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Herssewer Togebiatt

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Nr. 893 '^"n^^^^kel^bous^^ Donnerstag, den 16. Dezember "^NiL^L^LA^ 1930

Das deutsche KinLer-ElenD.

** Am Dienstag abend fand in der Universität in München die von hervorraaendeu Führern der Atün- rbener Aerzteschaft veranstaltete Versammlung gegen die Aushungerung des deutschen Volkes durch die En- tente statt. Als erster Referent besprach der bekannte Mrtversitätsmofessvr Dr. Kanp die furchtbare Not der deutsche« Kinder und betonte, daß die MilÄliefcrnugeu in einigen deutschen Großstädten nur noch den 10. Teil der Friedensmenge betragen. Die Folgen in der deut­schen Fugend seien katastrophal. Die N ehrsterblichkeit der Kinder vom 1. bis 5. Jahre gegenüber dem letzten Friedensiahr betrage nicht weniger als 50 Prozent. der Kinder vom 5. bis 15. Fahre sogar 55 Prozent, und die 16= bis 30jährigen Personen weisen eine Mehrsterblich- kett von 46 Prozent auf. Noch entsetzlicher ist die Tat­sache. Satz von etwa 3% Millionen Kindern der deutschen EZrotzstädte über 25 Prozent schwer unterernährt und Aber 200 000, das sind 6 Prozent, von der Tuberkulose befallen sind. Das Vorgehen der Entente sei unmensch­lich und müsse nach den Forschungen der amerikanischen und englischen Aerzte als ein absichtlicher Kindermord bezeichnet werden. Professor Dr. Fischler, der Vorstand der Krankenversorgung des Münchener Lebensmittel- amts, erklärte, daß in den Städten von über 15 ooo Ein­wohnern die Zahl derfenion die an Tuberkulose ge­storben sind, von 15,7 auf 31,7 pro Fahr und 10 000 Ein­wohner gestiegen ist. Universitätsprofessor Dr. v. Zvm- busch schilderte die entsetzliche AusSebnng der Ge- Wkechtskrankheitsu infolge der allgemeinen Volkszer- rüttung, die aber auch eine Folge des uns von den Feinden ansaezwungenen Hungers sei. Fm Schlußwort dankte der Bbgeordncae Dr.' -Mer-Meiningen noch un­sren Freunden in den Nitraten Länder», in 5er Schweiz, in Holland und Skandinavien Und in den Ver­einigten Staaten für ihre Hilfe.

MlWM MftrofcWtal.

Fn der Sitzung des vorlänsiMn ReichswirffchaftS- . rates wurde ein Antrag von Siemens (Fndnstriearbeit- geberi angenommen, der fordert, daß dem von der Re­gierung voraelegien Entwurf einer Stillegnngsvero h- »nng am Schlüsse des Par. 6 die Worte binzugefsiat werden: Oder wenn nachträglich Mangel an Kohlen. Betriebsü-'ssen und Rohstoffen trotz rechtzeitiger Vor­sorge des Betriebe? vorliegt" und daß ferner dein Par. 6 der Satz hinzugeMat wird: ^Pirtschaffffche Maßnah­men ir dämpfen, - >-" , :^ .^.ägeoer und Arbeitneb- ^-y..t gelten nicht als Maßnahmen im Sinne dieser Ver­ordnung. Ferner bearündete Geheimrat Schwartz einen ^nfroc' die Regierung möge dem Reichswirlichastsrnt unverzüglich eine Uebersicht vorlegen welche Krieasae- fellschaffen noch bestehen, wieviel Räume und Ange­stellte sie beanspruchen, welche neuen Stellen der Neber- gangswirtschaft seit der Revolution neu gegründet sind nnd wieviel Räume und Angestellte diese noch bcan- spruchen. Ferner wird gefragt, welche Räume binnen 3 Monaten frei werden. Direktor Bästlein (Zentral- verband deutscher Konsumvereines erwiderte: Der vom Reichstag eingesetzte Ausschuß wird da'ür sorgen, da» diese Gesellschaften möglichst bald verschwinden. Auch dieser Antrag wurde angenommen.

