Einzelbild herunterladen
 

2 ^ngcigsnpreis für die einspaltige Petitzeile oder ; J derenRaum 40pfennig, für auswärts öd Pfennig, : r üie Kekiamezeile l.soMark. Per Wiederholungen ; : Nachlaß. Kür die Schriftleitung verantwortlich 5 Kranz Kunk in herofelö. Kernsprecher Nr. L. :

HersMöLe Kseisblatt^

Amtlicher Myzeiger für den Kreis Hersfelö

: Erscheint jeden Wochentag. < der Sezngspreis br- ! : trägt im voraus zahlbar, für Hersfel» 7.50 Mark, ; : durch ölt Post bezogen 7.80 Mark, bei freier Zu- : : stellung insfjau». < druck und Verlag von Entsteig r Sunfs Buchöruckerei in Hersfelb.

Nr. 147

Montag, den 27. Juni

1»21

Die üWlfche SislsnmloerwMmg.

Auf der Reichskonferenz der britischen Dominien hat Churchill darüber gesprochen, wie England das ihm zur Verwaltung ttbergebene Gebiet von Tanganjika Wirtschaftlich und kulturell zu heben versucht.Zur Verwaltung übertragen", so sagt Churchill, in Wirklich­keit handelte es sich hier allerdings nur um einen der geschicktesten Schachzüge englischer Weltpolitik, den Großbritannien jemals unternommen hat. Das große Vahnprojekt, die Schaffung einer Eisenbahnlinie von Kairo bis Kapstadt, konnte solange nicht gelingen, als zwischen Aegypten And der Kapkolonie noch irgend ein Hindernis, d. 6. eine fremde Kolonie, lag. Anfangs hoffte man jenseits des Kanals, daß über kurz oder lang eine Aufteilung des Kongostaates kommen müßte. So­fort nach der Kriegserklärung Englands an Deutschland W) man jedoch mit einem Male die ganze Angelegen­heit in völlig verändertem Lichte. Es galt nun, den Deutschen die Kolonie Ostafrika fortzunehmen und ent­lang des Tanganjika-Sees die Bahn fortzuführen. Es spielen allerdings bei Erwerbung Ostafrikas durch Eng­land noch verschiedene andere wett- und kolonialpoli- tische Motive mit, aber hier interessiert uns nur dieser Uebergang des Tanganftkagebietes in englischen Besitz (Denn etwas anderes bedeutet ja dieUebertragung" des erwähnten Mandates an England nicht.) Churchill Hat also über die Entwicklung gesprochen, die die eng­lische Kulturarbeit in der letzten Zeit im Herzen Afri­kas genommen hat. Er hätte recht gerne Erfolge er­wähnen wollen, aber so furchtbar der Wahrheit ins Ge­sicht schlagen konnte er dennoch nicht, und so begnügte er sich damit, auszusprechen, daß England sich alle Mühe gegeben hat, um der Bevölkerung des Gebietes von Tanganjika wenigstens jene Vorteile zu bieten, die ihm Hie deutsche Verwaltung geboten hatte. Aber er mußte eingestehen, daß auch dies nicht erreicht sei, sondern daß es noch viel Arbeit und Mühe kosten werde, um das zu erreichen, was deutsche Beamte vollbracht hatten.

