Hersfelöer Tageblatt
Setsfelder Kreisblatt"
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Nr. 3
Mittwoch, den 5 Januar
1921
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Der „Progres" meldet aus Paris die Bestärtgurta tiefer Difscrenzen zwische« London und Paris betreffs der denischen Abrüstung. Man verschiebt jegliche Entscheidung nach dem Studium des Rapporrs Fochs. Ju- »wischen erhebt England schärfste« Tadel über das Auf- trete« der ASrüstungskommissio«, die allzu selbstherr- rich vorging. Der Bestand dieser Kommission erscheint weiterhin fraglich. Jedenfalls dürften einschneidende Aenderungen in deren Zusammensetzung erfolgen. Bis- Ser fehlt jede offiizelle Meldung einer Konferenz zwischen Churchill und Leygues, die übrigens nur geringen Glauben findet. „Petit Partsien" beginnt eine neue Propaganda, wonach die Entente statt der Besetzung des Ruhrgebietes Frankreich autorisieren müßte, Oberschlesien unter jeder Bedingung an Polen z« überliefern.
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Die außenpolitische Lage Deutschlands ist um die Jahreswende wegen der französischen Schikanen in der i Durchführung der harten Verpflichtungen aus dem Ver- failler Friedensvertrag und dem Svaa-Abkommen bedrohlicher denn je gewesen. Man hat an der Seine wie- der einmal sehr laut mit dem Säbel gerasselt und sich bei feinen Bundesgenossen eifrigst bemüht, die Zustimmung zu erhalten, mit Deutschland nun endlich kurzen Prozeß zu machen und die Schlinge, die ihm um den Hals gelegt ist. zuzuzieheM Die Wogen des sranzösi-" schen Chauvinismus und Militarismus gingen wieder sehr hoch und drohten, das wehrlose und gemarterte Deutschland völlig zu vernichten. Im Geiste weidete sich der französische Sadismus schon au den neuen Gewalttaten und Demütigungen, die er dem verhaßten Dentsch- land glaubte zuMgen zu können.
■ Die von Paris aus durch den endlosen Notenwechsel in Szene gefetzte Stimnnmgsmache gegen Deutschland war sehr geschickt, hat aber bei dem französischen Gönner England doch etwas verschnutzft. Wie ver „Daily Telegraph" feststellt, haben die MaKftmtwnen Frankreichs sogar in Londoner Kreisen einen.gen»ssen Unmut Hervorgerufen, der nun „tiefe" Ziffern W zwischen Paris und London zur Folge gehabt hat. Besonders ist man in London über das selbstherrliche Auftreten des Generals Rollet in der Frage der Entwaffnung der Sicherheitspolizei verstimmt, da Frankreich hier nur M- ite^eif bei der Besetzung Frankfurts wieder crumal ohne Wissen Englands selbständig vorgegangen ist und die Auflösung der deutschen Ordnunaspolizes verlangt hat. allem Anschein nach ernüchternd gewirkt, und derwrr«- ^ artigen Ksudrobung der Besetzung des Ruhraebrets ist ein leises Rauschen gefolgt, in dem sich aber schon wieder neue Pläne ankündigen. Auf die Absage, vielleicht auch Zurechtweisung, von London aus will man nun von der Besetzung des Ruürgebiets absehen, weil Deutschland die Nulakudnürie aus wirtschaftlichen Gründen dringend nötig habe, dafür müsse aber auf jed-n Fall Ober'chlcsien dem pR Nischen Schützling zufallen. Man argumentiert zwar, daß Deutschland dann eventuell seinen Verpflichtungen aus dem FriedenZver- trage nicht voll nachkommen könnte, aber zunächst muffe ihm Oberschtesien entrissen werden, damc werden sich schon neue Anlässe finden, um die Politik der ständigen Bedrobung und Gewalttätigkeiten gegenüber Deutsch- Tand fortzusetzen.
Die drohende Besetzung des Ruhrgeblets ist also zunächst gbaemendet. Dafür flehen aber neue Gefahren über Oberschlesien herauf. Es ist Pflicht der ReichSre- aieruna. in der oberschlesischen Frage sestzirbleiben und die nneinaesch'-änkte Anwendung des Selbstbestim- munosrechtS in der im Friedensvertrage vorgesehenen Form zu verlangen. Vor allem wird die Regierung auf einer nach Zeir und Ort ungetrennten Avitinrmnng bestehen bleiben müssen. Eine getrennte Abstimmung wWe ungeheure Gefahren mit sich bringen und eine nnbeeinfluf-te Abstimmung schwer gefährden. Nach der neuen Nbstimmunasordnung. die den Wünschen der Polen m-it entoegenkommt. dürfte die ?lbMMMUM kaum vor Mitte März flnttHn6e.it. Inzwischen aber ziehen, wie eine bekannte Berliner KorrewoudeHz meldet, die Polen in Posen und an der oberschlesischen Grenze Truvvenmassen, besonders Hasser- und Leaionsdiuisio- nen, zusammen, die eine neue Bedrohung OberschlcsicnZ bild«'» nn6 die unhaltbaren Sicberhcitszllstände in Ober- schlesten noch weiter verstzlechicru würden. Die Führer «amtlicher ArVeiteroragn'satiorten haben schon wegen der unsicheren Verhältnisse ernste Vorstellungen bei General Lerond erünlkn. wk.
