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Hersfelöer Tageblatt

* flnAÄgmipreis für die rinfpattigs PetüMir oter : beten Raum 40 Pfennig, für at:«s»ärto 60Pftmrtg, : : Sir Rtfi am Meile 1,50 Mark. Bei Wirteeh»-Mzrri : Nackiaß. 4 Kür Sie GchristtrMmg vrrairtwsrmch ;

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X F : durch Sie Post bezogen 7.80 Mark, bei freier Au- ;

Amtlicher Anzeiger für Zerr kreis Hersfelö 0 Kunks Buchöruckerei in hrvsftlS. 8 :

Rr 71 (erstes Blatt)

Emmabend, den 26* März

1921

Die neuen krlHütterungen im Wnekn.

Rättberhauptmann «kB Mordbrenner Hölz verhaftet.

** An drei Stellen des Reiches im Merseburger Industriegebiet, im Freistaat Sachsen und in Hamburg ist es am Mittwoch zu schweren kommunistischen Aus­schreitungen gekommen, die leider auch viele Menschen- jede« gefordert haben. Es kann gar seinem Zweifel unterliegen, daß dieses zeitliche Zusammentreffen nicht rein zufällig ist, sondern daß Drahtzieher an der Ar­beit sind, denen es darauf attkommt, die in den kommu­nistischen Blättern seit langem angekündigte Aktion nun endlich zur Tat zu machen. Die Regierung hat die er* Wen drohenden Anzeichen im mitteldeutschen Revier viel zu leicht genommen und hat kostbare Zeit unbenutzt verstreichen lassen. Diese Untätigkeit hat an der ande­ren Seite den Uebermut noch gesteigert und hat der Kommunistischen Vorteileitunci Gelegenheit gegeben, ihre Vorbereitungen in aller Ruhe zu treffen; denn es handelt sich nicht, wie es in dem Erlaß des Oberpräsi- Senten Hörsing heißt,MN einige kommunistische Nar­ren", auch nicht, wie in einer amtlichen Veröffentlichung gesagt wird,um politische gemeine Verbrechen", son­dern diese Bewegung ist eine politische Bewegung und von der Kommumstischen Parteileitung ganz bewußt geschärt und groß gezogen. Die kommunistischen Blät­ter schreien seit Wochen, von keiner Polizei und von keinem Gericht gehindert, in das Land hinaus, daß die Arbeiter sich bewaffnen und endlich zur bewaffneten Tat schreiten müßten. Diese blutige Saat ist jetzt auf- gegangert. Wenn auch kein Anlaß M besonderen Un­ruhen besteht, und diese kommunistische Aktion vor allem völlig aussichtslos ist, so wird doch schwerer Schaden gestiftet. Die erfreuliche Beruhigung, die die wirtschaft­liche Entwicklung uns in, den letzten Monaten zeigte, ist aufs neue unterbrochen worden.

, Postamt in Mansfeld übersatten. Nachmittags sind -Polizeivecunte mißhandelt und ausgeplündert worden. Sie haben sich in ihre Kasernen zurückgezogen. In der Nacht wurde eine Patrouille, die die Kasernemeuts um­ging, beschossen. Die Kaserne selbst lag zwei Stunden unter schwerem Feuer. Die Polizei selbst gab keinen einzigen Schuß ab. Ich werde den Kampf mit den ver­brecherischen Elementen aufnehmen und alles tun, um das Land von ihnen zu reinigen.

Das Gewerkschaftskartell, die S. P. D. und die U. S. P. D. haben einen Aufruf erlassen, in dem sie die Ar­beiter auffordern, sich nicht an den kommunistischen Putschen zu beteilige« und der Streikparole keine Folge zu leisten.

Arbeitslosen-DeKronstratio« in Leipzig.

