Hersselöer Tageblatt
i Erscheint sedeN Woche-Nag mc^ul / Dezosspreis - |^^yÄTA|®| ÄV ^ IF^IÄjtBUl I
' Mr Hersfeld sowie durch die Post bezöge, Viertel- - ^ A J»<
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Pnyigexprdte: die difpaltige pttttzeSe oder ■ deren Raun *' Pfennig, rmswürts -r» Pfands, : in Jettteil 10k .- / servsprecher Hummer r. :
Nr. 275
"ÄMrK ’^Ä Donnerstag, den 25. November -"INL^^x
1920'
Za-MH-«eKAWe ^k
w Eine japanische Zeitung erörtert, wie ein Telegramm ans London meldet. Sie MÄgKOkrit eine-. e« qes mit den Beremigte« S'^ate«. Die Ze:,.^ , fi u Wer den Stillen Ozean schwere Wolken Heraufziehen und richtet gegen die Bereinigten Staates und deren politisches und wirtschaftliches Vorgehen heftige Angriffe. Die Zeitung sagt, daß der Vorhang jetzt auf- gehe zu dem großen Rachekrieg, der ausgelämpft werden müsse. * /
In Genf wird über den ewigen Frieden vcrharrdelt und beraten, und dabei zieht sich im äußersten Osten doch schon längst ein neues Kriegsgewitter zusammen. Bm'länfig sind es nur jene bekannten kleinen Wölkchen in der Ferne, die sehr harmlos anßseben, deren drohende Gefahr aber der Kenner sehr genau voraussieht. In Genf wird ferner über Abrüstung debattiert, und dabei bauen in derselben Zeit die Bereinigten Staaten und Japan mit Hast und Heimlichkeit an der Vergrößerung ihrer Flotten. Anrerika ist nach seinem neuesten Flottenplan jetzt schon die erste Seemacht der Welt. Japan und die Union sind durch ihre geographische Lage und wirtschaftlichen Verhältnisse natürliche Feinde. Japan gleicht einem explodierenden Kessel. Das Land ist zu klein, um die wachsende Bevölkerung zu fassen und zu ernähren. Außerdem decken feine Rodenerträgüisie nicht die nötigen Bedürfnisse des Landes. Bor allem fehlt es an Rohstoffen und da namentlich wieder an Kohle und Oel. Es muß also notwendigerweise sich Kolonien und Stützpunkte suchen, um natürlichen und kulturellen Forderungen zu genügen. Japans Expansionstrieb ist eine bittere Notwendigkeit. Anders mit der Union. Dem Monroeis- mns ist ein Exvansionstrieb der Union gefolgt, der «her nicht wie bei Japan aus bitterer Notwendigkeit entspringt, sondern einfacher Atachttrieb ist, denn ihr natürliches Kolonialreich liegt innerhalb ihrer eigenen Grenzen.
Schon vor dem Weltkriege zeigte sich scharf und gefahrdrohend die amerikanisch-japanische Rivalstät De»' Erisavfel ist der Große Ozean. Strittige Objekte sind Hanai und die PhttGpinen. Und auch die anderen In- Kln, die sich wie Sprungbretter von Slfien nach Amerika über den Raziftc hinziehen, werden einst heißumstrittene Kampfobjekte fein. Hinzu kommt "och d'e Rastevsrgge. Ganz instinktiv haßt der Amerikaner die gelb«- Raste. Und vor allem haßt man die «KM En„- manderer in Amerika Iowa ihrer KattotLStei"I^u-aL T -Erer L„cWMneife. die man in EnroM aewöbnIch mit dem Warte „emnefifeh* bezeichnet. Man sucht daher der Jovanffihen Einmandernu« einen Riegel vorzNmsieben oder -nm mindesten sie so zu ersst-meren, das sie nur sehr dünn floß. So bat z. V .Kalifornien 1017 verboten daß Javaner sich Grundbesitz erwerben. Man denke auch an die Ansnghmegcsenaebnng für tavanifche Schulkinder im Jahre 1006. Auch rein polstische Ak^e riefen schon vor dem Kriege Vers-mmn„gen zwischen Japan und Amerika hervor, so z. B. die Vermittlung des ruf« sisch-iapanischen Friedens von 1905 durd» die Union.
