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Hersfelöer Tageblatt

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Kranz Funk in Kersfeld. Kernsprecher Nr. 8. i

Hersfel-er Kreisblatt"

Amtlicher Anzeiger für den Kreis hersfelS

: Erscheint jeden Wochentag. < der Bezugspreis be- trägt im voraus zahlbar, für Hersfeld 7.50 Mark, j durch Sie Post bezogen 7.80 Mark, bei freier Zu» : stevung ins Haus. > druck und Verlag von Ludwig Zunks BuchSruckerei in Hersfeld.

Nr. 125

Mittwoch, den 1. Juni

1821

Ouo vaOis?

Die Entwaffnn«gsfrage ist zur Zeit die heikelste Frage, hinter der wieder einmal eine drohende Zwangs- maßnähme, und zwar wieder in Gestalt der Besetzung des Ruhrgebietes steht. Wird sie nicht erfolgreich ge­löst. so hat uns unsere demütigende Ultimatums-Unter- schrift auch nicht einen Deut genützt. Bayern scheint im­mer noch hartnäckig seinen eigenen Weg zu gehen. Es ist ja begreiflich, daß es mit einer Liebe und Zähigkeit an seinen Einwohnerwehren hängt, die es ihm schwer macht, sie plötzlich vollständig zu entwaffnen. Es kennt die inneren Gefahren, die ihm drohen, denn es hat ge­rade selber am eigenen Leibe die bolschewistischen Lei­den genugsam kennen gelernt Aber es geht nun doch nicht an, daß ein Staat im Reiche seine Extratour tanzt. Wenn Reichsgewalt und Rcichsregisrungs-Berpflich- tung rücksichtslos von dem Willen eines einzelnen Lan­des ignoriert wird, dann drohen innere Gefahren, die von unabsehbaren Folgen sein müssen. Die deutsche Reichsregierung wird kraft Vertrüge von der Entente verantwortlich gemacht, bis zum 30. Juni die Entwaff­nung restlos durch geführt zu haben. Bleibt aber nun Bayern starrsinnig b(. seinem Verharren, seine Ein­wohnerwehren nicht auszulösen, dann muß die Folgen die Reichsregierung tragen. Und nun ist gerade Bayern, dem das deutsche Volk in seinen besten Schich-en He größten Sympathien entgegenbringt, reichstreu bis auf die Knochen. Daran ist nicht zu zweifeln. Die Regie- rung und auch fast alle einflußreichen Parteien, vor allem die Bayerische Volkspartei, haben eingesehen, daß sie im Interesse des Reiches ihre Einwohnerwehren cp- fent müssen. Und sie wollen es auch ehrlich tun. Auch der einflußreiche Dr. Heim, auf dessen Stimme gerade der Bayer so gern zu hören pflegt, hat erklärt, daß in Anbetracht der Verhältnisse notgedrungen ein Abbau

und selbst

der Einwohnerwehren stattfinden müsse. Und Escherich will sich dem Zwange mit Selbstentsagung,

das ist es bei ihm, fügen. Auch Herr v. Kahr trifft keine direkte Schuld, da er, 5c sehr er auch lange Zeit für das Weiterbestehen der Einwohnerwehren mannhaft einge­

treten ist, jetzt in feinern Herzen ihre Auflösung sicher wünscht. Die Widerstände sind also wo ganz anders zu suchen, nicht in der bayerischen Regierung und »ruht in den ausschlaggebenden bäuerischen politischen Fraktio- nen. Die Unterführer sind es, die sich jetzt hartnäckig ihnen unliebsamen Schritt zu tun. Auch