U Dieser Satz beweist schlagend, mit welchen Lügen die ganze Welt von der Entente überschüttet wurde, als Havas und Reuter der Menschheit vorzutäuschen ver­buchten, daß Deutschland die Eingeborenenbevölkerung des schwarzen Erdteils vergewaltige, peinige, aussauge und militarisiere. Während des .Krieges sind auf den Pariser Boulevards Zeitungen verkauft worden, auf ' dessen erster Seite man Bilder sehen konntet die deutlich an die Illustration vonOnkel Toms Hütte" ermner- ten, nur daß der Weiße, der da die Peitsche schwang, "durch die Karrikatur eines deutschen Soldaten mit Stahlhelm dargeftellt rvar. In England traute man sich wohl nicht, mit derartigen Lügen zu kommen, da- man nur allzuqut wußte, daß jeder Brite das Blut zur Ge? nüge kennt, das englische Peitschen aus Negerlerbern herausschlugen. Aber die englischen Nachrichtenagentu- -ren logen M dem nichtenalischen Auslande vor und hat­ten Erfolg. Mit einem Male war es der Deutsche, der fremde Völker tyrannisiertet Das Bild des russischen Malers Wereschtschagin, das die Aufständischen des S«- hib zeigte, wie sie von britischen Soldaten vor britische Kanonen gebunden wurden, war vergessen. Und nun muß ein englischer Staatsmann selbst eingestehen, daß die deutsche Verwaltung so gut gewesen sei, daß sogar England, das sich immer als der Hüter der Menschheit und Moral hinstellt, den kulturellen Höhepunkt nicht er­reichen konnte, den Deutsche erreicht hatten. Man wird sich sicherlich bemühen, die Worte Churchills zukorri­gieren", man wird sie verdrehen und mit echt anglo- gallischer Dialektik in ihr Gegenteil verkehren. Und die Welt wird es glauben, wie sie alles glaubt, wenn sich nur ein Lügner findet, der ihr seine Unwahrheiten in schmackhafter Weise zuzubereiten versteht.

Die Veutlchemerlolgimgen in Polen.

* Aus Bromberg wird gemeldet: Auch in Thor« hat Freitag abend die Deutschenhetze begonnen. D-e demon­strierende Menge zog zum Altstädter Mark», wo Die Geschäfte, deren Firmeninschriften deutsche Namen tru­gen, angegriffen wurden. Einzelhelten fehlen noch. Auch in Neuweißhof bei Thorn kam es zu Krawallen der pol­nischen Arbeiter gegen die Deutschen.

Ueber die Antwort der Regierung auf die Auflage im Reichstag betreffend die Deutschenpogrome in Ostrowo wird aus Berlin noch röhrendes mttgeteclt: Durch den Pogrom wurden insgesamt 50 Faunlien ge­schädigt. Die Demonstranten gingen mit eurer außer­ordentlichen Roheit vor und scheuten nicht vor ichweren Mißhandlungen von Greifen und Personen weiSlrchen Geschlechts zurück. Die polnischen Zivil- und Militär­behörden, denen die Vorbereitung des Pogroms nicht verborgen geblieben sein sonnte, haben nichts getan, um den Ausbruch der Deutschenversolgung im Ent'teben zu unterdrückem Wie in Warschau und Po,en hat die Regierung auch bei der Botschafterkonferenz und den Regierungen in London, Paris und Rom unter nach­drücklichem Protest gegen die Ausschreitungen gewrdert, ; daß eine Wiederholung solcher Vorgänge oerhirweA und der durch den Friedensvertrag garantierte schütz der Minderheiten unbedium gesichert werde. Trotzdem dauert im Abtretungsgebiet die Hetze gegen die Deut- - scheu unvermindert fort und auch in anderen Orten wie Bromberg und Hohensalza hat sie zu neuen Amumrei- e tungen geführt. Wenn polnischerseits behaupte, wird, die Ausschreitungen seien auf die Erregung der polru- ' schon Arbeiterschaft infolge Entlanungen und Auswei- innaen polnischer Arbeiter aus Deutschland zuruckzu-

fuhren, so wird demgegenüber festgestellt, daß infolge der begreiflichen Erregung über die polnischen Gewalt- taten in Oberschlesien solche Entlassungen in ganz ge­ringfügigem Matze vorgekommen sind. Von der pol­nischen Regierung muß vor aller Welt nochmals mit Nachdruck gefordert werden, Satz sie dieser in öffentlichen Versammlungen betriebenen Hetze mit größter Energie und Beschleunigung ein Ende Bereitet und daß sie den im polnischen Staat lebenden Deutschen den Schutz der Gesetze und staatlichen Macht gewährt, auf den die Min­derheiten Anspruch haben und den die 600 000 in Deutsch­land lebenden Polen genießen, die hier in Ruhe und Sicherheit ihrer Arbeit nachgehen können.

