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Montag, den 15. November

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1930

Sie SilltMM m M

** Zum Kongreß des Völkerbundes, der am Montag früh eröffnet wird, sind die Abgeordneten von Iapair, China, Dänemark, Norwegen und Portugal in Genf eingetroffen. Weiterhin ist bereits eine Abordnung des Freistaates Danzig angelangt. Die übrigen werden am Sonntag erwartet. England wird sich durch seiner: Gesandten in Bern vertreten lassen. Die erste Sitzung wird durch den früheren belgischen Minister des Aeu- ßern, Huismans, geleitet werden, in der er den Einla- dungsbrief Wilsons der Versammlung zur Kenntnis bringen wird. Der schnwizerische Bundespräsident Motta wird sodann die Eröffnungsrede halten und den Kongreß im Namen ber Eidgenossenschaft begrüßen. Die Plätze der Abgeordneten werden in alphapetischec Reihenfolge nach dem Namen des betreffenden Landes "geordnet. Nach der Eröffnungssitzung werden 250 Ein­ladungen an das diplomatische Corps und andere Be­hörden gerichtet werden. Die schweizerische Abordnung, die sich aus dem früheren Bundespräsidenten Ador unb dem Ständerat Esteri zusammensetzt, wird sich zur er­sten Sitzung in feierlichem Aufzuge vom Rathaus zum Konferenzsaal begeben. Bisher haben 107 Zeitungen aller Länder ihre Vertreter beim Sekretariat angemel- .det. Als Einleitung der Arbeiten des Kongresses wirb am sonn tag in der Kathedrale von Gens ein feierlicher Gottesdieust stattfinden. Das Organisattonskomitee hat an mehrere Regierungen die Bitte gerichtet, zur Er- Muungsfeier FkugzcnggssHWSVexiMÄ Genf W senden. Frankreich und Belgien haben abgelehnt, dagegen Bat" die holländische Regierung zugesagü Von England und $ bratn ar noch keine Antwort eingegangen. Weiter wurde endgültig beschlossen, nicht nur diesen ersten Kongreß, sondern alle Sitzungen des Bundes in Genf stattfinden zu lassen, und zwar in regelmäßigen Ab- ständen von zwei Monaten.

t **Echo de Paris" meldet über die vi>eiuL Zulassung der früher feindlichen Staaten zum Völkerbund: Was Deutschland angeht, so hat die englische Regierung zu- gesagt, daß sie sich für die Aufnahme nicht besonders ein­setzen werde. Hinsichtlich Oesterreichs und Bulgarien hat der französische Ministerpräsident den französischen Vertretern für die Volkerbundsw daw mfung mitge- teilt, daß man geneigt sei, diesen Ländern gegenüber

4*2- A-r-^-^M^ss»!-^ Vorantraßen ihrer Lahnen durch die Siraßen, vo- öe-

UIC RrtogSkNIkMZWtaNNaAsragL* iren dre Zivilbevölkerung die Kopfbedeckung abnebmcn 2 / s ^ 4 L a nutzte. Im Bezirk Aachen war auch das Läuten der

^" LfSÄr Vertretet der Dmes" erklärt. in : Kirchenalocken anaeordnet worden In Mainz Melk -er

einer Zwei Sva^^ langen Uebersicht über die heutigen w;rtWastltchL^ und politischen Zustände Deutschlands: £4e bestes und verantwortlichen Kreise der deutschen Fk^mzwelt seien nicht länger dafür, daß der Betrag -er deutschen Entschädigung jetzt fixiert werde. Das könnte zum ZusaMiMübr«» führen. Die deutschen Zahlen und die alliierten Zahlen würden wahrschein­lich zu weit auseinauderführem, so daß man beim heu­tigen Kullande der deutschen Finanzen ein Ueberem- kommen nicht einmal annähernd erreichen wurde. Der Times"-Vertreter rät den Alliierten dringend, wenn sie keine sofortige Zahlungsentschädigung verlangen wollen, in ihrem eigenen Interesse darauf zu bestehen, daß Deutschland keinerlei weiteres Papiergeld drucken dürfe, und daß es den bürokratischen und öffentlichen Extravaganzen ein Ende machen müsse.

(Der Vertreter derTimes" dürfte doch die Lage in Deuischland. soweit sie mit der Frage der Kriegsent­schädigung Zusammenhangs, falsch einschäßen. Von der Festsetzung der Gesamtsthadensersatzsumme hangt die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands ab. Durch das Tappen im Dunkeln wird jede Möglichkeit zu größeren wirtschaftlichen nnö finanziellen Blauen und damit zum Wiederaufbau unterbunden. Das deutiche Volk kann nur zielbewußt an den Wiederaufbau seiner Wirtschaft Herangehen, wenn es seine sämtlichen Berpslichtmigen an seine Gegner kennt und nicht iiimrer wieder durch neue Forderungen seine Dispositionen zerstört werben.)