und Leidenschaften siegen ^,, , . ,

Auf jeden Fall muß in Deutichland trotz aller be­rechtigten partirularifüfcbeu Interessen' an erster Stelle der Reichswille sieben. Aerobe unsere Geschichte bewerst ia, daß Deutschland trotz seiner ihm itmewohnenden grast mehr als einmal durch den Zwiespalt zwischen der ReichSgewalt und dem Aufbegehren einzelner Län­der den Weg der Zerrissenheit und Ohnmacht ging und eine willkommene Beute anderer Natiotren wurde, die eine einheitliche Geschlossenheit zeigten. Wtan denke nur an die Zeiten der fränkischen und schwäbischen Kaner. Damals waren es einzelne Fürsten, die der Kaiserge­walt trotzten. Gerade die Heinriche und Friedriche wa­ren große Herrschergestalten, die das Deutsche Reich zu hohe«: Aufstieg geführt hätten, wenn nicht selbstherr­liche Territoriälfürsten sich gegen den Zeniralgewalt auf- aebäumt hätten. Soll das etwa jetzt genau so mit der großen deutschen Republik, die aus vielen kleinen deut­schen Republiken besteht, geschehen? Das würde dem demokratischen Prinzip doch sehr widersprechen. Dann müßte man den einzelnen Freistaaten denselben Bor- wurf machen, den der Geschichtsschreiber jetzt den ein­zelnen Fürsten des Mittelalters tun muß. Welchen Weg, Bayern, schlägst du ein? Quo vadis?

AUS Oberschlbsien.

Eintreffen der englischen Verstärkungen.

w Der Hasptteil der englischen Truppen, die für Oberschlesien bestimmt sind, traf am Montag t« Oppeln ein. Schon früh um 8 Uhr kam ein Sonderzug mit einem Bataillon Engländern an. Im Lanfe dc^ B^- wittags trafen dann zahlreiche Lastwagen, Kraftfahr- abieilnngen und anch Abteilungen englischer Kavallerie ein. Nachmittags um 3 Uhr marschierte ein Bataillon schottischer Truppen vom Regiment Blackmatich ein. In der Mitte der Truppen wurden zwei Fahnen ge­tragen. Die Begrüßung der Trnppen durch die Be- vülkernng war freundlich.

» In Oppeln ist am Montag ein großer Teil der englischen Kavallerie vorgerückt und hat in der Um­gegend Quartier bezogen. Eine vollständige engluche Division dürfte am Donnerstag dort oeilammelt fern, darunter auch eine Fliegerstaffel und mehrere Tank». Kommandiert wird die Division von General Henniker.

Kundgebung der deutschen Bevölkerung in Gleiwitz.

« In Gleiwitz ist es zu großen D-moustratisNen der deutschgesinnte« Bevölkcr«ng gekommen. In den Jn- nenbezirken der Stadt waren harmlose Spaziergänger von Jnsurgenren-Kuaeln getroffen und getötet worden. Diese Nachricht erregte die Menge so, daß sie mb am dem Wilhelmsplatz zusammenrottete und demonstrier rend .zum Ring ziehen wollte. Die Merrge sang patrio­tische Lieder und feierte die englischen und ttalremscheu Offiziere, die Ansprachen an die Menge hielten. Ein englischer Kapitän, der immer wieder die Bevölkerung zur Ruhe mahnte, wurde mit Laub bekränzt und von den Deutsche» aus den Schultern getragen. Ebenso er­ging es mehreren italienischen Offizieren, die auf den

Schulter« durch die Straßen getragen wurden. Die Menge wußte sich gar nicht genug zu tun in begeisterten Huldigungen für die Engländer und Italiener. Alle diese Szenen wird man nur verstehen können, wenn man die einseitige Herrschaft der Franzosen betrachtet. Die französischen Truppen nahmen dem herannahenden Denronstrationszuge gegenüber eine Absperrung der Wilhelmstraße und der angrenzenden Zugangsstratzen nach dem Ring vor. Sie fuhren zwei Panzerautos auf und bestückten den Ring mit Maschinengewehren. Po­stenketten und in den nahen Straßen bereitstehende französische Infanterie verhinderten die Menge am wei­teren Vordringen. Die Menge ließ sich auch dadurch nicht schrecken, sondern ging den Panzerautos mit aus­gebreiteten Armen entgegen. Zwei junge Leute erklet­terten die Panzerautos und deckten mit ihren Leibern die Maschinengewehrmündungen zu. Die Demonstra­tion dauerte bis gegen 10 Uhr abends und löste sich dann unter pünktlicher Beachtung der Sperrstunde des Bela­gerungszustandes auf.

