Wfelfter LagedillN
yersfelSer Rreisbwtt
j Erscheint jeden Wochentag «och». / tzezugspreis : für Hersfetd sowie durch die Post bezogen vieitel- j jährt. ek r - ohne Trägerlohn u. Poßdestellgeld.
| IjCtSfOldCt KtCtSMntt i estssäsxx |
j D«ck: e.f«cksSuch-mckWe;,f.S^SchlWeMWverMtw.fnmzfmti,tz«sset-, ?_^^^..^_.^.^^..
Nr. 291 Ä^^Ä Dienstag, den 14 Dezember fl0ZW,^W;^
1929
SerM ,WM@6 sin Sie MilchlShe?
^-« Auf dem gcgc-twäriig in Berlin HaHfinbcnbeit ersten Parteitag des vrc-gii^tn Zentrums machte der Abgeordnete Grouvwski u o ur^Lr aKeemeiner Be- ; »cänns «rr linear Verzicht der Franzosen a«f d,e brrr:'fist-ra Miichkükr Mitteilnna. Er sagte, daß der Meist der Gerechtigkeit die Anshovnng des Vertrages verlange. Auch die Franzosen scheinet; jetzt versehn» li-heren Regungen stärker als bisher zugänglich zu scim Die Franzosen hätten auf die große Zahl der Milchkühe verzichtet, nnd vielleicht habe hier das Weltgewifsen schon seinen Elufinß ausgeübt.
(Wenn man die Stellung Fraickreichs zu dem Ver- söhnuugsgedanken, her besonders wieder bei der Frage der Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund dokumentiert würben ist, unb feine Handlungsweise aeace Deutschland in der jüngsten Zeit sich vergegenwärtigt, - so darf man annehmen, daß sich in Paris heute ebenso wenig wie «ach Beendignug des Krieges versöhnliche Regungen zeigen. Die Ausfüh-ungen des Abgeordneten Gronowski werden deshalb wohl skeptisch ausgenommen werben müssen, zumal die Entente bei den soeben stattgefimdeuen Verhandlungen in Parts auf her Ablieferung der vollen Zahl des von ihr aeforbcricTt VieheS bestanden und sich darüber hinaus noch das Recht vorbehalten hat, diese Forderungen in jeder beliebigen Höhe zu ergäuzen. j
AniWork döf big MmsWetsibl?»
^ Die Antwortnote Ser ivieralliieTsev KontroMow- mission auf die deutsch-' Rote über die Emwobnerweh- re«, die beim Auswärtigen Amt einge^rvssr« ist, lehnt eine Anerkennung der Gründe für eine besondere Bc- l-an-^nng Ser Einwshuerwehren in Bauern und Dfi- -reußen ab nnd verfaitai unverzüglich MifieiMna Wer Sie von der Sentschen Regierung zu tresfen-c» Maßnahmen.
Amtlich wird dazu bemerkt, daß bei der Kürze der Zeit die interallfiertkn Regierungen sich noch nicht mit der deutschen Note beschäftigt haben sönnen. Dip deutsche Regierung kündigt an, daß sie durch ihre Bvi- schafter entsprechende Schritte unternehmen wird. I
Französische Nervosität.
Der Berliner Mitarbeiter des „ZempS' meldest Satz er in Berliner politischen Kreisen erfahren habe, -aß die Weigerung Deutschlands, die Einwohnerwehren sutzulösen. ein Lki des öffentlichen Aufruhrs gegen den Friedensuertrag bedev.tet. Es wurde binzuaeli-gl, daß
^wissw^^
auf ihrem Standpunkt verhärmt würde. M^_n werbe gezwitnaen fern, das Nubrgebiet zu besetzen. Die na- ttvnalistfsche Partei, die angeblich die Revanche befürworte. aewir.vc in Berlin jeden Tag an Boden. Der Hauptfitz bet Provaganda für den Krieg gegen Frankreich sei Berlin, aber auch Psünchen. Die Verbündeten sollten die deutsche Negieruüg auffordern, die «bge- schtosseucn Verträge genau zu beachten.