Die Ausschreitungen in Bromberg.

** Am Donnerstag weilte der Woiwode von Posen in Bromberg, um über die letzten Vorgänge einen Be­richt entgegenzunehmen. Auf der Starostei fand eine gemeinsame Sitzung der deutschen und polnischen Ge­werkschaftsführer, des Magistrats und des Stadtver- ordnetenkollegiums statt, in der sestgeftellt wurde, daß die Ausschreitungen kommunistischen Charakter getra­gen haben. Es wurden Maßnahmen erwogen, derar­tige Bewegungen mit allen Mitteln zu unterdrücken. Die Tumultschäden belaufen sich auf acht Millionen Mark. Die Stadt ist nach dem Tumultschadeugesetz zum Ersatz verpflichtet, was eine schwere Belastung der Steuerkasse bedeutet.

Die Befrerrmg Oberfchlesirus.

Die Wiederaufnahme des Postverkehrs.

w Breslau. Der Postverkehr mit dem oberschlesischen Industriegebiet wird am Donnerstag, den 30. Juni, wieder ausgenommen. Der Telegrammverkehr kann erst nach Wiederherstellung der Leitungen wieder aus­genommen werden. Die beiden letzten Stützpunkte der polnischen Insurgenten in den großen oberschlesischen Industriestädten, das Rathaus und der Bahnhof von Beuthen und die Nordstadt von Kattowitz, sind gleich­falls am Freitag von englischen Kommandos besetzt worden. . r--

Der RLumungspla«.

Breslau. (F. Z.) Der Leiter des deutschen Selbst- schutzes in Oberschlesien, General Höfer, wurde von dem englischen General Henniker benachrichtigt, daß der letzte deutsche Räumungsplan in seinen wesentlichsten Punk­ten angenommen worden ist und durchgeführt werden Juni die erste Zone einschließlich der Städte Hinden- burg und Gleiwitz geräumt haben. Am 3. Juli müssen die Polen die zweite und dritte Zone einschließlich der Stadt Beuthen geräumt haben. Der 5. Juli ist als der Tag vorgesehen, an dem die polnischen Insurgenten und der deutsche Selbstschutz die oberschlesische und mittel- oberschlesische Grenze überschritten haben unissen.

Eine Note zur Freilaffnng 8er Geiseln.

^ Berlin. (V. Z.) Dem deutschen Botschafter in Paris ist folgende von Cambon gezeichnete Note der Botsckasterkonfereuz übergeben worden:Die Botschaf- terkonferenz hat von einer Liste deutscher Geiseln Kenntnis erhalten, die von den Insurgenten in Ober­schlesien sestgenommen und nach Polen gebracht worden sein sollen. Sie ist in einer Note vom 9. Juni bei der polnischen Regierung vorstellig geworden, um die Frei­lassung der willkürlich festgenommenen Personen zu er­wirken. Die Konferenz hat die Pflicht, die Aufmerksam­keit der deutschen Regierung auf die Persönlichkeiten zu Icufeit, die der Konferenz als in verschiedenen Lagern Deutschlands befindlich gemeldet sind und die in der beigesügten Liste namentlich ausgeführt werden. Ich habe die Ehre, Sie namens der Botschafterkonferenz zu bitten, bei Ihrer Regierung dahin vorstellig zu werden, damit diese alles unternimmt, um die Auslieferung der Geiseln sicherzustellen. Eine derarttge Maßnahme ent­spricht den elementarsten Regeln der Gerechtigkeit und trägt dazu bei, die Beruhigung herbeizuführen, die die deutsche Regierung sicher wünscht."