Der Terror -er Pole«.

** In den Kreisen Kofel und Lublinitz dauern die Maffenanshebunge« in der Bevölkerung fort. Die Polen haben infolge ihres Terrors und der Furcht der Aufgerufenen, bei etwaiger Weigerung in ein Jntcr- nierünqslager verschleppt zu werden, damit Erfolg. In Kattowitz drangen polnische Insurgenten in die Räume der deutschen Flüchtlingsfürsorge ein und zwangen die Angestellten, den Inhalt der Kasse auszuliefern.

w Bei Radzionka wurden aus einem polnischen Last­automobil neben bewaffneten polnischen Aufrührern und Waffenmaterial ein französischer Offizier und zwei französische Soldaten entdeckt. Bei den Gruben bei Radzionka wurden 50 Gewehre abgeladen und den In­surgenten übergeben. Bei Bismarckhütte koppelte eine mit polnischen Aufrührern besetzte Lokomotive 40 Per­sonen- und Güterwagen zusammen und fuhr damit un­ter den Augen der französischen Truppen von dannen. Der Bahnhof von Beuthen wird dauernd von Insur­genten bewacht. Als deutsche Eikenbahnarbeiter aus Beuthen geschlossen MM Dienst geben wollten, wurden sie von französischen Soldaten auseinandergetrieben.

Kriegsrecht in KönigZWite.

>w Ueber Königshütte ist das Kriegsrecht verhängt worden. In Kattowitz wurden Frauen, die Wasser aus einem Brunnen holten, von einem französischen Offi­zier unter Vorhaltung eines Revolvers gezwungen, 'zugießen. Der fta^Z e Offizier er-

** DerTemps" meldet aus Oppeln: Gener Lerond bat die Ermächtigung der alliierten Kabinette erhalten, mit Korfanty auf der Grundlage der bedingungslosen Nieöerlegnnq der Waffen zu verhandeln, jedoch ohne daß die inzwischen eingeleiteten militärischen Maßnah­men. der englischen und fratizösischen Truppen nnter= brachen würden. DemDkatin" zufolge hat Korfanty von der interontierten Kommission freies Geleit nach Oppeln verlangt.

Von den Polen verschleppt.

Blättermeldnugen aus Oberschlesien zufolge sind aus denr von den Fränzosev besetzt gehaltenen Stadtteil von Königshütte eine große Anzahl angesehener deut­scher Bürger von den Palen verschleppt warben. Unter den Verschleppten befindet sich auch der deutschnationale Reichstagsabgeordnete Hartmann, der leitende Arzt des Knappschaftslazaretts in Königshütte. Der Reichsprä­sident hat, wie derVorwärts" hört, bereits über das Auswärtige Amt Schritte unternommen, um die Inter­alliierte Kommission zur Befreiuitg des 65 Jahre olten Abgeordnete« zu veranlassen.

Wiederherstellung der Ordnung in Oberschlesien.

e-e Genf. DerTemps" meldet aus Oppeln, daß dem polnischen Jnsurgentemührer Korfanty ein freies Ge­leit nach Oppeln nicht bewilligt worden sei. Der Plan der englischen Truppenführung sieht eine Frist zur Wiederbesetzung des Aufstandsgebietes von zehn Tagen vor.

Teilrückzüge der Polen.

