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Kersktörr Tageblatt

MMigeaprer» für die -inß-aMsr p^ttzrite °t« : deren Raum 40Vlfennjg.fßr aaswäetsöOVIitHnig, : ötr Reklamezeile 1.50 Mark. Bei Wiu-erhoKUV«, r Nachlaß. -» Kür die Schrlstlmtung »eravtWsrtiich Kraaz Kunk in hrrsftlS. KervsprrchLc Nr. S. :

Hersfelöer Kreisblstt"

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfel-

Erscheint feien Wochentag. o der Sezugspreis be» t r trägt im voran» zahlbar, für Hrcsfew 7.50 Mark, : : Sarch die Post bezogt» 7.80 Mark, bei freier Zu- ! stettung ins Haus. * druck und Verlag von Ludwig Zunks Suchöruckerei in Heräfelö.

Nr. 65

Freitag, dem 18. März

1931

luaerlidjl in OOßrfdjlßPßn.

n* Eine Entscheidung mit unabsehbarer Tragweite wird am kommenden Sonntag fallen. Es gibt für die Zukunft im deutschen Reiche nichts, was der Abstim- »ung in Oberschlesien gerade in diesem Augenblick sich an die Seite stellen ließ. Selbst die Verhandlungen mit 8er Entente über die finanziellen Verpflichtungen aus dem Vertrage von Versailles werden, wie der Minister Hek Auswärtigen Dr. Simons in London hervorgeho- :ben hat, von dem Ausfall der Abstimmung in Ober- Mlesien und von der Bewertung des Ergebnisses durch die Entente entscheidend beeinflußt werden. Bleibt jDberfchlesien nicht beim Reiche, dann sind wir schwer- 'kich in der Lage, auch nur das erste Angebot, das von Herrischer Seite in London gemacht wurde, aufrecht zu '«halten. Aber auch eine Zerreißung Oberschlesiens in .einen deutschen und einen polnischen Teil würde die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutsch- jland lähmen. Gelingt es umgekehrt, Oberschlesien für $ deutsche Reich zu behaupten, dann dürfen wir ein sewistes Recht haben, der Zukunft hoffnungsvoll ent- «egenzusehen.

' Der erste Eindruck, so wird demB. T." aus Katto- Mtz gemeldet, den man bereits auf der Reife durch Nie- iSerschlesten und noch mehr tm Abstimmungsgebiet selbst «achtelt, ist überraschend güvstig. Welch ein Unterschied Hell dem August v. 3$.; Damals war das ganze In- Kustriegebiet Oberschlesiens in Verwirrung und Auf­ruhr. Aus polnilcher Seite glaubte man, durch einen Handstreich den industriell wertvollsten Teil des Gedie- :teS mit Beschlag belegen zu können. Der Versuch miß- lang dank der deutschen Wachsamkeit. Aber ein gewister Rest von Verstimmung blieb zurück, und ein einheitli- scher Wille war kaum erkennbar. Man mußte besor- »en, daß besonders die Abstimmungsberechtigten im Reiche durch die oberschlestsche Gärung von einer Reise fn die alte Heimat zurückgeschreckt werden könnten. Äütese Befürchtung ist zerstreut worden. Sie kommen «He. Obwohl in den ersten Tagen die Beförderung der rund eine Viertel-Million abstimmungsberechtigten Dberschlesier aus dem Reiche nicht klappen wollte, darf man es heute sagen, daß die Zahl der Auswärtigen bei der Abstimmung hinter den Erwartungen nicht zurück­bleiben wird. Man darf hinzufügen, daß die Abstim­mungsberechtigten sich wegen der Sicherheit in ihrer Heimat keinen übertriebenen Befürchtungen hinzugeben

er

Manchen. Zwar fehlt es besonders in den südlichen «reffen Rubnik und Pletz nicht an antideutschen De­monstrationen. aber es ist in keiner Weise zu erwarten, daß sie einen größeren Umfang annehmen könnten.