Z" den e^ev KanslikcsmomenteN zwischen den beiden Voten des Großen Ozeans sind noch manche neue Ijmzv«eko?nmen. Namentlich ist dies die Handelsrivali- fd’t d« beiden Staattv Auch da hat Amerika bereits einer für Ianav recht fatalen Schachzug aemacht, indem es in der Schtssghrtsakte vom 5. Juli 1920 bestimmte, haß der Handelsvereeb'- zwischen den Ainerik« gehörigen Ipsetn nnd dem Mutterland den amerikanischen Schiffen allein vorbebalten sei. Diele SchittahrtSakte, d'e an- Serdem noch andere tananfeindHcbe Bestimmungen enthält. hasse natsirstch die Javaner höchst verbittert. Es kommt auch nn* die Vefeiwna Sachalins durch die Ia- varer hinzu, die für sie eben eine Noimei'dkakeit war, ha «oAnffn oe-ase des bat, was dem javanischen Mut- irrlaude fehlt, nämlich Oel und Kable. Auch ist bekannt, ^p nrmpviM im Juli d. I. die Räumung dieser Insel formest forderte und.daß Japan diese Forderung ebenso kurz abmier?.
die lenff-fie 5o!on!a!ii9te im Uüfc&tmd.
>^Aus Genf wird gemeldet: Bei Beginn der Sitzung wurde die deutsche ^ote hinsichtlich der Memdctte über die denttchen Kolouicn dem Kongreß vorgelegt. Der australische Delegierte MMeu fragte, ob diese dem Kouareß znaegaugene Mitteilung als offLiieU oder of= fiziös zu betrachten sei. Präsident HniSrnans erwiderte. daß die deutsche Note wie alle Dokumente, die beim Sekretariat einlaufen, den Mitgliedern des Kmi- nrened zur Kenntnisnahme vorgelegt werde». Ntillen vettaugte darauf hin, daß der Versammlung Gelegenheit gegeben werde, das Dokument zu eröwern. HntS- mans. der dem Redner in3 Wort fiel, stellte fest, daß die Note dem zuständigen Ausschuß itbernnefen werben würde, wu-anf dieser dem Plenum icincii Bericht vor- leaen werde. Nach den Bestimmungen der Wefchaftö« nrdnitna stehe es jedoch MiNen frei, schon vor der Nor- feanno dieses Berichts eine Diskussion im Plenum zu terlavaeir. Misten erwiderte, daß er in der nächsten Versammlung einen Antrag auf Besprechung der Vote im Plenum einbringen werde. Der Zwischenfall, der in ziemlich erregtem Tone verhandelt wurde, war damit beendet. , . . . ..,.
^ Meldungen aus Genf zufolge wird der deutsche Protest über die Verteilung der Kolonial -Man dat e n ,cht sttilscknvelaend überaaimen werden. ,^m Gegen teil lic- , gen Melbnngen vor, wonach sich die VölkerbintdSver- fammlnng anßeriW>entltch ernsthaft mit der deutschen Note beschäftigt. , _
Die Wleßerantmachttnq. „ _
** Rotterdam <S. E l Renter meldet auS PartS, hafi.dk WiedertMtmachungsverhandlnntE» her *«tt<rf
ten am :;u. November in ParlS wieder aufgenommen werden. Die Botschatterkonserenz wird oMziell zu den Vor n läci n an Dcu'^land Stellung nehmen, die vor der Gener Konferenz torurnlieri und in Senf überreicht werden tollen.
Die.Kohlenlieferungen an die Entente.
^ Genf. lS. C.l Dem „Temps" zufolge sind die deutscher; KohkeAlieserNugen auch im November bis letzt entsprechend dem Svaaer Abkommen erfolgt.