Oppeln. (V. Z.) Teilrückzüge der Polen werden allgemein gemeldet. Bei Groß-Streklitz wurden pol­nische Banden angewiesen. Meldungen über angebliche Zerstörungen der oberschlesischen Ziukgrnbcn durch die Deutschen entbehren jeglicher Unterlage.

Rücktritt des englischen Obersten Parcival.

w Paris. (B. T.) Nach einer Havas-Meldung aüs London ist das britische Mitglied der interMiierten Abstiututungskontmission in Oberschlesien Oberst Par­cival zurückgetreten. Er wird durch Sir Smart, den ehemaligen Oberkommissar der Interalliierten Rhein- laudkommisstou, ersetzt.

Die EnischerdANg Wer OLerfchlesien.

Wie die Havasagentur miteeilt, dauern die Be­sprechungen zwischen den Staatskanzleien in Paris und London über die Regelung der oberichremann Frage fort. Die englische Regierung erklärt sich damit einver­standen, daß ein SaÄveestäNdrae«üttSsch«tz gebildet werde. Dieser Ausschutz müsse aber nach eigener Auf­fassung in Oberschlesien selbst feine Arbeiten betreiben. Der Ausschutz müsse von dem Obersten Rat ernannt werden, der zu diesem Zweck noch in der laufenden Woche tagen und später eine zweite Sitzung abhalten könnte, nur ein Urteil über die Riatznahmen zu treffen, die in Verfolg der Feststellungen der Sachverständigen erforderlich sein werden.

Nach einer Meldung derDaily Mail" soll England dem Vorschläge Frankreichs, einen neuen Sachverstän­digenausschutz zu bilden, noch nicht m eittnunt haben.

England drängt auf baldige Entscheidung.

** Paris. (B. Z.) Die Antwort der englischen Re­gierung auf die letzte französische Note ist am Molltag in Paris überreicht worden. Die englische Regierung drückt erneut ihren Wunsch aus, daß der Oberste Rat sich noch im Lause dieser Woche in Boulogne vereinige und schlägt weiter die Entsendung eines Sachverstän- digen-Ausschusses nach Oberschlesien vor.

Neue Rede Lloyd Georges.

Berlin. (F. G.-A.) Einer Blättermeldung zu­folge wird Lloyd George noch vor der Konferenz des Obersten Rates das Wort zu der oberschlesischen Frage ergreifen.

Der englisch-französische Gegensatz.

w DerFigaro" gibt eine Unterredung wieder, die einer seiner Mitarbeiter mit dem Führer der englischen . Konservativen hatte. Dieser Politiker erklärte, über die Meinungsverschiedenheiten ' zwischen England und Frankreich befragt, u. a.: Die Engländer wünschten so rasch wie möglich wieder zu einem normalen Handel zu kommen. Dann erörterte er die russische Frage. Ruß­land sei ohne Deutschland undenkbar. Er sei überzeugt, daß in Rußland bald wieder Ordnung sein würde. Viele Franzosen seien der Meinung, England sei gegen Polen. Das sei falsch. England lege keine Gefühle in die Politik. England glaube nicht an die Zukunft Po­lens. Es sei unmöglich, auf Polen zu rechnen, wenn man nicht bitter enttäuscht sein wolle. Deshalb fei England dafür, daß Deutschland das strittige Teil des Industriegebiets in Oberschlesien behalte. Das eng­lische Volk glaube, daß Frankreich das Ruhrgebiet be­setzen wollte, um die Kohlengruben auszubeuten. In England streiken gegenwärtig 400 000 Arbeiter, das fei eine furchtbare Lage.

öMstöegMlHllng und Seföfifltlfe.

