Hersfelöer Tageblatt
; Anzeigenpreis für die einspaltige Petitzeile oder • 5 deren Raum 40pfennlg, für auswärts 60 Pfennig, :
; die Reklamezeile 1.56 Mark. Bei Wiederholungen : .
; Nachlaß. ❖ Zur die Schristleitung verantwortllch •
• Kranz Zunk in Hersfeld. Fernsprecher Nr. 8. ♦
Hersfelöer Kreisblatt" [
Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfel- !
Erscheint jeden Wochentag.» der Bezugspreis beträgt im voraus zahlbar, für Hersfeld 7.50 Mark, durch die Post bezogen 7.80 Mark, bei freier Zustellung ins Haus. ❖ Druck und Verlag von Ludwig Kunks Buchdruckers» in Hersfeld.
Nr. 126
Donnerstag, den 2. Juni
1821
Polllische Kurpfuscher.
Oberschlesien gleicht einem .Kranken, an dem die alliierten Kurpfuscher ihre plumpen Künste versuchen. Sie nehmen an ihm sinnlos Operationen vor, die selbst der stärkste Patient nicht aushalten kann. Ginge es Mach dem französischen Doktor Eisenbart, dann würde Einfach mit ihm eine Radikalkur vorgenommen, d. h. ier würde radikal polnisch gemacht. Der englische Dok- itor aber wollte anfangs ein einfacheres Verfahren vor- Mehmen und nur Rybnik und Pleß den Polen zuerken- men. In London glaubte man, daß eine solche Bertei- ilung dem Resultat der Abstiummng am meisten entspräche. Aber auch dieser Plan ist von dem alliierten Aerztekollegium verworfen worden. Und nun hat man einen anderen ausgeklügelt, die sogenannte Dreiteilung. Man will nach dem angeblichen Abstimmungsresultat ein Stück an Polen und ein Stück den Deutschen zutei- len, und ein drittes Stück, und zwar das wichtigste, soll vorläufig unter Entente-Verwaltung bleiben, bis eine endgültige Lösung in der angeblich so verwickelten ober- schlesischen Frage gefunden worden sei. Es soll das sogenannte Zentralrevier auch fürderhin den Segen der alliierten Herrschaft, der sich als verhängnisvoller Un- ,fegen erwiesen hat, genießen. Mit diesem Plan würden Die Franzosen sehr gerne einverstanden sein, sofern Le- irond weiter die oberste Leitung beibehält. Das würde mit einem Worte die Schaffung eines neuen Saargebietes im Osten bedeuten. Dieser Pan stößt begreiflr- cherweise in ganz Deutschland, vor allem aber bei den .deutschen Oberschlestern selber, auf harten Widerstand. Der Chefredakteur der „Vreslauer Zeitung" charakterr- siert ihn durch folgende Sätze in treffender Weise: „Dreier Plan wäre der Verlust Oberschlesiens nicht nur für Deutschland, sondern für die gesamte Welt. Die an Polen fallenden Kreise wären dem Schicksal des übrigen Polens verfallen: wirtschaftlicher Zusannuenbruch, finanzieller Bankrott, Jammer, Elend, Hunger und Not. Aber auch der neue Zwangsstaat, der unter französische Militärherrschaft gestellt werden würde, wäre dem Verderben verfallen. Wir kennen die Früchte der Ver- waltung Oberschlesiens durch General Lerond."
Die Dreiteilung, die.den Köpfen der.englischen und dntsyrltngen
schließlich auch den Polen, da sie ömrn die Kreise Ry , und Pletz ganz nach Posener Art polonisieren und in dem übrigen Oberschlesien selber aber weiter rhre un- terminicrungsarbeit fortfetzen könnten — drese Drer- tetlurlg, als Provisorium betrachtet, konnte nur von Deutschland dann ertragen werden, wenn sie von ganz kurz begrenzter Frist wäre, indem die Engländer, dw jetzt in Oberschlesien militärisch selber kräftig zupacken, die Korfanty-Banden bis auf den letzten Rest aus Oberschlesien hinauswerfen würden, fodatz dann mit Ruhe und Sicherheit an eine definitive Lösung gegangen wer- Äen könnte, die logischer und gerechter Weise dem wirk- Tichen Abstimmungsresttliat entspräche und allein Darin bestände, daß ganz Oberschlesien, ser es auch tu irgendwelcher Form? bei dem Deutschen Reiche verbleiben würde. Oberschlesien auf ewig ungeteilt •- so muß es Uach der Schleswig-Holsteiner Variation in der Mitte N vorigw Jahrhunderts heißen. Oberschlesien untrennbar von Deutschland, das war der laute Ruf, der am vorigen Sonntag in einer Riesendemonstratton ur Berlin erklang. Er wurde nicht nur von den Rechtsparteien und denen der Mitte erhoben, sondern auch von. den linksstehenden bis zum äußersten radikalen Flügel. Selbst die Kminnunisten stimmten in diesen Ruf mit ein. Hier zeigt sich also ein einmütiger deut- sAer Wille, und mag auch kommen, was da will, von Dauer wird eine gewaltsame Wegoperation OberMe- siens oder auch nur eines seiner Teile, nicht fern. <>n London und Rom — Paris wird nun einmal gerade in diesen Fragen unbelehrbar und unbekehrbar sein — wird und muß man sich klar machen, daß toe Losimg der vberschlesischen Frage nicht nur eine deutsch-polnische ist, sondern eine kosmopolitische. Das ganze Weltwttt- schaftsleben würde einen unheilbaren Stoß erhalten, wenn Oberschlesien oder auch ein Teil von ihm unter iSid'e ^ käme und so von polnischer Wirt- ^daft'ruiniert würde wie Posen. Jetzt ist der oberschle- sische Kranke und) zu retten, soforn die alliierten ^,ok- tE von unsinnigen Gewaltkuren absehen.
