hersfel-er Tageblatt
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Kranz Kunk in Hersfeld. Kernfprecher Nr. 8. :
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Nr. 199
IM WM mwfmii kmsW.
fe* Wie wir von unterrichteter Seite erfahren, stehen Sie deutsch-amerikanischen Friedensverhandlungen unmittelbar vor ihrem Abschluß. Die Unterzeichnung des Vertrages wird durch Minister Rosen und den amerikanischen Geschäftsträger Dresel vollzogen und in kürzester Zeit, unter Umständen noch heute, vorgenommen werden.
Weiter wird uns noch gemeldet:
im- Die Verhandlungen über den deutsch-amerikanischen Friedensvertrag, die zwischen dem deutschen Bevollmächtigten, Außenminister Dr. Rosen und dem Geschäftsträger der Vereinigten Staaten in Berlin, Dresel, geführt worden sind, sind zum Abschluß gelangt. Die Unterzeichnung des Vertrages ist voraussichtlich am Donnerstag zu erwarten.
Ein neuer Handelsvertrag mit Amerika.
** Eine offizielle Erklärung aus Washington besagt, daß der Ratifikation des deutsch-amerikanischen Frie- densvertrages der Abschluß eines Handelsvertrages folgen soll. Gleichzeitig wird mitgeteilt, es bestände eine Vereinbarung mit Deutschland, daß der Text nicht veröffentlicht wird, ehe er von Sem amerikanischen Geschäftsträger Dresel und Dr. Rosen unterzeichnet worden ist. Der Text wird gleichzeitig in Berlin und Washington bekanntgegeben.
Die Frucht von Versailles.
w Das „B. T." schreibt über die bevorstehende Unterzeichnung des deutsch-amerikanischen Friedensvertrages: Zwischen den beiden Regierungen ist über den Einhalt des Vertrages Einigkeit erzielt worden. Technische Schwierigkeiten stehen zwar vorläufig einer so- forttgen Unterzeichnung des Vertrages entgegen: im Laufe dieser Woche soll aber jedenfalls von beiden Kontrahenten die Unterschrift geleistet werden, deutscherseits voraussichtlich durch den Reichskanzler und den Reichs- autzenminister. Ueber verschiedene Svezialfragen werden im Anschluß an die Unterzeichnung Sonderverhand- lungen geführt werden. Ueber den Inhalt des Vertra- ^L-vitrd. vorläufig noch auf Grund der zwischen, den schweigen gewahrt. Jedenfalls wird die deutsche Oef- sentlichkeit gut tun, sich keinen übertriebenen Erwartungen hinzugeben. In der Knox-Porter-Resolution wurde ausdrücklich erklärt, daß die Vereinigten Staaten sich alle aus dem Versailler Vertrag resultierenden Rechte vorbehalten. Das bezieht sich vor allem auf das deutsche Eigentum in Amerika. Der neue Vertrag wird also nichts anderes sein, als eine Frucht von Veriarlles. Dennoch kann hervorgehoben werden, daß die gegenwärtig in Amerika obwaltende Stimmung der baldigen Wiederankuüpfuug freundschaftlicher Beziehungen zwischen den beiden Ländern günstig ist. Der Abschluß des Vertrages wird für den seit geraumer Zeit schon wieder aufgenommenen Handelsvertrag zwischen Deutschland und den Bereinigten Staaten von großer Bedeutung
sein.
Versailles redivivus.
Bafel. Die „Basier Nachrichten" berichten aus Berlin, daß der deutsch-amerikanische Friedensvertrag die deutsche Oeffentlichkeit nicht zufriedenstellen durfte. Der deutsch-amerikanische Friedensvertrag sichere den Vereinigten Staaten die Rechte, die sich aus dem Versailler Vertrag ergeben. Die deutsche Regrerung hoffte, bei diesem Friedensvertrage mit Amerika wesentliche Zugeständnisse zu erhalten, ist aber nur in beschranktem Maße mit ihren Wünschen durchgekommen. Eine große Befriedigung zeigten die Vertreter der Vereinigten Staaten.
Die Grundlage des Friedensvertrages mit Amerika.
ö* Genf. Das „Journal des Debats" meldet aus Paris, daß der amerikanische Botschafter am Mittwoch nachmittag im Auswärtigen Amt vorgesprochen hat, um den Text des Friedensvertrages zwischen Deutschland und Amerika zur Kenntnis der französischen Reme- rung zu bringen. Das „Journal des Debüts erfahrt, daß der Inhalt des Friedensvertrages zwischen Deutsch- L und Amerika sich 'eng an die Bestimmungen des Vertrages von Versailles anschlietzt.