Neue deutsche Protestnote.

x Die deutsche Regierung hat der Botschafterkonse- renz eine neue Note übersandt, die auch den alliierten Ltegiermlgen zugestellt wurde. In der Note wird gegen die Beteiligung regulärer polnischer Graupen an dem oberschlesischen Aufstand nachdrücklichst Protest erhoben. Es wird weiter gefordert, die Sperrung der oberschlesi­schen Grenze sicherzustellen. Der Note ist ein Urkunden- materiot beigegeben, in dem nach Gefangenenaussagen die Tatsache der Betettigung aktiver polnischer Truppen am Ausstand bewiesen wird.

Neue Angriffe der Jnsurgcnieu.

DieOyvelner lZeitung" meldet, daß die Polen am Freitag abend in Pletz eingedrurrgen sind, aber in der rstachi zuni Sevnabend von den Engländern und Ita­lienern wieder vertrieben wurden. Bei Zusammenstö­ßen südlich von Mosel zwischen italienischen Truppen und polnischen Insurgenten verloren die Italiener zwei Offiziere und acht Soldaten.

Neue Onertreivereie» Leronds.

Ans Oberschlesien wird gemeldet, daß die Verband- lungerr über die Räumung Oberschlesiens noch nicht ab­geschlossen sind, da General Lcrond gegen die Abma­chungen zwischen General Henniker und Höfer eine Einwendung zugunsten Polens erhoben hat, nach der er erst eine Einigung mit Korsanty erzielen will. Am Freitag abend bat General Henniker den deutschen Ver- bindungsosfizier von Pletz zu sich, um ihm ein wichtiges Schreiben an General Höfer zu übergeben, das offen­bar die entscheidende Antwort der Interalliierten Kom­

mission auf die öeutftben Räumungsvorschläqe z« ent­halten scheint. Der deutsche Offizier hat sich sofort «S dem Schreiben ins Hauptquartier begeben.

Das Explosionsunglück auf dem Rydniker Salutes

Auf dem Bahnhof Rybnik ist ein polnischer Mn- i nttwnszug durch Explosion in die Luft geflogen. Die Insurgenten haben den Deutschen die Schuld an der Er- plosion zugeschoben und deshalb eine Reihe von Deur- ichen verhaftet. Ueber das Unglück wird gemeldet-

** Nach den bisherigen Feststellungen hat das Explo­sionsunglück in Rybnik mindestens vier Tote geso^ert. Schwer beschädigt wurde auch ein polnischer Lazarett- zug. Eine polnische Pionierkompagnie ist aus Kongretz- polen auf dem Rybniker Bahnhof eingetroffen und hat mit den Aufraumungsarbeiten begonnen. Die Insur­genten scheinen übrigens geneigt zu fein, nicht mehr den Deutschen die Schuld an dem Unglück zuzuschieben, da sie die Verhaftungen bereits teilweise rückgängig ge­macht haben. Wie festgestellt ist, sind mindestens 100 Güterwagen verbrannt oder beschädigt.

Weiter wird gemeldet:

*>* Bekanntlich versuchen die Polen, die Schuld an der Explosion auf dem Rybniker Güterbahnhof den Deut-- schen in die Schuhe zu schieben. Die Aufftandsbehörde hat angeordnet, daß die deutschen Kaufleute die Deckung des Schadens von 17 Millionen Mark auszubringen ha­ben. Das Geld soll bis Sonnabend abgeliefert sein. Die Aufrührer haben sechs der wohlhabendsten deutschen Kaufleute verhaftet und drohen mit Erschießung, wenn die geforderten 17 Millionen nicht bis Sonnabend ge­zahlt werden.

»^ Der französische' Msinifttrpräsi^lt Briaud erklärte am Freitag im Kammerausschuß für auswärtige Ange­legenheiten. Saß dieSanktwnen" aufrechterhalten blei­ben würden. Die französischen Truppen werden das be­setzte Gebiet nicht räumen. Bezüglich O^rschlesiens drückte der Ministerpräsident die Hoffnung aus, daß das ganze oberschlesische Industriegebiet Polen Susanen werde. England, Italien und Amerika hätten zuge- stimmt.

