Hersfelöer Tageblatt hersfel-er KreLsblatt" Amtlicher Mnzriger für den Kreis tzersfelö
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Nr. 135
Montag, den 13. Juni
1821
j Die Keueinteilung Europas.
• Die Landkarte Europas zeigt ein durch den Weltkrieg völlig verändertes Bild der Berteilung des euro- »äischen Bodens. Große Länder sind aufgeteilt, andere weisen eine völlig veränderte Gestalt auf, neue Länder find entstanden. Die Abgrenzungen sind zum Teil noch im Fluß: Volksgemeinschaften streben nach Zusammenschluß, Völker ringen um den Besitz von Boden mit gemischten Volksstämmen. Mit den Gebietsveränderungen und Neubildungen von Staaten hat naturgemäß seine zum Teil tiefgreifende Umgruppierung der Bevöl- Eerung stattgefunöen. Es ist noch nicht möglich, für sämtliche Länder des verteilten Europas neue Zahlen anzu- geben. Soweit Zählungen stattgefunden und soweit Schätzungen möglich sind, sind die Ergebnisse im Folgenden zusammengestellt: Deutschlands Gestalt ist durch Die Gebietsbestimmungen des Friedensvertrages von Versailles vor allem im Westen und Osten stark verändert. Im Westen ist der Rheinstrom von Basel bis zur Pfalz zur Grenze zwischen Deutschland und Frankreich geworden. Im Osten ist Deutschland durch den soge- Mnnten polnischen Korridor, den Zugang des neuen Polenreichs zur See, in zwei Teile gespalten worden und durch eben dieses Land sowie die neu gebildeten, von dem alten russischen Reich losgelösten Randstaaten weit von Rußland, feinem ehemaligen Grenznachbar getrennt. Heute umfaßt Deutschland 478 314 Quadratkilometer. auf denen 60 837 579 Menschen wohnen. Die langgestreckte Tschecho-Slowakei (141632 Quadratkilometer, 13 700 000 Einwohner), ein neues Land auf der Weltkarte schiebt sich wie ein Keil weit hinein in das von Deutschen, bewohnte Gebiet. Die kleine Küstenstrecke Deutschlands ist verringert. Das Memelgebiet (2247 Quadratkilometer. 140 675 Einwohner), die freie Stadt Danzig (1920 Quadratkilometer, 330 252 Einwohner), Polen (360 000 Quadratkilometer, 27 000 000 Einwohner) und Dänemark (38 969 Quadratkilometer, 3 268 897 Einwohner) teilen sich in den Küstenverlust Deutschlands. Von den österreichisch-ungarischen Nachfolgestaaten ist die Tschecho-Slowakei schon genannt. Deutsch- Oesterreich umfaßt heute 81879 Quadratkilometer mit 6 670 430 Einwohnern, fast ebensogroß ist Ungarn mit 92 500 Quadratkilometern und 7 840 832 Einwohnern, sehr viel größer dagegen ist Jugoslawien mit feinen 225 000 Quadratkilometern und 14 500 000 Einwohnern. Der größte Balkanstaat ist Rumänien (292 000 Quadratkilometer, 15 400 000 Einwohner) ihm folgt Jugoslawien, dann Griechenland (150 884 Quadros ir 7-ueter, 5 600 000
mit 28 000 Quadratkilometern und 800 000 Einwohnern. Ueber die Türkei, der ja ein kleines Stück noch auf dem Balkan verblieben ist, lassen sich ebenso wie über Rußland noch keine Angaben machen. Die Randstaaten Esthland und Lettland umfassen 67 750 Quadratkilometer bezw, 64 856 Quadratkilometer mit 1750 000 bezw. 1629 000 Einwohnern. Ueber Litauen fehlen Angaben. Frankreich wuchs auf 550 986 Quadratkilometer mit nur 38 000 000 Menschen an. Die übrigen Staaten Europas erfuhren keine wesentlichen Beränd...... " . omweljelle Lage in liallowltz
ten Staaten Europas
erungen.
