Hersfelöer Tageblatt
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Nr. 101
Montag, den & Mai
1021
Kabinettskrise im Reiche
Rücktritt Dr. Simons' «»d AehreuMchA.
** Die ReichSregierung befindet sich im Zustand ei- ner «nten Krise. Sie ist eingeleitet worden durch ein Mücktrittsgesuch, das Außenminister Dr. Simons am vergangenen Sonntag vor Abgairg der Note an die amerikanische Regierung dem Reichskanzler Fehrenbach RHerretcht hat. Schon unmittelbar nach seiner Rückkehr «iö der Schweiz hatte Dr. Simons den Wunsch geäußert, von der schweren Bürde der Führung der airtzeii- volitischen Geschäfte des Reiches entlastet zu werden. Dafür mögen zum Teil Gründe persönlicher Natur »«tschetdend gewesen sein. Schon das Maß der rein technischen Arbeiten, die Dr. Simons seit Beginn seiner Amtsführung übernommen hatte, überstieg seine physischen Kräfte. Dazu gesellten sich die psychologischerr Erregungen. Die Freunde des Ministers stellten zu Hrem Bedauern in der letzten Zeit an Dr. Simons die Zeichen einer körperlichen und seelischen Ueberaustren- «nng fest, die bei längerer Dauer zu einer schweren ge- Smöhcttliche« Erschütterung führen müßten. In Altve- KÄHt der Tatsache, daß gerade die deutsche Note an die amerikanische Regierung abgeschickt worden war, daß damit eine Bermiitlungsaktion begann, deren Verlauf sind Ergebnis nicht vorausgesehen werben konnte, 6te Mßenpolitsche Situation völlig untsar war, ersuchte der Reichskanzler den Minister Simons, aus die Erledigung seines Rücktrittsgesuchs so lange zu warten, bis eine entscheidende Antwort aus Washtugton cingetrof- fe* sei. Diesem T “ ’ ------
ke« sei. Diesem Ersuchen des Reichskanzlers hat Dr. Simons willfahrt Bis zur Stunde ist daher das Rück- trittsgesuch des Außenministers dem Kabinett noch damit zu rechnen, Simons' von der Leitung des
t-rtttSgesuch des Außenministers dem
-ich! vorgelegt worden. Es ist aber 6c Laß der Rücktritt Dr. Simons Auswärtigen Amts in den nächsten Tagen eine vollen, bete Tatsache werde,r wird.
Da sich der Reichskanzler, wie in informierten parlamentarischen Kreisen bekannt ist, mit Dr. Simons sv- Marisch erklärt und den Entschluß ausgesprochen hat, im Falle eines Rücktritts des Außenministers, mit dem ihn nicht nur ein bis ins einzelne, gehendes Emver- «äuMüo in der Führung der auswärtigen Politik, Ion- ye evenünts lission des Außenministers Reichskanzlers. In unter-
««««O verjonttwe M.?
zurtsikzutreten, ist die Dcm^.-.. — ~- gleichbedeutend mit der des Reichskanzlers. .. richteten Kreisen ist das alles seit niedreren Tagen bekannt.
Die gleichen Gründe jedoch, die die Regierangs; ar- teien zu einem starken Zurückhalten bei der Erörterung d-r Vermittlungsaktion der amerikanischen Regierung im Reichstag veranlaßt haben, waren auch mnmhlag- g-Lend für ihre und der Presse Zurückhaltung gec cn- Ktzer der sich vorbereitenden Krise im Reichskabinett. Da der Rücktritt sowohl des Reichskanzl"rs als auch des AußemniuMerS nahe bevorsteht, sind ^cuieit einigt Tagen bei den Regierungsparteieu unverbindliche Besprechungen über die Umgestaltung des Reuh-.ckabmcüs im Gange. Dabei ist der Wunsch zum Ausdruck gelmu- mem diese Veranlassung nicht nur zu einem auf da» NetchskanzMamt und das Auswärtige Amt uw be- schränkeuden Revieremeut zu benutze«, -onderu auch noch zwei andere ReichsMiNisterposten neu zu bweyen. Die Krise im Reich-Kabinett betruft, wre hmzugesugt werden soll, nur die Personen, sie berührt aber mcht die - Grundlage der Regierung. Auch das neue 9»e chskabt- nett soll sich auf die bestehende RegierungskoaUtron, die sich aus Demokraten, Zentrum und Deutsche Volkspar- t^zusanunensetzt, stützen und aus chrcu Reihen gebildet werden. Es ist naheliegend, daß bei diesen, Anlaß auch an eine Erweiterung der Koalition nach liuks unter Einbeziehung der Sozialdenwkratie gedacht worden m. Bet der ablehnende« Haltung, die die Sozmldemokratie erst jüngst während der preußischen Regierungvkriie cur den Tag gelegt hat, ist keine Aussicht auf eure midie Verbreiterung der Regierungsbasis vorhanden. -luch das neue Kabinett wird eine Minderheitsregrerung und auf die fallweise Unterstützung anderer Parteien angewiesen sein. Ueber die Frage, wer an riefte Fek- renbachs Reichskanzler und a« Stelle Dr. simonS Ml- ntster d-'s Auswärtigen werden dürste, heute schon zu sprechen, wäre verfrüht und könnte nur auf Kombinationen berußen, da im Augenblick nur über den Rücktritt dieser beiden Minister Gewißheit besieht, nußt aber über die Persönlichkeiten ihrer Nachfolger.