Die Verhandlungen über die Milchkühe vertagt.
e-* Pari s. lV. T.i Die VerMndlnngen Wer die Ablieferung der MKÄÜihs sind vertagt worden, S«s die deutsche Kommlsstou dem Reichstag Vortrag gebelte» hat. Die Kommisston ist am Mittwoch nach Berlin «b- sereift.
Weiterer Rand deutscher Schisse.
*» Berlin. (L. A.i Am Sonnabend und Montag haben in Paris über die Ablieferung von 850 080 Tonnen Schiffsraum Verhandlunge- zwischen den deutschen Delegierten und denen des Wiederherstcllunasaus- schustes stattqefuvden. Am Dienstag hat diese Kommission in einer Sitzung d'e Angelegenheit nochmals erörtert. Bei den Verhandlungen war ein Teil der deutschen SÄiffahrtsdeleaierten zugegen. Die deutschen Vertreter haben eingehende Darlegungen gemacht. Dabei diente die deutsche Denkschrift vom Mai d. Is. als Grundlage. Der WiederherstellungSausschuß hat zu- gesagt, feine Entscheidung sobald als möglich zu treffen. In welchem Sinne dies geschehen wird, läßt sich zur Zeit nicht absehem
Entente-Anschlsg auf unsere Flugzeugindustrie.
Durch die Forderung der Ablieferung der beiden Zeppelin-Luftschiffe „Bodensee" und „Nordstern" wird unserer Flngzeugindustvie von seifen der Entente ein schwerer Schlag versetzt. Wie jetzt verlautet, droht aber ein weiterer Anschlag auf die Flugzeugindustrie dadurch, daß die im Hamburger Hafen liegenden 11 neuen Junten-Metall-Flugzevge. die von Amerika bestellt worden sind und zur Verschickung bereit liegen, von der juter- alliierten Luftüberwachungskommission Se^Llagnahmt worden füib. Die Entente stützt sich bei ihrem Vorgehen auf das im „Frieder,svertrag" voraesehev Bau- verboi für Lulttahrzeuge. Dieses ist aber im „Vertrag" ausdrücklich auf eine Frist von sechs Monaten nach Abschluß des Friedens beschränkt. Die Relchsreaterung hat mit vollem G-nnd den Anspruch der Entente be- stritten. Die Verl'audwn DMU. Das Bauverbot
** Berlta. iF. Z.l Im Artikel 20t des Friedensver- traacO ist best'mmt. daß für die Daner von sechs Monaten nach Inkrafttreten des Friedensvertrages Flugzeuge in Deutschland nicht gebaut werden dürfen. Das Verbot war also am 10. Juli d. Is. abgelaufen. In einer späteren Erklärung hat die Entente das Bauverbot für Flugzeuge entgegen der klaren Bestiumumg des Friedensvertrages weiter aufrecht erhalten mit der Be- arihtöuM daß Deutschland der Verpflichtung zur Auslieferung seines gesamten Kriegsmaterials nicht voll nachgekommen sei. Der sofort eingelegte Protest der deutschen Negienrug wurde aber abgelehnt. Die deutsche Regierung wird nicht «„«kennen, daß die Entente trotz der ^lblieferniw des deutschen Flnazeugmaterials den Beginn der Bauerlaubnis für Flugzeuge und Flugmotören Hinoustchiebt. Am Dienstag nachmittag hat bereits eine Sitzung der zuständigen Stellen statt- gefunden, um Schritte zu unternehmen, damit eine völlige Lahmlegung S« deutschen Flugzeugindustrie durch das Vorgehen der Entente verhindert wird.
Die Milliardenkosteu der Befatznug.
»■* Frankfurt. (S. 6.) Der Schweizer Preste-Tele- graph meldet aus Paris: Die Deutschland waeftente Forderuna für die Uitterhaluna des BesatznnaSheereS und 6er Ententekommission in Deutschland enthält vom 1. September bis 10. November 214 Milliarden Mark.
Die amerikanischen Besatzungßkosten.
w Der Jahresbericht des amerikanischen General- stabSchcfs March an den Kriegssekreiär erwähnt, daß die Kosten -" amerikanischen Besatzung in Deutschland sich aus 257 Millionen Dollar belaufen, wovon Deutsch- land bisher 22’ ■ Millionen bezahlt bat. Der Bericht spendet der Haltung der amerikanischen BesatzungS- truvpen in Dentschland warmes Lob.