»* Leipzig. tF. Z.) In Leipzig kam es zu lebhaften Kundgebungen der Arbeitslosen. Diese hatten an das Stadtverordneienköllegium einen Dringlichkeitsantrag solgenden Inhalts gerichtet: Wir beantragen, nachdem Reich und Land für die Not der Arbeitslosen rein Ver- - ständnis haben, an die Erwerbslosen aus städtischen Mitteln eine einmalige Hilfe in Höhe von 600 Mark für Verheiratete und 400 Mark für Ledige zur Auszahlung gelangen zu lassen. Ein Demonstrationszug von etwa 15 000 Personen zog zum Rathaus, um ben geschlosse­nen Willen der Arbeitslosen den Stadtvätern vorzutra- gen. Nachdem die Kundgebung anfangs ruhig verlau­fen lvar, versuchten in der neunten Stunde die Demon­stranten in das Rathaus einzudringen, was ihnen auch gelang, da das Rathaus nur von einem geringen Aus- gebot der Sicherheitsbeamten belegt war. In der Stadt­verordnetensitzung kam es zu wüsten Szenen. Schließ­lich gelang es, die Demonstranten zu beschwichtigen und zur Beruhigung zu bewegen. Ein Aufgebot der Sipo übernahm den Schutz des Rathauses und sperrte die Zugangsstraßen ab.'

Verstärkung der Sicherheitswehr.

c- Magdeburg. Starke Abteilungen Sicherhei sind am Mittwoch abend in das mitteldeutsche Z: stricgebiet abgegangen, wo für Donnerstag mit groß i kommunistischen Putschen gerechnet wird. In Amme« i dorf bei Halle wurden am Mittwoch große Dynamitvor­räte der Ko«km«nisteu beschlagnahmt. Bei Dieskau wurde erneut auf Eiseubahnzüge aefWoüeu. Aus Eis-

wurde erneut auf

leben wurde 9 Uhr abends gemeldet, daß am Marktplatz und in den Nebenstraßen Plündernngen begonnen haben.

Verstärkter Bahufchutz.

^ Das Ammeudorfer Eisenbahnunglück der vergan­genen Woche und das Dieskauer Eisenbahnunglück ha­ben die Eisenbahndirektion Halle veranlaßt, zum Schützt der Eisenbahnbeamten und der Reisenden einen ver-- stärkten Bahnschutz einzuführen. Zahlreiche Patrouil-i len und Streckenläuser werden sich Tag und Nacht längs! der Schienen aufhalten. Des weiteren werden an den- Strecken Doppelposten ausgestellt. Patrouillen und Po­sten erhalten die Weisung, auf jeden zu schießen, der sich während der Nacht in unbefugter Weise dem Bahn-! körper nähert.

proißft gegen die BllfflardMloFdermg.

Zögernde Haltung der Reichsregiemug.

«# Halbamtlich wird mitgeteilt'. Das Reichskabinett und auch die preußische Regierung haben sich am Mitt­woch mit den Ereignissen in Mitteldeutschland und in Hamburg beschäftigt. Es wurde erwogen, ob in Mittel- deutschland der Ausnahmezustand verhängt werden soll. Davon ist zunächst Abstand genommen worden, da man angesichts der ruhigen, besonnenen Haltung der Arbei­terschaft hofft, daß die kommunis sche Aktion in Mittel- bentMo ohne 7/^12: / ?

^ffitow^ittM** ^W-iM^4> IM iKSNE T^MUfErr tMW. W*' stärknngen der Sicherheitspolizei werden im Ausmaße des Notwendigen entsandt werden. Kommunistische Agitatoren versuchen übrigens, die Eisenbahner dazu aufzuhetzen, die Beförderung von polizeilichen Verstär­kungen zu verweigern.

Die Ausschreitungen i« Mitteldeutschland.