•m Paris. «L. 913 Nach dem „Demos" ist der alte Gegensatz zwischen Frankreich und England M der E«t- schädignuasfrage neuerdings wieder schärfer zutage getreten. Die französischc Regierung will auch heute noch eine genaue Festsetzung der Gesanstsumme, die Deutschland zu zahlen habe, vermeiden, während England energisch darauf dringt, daß spätestens bis zum 1. Mai 1921 die Gesamtsumme endgültig festgelegt werde. Wie neuerdings in Pariser informierten Kreisen verlautet, 'ist Frankreich geneigt, eine Herabsetzuv•■• der monatlichen 1 Koblenliesernngen Deutschlands zuzustimmen, verlangt l dafür aber auch eine Herabsetzung des Preises.
Diktatorischer Verkehr mit Deutschland.
8 H- Frankreich bat nach einer Havas-Meldung eine ) Entschließung der TtHHerten Kabinette auf die angcbli- chen fortgesetzten Vertragsverletzungen durch Deutsch- ' land in die Wege geleitet. Frankreich erachtet entsure- ' Wende Maßnahme« für notwen6in, um eine strengere Beachtttng der Bestimmungen des Friedensvertrages Lerbetzusühren. Wie weiter verlautet, soll Frankreich
cmaefiindiat haben, Beschlüsse der Alliierten, die Vertragsverletzungen Deutschlands betreffen, in Zukunft nur noch unter Stellung einer jedesmalige« Frist an Deutschland bekanntzugeben.
Eoglaub gegen die Besetzung des Ruhrreorers.
*>-r Die Londoner „Times" melden, daß die englische Regierung einer Besetzuug des R«hrgebietes im augenblicklichen Staölunr nicht zustimme« will. Die englischen Regierungskreise sind der Ansicht, daß die Verzögerungen in der ErfMuna des Versailler Vertrages durch Deutschland zwar ernst seien, aber nicht derart, daß sie den guten Wille« Derttschlauös in Abrede stellen.
Geplanter Vorstoß in der Mainlinie.
^ Die „Tribune" erfährt aus Paris, Dtarschall Fach plane nicht eine Besetzung des Ruhrgebietes, sondern einen Vorstoß in der Mairtlinie, um Bayern von Nord- deutschland abzuschneiden. -
Wische Katwetfflotea an die Werte.
Die Antwort auf die Polizeiuste.
w Das Auswärtige Amt hat dem Vorsitzenden der interülliierten Ueberwachungskommission für das Land- Heeer eine neue Note zugehen lassen, in der Bezug ge- notmnen wird auf die Note der Entente vom 23. Dezember v. I., die Beschwerde darüber führt, daß der Kontrollkommission bisher nicht die Verfügungen aller deutschen Länder über die Anflösung der Sicherheitspolizei zugegangen seien. Das Auswärtige Amt bemerkt dazu, daß der Komnrissiorr seit längerer Zeit alle Ber-" füqrrngerr Angegangen feien, mit Ausnahme der von Mecklenburg-Schwerin und Bremen. Doch sei auch in diesen Ländern die Sicherheitspolizei seit Augirst aufgelöst worden. Das Auswärtige Amt beruft sich weiter darauf, daß der Plan, nach dem die gegenwärtige Orö- nunaspolizei gegründet ist, in gemeinsamen Beratungen mit den Vertretern der Kontrollkommission aufgestellt worden sei. Die jetzige uniformierte und bewaffnete Polizei sei nichts arideres als die in der zugelastenen W*ise verstärkte Polizei des Jahres 1913, bei deren Qr- aaniiation nur insoweit Aeyderimgen eingetreten seien, als sie die von den alliierten Regierungen zngestandene Vrmehrnng und Bewaffnung mit sich brächte. Die deutsche Regierung erklärt zum Schluß, daß sie sich bei der Neuordnung des PolizeiwR ns auf das loyalste an die Bestimmungen des Friedensvertrages und die Noten vom 22. Juli und 12. August 1920 gehalten habe. Sie müsse den Borwurf der VerirLgsverletzung in der bestimmteste« Form als ««berechtigt znrüSweise«.