Ae Msseler ^fletfWge^on^ren*.

Denkschrift über Deutschlands trostlose Finanzlage.

^ DasEcho de Paris" berichtet: Die deutsche Re- gieruug hat de" französischen Regierung, emc! neue Denkschrift über die trostlose Finanzlage Deutschlands überreichen lassen. Diele Tatsache scheint aleich anderen Anzeichen darauf hinzudeuten, daß Sie deutschen Dele- gierten in Brüssel voraussichtlich keine konkreten Vor­schläge unterbreiten werden. Die Verbündeten seien in diesem iloHe, wenn die Brüsseler Konferenz positive Ar­beit leisten soll, gezwungen, ihre Hakinna zu andern. werde besonders Sache der Franzosen sein, feste Umrisse für die Vorschläge zu machen, die eine Lösung der Wie­dergutmachung für Frankreich herbeiführen konnten.

Die dent'cben Delegierten.

** wie die ..B 3" hört, sind als offizielle Delegierten Dcutschlgirds für die Brüsseler Konferenz bestimmt wor^ 6en EtgatSlekretär Berginann. Reichsbgnkvraiideiit Savenstein, Professor Dr. Borin und Direktor Silver- schmidt. Rcichsbankpräsidcnt Havenstein ist an Stelle bc§ Abaeorducten Dr. v. Siemens getreten, der es ab- helehnt bat, in die Deleaation etnziltrctcn.

Die Briisseler Konferenz.

o* Genf. lS. E i Havas meldet, daß die französtsche Delegation in Brüssel keine Festsetzung der Deutschland »nfuicrlcncnften Enlschädignuassnmmc atlassen könne. DerBrüsseler Sotr" meldet: Die Dancr der Be- Mrechungen in Brüssel wird eine Woche nicht über- ^^Brüsscl. sL A.) Am Mittwoch vormittag fand die erste Sitzung der Brüsseler .Konferenz statt.

Die Bölkerbnndökvmödie.

w Fn der Sitzung des Völkerbundes am Dienstag teilte der belgische Vertreter Lasontaine mit, daß -Frankreich auf dem Standpunkt stehe, daß es sich in Elchen Fragen nicht auf eine schiedsgerichtliche Reae- tung einlassen könne, in denen es sich um seinen Be­stand als Großmacht oder um seine Ehre handle. Das bedeutet, wie Lafontaine binzuftigte, daß die.Groß­mächte sich das Stecht Vorbehalte»,.. Krieg zu führen, wenn sie wvllem Die ganzen Par

5 and nL edcutck

lten, Krieg zu führen, ______t sie wollen. Die ganzen, Pariser Zeitungen brin­gen diese Stelle der Lasvntalnschen Rede nicht. Of­fensichtlich ist dieser Passus der Zeusur zum Opfer ae- »allen. , ,