Die deutsche Kriegslastenkommission in Paris über- gab der Reparationskommission eine Note, in der zu der Forderung nach Zahlung von 12 Milliarden Gold­mark vor dem 1. Mai 1921 in Gold und freinden Devi­sen und von einer Milliarde Goldmark bis zum 23. März als Anzahlung hierauf erklärt wird, die deutsche Regierung karm die dieser Forderung zugrunde lie­gende Berechnung, wonach Deutschland in Erfüllung des Artikels 283 des Friedensvertrages höchstens 8 Dlil- liarden Goldmark gezahlt habe, nicht als richtig aner­kennen und muß Verwahrung Sageqen einlegen, daß ihre diesbezüglichen Darlegungen in der Note vom 15. März als rein formeller Einwand bezeichnet wird. Ueber die Gesamtheit der deutschen Forderungen sei die deut­sche Regierung von der Reparationskommission noch

Rluttge Zusannneustößc in Hamburg.

»-c In verschiedenen Stadtteilen Hamburgs ist es im Laufe des Mtttwochnachmittags zwischen den Komnru- nisten und der Sicherheitswehr zu ernsten Zusammen- Ifi.e »prth ÄÄ M)%eflr% »i»t gehört worden. Gemäß Par. 9 und 10 Anhang 333

anseinanderLuacben An: Hafeu ist S"M Terl V 333 des Friedensvertrages glaubt die dcut-

FÄne SlttV^^S Wefe r^c Regierung umlomehr Anspruch auf Gehör zu haben.

rvmthPThFehnate^npr ^rintFatt'mnr^tt «rtsipt har- als neuerdings die Reparationskommission einen Teil!

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nH^mn-h^^ Ers^^ slef«/^1 ^iert die deutsche Regierullg^dagegen, daß die Zahlung

ort wurde ei«e Person gewtet, ^ ^ MMarden Goldmark von ihr gefordert wird.

mehrere wurden verwundet. Bei den Zusamnrenstötzcn auf der Werft wurden vier Personen getötet mtö meh-

* Im mitteldeutschen Bergrevier leisten die Kom­munisten das Menschenmögliche, um es zu gewaltsamen Zusammenstößen zu bringen. Die zunächst kaum glaub­hafte Meldung, daß an dem Schören des Generalstreiks der langgesuchte Räuberhauptmann, Mordbrenner und §omwuuistemührer HölL, auf dessen Konto die schweren erbrechen im Vogtlande zu setzen sind, betetlrgt ist, wird bestätigt. Hölz ist mit zwei Komplizen in Quedlni- b«rg verhaftet worden. Er hat in den vorhergegangenen Tagen in kommunistischen Versamnilungen in und bei Mansfeld gesprochen, wo er den einfachen Arbeiter mimte, aber wegen seines gewandten Redens anfriel. Als man Win auf der Spur war, floh er; doch ereilte ihn in Quedlinburg sein Schicksal.

Schießereien in Eisleben.

rere verwundet.

Aus«ahmezusta«d i« Hamburg.

Der Senat der freien und Hansestadt Hamburg umcht bekannt, daß in Anbetracht der Vorkommnisse auf der Werft Blohm & Voß und in anderen Betrieben mit sofortiger Wirkung der Ausnahmezustand über Ham­burg verhängt ist. Die vollziehende Gewalt während des Ansnahmezustaudes ist dem Senator Hense über­tragen worden, der gleichzeitig zum Regierungskom- missar ernannt worden ist.

Neue U«r«he« in Hamburg.

bevor auf Grnrrö weiterer Erörterungeli festgestellt ist, ob und inwieweit die denksche Regierung noch Verpflich­tungen des Artikels 235 zu erfüllen hat. Die deutsche Regierung erklärt, daß sie schon mit der Note vom 26. Juni vorigen Jahres an die Unmöglichkeit, nennens­

