Einzelbild herunterladen
 

Wfelta ängeMott

j Erscheint jeten Wochentag »o«iM. / Sezugspreis für hersfel» jo®ie durch die Poji bezöge» »lerlel- - , jährt. Wk - sW Lrü-utstz» e. Postbesteü-eib.

tzersUüW KreisMntt

D«ck: e.fmcksSvHrMüEi, f, H.Schch-'e«uW VbAMw. frssj f* h«sfet-.

^gaigeBputjt; die entsteige Petüzeüe oder deren Raun * 1 Vf«w»g, wasÄrts "^ Pfennig, ja LertPäl Eli. .- / serchprecher SuMMer »

Rr. 363 ÄÄ^r^ÄÄ5 Mittwoch, de» 10. November"FiT,5..8«^^ 1930

WWWZkUWWMW.

Ein. Tralrtn. rvie^ -s Berliner iV -Mitarbeiters.

Der so leichtsinnig bemmnene Streik der Eiectri- aitätsarbetier ist als beendet anzuftKn. Eine Bersauim- lung der Obleute aller itäötischen Arbeiter, die au, Nton- tag nachmittag von 6 Uhr an tu der Köuigsüauk in der Großen Frankfurter Straße takte, beschloß. der städti­schen Arbeiterschaft die sofortige Wiederaufnahme der Arbeit zu empfehlen unter gleichzeitiger Ablehuuna des craane-uen Schiedsspruches mit der Begründung, daß man sich mit der in dem Schiedsspruch vorgenommcncu Klassifizierung der städtischen Arbeiterschaft nicht ein- verstanden erklären könne. Die Entschließung betonte ferner, daß man allgemein LohuMlagen für alle städti­schen Arbeiter fordern müsse: doch verzichte man im Augenblick auf jede Lohnerhöhung. Den Organisatio­nen soll es überlassen bleiben, den Zeitpunkt für den Eintritt in neue Verhandlungen zu bestimmen. Dieser Beschluß, der in einer vom gesamten Betriebsrat der städtischen Arbeiter vorgeschlagenen Entschließung zu- sanmrengefaßt war, wurde mit überwältigender Mehr­heit angenommen. Bestimmend für die Annahme war, daß aus der gleichzeitig tagenden Versammlung der ElektrizUätsarbeiter die Nachricht kam, daß auch diese für die Wiederaufnahme der Arbeit gestimmt hätten. Am Dienstag soll in den Betrieben der an Sonntagen üb­liche Dienst verrichtet werden. Mit der Wiederaufnahme des vollen Betriebes, vor allem in den städtischen Elektri- zitütswerken, wird von Mittwoch an gerechnet. Es un­terliegt kaum noch einem Zweifel, daß die Arbeiterschaft in den vielleicht schon Dienstag, sicherlich aber Mittwoch, stattfindenden Verbandlnngen den Beschlüssen ihrer Vertrauensleute Anstimmen wird.

Künftige Schutzmaßnahmen der Regierung.

Der Minister des Innern Severing hat gegenüber einem Vertreter derB. A" geäußert, die Regierung ziehe aus den Berliner Vorgängen (Elektrizitätsstreik) die Lehre, daß sie Maßnahmen ergreifen wird, die ge- eietnet sein werden, künftighin das wirtschaftliche Leben der Städte, in denen doch hauptsächlich die städtische Ar­beiterschaft sitzt, vor der Gewalttat und der Willkür un­disziplinierter Gruppen zu schützen.

Streik auf der Hoch- nnd Untergrundbahn.

^ Berlin. lS. CI Am Dienstag früh ist auch der ...Erkehr -r-«wl^ UntergonubltsLn eingestellt ,vor­dem Infolge des allgemeinen Streiks sind die Diens­tag-Morgenausgaben der Zeitungen ausgeblieben.

Die Abstimmungen in den Eisenbahuwerkstätte«.

** Berlin. (S. C.« Die Abstimmungen in den Ber­liner Eisenbahnwerkstätten, die von radikaler Seite ent­gegen dem Willen der Betriebsräte vorgenommen wur­den, haben keine Mehrheit für einen Streik gebracht. Sowohl der Stadt- als auch der Vorortverkehr wickelt sich ohne jede Störung ab.