Bayern entwaffnet doch.
Das bayerische Kabinett m»«®
W ygff BaK«°^
snnaR eAeilt worden sind. Der Landeshanptnranu. der Einwohnerwehren wird in den nächsten Tagen- e.«e« entsprechenden Aufruf a« alle Einwohnerwehren er-
lassen.
*
Am Dienstag hat Ministerpräsident von Kahr im ^A-t&i'nfU^ des bayerischen Landtages die lang- SSte® Er verwies auf die illMiertae Lage die durch Annahme des Ultimatums entstanden setz und auf die Notwendigkeit, über die Ver- iNUedenbeit der Ansichten, die vor und nach der An- valnne des Ultimatums bestanden, den Weg zu einer Einheitsfront der Arbeitswilligen zur Erfüllung des : Ultimatums m fwbem Seiner Menmug i^^^^
tiiverhc* P& nicht ÖCT @tßt£ ÖC0 8tbt ] d)€Himdtllu)£tt XXvttHv Ä S3Ä®< m,d A»«l-M,um Ml«
den Böllern verlange, wenn vor dem deutschen Volke Halt gemacht werde und dem deutschen Volke der Lebenswille ertötet werden solle. Dieser Ethrk widerspreche auch, was jetzt bezüglich der Einwohnerwehren
verlaugt werde.
Die bayerische Regierung ist aber in Uebereinstim- mung mit der Reichsregierung entschlossen, i« der Er- füllung des Ultimatums in der Entwaffnung der Em- wohncrwehr das möglichst- zu tnn, wobei die Termine tunlichst eingehalten werd sollen. Dagegen hat sich die bayerische Regierung rucht entschließen können, ihre bisherige Auffassung, daß die Einwohnerwehren nach dem Friedensverttage nicht unter das Gesetz vom 22. März 3921 fallen, aufzugel m. Wir haben die Reichs- regierung gebeten, diese Auffassung den alliierten Mächten mitzuteilen. Die Reichsregierung hat sich hrer- zu bereit erklärt, und je nach Stellungnahme der Alliierten wird die Reichsregierung weitere Entscheidungen von sich aus treffen, wobei eine loyale Stellungnahme der bayerischen Regierung festgestellt ist Dieser Standpunkt der baverischen Regierung wird geteilt von den in der Einwohnerwehr vereinigten Volkstellen. Ich sage das, weil ich glaube, das der Einwohnerwehr schuldig zu sein, auch auf die Gefahr hin, daß damit wieder auf eine Abhängigkeit der Regierung von der Einwohnerwehr und von einer Nebenregierung geschlossen wird. Die Einwohnerwehr ist der gegenwärtigen Regierung in Treue ergeben, so daß es für sie keinen Willen als den der Regierung gibt, und sie von sich aus ohne weiteres tut, was die Regierung für notwendig erachtet Sie wird daher die von mir angegebenen Maßnahmen von sich aus freiwillig, im Benehmen mit dem bayerischen Entwaffnungskommissar, vornehmen. Zur Durchführung der Entwaffnung bringt die bayerische Regierung ein Opfer, das nur durch den unaufhörlichen Druck der angedrohte« Gewaltmaßnahmen «ud durch unsere Treue zum Reich gerechtfertigt wird. Wir sind wehrlos und die Alliierten können über Logik und Recht hinwegschreiten, gestützt auf ihre militärischen Biachtmit- tel. Sie können es erzwingen, daß restlos entwaffnet und aufgelöst werden muß. Sie können die Reichsregie-
rung zwingen, aus dem Bau der Werkstätte, mit der die mensetzung des Reichskabinetts R Wiedergutmachungen geleistet werden sollen, die letzte und eine Homogenität zu erstreben.
