiegen, und es verlautet, Satz man sich schließlich auf den jetzigen Landtagspräsidenten Leinert als den neuen Ministerpräsidenten einigen werde.

Die-Koalittonsvsrbreiternng im Reiche.

»^ Berlin. (S. C.) Die Reichsregierung hat für kom­menden Sonntag die Parteiführer der außerhalb der Re- PieruirgskoaliLivn stehenden Parteien für 11 Uhr vormit­tags zu neuen Besprechungen über die Verbreiterung iier Regierungskoalition in das Reichskanzlerpalais ein- Mladen. Damit beginnt die neue Aktwn des Reichskanz- tzers Dr. Wirth zur Verbreiterurlg der Regierungskoali- -tion im Reiche.

Wirth behält das Anßenministerium.

Berlin. (T. U.) Entgegen den Nachrichten, daß

Osten des Außenministers in Frage komme, hören wir von maßgebender Seite, daß Dr. Wirth die Leitung sder auswärtigen Politik selbst behalten will.

Mehrheit für die Annahme der netten Steuergesetze.

»-»Berlin. (S. C.) Die Mehrheitssozialisten und die Unabhängigen im Reichstage haben beschlossen, für die chenen Steuervorlagen der Reichsregierung einzutreten, cheren Beratung am Freitag im Reichstag begonnen hat. Das Zentrum und die Demokraten erheben einige Ein- iwendungen, doch sind auch diese Fraktionen entschlossen, Lie Durchbringung der neuen Steuergesetze durch ihre Mgnerschaft nicht scheitern zu lassen. Damit ist jetzt schon eine erhebliche Mehrheit im Reichstage für die neuen Steuergesetze vorhanden. Mit der endgültigen Berab- Medung der neuen Steuervorlagen im Reichstag kann

Wer wird preußischer Ministerpräsident?

. »-»Berlin. Wie dirsB. T." erfährt, ist es nicht ausge- sschlchossen, daß Ministerpräsident Stegerwald mit der Neubildung des Kabinetts in Preußen beauftragt wird. Äür den Fall, daß die Mehrheitssozialdemokraten den Ministerpräsidenten stellen, kormnt der Präsident im preußischen Landtag, Leinert, oder Otto Braun in Be­tracht.

Neue polnische Bestialitäten.

»» Noch immer werden Deutsche von den Polen ver­schleppt. In den letzten fünf Tagen sind nicht weniger als sieben Personen in Overschlefie« von den Polen fest- genommen und entführt worden. Einer der Verschlepp­ten sitzt, wie aus einem Briefe von ihm hervorgeht, im Militiirnntersnchnngsgefüngnis Warschan. Man kann daraus wohl den Schluß ziehen, daß die kongretzpolni- schen Militärstellen dabei ihre Hand im Spiel haben. Da bisher alle Versuche, genaueres über das Schicksal >er Verschleppten zu erfahren, oder sie freizubekommen, rhlgeschlagen sind, hat die Interalliierte Kommission ch an die Regierungen in Warschan «nd Berlin ge­sandt, um auf diesem Wege den Unglücklichen wieder nr Freiheit zn verhelfe». ,

k Weiter wird uns hierzu aus Kattowitz gemeldet: Die Eiscnbahriauaestellten Hasset, Urvanek nnd Mantler -- mrden Ende vorigen Monats von Mitgliedern der Ge- elmpolizei und der Apo in der Bahnhofshalle verhaftet - nd nach einer Baracke im Südpark gebracht. Bon dort H mrden sie zum Kriminalkommandeur der JntcraNtier- : N Kommission geschafft. Das Lokal war von Agenten *"'Wn Nachrichtendienstes tiberfttllt, in deren t den Verhafteten die Papiere abgenornmen Nach dem Verhör übernahmen einige in Zivil i Agenten die drei Eisenbahner und stimmen ~ - . - - - " Direktion

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sie in ein Lastauto, mit 6cm sie nach der Polizerdirekilvr. gebracht werden sollten. Das Auto lenkte ein Mwbe- tamter, dessen Begleiter ebenfalls in Uniform waren, i Statt jedoch nach der Polizeidirektion zu fahren, nahm

das Anto seinen Weg nach Sossnowice in Polen. Dort waren die Verhafteten schweren Mißhandlungen ausge­setzt. Einem der Verhafteten gelang es, zu entfliehen, während sich die anderen noch in Polen in Hast befinden.

