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Hersfelöer Tageblatt

t-cen kaum 40 Pfennig, für auswärts öd Pfennig, * : die kekiamezeile 1.50 Mark. Bei Meöechotnngen : ! Nachlaß. «- Zur die Sckristleitung verantwortlich ;

Zranz Zunk in HerefelS. Zerufprecher Nr. 8.

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yeesftl-er KreisblaLt"

Mmtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfel-

i Erscheint jeden Wochentag.* der Lezugspreir be- trägt im voraus zahlbar, für Hersfeld 7.50 Mark, j durch die Post bezogen 7.80 Mach bei freier Au» : stellung ins Haus. < druck und Verlag von Ludwig Zunke Vuchdruckerei in Hersfel».

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Montag, den 8. August

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SÄerschlefien unMibarr

Der preußische Handelsminister Fischbeck, der gleick- Mttg Chef der preußischen SZergverwaltung ist, äußerte sich in einer Unterredung mit F. E. Mason, dem Berli­ner Korrespondeikten des amerikanischen International News Service, über die Lösung der oberschlesischen Frage und sagte u. a. folgrndes:

Der in Paris versammelte Süchver>tandtgen-Aus- fchutz, der die Aufgabe hat, vor dem Zusammentritt des Obersten Rates eine Einigung herbeizuführen, fände dann schon eine schwere Arbeit vor, wenn er nur die Auf­gabe hätte, an den Kern des oberschlesischen Problems zu dringen. Wir wollen nur wünschen, daß man sich der Tragweite der zu tresfenden Entscheidung voll bewußt ist, und daß man in Parts die drohenden 'virtschaftlichen Gefahren erkennt, die dann eintreten, wenn man eine Grenze ändert, die feit sieben Jahrhunderten besteht. Oberschlesien bildet Deute ein selbständiges, in sich abge­schlossenes Wirtschaftsgebiet. Dieser organriche Prozeß »soll nun, so wollet: es die Franzosen und Polen, geftört werden durch eine Operaiion, die die allergrößten Gefah- ten für das oberfchlefische Industrtegebier mit sich bringt. Wenn man jetzt das oberschlesische Wirtichaftsgebilde durch eine neue künstliche Grenze in zwei oder gar in drei Teile teilt, dann wäre eine Wirtschaftskatastrophe unabwendbar. Oberschlesien ist eine Produktionsquelle ersten Ranges. Der Wert der oberschlesischen Erzeug­nisse wird trotz der verringerten Arbeitsleistung und trotz aller politischen Unruhen für 1921 auf 5% Milliar­den Mark für die Brennstoff-Industrie, 4% Milliarden Mark für die Eisen-Industrie, 1% Milliarden Mark für die Blei-Zink-Jndustrie veranschlagt. Dazu kommen Noch die übrigen Industrien, die hiermit im Zusaunnen- Hang stehen. Wenn man jetzt eine neue Grenze ziehen wollte, dann müßte eine völlige Umstellung des Produk­tionsprozesses und eine Anzahl von Neubauten vorge- "nommeir werden. Viel Kapital und lange Zeit ist zu dieser Umstellung erforderlich, und die Aussicht am Er­folg ist schließlich mehr als gering. Eine Teilung würde gerade die an Polen fallenden Gebiete, die ja auto zu Reparationsleistungen herangezogen werden sollen, ' überaus hart treffen. Die Produktionskosten wurden - infolge der Zollgrenze sofort in die Höhe gehen der * -herrische Schrot für die Stahlwerke würde ausvlechen, ^ "Md die nationalen Gegensätze würden den me-sien deut-

Gunter volntscher Herrschaft unmöglich machen. Wir wol­len nur hoffen, daß der Fachoer. standigeu - Lliwnhnz und 5er Oberste Rat sich diese Erwägungen und tyre sehr schweren Konieanenzen vor Augen fuhren, wenn tue ge- BäSStlÄn m Sie enStiillioc Msm>° 6er oberschlesischen Frage in diesen wagen Herangehen.