Dre VolÄerbundstagung.
»-r Im Laufe der Sitzung der Fünfer-Kommissto« des Völkerbundes hat der Delegierte von Kanada eine Erklärung verlesen. Bezüglich der in London von den drei alliierten Mächten getrosteren Entscheidung über Arnreniens Eintritt in den Völkerbund erklärte der Redner n. a.. daß der Völkerbund die einzige Instanz sei, um die Zulassung der Staaten an erörtern. Die Meinung - seiner Regierung gehe dahin, daß die Frage üer Zulastüng neuer Staaten zum Völkerbund in Gene entschiede» werde und nicht in London, Paris oder Rom.
Die Abrüstung- rage.
w In der Abrüstungskommission des Völkerbundes wurde der vom Vertreter Norwegens, Lange, gestellte Antrag, der Rat möge sich an die Staaten wenden mit dem Ersuchen, vorläufig in den nächsten Jahren das letzte HeeresbRbgct nicht zn überschreiten, gegen die
' Franzosen einstimmig angenommen.
Der Nebertritt der weißrnssischev Ssrmcen nach Polen.
Stockboim. -F. Z.) Wie .Rosta" meldet, wurden die letzten Reste der weißrussischen Armeen Peremu- kins und Petliuras in Stärke von 20 000 Mann durch Polen entwaffnet.
Aracutiuievs Ausscheiden aus dem Völkerbünde.
■m Gen? tS E.) Havas nieldet aus Bucuos Alres: Das graeutintsche Kabinett bot die Abreste seiner Völ- kerbnn-s-eleatertcn and Genf acbilliat. Die SteNuna- nabme Argentiniens zum Völkerbund wird in einer mündlichen Berichterstattung erfolgen.
Die Briisfeler Konferenz.
w Gens. (§. E.) Savas meldet, daß sich die Alliierten sW Brüssel bis Besiimmnna der TaaeSordnuua Vorbehalten haben. Der „Demos" schreibt öazn, daß damit der deutsche Antrag auf Festsetzung der Entschäö'gunaö- summe schon in Brüssel gegenstandslos geworden sei.
Ententcnotc wegen der ungarischen Königswahl.
»* Wien. (S. E.i Wie daß „Wiener Tageblatt" aus Budakest meldet, hat die Ententekommission am Freitag gegen die Wahl eines Habsburgers zum König dem Reichsverweier Ho,thu eine VerwahrnugSnote zugcheu lassen. Der SluSschuß des Parlaments ist für Donners- taa mittaa 2 Nbr einberufen.
Der Sparkommissar amksmüde.
Der vom Ncichsflnauzminlstertnm elugeletzte besondere Sparkommissar Dr. Carl will znrücktreten. Als Grund wird mliaetcUL daß Dr. Carl nicht einmal im .Finanzministerium die Unterstütiunn gesunder, hast die
er für ein erfolgreiches Wirken unbedingt, acr-raums hätte. Weiter wird gerneldet daß der Staatssekretär im Reich unauttnftusErirnn. Möste, demnächst aus dem Amt scheiden nud eine führende Stellung in der Indu- ftrk einnehmen wird.
,L ec d-k" arone? Simraltion scheint auch oberstes Prinzip z» sein: „Havemann, gell du voran!" Im nvriaen hat man von der dreien Svaraktion, die mit soviel Hoffnung angel^ndiat woröcm ist bisher rein Lischts ncmerPt oiy.r aebört.)