Die französisch-englische Austmna.

Eig. Drahtn. unseres Berliner M.-M,tarbetters.

^ Eine hochstehende französische Versöulichkett hat dem Pariser Korrespondenten des Ritzamchen Büros mitgeteilt, daß zwischen Frankreich und England tat­sächlich ein Abkommen getroffen worden »ei über ein «eweinsawes Vorgehen gegen Deutschland, um es »nr stfiivnng seiner Verpflichtungen gegenüber den Al­liierte', zu zwingen. Frankreich sei jedoch bereit, Deutschland bei seinem wirtschaftlichen Wiederaufbau annehmbare Zugeständnisse (?) zu machen, um ihm Sie Erfüllnna feiner Verpflichtungen zu erleichtern. Die Beschlüsse -e? WiederhÄstelliingskommission müssen unter allen Umständen durchgefichrt werden, demr wenn internationale Abkommen nicht mehrresvekiet wur­den. würde kein Frieden und fern Völkerbund mehr

Zweck haben. , ,

Die Sachoarstäudigenkonserenz aMaefchoben.

»^ Einer Meldung aus Britsscl Zuolgeistdie erste Sachvcrstündigenkonferenz zwischen den Äderten und I den deutschen Sachverständigen, die am 20. NENbcr N in Brüssel beginnen sollte, verschöbe« worden, weil die « englische Antwort auf die französische Note über das 5 voraussichtlich einzuschlagcnde Verfahren noch nicht »j einactruffen ist.

H Die Entente-Note über die Dieselmotoren.

Nachgeben deö Verbandes.

M ««cki». lB. T.) Wie dasB. T." erfährt, ist Mnnnaben» vormittn« die Note der Botschafterkonferenz

loren ursprünglich nur Die Botschafterkonferenz

en.

über die Dieselmotoren im Auswärtigen AMi emqenos- fen. Die Note, bie mit dem Datum des 10. November an den deutschen Geschäftsträger in Paris, Freiherr»', von Lucius, übergeben wurde, enthält die Erklärung, daß die Ermittelungen ergeben hatten, daß die Zahl der DieselWotoreu, die außer den der Kontrollkommission bereits bekannten 296 U-Boot-Motoren in der Industrie Verwendung finden, verhältnismäßig «»bedeutend sei. Die Botschafterkonserenz könne jedoch die deutsche An­sicht. nach der die Motoren als reine Antriebsmaschinen nicht unter die Krieasansrüstungen eines U-Bootes fie­len, sondern allaemeine wirtschaftliche Maschinen seien, nicht teilen, da alle derartigen Motoren ursprünglich nur für U-Boore hergestellt feie... 21, V^^s.^..s......

M^ jedoch die Ansicht der deutschen Regierung über die Wlrtichaftllchkect oer Dieselmotoren und habe auch nicht bie Absicht, die wirtschaftliche Letstungsfähigkeit Deutsch­lands gewaltsam zu schädigen. Sie stelle jedoch zwei Be- ömgnnge«: Die deutsche Regierung hat 1. alle Maßnah­men zu treffen, um bis zum 31. März 1921 der inter- aHnerten Kontrollkommission einen Bericht über die An­zahl und den Standort aller Dieselmotoren zu geben, dre am Tage des Waffenstillstandes in U-Booten eingr« baut waren ober yi diesem Zweck auf Lager stauben. LM^^rlfi^tcmg getroffen, daß alle seither in E Industrie verwendeten Motoren nicht abgeliefert zu werden brauchen. Nur diejenigen Dieselmotoren, die am fkr^^U^l noö am Säger stehen, fallen unter die Ab- U^erungsp^:cht gemäß Artikel 129 des Fricdcnsver-

Mc^olget! von Spaa.

»* Für den Bezirk Grotzberlin sowie für Spandau und die Kreise Telimv und Niederbarnim sind von der Kohlen-Wirtschaftsstelle neue Beittmnmnaen erlassen worden, die eine Ve'a rnuknug der Stromlieferung für dre Industrie in den Tagesstunden vorsehen. Die Steinkohlenvorräte der Elektrizitätsiverke von Groß- berlin reichen nur noch für wenige Tage. Infolge des Abkommens von Spaa sind sie nicht mehr in der Lage, die für den notwendigen Tcmesbedarf nötige Elektrizi­tät zu erzeugen. .

Die Skegosseiertt der Besaßuuqs-ehördeu.

-^ W^?«- lS. C.) Aus den besetzten Gebieten liegt eine Reihe von Nachrichter: über bie Feier des 11. No-

französische General eine Ansprache, in der er von Frankreich und der Besetzung des Rheinlandes des längeren sprach. In Ludwigshafen sagte der französi­sche Oberst, daß die französische Armee für alle Zeit am Rhein bleibe, um Frankreichs Grenze zu schützen.