Die Ausdeutung Deutschlands.

** Dem ministeriellen PariserMatin" wird über die! Reparettonserfüllung durch Deutschland geschrieben,' daß die frcrnLöflfche FlnavLkvnrrolle in SRerlut.

oens g hübe, bke 'HMM^Mer "deutsche« ÄhgaNu und Steuern für die Wiedergutmachuug stchcr zu stellen.

** DerTemps" meldet: Die Wieöergutmachuugs-- kommission hat sich in einer Sitzung außerstande erklärt, zu verhindern, daß die Deutschen Zahlungen mit Wech­seln auf Neuyorker Banken erfolgen. Dagegen hat die Wieöergntmachungskommission Deutschlands Vervflich- tung zur Zahlung mit amerikanischen Dollars auf­gehoben.

Immer neue Schmach.

x Rotterdam. DieMorningpost" meldet aus Pa­ris, daß die neueingesetzte Justtzkommission des Ober­sten Rates eine nette Liste von über hundert weiteren deutschen Kriegsbeschuldigtc» fertiggestellt habe. Frank­reich und Belgien verlangen, daß die Aburteilung die­ser Kriegsbeschuldigten nicht vor dem heulten Reichs­gericht in Leipzig, sondern im Herbst vor einem alliier-. ten Gericht in Leipzig erfolgen solle.

Der Wiederaufbau der zerstörte» Gebiete.

** Genf. Der französische Finanzniinister teilte im Finanzausschuß mit, daß nach einer ihm vom Wieder- aufbauminister Lovcheur zugegangenen Mitteilung von einer Beschäftigung deutscher Arbeiter im französischen Wiederausbauacbiet nicht mehr die Rede sein könne, son­dern höchstens von der Lieferung von deutschen FeMs- waren, soweit sie nicht im französischen Wiederaufbau­gebiet ebenso schnell hergestellt werden können.

Das wahre Ergebnis von Paris.

** Rotterdam. Zu den Besprechungen des englischen Außenministers Curzou mit dem französischen Mini­sterpräsidenten Briand teilt derManchester Guardian" noch nachträglich mit, daß diese Besprechungen Den tief­sten Ritz in der enalisch-französischen Politik darstellen. Die Besprechungen feien überhaupt nicht zu Ende ge- fiihrt, sondern völlig resultatlos vor der Zeit abgebro­chen worden. Die Rede Chamberlains im Unterhauses beweise in ihrem Grundton deutlich, datz Frankreich' auf die sveziellen Forderungen Englands nicht einge­gangen sei.

Die Aufbringung der Schnldleistuugen.

** Berlin. (D. 91.) Vom Reichsfittanzministerimn werden in den nächsten Taaen dem Reichstag die An­träge zur Abbürdnng der Reparationsverpflichtungen durch die Ausgabe der im Zahlungsplan vorgesehenen Schuldverschreibungen vorgelegt werden. Für die Sicherheit der Schuldpapiere hastet das Deutsche Reich mit seinen ganzen Besitztümern urrd Einnahmen. Ins­besondere sollen hierzu dienen die Erträgnisse aller deutschen See- und Landzolle, alle Ein- und Ausfuhr- abgaben, die Erträgnisse der Wprozeruigen ?lusfttbrab- gave, sowie diejenigen Steuern und Bons, die dazu be- üimmt werden. Die Bons sollen in Gold oder in von Dem Garantiekomitee bewilligter fremder Wahrung auf die hierzu angewiesenen Knuten emgczahtt werden. Nach dem Zahlunccsplan soll Deuttchland jedes Jahr bis zum Rückkauf Der Schuldverschreibungen zwei Mil­liarden Goldmark, ferner 25 Prozent vorn Ausfuhrwert und einen entsprechenden Betmg nach einem noch zu Bestimmenden Index sowie eine weitere Summe ent­sprechend einem Prozent des Wertes seiner Au»rühr bezahlen.