Ich habe mich, so fährt der Berichterstatter desB. T." fort, bei dem Vertreter der interalliierten Kommis- MN über die Lage in den Grenzgebieten nach Polen zu erkundigt und kann darüber folgendes mitteilen: Die englische Besatzung Oberschlesiens ist um vier Batail­lone verstärkt worden. Sie werden die nordöstliche Grenze in den Kreisen Kreuzburg, Rosenberg, Lubli- Hin und Beuchen besetzen. In den Kreisen Tarnowitz und Kattowitz sind die Franzosen und in Rybnik und Pkeß Italiener. Die italienischen Truppen sind gleich­falls um ein Regiment verstärkt worden. Man rechnet mit der Aufrechterhaltung der Ruhe am Abstimmungs- tage. Die Deutschen fühlen sich als Abstimmungsbe­rechtigte und wollen nur mit dem Stimmzettel kampfen. Von dieser ihrer starken Waffe werden sie einen unge- »inderten Gebrauch machen können. Deshalb darf man Hoffen, daß der Sonntag glücklich verlaufen wird. Die allgemeine Auffassung in den deutschen" Kreisen laßt sich mit den Worten zusammenfassen: Wir werden es

Waffe«.

Der 20. März.

«^ Der deutsche Schutzbund bittet die angeschlossenen «nb befreundeten Vereine und Arbeitsgemeinschaften, Aem Aufruf der Vereinigten Heimattreuen Oberschlesier Aolae zu leisten und nach Kräften mitzuwirken, daß der <20 März, der Tag der Abstimmung in Oberschlesien, «in ernster Feiertag werde. Die Veranstaltungen an Dem Abstimmungstage sollen eindrucksvolle Knnbge- Huuge« für die deutsche Volkseinheit und gegen jede Zerstückelung des Vaterlandes werden. Der Minister Äs Hintern hat bereits die Regierungspräsidenten und Diese wieder haben die Polizeibehörden angewiesen, da- Mr zu sorgen, daß in den Theatern lediglich Stücke ernsteren Inhalts gegeben werden.

Die Hoffuuuq auf einen deutschen Avstimmurtgssieg.

^Breslan. sS. Ei Auf Grund zuverlässiger In- Lormationen schreibt derOberschlestsche Kurier", das Führende Hanptblatt Oberschlesiens, daß die deutsche Aussicht für die Abstimmung am Sonntag autzerordent- K günstig ist und einen deutschen Sieg mit Bestimmt- Heit erhoffen läßt.

Llovd-Wetten zu Gunsten Deutschlands.

9- Rotterdam. (S. C.) DerTelegraas" meldet aus .London: Die Llond-Bersicherung nimmt seit Montag Metten über den Ausgang der oberschlesischen Abstim­mung entgegen. Am Dienstag standen die Wetten zu Gunsten Deutschlands mit 3:2.

Derldjniundene dßiitltfjß Protestnote. w Die von der Presse angekündigte deutsche Protest­note an den Völkerbund hinsichtlich der Zwangsmaß­nahmen ist auch am Mittwoch noch nicht in G^nf ein­getroffen. Erkundigungen bei der deutschen Gesandt­schaft in Bern, die den Verbleib der Note feststcllen sollte, sollen ebenfalls ein negatives Ergebnis gehabr «aven.

Widerstand gegen den flusfufjrjoll.

Bedenken in England.

Morning Post" berichtet, daß eine Liste von Ab- änderunSanträgen zu der deutschen Reparattonsbill von Mitgliedern des Parlaments, die Asquith und der Ar­beiterpartei nahestehen, eingereicht worden ist. Wie daS Blatt weiter meldet, herrscht im Unterhanse starker Zweifel, ob die Bill sehr wirksam sein wird. Dem Daily Herold" zufolge werde nach Ansicht der engli­schen Geschäftswelt der EntschädigungSplan Lloyd Georges zum Rui« des englischen Handels führen. D« Widerstand der Geschäftswelt gegen die Bill betr. der 50proz. Ausfuhrabgabe nimmt dem Blatt zufolge zu.