w Berlin. iF. Zü Nach den ablehnendett Aistworten aus Washington, Londou und Paris wird äre.S-ellung des Reichskabinetts immer schwieriger. Es bestatgt n«b wie die „B. 3." in ihrer SounaSend-Morgeuausgabc werdet, daß Dr. Simons gleich «ach der Avsenmutg der deutschen Note an Amerika sein Rücktrittsgerlich einge- reicht bat. das aber vom Reichskanzler Febrenbam >«- rüclaelralte« wurde, um erst eine Antwort von Amerika abzuwarie«. Die Krisis innerhalb der RegierlNia sts«« iu-il nicht mehr vermieden werden. Sie erstreckt sich in erster Linie auf die Retrhsniinister, die dem Zentrum und der Deutscheil Volkspartei angehören. Neben dem Reichskanzler werden der -rmairzmuiister Dr. Wuth, der Vizekanzler Heinze und der ^eidjoüt'atimumfer von Ranmcr genarint. Zu besonders gut unterrichteten Kreisen würd als Nachsolger Dr. Simons der Msaudte ©r Rosen bezeichnet, als diachsolger FehreNbachs eilte ZhrenL Perslü.lickckeit innerhalb des preusstsch-m.Ka- binetts, der Abgeordnete Stresemann und der Reichsminister a. D. Schiffer.
Die Suche nach ciueui neuen Außenminister.
♦* Berlin. ( L.-A.) Für den Posten des ^lnßemniin- sters werden mancherlei Nanlen genannt. So Dr. Wied- feld, der leitende Direktor der Friedrich Krupp ?Ußk, ein besonnener Mann und hervorragender Kenner des französischem englischen und amerikanischen Wirtschaftslebens. Daneben Dr. Melchior, der Mitinhaber des Bankhauses Max Marburg in Hamburg, der eine große Rolle als Sachverständigenberater in den Bersailler Verhandlungen und bei allen späteren Wirtschastsver- Handlungen mit der Entente geführt hat. Unter den Diplonmten werden genannt Baron Rosen, der Gesandte im Haag, Baron von Rosenberg, der deutsche Gesandte in Wien, u. a.
bisher keine Rßleijnung Amerikas.
Von einem Berliner Depeschenbüro ist die Meldung verbreitet worden, daß am Freitag nachmittag die Antwortnote der amerikanischen Regierung auf die deutschen Vorschläge in Berlin eingegangen und in ablehnendem Sinne gehalten sei. Wie uns aus Berlin gedrahtet wird, entspricht diese Meldung nidu den Tatsachen. Es handelt sich vielmehr um eine Rückfrage der amerikanischen Regierung. Auch aus der Tatsache, daß das Kabinett" zu neuen Verhandlungen über eine Abänderung der Vorschläge zusammengetreten ist, geht hervor, daß die Antwort Amerikas keine Ablehnung ist.
Es liegen folgende Meldungen vor:
Fertigstellung der AnMsrt Amerwas.
W Rotterdam. Reuter meldet: Die Antwortnote Har- dings an Deutschland hatte bis Freitag mittag Washington noch nicht verlassen. Die Beratungen des amerikanischen Kabinetts über den Inhalt der Antwortnote sollen erst Freitag abend beendet werden.
»* Genf. Der „Herald" meldet aus Neuyork: Am Sonnabend kehrt Präsident Harding von der Besichtigung der atlantischen Flotte nach Washington zurück. Es ist wahrscheinlich, daß infolge seiner Abwesenheit von der Bundeshauptstadt keine Entscheidung über die deutsche Note getroffen wurde. Harding wird sofort mit den KabinettSmitgliedern das Reparationsproblem studieren. Die Antwort ist bereits so gut wie sestgelegt. Ame-
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keineswe.
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Staatssekretär Hug wird die alliierten Forderungen vortragen. Fn ivobltriformierten Kreisen erklärt man, daß Hughes die Hoffnung hat, daß Verhandlungen cin- geleitet werden, ehe die Besetzung durch der: militärischen Vormarsch der Franzosen durchgeführt wird.