Montenegros Gesnch um Aufnahme in Bot BSlkerbnnd.
w Genf. (L. A.i Die montenegrinische Regiernng hat den Völkerbund um ihre Aufnahme crfncht und dargelegt, daß nur ivsalae der zwangSweisen Annektion durch Serbien das Königreich Montenegro an der sofortigen Aufnahme in die Liga gehindert worden sei. In dem Aufnahmeaesuch Montenegros wird ans Grund feierlicher Versprechungen der Machte der Abzug der serbischen Truppen verlangt.
bolschewistischer Sieg über Bellitita.
*♦ Im FronwcMt des Generalstabes der roten Armee vom 23. November heißt es: Aktive militärische Operationen gegen Petliura haben angefangen. Vollständige Vernichtung dieser Heere kann bald erwartet werden. PetliuraS Kavalleriedivistonen wurden ganz verstreut und geschlagen. Während der letzten Tage sind 30 Kanonen und 73 Machinengewehre erbeutO wordem
verstrent nnd ncfchfnncit. Während der Ici 30 Kanonen und 73 Machinengemchre erl
Kiew von Petllura neräittttt.
tn. Nach Meldungen Berliner Blatter ist Kiew ernt den ukrainischen Truppen geräumt worden.
Wtederanfnahme der Kämpfe an der polnischen Front.
*■* Meldungen aus Warschau zufolge verschärft sich die Lage. ^n Erwartung der WtederaufnaRve der Kampfhandlunaen ist der polnische Generalstab an die
Smt avgererst. Die antterten Diplomaten in 3;ar u halten die Lage für äußerst ernst und geivan rt Sie haben einen neuen Schritt bei der polnischen >:e« giecuna unternommen. Flüchtlinge aus Petersburg und Moskau berichten, daß die Sowjetregierung alle weyrsäbigen Männer vom 17. bis 40. Lebensjahre zum Kriegsdienst beordert habe.
Schwere Niederlage Zeligowskis.
*♦ Meldungen aus Kowno zufolge ist es den likaui- schen Truppen gelungen, durch eine energische Geaen- rffenftvc den Polen eine schwere Niederlage beizubrrn- gen. Eine Reihe Ortschaften wurde zurückeroberr. Nach den Berichten der Roten Armee ist die From Zeligows- ris vollständig zusammengebrochen. Zwei polnische Kavallerieregimenter, die stch auf dem Vormarsch gegen Konenjewitsch befanden, wurden abgeschnitten. Die Luauer machten eine große Anzahl Gefangene, erbeu- teten viel Kriegsgerät, darunter mehrere Geschütze «nd -0 Maschinengewehre. In Schiwinty wurden ein polnischer Brigade- und ein Regimenisstab überrumpelt und gefangen genommen. Zeligowsri ist es im letzten Augenblick gelungen, in einem Kampfautomobil zu entkommen.
Mahrnngßmitte! für Pole«.
^ Danzig. lS. C.i ftm Danzigl französische Schiffe mit Nahrungsmit
er Hären und zwei
tteln für Polen ein-
aetroffen.
Die russtkch-polnifche« Friebe»sverha«dl«„ke».
** Kölu. lS. C.) Der Londoner „Daily Telegraph" meldet aus Riga: Die Rusteu haben neue Borfchläge den Polen zugehen lassen, auf deren Grundlage am nächsten Montaa die Friedensverhandlungen weiter geführt werden sollen.
Die EruLLrungsschmierigkeiteu in Rußland.
** KopsuLggen. lS C.) Nach einer Meldung des Ritzauschen Büros aus Moskau hat der Rat der Bolks- beaustragten die Freigabe des Handels mit Nahrungsmitteln für Petersburg und Moskau für die Dauer von 6 Monaten beschlossen. In Moskau starben, wie das Büro meldet, vom 1. Juni bis 1. Oktober 23 509 Einwohner an Tvphns und Entkräftuua.