k* Ueber die verzweifelte Lage in Kattowrtz erfahren wir folgendes: Die Insurgenten haben die Stadt Vollkommen ringförmig zerniert und ihre Vorposten unmittelbar bis in die Stadt hineingeschoben. Drahtver- »ane nnd Schützengräben sind fast in allen Straßen aus- gehoben, so in der Friedrichstratze, Schloßstratze, Emma- stratze, Ende der Grundmannstraße und Beatestratze. Der Südpark gleicht einem Kampflager. Die dort befindliche Sängerhalle dient einem polnischen Kavallerre- keßiment als Quartier. Dieses Regiment ist nur äußerlich eine Jnsurgententruppe, tn Wahrheit besteht aÄ jedoch aus regulären polufichen Soldaten m SuhL Unteroffiziere sind durchweg polnische Soldaten. Acr- mrnwerfer, Maschinengewehre und Revolverkanonen eröffnen jede Nacht ein sinnloses Schießen und schrecken durch große Munitionsverschwendung die Bewohner mta KUckose Kranzöstiche Posten stehen dicht ne-
es
Die
durchaus
aus dem Schlafe. Französische Posten stehen dicht ne- i 6eii den polnischen und verkehren nur turnen durchaus freundschaftlich. Der Bahnhof ist durch die Franzwen den Aufständischen übergeben worden. Dre Lebeusmtt- keluot in Kattowitz beginnt katastrophal zu werden. Dre vorhandenen Bestände, lediglich durch Schmuggel ergänzt, reichen vielleicht itocß 14 Tage Vollkommen fehlen bereits Kartoffeln, Frischflersch,Speck und altt Artikel des täglichen Bedarfs. Ein Mrttageßen das vor dem Aufstande im Restaurant 7,a0 Mark kostete, fit heute größtenteils unter 28 Mark nicht mehr zu haben. Die Milchlieferung wird von den Insurgenten unterbunden. Die Wasterlertungen tropfen nur noch, sodatz das Wasser in Kübeln gesammelt werden muß, um Bet Bedarf etwas vorrätig zu haben.
Verzicht auf eine neutrale Zone.
Wie Reuter aus maßgebender Stelle erfährt, ist der Vorschlag der Errichtung einer neutralen Zone z^
? Polen und Deutschen in Oberschlesien als nudnrchfnhr- bar «nsgcgebeu worden. Obwohl der Bericht Sir Ha- rotd Stuarts bis jetzt noch nicht abgeschlossen ist. fit die englische Regierung doch im Besitz genügender Nach .rw- ten, um die Ueberzeugung zu sewmnen daß die ersten Schritte zum Frieden in völliger Wledcrherftellnttg d-r Autorität der Interalliierten Kommission bestehen muu , seit. Bis jetzt ist dies an dem Unvermögen deputier militärischer Mitglieder der Kommisnon geschesterr, die zu ihrer Verfügung stehenden Truppen gegen die Jn-
surgenten zu gebrauchen, sobald die Umstände solches erforderlich machten. Obgleich es nicht der Wunsch der englischen Regierung ist, Streitkräfte anders als in dem Fall zu gebrauchen, daß es durchaus erforderlich ist, hat der englische kommandierende Offizier freie Hand und die Autorität der Kommission wird auf diese Weise im zunehmenden Matze gekräftigt, falls feine Kollegen in eine ähnliche Stellung versetzt werden. Reuter weist darauf hin, daß ein englischer Militärzug in der Nähe von Gleiwitz von Insurgenten aufgehalten wurde und erst weiter fahren konnte, nachdem die Erlaubnis Kor- santys eingeholt war. Die Unerträglichkeit solcher Verspottungen der Kommission wird allgemein anerkannt und man glaubt, daß. die Beschränkungen bezüglich des Gebrauchs der Streitkräfte in Kürze aufgehoben werden, um eine vollkommene Zusammenarbeit der Alliierten in Oberschlesien zu erreichen. Eine in diesem Sinne abgefatzte, Note ist nach Paris und Rom abgefandt worden. Obgleich eine Antwort noch nicht eingehen konnte, zeigen die letzten Telegramme, öatz die örtlichen Vertreter der beiden Regierungen dem britischen Standpunkt zustimmen. Inzwischen ist in der Anschauung der englischen Regierung eine Aenderung nicht eingetreten, datz ein baldiges Znfammeukommen des Oberste» Rates von großer Bedeutung ist. Es ist wahrscheinlich, datz die Ideen einer Zusammenkunft von Sachverständigen nicht verwirklicht werden.wird.
NSumANg des AufstandsgeZrsis.
•>* Bresla». Die „Breslauer Volkszeitung" meldet den Rückzug der Deutschen und Polen im Anfstandsge- viet. Die Räumung soll in der Nacht zum Sonnabend bereits begonnen haben.
Oppelu. Die „Lppelner Zeitung" meldet: Die deutschen Streitkräfte, die sich südlich von Gleiwitz befinden, erhielten den Auftrag, sich westlich von der Oder zurückzuziehen, während die Polen bis zur Grenze zurückgehen müssen, die die Distrikte Rybnik und Ratibor voneinander trennt.
Die Säuberungsaktiou General Heunikers.
