Hersfelöer Tageblatt
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Nr. 68
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Dienstag, den 2L. März
1931
«MWWKikiilVMM.
♦* Der eutscheidungSreiche Tag der Volksabstimmung tw Oberschlesien ist vorüber, und mit stolzer Freude und tiefer Ergriffenheit kann heute dem deutschen Volke ver- kSndet werden: Mit überwältigender Mehrheit hat sich das Volk Oberschlesiens zum deutsche« Reiche bekannt. Der 20. März wird für alle Zeiten ein Gedenktag deut- Wer Treue bleiben, aber auch ein weithin sichtbares Denkmal deutscher Kulturarbeit, die ihren verdienten Sohn gefunden hat. Die umständliche Feststellung des Abstimmungsergebnisses und die Schwierigkeit seiner Uebermittelung nach Berlin verschuldete es, daß auch in später Nachtstunde nur Teilergebnisse vorlagen. Sie »oben aber die Gewißheit des deutschen Gesamtsieges. Das Abstimmungsergebnis aus der Stadt Katto- wip beträgt 91 Prozent deutsche Stimmen, aus dem Handkreise Kattowitz 72 Prozent für Deutschland. In der Stadt Obcrglvgau wurden 5093 deutsche und 226 polnische Stimmen gezählt. Im Gutsbezirk des slüch- Haen Grafen Oppersdorf 100 deutsche und 11 polnische Stimmern Der Landkreis Oppeln hat 97 Prozent deutsche Stimmen. Tarnowitz stimmte zu 85 Prozent und Beuchen zu 78 Prozent deutsch. Selbst die südlichste Ecke weh eine deutsche Mehrheit nun So sinnnuerr in Königshütte 32 000 für Deutschland und nur 10 000 für .Polen. In Myslowilz standen 5693 deutschen nur 4917 polnische Stimmen gegenüber. In den Städten Pleß und Robnik ist das Wahlresultat nach dem vorliegenden Ergebnis sehr gut für Deutschland, ebenso in den Landkreisen Pleß und Rybnik. Auch die Nachrichten aus dem Kreise Kreuzburg bestätigen den rein deutschen Charakter dieses Kreises. In 46 Gemeinden sind 12 558 deutsche und 712 polnische Stimmen abgegeben worden. In Cweln stimmten für Deutschland 20 800, für Polen 1100, in Cborzow 62 Prozent für Deutschland: in Rati- bor Stadt und Land 75 bis 80 Prozent für Deutschland, in Gleiwitz 90 Prozent für Deutschland, in Bismarch-, Hütte 65 Prozent für Deutschland, tu Rosenberg 67 Prozent für Deutschland, in Kosel Stadt 80 Prvzenr für Deutschland, in Lubliuitz 82 Prozent, in Hindenburg 60 Prozent und in Zabrze 58 Prozent für Deutschland.
In Kattowitz finden in den einzelnen Stadtteilen Kämpfe zwischen Engländer« und Franzosen statt, an- geGich, weil die Franzosen die Polen bei den StörungS- , 'iLNuchen »N--f eNeraisL, Mws^u^aLE>»l chaven. , .^^.^-rerfmRHbukkhaben sich in emzelnen Orten Kampfe zwischen Poleu und Italienern entwickelt. Die Italiener haben die Wahlurnen in den strittigen Ortschaften beschlagnahmt, um das Wahlergebnis vor polnischem Terror sicher zu stellen.
Nach einer weiteren Meldung ist bis gegen Abend die Abstimmung ruhig verlaufen. Die Zwischenfälle in Kattowiü und im Kreise Rybnik haben sich danach also erst nach der Abstimmung ereignet. Das geht auch aus folgender Meldung aus Kattowitz, datiert vom 20. März, abends 8 Uhr, hervor:
Bis zum Abend dasselbe ruhige Bild wie am Tage. Die Abstimmung hat sich bisher reibungslos vollzogen. Die Beteiligung war so stark, daß um 4 Uhr nachmittags bereits die überwiegende Mehrheit der Stimmberechtigten abgestimmt hatte. Selbst in den unruhigsten Dörfern haben sich keine Zwischenfälle ereignet. Auch aus den Kreisen Rybnik und Pleß sind bisher keine Meldungen über Terror cingelaufen.