Blutiger Kampf mit Banditen in Myslowitz.

»«^Jn Myslowitz kam es zwischen Banditen und Ge- meindewehr und Apobeamten zn einem Feuergefecht. Da­bei wurden drei Apobeamte durch Bauchschüsse schwer und zwei Mitglieder der Gemeindewehr leichter verletzt.

Selhmmin filier den ll-Ssollirleg.

Dem im Verlag Reimer Hobbing, Berlin, erschiene- nen zweiten Band von Th. von Bethmann Hollwegs Betrachtungen zum Weltkriege" entnehmen wir folgen­den Abschnitt, der sich mit der Frage des Ubootkrieges und des Rücktritts befaßt:

Die Gesamtsituetion stellte mich vor die Frage des Rücktritt. Sachlich hätte er nicht das mindeste geändert. Zu politischen und persönlichen Gegnern hatte ich die Oberste Heeresleitung und, in der Ubootfrage, auch die Majorität des Reichstages. Der Kaiser stand auch in seiner inneren Ueberzeugung fest zur Obersten Heeres­leitung. Mein Widerspruch hätte lediglich die Julikrisis um ein Halbjahr vorweggenommen. Ein Kanzler für den Ubootkrieg wäre um so eher zu finden gewesen, als er auf die Mehrheit des Volkes und seiner Repräsentan­ten. auf das übereinstimmende Verlangen von Armee und Marine gestützt, sein Amt übernommen hätte. Für mich aber handelte es sich nicht darum, meine Person zu salvieren. Meine einzige Pflicht war, eine unabwend­bar gewordene Entscheidung nicht zu sabotieren. Weil ich das zu tun sürchtete, bin ich am 9. Januar nicht zu- rückgetreten.

In Wien, Sosta und Konstantinopel machie man, wie ich wußte, die neue Wendung des Krieges keineswegs leichten Herzens mit. Mein Abgang hätte unsere Bun­desgenossen in noch schwerere Zweifel gestürzt, konnte verhängnisvolle Differenzen herbeiführen. Bei uns selbst wäre mein Rücktritt zweifellos vielfach warm begrüßt worden. Aber ich durfte annehmen, daß ich in anderen Volksschichten, und zwar gerade in demjeniaen, deren Standhalteu durch die Länge des Krieges und den vor- anszusehenöen Kriegseintritt Amerikas am ehesten ge­fährdet werden konnte, noch ein gewisses Kapital an Ver­trauen besaß. Seine Preisgabe habe ich nicht verant­worten zu können geglaubt.

Mit all diesen Erwägungen bin ich am Abend des 9. Januar in den gemeinschaftlichen. Vortrag beim Kai

e in einer Unterredung, die ich am Vormittage mit der Obersten Heeresleitung allein gehabt hatte. Ich hatte das Gefühl, Männern ge- genüberzustehen, welche nicht mehr gewillt waren, sich in ihre bereits gefaßten Entschließungen noch irgendwie hineinreden zu lassen. Daß dieser Eindruck richtig war, bestätigte das später bekannt gewordene Protokoll über die Besprechung des Admiralstabs mit der Obersten Hee­resleitung vom 8. Januar. Admiralstab und Oberste Heeresleitung trugen ihre Forderungen vor. Ich er­klärte, das militärische Urteil nicht anzwetfeln zu kön­nen, daß der Krieg auf dem Lande allein erfolgreich nicht beendet werden könne. Etn sicherer Erfolg aber des U- bootkrieges könne nach meinem Urteil ebensowenig be­wiesen werden, wie ein sicherer Mißerfolg. Bleibe der Erfolg aus, so stehe uns das schlimmste Ende bevor. Die amerikanische Kriegshilfe müsse ich höher als die Oberste Heeresleitung einschätzem Nach der Antwort der Entente auf unser Friedensangebot vermöge ich aber Aussichten aus Friedensverhandlungen zur Zeit nicht zu eröffnen. Angesichts dieser Lage und der von dem ganzen Verant­wortungsgefühl des Feldmarschalls von Hindenburg ge­tragenen Erklärung, daß unsere militärische Lage uns gestatte, das sicher bevorstehende Risiko des Bruches mit Amerika auf uns zu nehmen, vermöge ich Seiner Ma­jestät nicht zu raten, sich mit dem. Votum seiner militä­rischen Ratgeber in Widerspruch zu setzen. Darauf fiel die Entscheidung. Nach dem Verlauf von etwa einer hal­ben Stunde nahm der Vortrag beim Kaiser, der keine Beratung mehr war, sein Ende. Am nächsten Tage be­antragte die Oberste Heeresleitung beim Kaiser einen sofortigen Kanzlerwechsel.