** Karlsruhe. (S. C.) Die Feier des Wafsenstillstan- des am 11. November in der besetzten Nheinvrovinz verlief unter großem militärischen Gepräge. Die Sol­daten erhielten überall doppelten Sold auf Kosten der deutschen Stenerzahler.

Die deutschen Viehliesemngen.

wm. Der Wiedergutmachungsausschuß hat die deut­sche Regierung ausgefordert, sich darüber zu äußern. in welchem Umfang Deutschland den Ansprüchen Frank­reichs, Italiens, Belgiens und Serbiens auf Viehliese- rungen zu entsprechen vermag. Am 15. November fin­det in Paris eine Sitzung statt, zu der deutsche Sach­verständige unterwegs sind. Ob dabei die Frage der 800 000 Milchkühe geregelt wird, ist noch ungewiß. Die Dinge liegen nun so, daß der Viehbestand Deutschlands während des Krieges fast auf die Hälfte des Friedens­standes gesunken ist. Würde heute eine Statistik aus­gemacht, um für Deutschland und die Berbandländer den Durchschnitt des Viehbestandes auf den Kopf der Bevölkerung zu errechnen, so würde sich zeigen, daß die vier Sünder, die Ersatz von uns verlangen, weit besser dasteben als wir. Unter diesen Umständen ist es schon eine Ungerechtigkeit und Grausamkeit, von Deutschland den unmittelbaren Ersatz eines Schadens zu fordern, der in vier .Kriegsjahren entstanden ist.

Daß im Kriege Vieh abgeschlachtet wird, läßt sich nicht vermeiden. Als die Franzosen während der na- poleonischci! Kriege in Deutschland hausten, haben sie ebenfalls tief in die deutsche Viehstapel geariffem Eme Wiedergutmachnng ist niemals erfolgt. Daß Italien Schadenersatz anmeldet, ist geradezu ungeheuerlich. Es hat sich in den Krieg gedrängt, mußte also damit rech­nen, daß es dabei Verluste erleiden würde. Und das ist ja auch reichlich geschehen. Was die dentschen Trup­pen dann beim Voinnarsch in Beiictien an Bich weg- trieben und verbrauchten, wird nnüt soviel gewesen sein, um daraufhin Schadenersatzanspruch zu gründen. Wenn diese Forderung überhaupt einen Sinn hat, so kann es nur der sein, daß Deutschland nach Maß­gabe seiner Kräfte Ersatz leistet. Unsere Vieh- stapel werden sich wieder heben, was aber immerhin einige Jahre dauern wird. Besteht der Verband auf der Forderung des unmittelbaren Ersatzes, so können wir unsere gesamte Viehzucht sofort auf Abbruch ver­steigern. Auch der Schaden, den Serbien angemeldet hat, kann nicht allein auf deutsche Rechnung kommen. Bulgarien und Kroatien haben in Serbicir mitgenom­men, was nicht niet- und nagelfest war. Die Kroaten sind heute Teilhaber des südslawischen Staates, wären also doppelte Nutznießer der von Deutschland crzwun-

ver­

genen Bievlieferungen. Erklärt sich der «erbaM da­mit einverstanden, daß wir den wirklichen Schade« ig angemessenen Jahresraten ersetzen, so läßt sich darüber reden. Es darf aber nur der Ersatz wirklicher Schade« sein, nicht ein Versuch, sich auf Kosten Deutschlands un- aerechtsertigt zu bereichern. Während des Krieges hat auch die Bevölkerung der besetzten Gebiete Fleisch ver­braucht, vielleicht mehr, als sie heute zugibt. Wenig- stens standen die heimlichen Schlachtungen in Blüte. Auf der anderen Seite ist zu beachten daß anch I« alten und Frankreich während des Krieges ihre Biehbestande angegriffen haben. Auch das war unvermeidlich, aber nur als Kriegsfolge, die völkerrechtlich jeder Staat für sich zu tragen hat.

Deutschlands Holzlieferung an die Entente.