«^ Nunmehr liegt auch die erste Meldung des deutschen Plebtszitkommisiariats über das bisherige Er-
sis der Abstimmung vor. Sie lautet: Nach den er vorliegenden Meldungen stellt sich das Ergebnis der Abstimmung einschließlich der Kreise Pleß und RMibk auf rund 700 000 deutsche und 48» 08« polnische Ssimmew. Eine Anzahl von Wahlorten ist allerdings «och -richt gemeldet. Dies trifft besonders auf die Kreise West und Rybnik zu. Allerdings dürfte au dem Gesamtergebnis nicht mehr viel geändert werde«. In einer zur Zeit noch nicht genau zu überfein irden Zahl von Orten schei«. es zu einer eigentlichen Wahl, zu der alle Stimmberechtigten Zutritt gehabt hatte», nicht ge- ^^entren. lL.-A.» Die Abstimmung in Ober- schlesken ergab bei einer Wahlbeteiligung von 100 v. H. eine deutsche Mehrheit von 61 v. H.
tw- Ovvclu lL.M.) Die italienische BesatzungsR'- Hörde erklärte sich gegen die Gültigkeit der Wahl im Kreise Pleß.
Erfreuliches Ergebnis der Beamteuabstunmung.
>♦ Die „Schlesische Ztg." meldet aus Kortowitz. daß das Ergebnis der Beamteuabstimumug in Ka tomrtz am letzten Sonntag hoch enceulidi ist. E' ihimntcn für Deutschland 5800, für Polen 600.
Polnische Frechheit.
** Das naiioual-polnische Bürger-EMkrMv-KomUee der nationalen Verteidigung bat zur Abstimmung einen Ausruf erlassen, der dem »Iommar i>e Bologne M- gelegt ud an die französische» Lvldaieu gerichtci E. Der Aufruf strotzte voller Lügen und EUU i!>e>i ,-.>enm- glimpfuugen der Deutschen und besonders derdeu.chen Soldatei, in den Kämpfen in Frankreich und hob die Dienste Polens für Frankreichhervor. ,^n ihn wird heroorgehobeii, daß der polnische und der ^aiizösuche Soldat immer wieder zwei Brüder waren, für Freiheit und Gerechtigkeit gegen Deutschland kampsten und daß Polen um dieser Gerechtigkeit willen auf ^e „Unpar- tetlichkeit" der französischen Soldaten rechnet, die es sich ihn für einzuietzeu bittet. Oberschlesien gegen die deutsche
Schlechtigkeit und Gewalttätigkeit zu verteidigen. (Die Antwort darauf ist bei der Abstimmung erteilt worden.)
Polnischer Angriff auf englische Truppen.
♦-i In Kattowitz hatte sich am Sontlaveud in den späten Abeudstunden die Lage recht ernst gestaltet. Polnische Sokolbandeu sind in aroß er Masten im Kreise Stosenberg über die Grenze gekomme« nnd mit englischen Trnppen in einen Sompf geraten. Auch die interalliierte Kommission scheint die Lage für recht bedrohlich zu halten. Es verlautet, daß man in Ovpeln die Verhänguug des Belagernügsznstandes erwartet.
Die endgltige Ektscheidung.
** Berltu. Die amtliche Anzeige des Abstimmungsresultats tu Oberschlesien durch die Entente wird in Berlin erst mit der Eutscheidung des Alliierten Rates erwartet. Nach Erklärutgen des am Sonntag nach Berlin zurückgekehrten französischen Botschasters Le- - rond will der Alliierte Rat feine Entscheidung über Oberschlesien mit Beschleuniguno und unmittelbar nach dem Endresultat der Volksabstimmung treffen.
Die überwältigeude deutsche Mehrheit.
♦* Breslau. Der deutsche Siea in Oberschlesien war Montag früh aus den meisten Bezirken bekannt. Nach einer vorläufigen Zusammenstellung sind für Dentsch- land in den Städten 80 und in den Landgemeinden 60 bis 65 Prozent der Stimmen abgegeben worden.
Der R»cktra«sport der Oberschlesier.
** Breslau. Aus Oppeln wird gemeldet: Der Rücktransport der Oberschlesier beginnt am Mittwoch. Nach den bisher vorlieaendeu Abschlüssen der Eisenbabudi- rcktivn Breslau sind über Breslau 225 000 ObersÄle- sier in das Abstimmungsgebiet transportiert worden. Die „Oppelner Sethtmr meldet, daß unter den nach Oberschlesieu gereiften Abstimmungsberechtigten 34 Deutsche aus Südamerika und 5 aus Japan gekommen waren.
Die Wette« in Loudou.
*- Rotterdaul. Der „Courant" meldet: Am Sonntag mittag stunden bei Llopd in London die Wetten für die oberschlesische Sibstimmung vier für Deutschland und 1 für Polen.
Die Stimmung in Warschau.
♦* Rotterdam. Die „Mornsuapost" incthcf .auL_ Warschau: öe& ailttevicn Bertreter wurden Sonntag früh die volnischen Truppen von der Grenze zürückgenommen. In Warschau herrschte Sonntag keine Siegessiiinmuug mehr. Der polnische Reichstag wird am Mittwoch zu dem Abstimmuugsresultat Stcllnikg nehmen und sich über die weiteren Maßnahmen Polens schlüssig machen. Die Neaierung hat den Höchstpreis für Brot auf 60 polnische Mark festgesetzt.