MWMAS^ehaM MMchslE gafftest
Irr der Sirruny des vorläufigen ReichSwirtschafis- rats erhob vor Eintritt in die Tagesordnung der Vertreter der Gastwirte Vdoy Kühn Einspruch gegen die SMirtzung der BerUner Hotels. Sodann berichtete StaMsfekDelär Dr. August Müller über die Beschlüsse des Unterausschusses ^r Eruahrnng nud Landwirt- fch-f Der An--schuft habe die Aufhebung der Zwangs wirifchast bewilligt, für Getreide, Milch und Zucker soll sie jedoch bis zum Herbst 1921 aufrecht erhalten werden. Die Erueibr,mg sei zu einem Problem von weittragendster politische'' Bedeutung geworden. Im Laufe der Ad'ssyrmhe über die Mnährungsschwierigleiteu erklärte unter arideren Reichsernährnngswinistcr Dr. He^-mes, die Lage der Brotgetreidewirtschaft sei nicht ungünstiger als im Vormhre- zu einer katastrophalen Beurteilung der Loge sei also keine Veranlassung. Die Ausführungen des Ministers ergänzte der Präsident der NeWsgetreidestellr Kleiner. Stinncs wandte sich gegen das fortwährende Predigen von Idealismus und Moros. Die Regierung sollte sich ausschlietzl ch auf Maßnahmen beiMänken, btt faktisch wirksam find, und diese Matznahmnr darf Dne Instanz, auch nicht der Finanz- minister, ändern. Es wäre eine Sinnlosigkeit, wenn man statt Brotgetreide ausländischen Mais einrübre. Die Millionen oder Milliarden zur Berbilligung der Dnngemitfl seien das Deste Mittel zur Hebung der nächsten Ernte. In den feindlichen Ländern er>nnc man "l ehr nud mehr, daß man die 300 Millionen Mittel- Enropäe" richt rerlumgern lassen kann. Wir müssen aber auch das pnserige dazu tun. Die laudwirlnäast- Uchc Produktiondsteiaerung sei nur durch umfassende Meliorationen möglich. Reichswirtschaftsminister Scholz teilte mit, daß er bereit sei, in der üblichen Frist die Interpellation Bernhard über die Arrav! Kavleihc zu bcantwor^'71. ,,
Der AMM'm^ Me^Wefleu7
Die nbcrfdikfiW Frage ist längst • eben ihrer völkischen und wrktschasiltchen Bedeutung zn einer Anaele- genbcit der europäischen PokEil geworden. Auf diese Tatsache weist Legationsrat Frbr. v. b e i it b a b e n in dem neuesten Hefte des „Grenzboten^ mit Nachdruck hin. Deutschland lml Oberschlesien wiri'chaftlich notwendig, Polen braucht es nicht. Aber Volon verlangt es aus allgemeinen Machlaelüsten und hinler ihm steht Frankreich. Die französische Politik, so '.:;e wir sie heute am Werke sehen, imil Deutschland uülttäriicb entwaffnen, politisch entzweien, ethnogravhisch verkleinern und wirtschaftlich schwächen. Im selben Maße, wie Ober- cklenens Abtrennung Deutichland aeaeuübvi diese Ziele fördern würde, soll Polen oeiräftiat werden. Achnlich wie die überall in Europa sich vordrängende und ein« nutende französische Politik in kleinerem Matze -vei solche natürliche Gegner wie die Tschecho-St' ^akei und Ungarn gleichzeitig begünstigt, so träumte sie bis rcr kurzer Zeit davon, ein Großpolen zu schaffen und gleichzeitig vom Süden Nutzlands her ein neues «Doß-Ruß- land erstehen zu lassen. Der .Zurummenbrnch Wrangels hat diese uiop’Mten Pläne zunichte gemacht. Rußland, das sicher einmal sich vom Bolschewismus befreien und Wiedererstehen wird. das wird ganz gewiß seht Frankreich ergebenes Rußland fein. Um so mehr muß die französische WUK bestrebt sein den polnisüx'n S hü -- ling zu stützen und aus ferner Wirtschasts- und F-nauz- nnsere (7 bis 8 polnische Mark gleich 1 bet,, .je Mark!) zn errette«.