Die Regierung hat Maßnahmen treffen müssen, um in Oberschlesien eine nicht verfassungsmäßige, von staats- wegen erfolgende Selbsthilfe zu verhüten. Die Grenz­kontrolle und die Ueberwachung der Züge sind bitter notwendig, soll nicht durch das eigenmächtige Handeln einzelner bewaffneter Trupps Deutschland in eine noch schwierigere Lage dem Feindbund gegenüber kommen. Nun ist zunächst der Standpunkt der Selbsthilfe dem unerhörten und unmenschlichen Verhalten der polni­schen Insurgenten gegenüber rein menschlich angesehen, nur allzu verständlich. Denn es ist ein schier unerträg-

edes Deutschen v,.,*, -.breiteM sogenam reiwilligen nach Schlesien zu verhüten. Die Ansamm ung nicht verfassungsmäßiger Streitkräfte ist eine deut­liche Gefahr für Deutschland. Das weiß jeder, der nicht bloß rein gefühlsmäßig urteilt, sondern sich der Gesamt- lage unseres Vaterlandes bewußt ist. Die Ausstellung von außergewöhnlichen Freikorps wird uns als Bruch des Friedensvertrages zugerechnet werden. Nachdem soeben in England für eine loyale Behandlung der ober- schlesischen Frage im Sinne des Versailler Vertrages gewichtige Stimmen lant geworden sind, wäre es sehr bedauerlich, wollte Deutschland den Diktatoren des Frie- deiksvertrages und besonders seinen französischen Aus­legern einen Schein des Rechtes geben, die oberschle- sisech Frage nach französisch-polnischem Geschmack übers Knie zu brechen. Für die deutsche Regierung gibt es nur die eine Möglichkeit, den ihr auferlegten Lasten und schweren Beschränkungen gemäß loyal zu handeln, um zu retten, was zu retten ist Jeder Kenner moderner Machtverhältnisie und -Mittel weiß, daß zur Bett Deutschland einfach die Macht nicht hat, einen für es un- cünftigen oder gar katastrophalen Schiedsspruch der En­tente zu brechen oder 51t ändern. Noch nie hat es dar- um eine Regierung so schwer gehabt, wie eine deutsche seit Kriegsende, Noch nie ist darum eine Regierung so aus die Mitwirkung und den guten Willen der Bevölke­rung angewiesen gewesen, wie die heutige. Das gilt non Stenerfragen, von wirtschaftlicher Einschränkung im unsinniaen Gebrauch von Genutzmitteln so gut wie in außerpolitischer Beziehung. Die Bevölkerung hat zur Zeit vor allem die eine Pflicht, das loyale Verhalten der Regierung in der oberschlesischen Frage zu unter­stützen mrd unbesonnenes Verhalten durch eigeumäch- tiges Handeln ekrzelner Elemente zu verhüten, die sich von nur gefublsmätzioen Motiven leiten lassen.

Der Bevölkerung wird damit eine schwere Pflicht der Selbstbeherrschung auferlegt. Sie besteht darin, daß sie in jeder Weise mit Wort und Tat eine ungesetzliche Selbitbilfe in Oberschlesien verhüten hilft, die eine für Deutschland vernichtende Lösung der oberschlesischen Frage zur Folge ballen kann. So schwer es dem in seiner Ehre verletzten und um seine oberschlesischen Brü­der bangenden Deutschen auch fallen mag, die einzige berechtigte Selbsthilfe ist die der nüchternen Besinnung ant Deutschlands Geiamtlage im Gegensatz zur gefühls­mäßigen Einstellung auf das oberschlesische Elend, ohne an größere Zusammenhänge zu denken. Es gibt Lagen, in denen man seinem Vaterlande nicht bester dienen

lau«, als durch Selllstzucht und Zurückhaltung.

Vriand wird rührend.

-r- DasJournal" meldet aus Paris: Im

Senat erwar- führte

hielt am Montag Vriand seine mit Spannung tete Rede über die auswärtige Polit'k. Vriand . , aus, je weiter man sich von dem Kriege entferne, desto mehr hätten sich die Sonderintcresscu der uerftbiebenen Länder geltend gemacht. Plan täusche das französische Volk, wenn man behaupte, es wäre sicher, besohlt zu