Amerikas Stelluug zur Abstimmnng.
»-* Genf. DaS „Echo de Paris" meldet aus Nen- york: Der „Sun" gibt eine Uuterrcduna mit dem neuen Staatssekretär Hardings wider, die Oberschlesien betrifft und die Amerikas Stellungnahme dahin festlegt, daß nach dem Bersailler Vertrag kein Protest gegen die von der Entente kontrollierte Abstiinmnng zulässig sei. Oberschlesien solle demjenigen zufallen, der die abfolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen besitzt.
Notenwechsel am Vorabend der Abstimmnng-
♦* Die Botschafterkonferenz hat dem Vorsitzenden der deutscher Friedensdelegütion in Paris am 18. März eine Note überacben, in der gugekündigt wird, die Bot- fchafterkouferenz habe beschlossen, eine Untersuchung über die Tatsachen anznordnen, die in BezUg auf die polnische« Machenschaften und den polnische« Terror in Oberschlesie« erneut seitens der deutschen Regierung zur Sprache gebracht worden sind. Die Bvtsstiafterkonserenz erinnert am Vorabend der Abstirumuna die deutsche Regierung daran, daß die Sorge für die Aufrechterhaltung der Ordnung in Oberschlesien ausschließlich der interalliierte» Kommission obliegt arnd daß eine Einmischung deutscher Behörden ebenso coenig geduldet werden kann wie eine polnische Einmischung. In der Antwortnote der deutschen Regierung wird die von der Botschafter- konferenz erwähnte Behauptung über augeblicve geheime militärische Vorbereiinngen auf deutschem Boden als tatsächlich nnrichtiq zurückgewiese». Die Ävt- nwi schließt mit dem dringenden Wunsch der deutschen Reqiernng daß die Abstinnvuna in Oberschlesien in Ruhe und Ordnung ohne Eingriffe von missen her oder Unruhen im Innern erfolgen möge.
Keßler Wer die Selahr im Ollen.
«-* Reichslvchrmuüster Dr. Gehler erklärte in einer Unterredung mit dem Berliner Vertreter der „Bres- lauer Ztg." u. a. folgendes: „Es ist leider nicht zu ver- kenneu. daß aus polnischer Seite eine Reihe militärischer Maßnahmen unsere ernste Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt.
Auf die Frage, wie man sich den planmäßigen wr= aussorderungen gegenüber verhalten solle, antwortete Dr. Gehler: „Kaltes Blut bewahren, das ist das Erfordernis der Stunde. Nichts würde den polnischen An- ariffsgelüste» setzt bessere Dienste leisten als deutsche Unbesonnenheit. Diese würde den Polen einen erwünschten Vorwaud zum Kampfe bieten. Im Gegensatz zu.Polen haben wir Deutschen an einem ruhigen und geordneten Verlauf der Abstimmung, die uns den Erfolg verbürgt, das allergrößte Interesse." ,
Fragesteller: „Wenn aber allen zum Trotz der Pole doch unsere Grenzen verletzen sollte? Wer schützt dann die angegriffenen deutschen Gebiete?"
Dr. Gehler: „Hier muß grundsätzlich zwischen dem der Entente ctnverhauten Oberschlesien und den benachbarten deutschen Provinzen unterschieden werden. Was Oberschlesien betrifft, so bat die Entente ihre Ehre dafür verpsändet, daß dort eine Gewalttat verhindert wird. Sollte aber die Grenze anderer deutscher Provinzen verletzt werden, so können unsere deutschen Brüder versichert sein, daß das deutsche Volk entschloffe« :ft mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mittel« einen derartigen Angriff zurückzuweisen."
Der BruiO des Friedensnerlrages.
»* Zu den neuen Bewegungen der Ententetruppen im Rheinlande, die vom französischen Kriegsminister in einer Mitteilung an die Presse als einfache Verlegung von Vorposten bezeichnet worden sind, wird in Berlin halbamtlich erklärt: Aus dieser gewundenen Erklärung geht mir das eine mit Sicherheit hervor, daß die deutschen Pressemeldungen wahr sind und daß die Erttente- timppen tatsächlich in dem Bestreben, wichtige Eisenbahnknotenpunkte in ihre Hände zn bekommen, über die in den Londoner „Sanktionen" genannten Städte Düs- lelöorf und Dursburg-Rnhrort die Besetzung ausgedehnt habem Die Londoner „Sanktionen" halten sich nicht an den Friedensvertrag. Jetzt hält sich die Entente nicht einmal an ihre eigene „Sanktionen". Die Reichsregierung wird wegen dieser neuen Willkürakte erneut Protest erheben.