Amerikanische Erklärung über den Friedensvertrag.
.^Berlin. (B. T.) Der „Chicago Tribune" wird aus Washington telegraphiert: Im Laufe des Mittwochs leg^e Staatssekretär Hughes der ganzen Senatskommi s- sion den endgültigen Text des Friedensdokuments vor, . wobei er eine Erklärung über den Inhalt abgab. Selbst die unversöhnlichen Senatoren, die bisher stets den ^'M- sailler Vertrag bekämpft haben, erklärten, dau^dujer Vertrag vollkommen mit ihren Anschauungen "bereinst imme, nachdem Senator Knox versichert hatte, daß alle Punkte seiner Entschließung von Deuttchland angeuom- men wären und in dem Text des zu unterzeichneten Vertrages enthalten seien. Der Vertrag, ein r okument von 1200 Wörtern, wird veröffentlicht werden, sobald die Nachricht eingegangen sei, daß ihn der amerikanische Geschäftsträger unterzeichnet habe. Da das Dokument dem Senat im Original vorgelegt 'werden muß wird es erü im Laufe des nächsten Monats ratifiziert werden. Nach der Ratifikation wird die Ernennung eines BotschaiierS und konsularischer Vertreter erfolgen.
«H- Berlin. Eine Meldung des „B. L A." aus Washington besagt, daß dort am Mittwow nachmittag bekannt geworden ist, daß der Senatsausschily für auswärtige Angelegenheiten gelegentlich einer Besprechung mit dem Präsidenten Harding und den Führern der
Freitag» den 26. August
Mceyryeüsparteien oen Frieoensvenrag vtlllgte uns seine sofortige Ratifikation vollzogen werde» kann. — Die Pariser Blätter deuten an, daß durch den deutsch- amerikanischen Friedensvertrag wahrscheinlich den Deutschen erhebliche finanzielle Erleichterungen gewährt würden» die unter Umständen zu einer Trübung der französisch-amerikanischen Beziehungen führen könnte.
Die Frage der Freigabe des deutsche« Eigentums.
m* Genf. Der „Neuyork Herald" meldet: In einer Ausschußsitzung erklärte der amerikanische Staatssekretär, die Freigabe der deutschen Vermögen in den Vereinigten Staaten hänge noch von gewissen Vereinbarungen ab. Die Ansprüche der amerikanischen Geschäftsleute an deutsche Gläubiger sollen vorerst durch die deutschen Vermögen in den Vereinigten Staaten gesichert bleiben.
Unierzeichnuttg des deutsch-amerikanischen Friedeus.
w Berlin. M G. A.) Wie die „Voss. Ztg." erfährt, sollte die Unterzeichnung des deutsch-amerikanischen Friedensvertrages am Donnerstag erfolgen, ist aber aus technischen Gründen auf Freitag «verschoben worden.
Im Gegensatz hierzu steht folgende Meldung:
e^> Berlin. (B. TF Der Friedensvertrag zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika wird Donnerstag nachmittag um 5 Uhr im Auswärtigen Amt unterzeichnet werden, und zwr auf deutscher Seite vermutlich durch den Reichsminister des Auswärtigen, Dr. Rosen, und auf amerikanischer Seite durch den Geschäftsträger Dresel.
*
Die Wiesbadener Konferenz.
»# Paris. (F. G. A.) Eine hohe Persönlichkeit aus der unmittelbaren Umgebung des Wieöeraufbaumi- Nisters Loucheur erklärte,, es sei anzunehmen, daß bereits bei den neuen Verhandlungen der beiden Wiederaufbauminister in Wiesbaden eine beiderseitig befriedigende Lösung gefunden wird. Wahrscheinlich werde die berühmte Holzhüuserliefernngssrage überhaupt nicht mehr erörtert werden, da die französischen Industriellen diese Häuser viel billiger liefern könnten als die Deutschen. In der Hauptsache sollen die Kohlenlieferungen man sich wohl bald geeinigt haben.
^ Paris. (B. Z.) Die Morgenpresse mißt der Zu- sammenkunft Loucheurs mit Rathenau eine außerordentlich große Bedeutung zu. Loucheur ist von Holland zurückgekebrt und hatte im Laufe des Mittwochs zwei längere Unterredungen mit Briand. Das der Regie- rung nahestehende „Petit Journal" meint, man dürfe hoffen, daß es gelingen werde, diesmal ein endgültiges Abkommen zu treffen, dessen Grundzüge bei der ersten Besprechung vorbereitet werden konnten.