Sorge« der Neutralen.

Wie dieNeue Zürcher Zeitung" mitteilt, ist im Schweizer Bundeshause eine Note der englischen Re­gierung eingetroffen, wonach bei den Fabrikaten aus anderen Ländern die Abgabe nur erhoben wird, wen» die Ware 75 Proz. deutschen Waren- oder Materialwer­tes besitzt. In einem Leitartikel führt das Blatt dazu aus, daß diese immerhin weitgehende Definitton der deutschen Waren hoffentlich verhindern wird, daß der Welt alle wirtschaftlichen Schikanen und Schwierigkei­ten der Kriegszeit auf Neue beschert werden. Die Ein­bringung eines allgeuwinen Ursprungszeugniszwan­ges eröffnet für die Neutralen sehr wenig erfreuliche Aussichten, da diese Maßnahme zweifellos Schwierig­keiten mit sich bringt, die man mit dem Abflauen der Wirtschaftskrise endgültig hinter sich zu haben glaubte.

Deutschland löst die Bouds nicht ein.

Nach einer Mitteilung des Äutzenhandelsverbandetz an die Blätter besteht über die SOprozentige Exportab­gabe vorläufig noch Unklarheit. Es dürfe schon jetzt ge­sagt werden, daß die deutsche Regierung für diese Ab­gabe voraussichtlich keinerlei Schadenersatzpflicht aner- kennen dürfte. Die von englischer und französischer Seite ausgestellten Bonds dürften also weder von deut­schen Behörden bar eingelöst noch als Bezahlung für Steuern oder dergleichen angenommen werden.

Franlireidjs Pläne auf das RufjrgetiieL

w Das PariserJournal" schreibt. Latz bereits im Januar d Js. Frankreich die Absicht hatte, das Ruhr­gebiet zu besetzen, weil Dev.tschland die Abmachungen von Spaa nicht eingehalten hätte. Die Besetzung des Ruhrgebietes sei ebvi aus folseuoru Gründen »rürr- lasten worden: Einmal hätte sie dasselbe Schauspiel geboten wie die Besetzung von Frankfurt a. M. Nach­dem Frankfurt a. M. besetzt war, erfüllten die Deut­schen ihre Verpflichtungen und Frankfurt mußte wieder geräumt werden. Die Kosten hatte Frankreich selbst zu tragen. Auch bei der Besetzung des Ruhrgebietes wä­ren die BesetzungSkosten zu Lasten Frankreichs gegan­gen, und das Budget wäre dreimal so stark belastet worden, als bei der Frankfurter Besetzung. Dazu kommt noch, daß zur Zeit im Falle einer Besetzung des Ruhrgebtetes von den Deutsch-Nationalen ein Gruben- streich vorbereitet worden sei, der für Frankreich wei­tere Schäden gebracht hätte, weil Frankreich damals noch keinen Ueberftutz an Kohlen hatte. Die Hauptursache der Unterlastung der Besetzung des Ruhrgebietes sei aber die. daß Frankreich eine Wiederholung der unren­tablen Besetzung vermeiden wollte.

Aus der vorstehenden Mitteilung kommt man zu der Schlußfolgerung, daß Frankreich das, was es ein­mal besetzt hat, nicht so rasch wieder räumen will.

Die Schadensberechnung der Entente

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blivien: Bol.