Sie Base lallet Wer öle Mr-wchnemehrey

Fn der bereits in kttrzem Auszuge veröffentlichten Antwortnote des Generals Rollet aus die Note des Aus­wärtigen Arntes über die Einwohnerwehren heißt es: Die deutsche Regierung verlangt in der Note eine Ausnahmestellung für die Selbstschutzorganisationen Bayerns und Ostpreußens. Es muß zunächst daraus binaewiesen werben, daß andere Staaten des Deutschen Reiches, deren Sicherheit ihrer Ansicht nach ebensowenig verbürgt ist, die gleiche Ausnahmestellung beanspruchen könnten. Diese Ausnahmebehandlung würde desto leich­ter zur Berallqemeinerung führen, ie ausgedehnter die den örtlichen Behörden in bezug aus die Schaffung von Selbstschutzorganisationen belassenen Befugnisse sind. Aber die Tatsachen selbst widersprechen sich klar, die zugunsten Bayerns und Ostpreußens vorgebracht wor­den sind. Wenn sich in Eimern einerseits die Zahl der Kommunisten auf ungefähr 58 000 belauft (und sie sind wahrscheinlich nicht alle Kämpfers, so belaufen sich an­dererseits die regulären Kräfte nach dem Voranschlag der bentfeben R'gkcrimg selbst auf 40 000 Mann. Außerdem würde die Bereinignnq der für die öffentliche Ordnung als gefährlich geltenden Elemente an einem Orte die er-entl. Wiederherstellung der Ordnung nicht erschweren. fonbent im Gegenteil erleichtern Ohne auf die Schätzung der Zahl der Waffen einzugehen, die die Kommunisten im Jahre 1919 in der Kaserne von M!in- cben aufgesunden haben, möchte ich nur bemerken, daß nach den Erklärungen, die Sie mir am 9. November ge­macht haben, die kommunistische Gefahr des Reiches für die Zukunft als überw unden zu betrachten ist. Was Ostprenßen anbetrirft, oloubt sich die interalliierte Mi- litärkontrollkommission auf die Erfahrungen des letzten Sommers verlassen zu können. Sie erinnert daran, daß die deutsche Regierung Damals nicht auf die regulären Truppen aus dem Supern des Reiches zurückgeariffen bat und daß nach der ebenen Ansicht des Obervräsiöen- ten der Provinz eine Verstärkung von ungefähr 3000 Mann genügend war. um die Sicherheit aufrecht zu er­halten. Unter dwsen Umständen ist eine Eonderbehand- lunq weder für Bayern noch für Ostpreußen erforder­lich. deren Selbstschi'tzorganifationen wie die der an­deren Teile DeutsäKandS aufgelöst und entwaffnet werden müssen. Aride wrfe'.tS glaubt die interalliierte Militärkontrollkommissson gegenüber den Veroncchtun- gen nnd Versprechung ^evc:-*1^6.3 i^rtwtv -mit S-n Se'.rtL-brstcl-eim-m ^uayd Hinweisen zu müssen (elf Monate nach dem Fu^^asttreten des Friedensvertrages und fünf Monate nach UnterAeicfmima des P-otokolls von Sval: Die Zahl der der Bevölkerung abgenomme- nen und an die interalliierte Militärkonkrollkvmrvission abgelieferten Waffen erreicht bei weitem nicht die Zahl der vorhandenen, und noch keine von den Verbänden siam^ ende Wa^e P an < ie Dist riktSkommissioneu- nigsbera. München Swttaart (für Württemberal ab­gegeben worden. Die interalliierte Militärkontrollkom- mission besteht dar^nss das die deutsche gieaerinta ihr Unverzüglich die z treffenden Maßnahmen mirteilt.

Stetlnnanaln e des daverischen Miuisterrats.

»-- Nachdem die Tntwortnotc des Generals Rollet auf die deutsche Eiuiv^ huermebrnote im Wortlaut in Mün­chen vorlaa trat er bäuerische 3JUr P . rat n-A abends zu einer Sitzung zusammen, um sich über die Konse- anenzen fdilfiifia zu werden, die sich für die bayerische R-giernna m»« ' er Ablebvuna eraebfr. D'e baneri'ss- Regieruna wird demgemäß hie Reisisregiernng um Fortsetzung hi'r Verhandlungen ersuchen, wofür die Regelung des AuslösungSmedus und der Entwaff- nungSpsl'ä't ev e anch in der Note Novets schon anae- deutete Bgsis TUhen würde.

Die Enffss-ndu g über die Etuwobnerwebrnote enSqüktlg

* Berlin. (S. E.) Der ft-anzösische Botschafter teilte der 5er stden Regierung mit, daß die deutsche Rote gegen ' e Anflösnng de'' E-nwohnerwehren in Bayern nnd sstpreußen durch die Entscheidung der in­teralliierten keberwachnngskonmrission in Berlin ihre ErLedigung 'm S: -ue der Alliierten gefunden habe.

Die C utentebsrafnnaett über Obersästesten.

** Rotier am. (S. C.i Reuter -n .det: Die Etek- limanabe - stcnSs zu der deutschen Antwortnote über Obe' lief en ergibt sich aus den Londoner flüint= sierbe-vrech tnaen. Inwieweit der deutsche Vorschlag nach dem ' »teinungSaustausch der Alliierten annehmbar ist müsset die Deleiriertenverhandsnygen "nter den Al­liierten c- geben, Sie bereits eingeleitet sind.