Die Verhandlungen über die Sachleistungen.
to Genf. Das „Journal" meldet, daß die deutsch- französische Sachverständigenkonferenz nach zweimonatiger Tagung am 30. August beendet werden soll. Ob es zu einer neuen Konferenz auf einer anderen Grundlage kommen wird, soll erst die Unterredung der beiden Wiederaufbauminister Rathenau und Loucheur, die auch diesmal wieder in Wiesbaden stattfinden soll, ergeben. Die deutschen Sachleistungen konnten von der Sachver- ständigenkonferenz nur zum Teil uud provisorisch gelöst werden.
• Gras Jshii Berichterstatter.
im> Einer offiziellen Note des Völkerbundes zufolge hat der Präsident des Völkerbundsrates Bicomte Jsbii selbst das Amt des Berichterstatters über die. oberschle- sische Frage vor dem VölkerbundSrat am 29. August übenommen. Der „Jntranstgeant" bemerkt zu dieser Nachricht, daß der belgische Vertreter Huysmans und der Brasilianer da Cunda nicht den Mut hatten, die Berichterstattung zu übernehmen. Die Bekanntmachung des Sekretariats des Völkerbundes hat, wie uns Eter gemeldet wird, folgenden Wortlaut:
„Nachdem der Vertreter Spaniens beim Rat des Bundes der Nationen, Quinones de Leon, dem Präsidenten des Rates, Grafen Jshii, mitgeteilt hat, daß er lebhaft bedauere, die Ehre nicht annehmen zu können, die ihm in dem Anerbieten zuteil wurde, in der Sitzung des Rates vom 29. August eine Darstellung der vom Obersten Rat festgestellten Schwierigkeiten für die Regelung der oberschlesischen Frage zu geben, hat Bicomte Jshii sich entschieden, daß er angesichts der Kürze des Zeitraumes, des noch bis zum Zusammentritt des Rates zur Verfügung steht, diese Aufgabe selbst übernehmen und diesen Bericht selbst vorlegen werde."
Spanien will niemand auf den Fuß treten.
^ Der Pariser Korrespondent des „Temps" hatte mit dem spanischen Außenminister Gonzales Hontorra eine Unterredung, wobei dieser erklärte, daß man Spanien, wenn man ihm das Amt eines Berichterstatters angeboten habe, eine Ehre erwiesen, ihm zugleich aber auch eine Last auferlegt habe. „Wir sind davon erfreut, datz die Wahl auf uns gefallen ist scheuen aber, da Spanien zu sehr an Frankreich und England gebunden ist, in dieser heiklen Frage gegenüber dem einen oder anderen irgendwelche Stellung zu nehmen. Auf einer vorhergegangenen Konferenz mit Quinones de Leon wurde beschlossen, daß der Vertreter Spaniens diese Ehre, Berichterstatter über die oberschlesische Frage vor dem Völ- kcrbundsrat zu sein, ablehnen solle. Als dieser Beschluß gefaßt wurde, ließen wir uns von dem Gefühl der Freundchaft gegenüber Frankreich und England leiten, da wir überzeugt sind. Da3 unser Botschafter so viel
1921
freier die Rolle eines Vertreters spielen könne, die W zukomme."
Französische Mißstimmung.
»* Havas teilt mit: Ueber die Uebernahme der Bs° richterstattung über die oberschlesische Frage durch der Vorsitzenden des Völkerbundsrates, Vicomte Jshii ist, man in französischen Kreisen sehr mißgestimmt, da man- durch diese Wendung eine ungünstige Lösmig für Frank-! reich erwartet. Das „Journal des Debats" schreibt,j daß der spanische Ministerpräsident es gewesen sei, de« den spanischen Boffchafter veranlaßt habe, die Berichts erstattung nicht zu übernehmen, weil Maura Neutrali-! tät in der ganzen Angelegenhefi bewahren wolle. Diese Ablehnung sei für Frankreich ein ungünsttges Zetchew für den Ausgang der Beratungen.
Ein Chinese Präsident der Völkervuudsratsfitzung.
Paris. (B. Z.) Der „Chicago Tribune^ zufolge^ dürfte sich die Nachricht bestätigen, daß der chinesische Gesandte in London, Wellington Koo, Präsident der1 Bölkerbundsratssitzung werden wird.
Rußland ammkanW-engiWes MerMngMsi.