Der unbeschränkte Ubootkrieg ist gemacht worden, weil ihn die militärischen Gewalten für notwendig und aussichtsreich hielten und weil der Reichstag und der überwiegende Teil des Volkes wollten, daß die militä­rischen Gewalten das letzte Wort hätten. Daß sich die Oberste Heeresleitung in ihren Entschlüssen irgendwie von der öffentlichen Meinung hätte beeinflussen lassen, halte ich für völlig ausgeschlossen. Beeinflußt aber war sie doch davon,daß Volk und Armee nach dem unbe­schränkten Ubootkrieg fchrien". Und tatsächlich war der Volksglaube zu einem Faktor geworden, über den nicht hinweggegangen werden konnte. Im Atlgust 1910 hatte ich dem Kaiser nach meiner besten Ueberzeugung vorge­stellt, daß er einen Krieg von nnabsehbarer Dauer unö unsicherem Ende nicht ourchkämpfen könne, ohne die Männer an die Spitze des Heeres gerufen zu haben, die des Volkes Heroen waren. Konnte jetzt das Volk einem dürftigen Frieden entgegengeführt werden, bevor das Kriegsmittel erprobt war, von dem ihm dieselben Män­ner baldigen Sieg versprachen? Nicht zu siegen, trotz der Ueberzeugung, siegen zu können, verträgt keine Nation.

Das Verhängis, das öer Kriegsei ntrirt Amerikas schließlich über uns gebracht hat, verleitet auch zu un­richtigen Schlußfolgerungen. Dte ungeheuren Letstun-

gen unserer Uboote, der wunderbare Todesmut ihrer Besatzungen drohen in der Verurteilung unterzugehen,, der die Selbsteinschätzung der Marine vor der Geschichte verfallen ist. Und doch sollte gerade nüchternste KritiH mir ihrem Endurteil zurückhalten und erwägen, ob nicht die unvergleichlichen Leistungen der Uboote, vereint mit der Taten der Armee, in Wirklichkeit einen Zustand ge­schaffen haben, der zwar keinen Siegfrieden, aber doch vielleicht einen von allem Kataftrophenende weit entfern­ten Verzichtfrieden ermöglichte. Und einen solchen Ver- zichtfrieden hätte die Nation ertragen, nachdem sie gese­hen hatte, daß euch der Ubootkrieg die Feinde nicht auf die Knie zwang.

Der GafthausangesteAtenstreik in Berlin.

»-»Obwohl sich die Gesamtlage im Streik der Gast- wirtsaugestellten durch die bekannte Resolution der Ber­liner Gewerkschaftskommission, daß, wenn der Konflikt nicht in drei Tagen beigelegt werde, der Generalstreik in Berlin zur Anwendung gebracht werden soll, erheb­lich zugespitzt hat, ist es noch zu keiner Annäherung oder gar Verhandlungen zwischen beiden Parteien gekom­men. Indessen ist man von am Streik unbeteiligter Seite nicht untätig gewesen: denn nachdem die Bemü­hungen des Demobilmachungskommissars, eine Einigung herbeizuführen, gescheitert sind, hat sich der Nerchs- arbeitsminister entschlösse«, die Parteren nochmals zu einer geheimen Aussprache im kleinen Kreise einzn- laden, um neue Berständignngsmöglichkeitev zu erör­tern. Die Verhandlungen sind auf Freitag nachmittag 4 Uhr im Reichsarbeitsministerium angesetzt worden. Auch das Verkehrsamt der Stadt Berlin ist im Intern esse der Bürgerschaft wegen Beilegung der Differenzen beim Reichsarbeitsministerium vorstellig geworden. Stadtbaurat Adler hat bereits persönlich mit Minister Brauns konferiert. Inzwischen hat sich auch der Ber­liner Oberbürgermeister Boes mit der Angelegenheit be­faßt, und einen Anschluß an die Arbeitgeberverbände ge­sucht. Wie der Vorstand der Arbeitgebergemetnschast mitteilt, ist er wie bisher zu Verhandlungen bereit, in­dessen können diese nur auf Grund des 10 Prozent- Snftems gepflogen werden. Die Arbeitgeber halten am Freitag abend abermals eine große Sitzung ab.