Erhöhung des Stratzenbahntarifs.

>* Die Direktion der Berliner Straßenbahngesell- schaft hält es für den Stoff. daß den Fahrern nnd Schaffnern eine neue Lohnerhöhung zuacnchert werden sollte, für unbedingt notwendig, eine neue Tartferb !- hn-g vorzunebmen, um den Betrieb rentabel zu erhal­ten.' Dem Magistrat ist deshalb vorgeschlaa-n worden, mit dem 15. November einen 8Y-Pfen«ig-Taris eirczu- füllreu. Die städtische Verwaltung hat zu diesem an* tma noch feine Stellung genommen.

Auch die oberschlesischen Elektrizitätsmerke arbeiten. w Der Streik in den oberschlesischen Elektrizitäts- merken ist Montag abend abgebrochen worden. Bc- inebsräteversammlungen hatten sich eingehend mit der Angelegenheit belaßt und die Ergebnislosigkcft des Streiks zum Ausdruck gebracht. Die Lage im Eisen- bäHnerstrei- bleibt weiterhin gespannt und ernst.

Der 7. und 9. November.

,-» DieNote Fahne" schreibt über die Freier des 9. November: Der 7. November ist der Tag der proleta­rischen Revolution. Am 7. November stürzten die rus­sischen Arbeiter und Banen: die Bourgeoisie und ihre reforui-sozialistischeu Handsanger. Am 7 November wn'-de die erste sozialistische Räterepublik gegründet. Zum ersten 9Ünl in der Weltgeschichte haben am 7. No- vember Arbeiter die Staatsmacht cwissen, die Fabri- ken und das Land in Besitz genommen und so die Vor­bedingungen aescha'teik. um den Sozial,smus in die Tat imrznMen. Es ist daher ganz m der Ordnung, daß die revolutionären deutschen PiMetarierden7. November als den weltgeichichtlichen Tag revolutionä­ren Sieges feiern, daß sie aus den heiligen Feiern der russischen Revolution Mnt und Kraft s«ov cn, ihr Werk zu vollenden und die proletarische Revolution in Deutschland zum Siege zu führen. Der st November ist der Taa, an dem den deutsche Imperialismus in sich zusammcnbrach. an dem aber nur die deutsche Kerensk - acht begann. ?fm 9. November rächt sich zugleich mit dem sinsannnenbrnch des wilhelminischen Regimes der , beispiellose Verrat der mcürhettssozialistischen und I rechtS-unabbänaige" Führer.

' RevolutionSfeier«.

^ Berlin. lS. 6.) Tür den RevolutionSfeiertag sind . trt (UroMicrlin über 700 Bersammlnngen der sozialisti- ' }L Parteien einberusen Die Kommunisten rufen zu ' «6 Versammlungen auf. Ein Teil der Ber «mmümgen findet unter freiem Himmel statt. Im Anschluß daran in ni|f bfsentiichen Umzügen zu rechnen.

" Zur M des Jahrestages der rulM

* Eanstalteteu am Montag in Großberlin der linke Flü-

PC i er rr. S. ' D . . ' 5 . M D. r: ä die kommunistische v og! -d Deutschland 5 5 i ösfcnst'che V irsauiMlnnqen. d e aller -' - ;r r ästig besucht waren und einen ru- bken äs-'rimrf rahmen.

In Märchen versammelten sich etwa ««00019.0*.«' Arbeiter urd Arb iterinnen in der Arena der >!us- ftellvva Abgeordneter Roßhanvter (Mebrh-Sozl sprach über 5 e Errungenschaften aus den Revolutions- tgaeu. Nach der Freier zogen die Arbeiter richig in klei­nen Gruppen in ihre Bezirke zurück. Es kam nirgends zu Zusammenstößen.

Wieder einmal keine Zeitunge« in Berlin.

>* Infolge des Beschlusses der Berliner Gewerk- schastskormnission. daß der 9. November durch Arbeits­ruhe gefeiert werden soll, erscheinen die Berliner Zei­tungen am Dienstag und Mittwoch früh nicht.