Stütze herauszureißen.
von Kahr befriedt ärten.
erkannten an, daß Herr von Kahr mi. er Auffassung seinen bisherigen Standpunkt verlassen habe, und erklärten sich ebenfalls für befriedigt. Die äußerste Linke opponierte. Die Einioohnerwehren selbst teilten mit, daß sie in ihren Beratungen zu dem Entschluß gekorn- men feien, das zu erfüllen, was die bayerische Regierung der Reichsregierung und der Entente zu erfüllen angeboten habe, und was sie als das äußerste dessen betrachtete, was zu erfüllen möglich sei, um nach wie vor ihre Aufgabe, Ruhe, Ordnung und Sicherheit im Lande aufrechtzuerhalten, erfüllen zu können. Dieser Beschluß wurde am Abend nochmals bestätigt und zu gleicher Zeit dem Ministerpräsidenten von Kahr, dessen Regierung zu erhalten der Zweck dieses Beschlusses sei, und dem Forstrat Escherich das Vertrauen ausgesprochen. Von einem Rücktritt von Kahrs ist keine Rede mehr.
Ueberreichung der Liste der Selbstschutzorganisation.
Ueber die Auflösung der Selbstschutzorganisattonen ist der Interalliierten Militärkonttollkommrsiron zu Bänden des Generals Rollet die geforderte Liste vor Ablauf der dafür gesetzten Frist vorgelegt worden. In der Liste sind die ostprenßischen Grenzwehren, dre bayrische Einwohnerwehr und die Organrsatton Eicherrch bezeichnet. Gleichzeitig sind Schritte unternommen worden, um die Gründe gegen die Auflösung, öw seitens der hauptbeteiligten Landesregierungen, teils aus rechttt- chen, teils aus tatsächlichen Gründen geltend gemacht worden sind, den alliierten Mächten unter der Voraussetzung der Waffenabgabe zur Nachprüfung zu unterbreiten.
Des Reparfllionsprogrcmni Dr. wirlhs.
Eigene Draht», unseres Verttlier M-Mitarbeiters.
4^- Die Kabinettssitzung am Dienstag ergab völlige Eiumütigkeit über die Erklärung der Reichsregrerurtg, die der Reichskanzler am Mittwoch abgeven wird. Allerdings wurde eine Entscheidung über die einzelnen Steuerprojekte und sonstigen Mittel zur Aufbringung der Reparationsleistungen noch nicht getroffen, sondern nur die allgemeinen Richtlinien der Arbeit des Kabinetts auf dieseni Gebiete festgelegt. Ser Reichstag wird am Mittwoch nachmittag um 4 Uhr zusammentreten, um die Erklärung des Reichskanzlers entgegen- zunehmen. Die Debatte darüber wird erst am Donnerstag beginnen und von dem Redner der Sozraldemo- kraten, dem Abg. Wels, eröffnet werden.
Dr. Wirth behält das Finanzministerium.
w Zn den Nachrichten einiger Blätter, wonach Herr von Stautz, der Direktor der Deutschen Bailk, oder der preußische Finanzminister Saemisch als Reichvfinanz- Minister in Aussicht genommen sei, hören die „P. P, N.", daß die Meldungen unzutreffend seien. Der Reichskanzler Wirth werde uorlauftg den Posten des Neichsfinanzministers beibehalten, da er entschlossen sei, die Ausarbeitung der Reparationsabgaven selbst in der Hand zu behalten.
Diktatorische Vollmachten für Rathenau.
»* Wie wir erfahren, ist dem neuen Wiederaufbauminister Rathenau vom Reichskabmett eine Anzahl diktatorischer Vollmachten für die Zentralisierung der deut
schen Leistungen an ore Enteme erteilt worden. Die zur Ausführung des Ultimatums notwendigen neuen. Steuern des Reiches wurden in den Fraktionssitzungen am Dienstag allgemein auf 1 bis 1,5 MMarden Mark angegeben.
Die Jinauzmiuisterkonfereuz der Länder.
kündigte erste Sitzung der Finanzminister der deutschen Einzelstaaten fand bereits am Dienstag unter dem Vorsitz des Reichskanzlers Dr. Wirth statt. Sie befaßte sich mit den neuen Steuern, auf deren einschneidende Höhe offiziös vorbereitet wird. Eine zweite Sitzung der Finanzminister findet am Mittwoch oder Donnerstag statt.
Umbildung der preußischen Regierung?