Die rund 180 Millionen Goldmark, die die Repara- tionskommisston auf Grund der von den einzelnen al­liierten Staaten angemeldeten Schäden herausgerechnet hat, stellen sich folgendermaßen in den wichtigsten Zif­fern dar: Frankreich: Franken 218 542 000 000, England: Pfund 2 542 294 000, Italien: Lire 33 087 000, Pfund 128 490 000, Franken 37 926 000, Japan: Yen 822 800 00V Belgien: helgische Franken 36 630 000, Bolivien: Bol. 200 000, Brasilien: Pfund 2 015 000, Kuba: Dollar 801000, Griechenland: Goldfranken 5 070 239 000, Haiti: Franken 612 000, Liberia: Dollar 3 977 qpo, Peru: Pfund 56 000, Franken 107 000, Polen: Franken 9 818 831000, Goldrubel 4 385 043 000, deutsche Mark 500 000 000, Por­tugal: Contos 1 944 261, Rumänien: Franken 31 099 401000, Jugoslawien: Franken 19 972 500 000. Siam: Tic 5119 515, Tschecho-Slowakei: Franken

7 612 400 000.

Die Forderung der 20 Milliarden

» Berlin. (S. C.) Die Ententebotschafter kehren am 28. März nach Berlin zuriick. Die Entente-Note über die 20 Milliarden wird das Retchskabinett bereits in seiner am Freitag auf 11% Uhr anberaumten Sitzungr beschäftigen. Die Beratung der Sachverstän­digen beginnt am Freitag.

Die Zollgrenze.

Nach demEcho de Paris" haben sich die Sachver­ständigen in ihrer Dienstagsitzung für die Ausdehnung der Zollgrenze am Rhein auf eine 150 Küdmeter- Grenze rechts des Rheins gittachtlich ausgesprochen. Die weitere Entscheidung liegt beim Obersten Rat. Die Kontrolle der deutschen Zollgrenze soll durch eine Ab­teilung englischer und französischer Zollbeamten erfol­gen. Die deutschen Zollbeamten würden mw bei Be­währung in den Dienst der Alliierten übernommen. Die Hauptleitung der Rheinzollgrenze soll Frankreich übertragen werden. Ftir die Lebensmittelversorgung des besetzten Gebietes werden keinerlei Aenderungen

eintreten. Im allgemeinen herrscht aber «der »re Er» zelheiten noch völlige Unklarheit.

« Brüssel. (B. T.) Nach demSoir" hat dieHohe skommission" den Alliierten eine Note tiberreicht, die die Richtschnur für die Zollerhebung barstem. Die Ant­wort muß bei der Kommission vor dem Inkrafttreten ; der Zollmatznahmen eintreffen. Die neue Zollgrenze i wird sich von Mitlheim bis aus vier Kilometer vor Este« ! erstrecken, sonst aber an der französischen Postenkette und bett Brückenköpfen entlang laufen.

Das französische Reparationsgesetz.

* Paris. (L.-A.) In der französischen Kamnier ist letzt gleichfalls ein Gesetzentwurf auf Beschlagnahme des halben Kaufpreises deutscher Einfuhrwaren eingebracht worden.

Die Eutentegewer^chaste« z« de« Zwangsmaßnahme«.

Rotterdam. (S. E.) DieTimes" stellen fest, daß eine gemeinsame Sitzung von Vertretern der englischen, belgischen und französischen Gewerkschaften die Londo­nerSanktionen" für noch nicht genügend «achtet habe, um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der drei alliier«, ten Staaten gegenüber den Verwüstungen des Krieges wiederherzustellen.

Der i«ternatko«ale Gewerkschaftöbu«d ««d Lo«do«.

»* In einer Versammlung des Vorstandes des in» ternationalen Gewerkschaftsbundes in Amsterdam wurde hauptsächlich die Londoner Konferenz besprochen. Zwei deutsche Abgeordnete wohnten den Verhandlun­gen bei, darunter ber Bergarbeiterführer Hue. Die Deutschen erklärten, daß die militärischenSanktionen" der Entente gegen Deutschland Wasser auf die Mühle der deutschen Nationalisten fei. Der Wteö«aufbau Franki'eichs, worüber bereits die deutschen und fran- 'züsischen Bergarbetter lauge miteinander verhandelt hätten, mit dem Ergebnis, daß ein Abkommen zwischen ihnen erreicht wurde, fei durch das Auftreten der En­tente bedauerlicherweise zerstört mrd verzögert worden.