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: französischen Note wird bekannt-
in Paris überreichten französischen Note w.„ ... lich eine Reihe von Punkten ausgezählt, in denen Deutschland gegen den Bersailler Vertrag und das Abkommen von Svaa verstoßen haben soll. Die deutsche Antwort auf diese Note ist der französischen Botschaft in Berlin übersandt worden. Darin wird Punkt für Punkt nachgewiesen, daß entgegen den Angaben der französischen Note Dentschland seine Verpflichtungen erfüllt habe oder aber daß in einzelnen Punkten die genaue Erfüllung nicht möglich gewesen sei. Am Schluß der dent- schen Note heißt es: Gegenüber den von den Kontrollkommissionen hervorgebobenen Fällen, wo Deutschland wirklich oder vermeintlich hinter den Anforderungen des Protokolls von Spaa zurückgeblieben ist, weist die deutsche Regierung nach,.wieviel fett der Unterzeichnung dieses Protokolls - geleistet worden ist. Die deutsche Regierung wird Mit aller Kraft bemüht sein, den über- iwmmenen Verpflichtungen voll zu genirgen. Der Zweck, Deutschland wehrlos zu machen, den die alliierten 9le= gierunqen mit dem Vertrag von Versailles verfolgten, ist iatsticklich schon erreicht. Die deutsche Regierung möchte nicht annehmen, daß in dem Protokoll von Spaa Unmögliches verlangt werden soll. Die buchstäbliche Erfüllung war unmöglich: das Mögliche ist geschehen. Wenn Frankreich mit der Note vom 31. Dezember sest- stellt, daß die Zusagen von Spaa nicht strikte erfüllt worden seienftfo erinnert die deutsche Regierung daran, daß nach den eigenen 29orten der Alliierten geprüft werden soll, ob sie loyal den Bestimmungen nachkommt. Die deutsche Rcaiernng kann von sich sagen, daß sie in voller Lonalität ihr Bestes getan hat.
Zerstörung der Nordsee-Befestigungen.
Der deutschen Friedensdelegation in Paris ist als Antivort auf die Note vom 4. Dezember, in der die deutsche Regierung sich gegen die Entscheidung der in- terglliierten Milttärkontrosskommission über die Werke und die Bestückung der Plätze wendet, dre Deutschland nach Art. 186 des Vertrages von Versailles an der ;r?orbfceküstc nnierbalten darf, am 31. Dezember eine No-e 6er Botschafterkonferenz zugegangen, die zu folgendem Schlüsse kommt: Die Konferenz hat beschlossen, die Entscheidungen der Kontrollkommission unbedingt ausrecht zu erhalten. Die alliierten Mächte erwarten, daß unter diesen Umständen die deutsche Regierung sich nicht länger der Ausführung dieser Entichewungen wi= versetzen wird, die nur die genaue Anwendung einer der militärischen Bestimmungen des Friedensvertrages darstellt. <
In ihrer Note vom 4. Dezember hatte die deutsche Regteruug sich auf den Wortlaut des Art. 196 des Frie- VensvertrageS berufen, nach dem alle Befestigungs- werke und Anlagen sowie feste Seeplätze der Nordseeküste als zur Vcrtcidiguug bestimmt gelten und tn th. rem gegenwärtigen Zustand, dem Zustand seit Inkrafttreten des Friedensvertrages, verbleiben dürfen. Da die interalliierte MilitärkontrollUnnmission tn der Be
wegltÄkeit einzelner Geschütze den Grund der Ablehnung sehen zu müssen glaubte, hatte sich die deutsche Re- gieruna überdies bereit erklärt, einzelne dieser Gesch " fest einzubauen und dadurch diesen Grund der Ab nuna zu beseitigen.
Neue Note« der Entente.
>* Genf. sS. C.) Den Pariser Zeitungen vom M tag zufolge sind zwei weitere Note« der Alliierte« dem Wege nach Deutschland. In einer der Noten n die nicht genügende Kontrolle der privaten dentfi Mtwitiottserzengnug behandelt.
w Genf. (S. C.) Der „Temps" meldet, daß die 5 fen der Alliierten an Deutschland über die Entwaffn, _ und die AbMmmung endgültige Beschlüsse wiedergebe«, über die keine neuen Verhandlungen mit Deutschland möglich seien.
Kabinettsberatung über die Abstimmungsnote.
t* Berlin. (S. C.) Die eingehende Beantwortung der Note des Botschasterrates bezüglich der Abstimmnn« in Oberschlesie« steht in der Gesamtsitzung des Reichskabinetts am Dienstag zur eingehenden Beratung. An der Kabineftssitzung nehmen auch die preußischen Minister mehrerer Ressorts teil.
Verschiebung der Brüsseler Konfer«»;.