Polnische Note über Oberschlesien. . w Aus Warschau wird gemeldet: Nach Untersuch^

der vbcrschlesischcn Frage durch den * beschlossen^ über diese Angelegenheri alliierten Regierungen zu richten.

gemeldet: stach unreriumunn durch den Ministerrat wurde ' ": eine Note an die

EiK polttischeL KrregsraL.

^ Sosnowice saud unter dem Vorsitz des Gene­rals Haller ein polnischer Kriegsrat statt, an dem ian.t= liche unterstellten Divisionskomnmndeure mtt tbren G^ neralstübsoffiziLren, ein polnncher ONtSter aus Krakau Mitte Anzahl französische Offiziere^ te waSrnen, dar-

Scveniueiier Einfall in

den Fall daß General Haller hierzu Lurch die Frau^oFN ausgefordert würde oder für deu Fall, daß d-e Polen eigenmächtig Vorgehen würden. Wetterhin wurde die anaeuhlickliche Lage im Abstimmungsgebiet erörtert und den örtlichen Leitern der Aufstal!dsorganiiattonmi An­weisungen erteilt. General Haller gab in ferner Schlntz- rebe der .Hoffnung Ausdruck, daß die französiiaM Trup- penverstärkuugeu recht bald in Oberschlesien Eintreffen wöcöteu da die französischen Truppen allein die Gewähr Äner für Polen gerechten Entscheidung in der Zutei­lung Oberschlesiens seien.

Berieilung der englischen Truppen.

w Oppel«/Die beiden engttschen Jnfanterie-Briga- Seu die die Teile Oberschlesiens von Beuthen bis Kreuzburg besetzt haben, tun die Grenze nach Polen ab- zusperren werden auf Alrordmlng des engttscycn u-vi- theil zurückgezogen In den Kietsel- .ure!.,;vnlg uns Rosenburg bleiben nur ein JnfauteAe-Batailwn und zwei Maschinengewehrabteilurrgen,, lowie eine Batteue und eine Kraftwagenabteilmig zurück, uer Brigade tab der ersten Brigade liegt in Tarnowitz, ic. bei zweiten Brigade in Beutben.

Polnische Waffenverteilnng.

m Aus 53 i bin ant bittre wird getneldet: Fre ttag nackF mittag wurden 70 Arbeiter der Hütte, d^ al» polm ch gesinnt bekannt sind, aufgefordert, nam dem Ra.yause zu kommen, wo an sie Waffen verteilt nimben.

Ein Poleuputsch am 7. August?

Wie derOberschlesische Kurier" aus zuverlamger Quelle erfährt, planen für Sonntag, ^»'mi^ polnische Gruppen in Hindsnburg eine ^bung, d» int Alischlutz an große nationalistische Umzüge und sammlnngen vor sich gehen soll.

Polens Armee an der Grenze.

t >w An der oberschlesisch-Mnischen Front werden drei Gruppen gemeldet, die dem General .voller unter sieben nnb eine Gesamtstärke.von 120 ob) Mann haben wllen.

Die nutzlose Arbeit der «achverständigeu.

.^ Paris. (F. Z.)Petit Puristen" meldet, daß die Sachverständigenkonferenz über Oberschlesien alle Be­ratungen beendet hat. Es war aber nicht möglich, sich auf einen Vorschlag zu einigen. Am Sonnabend mürbe eine letzte Sitzung abgehalten, um einen Bericht zu un­terzeichnen, der dem Obersten Rat vvraelcgr werden soll. DasPetit Parisien" schreibt: Angesichts der Umnüg- lichkeit, sich auf einen Vorschlag zu einigen, haben die Sachverständigen beschlossen, dem £ bersten Rat einen Bericht vorzulegen, der die verfchiedeuen Projekte Eng­lands. Frankreichs, Italiens und sogar Dentschlands enthalten wird. Diesen Projekten haben die Sachver­ständigen das Für und Wider hinzugefügt,' sie haben es aber unterlassen, dem Obersten Rat irgend ein Pro­jekt zu empfehlen.