Frankreichs Rüfi«»ge« zur Luft.

** Genf. (S. C.) DerTemps" meldet, daß für 1921/22 der französische Etat 31 neue Luftschiffe und Luftfchiffkreuzer anfordert.

Der«Le«bvck Deutschland.

** Gens. (S. C.) DerMattn" meldet, datz die in­teralliierte Kommission in Berlin dem Alliierten Rat insgesamt 13 neue Verstöße Deustchlands gegen den Versailler Vertrag unterbreitet hat. über die zur Zeit Berat,mgeu ftattfrnben. - '

Beschlagnahme des Finanzamts in Köln.

** Köln. (D. T. 3.) In Verfolg derSanktionen" haben die Engländer in Köln das Finanzantt für die internationale Rheinlandskommission beschlagnahM. SSelche Tragweite diese. Maßnahme hat und inroietuett die Steuereingänge dadurch dem Reich entzogen werden, kann man zur Zeit noch nicht übersehen.

flmerllias Meinung 80er Frankreich.

DerIntransigeant" gibt eine Unterredung wieder, die der Vertreter des Blattes mit General Nivelle ge­habt hat, der von einer offiziellen Mission mrs Amerika zurückgekehrt ist. Der französische General erzählte, daß die französische Kolonie in Amerika wenig zahlreich sei. Sie bestehe aus Deserteuren und Fahnenflüchtigen. Diefe Kolonie fet qualitativ so schlecht zusammengesetzt, daß es Nivelle nicht möglich war, diese Leute zu einem Bortrage einzuladen. Auf die Frage, was Amerika von dem französischen Heer Halle, erwiderte Nivelle. daS französische Heer gelte in Amerika als unvergleichlich. Auf die Frage von Amerika, welchen Eindruck die ame­rikanischen Soldaten auf die französische Armee hinter- lsassen hätten, habe Nivelle erwidert, die amerikani­schen Soldaten hätten keinen Eindruck hinterlassen. DaS käme aber daher, weil sich beide Länder zu wenig ken­nen. Im übrigen, so erwiderte Nivelle dem Vertreter desIntransigeant", ist die am«tka«ische Meinung für Frankreich nicht besonders. Man hält Frankreich für militärisch und tmperialisttsch, religionsfeindlich, aber ohne Respekt für die Glaubensfreiheit. Die französi­schen Frauen betrögen ihre Männer, die französischen Männer seien Gegner jeden Fortschritts. Diese Mei- nungen über Frankreich seien einer eingehenden Studie wert.

Diö Lage in Aordruhland.

** Ein direkt aus Moskau in Riga eiugetroffener, nicht von'bolschewisttscher Seite stammender Situattons- bericht liegt demB. T." vor. Darin wird davor ge­warnt, die Sowjetregierung bereits als so erschüttert anzusehen, wie die vielen jetzt verbreiteten Sensattons- Meldungen glauben machen köimen. Während im Aus­lande über blutige Straßenkämpfe, die in Petersburg stattgcfmwen haben sollen. Meldungen verbreitet wur­den, ging gleichzeitig tu Petersburg das Leben in der gewöhnlichen, freilich nicht gerade angenehmen Weise weiter. Der Belagerungszustand war verhängt, aber die Straßen waren abends beleuchtet und das äußere Bild war ziemlich unverändert. In Petersburg wurde - in dem Augenblick, wo der Bericht abgebt, die Melduna - verbreitet, daß unter den Aufftändifchen in Kronsta> Uneinigkeit herrsche. Es seien aus Finnland zahlreici > weißrussische Offiziere eingetroffen, die von den sozia revoluiivnären Matrosen mit Mißtrauen betracht würden. Ein Teil der Bevölkerung von Kronstadt ha die Stadt verlassen und versucht, über die Grenze na Finnland zu kommen. Diese Flüchtlinge halten da? Kronstädter Untemeömen für wenig ansiicbtSvov $