Berlin. (S. C.) Die Abstimmung der Betriebsräte in Großberlin hat mit großer Mehrheit die Annahme des Beschlusses des Gewerkschaftskartells gebracht, wo­nach, falls der Konflikt in dem Gasthausgewerbe nicht innerhalb drei Tagen beigelegt ist, der Generalstreik w Großberlin erklärt werden soll.

*

«. (S. C.) Dem Reichstag ist die Regierung^ vorlage auf Erhöhung der Kohlensteuer zugegangen. Die neue Kohlensteuer bringt nach der bisherigen Ab­gabe von 20 Prozent eine Belastung der Kohlenpreise bis zu 40 Prozent.

Doch Verhandlungen wegen einer Anleihe?

»-»Rotterdam. (S. C.) Nach einer Meldung desDaily Telegraph" erklärte Bankier Marburg, der an den Ver­handlungen mit dem deutschen Reichsbankpräsidenten Havenstein in London teilgenommen hat, daß die Be­sprechungen tatsächlich den Kreditfragen und der Auf­nahme einer Anleihe Deutschlands zur Sicherstellung der Reparationsverpflichtungen gegolten haben. Die Verhandlungen seien nicht resultatlos verlaufen, wie verschiedene Zeitungen gemeldet haben, sondern nur wegen der Frage der deutschen Sicherheiten um etwa zehn Tage vertagt worden. Es stehe dagegen noch nicht fest, ob die Fortsetzung der Besprechungen in Berlin oder wieder in London erfolgen sollte.

Frankreich lehnt das russische Zahlungsaugebot ah.

fr* Rotterdam. (S. C.) DieMorningpost" meldet aus Paris, daß das französische Kabinett in einer gemeinsa­men Sitzung am Mittwoch einstimmig beschlossen hat, das russische Zahlungsangebot als gegenstandslos an zu­sehen und die russische Sowjetregierung nicht anzuerken- neu, da sie nicht auf Grund allgemeiner und geheimer Wahlen gewählt und daher nicht als eine russische Kon­stituante anzusehen sei.

Ei« neuer Borschlag zur Lösung der Reparatiousstase.

** Berlin. (F. Z.) Nach einer Meldung aus Washing­ton soll der ehemalige Staatssekretär Bergmann dem amerikanischen Finanzministerium ein neues Programm der deutschen Regierung für die Lösung der Reparation frage unterbreitet haben. Dieses von den: deutschen Fi­nanzministerium ausgearbeitete Projekt soll gleichest dem Direktor der Neuyorker Federal Reserve Bank u: terbreitet worden sein.

FreundschaltSgAellschast der Nationen.

Nach einer Meldung einer Nachrichtenagentur mts Neuyork berichtet der Washingtoner Korrespondent des Neuyork Herald", daß die Delegierten der Vereinigten Staaten auf der EntwaffnungSkonferenz den Gedanke der Errichtung einer Freundschaftsgesellschaft der Ratio ucn mit einem internationalen Gerichtshof für das bes Mittel zur Herabsetzung der Rüstungen zu Wasser m. zu Lande betrachten. Sie hätten die Absicht, diesen Bv? schchlag als einen Zusatz zu dem Pakt von Paris, dem Völkerbundsstatut, einzubringen. Nach der »6. eago Tribune" handelt es sich um den ursprünglich. Hardingschen Plan einer Gesellschaft der Nationen, d an die Stelle des Völkerbundes treten solle.

Deutsche Kartoffeln in England.

Wie aus London gemeldet wird, sprach in en>> Sitzung der Landwtrtschastskammer Lord Blevisles üb die große Einfuhr von deutsche« Kartoffeln. Der 9te^