Die Sachverständigeu: ««möglich!

w Paris. Nach Meldungen aus Paris hat der Tach- verständigers-Ausschutz zur Vorbereitung einer Entschei­dung in der oberschlesischen Frage in seiner letzten Sit­zung erklärt, daß es ihm unmöglich gewesen sei, zu ei­ner Einigung in der deutsch-polnischen Grenzfesisetzung zu kmnmen.

England gegen ein zweites Elsaß.

s-a London. (F. 3.) Das englische Kabinett veran- staltete am Sonnabend noch einmal vor der Abreise Lloyd Georges nach Paris eine Kabinettssitzung, um die Stelluugnahme Englands auf der Konferenz des Ober­sten Rates endgültig festzulegen. In einem inspirier­ten Artikel, der mit aller Deutlichkeit Sie Gefahr einer unrichtigen Entscheidung über die Zuteilung Oberschle- siens schildert, schreibt dieDaily Chronicle": Es ser keine Uebertreibung, wenn man sage, daß der knuttige Frieden Europas von der Entscheidung der Alliierten über Oberschlesien abhängig sei. Der Arttkesichreiber faßt die Situation in folgenden Worten zusammen: Es ist zweifellos, daß eine falsche Entscheidung Oberichlesien zu einem zweiten Elsaß machen wird, und daß es der Anlaß zu einem künftigen Kriege sein wird.

Fällt Lloyd George um oder «icht?

*« DasIonriial" meldet aus London: Lloyd George hat Dentfchland Oberfchlesien versprochen und gM nach Paris, um dieses Versprechen entsühnen. Am Frettag fand eine Kabinettssitzung statt in, der bie Fragen be­handelt wurden, die auf der Konferenz des Obersten Rates in Paris zur Sprache kommen werben. Nanrent- ttä) würbe ote öOeriantfimA ow. -'LFl'ML

Sie oberschlesische Frage soll auch ein PtiMsterrat statt finden. DasJournal" glaubt zu wissen, daß ine eng­lische Regierung ihren bisherigen Standpunkt ««4. nicht um eines Haares Breite ändern wird. Das berühmte Dreieck Onbuftriegebiet) und die benachbarten Zonen werden Dentschland zugesprochen werden tnujjen. Im französischen Auswärtigen Amt gibt man sich der, Ho,r- nung hin, daß Lloyd George auf der Pariser Konferenz wieder umfallen wird.

England wünscht Korfanty nicht!

x Paris. .3) Ein Pariser Blatt meldet, daß Kor-, fanty die Absicht habe, sich von Paris nach London zu begeben, um dort mit den offiziellen Kreisen Fühlung zu nehmen. Zu diesem Zwecke hatte Kormuty bei den französischen Behörden um die Ausstellung eines Passes nachgesucht, der auch von den französuchen Behörden ausgestellt wurde. Der englische Botschasier^erklarte je­doch dem polnischen Führer, daß er am Weisung unter Regierung dw Erteilung eines Pasimsunts vertveigern müne. Das französische Blatt schreibt dazu:,,,L>en rus­sischen Kommiparelt, die täglich den eitroyanaun Frie­den bedrohten, gewähre England weltgehendste Ga,t- frermdschaft, dagegen verweigere man dem. polnischen Führer, der doch ein Freund der Enwure sei nud uch M die Anfrechterhaltung des Friedens etitieße, die Ein­reise.

England, Fre*M lWkmü.

Der PariserMattE glaubt berichten zu köuncu, daß die englische Regierung ein wertgehendes Abtom- nten zur Ansbenlung Rußlands abschließen wurd^ Er­mittler der Angelegenheit sei Kratzm. Als polrtsiche Be­dingung wurde die Entfernmig von Trotzkr und ^ichtt- scherin ausgestellt, ferner die Einrichtung einer au» aus­ländischen Elementen bestehenden Polizei und. allrEiche Auflösung der russischen Armee. Trotz^uind Tichttnlu- rin erhielten die Garantie, daß sie Wr Vermogeu^behal- ten würden und daß ihr Leben gesichert sei. ^tc rönnen sich in einer englischen Kolonie oder in Südamerika m.t= tertaK werde erster MinisterprüschE eines Koalitionskabinetts,, das aus von England bestiuunten sozialistischen Mitgliedern bestünde, erbitten .würbe t»a- pay zur wirtschaftlichen Ansbeutrtng uberwie-e.: werden.