Sicherheitsmaßnahmen in Berlin.

«* Berlin. lS C l Die getroffenen Sicherheitsmaß­nahmen in Berlin beschränken sich auf eine erhöhte Alarmbereitschaft der Sicherheitspolizei und der Reichs­wehr. Die Besetzung der öffentlichen Gebäude ist nur im Innern etwas verstärkt. Die Bahnhöfe und die Reichsbank haben keine besondere Bewachung. Die von den Linksradikalen angekündigten Straßenumzüge wer­den erst anr Spätnachmittag in den Strafen zur Gel­tung kommen.

s* Berlin. lS., C.f Allen Anzeichen nach wird der Revolutionsfeiertag in Berlin im allgemeinen ruhig verlaufen. Die meisten Betriebe der Großindustrie und des Handels sind aufgrund der Absiinimung geschlossen. In den mittleren und kleineren Betrieben wird nur in­soweit gefeiert, als die Arbeitnehmer organisiert sind. Die Mehrkeitssozialisten warnten ihre Mitglieder vor der Teilnahme an kommunistischen 'lmzügen. Die noch immer in Berlin weilenden russische» Soipiewertreter, die dem letzten konnnnnisti'chcn Parteitag bewohnten, sprechen in vielen Verlammlunaen. Da tSre Festnahme nnd Abschiebung behördlich angeordnet ist, so ist mit kleinen Zusammenstößen im Laufe des Nachmittags zu rechnen.

Die krauzSsischen GewerAch asten gegen die Revointivusfeier».

»* Genf. lS. E i Wie dieTinics" melden, hat der Zentraivorstank der französischen Gewerkschaften die Feier des Jahrestages der russischen Revolutimr gbge- lehnt. Der Beschluß fei nahezu einstimmig gefaßt.

Seine AeMvAg Nr Die e-Mlsre».

** Meldungen aus Paris zufolge hat die Bvtfchaf- terko-serenz auf französische Forderung hin beschlossen, die Vernie tung der Dtesclmstoren nicht zu verlangen. Das PartserJournal" erklürr: Nicht Frankreich sei es, das die Zerstörung der Dieselmotoren will, sondern England allein hat dieses Ansinnen gestellt und ener­gisch darauf bestanden. Die französische Regierung hat sich unbedingt geweigert, die englische Ansicht zu unter­stützen, und hat es erreicht, daß ihre Ansicht durchge- örunaen sei. Infolgedessen brauchen die deutschen Die­selmotors nicht zerstört zu werden.

^ Die Botschasterkonferenz beschäftigte sich in ihrer Montc-gsltzunq, der auch Marschall Foch beiwoünte, mit der Furage der Zerstörung der deutschen Dieselmotoren. Die getroffene Eiit-cheidung wird baldigst der deutschen Regierung mitgetetlt werben. Die internationale Militärkmitrollkommission in Deutschland hat vcrla'.-gt, daß ungefähr 300 deutsche Dieselmotoren von der Art, wie sie in Unterseebooten verwendet wurden, zerstört werden. Die deutsche Regterullg hat geltend gemacht, daß di1 Motiv-" für wirtschaftliche Zwecke nmgebant wer­den sollten. Der Botschafterrat erwärmte das Ergebnis einer Maschivemmtcrsnchuna der Marinekommission. Es wird soviel über den Beschluß der Botschasterkon­ferenz verlautet, von Deutschland Sicherheit für die Berwenkmug der Motoren verlangt.

Die Wie^ rgntmachnngsfrage.