Französische Antwort an Amerika.
w Amsterdam. Der „Telegraaf" meldet aus Washington: Eiü zweite sranzösische Mitteilung ist im Weißen Hause eingegangen. Sie lehnt die Zustimmung Frankreichs zur vorläufigen Vertagung der militärischen Aktion gegen Deutschland ab, sofern nicht der Alliierte Rat in London am Sonntag anderes beschließt.
Neue Kabinettsberatungeu.
>* Das Retchskabiuett ist am Freitag im Reichstag zu einer Sitzung zusammengetreten, deren Hauptbera- tungsaegcnstand die Reparationsfrage war. Nach unseren ftmoimaHoneiL die als absolut znverläüig gelten dürfen, hat dieser Beratnng entgegen allen anders lautenden Nachrichten eine Antwort der amerikau schen Reg-erinw nickst zu Grunde gelegen. Bis Mitternacht Ka, im Auswärtigen Amt keine Mittelung aus Ma- Eington vorcelegen. die als eine Antwort auf die b^ittoe Note auaefeßen werde« könnte.
Weiter wird hierzu gemeldet:
w Die in Berlin eingegaugenen Rückkraaeu in der Angekeglnbcit des dentsche« RevaranvnSangebots haben sit neuen Beratungen im Kabinett geführt. Wie wir zuverlästig erführen, ist mit einer wesentlichen Aenderung der deutschen Borschläge an Harding in ihren Gruildzüge« nicht zu rechnen.
England verlangt ein weitergeheudes Angebot.
w Reuter meldet über die Sitzung des englischen Kabinetts am Donnerstag abend, daß eine neue inoffizielle Anfrage der englischen Regierung nach Berlin beschlosst« wurde, die die Erwartung «ach einem weis st! gehende« Angebot Deutschlands ausspricht. Die biS- herigen Audkünste des Auswärtigen Amtes in Berlin hatten seine «idunm der Gesamtl-me gebracht.
Ein neues Ultimatum an Deutschland?
w Zürich. lB. Z.) AM den Londoner Berichten der Pariser Morqeuprefse geht cuchetflrch hervor, daß die am Sonnabend beginnende Loudouer Konferenz ?,ns nächst einige grundsätzliche Meiunngsverschietzenheiten zu regeln haben wird. Lloud George steht auf dem Standpunkt, daß vor'Durchführung der Zruhrbeseuung Dentschlaud erst noch ein Ultimatum gestellt werden mich. Nach „Havaö" hat:be(t es sich bet beut cngkUchen Vorschlag darum, von Deutschland binnen einer Woche eine verpflichtende Erklärn»« zu verlaugen, daß es 42 Fahrcszahlttnge« von ie 2 Milliarden Go^mark nvb ebensolange 25 Prozent vom Brutlowert seiner Ans- fnbr zahlen soll. „ J
Aenderung der Haltung Italiens. . .
•m- Rom. (D R.) Die halbamtliche „Ftalia" bereitet aus Italiens Uin lall auf der Londoner Konferenz zu Gunsten Frankreichs vor. Auch die „Tribuna",schreibt, daß die sranzösische« Gründe für ein schnelles und entschlossenes Handeln gegen Deutschland viel wichtiger seien als die bisher von Italien geltend ^machten Ge- genarüude.
Fayreozaplunaen für 60—so Jahre.
'*■ ^»doit. (F. G.-A.) Am Freitag empfüm da» Ptiuisterlmn von der deutschen Regier««« eine kurze Note als Antwort auf die Anfrage «ack Berlw um K llnklarhesten cn dem an Harding übermittelten Bor- Mlag aufzuklare«. Die Antwort bringt nur wen* Süßt in das Dunkel. Ueber einzelne Punkte schwciÄ die i^ote vollständig. Man ist etwas erstaunt, daß ciach
-°euen öeutschen Vorschlägen die Annuitäten über 60 ins 80 Jahre verteilt werden sollen, während in den Parner Beschlüssen 42 Jahre vorgesthen und auf da Londoner Konferenz von Dr. Simons nur 30 Iah« vorgeschlagen worden sind.
Znr Lonboner Konferenz.
Rom. fF. G.-A.) Die „Tribuna" sagt: Die bevorstehende Londoner Konferenz übertrifft an Bedeutung alle bisherigen. Es kann sein, daß die Delegierte« der Verbündeterr eine völlig neue Richtung einzuschla- gen gezwungen sind. Wenn Amerika einverstanden ist, daß Deirtichlaud die Schulden der Verbündeten über- «^mt, so wird es in Zukunft Zlmertka sein, das die gesetzliche Zahlungsweise bestimmt. Das Blatt schließt- Es sei nicht zu verwundern, wenn während der Londoner Konferenz plötzlich' ein amerikanischer Vertreter auftauche und an den Beratungen tetlzunehme« wnnfaje»
Die Beratungen -es Reichskabinetts.