DerMann" erklärt aber, daß alle diese schönen Pläne scheitern könnten, wenn die mnentauncue Hilts- aEtion. der sich auch Briand anschloß, tue um urigelteure Projekt über den Haufen werfen wurde. -r.om «chlutz dieser AusMrllngen muß man die^gwtzte Bedeutung beilegen, die mit vieler Sicherheit behaupten, daß die französisch-russische Politik eine grundlesends AcuSernng erfahren solle. Di-» Mitteilung Brianos, daß sich ryrank- reich Amerika bei der Hilfsaktion gegenüber dem hun­gernden Rnstrand anschließt, und d-.e Anregung Brmuds, daß die Bereinigten Staaten die Lertnng der vsttsaktton übernehmen, wird als erster Schritt einer versöhnenden Politik gegenüber Rußland betrachtet. Die »ChiciNio : Tribune" behauptet, daß die Russen bereit seien, die Bor- i krieasschulden gegenüber Frankreich anzuerkennen und

auch den Franzosen die Konzessionen zurückzugeben, M ihnen vor dem Kriege gehörten Mld während der boliche^ wistischeu Revolution entzogen worden waren. Aus zwei Motiven denkt Frankreich daran, seine Politik ge« genüber Äiutzland zu ändern und sich mit Versprechung gen zur Zahlung zu begnügen: Frankreich wünsche da^ Bollwerk im Osten gegenüber Deutschland zu stärken, und eine Verstündiguirg zwischen Rußland und Polen herbeizuführen, damit diese Leiden Staaten im Falle ei-l ries deutschen Angrisss zur Seite Müden. Stärke W die östliche Front, so stärke man auch die Rhe-nsronl. w England eine Festsetzung Griechenlands in Konstant^ nopel begünstigt, suche Frankreich einen Schützling. tntt diesen in Konstantinopel festzusetzen.

Anfruhrvieldunge« aus Rußland.

o-t Meldungen aus Moskau zufolge befinden sich meh­rere Gouverrrements in hellem Aufruhr. Sie sind in die -Hände der Insurgenten übergegangen. Die 11. und Teile der 0. Roten Armee sind gegen die Aufrührer enc- sandt worderr. Die Insurgenten, die auf 8000 Mann geschätzt werden, stehen unter dem Kommando eines ehe­maligen Zarenofsiziers. Ein weiteres Kommando be- steht aus 17 000 Mann. Die Bevölkerung unterstützt die Aufständischem Die Mannschaften auS dem Kauka­sus haben sich gegen die Sowjetregierung erklärt. ,

Die russische Krise.

o* Die Wirren in Rußland überstürzen sich. Naä» einer Meldung aus Reval scheint ein Wechsel in dem russischen Regierung unmittelbar bevorzustehen. Es ist nur noch nicht ganz klar, ob die Sowsetregierung voll­ständig demissionieren wird, um den Radikalen Platz zu machen, oder ob nur einige Radikale in die Regierung ein treten werden. Mehrere Meldungen besagen, daß Trotzki infolge der Politik Satins sein Amt als Bolks- kommissar niederlegen will. Auch der Volkskommissar für das Innere soll bereits zurückgetreten sein. Andere Meldungen aus Reval besagen, daß die Rücktritte der Volkskommissare den Zweck haben sollen, Lenin in Ver­legenheit zu bringen, um dadurch den Radikalen aus' Ruder zu verhelfen.

Die Lebensmittelpreise in Sowjetrutzlaud.