«-> Paris. (T. 1» Die französif-4-englischc Ginignng über das Borgehen in der Mied-rautmachnngsfrage wird hier freundlich beanißt Rtan kann feftfteUcn, daß von beiden Seiten nachgegebeH worden ist. und zwar von enalischer Seite mehr als von franzü,,scher. Bon französischer Seite ist zugestanden worden, daß die Deutscherr angehört werden, bevor man über die Hohe der Wicücrgntmachuna beitimmt. Die Engländer ge­standen zu, daß der Wieder-.,'tmachungökoinunstwn we­nigstens ein Teil der Rolle Zufälle, die ihr.der Bersail- ler FAedensvertraa zuschreibt. Die Engländer hatten ursprüMlick? die Absicht, für die Zahlung der Wieder­gutmachung eine Summe zu bestimmen, die weniger nach dem gnaerichteftn Schaden als nach der Zahlungs­fähigkeit der Deutschen bemessen wäre. Die Franzosen haben es bnrdmcfctit, daß die Wiedcrantmach-maskom- mtssion aufgrund der Schadenersatzansprüche aller Alliierten die gesamte Echadensersatzsumme aufstellt und daß die Regterunacn auf dieser Grundlage über die Forderungen Beschluß fassen. Man verhehlt sich aber Hiebt daß das Verfahren nicht die Hauptsache ist. Die Hauptsache ist vielmehr die Einigung über die wirt­schaftlichen Forderungen und über die Art ihrer Ein­treibung.

oi (yenf. lS. E.s DerMailänder Secolo" meldet, daß im Ausschuß der tiarienifdhen Kammer,ein Antrag der Reformsozialisten mit großer Mehrheit abgelehnt wurde, der den Verzicht auf die Wiedergutmachung durch Oesterreich und Deutschland auSivricht.

Ein Einspruch Frankreichs.

* Genf. <S. EI DieHavas"-»gentnr meldet, daß gegen die Aufentl'altsbewiliigllua russischer Komuni- nisten im Rubraebict durch die deutsche Regierung ein

Einspruch Frankrekchs nach yerttn avocaangen ist, roe« Mr c <:;- bn' er st frischen Vinenten die Erfüllung des p - > . er Vertrages gefährden. Der Einspruch Frank» rc^äs c.üv z sich auf den Beruh: der Berliner Eu» . tentekonnntssion.

Verh«jchiM M über des fieitiieruerielt.

Polnische Unversckämthefte«.

** Was die deutsch-polnischen Verkehrsverhandlungen anbetrifft, so erfährt dieD. A. 3* aus Koutgsderg von einem Teilnehmer daß die Polen die Durchgang-- freibeit nur unter der Bedingung zugestehen wollen daß die Dnrchqangszüge auf polnischem Gebiet mit -eul- sche» Lokcmottvcu bespannt werden. Sie fordern des­halb deutsche Lokomotive,!, und zwar in einer Me«ge, die der deutschen Berkehrslaae sehr «achtellig wäre. Die Verhandlungen werden zunächst in Warschau fortae= setzt und sollen, falls sie vorher nicht abgebrochen wer­den, in Paris beendet werden. Wenn keine Einigung znstande kommt, wird nach dem Friedensvertrage der Botschafterrat eine Schlichtung vornehmen, der lemää Artikel 89 die ungehinderte Durchgangsfreiheit fest« setzen kann.

Der mffische Asschintz verpatzt?

ww. Immer wieder hört man die Befürchtung äu­ßern, Deutschland hätte im Warenaustausch mit Ruß­landden Anschluß verpatzt" und sich von den skandt- navischen Ländern, England und Amerika überflügeln lassen. Die ZeitschriftMesse und Ausstellung", die sich offizielles Organ der dentfchen Ostmesse nennt, veröf­fentlicht in Heft 11/12 ihres L Jahrganges zwei Arti­kel über Rntzland, betiteltBeginnender Außenhandel? undWarenbedarf". Sie zitiert dabei ohne Kommen­tar die Aenßer'.mg eines Rutzlandbesuchers:Leider hat Deutschland den Aufrtag (über 87 Millionen Dollar) nicht erhalten und die klügere und geschästswchttgere englische und amerikanische Industrie hat dabei den Rahm abgeschöpft."