Nach dem Friedensoertrage hat Deutschland auch erhebliche Holzmengen auf das Wiedergutmachnngskont» an die Entente zu liefern. Ueber das Ergebnis der darüber in Paris geführten Verhandlungen erfährt die Holzwelt": Die Ententevertreter haben sich damit ein­verstanden erklärt, daß zunächst in vier' Monaten je 240 000 Festmeter, zusammen rund eine Million Fest­meter (in Rundholz gerechnet), geliefert werden. Die deutsche Kommission war nach Möglichkeit bestrebt, deutsche vorrätige Ware anzubieten, und die Gegenseite hat auch der Lieferung ansehnlicher Mengen davon zu- gestrmmt. Sehr langwierig waren die Besprechungen über die Qualitätsansprüche. Da auf der Gegenseite die Verhandlungen zum Teil von Ingenieuren geführt wurden und diese sich hinsichtlich der Ansprüche auf Bü­cherweisheit stützten, mußte ihnen erst klar gemacht wer­den, daß bei solch großen Lieferungen die in der Pra­xis übliche Durchschnittsbrauchbarkeit Kiefer wenig gangbar ist, wurden nur 30 v. H. in diesem Holz an­gefordert, doch ist zu erwarten, daß der Anteil dieses Holzes erhöht wird, damit auch der deutsche Osten her« ungezogen werden kann. Die deutschen Vertreter hat­ten den Eindruck, daß dringender Bedarf für Schnitt - sind Rundholz nicht vorhanden ist Auf den Säaemith- len und im Holzhandel herrscht dort dieselbe Gefchästs- stockuna. wie bei uns in der letzten Zeit. Eine Aus­nahme machen Schwellen und Telegravhenftangen und diese werden auch wohl zuerst und am dringendsten an­gefordert werden

Zvrnckverweisung bet Gntachte« a« »ie Kommissio».

Der Unterausschuß des Retchswirtschastsrates fetzte die Beratung der beiden von der 7er-Kommission er­statteten Gntächten zur Sozialisiertmgsfrage fort. Um- breit (Arbeitnehmer) meinte, die Wirtschaftseinheit, die Kleinaktien und bie Auswahl der Tüchtigen scheine den sozialen Forderungen entgegenzukommen, tatsächlich aber sei der Kleinaktienbesitz eine Stärkung des Pri- vatbesitzes, nicht der Gemeinschaft, und die Interessen­gemeinschaft mit dem Verbraucher eine Begünsttgnug von Sondermonopolen. Gleich den sozialistischen, seien auch die christlichen Bergarbeiter für die Beseitigung des Privatbesitzes. Das Gutachten enthülle aber keine Spur von gemeinwirtschaftlichen Gedanken des Mitbe­sitzes und der Mitverwaltmrg im Bergbau. Die Durch­führung dieser Vorschläge würde das, was bisher noch an Einheitlichkeit im Bergbau sei, völlig verwaschen. Löffler (Arbeitnehmer) bezeichnete bie Schaffung von Kleinaktien als nicht mehr zeitgemäß. Durch den Vor­schlag eines riesigen Konzerns auf privatkapitalistischer Grundlage wäre keine Verständigung möglich. Chef­redakteur Bernhard vermißt in dem einen Gutachten den Gedanken der Gemeinwirtfchaft, in dem an­dern den Gedanken einer felbständigen Oekono- misierung. Nach der weiteren Aussprache wurde über bie beiden von der 7er-Kommission erstat­teten Gutachten zur Sozialisierungsfrage ei* Antrag Kaufmann (Konsumvereine) angenommen, die Wetterarbeit a« die 7cr-Kommisston znrück.znwcise«. die entsprechend zu verstärken sei. Es wurden noch 7 Herren in die Kommission gewählt, die jedenfalls wie­der in Esten tagen wird.

h* Berlin (£ 11.) Der Unterausschuß für die So- Sialisierung des Kohlenbergbaues hat beschloßen, die Vorlage an br Verständianngskommission zurückzuv-r- weisen, die durch folgende sieben Herren ergänzt wurde: Dr. Walter Ralbonai!, Dr. Sans Krühmer, Chefredakteur Bernhard, Inae.neur Klirigen, Paul Müller, Wilhelm Beckmann und Banrat Kleine. Den Vorsitz der Konl- mifsnm hat Dr. Berthold übentommen.

Rationaler Trauertag.

** Das Zentrum, die Deutsche Bolköpartei und die Deutsch-demokratische Partei haben im Reichstag fol­genden Antrag eingebracht: Der Reichstag wolle be­schließen, die Rcichsrcqierung um schlermige Borlage eines Gesetzentwurfes zu ersuchen, durch den ein natio- «aler Trauertag für die Opfer des Krieges eingeführt wird.

Im Hauptausschuh des Reichstages wurden die Beratungen über den Etat des ReichscruLb- r»«gsministcri«ms fortgesetzt. Es lag ein Antrag Dr. Böhme, Döbrich unb Gen. vor am Schlüsse des Kapi­tels, das die Besoldung der beamteten Kräfte behandelt, einzufügen:Die als künftig wegfallend bezeichneten Stellen sind beim Freiwerden nicht wieder zu besetzen wenn baS Bedürfnis, das zu ihrer Errichtung geführt hat, nicht mehr besteht." Ministerialdirektor ». «»lie­he« vom ReichSftnanzministerium äußert sich zu diesen Antrag, sowie zu dem Titel im Etat SeS Retchkernüh-