Der Brotpreis in Petersburg beträgt in letzter ZeM 5000 bis 9000 Rubel pro Pfund l^ 400 Gramm»; er schwankt je nach der Höhe der Lebensmittelrationen, die- behördlich zur Ausgabe gelangen. Wie das sowietamb- liche Wirtschaftsblatt »Ekonomincheskasa SOien* mit- teitt, sehen die surnnahasien Preissteigerungen ,ur Le- benömittet unaufhaltigm weiter: so togdt er» MS' (- 13,38 Kg.) Roggenmehl in Iekaterrnenburg (Ural) um 25. Juni 110 Tausend Rubel, am 30. Juni bereits 210 Tausend, ein Pud Weizenmehl 160 resp. LR Tan- senS Rubel, der Preis für ein Pud Kartoffeln stieg von 60 Tausend auf 70 Tausend Rubel. In Minsk erhöhten sich die Preise im Laufe einer Woche für ein Pud Rog­genmehl von 85 auf 150 Tausend Rubel.

67 Millionen h«nger«!

Aus dem amtlichen Material der Sowjet-Erhebnu- gen über die Mitzerme geht hervor, daß von einer vvlll- gen Mißernte ein Flächenraum von 855 194 Quadrar- kilometer erfaßt ist, von einer schlechten Ernte 7211>83 Quadratkilometer, das ist ein Gebiet, dreimal so gros wie Deutschland. Von der völligen Mißernte betrauen sind 19 Millionen Einwohner, von der schlechten Ernte 48 Millionen Einwohner. Die Wintersaat ist vollkom­men verloren.

Big Zigarre im Schlajwagea.

** Wie aus sicherer Quelle verlautet, ist der Serusche» Regierung im Namen der interalliierten, Marinekond- -nission, unterzeichnet vom General Masterman eure Note «vergeben worden, die sich mit dem Fall deo rrmr- ------ J - -^«.t*. gg handelr sich

den. Die Note des französin reren Tagen der deutschen R

zösischen Kapitäns Lagevin beschäftigt. _ . . bei diesem Vorgang mu einen Auftritt, der um in einem Schlaswaget! des D-Zuges Berlin-Norddeich abi pielte, und in dessen Verlauf der Kapitän durch die Polizei aus denr Zuge entfernt werben mußte. In der Note des Getterals Biastennan wird eine eingehende unter* fuchung des Falles sowie die Amtsenthebung des berr. Polizeibeamten gefordert. Außerdem wird von der deut­schen Regierung eine Entschuldigung und deren Ver- össeittlichuna in allen größeren 8ei tun am verlangt. Wro ein Mitarbeiter des Berliner Tageblattes erfährt, steht die deutsche Regierung auf dem Standpunkt, daß der Fall zuttächst noch nicht genügend aufgeklärt ist, um cut vollkommen klares Bild zu geben. Der tatsächliche Her­gang des Vorfalls ist noch md» festgestevt. Die notwen­digen Ermitielnngen sind bereits unternommen wor­den. Die Note des fränzösi'chen Generals ist vor meh­reren Tagen der deutschen Legierung zugcgtWgen. Ent nach VtbüWm- der Verhandlungen kann die Reichsregle- rung zu der Angelegenheit Stellung nehmen. Der Vor­gang war in der deutschen Presse dahin ge-dHWerr, daß der Französische Kapitän Lagevin im Schtarwagen mit brennender Zigarre nmherfpa.üerl war und trotz der Anftoröcrtnm des Zugpersonals und der betrieben C:n- Wendungen der belästigten Mitrei'stndcn fein uugeno- riges Betragen solange fortsetzte, bis ihm ein deunmer Oberst a. D. die Zigarre mm der Hand swlug . .r Franzose geriet nunmehr in die größte W«t, bemmu.

Sie Anwesenden und brächte dnrm Ziehe:- der Nmorc-s c den Zug kurz vor Spandau zum Halte«. Da er nah der Feststellung seiner Personalien widersetzte, das Znarer- soual sich aber weigerte, die Fahrt fürtäufeyeiß teau nicht der Franzose entfernt sei, mußte der Kavu-u- kki Polizei aus beut Zuge entfernt werden. Das y ..m. ; -t der interaLiierten Komunsston stutzt um dabei ouenvar