Es hat den Anschein, als hätten gewisse Kreise des deutschen Handels durch die Zerstörung imseres Aus­landsgeschäftes im Kriege jedes selbstverständliche Be­denken des soliden Kaufmanns fallen gelassen. Eng­land und besonders Sm- rtfa durchleben infolge d?^ höbe«dfettü L.r Bülum eine krhe rm Erporlge- schäft. Darum suchen sie den Warcnühcrschutz an das nnbegrenzt bedürftige Rußland abzustoßen. Beide Län­der sind außerdem Rivalen auf dein Weltmarkt nnd suchen sich selbst unter Opfern in Gebieten festzusetzen, die später gewiß einmal ein günstiges Absatzgebiet wer­den müssen. England und Ssmerika stehen aber auch in einem erbitterten Kampf um die Oelfelder der Welt. Beide versuchen, in Rußland Boden zu gewinnen, um sich im erdölreichen Kankaiu--Gebiet etuzunisten. Die jüngst gemeldete Niederlage des Generals Wrangel macht es unwahrscheinlich, daß die bolschewistische Herr­schaft am Schwarzen und Kasptschen Ntcer eher fallen wird, als die ganze Moskauer Herrlichkeit ihr Ende findet. Die Händelsbeziebnngen, welche Amerika und Enaland mit Rußland anknüpfen, bezwecken nicht in erster Linie einen Nutzen für die Gegenwart. Ein sol­cher Nutzen aber müßte für Deutschland herauSsprin- aeit, wenn wir unseren Ueberschuß an gewissen gewerb­lichen Produkten an Rußland abgeben wollten. Man­cher deutsche Kaufmann wird nervös, wenn er hört, Rußland bezahle seine GinfHürcn in Gold Zugegebeu. daß die Sowjet-Repnblik imstande wäre, die allerersten Lieferungen in Gold zu bezahlen. Die späteren Siefe* rnuaen würden dann gewiß nur nrit Zablungsverspre- chnngcn beglichen werden. Es ist auch sehr zweifelhast, ob unsere Gläubiger aus dem Verbandlager die freie Verwendung dieses Goldes zulassen würden. Zablunps- versprechen der Leninschen Regierung dagegen sind nahezu werftos. Glaubt man etwas bei uns, nach dem Sturze der Sowjet-Rcaiernna würde das neue rüst- c. e Regime die Schulden ihrer kommunistischen Vorpsin-e- rin anersenilen? Es wäre sogar zn bcfürdücn, daß eine neue russische Regierung auf Frankreichs Betreiben die dentichen Guthaben auf Wiedergrfimachunaskovto ver­buchen würde. Deutschland hat seinen Neberschutz an gewissen industriellen Produkten dringend nötig um damit die notwendigen NahrimgSmittel und Rohßo r- cinfitbren zu bezahlen. Ein zweifelhaftes Geschäft mit jahrelanger Frist ist für Deutschland nndiskntabel.

Etwas anderes ist es, wenn man Deutschland mft- fw-derv sollte, sich an einer internationalen W'-. d Hilfe für Räterußland zu beteiligen. Dann ß" :e aller­dings Derftschland nach s!staßaabe feiner desö'nde n Kräfte mitwirken. Hungersnot und Elend in Rpwa ' zu mildern. Jeder neue Bericht aus Sowie1 Ruf id bestätigt daß mit kleinen Mitteln nichts mehr aiiszn- riditcu ist, und daß die skandinavischen, britischen und anrcrikauischen Warenlieferungen Wasser " ei" Danai­denfaß bedeuten. Der britische Sozialist Wells hat jüngst wieder bestätigt, daß Rußland hoffnungslos ver- sinkt. Die deutsche Gcschästsn'elt würde sich geradezu die künftigen Wtrtschgstsmöglichkcitzw in Rußland zer. stören, wenn sie jetzt an den aitsfimlvlofcit Ausoauver- fitditn teilnehmen und wertvolle deutsche Erzeugnisse att einen Bgnkr>stteur verschleudern wollte. Einen Bor-, sprnng werden die skandinavischennd angloamerikani- schen Lieferanten doch nicht aewinneli. Die beiden gro-, fielt Nachbarvölker sind Mir alle Zukunft zu sehr auf«, einander angewiesen, als daß einige geschäftliche Kniff«, in einer Krisen Mit die Entwicklung in andere Gletsgi leiten könnten. Dr. E.