6-» Rotterdam. Der „Daily Telegraph" meldet aus London: In englischen diplomatischen Kreisen erklärte man-Freitag abend, General Henniker sollen alle Vollmachten erteilt worden sein, um die polnischen Jniur- genten aus gewissen Gebieten zu vertreiben, die zu ver- laisen ste sich noch weigern. Nötigenfalls würden auch neue englische Verstärkungen nach Oberschlesien entsandt werden. _
x Berlin. tM Z.) Es sind weitere beträchtliche Verstärkunge vor englischen und Mienischen Gruppen nach Oberschlesien unterwegs. Die militärischen Operationen werden von General Henniker geleitet. Die alliierten Sachverständigen erklären, daß binnen 10 Tagen das Industriegebiet restlos gesäubert seist werde.
m Genf. Der „Temps" meldet aus Oppeln: Die Interalliierte Kommission hat dem deutschen Selbstschutz die Aufforderung zugegen lassen, nach dem 10. Juni keine neuen Anwerbungen für die Selbftschutzorganisa- tionen vorzunehmen.
Französische Waffenlieferungen für Poleu.
Wien Das „Neue Wiener Tageblatt" meldet au^ Belgrad: Zu den Meldungen, daß das Frankreich zu- gestarrdene österreichische Kriegsmaterial von franzchr- scher Seite den Polen zugewendet wird, verlautet, daß die Eisenbahntransporte mit diesem Kriegsmaterial über Südslawien nach Polen laufen sollen. Bisher sind bereits 200 Waggons abgegangen. Die Transporte gehen zur Vermeidung von Sabotage unter falscher Deklara» fioll» _.
Mißhandlung SeutUer Oberschlesier.
m- Berlin. (F. G. A.) Breslauer Abendb^rter berichten eine Reihe von Beispielen, wie deutsche Ober- schlesier nicht nur von den Polen, sondern auch von den Franzosen drangsaliert worden sind. Die deutschen pi>- tfichen Parteien und Gewerkschaften nr Beuthen haben auf ihre Eingabe an den franzönfchsn Stadtkmnman- danten, in der gegen die unwürdige und ungerechte Behandlung der deutschen BürgeMProtest erhoben wird, noch keine Antwort erhalten. Die Parteien und Gewerkschaften haben deshalb eine Beschwerde; chrrft durch Vermttttrmg des dentschen AbstimmnngSkommissarZ der Interalliierten Kommission in Oppeln überreicht. .Aus der Eingabe geht belastendes Material hervor, Bey die deutschen Bürger beschimpft und unberechtigt gefangen gehalten werden. Die Verhafteten werden nur ungenügend beköstigt und täglich durch Drohungen geängstigt, daß sie am ilächsten Tage erschosien wurden. Ein iran- zösischer Offizier hat einen Gefangenen Mit der Reitpeitsche geschlagen, beschimpft und gestoßen. — In Gleiwitz ist Sinhe eingetreten. — In Oppeln kamen 3» ^ast- autos mit englischen Truppen durch 'und fuhren in Richtung nach Osten weiter. Es treuen immer noch neue Verstärkungen ein. Die Kämpfe haben im allgemeinen nachgelassen. Beim Eintreffen der englfichen Abtei- lungen haben die Polen ihre Stellungen aeraumt und ziehen sich mit ihrer Artillerie langsam zurück. Auch in vielen anderen Gebieten des Jndustriebezrrks ist die Lage wesentlich gebessert.
Der Rückzug Korfantys.
Die Stadt Tarnowitz ist von den polnischen Banden geräumt worden, nachdem englische Truppen ein- getroffen waren. Es verblieb nur die polmiche Ablttm- mungspolizei in der Stadt. Der von den Anfftandi- schen verursachte Schaden ist sehr groß. Bei den letzten Kämpfen Bei Ratibor und Metz wurden drei italienilche
Offiziere und 18 Mau« verwundet. Die siu WB «M gebrachten Gefangenen waren größtenteils Polnische O-ß- fiziere, was eine Note Italiens an Polen zur Folge haben wird. An der ganzen Front setzen die Polen ihre» Rückzug fort, ohne von den Alliierten entwaffnet zu werden. .