** Der Wiederzusammentritt des Preußischen Landtages rückt die Frage in den Vordergrund, ob, wann und wie das preußische Kabinett einer Umbildung gemäß der Zusammensetzung des Reichskabinetts unterworfen werden soll. Nach guten Informationen steht eine solche Umbildung keineswegs unmittelbar bevor. Die Stellung der in Bettacht kommenden Fraktionen hat sich während der verflossenen Landtagsferien kaum geändert. Nach wie vor verlangen die Mehrheitssozial- demokraten mindestens das Ministerium des Innern, das sie mit Severing besetzen wollen, und das Land- wirtschaftsministerium, das sie gleichfalls durch den früheren Inhaber dieses Portefeuilles, Braun, wieder verwaltet sehen möchten. Ihre dritte Forderung richtet sich auf das Finanzministerium. Scheinbar sind sie aber zu personellen Zugeständnissen bereit, wenn auch die Wiederkehr Severings für sie eine unerläßliche Bedingung sein dürfte. Das Zentrum erhebt and) weiter Einspruch gegen die Besetzung des Landwirtschaftsmi- nistertums durch einen Sozialdemokraten und tritt nach wie vor für Verbreiterung der Regierungsgrundlage durch die Deutsche Volkspartei ein. Schon aus diesem Grunde ist mit einer schnellen Umbildung des Kabinetts keinesfalls zu rechnen. Im übrigen hatten ja die Mehrheitssozialdemokraten lange genug in Pr« Vorherrschaft inne, ohne auf die andersgeartete
msetzung des Reichskabinetts Rücksicht zu
Preutzen die ' " sam-
nehmen
Die Frage der Regierungserweiterung im Reiche, den Fraktionssttzungen der Deutschen Volks-
Reichskanzlers Dr. Bit die S macht, in die Regierung einzutteten. Auch jetzt versprechen die Bemühungen, wie aus Aeußerungen der Frak-1 tionsmitglieder hervorgeht, keine größere Aussicht aus Erfolg als bisher.
'X- Berlin. (F. Z.) Wie eine Berliner Korrespondenz meldet, hat die Sozialdemokratte auf den vierten Mttri- sterposten verzichtet. Bei der Bildung des Neichskabi- netts waren bekanntlich der Sozialdemokratte vier Ministerstellen zugebilligt worden. Nach dem Eintritt Dr. Waller Rathenaus in das Kabinett als Wiederaufbau- minister ist für die Sozialdemokratte kein Ministerportefeuille mehr übrig.
Aus Oberschlesien.
Planmäßige Zerstörungen der Polen.
»* Uebereinstimmend wird berichtet, daß die Polen das geräumte Gebiet planmäßig zerstören. In Grotz- Stein und Stube,rdorf schritten sie zu . umfangreichen Sprengungen. Am Dienstag in der inerten Morgenstunde wurden durch zehn Sprengmrgen der Rest des von ihnen angezündeten Schlosses Stubendorf und die Brennerei niedergelegt sowie ,» Groß-Stein die Kalk- werke zerstört. Nach zuverlaffigen Berichten ,st <m» der von den Polen noch besetzte bedeutendste Oderh^w Oberschlesiens, der Koseler Hafen, vollstimdrg unttr- miniert und zur Sprengung fertig. Die Polen haben nämlich die Absicht, die Hafenanlage» auf ihrem Ruckzug zu zerstöre«.
w Breslau. An der ganzen Front längs , der Oder schritten die Pole« z« erneuten scharfe« Augriffeu gegen die deutschen Linien und verwendete« dabei «» verschiedenen Stellen schwere Artillerie, wodurch erheblicher Sachschaden angemchtet wurde. Ein besonders heftiger Angriff ist in der Gegend von Grotz-Strelrtz erfolgt der aber von de« Deutsche« avgewwse« wurde. Die Polen begannen in diesem Abschnitt ihren R«ckzug, Se« sie am Mittwoch Morgen fortsetzte«. Ueberemsirmmeud wird berichtet, daß die Polen das geräumte Gebiet pl«m- mäßig zerstören.
Genf. Nach einer Pttlduno der „Chicago Tribuuc^ sind in der Gegend von Ratibar und Rosenberg weitere Kämpfe, im Gänge. Die Insurgenten versuchten nmck- westlich von Rybnik die Oder zu überschreiten, umrden aber zurückgewiesen.
Das Eiugreifeu der Eugländer.
«-» Die „Times" melden aus Oppeln: General Sen- niker geht an der Spitze von 6000 Engländern am Donnerstag oder Freitag in das Aufttandsgebiet. Ihm schließen sich 4000 Franzosen unter einem franrostichcn - General an. General Henniter wird den Insurgenten eine 24stündige Frist zur Niederlegung der Waffen fiel len, nach deren Ablauf die englische Artillerie gegen d Stellungen der Insurgenten eingesetzt werden soll.
Auch französische Truppenverstärkuugeu.
** Genf. Wie der „Temps" meldet, werden am Juni 3000 französische Truppen Mainz verlassen, um nach Oberschlesien transportiert zu werdcm — .Der । „Temps" meldet aus London, daß das öntw6e Kriege 1 Ministerium drei Divisionen zusammenstellt, > c zu-