w Der Mittwoch nachmittag brächte in Eisleben leb­haftes Schießen in den Straßen. Die Kommunisten begnügten sich nicht, die Schutzpolizei von der Straße zu vertreiben, sondern warfen auch Handgranaten in ine Polizeiwache im Rathaus. Dabei wurden drei Pvlizer- wachtmeister erheblich verletzt. Zur Stunde ist kein Si- cherheitspolizeibeamter mehr in den Straßen zu sehen. Die aufrührerischen Elemente haben die Oberhand. Der in der Mädchen-Volksschule liegenden Abteilung der Schutzpolizei wurde ein Nliimatnm gestellt, falls sie nicht bis zum Abend sich ergeben hätte, werde man die Stadt an allen Ecken ««zünden. In der Nähe der Krug- .yUtHe her Gewerkschaft kam es gleichfalls zu Schieße­reien Der von Halle kommende Perfouenzug wurde von den Streikenden an der Weiterfahrt gehindert.

Rerfchärfnng der Lage in Mitteldeutschland.

w Halle Im mitteldeutschen Industriegebiet zeigt sich ü^rall eine Verschärfung der Lage. Die Bahnlinie Eisleben-Halle ist in dem nach Eisleben M gelegenen vch nun heu Aufrührern besetzt, die in Eisleben die Sowjetrepublik ansgerufen haben. Gegen Mitternacht WEN die Drahtverbindungen mit Eisleben abge-

schnii'eu. Zentrum der Ausstandsbcwegnng

E.-A.s Das Zentrum der Aufstandsbe- weauna liegt im Raume zwischen Eisleben und Hett- Dt MÄünstel der Arbeiter sieben der Bewegung

ANSnaHmebestimmvngeu für die Proviuz Wn

^ B e n i *. IL.-A.i Der Neich^MideM bat Tttr WhOviu^ ^Adiku eine Seröi&thwtö cit^ncitf bind) wW» erhöhte Befugnisse erhält.

Der Bericht Hörsings.

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** Hamburg. Die am Mittwoch in Hamburg stattge- fundenen Stratzenkämpfe haben sich in der Nacht nicht wiederholt. Dagegen wurde auf eine Anzahl Lagerhäu­ser im Hafen, auf die Vulkanwerft und auf die Werf^ ten bei Hamburg, Altona und Ottensen Breunstoff- Attentate verübt, die teilweise beträchtlichen Schaden anrichteten. Gegen Mitternacht drangen 80 bis 100 be­waffnete Zivilpersonen gegen das Rathaus vor, das von einer starken Militärabteilung besetzt war, die die

werte Barzahlung zu leisten, hingewiesen und ansge» führt habe, daß die wenigen noch in Form von auslän­dischen Devisen verfügbaren Barmittel zum Ankauf von Lebensmitteln und Rohstoffen aus dem Ausland? dienen müssen. Da die Reparationskommission auf diese Aus­führungen 8 Monate lang nicht zurückgekommen ist, sei die deutsche Regierung zu der Ansicht berechtigt gewe­sen, daß ihre Ausführungen über die Unmöglichkeit vo» Bezahlung«« von der Reparationskommission geteilt werden. Jetzt ist in den letzten Noten der Neparations-

::

Ueberrumpelung und Erstürmung des Rathauses ver- ; hinderte. Gegen 1 Uhr nachts herrschte in Hamburg ' Ruhe. Die Macht des Kommunisten-Aufstandes schien schon am Mittwoch abend in der Hauptsache gebrochen , 3it sein. Die Opfer her Kämpfe am Mittwoch sind 31 Tote und über 50 Bermnndete.

Rrveitslosenterrok in Berlin.