♦* Paris. (F. G.-A.) Der „E-xlair" schreibt: A authentischer Quelle erfahren wir. daß entgegen den bisherigen Nachrichten es wahrscheinlich ist, daß die Konferenz von Brüffel verschoben wird.
Die Waffevabliefernng.
e* Genf. (S. G.) Der „Matin" meldet aus Berti«, daß nach dem Bericht der alliterten Ueberwachimgskom- mission die Waffenablieferung in Deutschland ein Viertel der int Besitz der Zivilbevölkerung befindlichen Waf- fenvorräte nicht überschritten habe.
EntVaffmtng der bayerischen Einwohnerwehr.
»* Nach zuverlässigen Mitteilungen kann die Entwaffnung der bayerisk^n Einwohnerwehr wegen technischer Schwierigkeiten erst am 28. Februar durchge- führt fein. Die Reife des bayerifchen Ministerpräsidenten nach Berlin steht hiermit im Zusammenhang. Die bayerische Regierung hat der Entwaffnung unter dem Zwange der Entente zugestimmt.
Kabinettskrise in Bayer«?
9* Nach der • «München-Augsburger Avendzeitu wird allen Ernstes in führenden politischen Kreisen Nachricht verbreiiet. daß es wegen der Enrw frage zu einer K^muettSkrise kommen werde und Ministerprästdern Dr. von Kahr mit der -sauern Volkspartei und deren Mitglieder mit dem deuts -^tnnf~ftet-4s- lk^u_s$Jättß^. büdmm in Verbindung treten wer rungsseite wird bebalwiet, daß all diese Erklärun nur auf Vernlutungen beruhen, die schon deshalb ke Grundlagen haben könnten, weil überhaupt noch ke Entscheidung in der EinwoSnerwebrfrage durch die Entente gefallen sei.
Entwaffnung bis zum 15. Januar.
** Die „Morningpost" meldet aus Paris, daß die letzte Botfchafterkonferenz "den General Nollet beauftragk habe, bis zum 15. Januar die Entwaffnung der bäuerischen Einwohnerwehr bet dem alliierten Nai zu melden. Am 8. Januar findet in Paris ein alliierter KriegSrat statt, zu den: auch Marschall Foch hinznoezoge« wird. In unterrichteten Kreisen wird mit Bestimmtheit versichert, daß die Frage des Einmarsches ins Rubrqcbiek auf der Tagesordnung dieses Kriegsrates steht.
Sie Konferenz im Aelchsflnanzminifterium.
Am Montag fand im Reichssinanzmittistcrimn zwischen. Vertretern der Reichsregierung und Vertreter» der führenden Organisationen der Beamten und Arbeiterschaft des Reiches, insbesondere der Eisenbahner, in Anwesenheit von Vertretern der Länder eine Aussprache über die bestehende Notlage und deren Abstellung statt. Von beiden Seiten wurden die für die weitere Erledigung der Angelegenheit dienltwen Ge ims-- vunkte erörtert und durch die gegenseitige offene S ■ il- derung der tatsächlichen Verhältnisse des Reiches c allgemeine Orientierung geschaffen, die eine weit Verhandlung ermöglicht. Am Mittwoch den 5. Jan werden die Verhandlungen zwischen dem Reichs kehrsministerium und dem 16er-Ausschutz.der Esten ner, Freitag, den 7. Januar zwischen Sem Reims Ministerium und dem Deutschen Beamtenbr Gutachterausschutz ausgenommen werden.
Die UrsSstimmurkg der EisenKahner.
»* Bei der Abstimmung de- Eisenbahner im S tio«sbezirk Berlin wurden 18734 gültige Stimme gegeben, von denen 15 364 für den Streif und 370? gen den Streik waren. Somit haben sich 80 Prozent Berliner Eisenbahner für den bedingten Streik sprochen. Im Direktionsbezirk Breslau haben die
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sttmnmugen 90 Prozent für die Erklärung der 11 friedenbeit mit den Maßnahmen 6er Regierung, m Reichstages ergeben. 83 Prozent der Stimmen für Anwendung der schärfsten gewerkschaftlichen zur Erreichung der gestellten Foröerrmgerr. Slit der Urabstimmung der Eisenbahner im Freistaat GEe» beteiligten sich 90 Prozent der Mitglieder, von denen sich 75 Prozent für einen etwaigen Ausstand aussprachen.
In Düsseldorf wurden von 1312 Stimmen 880 für
den Streik abgeaeben. Nur 124 Stimmberechtigte lehnten den Streik ab. Im Direktionsbeftrk Ewerfeld wurden 11170 Stimmen (85,5 Prozents für und 1649 Stimvrev UL6 Prozent) gegen den Streik abt^mLen