Die Bekämpfung- des Bolschewismus.
w Kopenhagen. (F. Z i Ans einem Telegramm aus Helstugsors geht hervor, daß Frankreich vorläufig nicht daran denkt, einen Kampf mit Sowietrußland mrfzu- uebmen. ES fort eine neue Konferenz einberufen werden. an der mtiHerond und Wraugel tetlnehmem Dir, T^ mlr. im ^MK(u in Paris Mttfinden, und tSKirmewistische -la-feta-. 'oen Rußlands sollen dazu eingetadeu wcrdcit. Die Rekrirtterung der ne:en Truppen für einen Kampf gegen die Bol'chewisten soll ans den Kreisen der Weißrusten in Rumänien, in der Tickecho-Slowoket und in Polen erfolgen.
Die SÄdtlroler Frage.
Oesterreichische Verstimmung gegen Deutschland.
** In der Wiener Nationalversammlung kam Vr6« s dent Dinghofer auf die Aeußerungen des deutschen Außenministers Dr. Simons und des deutschen Botschafters in Rom über Südtirol zu sprechen nnd sagte: Es ist wahr, daß bet uns eine derarttge Neuvernng einen tiefen Unwille» erregen werde. Wir sönnen nicht glauben, daß ein deutscher Mann sich zu einem berartiaen Verrat an den den scheu Volksgenossen vergeb« tönnte. Einen derartigen Schritt, möge das deutsche Reick» uns auch •weh so befreundet seht, müssen wir als sehr befremdend bezeichnen.
(Nach Pressemeldungen soll der deutsche Bottchasier in Itakten in einem Brief an den Sekretär der italienischen Regieruna in Triest die Laae der Deutschen tu Südtirol als glänzend bezeichnet und die Worte des deutschen Außenministers in seiner letzten Reichstag-» rede über die staatliche Stellung der deutschen SWU- roler als seniimevDle Aeußerungen bezeichnet habe». Wegen dieses Zwiscste'ifalls liegt der dentschen Vecttt? rung bereits eine Anfrage des Abgeordvrten 6trete» man» r||,)
Möra^en in Mhen.
o* Genf. (£. Ell Die Schweizer Vreß-Infonnat^n meldet ans Athen- Seit Sonntag finden hier Unruhen fiatt. Vor dem Nationalmuseum kam es zu Zulan. mensiößen mit der bewaffneten Macht, ebenso vor der kranzösi schon Gesandtschaft. Die „Veite Züricher Ze- tnna" meldet: Die Unruhen in 9fchcn sind ans ernt Meldung zurück-nkühren, wonach die Entente die Al»- reife Konto Konstantins nach Griechenland ncrlnndere.
Beschlenniaie I'olktiabstimmnna in Griechenland.
** MSen. (e. V). Die griechische Regiernng bat zur Beschleunigung der Rückkehr Könia Konstantins .1*= schlössen, bereits am 15. Dezcniber eine Volksabstimmung norzunebmen.
Deukfck e Rinder in JtoL
Eine BolkSsammlung.
** Vom 28. November bis 5. Dezember findet die Volkssammlnn« für das dentche notleidende Kind im ganzen Reiche statt. Die Einleitung für dieses Kinder- bilfSwerk war ein Tecabend. den ant Dienstag der Reichsprästdent aab und an dem alle führenden Verlört« ltchkeiten teilnahmen. Nach künstlerischen Vortrügen und ^ilmdarsteNunaen über das erschütternde Elend deutscher Kinder hielt der Reichspräsident eine 9Tn= spräche, in der er n a. sagte: Angesichts der großen Notlage der deutschen Kinder müssen nun alle Kreise unsere» Volkes zur Selbsthilfe ausgerusen werden. Die freie ölsentliche und private Hilfe ist hier nebensächlich. Entscheidend ist, daß unseren unglücklichen Kindern von allen Seiten und mit allen Mitteln schnell und tatkräftig «sollen wird. Unser ganzes Vaterland muß Bitt.