Und die englische Politik? lnemci! V. i mit der französischen hegt sie den Wunsch. Den FLai-.d von Rnß- land getrennt zu halten: aber anders als der frant.b si ehe 9 artner wünscht die englische MW. n ein c- schwächtes, uneiniges Rußland, offen für tede Bciäii- quna des englischen Handels. Sumpathie ? " Polen besteht in London nur noch in geringerem Grade, und auch
in Warsti-an gibt es kaum ein voknisches Witzblatt o! uc eine bosbaste Karrikatur des englischelt Miuisterpräi- benten. So bleiben die Endziele sowohl der franzö- • üfefien wie der englischen Politik unklar und verworren, vor allem auch deshalb, weil uiemaud sagen kann, wie sehr sich vielleicht schon in wenigen Wochen oder Monaten die Lage im Osten von Grund aus wiederum ändern wird. Auch für Deutschland handelt es sich des' :lb bei der Entscheidung über Oberschlesien nicht nur um eine der wichtigsten Fragen seiner Wirtschaft und Politik. — es handelt sich darüber hinaus immer mehr um eine der arvßcn Ideen, welche die deutsche Politik der näch=
• ften Jahre beherrschen sollten!
Ganz gewiß ist der Untergrmid aller heutigen und Giltst iactt Politik des zusammengebrochencu Deutschlands das Wirtschaftliche. Nur über Wirtschaftliches acht der Weg zur Wicdergusnghme. und zum Aufbau der Politik mit unseren bisherigen europäischen Gegnern sowohl wie mit den Bereinigten Staaten, die, wenn die Zeichen des Tages nicht trügen, gleichzeitig mit dem Amtöantriti -es neuen Präsi-cnten wieder aktiver in die Weltpolitik einareifen werben. Anch dort
ueor mmer oer Pounk ser Drua ser Wirtschaft, 6. H das Bestreben des amerikanischen Handels. Absatzmärkte großen Stils zu finden. Aber so wichtla diese wirtschaftliche,! Fäden und werter hoffentlich wieder starken wirtschaftlichen Bande auch sein mögen. höher noch muß für. uns stehen die Kunst der Politik, d. h. die Fähtakeit mt* Möalichkeit. auf dem wirtschaftlichen Untergründe vv- litisch zu aestalten. Und wiederum höher noch als dieses steht die Macht der Idee, ohne die starke Kräfte der Völker überhaupt nicht ausgelöst werden können. Kamps um die Erhaltung des Deutschtums im Osten —
das mnf, eine der Ideen sein, mit denen und an denen
sich das LniammenaebroOene Deutschland wieder auf- richtet — und Oberschlesien wird dabei eine qanz deso«-
Sere Stellung ehntcbmen!
Die ALsSkmnnmg in Oberschlesien.
>- ®ewf. (S. E.) Das „Journal" meldet: Die deutsche Antwortnote in der oberfdilefiiäcn Frage 6Ä zu einem neuen Meinungsaustausch der Alliierten
führt Das Blatt meldet weiter, daß kick sowohl Montaa wie am TienStaa der Bot'chaiterrat mit Al-stin-wungssraac besassen wird.
BeamtevdeMonMLtioA in Berlin.
ge- a« der
x Der Deutsche Beamtenbund veranstaltete am Sonn- ;na in Berlin eine moste Demonstration, an der sich die Beamten und Angestellten, in großen Mengen be- :citierten Starke Züge fantmelten sich in der Außen- itabt und beaaben sich unter Mitfiihruna von Plakate«, die die Forderungen der Beamten zum Ausdruck brachten, zur Inl.cnstadt. Im Zuge wurde ein weißer Sarg Mitgefühl-, der die Inschrift trug: „Hier trat# die Dentsibe Beamtenschaft ihre letzte Hoffnung zu Grabe!" Der Vorsitzende des Bcamtenbundes führte aus, daß die Beamtenschaft nicht ruhen werde, sondern ihre Forderungen durchsetzen wolle. Wenn aber ihr nicht geholfen werde, so fei sie entschlossen, mit den Gewerkschaften der Arbeiter zusammenzugehen.' Die Beamtenschaft will auf ihre For-eimnaen nicht verzichten. Die Entscheidung sei nur an-arschoben. Der Reichstag hat versagt, und den Beamten könne man nur raten, an die richtige Wahlurne n gehen. In diesem Sinne sprachen mich andere Redner.