** Berlin jL.-A.j DouneMag morgen haben die ! Arbeitslosen Berlins und diejenigen, die hinter ihnen j stehen, versucht, eine fosi- Sympatlue-Aktion der in der Berliner Großindustrie beschäftigten ArSeiterfchaft zu : erzwingen. Zunächst erschien auf den Werken-von Lud­wig Löwe A.-G. in der Huttenstraße eine Abordnung und forderte die Belegschaft auf, zum Zeichen der Snm- ; pathie für die Arbeiter im mitteldeutschen Industrie- bezirk in den Ansstand zu trefen und die Arbeit nieder- : zuleaeu. Vor allem versuchte mau, dre Arbeiter^ des Kraftwerkes für sich zu gewinnen, um durch die -LUll- legung der Kraftzentrale das Ham'twerk zum feiern zwingen. Die Direktion der Werke Hatt«, da sie Unruhen befürchtete, die SicherbsttSvolizei benachrich­tigt. die jedocb keinen Grund zum unmittelbaren E n- griff fand. Ebensowenig ist es bisher zu vtratzenun- ruhen gekommen. ,

Ein Berliner VorMtzna beschossen.

^ Berlin. M. Z.) In einigen Strafen des Nor­dens und Ostens sind Mittwoch abend und DonMstag vorinittag meßrfmb Beamte der MiWyrlUei Will» «t= gegriffen wordeu. An amtlichen Stellen sind Meldun­gen eingelaufen, daß Donnerstag vormittag ein Bor- ortzng bei Adlershof von Komm«nisten beschossen wor-' den ist.

Tichcrveitsmatz«ahmen für BeNi«

> Berlin (L.-A.l Für Berlin sind «mfasfende Vorkehrungen getroffen worden, um etwaige kommuni­stische Putschversuche im Keime zu ersticken.

kommission eine völlig entgegengesetzte Stellung einge- ' Die Aufbringung der letzt geforderten Summe sei für die deutsche Regierung, ganz abgesehen davon, daß ihre Bezahlung für ein durch den Krieg aufs äußerste erschöpftes Land überhaupt eine kaum lösbare Aufgabe darstellt, schon wegen der Kürze der Tristen nnntöglich, innerhalb deren es schon rein technisch aus­geschlossen wäre, auch nur die Vorbereitungen für die Durchführung einer Anleihe zu treffen, als eine solche mch der durch die Londoner Maßnahmen bewirkten

nommen worden.

-Arischasiltchen Schwächung Deutschlands möglich wäre. Nach den Bestimmungen des Friedensvertrages habe die Reparationskommission auf die deutsche mirtschafliche Leistnngsfttlligkcit Rücksicht zu nehmen. Ferner wäre«! nach Pär. 10 c 1 der Anlage 3:1 zum Teil 8 des Friedens- nertrmteg ein bis zum 1. Mai sich ergebender Fehlbe- iraq in Form von verzinslichen Schatzamveisunaen in die nach Par. 12c 33 der Anlage 33 zum Teil 8 deS' FriedenSvrtraaes anszustelleuden 40 Milliarden Gold­mark Schatza«weis«nstcn nmzntauscken. Die deutsch« Regierung schlägt schließlich die umgehende Eröffnung mündlicher Verhandlungen unischen der ReparationS- e- vnniision und der Kriegslastenkommission über die Bewertung der bisherigen Leistungen vor und erklärt sich bereit, in Verhandlungen bezüglich der Auflegung einer auswärtiaen Anleihe einzutreten, die aber nicht lediglich vom Standpunkt der Erfüllung des Artikels' 235 sondern nur im Zusammenhang mit dem Repara- tionsproblem erörtert werden könnte.

Die Aufnahme der Rote.

Mittwoch um 4% Uhr versammelte sich die Kommis­sion, um den Wortlaut einer Note zu beschließen, worin die alliierten Regierungen von dem Bruch einer der Be­nin,mungen des Versa-ller Friedensvertrages durch die deutsche Regierung verständigt werden sollen. Die beut* sche Antwortnote soll einer Havasmeldung zufolge zu folgenden Bemerkungen Anlaß geben: Die dentscijen Sachverständigen wurden bereits bei der durch die Re- parationskommission vorgenommenen Abschätzung der bisherigen Leistungen, die Deutschland auf Grund de» Artikels 23b des Friedensvertrages vornahm und die tatsächlich anrechenbar sind, angehört. Diese Abschätzung