Die Bcrceilnng der dentscheu HandelSschifse.

1-* Lon cn. (F. N.) Hier ist ein cnglisch-frattzönscheS Abkomni n über die Verteilung der beschlagnahmten deutschen Sandelstonnage abgeschlossen worden. Frank­reich Wi S die 480 000 Tonnen, die es bereits proviso­risch in Ferwalmrna hat. behalten.

Hera wßnnq i er MMtärdieustzeit in Frankreich.

»- PeriS. sT. R.) Die Geietzesvorlaac über die Re­krutierung und die Organisatlou deS Heeres siebt vor. Saß die Militärdtenstzeit vom Fahre 19'22 ab 18 Monate betragen soll. Um einen alluräblichen Nebergang zu er- möglic ^'n. werden die Fahrgänge 20 und 21 zwei Fahre unter jen Waisen bleiben. Der Gesetzentwurf fiel?" auch treue Kstinimunaen über die Zusamuleusetzung des Re- servcnffizicrskorps und Vergünstigungen in Bezug auf die 7 atter der Dienstzeit für die Mitglieder kinderrei­cher Familien vor.

Ein Hilferuf der Iren.

*.- Der Bürgermeister von Cork und die beiden Ver- Irc er der Stadt im englischen Parlament richteten eine Bctschaft an die diplvniaiischcn Vertreter der euro­päischen Mächte und an die amerikanische Reßierung, worin sie erklären, daß die Brüicde. Räubreeicu und

Plünderungen, wie nt in nun m an ceyren wocye vov gekommen sind, sowie die Beschießung und Berbrem nuna von Läufern durch Bomben auf das Schuldkottte der Regicrnngstrnpven zu setzen sind. Sie verlangen dringend sofortige Fnterventio».

König Konstantin wird wieder abdauken?

»-« DemEcho de Paris" wird gemeldet: König Konstantin wird sofort, nachdem er auf den Thron znrttckberufen ist, abdanken. Er will damit den Al­liierten beweisen, daß er aus eigenem Willen auf den Thro» verzichtet. König Konstantin hat vom König von Engiond eine Einladung erhalten, nach London zu summen, sobald er in Kleinasien gewesne ist und dort Verfügungen über den Feldzug gegen die Ti.rkei ge­troffen hat

Die Auflösung der KriegsgeseNcchafte«.

s-r Berlin. (S. C.) Die Auflösuna der Kriegsgesell- schasten, die im allgemeinen zum 1. April angekündigt war, ist wieder fraglich geworden. Die Kündigungen der Angestellten sind zum größten Teil zurückgenom­men worden. Die Unabhängigen haben eine Anfrage im Reichstag eingebracht, in der behauptet wird, daß die Krieasaesellschasten ietzt noch etwa 214 Milliarden Mark Kosten Sem 9lefräe verursachen.

Keine Bermöqensverschiebvug der Hohenzollern.

p» Berlin. lS. C.i Das Ermitielungsverfahren der Staatsanwaltschaft gegen das Bankhans Grnlser u. Co. hat, wie wir zuverlässig erfahren, keine Kapitaksver- schiebuvgeu von Mitgliedern des ehemaligen Königs- hanses fesigestellt. Es ist eine Anzahl Zeugen vernom­men worden, und es sind die Biccher nnd Korrespon­denzen des Bankhanies von Revisoren aeorüft worden. Die Beweismittel eraaben, daß die Mitolieder des frü­heren Königshauies. soweit sie Kunden des Bankhauses Grusser u. Eo. waren, an einer strafbaren VermögenS- verfchiebuno ' keinem 7?an be^fTtat ae^efen sind.

Straki'crfokgvng Erzbsrgers.