Unter der Fremdherrschaft.
^ Der Bahnhof Harnborn, der bisher von frcnlzösi- schen Offizieren und Mannschaften besetzt war, ist ge- ranmt worden. Der Bahnhof Hamborn-Neumühl bleibt nach wie vor besetzt. Auf dem Güterbahnhof Oberhau- fed-West wurden am Sonnabend durch die dort licgen- den Truppen etwa 20 Wagen eines Kotzlenzuges, der fnr die Alliierten bestimmt war, zurückgehalten, weil die Kohlen dieser Wage« zu schlecht wäre«. Am Sonn- aberid mittag erschien vor dem Rathause in ßamborn ein Pauzerauto. Der Bürgermeister u«d der Polrzei- iuspektor wurden verhaftet, angeblich,^ weil man in ihrem Besin einige Patronen gesunden haben soll. Ferner erschien bei einem Arzt in Wafiun ein belgifch-r Ossizier und teilte mit, daß er sich sofort von Grundstück tulhiv, da dieses für die Besat- Aung^truppeu beschlagnahmt worden sei.
Ein fra«zöfischer Fühler nach Amerika.
^ Wce aus Paris gemeldet wird, will die „Chicago Tribune" in ihrer morgigen Ausgabe eine Mitteilung ^rosteutlcchen, wonach sich Vtviani »ack Washington regibt mdjt nur zu dem Zweck, um dem neuen Präsidenten Harding die Glückwünsche der französischen Re- merung zu überleben, sondern gleichzeitig ein Deven- siv-Brrnönrs zwischen Frankreich und den Vereintate« Staaten vorznschlaacn.
Der Wiederaufbau Rordfraukreichs.
^rn »Ere de Nouvelle" schreibt Gerverk- schaftsredaMeur Marcel Laureat über die Beteiligung deutscher Arbeiter am Wiederaufbau Nordfrankreichs, man habe gegerr die deutsche Beteiligung die St immun 9 S ^K Etvrten Gebiets» angeführt. Die Gecoerk- uhastsuntersuchungskouunissiwn habe an Ort und Stelle festMstellt, daß diese Besorgnisse unbegründet feien Was die Interessen der Arbestslosen an belange, so mttsje man fragen, ob sie bei der jetzigen Verfassung der Rinnen ettva bester aufgehoben seien, als wenn diese hergestellt waren. Das Genfer Abkommen zwischen den fransotiffven ung den deutschen Bauarbeitern sei für Deutschland von Männern unterzeichnet worden, die in der deutschen Regierung gescisen bätten und urorgen wieder daran terlnebmen könnten. Die deutsche Ar- besi sowie die Lieferung von Materialien durch die' Deutichen ftmnc nicht schädlich sein, wenn ihre Ber- wendunn organisiert werde. Das allein kann Frankreichs Rettung bringen.
Wiederaufnahme der Soudouer Konferenz?
O.™ Rotterdam. Die Reuter-Agentur meldet, daß der Alliierte Rat im Anschluß an die Entscheidung über die Ltaatszuteclung OberschlesienS sich über eine neue Ein- nabe an Deutschland zur Wiederaufnahme der Lon- voner Beratungen schlüssig machen wird.
Drohung mit neuen Zwangsmaßuahmcn.
♦* Köln. Die „Times" melden, daß die Besetzung der deutschen Städte Esten, Mülbcim und Barmen als zwerte BesatzungSetappe im Fochichen Mtlitärplan vorgesehen sei, wenn die Besetzung der ersten Zone rechts des Rheines nicht zur Verständigung mit Deutschland sühre.
Rollet fordert neuerdings die Entwaffnung.
•>+ Berli«. (L.-A ) General Rollet fordert die Ber- vffcntitcbmm des Wehrgefetzes und die Auflösung der SelbstschutzorganisatiMeN.
Boincarce schürt weiter.
»* Paris. fL.-A.) Poincaree kritisiert im „Mäkln" den Versailler Vertrag, den er als für Frankreich unbefriedigend ansieht.
Die italienische Kcnnmcr und Loudou.
^ Rom. (F. 3.) Die Fortsetzung der Intervella- lrons-Debatte über die AußcupMttk brächte weitere, Kritiken der Sanktionen durch bürgerliche Abgeordnete. 1 Der Nittianer Rnini verfocht die Notwendigkeit der Revision des Versailler Vertrages und der Gewährung j der alliierten Hilfe zum Wiederaufbau Deutschlands. j Giolittt hätte sich selbst nach London begeben sollen.) Der Gedanke, daß die Besiegten alle Kriegsschulden be-j zahlen könnten, sei ein Irrturn. Graf ©form wrack.'