Von gut unterrichteter Seite geht dem „B. L.-A." eine Nachricht zu, die, wenn sie zutrifft, von großer? Tragweite wäre. Danach ist in London zwischen den* Beauftragten der russischen Sowjetregierung Krassich, englischen Wirtschaftsgruppen und dem amerikanischeck Standard Oil Concern, der von dem amerikanischen Pe* troleumkönig Rockefeller geleitet wird, ein Wirtschafts-- abkommen abgeschlossen worden. Dessen weseickliche PuEe lauten: 1. Die GesEschaft bewMgt der rüstig schen Regierung einen Kredit im Werte von «ngesätE 30 Milliarden Papiermark. 2. Das allrussische Hilfst komitee bleibt dafür über die gegenwärtige Notlage Siutzlands hinaus bestehen und wird zur Ausfiihrnnw des Wirtschaftsvertrages mit Herangezogen. 3. Die ruf#’ fische Regierung begibt sich des Rechts, mit .Konkurrenz-, kouzernen ohne Einverständuis der amerikanisch-e«gli-t scheu Gruppe Wirtschaftsverträge abzuschlietzen. 4. Dich Gesellschaft erhält außerdem Korrzesfioueu im Uralgcbietj und in den Petroleumgegenden.
_____Es Mgenblickfich noch, keine Möglichkeit, diesch fen. In Berliner amerikanischen Kreisen, die sich bis-s her als gut unterrichtet gezeigt haben, ist man aber der! Ueberzeugung, daß die Meldung zutreffend ist.
Wird Deutschland über Oberschlesien gehört?
* * Basel. Der „Basler Anzeiger" meldet aus Paris,- daß die Einladung an Deutschland zur Teilnahme ander Völkerbundstagung am 24. August noch nicht abge-, gangen ist. Ueber die Hinzuziehung Deutschlands zu, den Beratungen des Völkerbundes über die oberschlesische Frage herrsche unter den Alliierten durchaus noch keine Einigkest. Voraussichtlich wird erst der Völker- bunösrat über die Frage entscheiden müssen, ob in der oberschlesischen Frage ein Vertreter Deutschlands gehört werden soll.
Polnische Oberschlesier wollen bei Deutschland bleiben.
«- Berlin. (V. Z.) Wie die „V. Z." hört, ist eine Deputation von polnischen Bürgern aus dem Kreise Rosenberg hier eingetroffen mit der Absicht, bei den Botschaftern der alliierten Möchte vorzusprechen und sie zu bitten, daß der Kreis bei Deuffchland bleibe. Mitte August, unmittelbar nach der Konferenz des Obersten Rates, sind im Kreise Rosenberg sowohl die deutschen als auch die polnischen landansässigen Bewohner über- ein gekommen, eine neue Abstimmung durchzuführen. An ihr haben sich alle diejenigen Bewohner beteiligt, die an der Abstimmung im März teilgenommen hatten. Das Ergebnis war, daß die Zahl derer, die für Polen stimmten, erheblich geringer war als im März. Dadurch ist die Zahl der für Deutschland abgegebenen Stimmen außerordentlich höher. Eine große Zahl von Polen hat entgegen ihrem Votum vom März sich jetzt entschieden, bet Deutschland zu bleiben.
Der FrontkSmpfertag in Berlin.
Seit den Jahrhundertfeiern im Jahre 1918 zur Erinnerung an den Befreiungskampf Deuffchlands hat das Stadion im Grunewald bei Berlin nur an den größten Tagen einen solche« Massenbesuch erlebt, wie bei dem Frontkämpfertag am Mittwoch. Im katholischen und evangelischen Felögottesdieust wurde der Gefallenen gedacht. General von der Goltz richtete herzliche Worte an die Frontkämpfer. Er gab einen Rückblick über die Geschichte der preußisch-deutschen Armee. Den Abschluß bildete ein großer Zapfenstreich unter Fackelbeleuchtung. Neben vielen anderen nahmen an der Feier teil: Prinz Eitel-Frieörich, von Mackens^a, Ludendorff, Admiral von Trotha, Oberst Reinhardt.
Ei« Telegramm des ehemalige« Kaisers.
** Zur Tagung der Frontkämpfer traf aus Schloß Doorn folgendes Telegramm ein: „Mit großer un ) heißer Dankbarkeit gedenke ich heute meiner tapfere, im Felde unbesiegten Kameraden. In echter deut so Treue verteidigten sie das Vaterland gegen eine W von Feinden, die die Geschichte bisher nicht gekannt ; Unvergessen leb ihr Heldenmut fort, den Toten z- ehrenden Gedächtnis, den lebenden und künfttgen ■ schlechter» zur Nachahmung. Möge der Gloriensa vergangener großer Tage das Leuchtfeuer zur siegho" Erhellung der noch dunklen Zukunft werden. G. schütze Volk und Vaterland!"
Das Telegramm Hi«de«burgS.
** Von Generalfeldmarschall von Hindcnbnra folgendes Telegramm eingelaufen: „Den auf dem Sra dion versammelten alten Kriegskameraden sende herz-