Berlin. lT. HO Präsident Lobe teilte zu Beginn der Reicbstagssttzung am Mittwow mit: Vom Reich?- minister des Innern wird die Genehmigung zur Ein- keitung des Strafverfahrens aegen das Mitolied des Refchstaaes Erzberaer wegen Berketzuua der EiSes- sHi*' nochg-incsst. lVcwegunai. Der Ankra-- Vorschlag des 3»i^£Sk» t<x '^coEMkklstMnasrom- mMfh'ir ntir-mtet ü. Darauf tritt da? Haus in die Ta- geSordnnna ein.

Die Scklietzuua Berliner Hotels.

»-> Merlin. lS Ell yt« Mistwocb mitfaa haben 38 Hotels der <r?ei*8bunrfftaht ihre Pforten geschlossen. Weitere 80 Hotels und Restaurants werden in den nächsten Taoen dem Bc-lviel foloen. Fm Rcick'smnt des Innern wird das Projekt die SPfciS als lebenswich­tige BeEjc"' zu erklären, vorbereitei.

Der polui-ch-vatikanirche Konflikt.

»* Row. lF. Q.) Der polnisch-vatikanische Kon'likt, der weacn des Agitationsverbotes des Kardiniffs Ber- fram cntitmy,,,fT ist- bat seinen Höhepunkt errer-fit Fn den nächsten Taoen treffen -n Rom die beid m Bischöfe Savieba und FeKorowitsch ein, um persönlich das schärfste Geschütz anfsttfabren.

»* Rom lT. R.» Monsignore Oano ist als Vertre­ter des bc,rin"it SGblo? nad) OberschKNen nnaercift.

König K"nsta«tin anf der Heimreise.

V-nedio. tp. All König Konstantin ist mit sei­ner Familie in Venedig eingetroffen und hat am Mitt­woch seine Reise nach Athen fortgesetzt.

Die Unruhen in der Tscheche-Slowakei.

Brür (Böhmens. lL. All Bei einem Zusammen­stoß zwischen Militär und Kommunisten wurden hier 5 Personen getötet und mehr als 20 verletzt.

Die Lage in Fialien.

>* Rom. (F. Zll Gegenüber Meldungeu der Oppo- Monsvesse. rt litt wolle zurücktre^en, erklärt her Mi- nift»rraf offiziös, die Regierung bleibe auch nach den letzten ZnllR'enlällen in der Kammer auf Dem Posten. Der unparteiische Beobachter muß teP eine rapid zu­nehmende Zersetzung der P;aicnrna9mchrhcit feHücncn, sodass Uebernffchvngen nicht auSaeV'niPn ^rRieinen, solange du'ch das Verbleiben d'Annunzios in Fiume das Hauvtiverk der Regierung Giolitti, 5cr Vertrag

von

Rapvollo. oetährdet ist^ .

Die Opfer der irischen Bewegung.

fr» Rotterdam. lS. Ell DieTimcS" melden: 1. November bis 10. Dezember sind in Frland 46 .. ljfche Offiziere und Soldaten getötet worden. Don der oleicher Zeit über 19 Pcr- Die Wafsendurchsuchnna in von Maschinengewehren zu Tage

Dom eng-

Zirilbevölkeruna sind in fow getötet worden.

DuNin hat Hunderte

gebracht.

M«rksti vom Ta^e.

Sämtliche c-obs-nbergwerke des Meut-kwißer uub Rauher lfohkengebiets beschlossen, an 6 Sonntagen te 2 Stnuden unentgeltlich länaer zn arbeiten und den Er­trag den Vedürftcho» von Leipzig und Altenburg kosten­los zu liefern. Es werden ieden Sonntag 70 000 Zent­ner Briketts verteilt werden.

Die Rcichsrcgicrnikg hat Veranlassung genommen, alle Ressorts anzmreisen, die Auszahlung der Teue- runaszuschläae für Beamte mit Kindern und die AuS- fdnllimta deS nächsten OnartalgehaltS bis zum 18. d. M. zu veraulassen.

DeukmalSstiirmcr haben auch in Nikolai das Denk, mal Kaiser Wilhelms ant Marktplatz vom Sockel herab- acbolt.

Der uitadhängfqe Soziald«nokrat Stammet ist zum Landrat des Kreises Bitterfeld gewählt worden.

Der König und die»igi« von Dänemark sind in R«n etitaetroffen.