»* Berlin. Die Kabinettssitzung am Freitag zog sich bis in die späten Nachtstunden hin. Ueber das Ergebnis der Beratungen wird von festen der Kabinettsmitglieder vorläufig noch strengstes Stillschweigen beobachtet. Es war daher auch nicht zuverlässig in Erfahrung zu bringen, ob sich das Kabinett entschlossen hat, noch im Laufe der Nacht ein allerletztes Angebot an Lloyd George unb Briand ergehen zu lassen, wie es von fetten einiger Kabinettsmitglieder am Freitag vorgeschlagen worden war.
Beratungen der Neichstaqsfraktionen.
♦* Berlin. Die Fraktionen des Reichstages hielte« Sonnabend früh Sitzungen ab, um zn der Frage bet Kabinettskrise und die hierüber in der Morgenpresse erschienenen Mitteilungen Stellung zu nehmen.
Die Rnhrvefetzung ««abwendbar.
«* Obwohl Präsident Harding die deutschen Bor- iÄ®e «iß bne^ angesehen hat, meldet die Renteragentirr aus Washington, daß Frankreich durch seinen Botschafter in Washington hat mitteilen lassen, daß es die Besetzung des Rnhrqebiets nicht zn netten Erörterungen mit Dentschland machen milk.
Schwarze für die Besetzung.
»* 3 montiert innen aus dem besetzten Gebiet zufolge solle« die für das Rnbrgebiet bestimmten Besatzungstruppen aus 24 000 Schwarzen bestehen, die Belgier werden sich mit einer Division beteiligen. Die Leitung der Besatzungsaktion liegt in den Händen von General Wcvgand, dem Generalstabschef des Marswalls Foch. Bis Freitag sollen sich bereits medr als 90 000 Freiwillige für die militärischen Maßnahmen gemeldet haben.
Die Mobilisierung Frankreichs.
** Der „Baseler Anzeiger" meldet aus Stratzburav Der französische .Kriegsminister hat für den 6. Mai die elsässischen Bahnlinien zur Reservierung für Militär- transporte aufgeiordert. Durch Anschläge in den Bahn-: Höfen wird ««gezeigt, daß zwischen den 3. und 10. State die Annahuw von gewöhnlichen Frachtbriefen eingesie» wird.
o* Bei der Zl'nnahme der französische« Heeresrefvrl«,, wonach jeder Soldat der Reserve sich für 6, 12 oder 18 Monate beim Heere verpflichten kann ohne Rücksicht aus. die Zeit, die seit seiner Entlassung verflossen sind, wurde: zur Begründung mitgeteilt, daß das Gesetz mit Rückstch» auf die bevorstehenden Ereignisse eingebracht morde« ist Der Kriegsminister betonte, daß das Gesetz unter den gegerrwärtigen Umständen sehr nützlich sein könne.
Die Zwangsmaßnahmen unbegründet.
Wie die „Chicago Tribune" mitteilt, hat die Repc^ rationskommission festgestellt, daß gegen Deutschlans aus dem Grunde, weil es die bis zu«? 1. Mai fällige» 20 Milliarden Goldmark nicht vollkommen bezahlt, die „Sanktionen" nicht angewendet werden könnten. Der Beschluß sei gegen den verzweifelten Widerstand der französischen Delegierten gefaßt worden.
England an der Ruhrbesetzung besüiiercffterL
t* Dem „Matin" zufolge sind die Mitglieder be« Obersten Kriegsrates nach London abgereist. Deckt „Tcmps" zufolge hat in den bisherigen Verhandsimge- Mischen den liniierten bad britische Kabinett sich in der Frage der Ruhrbesevusia dcö-utcrdssiert erklärt.
Eine deutsche Absage an die Reparationskommtssto«.
r--i Die ReparationSkommissiM beabsichtigt, die Vertreter der Kriegslastenkommission yt der Beratung deS Artikels 233 Absatz 4 des Versailler Vertrages über den Zahlungsmodus für die demiche Swuld hittzuzuziehen. Der deutsche Vertreter hat sich entschuldigt und in einem Briefe an den Borsitzeude« der Reparationskomurissto« erklärt, daß er sich unter den gegenwärtigen Umständen nicht für verpflichtet halte, der Berrifung Folge zu leisten.
Uebereinstimmung unter den Alliierten.
w Nach dem „Maiiu" ist die Haltung Englands fetv «klegt. Lloud George hat nicht nur seine Znstinunulig znr Besetzung des RuhrgebietS erneuert, er hat au® klar zum Ausdruck gebracht, daß England an n'ber Wandlung der Alliierten teilnehuren wird. Was Italien