Die Finunjpliine der Reilfisregierung
In Berlin fand eine vertrauliche Taauna des Wirfichaftspolittschen Ausschusses des Reichswirtschaftsrates gemeinsam mit dem Sozialen und Finanzpolitischen Ausschutz statt behufs Entgegennahme der Erklärung der Regierung über die mit der Erfüllung des Ultimatums zusammenhängenden Pläne für die künftige Wirtfchaftsgestaltung. Reichswirfichaftsmintster Schmidt betonte, daß wegen der höheren Leistungen, die Deutschland aufzubringen habe, höhere Einnahmen aus den Steuern erstell werden müßten. Neben einer Erhöhung der Umsatz- und Kohleusteuer müsse an weitere Einnahmequellen durch die Schaffung neuer Monopvtt sowie an die Staatsbeteiligung au Realwerten gedacht werden. Der Gedanke einer Gewinnbeteiligung des Reiches bei Betriebe« sei ins Auge zu fassen. Staatssekretär im Reichswirtschaftsministerium Dr. Hirsch machte eingehende Mitteilungen über die notwendige Steigernng der deutschen Ansfnhr, die eine Frage der inneren Leistungsfähigkeit sei. Die Ausfuhr als Index der deutschen Leistungsfähigkeit sei schon deswegen unmöglich, well zur deutschen Ansfuhr augenblicklich noch der Reexport-, Veredlungs- und Austansch-Grenzverkehr gerechnet und die eingeführten ausländischen Rohstoffe nicht abgesetzt werden. Eine schnelle Regelung dieser Frage sei auch im Interesse der Entente. Eine Einfuhrregelung sei unbedingt notwendig, um besonders die Einfuhr vou Luxusgüter« zu verhüten. Die Regierung werde die Gesetzgebung auf diesem Gebiete rücksichtslos handhaben, besonders mit Rücksicht auf das wiederch:- staudene Loch im Westen, «vd' alle auf diese Weise eins geführte» Luxuswareu entschädigungslos beschlagnahmen. Zur rücksichtslosen Durchführung an der Rhein- zollinie wird an eine an dieser Linie durchzufiihrende Kontrolle der Postpakete gedacht. Schließlich gab der Staatssekretär noch Richtlinien für die Gestaltung der allgemeinen Reichswirtschaftsvolitik. Die künstliche Ber- waltungsaktion müsse aufhören. Erforderlich sei eine Rationalisierung der Wirtschaft. Bei ihren Maßnahmen habe die Regierung stets die Erhöhung der Produktivität im Auge, die dem deutschen Volke verbleibt und dau- M WW W-MW W N WTHWW
Gegen ein neues Notopfer.
os* Aus gut informierter parlamentarischer Quelle wird gemeldet, daß in den Beratungen Wer die neue« Steuergesetze im Reichskabinett die demokratischen Minister sich gegen ein neues von den sozialdemokratischen Ministern gewünschtes Reichsnotvpfer mit Entschiedenheit erklärt haben.
Die Entwaffnung Bayerns.
»» General Rollet hat der Reichsregierung mitgeteilt, datz er am 18. d. M. die Nachprüfung der bis zum 16. Juni durchgeführten Ablieferung der bayerischen Maschinengewehre und Geschütze vornehmen werde. Der Reichsregierung sind von Bayern 965 Maschinengewehre und Geschütze als abgeliefert gemeldet worden.
Die Entwaffnuugsfrist innegehalte«.
o* Mit dem 9. Juni ist die von der interalliierten Kontrollkommissiorr festgesetzte Frist zur Ablieferung der schweren und eines Teils der leichten Waffen der Einwohnerwehren abgelaufen. Es lätzt sich, wie uns aus Berlin gemeldet wird, bereits jetzt mit Sicherheit sagen, daß es gelungen ist, diese Frist einzuhalten.
Politischer Generalstreik in München.
*4' Der Mord an dem Führer der bayerischen Unabhängigen, Garets, hat zum Generalstreik in Minchen geführt. Eine Versammlung, in der der Gewerkschgkts- verein München, der Akttonsausschutz der Betriebsmte, : die Sozialdemokratische Partei, die U. S. P. D. uW die K. P. D. vertreten waren, beschloß einen dreitägige« ! Generalstreik. Die Trambahnen haben den Verkehr eingestellt. Die Zeitungen erscheinen nicht, und man rechnet damtt, daß auch am Montag keine Zettungen herauskommen werden. Vorläufig ist nur Dtünchen von dem Streik erfaßt. Ueber die Vorgänge in Oberbayern fehlen noch Nachrichten. Die Streikparole lautet: Be-- feitignttn der Regierung von Kabr. Die Streikbewe- i gung findet nicht in allen Arbeiterkreisen Sympathie. Ueber die Haltung der Eisenbahner liegen noch keine näheren Angaben vor.
w München Bisher haben sich 8000 Mitglieder der technischen Nothilfe auf ihren Arbeitsstätten eingefunden. Die Zeitungen erscheinen bis Dienstag früh nicht. Durch behördliche Anschläge ist das Ansammeln von Menschen auf den Straßen und öffentlichen Plätzen verboten.
x München. (B. T.) Der anläßlich der Ermordung des unabhängigen Führers Gareis ausgegebenen Gene ralstreikpawle ist die Münchener Arbeiterschaft zur größten Teil, jedoch durchaus nicht vollzählig gefolr Die Morgenzeitungen sind nicht erschienen. Es finde.: Verhandlungen mit dem Personal statt, um das Miede: erscheinen der Blätter zu ernwglichen. Die Straßen bahn verkehrt einstweilen. Die Geschästsläden haben fast alle geöffnet. Auch in vielen kleinen Werkftäü' und Betrieben wird gearbeitet. Die anfangs i- Erreauna der Arbeiterschaft beginnt einer rubiaen M