Die Bewegsng unter den V-mmten.
x Berlin lS- C.) Am Sonntag haben in der Eisen- babnweifftätte Svandau die Eisenbahner gemeiusaw mit ?>cn Semnter* neue Forderungen nach einer 2008 Msik.^Tü. i^wAifcirfi-iwühi rtn :nu7um-.'isvarv babeir die Ei er l ahucr gleiche Fvrderungcn gestellt. ,
Sts^tVersrd^eLenlDah!cn in Chemnitz.
>* Bei den Städtverordnetenwahlen in Chemnitz erhielten die Deurekra^en 6592, die Dentsch-Nationalen 28 278, die Deutsche VolkSpartei 19 764. die Sozialdemo- fraten 49 520, Sie Kommunisten 17 480, die Unabhängigen 1235 Stimmen. Bei den Städtverordnetenwahlen im Immar 1919 haften erhalten; die CoEasdemokrate» 75 435, der bürgerliche Wahlverein 26 508. die Demokraten 18138, die Unabhängigen 7294, die Privatangestell- ten 7338 Stimkuen.
VolWbegehren für die Münchener Siadiraiswehle».
>* Die von den bürgerlichen Parteien in München an das'Bolksbeacb' en auf Avhaltuna von Neuwahlen zum Müi'chencr Stab "at geknüpften Svfinünaen haben sich bei der Wahl, die am Sonntag stattfand, nicht erfüllt Nach vorläufiger Zahlung sind insgesamt 179 418 Stim-
men abgegeben worden. Damit fehlen für einen Erfolg des Volksbegehrens 91-41 Stimmen. Die Aktion '
bürgerlichen Parieien ist also gescheitert.
Schlietz«ng Berliner Hotels
der
->* Das Vorgehen der Staatsanwaltschaft denen Berliner Hoielbctriebe hat zu einer Verschärfung ... Situation geführt. Die Hotelketriebs-Aktienaesellschast Hat am Sonnabend abend ihre sämtlichen Hotel- und
die der
Restonratiousbetriebe mit wcniacu Ausnahmen ge- schlossen.
Irc einer Versammlung der Inhaber der großen Ho '7- und NestaurationZbetriebe Berlins wurde be- schsossen, spätestens vom nächsten Mittwoch ab sämtliche Küchen- und Restaurationsbetriebe zn schließe«. Der ZentrumSabgcorduete Pfeiffer teilte der Beriammluna mit, daß man in der Nechtsschutzkommi ision des Reichstages es durchzusetzen hoffe, daß eine Revistousinstauz aeaenüber dem Borgelnn der Staatsanwaltschaft in Sachen des Wuchcrqcsctzes geschaffen werde. Der drutschnafionale Abgeordnete inD frühere badische Iustizminister Düringer teilte mit, seine Partei habe im Reckstsg'-Fchnß einen Alttrag in Vorbereitung, daß vor der Erhebung der Anklage vor dem Wucheraertcht Sachverständige aebört werben sollen. Allgemeines Erstaunen erregte die Mitteilung mehrerer Redner, daß tüaltch im Landtage große Mengen von Knchen verzehrt würden, die ausschließlich aus Schleichhandelsware her- gestellt würden.
2ft Milliarden Fehlbetrag im Voranschlag Berlins.
** Berlin, fg. E.) Der Voransck'laa der Stadt Berlin für 1921 schließt mit 1% Milliarden Fclübetraa ab. Die neuen Vewilliamwcn der Ratbansmehrheit für Erwerbslose unt Be-ürsiiae belasten die Stadt mit weiteren drei Viertel Milliarden Mark ungedeckter Ausgaben.
Waficnsnchc in den Großstädten.
** Berlin. lS. @.) Nach einer Anordnrma des Reichskomnllssars für die Entwaffnung beginnen am 17. Dezember in den deutschen Großstädten die Durchsuchungen nach Waffen. Obwohl das Eraebnis der frei«